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Fenster mit Verglasungsprofil - Dokument DE69626214T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69626214T2 30.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0859705
Titel Fenster mit Verglasungsprofil
Anmelder Società Italiana Vetro-SIV-S.p.A., San Salvo, Chieti, IT;
Pilkington Automotive Ltd., St. Helens, Merseyside, GB
Erfinder NOBEL, Udo, D-38159 Siersse, DE;
FROST, Mark Robert, Chorely, Lancashire PR7 5QG, GB
Vertreter Beetz & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69626214
Vertragsstaaten BE, DE, ES, FI, FR, GB, IT, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.11.1996
EP-Aktenzeichen 969374974
WO-Anmeldetag 04.11.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/IT96/00202
WO-Veröffentlichungsnummer 0097017221
WO-Veröffentlichungsdatum 15.05.1997
EP-Offenlegungsdatum 26.08.1998
EP date of grant 12.02.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.10.2003
IPC-Hauptklasse B60J 10/02

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fenster mit einem Verglasungsprofil des Typs, der z. B. in EP-A-0 345 134 offenbart ist, auf eine Verglasung für das Fenster sowie außerdem auf ein Dichtungselement. Das Fenster kann für ein Fahrzeug vorgesehen sein, wobei weitere Aspekte der Erfindung ein Verfahren zum Verglasen eines Fensters in einem Fahrzeug betreffen.

Fahrzeugfenster werden häufig durch Direktbindung verglast, d. h. es wird ein Klebstoffmaterial verwendet, um die Verglasung an der Fahrzeugkarosserie zu befestigen. Dieses Verfahren ermöglicht eine bündige Verglasung (d. h. die äußere Oberfläche des Fensters ist mit der Fahrzeugkarosserie bündig) oder eine nahezu bündige Verglasung und kann neben der Verbesserung des Produkts die Montagekosten senken, da es zur Automatisierung unter Verwendung von Robotern führt.

Die Verwendung von Robotern für diese Auflabe wird stark vereinfacht, wenn sich die Verglasung beim Einsetzen in die Öffnung selbst zentriert. Das genaue Zentrieren ist besonders wichtig, wenn die Verglasung ohne Zierleiste, die den Spalt zwischen der Kante der Verglasung und dem benachbarten Aufbau überdeckt, glatt bündig sein soll, da dann, wenn die Verglasung außermittig ist, die Breite des Spalts am Umfang der Verglasung schwankt, was in ästhetischer Hinsicht unerwünscht ist.

Ein weiterer Aspekt besteht darin, Mittel zum Halten der Verglasung an ihrer Position zu schaffen, während das Klebstoffmaterial härtet. Es macht offensichtlich wenig Sinn, eine genaue Zentrierung der Verglasung während ihres anfänglichen Einsetzens in die Öffnung zu erzielen, wenn sie aus ihrer Position rutscht, bevor der Klebstoff gehärtet ist.

Ein weiterer Aspekt besteht darin, daß das Fenster sowohl von der Innenseite des Fahrzeug als auch von der Außenseite ästhetisch ansprechend erscheinen sollte. Zu diesem Zweck sind separate Zierleisten verwendet worden, um den Anbringungsflansch der Fahrzeugkarosserie abzudecken, die Montagekasten könnten jedoch weiter gesenkt werden, wenn das Verglasungsprofil auch diese Zierfunktion übernehmen könnte.

Technischer Hintergrund

Aus EP-A-345 134 und EP-A-545 896 ist bekannt, eine Verglasung mit zwei Klebewülsten, die in unterschiedlichen Zeitperioden aushärten, zu versehen. Einer dieser Wülste kann eine Dichtungslippe enthalten, die sich über den. Umfang der Verglasung hinaus erstreckt und die Lücke zwischen der Verglasung und dem benachbarten Fahrzeugaufbau abdichtet. Diese Lippe kann außerdem als eine Zentrierungslippe wirken, wenn die Verglasung in dem Falz eines Fensterrahmens positioniert wird.

Ein Problem besteht bei diesen Konstruktionen in der Beschränkung der Strecke, die sich die Lippe über den Umfang der Verglasung hinaus erstrecken kann, durch das Bestreben der frisch extrudierten Lippe, nachzugeben und ihre Form zu verlieren, bevor das Polymermaterial, aus dem die Lippe hergestellt ist, gehärtet ist.

US-A-5.384.995 versucht sich diesem Problem zu widmen, indem die Lippe mit einem unterstützenden Abziehfilm versehen wird, der mit jeder Fläche der Lippe in Kontakt ist. Wenn dass Polymer gehärtet ist, werden die Filme entfernt, indem sie von der Lippe abgezogen werden. Die Verwendung solcher Filme erhöht jedoch die Kosten und die Komplexität der Herstellung der Verglasung.

Ferner besitzen alle diese Zentrierungslippen den Nachteil, daß sie im Gebrauch der Verwitterung ausgesetzt sind, insbesondere der im Sonnenlicht vorhandenen UV-Strahlung. Das bewirkt eine Verschlechterung des Polymermaterials lange bevor die normale Nutzungsdauer des Fahrzeugs abgelaufen ist, und führt zur Bildung eines schwarzen Rückstands, der ein im allgemeinen unattraktives Erscheinungsbild zur Folge hat. Leider sind jene Polymermaterialien, die einer Verwitterung besser widerstehen, während der ursprünglichen Herstellung des Fensters auch schwerer zu verarbeiten.

Diese Zentrierungslippen sind außerdem empfindlich auf Beschädigungen vor und nach der Installation der Verglasung und ermöglichen keine "zierleistenlose" Verglasungstechniken, die von manchen Fahrzeugherstellern bevorzugt werden, bei denen zwischen der Verglasung und dem benachbarten Aufbau kein Zierprofil sichtbar ist. Darüber hinaus können sie die Verglasung nicht an ihrer Position halten, während der Klebstoff härtet, oder können nicht einen Teil des Anbringungsflansches gegen die Sicht von innen abdecken.

In den Fig. 3 und 4 von US-A-5.384.995 sind außerdem verschiedene Ausführungsformen von Abstandshaltern offenbart, die die Verglasung festklemmen, während das Klebstoffmaterial härtet. Diese Ausführungsformen zentrieren jedoch die Verglasung nicht und da die Zentrierung immer stärker gefordert wird, wäre der Rückgriff auf eine der bekannten Zentrierungslippen notwendig, um die Forderung nach Zentrierung zu erfüllen, was dann die damit verbundenen Nachteile nach sich ziehen würde.

Es besteht daher ein Bedarf an einem Verglasungsprofil, das eine Verglasung zentrieren kann, das gegen Verwitterung und zufällige Beschädigung geschützt ist und verhältnismäßig kostengünstig und einfach herzustellen ist. Dass Profil sollte bei Bedarf eine zierleistenlose Verglasung ermöglichen und sollte außerdem die Verglasung an ihrer Position halten, während ein Klebstoffmaterial härtet.

Es besteht außerdem ein Bedarf an einem Verglasungsprofil, das außerdem als Teil der inneren Verzierung des Fahrzeugs dienen kann. Es wäre wieder vorzuziehen, daß das Profil diese Funktion in Kombination mit den obenerwähnten Zentrierungs- und Haltefunktionen ausführen könnte.

Offenbarung der Erfindung

Es ist nun festgestellt worden, daß es möglich ist, ein Fenster mit einem derartigen Profil zu schaffen. Durch die Konstruktion des Profils, derart, daß es an der inneren Kante eines Anbringungsflansches wirkt und nicht an einem entfernten Abschnitt des Flansches, wodurch der parallele Abschnitt des Flansches in einem Abstand von der äußeren Oberfläche der Fahrzeugkarosserie angeordnet wird, ist es möglich geworden, ein Verglasungsprofil mit einem Funktionselement zu schaffen, das nicht nur die Verglasung zentriert, sondern bei Bedarf außerdem oder statt dessen Halte- und Zierfunktionen ausführen kann, und die Nachteile des Standes der Technik nicht besitzt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Fenster für ein Fahrzeug geschaffen, mit einer Verglasung, die ein elastomeres Verglasungsprofil, das wenigstens um einen Teil ihres Umfangs auf einem Rand einer Fläche der Verglasung angeordnet ist, sowie einen Anbringungsflansch, der eine eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie definierende Innenkante besitzt, umfaßt, wobei die Verglasung in die Öffnung von außerhalb der Fahrzeugkarosserie eingesetzt und mit dem Anbringungsflansch durch ein Klebstoffmaterial verklebt ist, so daß die Verglasung mit dem äußeren Fahrzeugaufbau bündig ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil eine gerollte Lippe enthält, deren äußere Oberfläche so geformt und positioniert ist, daß:

die Verglasung während des Einsetzens in die Öffnung durch Abstützen gegen die Innenkante des Anbringungsflansches in der Öffnung zentriert wird; und

die Verglasung an ihrer Position gehalten wird, während der Klebstoff härtet, und die Kante des Anbringungsflansches nach dem Einsetzen von der äußeren Oberfläche abgedeckt ist.

Dieses Fenster besitzt den Vorteil, daß das Zentrierungselement des Profils nicht dem Wetter oder UV-Strahlung ausgesetzt ist. In vielen Ausführungsformen der Erfindung ist das gesamte Profil vor diesen schädlichen Einflüssen geschützt. Das Funktionselement des Profils ist außerdem besser gegen zufällige Beschädigung geschützt, ermöglicht bei Bedarf eine verzierungslose Verglasung und kann so beschaffen sein, daß sie zusätzliche Funktionen ausführt, die später beschrieben werden.

Der Term "innere" soll hier "zur Mitte der Öffnung hin" bedeuten und der Term "Kante" sollte so interpretiert werden, daß er jede schmale Fläche einschließt, in der der Anbringungsflansch endet sowie eine Berührungslinie einer derartigen Fläche mit einer der Hauptflächen des Anbringungsflansches.

Die gerollte Lippe erstreckt sich von der Verglasung weg, so daß sie sich nach dem Einsetzen der Verglasung in die Öffnung über die Kante des Anbringungsflansches der Fahrzeugkarosserie hinaus und über die Fläche des Anbringungsflansches, die von der Verglasung weggerichtet ist, erstreckt.

Das Verglasungsprofil dieser Version des Fensters kann die Notwendigkeit für ein separates Teil für die innere Verzierung eliminieren, wodurch die Montage des Fahrzeugs vereinfacht wird und die Herstellungskosten des Fahrzeugs gesenkt werden, während die Ästhetik des Fahrgastraums verbessert wird.

Vorzugsweise enthält das Verglasungsprofil ferner auf der Umfangsseite des erhobenen Abschnitts einen Abstandshalterabschnitt, der während der Installation an dem Anbringungsflansch anliegt, um als Anschlag für die Verglasung zu wirken und um die Verglasung in einer festen räumlichen Beziehung zu dem Anbringungsflansch zu halten. Ein derartiger Abstandshalterabschnitt stellt sicher, daß das Fenster mit dem umgebenden Aufbau genau glatt bündig sein kann.

Die gerollte Lippe des Verglasungsprofils ist vorzugsweise so beschaffen, daß sie die Verglasung in einer mittigen Position hält, während der zum Verkleben der Verglasung verwendete Klebstoff härtet. Die Notwendigkeit für separate Heftzwingen, Klammern oder anderen Halterungen wird dadurch eliminiert.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Verglasen eines Fahrzeugfensters geschaffen, das umfaßt:

Bereitstellen einer Verglasung, die ein elastomeres Verglasungsprofil enthält, das auf einem Rand einer Fläche der Verglasung wenigstens um ein Teil ihres Umfangs angeordnet ist, und einen Anbringungsflansch enthält, der eine Innenkante besitzt, die eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie definiert;

Anbringen eines Wulstes aus Klebstoff an der Verglasung oder am Anbringungsflansch;

Annähern der Verglasung an die Öffnung von außerhalb der Fahrzeugkarosserie einschließlich Zentrieren der Verglasung in bezug auf die Öffnung, wenn sie eingesetzt wird, wobei die Verglasung mit dem äußeren Aufbau glatt bündig ist,

gekennzeichnet durch Zentrieren der Verglasung mittels einer gerollten Lippe des Verglasungsprofils, die so geformt und positioniert ist, daß sie sich gegen die Innenkante des Anbringungsflansches abstützt, wobei die gerollte Lippe außerdem die Verglasung an ihrer Position hält, während der Klebstoff härtet, und die Kante des Anbringungsflansches abdeckt.

Gemäß einem weiteren Aspekt schafft die Erfindung außerdem ein Verfahren zum Zentrieren einer Verglasung in bezug auf eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie, wie hier beschrieben wurde, unabhängig von den Mitteln, die verwendet werden, um die Verglasung an der Fahrzeugkarosserie zu befestigen.

Die Erfindung wird nun durch die folgende Beschreibung bevorzugter nicht einschränkender Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben (wobei die Zeichnung lediglich Querschnitte in einer Ebene senkrecht zum Umfang des Fensters enthält), in der gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen und in der:

Fig. 1 einen Teil eines Fensters gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 2 in ähnlicher Weise einen Teil eines Fensters gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 3 der Fig. 1 entspricht und die Verglasung von Fig. 1 während des Einsetzens in die Öffnung und vor dem Erreichen ihrer endgültigen Position zeigt;

Fig. 4 einen Teil eines Fensters gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 5 der Fig. 4 entspricht und die Verglasung während des Einsetzens in die Öffnung zeigt;

Fig. 6 eine vierte Ausführungsform der Erfindung zeigt; und

Fig. 7 der Fig. 6 entspricht und nochmals die Verglasung während des Einsetzens zeigt.

In Fig. 1 ist eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform eines Teils eines Fensters im Querschnitt. Das Fenster umfaßt eine Verglasung 10 und einen Anbringungsflansch 5, der Teil des Aufbaus 3 eines Fahrzeugs ist; wobei die eigentliche Verglasung eine Platte aus Verglasungsmaterial 1 und ein Verglasungsprofil oder ein Dichtungselement 11 umfaßt. Die Platte aus Verglasungsmaterial kann aus jedem Material aufgebaut sein, das für eine Fahrzeugverglasung geeignet ist, z. B. Glas oder Kunststoffmaterial, und wenn sie aus Glas aufgebaut ist, kann sie vorgespannt oder laminiert, gekrümmt oder eben sein sowie aus durchsichtigem, gefärbtem oder beschichtetem Glas ein.

Das Verglasungsprofil 11 kann gleichfalls aus einem geeigneten Polymer sein, z. B. Polyurethan, PVC, PVC in Form von Plastisol oder thermoplastische Elastomere, oder kann durch Extrudieren oder durch einen geeigneten Gießprozeß hergestellt sein, z. B. Injektions- oder Fließgießen. In den hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung wird die Verglasung an der Fahrzeugkarosserie mittels eines Klebstoffmaterials 4 befestigt.

Der Anbringungsflansch 5 umfaßt einen parallelen Abschnitt 6, der sowohl zum äußeren Aufbau 7 als auch zur Platte des Verglasungsmaterials 1 an ihrem Berührungspunkt im wesentlichen parallel verläuft. Der parallele Abschnitt des Anbringungsflansches 5 endet an einer äußersten Innenkante 8, die eine Öffnung in der Fahrzeugkarosserie definiert. Zwischen dem parallelen Abschnitt 6 und dem äußeren Aufbau 7 befindet sich ein Abstandshalterabschnitt 9, der den parallelen Abschnitt vom äußeren Aufbau 7 beabstandet. Der Anbringungsflansch besitzt zwei Flächen 18 und 19; die Fläche 18 ist zur Verglasung gerichtet, wohingegen der Fläche 19 von ihr weggerichtet ist.

Die Verglasung enthält normalerweise außerdem ein Abdeckband 2, das eine undurchlässige Schicht z. B. aus Keramikdruckfarbe umfaßt, die sowohl dazu dient, damit das Verglasungsprofil, der Klebstoff und der Anbringungsflansch von außen nicht zu sehen sind, wodurch das ästhetische Erscheinungsbild des Fahrzeugs verbessert wird, als auch zum Schutz dieser Elemente gegen die Wirkung des Sonnenlichts und insbesondere der UV-Komponente. Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß bei Bedarf das gesamte Verglasungsprofil durch die Platte des Verglasungsmaterials und insbesondere durch das Abdeckband vor dem Betrachten abgedeckt und gegen Verwitterung (einschließlich gegen die Wirkung von UV-Strahlung) geschützt werden kann.

Das Verglasungsprofil enthält im einfachsten Fall einen Bettabschnitt 13 und einen erhöhten Abschnitt, der in dieser Ausführungsform in Form einer gerollten Lippe 12 vorhanden ist. Vorzugsweise gibt es außerdem einen Abstandshalterabschnitt 14 an der Umfangsseite des erhöhten Abschnitts, d. h. an der Seite zum Umfang der Verglasung. Während des Einsetzens der Verglasung kommt der Abstandshalterabschnitt 14 an der Fläche 18 des parallelen Abschnitts 6 des Anbringungsflansches 5 zum Anliegen, um als Anschlag für die Verglasung zu wirken und um sie in einer festen räumlichen Beziehung zu dem Anbringungsflansch zu halten.

Der Abstandshalter 14 besitzt im allgemeinen rund um die Verglasung eine gleichförmige Dicke, um die Verglasung 10 in einem gleichförmigen Abstand vom Anbringungsflansch 5 zu halten. Sollte jedoch die Tiefe des Distanzabschnitts 9 des Anbringungsflansches um die Öffnung herum schwanken, kann die Dicke des Abstandshalterabschnitts und der erhöhten Position ebenfalls zum Ausgleich vergrößert werden. Wenn die Verglasung mit dem äußeren Aufbau glatt bündig sein soll, sollte logischerweise die gemeinsame Dicke der Platte 1 und des Abstandshalterabschnitts 14 etwa gleich der Tiefe des Distanzabschnitts 9 sein.

Das verwendete Klebstoffmaterial 4 besitzt im allgemeinen eine ausreichende Viskosität, um nach dem Aufbringen in Position zu bleiben; falls jedoch die Notwendigkeit entsteht (z. B. wenn ein Klebstoffmaterial mit ungewöhnlich geringer Viskosität verwendet werden muß), kann der Abstandshalterabschnitt 14 so dimensioniert und positioniert werden, daß er als Damm wirkt, der die Ausbreitung des Klebstoffmaterials verhindert. Dasselbe gilt für weitere Abstandshalterabschnitte, die später erwähnt werden.

Wie oben erwähnt wurde, ist in dieser Ausführungsform der erhöhte Abschnitt des Profils 11 in der Form einer gerollten Lippe 12 mit einer Basis 15, die sich von der Verglasung weg erstreckt, wobei sich der Rest der Lippe (der den Körper 16 und die Spitze 17 der Lippe umfaßt) dann in Form einer Spirale zum Anbringungsflansch 5 rollt. Bei geeigneter Proportionierung kann diese Form des erhöhten Abschnitts die Verglasung während des Einsetzens zentrieren, die Verglasung in Position halten, während der Klebstoff härtet (beides wird nachfolgend in Verbindung mit Fig. 3 genauer erläutert) und die Kante 8 des Anbringungsflansches überdecken, wodurch die Notwendigkeit eines separaten Zierstreifens an dieser Kante eliminiert wird.

Wahlweise kann der Raum, der durch die sich rollende Lippe definiert ist, für eine Hilfskomponente verwendet werden, es können z. B. ein oder mehrere elektrische Drähte oder Leitungen 103 in diesem Raum untergebracht werden. Solche Leitungen können verwendet werden, um elektrischen Strom an elektrische Ausrüstungen an oder neben dem Fenster zu liefern, wie etwa ein am Fenster angebrachtes Heizelement oder ein Scheibenwischer. Die Sicherheitsbestimmungen in einigen Ländern fordern heutzutage, daß eine am Heckfenster anzubringende Bremsleuchte vorzusehen ist, wobei die Verdrahtung für solche Bremsleuchten bequem in der Spirale der Lippe 12 versteckt werden kann. Alternativ können die Leitungen 103 (bzw. die Leitung) verwendet werden, um das Signal von einer am Fenster oder in der Nähe des Fensters angebrachten Antenne zu übermitteln. Obwohl diese Leitungen lediglich in Fig. 1 gezeigt sind, können sie natürlich in jeder Ausführungsform der Erfindung enthalten sein.

Nach Installation der Verglasung kann zwischen der Platte 1 und dem Aufbau 3 ein kleiner und gleichförmigen Spalt, der durch den Pfeil Z angegeben ist, verbleiben. Wenn eine Verglasung ohne Zierleiste bevorzugt wird, kann dieser Spalt so bleiben oder kann alternativ mit einem separaten Abschlußzierstreifen 100 gefüllt werden, um zu verhindern, daß sich Schmutz und Feuchtigkeit in dem Spalt ansammeln, allerdings mit einem gewissen Verlust der Bündigkeit. Die Verwendung eines Abschlußzierstreifens ist insbesondere dann vorzuziehen, wenn die Platte 1 aus laminierten Glas ist. Alternativ kann die zweite Ausführungsform verwendet werden, die nun beschrieben wird.

Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, die in vielerlei Hinsicht dieselbe ist wie die erste Ausführungsform ist, bei der jedoch die Verglasung 20 ein modifiziertes Verglasungsprofil 21 enthält. Das modifizierte Profil enthält eine "herabhängende" Dichtungslippe 28, d. h. eine kurze Lippe auf der Umfangsseite des Profils, die sich ursprünglich von der Verglasung 20 nach außen erstreckt, sich aber dann in eine Richtung senkrecht zu den Flächen der Verglasung rund krümmt. Diese Lippe 28 zentriert die Verglasung während des Einsetzens nicht, kommt jedoch am Fahrzeugaufbau zu ruhen, um in ähnlicher Weise wie der Abschlußstreifen 100 gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abzudichten.

Das Profil 21 enthält außerdem einen zweiten Abstandshalterabschnitt 24, an dem die Dichtungslippe 28 angebracht ist. Die gerollte Lippe 22, der Bettabschnitt 23 und der Abstandshalterabschnitt 24 sind den entsprechenden Abschnitten der ersten Ausführungsform gleichwertig.

Fig. 3 zeigt die Verglasung der ersten Ausführungsform in einer Zwischenstellung während des Einsetzens in eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie. Die Verglasung muß sich noch weiter in Richtung des Pfeils X bewegen, um ihre endgültige Position zu erreichen. Die folgende Beschreibung der Installation der Verglasung ist in gleicher Weise auf die zweiten und dritten Ausführungsformen anwendbar, da sie durch das Vorhandensein oder das Fehlen der Dichtungslippe 28 und des Abstandshalters 29 nicht beeinflußt wird.

Ein Wulst aus Klebstoffmaterial 4 wurde auf die Verglasung 10 an der Umfangsseite des Profils 11 aufgebracht, wobei die Verglasung der Öffnung genähert wird. Die äußere Oberfläche der gerollten Lippe 12 ist so geformt und positioniert, daß sie einen Kontakt mit der Innenkante 8 des Anbringungsflansches 5 herstellt; wenn die Verglasung außermittig an die Öffnung herangeführt wird, wird die Oberfläche 101 der gerollten Lippe zuerst die Innenkante 8 an lediglich einer bestimmten Stelle und nicht gleichzeitig längs der gesamten Länge der Lippe berühren. Die Lippe wird gegen die Innenkante an dieser Stelle stoßen, so daß die Verglasung dementsprechend von dieser Stelle weggedrückt wird, bis die Lippe die Kante an der gesamten Länge der Lippe berührt. Wenn die gerollte Lippe an ihrer gesamten Länge durch einen Druck gegen die Kante elastisch verformt wird, ist die Verglasung zentriert. Die Verglasung wird eingesetzt, bis der Abstandshalterabschnitt 14 (falls er verwendet wird) an dem Anbringungsflansch anliegt oder es wird angenommen, daß die Verglasung durch andere Mittel ausreichend weit eingesetzt wurde.

Anschließend wird die Lippe 12 angehoben und über die Kante 8 gezogen, so daß die Spitze 17 gegen die Fläche 19 des Anbringungsflansches stößt, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Das kann manuell erfolgen oder mit einem geeigneten Mittel zum Ziehen der Lippe über die Kante des Flansches. Eine bevorzugte Möglichkeit besteht darin, einen Cord 102 in der gerollten Lippe 12 vorzusehen, (d. h. in dem Raum, der durch die Spirale der Lippe definiert ist); wobei der Cord an einer geeigneten Stelle mit einem Haken herausgezogen und in die Richtung des Pfeils Y gezogen wird (Fig. 3). Der Cord entweicht aus der gerollten Lippe und zieht die Lippe fortschreitend in ihre endgültige Position. Alternativ kann ein elastischer Metalldraht in der gerollten Lippe vorgesehen und in derselben Weise verwendet werden. Das Maß, um das die Lippe während dieser Operation angehoben wird, nimmt von ihrer Basis zu ihrer Spitze zu. Wenn in der Spirale der Lippe elektrische Leitungen untergebracht sind, sollten sie weiter innen in der Spirale als die Ziehmittel entfernt von der Spitze 17 der Lippe angeordnet sein, so daß die Ziehmittel nicht zufällig die elektrischen Leitungen aus der Spirale herausziehen, wenn sie die Lippe über den Flansch ziehen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Ziehmittel als ein integraler aber abnehmbarer Teil des Verglasungsprofils vorzusehen. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine dritte Ausführungsform der Erfindung, die mit solchen Ziehmitteln versehen ist, wobei Fig. 5 nochmals die Verglasung in einer Zwischenstellung während des Einsetzens zeigt. Die Verglasung 30 der Fig. 4 und 5 enthält ein Profil 31, das dadurch modifiziert ist, daß ein Wulst 39 mittels eines schmalen Halsabschnitts 38 an der Spitze 37 der gerollten Lippe 32 angefügt ist. Die Dicke des Halsabschnitts ist so gewählt, daß sie stark genug ist, um eine ausreichende Zugkraft auf die Lippe zu übertragen, um sie über die Kante 8 des Flansches 5 zu ziehen, jedoch schwach genug ist, damit das Elastomermaterial an dem Halsabschnitt reißt, wenn die Lippe über den Anbringungsflansch gezogen wurde, wodurch bewirkt wird, daß sich der Wulst 39 von der Lippe löst. Der Wulst kann manuell oder mit einem geeigneten Werkzeug gezogen werden und die Richtung der Zugkraft ist wieder durch einen Pfeil Y gezeigt.

Wenn die Verglasung in ihrer endgültigen Position ist, übt die Spitze 17 der gerollten Lippe 12 eine Kraft auf den Anbringungsflansch aus als ein Ergebnis der elastischen Eigenschaften der Lippe, die dann, wenn sie in ihrer endgültigen Position über dem Flansch ist, gegenüber ihrer entspannten Konfiguration etwas gedehnt ist. Diese Kraft hält die Verglasung in ihrer Position, während das Klebstoffmaterial 4 härtet und hält die Lippe während ihrer Lebensdauer, während der sie, wie bereits erwähnt wurde, als ein Teil der Innenverzierung des Fahrzeugs dienen kann, an ihrem Verwendungsort.

Die Fig. 6 und 7 zeigen eine vierte Ausführungsform der Erfindung, bei der die gerollte Lippe und die Dichtungslippe der zweiten Ausführungsform vereinigt wurden, indem das Bett des Verglasungsprofils verbreitert wurde, so daß das Profil ein einziges Stück aus demselben Elastomermaterial umfaßt. Wie zuvor zeigt Fig. 7 die Verglasung in einer Zwischenstellung während ihrer Einsetzung in die Öffnung. Das modifizierte Profil 41 enthält folgendes: eine erste Zunge oder Dichtungslippe 48, die ursprünglich in einer Richtung vorsteht, die im wesentlichen parallel zur Oberfläche der Platte des Verglasungsmaterials verläuft; ein erhöhter Abschnitt in Form einer zweiten Zunge oder Lippe 42, die beginnend von der gegenüberliegenden Kante des Profils zur Dichtungslippe anfangs an ihrer Basis (oder Wurzel) 45 in einer Richtung vorsteht, die im wesentlichen senkrecht zur Platte 1 verläuft, wobei die Lippe ebenfalls die Form einer Spirale annimmt, die sich elastisch um sich selbst rollt, wodurch sie eine gerollte Lippe 42 bildet.

Das Verglasungsprofil 41 enthält außerdem einen Schlitz oder Kanal A, in den das Klebstoffmaterial 4 eingebracht wird, um das Kleben am Aufbau 3 zu ermöglichen; wobei der Kanal durch zwei Wülste A' und A" mit einer Höhe a' bzw. a" begrenzt wird, wobei der Quotient aus a' und a" immer größer als eins ist. Beide Wülste wirken als Abstandshalterabschnitte, jedoch bestimmt schließlich die Höhe a" des Wulstes A" den Abstand der Verglasung von dem parallelen Abschnitt 6 des Anbringungsflansches 5.

Die Höhendifferenz zwischen A' und A" wird auf Grund des Drucks, der durch den Flansch 5 des Aufbaus 3 auf das höhere Element A' ausgeübt wird, ausgeglichen, wenn das Profil an den Aufbau geklebt wird. In einer alternativen. Version dieser Ausführungsform kann dann, wenn eine Verunreinigung des Klebstoffmaterials 4 weniger kritisch ist, der Wulst A' weggelassen werden.

Die Zierfunktion wird erreicht, wenn sich der Aufbau 3 und das Verglasungsprofil im Bereich des Kanals A mittels der beiden Wülste A' und A" berühren, d. h. wenn das Glas durch den Klebstoff 4 auf den Aufbau geklebt wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist.

Die gerollte Lippe 42 wird dann angehoben und fortlaufend infolge der Traktionswirkung des elastischen Metallelements, das sich in der Spirale befindet, über den Flansch gezogen, bis die Lippe auf der Fläche 19 des Flansches ruht und auf diese Fläche einen Druck ausübt, der ausreichend ist, um die Verglasung in ihrer Position zu halten und gegen den Flansch abzudichten. Die elastischen Metallelemente sind vorzugsweise elastische Metalldrähte, wie in Fig. 3 gezeigt ist.

Mit dem Ziel, die erforderliche Elastizität der Lippe 42 zuzulassen, die ausreichend elastisch sein muß, damit die Spitze 42 auf dem Aufbauflansch 5 ruht und den gewünschten Druck darauf ausübt, die jedoch keine elastische Rückkraft ausüben darf, die groß genug ist, sich selbst aufzurollen und dadurch den Wirkungsgrad zu verschlechtern, ist ermittelt worden, daß die Dicke der Lippe 42 von der Basis zur Spitze allmählich abnehmen muß, so daß der Querschnitt drei verschiedene Dicken aufweist, die wie folgt definiert sind:

b 1 = Dicke an der Basis oder Wurzel 45 der Lippe,

b2 = Dicke im Körper 46 der Lippe in der Mitte zwischen Basis und Spitze,

b3 = Dicke an der Spitze 47 der Lippe.

Die Beziehung zwischen den unterschiedlichen Dicken lautet: b1 > b2 > b3, wobei der Quotient aus b2 und b3 immer größer als 1,2 und der Quotient aus b1 und b2 vorzugsweise größer als 1,5 ist.

Die Gesamtabmessungen des Verglasungsprofils einschließlich der Breite W, die an die Platte des Verglasungsmaterials geklebt ist, sind von verschiedenen Parametern abhängig, wie etwa die Größe der Verglasung, die Festigkeit der Klebestellen mit der Platte und mit dem Anbringungsflansch usw.


Anspruch[de]

1. Fenster für ein Fahrzeug, mit einer Verglasung (10, 20, 30, 40), die ein elastomeres Verglasungsprofil (11, 21, 31, 41), das wenigstens um einen Teil ihres Umfangs auf einem Rand einer Fläche der Verglasung angeordnet ist, sowie einen Anbringungsflansch (5), der eine eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie definierende Innenkante (8) besitzt, umfaßt, wobei die Verglasung in die Öffnung von außerhalb der Fahrzeugkarosserie eingesetzt und mit dem Anbringungsflansch durch ein Klebstoffmaterial (4) verklebt ist, so daß die Verglasung mit dem äußeren Fahrzeugaufbau bündig ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil eine gerollte Lippe (12, 22, 32, 42) enthält, deren äußere Oberfläche (101) so geformt und positioniert ist, daß:

die Verglasung während des Einsetzens in die Öffnung durch Abstützen gegen die Innenkante des Anbringungsflansches in der Öffnung zentriert wird; und

die Verglasung an ihrer Position gehalten wird, während der Klebstoff härtet, und die Kante des Anbringungsflansches nach dem Einsetzen von der äußeren Oberfläche (101) abgedeckt ist.

2. Fenster nach Anspruch 1, bei dem sich die gerollte Lippe (12, 22, 32, 42) von der Verglasung weg erstreckt, so daß sie sich nach dem Einsetzen der Verglasung in die Öffnung über die Kante des Anbringungsflansches der Fahrzeugkarosserie hinaus und über die Fläche (19) des Anbringungsflansches, die von der Verglasung weggerichtet ist, erstreckt.

3. Fenster nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Profil ferner auf der Umfangsseite der gerollten Lippe einen Abstandshalterabschnitt (14, 24A", 54) enthält, der während der Installation an dem Anbringungsflansch anliegt, um als Anschlag für die Verglasung zu wirken und um die Verglasung in einer festen räumlichen Beziehung zu dem Anbringungsflansch zu halten.

4. Fenster nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Verglasungsprofil auf seiner Umfangsseite eine weitere Lippe (28) enthält, deren Basis sich von der Verglasung nach außen erstreckt, und der Körper der Lippe sich längs einer Kurve in eine Richtung senkrecht zu den Flächen der Verglasung erstreckt, so daß die weitere Lippe nach der Installation gegen den Anbringungsflansch abdichtet.

5. Fenster nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem die gerollte Lippe (12, 22, 32, 42) eine Basis (15, 45) besitzt, die sich von der Verglasung weg erstreckt, wobei der Rest der Lippe über den Anbringungsflansch gerollt ist.

6. Fenster nach Anspruch 5, das Mittel (102, 39) zum Ziehen der Lippe über den Anbringungsflansch nach dem Einsetzen der Verglasung in die Öffnung enthält.

7. Fenster nach Anspruch 6, bei dem die Mittel einen Metalldraht (102) umfassen, der in einem Raum vorgesehen ist, der durch die aufgerollte Lippe definiert ist.

8. Fenster nach Anspruch 6, bei dem die Mittel einen Cord (102) umfassen, der in einem Raum vorgesehen ist, der durch die aufgerollte Lippe definiert ist.

9. Fenster nach Anspruch 6, bei dem die Spitze der Lippe einen schmalen Halsabschnitt (38) enthält, der einen Wulst (39) mit dem Körper der Lippe verbindet, wobei der Halsabschnitt stark genug ist, um ein Ziehen der Lippe über den Anbringungsflansch zu ermöglichen, jedoch schwach genug ist, um eine Lösung des Wulstes vom Körper der Lippe zuzulassen, sobald die Lippe über den Anbringungsflansch gezogen worden ist.

10. Fenster nach Anspruch. 5, bei dem wenigstens ein elektrischer Draht in einem durch die umgebogene Lippe definierten Raum vorgesehen ist.

11. Fenster nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Verglasungsprofil ein einziges Teil aus einem elastomeren Werkstoff umfaßt.

12. Fahrzeugverglasung, die in einem Fenster nach einem vorhergehenden Anspruch enthalten ist, wobei die Verglasung eine Platte aus Verglasungsmaterial und ein elastomeres Verglasungsprofil umfaßt.

13. Fahrzeugverglasung (10, 20, 30, 40), die eine Platte aus Verglasungsmaterial (1) und ein elastomeres Verglasungsprofil (11, 21, 31, 41), das auf einem Rand einer Fläche der Platte wenigstens um einen Teil des Umfangs der Platte angeordnet ist, umfaßt, wobei die Verglasung in eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie von ihrer Außenseite eingesetzt werden soll, wobei die Öffnung durch die Innenkante (8) eines Anbringungsflansches (5) des Fahrzeugaufbaus definiert ist, wobei die Verglasung mit dem äußeren Fahrzeugaufbau glatt bündig ist und mit dem Anbringungsflansch durch einen Klebstoff (4) verklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil eine gerollte Lippe enthält, die so geformt und positioniert ist, daß die Verglasung während des Einsetzens der Verglasung in die Öffnung in der Öffnung zentriert wird, wobei die Zentrierung der Verglasung durch die gerollte Lippe erzielt wird, deren äußere Oberfläche (101) sich gegen die Innenkante (8) des Anbringungsflansches (5) abstützt, und daß die gerollte Lippe ferner so geformt und positioniert ist, daß die Verglasung in einer zentrierten Position gehalten wird, während der Klebstoff härtet, und daß sie die Kante des Anbringungsflansches nach dem Einsetzen abdeckt.

14. Dichtungselement für ein Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Dichtungselement längs des gesamten inneren Umfangs einer Glasplatte aufgebracht wird und dazu bestimmt ist, auf den Aufbau eines Fahrzeugs mittels eines Klebstoffs (4) geklebt zu werden, so daß das Glas mit dem äußeren Aufbau bündig ist, wobei das Dichtungselement wenigstens eine erste elastische Dichtungszunge (48) besitzt, die am Aufbau anliegen soll und von der Kante des Glases in einer Richtung vorsteht, die zu dem Glas im wesentlichen parallel ist, dadurch gekennzeichnet, daß es eine zweite Zunge (42) auf der der ersten Dichtungszunge (48) gegenüberliegenden Kante umfaßt, die an der Wurzel in einer Richtung vorsteht, die zu dem Glas im wesentlichen senkrecht ist und in ihrem Endabschnitt die Form einer Windung annimmt; die in Richtung zur Kante des Glases elastisch auf sich selbst zurückgerollt ist.

15. Dichtungselement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (42) unterschiedliche Dicken (b1, b2, b3) besitzt, die von der Wurzel zum Zwischenabschnitt und von dem letzteren zum Endabschnitt abnehmen.

16. Dichtungselement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der Dicke (b2) des Zwischenabschnitts und der Dicke (b3) des Endabschnitts größer als 1, 2 ist und daß das Verhältnis zwischen der Dicke (b1) bei der Wurzel und der Dicke (b2) des Zwischenabschnitts größer als 1,5 ist.

17. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 14 bis 16, das ferner einen Schlitz (A) für die Aufbringung des Klebstoffs (4) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wulste (A') und (A"), die von der ersten Dichtungszunge unterschiedlich weit beabstandet sind, an den Schlitz angrenzen und eine Höhe (a') bzw. (a") besitzen, derart, daß sie den Klebstoff während des Klebens enthalten.

18. Dichtungselement nach Anspruch 17, bei dem die Höhe der Wulste (A', A") derart ist, daß das Verhältnis zwischen der Höhe (a') des Wulstes (A'), der sich am weitesten von der ersten Dichtungszunge (48) entfernt befindet, und der Höhe (a") des Wulstes (A"), der sich am nähesten bei der ersten Dichtungszunge (48) befindet, größer als 1 ist.

19. Verfahren zum Verglasen eines Fahrzeugfensters nach einem der Ansprüche 1 bis 11, das umfaßt:

Bereitstellen einer Verglasung, die ein elastomeres Verglasungsprofil enthält, das auf einem Rand einer Fläche der Verglasung wenigstens um ein Teil ihres Umfangs angeordnet ist, und einen Anbringungsflansch enthält, der eine Innenkante besitzt, die eine Öffnung in einer Fahrzeugkarosserie definiert; Anbringen eines Wulstes aus Klebstoff an der Verglasung oder am Anbringungsflansch;

Annähern der Verglasung an die Öffnung von außerhalb der Fahrzeugkarosserie einschließlich Zentrieren der Verglasung in bezug auf die Öffnung, wenn sie eingesetzt wird, wobei die Verglasung mit dem äußeren Aufbau glatt bündig ist,

gekennzeichnet durch Zentrieren der Verglasung mittels einer gerollten Lippe des Verglasungsprofils, die so geformt und positioniert ist, daß sie sich gegen die Innenkante des Anbringungsflansches abstützt, wobei die gerollte Lippe außerdem die Verglasung an ihrer Position hält, während der Klebstoff härtet, und die Kante des Anbringungsflansches abdeckt.

20. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem der erhöhte Abschnitt eine Lippe enthält, wobei das Verfahren zusätzlich das Ziehen der Lippe über den Anbringungsflansch umfaßt.







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