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Dokumentenidentifikation DE69810993T2 30.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0882616
Titel Vorrichtung zur Befestigung einer Fensterscheibe
Anmelder Renault Vehicules Industriels, Saint Priest, FR
Erfinder Verger, Stephane, 07100 Annonay, FR
Vertreter Haft, von Puttkamer, Berngruber, Czybulka, Karakatsanis, 81669 München
DE-Aktenzeichen 69810993
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 29.05.1998
EP-Aktenzeichen 984012948
EP-Offenlegungsdatum 09.12.1998
EP date of grant 29.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.10.2003
IPC-Hauptklasse B60J 10/02
IPC-Nebenklasse E06B 3/54   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Glasscheibe.

Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Befestigung einer Glasscheibe, wobei eine Innenseite der Glasscheibe mit einem Rahmen verklebt ist, dessen eine Schmalseite, die im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe verläuft, eine Öffnung begrenzt, die von der Glasscheibe abgedeckt wird und wobei der Rahmen eine Innenseite und eine Außenseite aufweist, die im wesentlichen parallel zur Ebene der Glasscheibe ist und mit der die Glasscheibe verklebt ist und wobei die Glasscheibe mit einem Profilteil versehen ist, das mit der Glasscheibe vor deren Befestigung verbunden wird und das mit dem Rahmen zusammenwirkt um eine Positionierung der Glasscheibe relativ zum Rahmen während der Verklebung zu gewährleisten.

Die Erfindung eignet sich insbesondere für die Befestigung einer Glasscheibe in einem Kraftfahrzeug.

In der Veröffentlichung FR-A- 2 716 416 ist eine Vorrichtung zur Befestigung einer verklebten Glasscheibe beschrieben, bei der die Glasscheibe am Rand ihrer Unterseite mit einem Profilteil versehen ist, das eine Lippe aufweist, die entlang des Umfangs der Glasscheibe hervorspringt und die in erster Linie dazu dient, die Glasscheibe vor dem Aushärten eines Klebestreifens zu zentrieren.

Gemäss dieser Vorrichtung ist die Glasscheibe in einem Rahmen anzuordnen, der mit einer konkaven Verstärkung dergestalt versehen ist, dass um die Glasscheibe herum ein Wandteil begrenzt wird, das im wesentlichen zur Mitte der Glasscheibe hin ausgerichtet ist und auf dem sich das Profilteil abstützt um die Glasscheibe zu zentrieren.

Mittels einer derartigen Vorrichtung ist es jedoch nicht möglich, zwei Glasscheiben nebeneinander anzuordnen ohne dass einer der Holme des Rahmens für eine oder beide Glasscheiben im wesentlichen auf gleicher Höhe wie die Außenseite der Glasscheibe angeordnet wird.

Außerdem ist bei dieser Vorrichtung das Profilteil selbst von außen sichtbar, da es über den Umfang der Glasscheibe hinausragt.

Bei den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Vorrichtungen wird die Zentrierung der Glasscheibe und die Beherrschung mit hoher Präzision der Positionierung in einer Richtung senkrecht zu ihrer Ebene gewährleistet mittels Positionierstegen des Profilteils, die an der Oberfläche des Holmes anliegen, mit dem die Glasscheibe verklebt wird, wobei jedoch die Glasscheibe während der Verklebung nicht in einer Richtung senkrecht zu ihrer Ebene festgehalten wird, sodass die die Glasscheibe haltenden und bewegenden Werkzeuge während der gesamten Dauer der Polymerisierung und des Aushärtens des Klebstoffes mit ihr in Eingriff sein müssen.

Die Veröffentlichung US 3 967 424 beschreibt die Befestigung einer Glasscheibe für ein Bullauge eines Schiffes. Eine derartige Glasscheibe ist an ihrer Innenseite mit einem entlang des Umfangs verlaufenden Profilteil versehen. Dieses Teil wirkt mit einem Rahmen dahingehend zusammen, dass die Glasscheibe relativ zu ihm festgehalten wird. Dieses Zusammenwirken erfolgt entweder über die Außenseite des Rahmens, was eine sehr leistungsfähige Verklebung bedingt oder über Zusatzteile, die ein Ablösen der Glasscheibe verhindern. In dem Fall, in dem das Zusammenwirken zwischen dem Profilteil und dem Rahmen über die Umfangsseite des Rahmens erfolgt, wird eine Halterung der Glasscheibe ausschließlich durch Reibkräfte erzielt mit dem Risiko dabei auftretender Unregelmäßigkeiten der Haltekräfte.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine neuartige Vorrichtung zur Befestigung einer Glasscheibe zu schaffen, die es einerseits ermöglicht, Glasscheibenaufbauten mit mehreren nebeneinander angeordneten Glasscheiben herzustellen, ohne dass zwischen zwei Glasscheiben Rahmenteile oder Profilteile für deren Positionierung auftauchen. Außerdem hat sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein Festhalten der Glasscheibe in ihrer Stellung, die sie während der Polymerisation des Klebstoffs einnimmt, gewährleistet wird, sodass die Werkzeuge für die Handhabung der Glasscheibe früher zur Befestigung einer weiteren Glasscheibe zur Verfügung stehen, wodurch die Herstellungskosten für die Vorrichtung verringert werden können.

Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Vorrichtung der oben beschriebenen Art vor, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich das Profilteil nach innen erstreckt, ausgehend von einem Bereich der Innenseite der Glasscheibe, der in Richtung zur Mitte der Glasscheibe hin einen Absatz bildet bezüglich eines Randbereichs der Innenseite, an dem die Glasscheibe mit dem Rahmen verklebt ist.

Gemäss weiteren Merkmalen der Erfindung:

- erstreckt sich das Profilteil nach innen durch die Öffnung hindurch und wirkt mit der Innenseite des Rahmens zusammen um die Glasscheibe in einer Richtung senkrecht zu ihrer Hauptebene festzuhalten;

- weist das Profilteil an seinem freien unteren Rand einen Vorsprung auf, der sich im wesentlichen in der Ebene der Glasscheibe erstreckt in einer Richtung die entgegengesetzt ist zur Mitte der Glasscheibe, wobei er mit der Innenseite des Rahmens zusammenwirkt;

- ist der Vorsprung des Profilteils in der Lage, nach außen hin in eine Richtung senkrecht zur Ebene der Glasscheibe umgebogen zu werden um dadurch in die Öffnung eingreifen zu können, wenn die Glasscheibe in ihre Befestigungsstellung überführt wird;

- weist das Profilteil wenigstens einen Haltesteg auf, der mit der Außenseite des Rahmens zusammenwirkt um die Positionierung der Glasscheibe in einer Richtung senkrecht zu ihrer Hauptebene zu gewährleisten;

- weist das Profilteil eine Stützfläche auf, die mit der Schmalseite des Rahmens zusammenwirkt um die Zentrierung der Glasscheibe relativ zum Rahmen zu gewährleisten;

- erstreckt sich die Stützfläche nur über einen Teil der Länge des Profilteils;

- ist die Stützfläche auf einem Zusatzteil ausgebildet, das am Profilteil angeordnet ist;

- erstreckt sich die Glasscheibe in einer im wesentlichen senkrecht verlaufenden Ebene, wobei die Stützfläche entlang eines unteren Randes der Glasscheibe verläuft, über die sich die Glasscheibe auf Grund ihres Eigengewichtes am Rahmen abstützt;

- erstreckt sich der Haltesteg auch entlang eines im wesentlichen senkrechten Seitenrandes der Glasscheibe und

- erstreckt sich das Profilteil entlang des gesamten Umfangs der Glasscheibe.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung hervor; darin zeigen:

- Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Glasscheibe, die mit einem Rahmen zu verkleben ist;

- Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht, die die Einzelheiten eines ersten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung zur Befestigung der Glasscheibe erkennen lässt;

- Fig. 3 und 4 Schnittansichten zur Verdeutlichung der Montage der Glasscheibe mit der Vorrichtung nach der Erfindung und

- Fig. 5 und 6 Schnittansichten zur Verdeutlichung an zwei verschiedenen Stellen eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Befestigung der Glasscheibe nach der Erfindung.

In Fig. 1 ist mit 10 eine im wesentlichen rechtwinklige ebene Glasscheibe bezeichnet, die in einem Rahmen 12 zu befestigen ist, der im vorliegenden Fall aus zwei senkrechten Holmen 14, verbunden durch einen waagrechten unteren Holm 16 und durch einen waagrechten oberen Holm 18, besteht.

Die rechtwinklige Form der dargestellten Glasscheibe 10 und des Rahmens 12 sind nicht begrenzende Beispiele, wobei betont sei, dass die Vorrichtung zur Befestigung einer Glasscheibe nach der Erfindung auf alle Formen von Glasscheiben und Rahmen anwendbar ist. Die Glasscheibe 10 kann eine von mehreren nebeneinander angeordneten Glasscheiben sein.

Wie deutlicher aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht wird die Glasscheibe 10 am Rahmen 12 mittels Verklebung befestigt, das heißt mittels Einsetzen eines Klebestreifens 20 zwischen einer Innenseite 22 der Glasscheibe 10 und einer Außenseite 24 des Rahmens 12.

Fig. 2 zeigt deutlich, dass der Rahmen 12 hierbei aus einem Rohr mit rechtwinkligem Querschnitt besteht, das eine Innenseite 26 aufweist, die im wesentlichen parallel zu einer Außenseite 24 verläuft, mit der sie über eine Schmalseite 28 verbunden ist, die sich in einer Ebene erstreckt, die im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe 10 ist und die eine Öffnung 30 begrenzt, vor der die Glasscheibe IO angeordnet ist.

Gemäss der Erfindung dient der Klebestreifen 20 dazu, mit dem Rand 32 der Innenseite 22 der Glasscheibe 10 zusammenzuwirken, die zu diesem Zweck mit einem Profilteil 34 versehen ist, das sich nach innen hin erstreckt ausgehend von einem Bereich 36 auf der Innenseite 22 der Glasscheibe 10 und das zur Mitte hin einen Absatz bildet bezüglich des Randes 32 der Seite 22. Das Profilteil 34 wirkt mit den Holmen 14, 16, 18 des Rahmens 12 dahingehend zusammen, dass es im wesentlichen die gleiche Form wie dieser aufweist.

Das Profilteil 34 kann zum Beispiel aus Gummi bestehen oder einem anderen Elastomer, vorzugsweise einem Material, das Störgeräusche auf Grund des Kontaktes mit dem Rahmen, vor allem bei auftretenden Schwingungen, dämpft. Eventuell kann auch eine Versteifungsgarnitur vorgesehen werden, zur Verlängerung der Haltbarkeit der mechanischen Eigenschaften des Profilteils 34. Es ist auch möglich, das Profilteil 34 mittels Extrudieren eines Zweifachmaterials herzustellen.

Das Profilteil 34 wird mit der Glasscheibe 10 zum Beispiel durch Verklebung verbunden, bevor die Glasscheibe 10 montiert wird, zum Beispiel bevor diese dem Montageband zugeführt wird.

Das Profilteil 34 kann in Form von mehreren Einzelteilen hergestellt werden, die sich jeweils parallel zu einem der Holme 14, 16, 18 des Rahmens 12 erstrecken und deren Enden auf Höhe der Ecken des Rahmens 12 miteinander verbunden werden. Vorzugsweise werden dabei die Enden der Einzelteile unter einem Winkel geschnitten. Es ist jedoch auch möglich, das Profilteil einstückig mit den entsprechenden gebogenen Ecken herzustellen, wobei es an die Gestalt des Rahmens 12 angepasst ist, insbesondere, wenn dieser abgerundete Ecken aufweist.

Wie aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht weist das Profilteil 24, im Querschnitt gesehen, einen Haltesteg 38 auf, der mit der Außenseite 24 des Rahmens 12 dahingehend zusammenwirkt, dass die Tiefenstellung der Glasscheibe 10 in der Richtung senkrecht zu ihrer Ebene mit hoher Genauigkeit eingenommen wird.

Außerdem besitzt das Profilteil einen Hauptabschnitt 40, der sich nach innen durch die Öffnung 30 hindurch erstreckt, gegenüber der Schmalseite 28 des Rahmens 12, wobei dieser Hauptabschnitt 40 mit einer Stützfläche 42 versehen ist, die sich auf der Schmalseite 28 abstützt und dergestalt die Positionierung der Glasscheibe 10 in einer Richtung senkrecht zum zugehörigen Holm des Rahmens 12 in der Ebene der Glasscheibe zu gewährleistet.

Der Hauptabschnitt 40 des Profilteils 34 ist an seinem freien Ende mit einem verformbaren Vorsprung 44 versehen, der dazu dient, an der Innenseite 26 des Holmes des Rahmens 12 anzuliegen. Damit erstreckt sich der verformbare Vorsprung 44 nach dem Einsetzen der Glasscheibe 10 im wesentlichen senkrecht zum Hauptabschnitt 40 des Profilteils 34 in einer Richtung, die derjenigen zur Mitte der Öffnung 30 hin entgegengesetzt ist.

Wie insbesondere Fig. 3 zu entnehmen ist, kann der Vorsprung 44 an seiner Außenseite zum Hauptabschnitt 40 hin umgebogen werden und zwar derart, dass seine Außenseite der Schmalseite 28 des Holmes des Rahmens 12 gegenüber liegt.

In dieser Stellung bilden der Vorsprung 44 und der Hauptabschnitt 40 eine Falte 46, in die eine Schnur 50 eingelegt werden kann, die sich über die gesamte Länge des Profilteils 34 erstreckt und zwar vor dem Verbringen der Glasscheibe in ihre Befestigungsstellung, das heißt, bevor das Profilteil 34 in die Öffnung 30 von außen nach innen eingesetzt wird.

Dies bedeutet, dass, nachdem die Glasscheibe in ihre Befestigungsstellung verbracht worden ist, wie Fig. 3 erkennen lässt, der Vorsprung 44 in umgebogener Stellung eingeklemmt ist zwischen dem Hauptabschnitt 40 und der Schmalseite 28.

Sofern die beiden Enden der Schnur 50 aus der Falte 46 auf der Innenseite des Rahmens 12 herausragen, genügt es, an der Schnur 50 zu ziehen um den Vorsprung 44 aus seiner eingeklemmten Stellung in die in die in Fig. 4 gezeigte Stellung zu überführen.

Vorteilhafterweise kommt damit der verformbare Vorsprung 44 an der Innenseite eines Abdeckpaneels 54 zu liegen, dessen Rand 56, der sich entlang der Öffnung 30 erstreckt, durch den Vorsprung 44 des Profilteils 34 abgedeckt ist. Damit wird die Notwendigkeit vermieden, ein zusätzliches Abdeckstück vorzusehen. Ferner passt sich der verformbare und weiche Vorsprung 44 an das Paneel 54 an unabhängig von dessen Dicke. In bestimmten Fällen kann der Vorsprung 44 auch allein die Befestigung des Randes 56 des Abdeckpaneels übernehmen.

Vorzugsweise erstreckt sich das Profilteil 34 über die gesamte Länge des Umfangs der Öffnung 30 und gewährleistet dadurch die perfekte Positionierung der Glasscheibe 10, die außerdem nicht weiter festgehalten werden muss während des Aushärtens des Klebestreifens 20 auf Grund der Tatsache, dass einerseits diese vom Haltesteg 38 und den Stützflächen 42 des Profilteils 34 getragen wird und andererseits in ihrer Stellung durch den verformbaren Vorsprung 44 gehalten wird, der auf die Innenseite 26 des Holmes des Rahmens 12 einwirkt.

Wenngleich das Profilteil nicht der endgültigen Befestigung der Glasscheibe 10 dient, so sorgt es doch für eine ausreichende Halterung während des Vorgangs des Verklebens, sodass auf den Einsatz von Werkzeugen für ihre Halterung während dieser Phase verzichtet werden kann.

In bestimmten Fällen kann es jedoch wünschenswert sein, dass die Glasscheibe 10 nicht zentriert wird in den beiden Richtungen einer in ihrer Ebene liegenden Achse.

Zu diesem Zweck wird vorgesehen, dass das Profilteil 34 sich nicht auf der Schmalseite 28 des Rahmens abstützt sondern nur auf einem, zwei oder drei der Holme 14, 16, 18 des Rahmens 12 im Fall einer rechtwinkligen Öffnung.

So kann es zum Beispiel wünschenswert sein, die senkrechte Stellung der Glasscheibe relativ zum Rahmen 12 ausschließlich als Funktion der Lage des unteren waagrechten Holmes 16 zu bestimmen. Durch das Vorsehen eines Spiels zwischen dem Profilteil 34 und der Schmalseite 28 des oberen waagrechten Holmes 18 ist es möglich, die Beanspruchungen auf Grund der Abmessungen zu verringern, denen das Profilteil 34 hinsichtlich seines Aufsetzens auf die Glasscheibe 10 und hinsichtlich der Bemessung der Öffnung 30 ausgesetzt ist.

Dabei ist es jedoch wünschenswert, nicht eigens ein besonderes Profilteil 34 herstellen zu müssen, noch die Relativstellung des Profilteils bezüglich des Holmes des Rahmens 12 zu verändern.

Dazu wird, wie es in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, vorgeschlagen, dass die Stützfläche 42 des Profilteils 34 mit einem Zusatzteil versehen wird, das in bestimmte Abschnitte des Hauptabschnitts 40 einsetzbar ist.

Der Hauptabschnitt 40 ist zu diesem Zweck mit einer T-förmigen Nut 60 versehen, die über die gesamte Länge des Profilteils 34 verläuft. Dadurch kann die Stützfläche 42 auf einer Leiste 58 ausgebildet sein, deren eine Seite die Stützfläche 42 ist und deren gegenüber liegende Seite mit einem Steg 62 versehen ist, dessen Gestalt an die T-förmige Nut derart angepasst ist, dass eine sichere Befestigung der Leiste 58 relativ zum Profilteil gewährleistet ist. Hiermit lässt sich erreichen, dass zum Beispiel derjenige Teil des Profilteils 34, der sich entlang des unteren waagrechten Holmes 16 erstreckt, mit einer Stützleiste 58 versehen wird, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, wobei derjenige Teil des Profilteils 34, der sich gegenüber dem oberen waagrechten Holm 18 befindet, keine Stützleiste aufweist, wie Fig. 5 erkennen lässt.

In gleicher Weise kann auch vorgesehen werden, dass die waagrechte Stellung der Glasscheibe 10 bezüglich des Rahmens 12 ausschließlich unter Bezugnahme auf einen der beiden senkrechten Holme 14 erfolgt.

Aus den Fig. 3 und 4 geht hervor, dass es mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Befestigung einer Glasscheibe 10 besonders einfach ist, mehrere benachbarte Glasscheiben einzubauen, wobei die Ränder der Glasscheiben besonders nahe beieinander liegen, mit deren Höhe weder ein Tragteil noch ein Befestigungsteil fluchtet.

Es sei betont, dass der Randbereich 32 und der Bereich 36 der Innenseite 22, an denen das Profilteil 34 befestigt ist, vorzugsweise beschichtet sind, sodass der Klebestreifen 20 und das Profilteil abgedeckt und damit von außen nicht sichtbar sind.

Schließlich sei noch angemerkt, dass die Positionierung des Profilteils 34 in zurückgezogener Stellung zur Mitte der Glasscheibe hin bezüglich des Klebestreifens 20 eine Demontage der Glasscheibe 10 von außen her ermöglicht durch einfaches Zertrennen der Schnurr 50 und ohne Beschädigung des Profilteils 34, das bei einem erneuten Einsetzen der Glasscheibe 10 wiederverwendbar ist.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zur Befestigung einer Glasscheibe, wobei die Glasscheibe (10) auf einer Innenseite (22) mit einem Rahmen (12) verklebt ist, dessen eine Schmalseite (28), die im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (10) verläuft, eine durch die Glasscheibe (10) abgedeckte Öffnung (30) begrenzt und wobei der Rahmen (12) eine Innenseite (28) und eine Außenseite (24) aufweist, die im wesentlichen parallel zur Ebene der Glasscheibe (10) angeordnet ist und mit der die Glasscheibe (10) verklebt ist, wobei die Vorrichtung ein Profilteil (34) aufweist, das mit der Glasscheibe (10) vor deren Befestigung zusammengebaut wird und das mit dem Rahmen (12) derart zusammenwirkt, dass die Positionierung der Glasscheibe (10) relativ zum Rahmen (12) gewährleistet wird und wobei sich das Profilteil (34) nach innen hin erstreckt, ausgehend von einem Bereich (28) der Innenseite (22) der Glasscheibe (10), der zur Mitte der Glasscheibe (10) hin einen Absatz bildet bezüglich eines Randbereichs (32) der Innenseite (22), über die die Glasscheibe (10) mit dem Rahmen (12) verklebt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Profilteil (34) durch die Öffnung (30) nach innen erstreckt und mit der Innenseite (26) des Rahmens (12) dahingehend zusammenwirkt, dass die Glasscheibe (10) in einer Richtung senkrecht zu ihrer Hauptebene gehalten wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (34) an seinem freien Innenrand mit einem Vorsprung (44) versehen ist, der sich im wesentlichen in der Ebene der Glasscheibe (10) in einer Richtung erstreckt, die entgegengesetzt ist zur Mitte der Glasscheibe (10) hin und der mit der Innenseite (26) des Rahmens (12) zusammenwirkt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (44) des Profilteils (34) nach außen umklappbar ist in eine Richtung senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (10) um sein Einsetzen in die Öffnung (30) zu ermöglichen, wenn die Glasscheibe (10) in ihre Befestigungsstellung überführt wird.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (34) wenigstens einen Haltesteg (38) aufweist, der mit der Außenseite (24) des Rahmens (12) zusammenwirkt, um die Positionierung der Glasscheibe (10) in der Richtung senkrecht zu ihrer Hauptebene zu gewährleisten.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (34) eine Stützfläche (42) aufweist, die mit der Schmalseite (28) des Rahmens (12) zusammenwirkt, um die Positionierung der Glasscheibe (10) relativ zum Rahmen (12) zu gewährleisten.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stützfläche (42) nur über einen Teil der Länge des Profilteils (34) erstreckt.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (42) auf einem Zusatzteil (58) ausgebildet ist, das am Profilteil (34) befestigt ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Glasscheibe (10) in einer im wesentlichen senkrechten Ebene erstreckt und dass sich die Stützfläche entlang des unteren Randes der Glasscheibe (10) erstreckt, über den sich die Glasscheibe (10) auf dem Rahmen (12) auf Grund ihres Eigengewichtes abstützt.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Haltesteg (38) auch entlang wenigstens eines im wesentlichen senkrechten Seitenrandes der Glasscheibe (10) erstreckt.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Profilteil (34) über den gesamten Umfang der Glasscheibe (10) erstreckt.







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