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Dokumentenidentifikation DE69813971T2 06.11.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0900029
Titel EINSPURIGER ROLLSCHUH MIT LÜFTUNG
Anmelder K-2 Corp., Vashon, Wash., US
Erfinder GRANDE, H., Dodd, Seattle, US;
MEIBOCK, A., Antonin, Calgary, CA;
SVENSSON, E., John, Vashon, US
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69813971
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, FI, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.02.1998
EP-Aktenzeichen 989050539
WO-Anmeldetag 13.02.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/02676
WO-Veröffentlichungsnummer 0098035572
WO-Veröffentlichungsdatum 20.08.1998
EP-Offenlegungsdatum 10.03.1999
EP date of grant 02.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.11.2003
IPC-Hauptklasse A43B 7/06
IPC-Nebenklasse A43B 5/16   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein belüftete einspurige Rollschuhe.

Hintergrund der Erfindung

Ein einspuriger Rollschuh (Inline-Skate) enthält im allgemeinen ein oberes Schuhteil, das durch eine Basis an einem Rahmen befestigt ist, welcher die Räder trägt. Das obere Schuhteil sieht die Stütze für den Fuß des Rollschuhläufers vor, während der Rahmen zum axialen Halten der Räder entlang einer gemeinsamen Längsachse dient. Das obere Schuhteil oder der Stiefel des Rollschuhs ist häufig aus einer steifen Pressmasse konstruiert, welche ein entfernbares Futter aufnimmt. Der Rahmen kann integral mit dem Stiefel geformt sein. In einer Art eines herkömmlichen Rollschuhs, der in dem US-Patent Nr. 5,171,033 von Olson et al. und in der EP 0 465 222 A2 offenbart ist, enthält der Stiefel eine Reihe von Öffnungen entlang der Seite und der Oberseite des Stiefels, die einen begrenzten Grad an Belüftung nur für die Oberseite und die Seite des Fußes des Rollschuhläufers vorsehen. Eine Luftströmung wird durch einen Pumpmechanismus erzielt, welcher durch den Fuß des Rollschuhläufers betätigt wird. Analog offenbart die US 5,400,526 eine flexible Sohle für einen Schuh, in der eine Belüftung auf einem Pumpeffekt basiert, der durch eine Bewegung des Fußes bewirkt wird.

Die Pressmassenkonstruktion des herkömmlichen einspurigen Rollschuhs hat mehrere Aspekte, die den Komfort und den Gebrauch des Rollschuhs beeinträchtigen. Inline- Skating ist ein aktiver Sport und die Füße eines Benutzers schwitzen typischerweise. Herkömmliche einspurige Rollschuhe mit einem Schaumfutter und einem Kunststoffstiefel halten Feuchtigkeit gefangen, was den Fuß des Benutzers feucht und unangenehm werden lässt. Entlang einer Seite und einer Oberseite des Fußes gebildete Belüftungsöffnungen sehen einen Wärmetransfer und eine Trocknung nur für jene darunter liegenden Bereiche des Fußes vor, aber versagen beim Vorsehen eines Wärme- und Feuchtigkeitstransfers für die übrigen Bereiche des Fußes einschließlich entlang der Sohle des Fußes. Zusätzlich versagt diese herkömmliche Belüftungskonstruktion im Vorsehen eines geeigneten Weges des Entziehens von Feuchtigkeit von dem Fuß des Rollschuhläufers und beim Ausstoßen dieser aus dem Rollschuh, und stellt dadurch keine trockene und bequeme Umgebung für den Fuß des Rollschuhläufers bereit.

Eine Teillösung für die unzulängliche Belüftung und Feuchtigkeitsentfernung herkömmlicher Rollschuhe ist in dem US-Patent Nr. 5,401,034 von Wolf vorgeschlagen. Dieser Rollschuh enthält ein Gebläserad, welches innerhalb einer Abdeckung an der Seite des Rollschuhrahmens befestigt ist. Luft von dem Gebläserad wird zu der Unterseite des Rollschuhoberteils durch eine Kanalöffnung in eine in der Unterseite des Stiefels ausgebildete Öffnung geleitet. Luft wird so in das Innere des Stiefels gepresst. Ein Auslass ist in der oberen Ferse des Stiefels zum Ablassen vorgesehen. Diese Konstruktion ist nicht nur unhandlich, sondern sie belüftet nicht den Hauptteil der Länge der Fußsohle und sie entzieht keine Feuchtigkeit aus dem Innern des Rollschuhs.

Eine weitere Lösung ist in dem US-Patent Nr. 5,437,466 von Meibock et al. vorgesehen, welche ein atmungsaktives Stoffoberteil verwendet, welches an einer festen Basis befestigt ist, an welcher der Rahmen angebracht ist. Das flexible Oberteil ist durch eine steife Fersenkappe und eine schwenkbare Knöchelmanschette gehalten. Die Oberteile des Fußes werden durch den Stoff belüftet, aber die Sohle des Fußes, die über der steifen Bais liegt, wird nicht belüftet.

Eine Lösung mit einer belüfteten Sohle ist in der am 19.11.1996 eingereichten EP 0 778 057 A beschrieben, welche am 16.06.1997 veröffentlicht worden ist und als Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EP angesehen wird.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen belüfteten einspurigen Rollschuh.

Der belüftete Rollschuh der vorliegenden Erfindung weist ein oberes Schuhteil, das zum Aufnehmen eines Fußes eines Rollschuhläufers ausgebildet ist, und ein unteres Rahmenteil, das mehrere Räder enthält, auf. Der Rollschuh enthält ein Fußbett, wobei das Fußbett eine an dem oberen Schuhteil befestigte Basis enthält. Das Fußbett definiert eine Oberseite, die den Fuß des Rollschuhläufers aufnehmen kann, während die Basis eine Unterseite definiert, welche eine Befestigungsfläche für den unteren Rahmen definiert. Die Basis enthält wenigstens eine Einlassöffnung und wenigstens eine Auslassöffnung, die in einer Außenfläche der Basis ausgebildet sind. Ein durch das Fußbett in oder unter der Oberseite des Fußbetts definierter Belüftungskanal erstreckt sich von der Einlassöffnung zu der Auslassöffnung, um wenigstens teilweise die Oberseite des Fußbetts zu queren. Der Kanal steht mit dem Innern des oberen Schuhteils unterhalb des Fußes des Rollschuhläufers in Fluidströmungsverbindung und sieht eine Belüftung und einen Feuchtigkeitstransfer von dem Fuß des Rollschuhläufers zu dem Kanal und aus der Auslassöffnung vor.

In einem weiteren Aspekt der Erfindung enthält der belüftete Rollschuh der vorliegenden Erfindung eine Brandsohle und eine Leistenplatte. Die Brandsohle enthält mehrere, senkrecht durch sie verlaufende Öffnungen, die Feuchtigkeit von dem Fuß des Rollschuhläufers wegziehen können. Die Leistenplatte enthält mehrere, senkrecht durch sie verlaufende Öffnungen, wodurch eine vertikale Belüftung durch die Leistenplatte vorgesehen wird. Weitere Mechanismen der Feuchtigkeitsverwaltung und des Feuchtigkeitstransports können innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie beispielsweise ein Ziehen durch die Leistenplatte und/oder die Brandsohle. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das obere Schuhteil an der Basis durch die Leistenplatte befestigt. Der Belüftungskanal ist in einer Oberseite der Basis definiert. Eine Brandsohle liegt über der Leistenplatte, welche über der Basis liegt. Die Feuchtigkeitstransportwege sind somit durch die Brandsohle und die Leistenplatte zu dem Belüftungskanal in der Basis definiert. Da die Unterseite der Leistenplatte durch eine Luftströmung durch die Kanäle gekühlt wird, wird durch die Leistenplatte und die Brandsohle ein Feuchtigkeitsgradient erzeugt, der Wasserdampf in den Belüftungskanal nach unten zieht.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind mehrere Einlassöffnungen in der Außenseite eines Zehenendes der Basis definiert, während die Außenseite des Fersenendes der Basis mehrere entsprechende Auslassöffnungen definiert. Die Einlass- und die Auslassöffnungen sind durch mehrere Kanäle über die Länge der Oberseite der Basis verbunden, welche über die Breite der Oberseite beabstandet sind, wodurch eine fortlaufende Belüftung und ein fortlaufender Feuchtigkeitstransfer für im wesentlichen die gesamte Länge und Breite des Rollschuhs vorgesehen wird. Das Vorsehen der Kanäle in der Oberseite der Basis sieht auch die fortlaufende Kühlung der Unterseite des Fußes vor. Schließlich zieht die kontinuierliche Luftströmung unterhalb des Fußes Feuchtigkeit von dem Fuß des Rollschuhläufers durch die Brandsohle nach unten und aus dem Auslass, wodurch eine kühle, trockene und angenehme Umgebung für den Fuß des Rollschuhläufers bereitgestellt wird.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die obigen Aspekte und viele der zugehörigen Vorteile dieser Erfindung werden unter Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich. Darin zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines belüfteten Rollschuhs gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der Basisanordnung des belüfteten Rollschuhs von Fig. 1;

Fig. 3 eine Draufsicht der Basis des belüfteten Rollschuhs von Fig. 1;

Fig. 4 eine Unteransicht der Basis des belüfteten Rollschuhs von Fig. 1;

Fig. 5 eine Seitenansicht der Basis des belüfteten Rollschuhs von Fig. 1;

Fig. 6 eine Querschnittsdarstellung des Fersenteils der Basis des belüfteten Rollschuhs entlang im wesentlichen des Abschnitts 6-6 von Fig. 3; und

Fig. 7 eine Querschnittsdarstellung des Zehenteils der Basis des belüfteten Rollschuhs entlang im wesentlichen des Abschnitts 7-7 von Fig. 3.

Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Bezug nehmend auf Fig. 1 ist ein belüfteter einspuriger Rollschuh gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in der Form eines Inline- Skates 10 dargestellt. Der Rollschuh 10 enthält ein unteres Rahmenteil 12, Lagerelemente in der Form von Rädern 14 und ein oberes Schuhteil 16 zum Aufnehmen eines Fußes (nicht dargestellt). Der Rollschuh 10 enthält ein Fußbett zum Stützen des Fußes, einschließlich einer nachfolgend zu beschreibenden Basis und einer Knöchelhaltemanschette 18, die schwenkbar an der Basis 24 angebracht ist. Die Knöchelhaltemanschette 18 ragt nach oben und definiert eine Schale, welche eine physikalische Stütze für den Knöchel des aufgenommenen Fußes bereitstellt. Sicherungsriemen 20 oder Schnallen sind an einem obersten Schienbeinteil des oberen Schuhteils 16 zum Befestigen des oberen Schuhteils 16 um das Schienbein vorgesehen. Das obere Schuhteil 16 enthält ein herkömmliches Vorderblatt 21 und einen Blattverschluss einschließlich eines die Oberseite des Fußes von dem Zehenbereich des Fußes zu dem Schienbein des Fußes querenden Schnürsenkels.

Zum Verständnis der Belüftungsbasis 24 des Rollschuhs 10 wird die Aufmerksamkeit nun auf Fig. 2 gelenkt. Die Basis definiert eine Oberseite 26, welche die Sohle des Fußes aufnimmt, und eine äußere Unterseite 28, welche eine Befestigungsschnittstelle zwischen dem unteren Rahmen 12 und dem oberen Schuh 16 definiert. Die Basis 24 definiert ferner mehrere Belüftungskanäle 30, welche wenigstens teilweise die Oberseite 26 der Basis 24 queren und welche in dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel die gesamte. Länge der Oberseite 26 queren. Die Basis 24 enthält an ihrer Außenseite auch mehrere Einlassöffnungen 32 und eine Auslassöffnung 34, die durch das vordere Ende (d. h. Zehenende) bzw. das hintere Ende (d. h. Fersenende) der Belüftungskanäle 30 definiert sind.

Fig. 3 zeigt weitere Einzelheiten der Anordnung der Belüftungskanäle 30. Die Basis 24 ist aus einem steifen Kunststoff wie beispielsweise einem Polyamid geeignet hergestellt. Vorzugsweise ist die Basis 24 als einteiliges Formstück ausgebildet. Zwei Einlassöffnungen 32 sind nebeneinander angeordnet, um im wesentlichen die gesamte Breite des vorderen Endes des Zehenbereichs 36 der Basis 24 zu überspannen. Die Einlassöffnungen 32 sind in der Unterseite 28 direkt unterhalb der Verbindung mit der Oberseite 26 der Basis 24 ausgebildet. Die Einlassöffnungen 32 sind im wesentlichen senkrecht zu dem Luftstrom orientiert, wenn der Rollschuh 10 in Gebrauch ist. Jede Einlassöffnung 32 beschickt zwei Längsbelüftungskanäle 30, während ein fünfter, zentral angeordneter Längsbelüftungskanal 30 durch beide Einlassöffnungen 32 gespeist wird. Während in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel zwei Einlassöffnungen 32 dargestellt sind, sind innerhalb des Schutzumfanges der vorliegenden Erfindung auch mehr oder weniger Öffnungen möglich.

Zusätzliche Seiteneinlassöffnungen 39, die später in mehr Einzelheiten beschrieben werden, sind an beiden Seiten der Basis 24 in deren Unterseite 28 definiert. Jede Seiteneinlassöffnung 39 speist einen Zweigbelüftungskanal 40, der sich nach hinten und nach innen erstreckt, um sich mit einem angrenzenden der Längsbelüftungskanäle 30 zu verbinden. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind drei Seiteneinlassöffnungen 39 nacheinander entlang des äußeren Mittelfußkopfbereichs und des Ristbereichs der Basis 24 beabstandet, und eine Seiteneinlassöffnung ist entlang des inneren Mittelfußkopfbereichs der Basis 24 definiert. Während die oben beschriebenen mehreren Seiteneinlassöffnungen das bevorzugte Ausführungsbeispiel sind, liegen auch mehr oder weniger Einlassöffnungen innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung.

Noch Bezug nehmend auf Fig. 3 ist eine einzelne Auslassöffnung 34 in dem Fersenbereich 38 definiert. Die Auslassöffnung 34 ist als ein Verteiler konstruiert, der mit den einzelnen Auslässen 35 der Belüftungskanäle 30 verbunden und allen gemeinsam ist. Die Auslassöffnung 34 ist in der Unterseite 28 direkt unter der Verbindung mit der Oberseite 26 der Basis 24 ausgebildet. Die Auslassöffnung 34 überspannt im wesentlichen die Breite des Fersenbereichs 38 der Basis 24. Während das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit einer Verteilerauslassöffnung 34 dargestellt ist, liegen auch zusätzliche Auslassöffnungen entlang der Basis 24 innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung. Die Auslassöffnung 34 ist in Längsrichtung von den Einlassöffnungen 32 um die Länge der Basis 24 beabstandet.

Die Einlassöffnung 34, die Seiteneinlassöffnungen 39 und die Auslassöffnung 34 sind durch mehrere entsprechende Belüftungskanäle 30 verbunden, welche über die Länge der Basis 24 verlaufen, wodurch ein kontinuierlicher Luftstrom für im wesentlichen die gesamte Länge des Rollschuhs 10 vorgesehen wird. Jeder Kanal 30 ist vorzugsweise als eine U-förmige Nut ausgebildet, die in der Oberseite 26 bis etwa zu der Mitte zwischen der Oberseite 26 und der Unterseite 28 der Basis 24 ausgespart ist. Obwohl in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel zum Vorsehen des Luftstroms offene nutenartige Kanäle vorgesehen sind, liegen auch geschlossene rohrförmige Durchgänge (nicht dargestellt) in der Basis 24 und mit der Oberseite 26 durch mehrere Öffnungen (nicht dargestellt) verbunden im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.

Bezug nehmend auf Fig. 2 und 3 sind die Kanäle 30 vorzugsweise entlang der gesamten Länge der Basis 24 ausgebildet. Vorzugsweise sind viele Kanäle 30 vorgesehen und seitlich beabstandet, um einen Luftstrom durch den Hauptteil der Oberseite 26 der Basis 24 vorzusehen. Mehrere Rippen 29 sind in der Oberseite 26 zwischen den Kanälen 30 definiert. Die Rippen 29 sind durch die Seitenwände der Kanäle 30 definiert, wobei die Kanäle 30 und die Rippen 29 über im wesentlichen die gesamte Breite der Basis 24 abwechselnd beabstandet sind. Während viele Kanäle 30 über die gesamte Länge bevorzugt sind, liegen auch weniger oder mehr als dargestellt im Schutzumfang der Erfindung. Als ein nicht-einschränkendes Beispiel liegt auch ein einzelner Kanal mit mehreren Zweigen, die zum Verbinden mehrerer Einlässe und Auslässe (nicht dargestellt) verwendet werden, im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.

Bezug nehmend auf Fig. 3 sind in dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel fünf in Längsrichtung verlaufende Kanäle 30 von dem Zehenteil 36 zu dem Fersenteil 38 der Basis 24 vorgesehen. Die Kanäle 30 sind im allgemeinen parallel zueinander und zu der Längsachse der Basis 24 ausgerichtet. In dem engsten, dem Ristbereich der Basis 24 konvergieren die zwei äußersten Kanäle 30 vorübergehend und trennen sich dann in dem Fersenteil der Basis 24. Ähnlich konvergieren auch die zwei innersten Kanäle 30 vorübergehend in dem Ristbereich der Basis 24.

In Funktion sehen die Kanäle 30 und die entsprechenden Einlass- und Auslassöffnungen nicht nur eine kontinuierliche Belüftung für die gesamte Länge des Fußes, sondern auch für im wesentlichen die gesamte Breite des Fußes vor, wodurch eine komplette Belüftung für die Sohle vorgesehen wird. Der Aufbau des oberen Schuhteils 16 hilft auch bei der Belüftung und dem Feuchtigkeitstransfer der vorliegenden Erfindung. Das obere Schuhteil 16 ist vorzugsweise wenigstens teilweise aus einem atmungsaktiven Material wie beispielsweise einem Webstoff hergestellt, wie dies in dem US-Patent Nr. 5,437,466 von Meibock et al. offenbart ist, auf dessen Offenbarung hierdurch ausdrücklich vollinhaltlich Bezug genommen wird. Die zum Aufbau des oberen Schuhteils 16 verwendeten atmungsaktiven Materialien helfen bei der Belüftung des Innern des oberen Schuhteils 16 durch Gewährleistung, dass Luft kontinuierlich von dem Innern des oberen Schuhteils 16 zu den Belüftungskanälen 30 zirkuliert und strömt.

Bezug nehmend auf Fig. 4 definiert die Unterseite 28 der Basis 24 integral geformte Vorsprünge 44, die von der Unterseite 28 nach unten verlaufen. Die Vorsprünge 44 sind fortlaufend von dem Zehenbereich 36 zu dem Mittelsohlenbereich 42 der Basis 24 beabstandet. Die Vorsprünge 44 haben jeweils ein vorderes Ende 46, welches eine vordere Stirnfläche 48 definiert. Wie man auch in Fig. 5 sehen kann, speist ein muschelartiger Durchgang in der Unterseite 28 jeden Vorsprung 44, wodurch eine Folge von schornsteinartigen Strukturen zum Einfängen der freiströmenden Luft während des Gebrauchs des Sportschuhs 10 definiert wird.

Noch unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist eine Seiteneinlassöffnung 39 in jedem Vorsprung 44 an dessen vorderer Stirnfläche 48 definiert. Die Seiteneinlassöffnungen 39 sind senkrecht zu dem freiströmenden Luftstrom angeordnet, wodurch sie einen zusätzlichen Luftstrom durch die Kanäle 30 ziehen, wenn sich der Rollschuh 10 bei Gebrauch bewegt.

Wieder zurück zu Fig. 4 ist der untere Rahmen 12 an der Basis 24 durch mehrere Nieten 50 (Fig. 6), die durch in der Basis ausgebildete Nietlöcher 52 eingebracht sind, und Klebstoffe befestigt. Obwohl Nieten die bevorzugte Einrichtung zum Verbinden des unteren Rahmens 12 sind, liegen auch andere Sicherungseinrichtungen wie beispielsweise Schrauben im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung. Mehrere in Längsrichtung ausgerichtete Räder sind an dem unteren Rahmen 12 entlang einer gemeinsamen Längsachse axial gelagert. Bei Betrieb werden eine Kühlung und eine Trocknung des Fußes des Rollschuhläufers durch die strategische Anordnung der Belüftungsöffnungen und -kanäle 30 unterhalb des Fußes des Rollschuhläufers zum Vorsehen eines kontinuierlichen Luftstroms dadurch erzielt.

Insbesondere können das Kühlen und das Trocknen des Fußes des Rollschuhläufers besser unter Bezugnahme wieder auf Fig. 2 verstanden werden. Eine belüftete Leistenplatte 54 liegt über der Oberseite der Basis 24 und befestigt das obere Schuhteil 16 an der Basis 24. Die Leistenplatte 54 ist aus einem komprimierten Fasermaterial aufgebaut. Die Leistenplatte 54 definiert eine Oberseite 56 und nimmt eine darüber liegende gepolsterte, belüftete Brandsohle 58 auf. Die Oberseite 64 der Brandsohle 58 stützt einen Fuß eines Benutzers. Die Brandsohle 58 ist vorzugsweise aus einem innere Feuchtigkeitstransportwege definierenden Faserziehmaterial konstruiert, aber sie kann alternativ aus einem perforierten Schaumelastomer gefertigt sein. Entweder ein Ziehmaterial oder Perforationen oder beides können für die Feuchtigkeitstransportwege verwendet werden.

Die Leistenplatte enthält mehrere Öfihungen 60, die sich senkrecht durch sie hindurch erstrecken, oder sie ist alternativ statt der oder in Verbindung mit den Öffnungen 60 aus einem innere Feuchtigkeitstransportwege definierenden Faserziehmaterial konstruiert. Die Öfihungen 60 der Leistenplatte 54 sind so angeordnet, dass wenigstens einige der Reihen der Öffnungen 60 mit den Kanälen 30 entlang der Länge der Kanäle 30 ausgerichtet sind. Wenigstens einige der Öffnungen 60 sind ferner mit einigen einer Anordnung von sich senkrecht erstreckenden Öffnungen 62 in der Brandsohle 58 ausgerichtet. Die Leistenplatte 54 und die Brandsohle 58 dienen als Feuchtigkeitstransportsubstrat für den Fuß des Rollschuhläufers und vervollständigen das untere Innere des Rollschuhs 10, um so im wesentlichen eine ungestörte und gleichmäßige Belüftung und Luftströmung zu den Kanälen 30 vorzusehen.

Bei Betrieb definiert die vertikale Ausrichtung der Brandsohlenöffnungen 62 mit den Leistenplattenöffnungen 60 ungestörte vertikale Durchgänge für die Belüftung und den Feuchtigkeitstransfer von dem Fuß des Rollschuhläufers direkt zu den Kanälen 30 und aus den Auslassöffnungen 34 der Basis 24. Eine perfekte Ausrichtung der Belüftungsöffnungen ist nicht notwendig, wenn eine Faserziehbrandsohle verwendet wird, weil die Brandsohle (und die Leistenplatte, falls faserig) sowohl in vertikaler als auch in seitlicher Richtung Feuchtigkeit zieht. Ein Feuchtigkeitsgradient wird von der Oberseite der Brandsohle 58, welche das Schwitzen aufnimmt, zu der Unterseite der Leistenplatte 54, welche durch einen Luftstrom durch die Belüftungskanäle 30 gekühlt und getrocknet wird, erzeugt, was bewirkt, dass Feuchtigkeitsdampf und Flüssigkeit nach unten gezogen werden. Die Feuchtigkeit wird somit von dem aufgenommenen Fuß durch das Fußbett, bestehend aus der Brandsohle 58, der Leistenplatte 54 und der Basis 24 zu den Kanälen 30 in einer im wesentlichen ungehinderten Weise transportiert.

Bezug nehmend auf Fig. 2 enthält die Oberseite 26 der Basis vorzugsweise eine elastomere Einlage 66, die in einem Fersenmanschettenteil 38 der Basis 24 einsetzbar ist. Die Einlage 26 ist aus einem elastomeren Polstermaterial wie beispielsweise Polyurethan oder Silikonelastomer aufgebaut und definiert eine Oberseite 68, welche die Ferse des Fußes des Rollschuhläufers aufnehmen kann. Die Einlage 66 absorbiert Stöße zwischen dem Boden und dem Benutzer bei Gebrauch. Die Einlage 66 definiert auch eine Unterseite 70, welche mehrere Längsnuten 72 definiert. Die Nuten 72 verlaufen von einem vorderen Ende 74 der Einlage 66 zu einem hinteren Ende 76 der Einlage 66. Die Einlage 66 definiert auch mehrere sich vertikal erstreckende Öffnungen 78, die wenigstens teilweise mit den Längsnuten 72 ausgerichtet sind, wodurch eine Belüftung durch die Einlage 66 zu den Nuten 72 vorgesehen wird. Die Nuten 72 sind in Längsrichtung mit den Kanälen 30 der Basis 24 ausgerichtet und bilden einen länglichen Teil der Kanäle 34 durch den Fersenbereich der Basis 24. Somit ist eine Polsterung der Ferse ohne Störung der ungestörten Belüftung und des Feuchtigkeitstransfers von dem Innern des oberen Schuhteils 16 zu der Auslassöffnung 34 vorgesehen. Die Einlage 66 enthält auch einen ersten Satz von nach außen vorstehenden Stöpseln 80 und einen zweiten Satz von nach außen vorstehenden Stöpseln 82, die entlang einander abgewandter Seitenkanten der Einlage 66 definiert sind. Die Stöpsel der Einlage 66 erstrecken sich zur Außenseite der Basis 24, wenn die Einlage 66 darin aufgenommen wird, durch entsprechende mehrere Schlitze 84, die in dem Fersenmanschettenteil 38 der Basis 24 definiert sind.

Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht durch den Fersenmanschettenteil 38, der die Funktion der belüfteten Basis 24 gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die Brandsohlenöffnungen 62, die Leistenplattenöffnungen 60, die Einlagenöffnungen 78 und die Einlagenlängsnuten 72 sind alle in einer vertikalen Richtung ausgerichtet, um kontinuierliche Feuchtigkeitstransfer- und Belüftungsdurchgänge von dem Fuß zu den Nuten 72 zu definieren.

Fig. 7 ist eine Querschnittsdarstellung durch das Zehenende der Basis 24, die die vertikale Ausrichtung wenigstens einiger der Öffnungen 62 der Brandsohle 58 und der Öfihungen 60 der Leistenplatte 54 mit den Kanälen 30 der Basis 24 veranschaulicht. So ausgerichtet gibt es mehrere kontinuierliche Durchgänge, die von dem Fuß zu den Kanälen 30 definiert sind und welche zusammen mit den bevorzugten Zieheigenschaften der Brandsohle und der Leistenplatte einen Feuchtigkeitstransfer und eine Belüftung zu dem Fuß vorsehen. Wieder zurück zu Fig. 3 sind die Nuten 72 der Einlage (als Phantomlinien dargestellt) in Längsrichtung mit den Kanälen 30 der Basis 24 ausgerichtet, um einen kontinuierlichen Luftstrom und Feuchtigkeitstransferdurchgang für die gesamte Länge der Basis 24 zu definieren. Die Kanäle 30 sind mit der Einlassöffnung 32 am vorderen Ende der Basis 24 verbunden, während die Nuten 72 mit der Auslassöffnung 34 verbunden sind. Deshalb gelangt bei Betrieb ein Luftstrom in die Basis 24 durch die Einlassöffnung 32, strömt entlang der Kanäle 30, zieht Feuchtigkeit von der Brandsohle 58 durch die Leistenplatte 54 nach unten und tritt durch die Auslassöffnung 34 aus. Die Reihen der Seiteneinlassöffnungen 39 sehen einen zusätzlichen Luftstrom in die Kanäle 30 entlang der Länge der Basis 24 vor. Somit gibt es einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransfer- und Belüftungsdurchgang entlang der gesamten Länge der Basis 24 für den in dem oberen Schuhteil aufgenommenen Fuß.

Das bevorzugte Ausführungsbeispiel des Rollschuhs verwendet Kanäle 30, die in der Oberseite der Basis 24 ausgebildet sind. Es sollte für den Fachmann offensichtlich sein, dass die Kanäle 30 alternativ teilweise oder vollständig durch andere Komponenten des Fußbetts ausgebildet sein könnten. Zum Beispiel könnten die Kanäle 30 als Nuten in der Unterseite oder der Oberseite der Leistenplatte 54 ausgebildet sein, welche mit in der Basis 24 ausgebildeten Einlass- und Auslassanschlüssen in Verbindung stehen.

Die zuvor beschriebenen Versionen der vorliegenden Erfindung haben viele Vorteile, einschließlich der folgenden. Zuerst sehen die Belüftungskanäle der vorliegenden Erfindung eine Belüftung und einen Wärmetransfer für die gesamte Länge des Rollschuhs vor. Die Kanäle und die Oberseite der Basis sehen auch eine kontinuierliche Kühlung der Unterseite des Fußes vor. Schließlich zieht der kontinuierliche Luftstrom unterhalb des Fußes Feuchtigkeit von dem Fuß des Rollschuhläufers durch die Brandsohle und aus dem Auslass nach unten, wodurch eine kühle, trockene und angenehme Umgebung für den Fuß des Rollschuhläufers bereit gestellt wird.


Anspruch[de]

1. Belüfteter einspuriger Rollschuh mit einem unteren Rahmenteil, an dem ein Lagerelement montiert ist, wobei der belüftete einspurige Rollschuh aufweist:

ein oberes Schuhteil (16), das ein zum Aufnehmen eines Fußes geeignetes Inneres definiert; und

ein Fußbett mit einer Basis (24), die an dem oberen Schuhteil (16) befestigt ist, wobei das Fußbett eine Oberseite (26) definiert, die den Fuß aufnehmen kann, und die Basis eine Unterseite (28) definiert, an der der untere Rahmen montiert werden kann, wobei das Fußbett einen in oder unter der Oberseite (26) des Fußbetts ausgebildeten und wenigstens teilweise das Fußbett von einer außen an der Unterseite (28) der Basis (24) definierten Einlassöffnung (32) zu einer außen an der Unterseite (28) der Basis (24) definierten Auslassöffnung (34) überspannenden Belüftungskanal (30) definiert,

wobei die Öffnungen während des Gebrauchs einen Luftstrom in das und aus dem Fußbett von außerhalb der Basis (24) vorsehen, wobei der Belüftungskanal (30) mit dem Innern des oberen Schuhteils (16) in Feuchtigkeitsübertragungsverbindung steht,

wodurch eine Belüftung und eine Feuchtigkeitsübertragung von dem aufgenommenen Fuß zu dem Kanal (30) und aus der Auslassöffnung (34) vorgesehen wird.

2. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 1, bei welchem das obere Schuhteil (16) zur Belüftung der oberen Teile des Fußes ausgebildet ist.

3. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem das obere Schuhteil (16) aus einem atmungsaktiven Material konstruiert ist.

4. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem die Einlassöffnung (32) bezüglich einer Längsachse der Basis (24) in Längsrichtung von der Auslassöffnung (34) beabstandet ist.

5. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem die Einlassöffnung (32) angrenzend an einen Zehenteil (36) der Basis (24) definiert ist und die Auslassöffnung (34) angrenzend an einen Fersenteil (38) der Basis (24) definiert ist.

6. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem die Einlassöffnung (32) und die Auslassöffnung (34) und der Belüftungskanal (30) so ausgebildet sind, dass sie einen kontinuierlichen Luftstrom zwischen sich über die Länge des einspurigen Rollschuhs vorsehen, wodurch eine Belüftung und eine Feuchtigkeitsübertragung für im wesentlichen die gesamte Länge des Fußes vorgesehen werden.

7. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 5, ferner mit wenigstens einem Belüftungszweigkanal (40), der sich von einer Zweigeinlassöffnung, die außen an der Basis (24) zwischen dem Zehenteil (36) und dem Fersenteil (38) definiert ist, nach hinten zur Verbindung mit dem Belüftungskanal (30) erstreckt.

8. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ferner mit mehreren Belüftungszweigkanälen (40).

9. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Unterseite (28) der Basis (24) einen Vorsprung (44) definiert, der von der Unterseite (28) nach unten ragt, wobei die Einlassbelüflungsöffnung (32) in dem Vorsprung (44) definiert ist.

10. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 9, bei welchem die Einlassbelüftungsöffnung (32) an einer Vorderseite (48) des Vorsprungs (44) angeordnet ist.

11. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 10, bei welchem die Einlassbelüftungsöffnung (32) senkrecht zu dem freiströmenden Luftstrom durch den Belüftungskanal (30) positioniert ist, wodurch ein Luftstrom durch den Kanal (30) gezogen wird.

12. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der Belüftungskanal (30) mehrere Kanäle aufweist, die die Oberseite (26) des Fußbetts wenigstens teilweise überspannen und während des Gebrauchs einen Luftstrom in das und aus dem Fußbett ihr entsprechende Teile des Fußbetts vorsehen.

13. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 12, bei welchem die mehreren Belüftungskanäle (30) so angeordnet sind, dass sie wenigstens einen Hauptteil der Oberseite (26) des Fußbetts belüften.

14. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 12, bei welchem die mehreren Kanäle (30) im wesentlichen parallel zu einer Längsachse des Fußbetts angeordnet sind.

15. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 12, bei welchem die mehreren Kanäle (30) über oder in im wesentlichen der gesamten Breite der Oberseite (26) des Fußbetts angeordnet sind.

16. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 12, bei welchem sich die mehreren Kanäle (30) von entsprechend mehreren, außen an der Basis (24) definierten Einlässen (32) zu entsprechend mehreren, außen an der Basis (24) definierten Auslässen (34) erstrecken.

17. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der Belüftungskanal (30) für wenigstens einen Teil seiner Länge als eine in der Oberseite (26) der Basis (24) geformte Nut ausgebildet ist.

18. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der belüftete einspurige Rollschuh zur Verwendung als Schuh eines einspurigen Rollschuhs geeignet ist, und ferner mit einem an der Basis (24) befestigten unteren Rahmen (12) und mehreren in Längsrichtung ausgerichteten, an dem unteren Rahmen (12) angebrachten Räder (14).

19. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der Belüftungskanal (30) in der Basis (24) und dem Fußbett definiert ist, und ferner mit einer in dem oberen Schuhteil (16) zwischen einer Oberseite (26) der Basis (24) und einem Fuß eines Benutzers aufgenommenen Unterlage, wobei die Unterlage (54, 58) mehrere Feuchtigkeitsübertragungswege (60, 62) in Fluidverbindung mit dem Belüftungskanal (30) definiert.

20. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 19, bei welchem die Unterlage eine Leistenplatte (54) aufweist, die auf der Oberseite (26) der Basis (24) aufgenommen ist und das obere Schuhteil (16) mit der Basis (24) verbindet.

21. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 20, bei welchem die Leistenplatte (54) mehrere Öffnungen definiert, die sich senkrecht im wesentlichen teilweise ausgerichtet durch sie erstrecken und in Fluidverbindung mit dem Belüftungskanal (30) stehen.

22. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 20, bei welchem die Unterlage ferner eine Brandsohle (58) aufweist, die im Innern des oberen Schuhteils (16) über der Leistenplatte (54) aufgenommen ist.

23. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 22, bei welchem die Brandsohle (58) aus einem Material gebildet ist, das Feuchtigkeit weg von dem Fuß zu der Leistenplatte (54) zieht.

24. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 22, bei welchem die Brandsohle (58) mehrere, senkrecht durch sie verlaufende Öffnungen (62) definiert.

25. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 24, bei welchem die Öffnungen (62) in der Brandsohle (58) wenigstens teilweise senkrecht mit den Öffnungen (60) der Leistenplatte (54) und dem Belüftungskanal (30) der Bais (24) ausgerichtet sind, wodurch freie vertikale Durchgänge für Belüftung und Feuchtigkeitsübertragung vorgesehen sind.

26. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Basis (24) eine in ihre Oberseite (26) einsetzbare Einlage (66) enthält.

27. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 26, bei welchem die Einlage (66) aus einem elastischen Polymer aufgebaut ist.

28. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 27, bei welchem die Einlage (66) eine Oberseite (68), welche die aufgenommene Ferse des Fußes stützen kann, und eine Unterseite (70), welche einen Teil des Belüftungskanal (30) definiert, definiert.

29. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 28, bei welchem die Unterseite (28) der Einlage (66) eine Nut (72) definiert, welche einen Teil des durch sie verlaufenden Belüftungskanals (30) definiert.

30. Belüfteter einspuriger Rollschuh nach Anspruch 29, bei welchem die Einlage (66) mehrere senkrecht verlaufende Öffnungen (78) definiert, die wenigstens teilweise mit der Nut (72) ausgerichtet sind, wodurch eine Belüftung durch die Einlage (66) zu der Nut (72) vorgesehen ist.







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