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Dokumentenidentifikation DE10258501A1 20.11.2003
Titel Holz-Hobelmaschine mit einem Hobelspan-Auffangmechanismus
Anmelder Liao, Juei-Seng, Taichung, TW;
Chiang, Pei-Lieh, Taichung, TW
Erfinder Liao, Juei-Seng, Taichung, TW;
Chiang, Pei-Lieh, Taichung, TW
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 14.12.2002
DE-Aktenzeichen 10258501
Offenlegungstag 20.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.11.2003
IPC-Hauptklasse B27C 1/00
Zusammenfassung Eine Holz-Hobelmaschine umfaßt einen Stützschlitten (33), der zur Lagerung einer Schneidwelle (35) beweglich an zwei Seiten (36, 37) eines Befestigungsrahmens (30) befestigt ist. Ein Motorgehäuse (34) und ein Hobelspan-Auffangglied (40) sind auf dem Schlitten (33) angeordnet. Das Auffangglied (40) begrenzt eine Hobelspan-Durchgang (42) entlang der Schneidwelle (35) und hat eine Auslaßöffnung (44) neben einer Seite (37). Ein Luftkanal (43) ist angeordnet zur Durchführung von eingeleiteter Luft in den Hobelspan-Durchgang (42) von der anderen Seite (36), um das Mitreißen von Hobelspänen zu verbessern. Ein Luftstrom-Ablenkglied (45) ist so angeordnet, daß es einen Luftstrom so ablenkt, daß dieser an der Auslaßöffnung (44) zur Weiterbewegung zu einem Gebläsemechanismus (60) vorbeiströmt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Holz-Hobelmaschine, insbesondere eine Hobelmaschine mit einem Hobelspan-Auffangmechanismus, der durch einen Motor der Maschine angetrieben wird.

Eine im US-Patent Nr. 6,293,321 offenbarte Holz- Hobelmaschine umfaßt eine Basis, einen Stützschlitten, auf dem eine Schneidwelle drehbar befestigt wird, ein Motorgehäuse, das auf dem Schlitten befestigt ist und eine Entlüftungsöffnung hat, einen in dem Gehäuse angeordneten Motor zum Antrieb der Drehbewegung der Schneidwelle, eine von der Schneidwelle abgehende Antriebswelle, ein Gebläse, das auf dem Schlitten montiert ist und ein von der Antriebswelle angetriebenes Laufrad hat, ein Hobelspan-Auffangglied, das auf dem Schlitten so befestigt ist, daß es einen Durchgang definiert, und einen mit der Entlüftungsöffnung und dem Hobelspan-Auffangglied in strömender Verbindung stehenden Luftkanal, um das Entfernen von Hobelspänen beim Hobeln zu verbessern. Eine flexibler Schlauch verbindet das Gebläse mit der Auslaßöffnung des Hobelspan-Auffangglieds. Ein weiterer flexibler Schlauch ist an eine Ausstoßöffnung des Gebläses und einen Hobelspansammler angeschlossen.

Zwar können Hobelspäne beim Hobeln aufgefangen werden, aber sie sammeln sich häufig in einer vom Gebläse entfernt angeordneten Ecke des Hobelspan- Auffangglieds. Darüber hinaus ist die Maschine aufgrund der Verwendung des flexiblen Schlauchs für die Verbindung zwischen dem Gebläse und dem Hobelspan- Auffangglied sperrig.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Holz- Hobelmaschine, die die vorgenannten Probleme des Stands der Technik überwinden kann.

Eine erfindungsgemäße Holz-Hobelmaschine umfaßt einen Stützschlitten zur drehbaren Lagerung einer Schneidwelle, der beweglich an der rechten und linken Seite eines Befestigungsrahmens befestigt ist. Auf dem Stützschlitten ist ein Motorgehäuse zur Aufnahme einer Abtriebswelle eines Motors befestigt. Neben der rechten Seite ist ein Luftkanal zur Durchführung von eingeleiteter Luft angeordnet, der eine Verbindungsöffnung für die Abgabe der eingeleiteten Luft hat. Eine drehbare Schneidwelle ist drehbar auf dem Stützschlitten befestigt und wird von der Abtriebswelle angetrieben. Neben der linken Seite ist ein Gebläsegehäuse angeordnet, das eine Unterbringungskammer und eine Ausstoßöffnung hat. Auf dem Stützschlitten ist ein Hobelspan-Auffangglied angeordnet, das einen Hobelspan-Durchgang zum Auffangen von Hobelspänen begrenzt. Der Hobelspan-Durchgang hat eine Ansaugöffnung, die in der Nähe der Schneidwelle angeordnet ist, und eine Auslaßöffnung, die mit der Unterbringungskammer in Verbindung steht. Ein Luftkanal begrenzt einen Strömungskanal in strömender Verbindung mit der Verbindungsöffnung und der Ansaugöffnung, so daß ein Luftstrom nach hinten strömen kann. Ein Luftstrom-Ablenkglied ist auf dem Stützschlitten angeordnet und hat eine ablenkende Wand, um den Luftstrom auf einen Weg abzulenken, der auf die Einlaßöffnung zu läuft, so daß der abgelenkte Luftstrom, der diesen Weg entlang strömt, an der Auslaßöffnung vorbeiströmt, um Hobelspäne zur Weiterbewegung zur Einlaßöffnung mitzureißen. Eine Antriebswelle ist drehbar auf dem Gebläsegehäuse befestigt und ist im Eingriff mit einem Laufrad in der Unterbringungskammer. Ein Antriebsübertragungsglied ist so angeordnet, daß es die Antriebskraft der Abtriebswelle auf die Antriebswelle überträgt, um die Antriebswelle und das Laufrad in Drehung zu versetzen, wenn der Motor in Betrieb ist, so daß Hobelspäne vom dem Hobelspan-Auffangglied in die Unterbringungskammer gesaugt und aus der Ausstoßöffnung ausgestoßen werden können.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich. In diesen Zeichnungen ist

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Holz-Hobelmaschine;

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der linken Seite eines Teils der ersten bevorzugten Ausführungsform;

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines anderen Teils der ersten bevorzugten Ausführungsform, wobei aus Gründen der Klarheit eine Hobelspan- Auffangplatte und ein Luftkanal weggelassen wurden;

Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung, die ein Hobelspan-Auffangglied und ein Luftstrom- Ablenkglied der ersten bevorzugten Ausführungsform zeigt;

Fig. 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung, die einen Gebläsemechanismus der ersten bevorzugten Ausführungsform zeigt;

Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Teils des Hobelspan-Auffangglieds der ersten bevorzugten Ausführungsform, die einen Hobelspan-Durchgang verdeutlicht;

Fig. 7 eine Schnittdarstellung eines Teil, die zeigt, wie der Gebläsemechanismus betrieben wird, um Hobelspäne anzusaugen;

Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holz-Hobelmaschine;

Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer dritten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holz-Hobelmaschine;

Fig. 10 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Teils der dritten bevorzugten Ausführungsform; und

Fig. 11 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Gebläsemechanismus für die dritte bevorzugte Ausführungsform.

Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfaßt die erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holz- Hobelmaschine einen Befestigungsrahmen 30, der einen Sockelsitz 31 und voneinander in einer Längsrichtung beabstandete rechte und linke Seiten 36, 37 hat. Jede der rechten und linken Seiten 36, 37 hat vordere und hintere Tragstangen 321, 322, die sich vom Sockelsitz 31 senkrecht nach oben erstrecken und von einander beabstandet sind in einer Querrichtung im Verhältnis zur Längsrichtung. Eine Oberplatte 38 ist an den oberen Enden der rechten und der linken Seite 36, 37 befestigt.

Unter weiterer Bezugnahme auf Fig. 2 und Fig. 3 umfaßt ein Stützschlitten 33 zwei Seitenteile 331, 332 mit Überschiebmuffen 3321, die auf den Tragstangen 321, 322 der rechten und der linken Seite 36, 37 zwischen der Oberplatte 38 und dem Sockelsitz 31 verschieblich angeordnet sind, so daß der Stützschlitten 33 in senkrechter Richtung beweglich ist. Zwischen den Seitenteilen 331 und 332 ist ein Tragsitz 333 angeordnet.

Ein Motorgehäuse 34 ist an einem vorderen Teil des Tragsitzes 333 befestigt und hat eine Entlüftungsöffnung 341, die in der Nähe der rechten Seite 36 ausgebildet ist und nach hinten weist. Im Motorgehäuse 34 ist ein Motor (nicht abgebildet) angeordnet, der eine Abtriebswelle (nicht abgebildet) hat, die eine erste in der Längsrichtung verlaufende Achse definiert, um eine Antriebskraft bereitzustellen. Ein Luftkanal (nicht abgebildet) ist im Motorgehäuse 34 für die Durchführung von eingeleiteter Luft ausgebildet und nutzt die Entlüftungsöffnung 341 als Verbindungsöffnung zur Abgabe der eingeleiteten Luft.

Ein Schneidglied hat eine drehbare Schneidwelle 35, die auf dem Stützschlitten 33 unterhalb vom Motorgehäuse 34 und vor dem Motorgehäuse 34 befestigt ist und die von der Abtriebswelle des Motors auf bekannte Weise angetrieben wird, so daß sie um eine zweite, parallel zur ersten Achse verlaufende Achse drehbar ist.

Aus Fig. 1, Fig. 5 und Fig. 7 ist ersichtlich, daß ein Gebläsemechanismus 60 am linken Seitenteil 332 des Stützschlittens 33 angeordnet ist und ein Gebläsegehäuse 61, eine Antriebswelle 70 und ein Laufrad 80 umfaßt. Das Gebläsegehäuse 61 hat nahe und ferne Wände 64, 63, die von einander in der Längsrichtung beabstandet sind und die im Verhältnis zur linken Seite 37 nah bzw. fern angeordnet sind, um eine Unterbringungskammer 65 zu begrenzen, und eine Ausstoßöffnung 62, die zwischen der nahen und der fernen Wand 64, 63 angeordnet ist und sich in einer radial zur Längsrichtung verlaufenden Richtung erstreckt. Durch die ferne Wand 63 ist eine Einlaßöffnung 631 ausgebildet. Die nahe Wand 64 hat einen Lagersitz 641 zur Aufnahme eines Lagers 642. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, sind zwei Überschiebmuffen 611, 612 verschieblich auf einer hinteren Tragstange 322 angeordnet, um das Gebläsegehäuse 61 verschieblich auf derselben zu halten.

Die Antriebswelle 70 ist drehbar an der nahen Wand 64 befestigt und erstreckt sich entlang einer dritten Achse, welche parallel zur ersten Achse verläuft. Die Antriebswelle 70 hat ein erstes Ende 71, welches durch das Lager 642 in die Unterbringungskammer 65 hineinragt und ein zweites Ende 72, welches sich vom ersten Ende 71 und vom Lagersitz 641 gesehen nach außen erstreckt. Ein Antriebsübertragungsglied 90 umfaßt eine Antriebsscheibe 91, die so angebracht ist, daß sie sich mit der Schneidwelle 35 dreht, eine Abtriebsscheibe 92, die über das zweite Ende 72 der Antriebswelle 70 geschoben ist und sich mit diesem dreht und die auf der Antriebswelle 70 durch einen Sprengring 73 gehalten wird, welcher mit einer Ringnut 721 im zweiten Ende 72 in Eingriff ist, sowie einen Riemen 93, welcher über die Antriebs- und die Abtriebsscheibe 91, 92 verläuft, um Drehkraft von der Abtriebswelle über die Schneidwelle 35 zu übertragen, um die Antriebswelle 70 zu drehen, wenn der Motor in Betrieb ist.

Das Laufrad 80 ist in der Unterbringungskammer 65 angeordnet und umfaßt eine Verbindungsplatte 81, die an dem ersten Ende 71 durch eine Schraube 83 befestigt ist, welche durch ein Loch 811 verläuft und über ein Gewinde im Eingriff mit einer Gewindebohrung 711 im ersten Ende 71 ist, so daß sie vom ersten Ende 71 angetrieben wird, um mehrere Schaufeln 82 auf der Verbindungsplatte 81 um die dritte Achse herum in Drehung zu versetzen.

Wie aus Fig. 4 und Fig. 6 ersichtlich ist, ist ein Hobelspan-Auffangglied 40 auf dem Tragsitz 333 und hinter dem Motorgehäuse 34 angeordnet und umfaßt eine Auffangplatte 41, welche einen vorderen Plattenabschnitt 421 hat, der mit seinem Umfang einen oberen Abschnitt der Schneidewelle 35 umgibt, um dazwischen eine Ansaugöffnung für das Eintreten von Hobelspänen beim Hobeln zu definieren, und einen hinteren Plattenabschnitt 422 hat, der sich nach hinten und in der Querrichtung vom vorderen Plattenabschnitt 421 erstreckt und der mit dem Tragsitz 333 zusammen einen Hobelspan-Durchgang 42 zum Auffangen der Hobelspäne begrenzt. Eine Auslaßöffnung 44 ist neben der linken Seite angeordnet und mit der Einlaßöffnung 631 des Gebläsegehäuses 61 verbunden, um den Hobelspan-Durchgang 42 mit der Unterbringungskammer 65 zu verbinden, und hat mehrere Stoßflächenglieder 441, die gegen die ferne Wand 63 des Gebläsegehäuses 61 stoßen. Alternativ kann die Auslaßöffnung 44 in einem Teil mit der Einlaßöffnung 631 geformt werden.

Außerdem sind zwei Positionierungsblöcke 46, 47 an den Seitenteilen 332 bzw. 331 des Stützschlittens 33 und hinter dem hinteren Plattenabschnitt 422 befestigt und haben Eingriffsschlitze 461, 471, so daß eine hintere transparente Sichtplatte 48 zwischen den Positionierungsblöcken 46, 47 angeordnet werden kann, indem sie an zwei Enden 481, 482 in die Eingriffschlitze 461, 471 eingesetzt wird. Die obere und untere Kante 484, 483 der Platte 48 liegen am hinteren Plattenteil 422 und am Tragsitz 333 an, um eine Überwachung des Hobelspan-Auffangvorgangs zu erlauben.

Ein Luftkanal 43 begrenzt einen Strömungskanal, der mit der Entlüftungsöffnung 341 des Motorgehäuses 34 und der Ansaugöffnung der Hobelspan-Auffangplatte 41 verbunden ist und mit diesen in strömender Verbindung steht und der sich in der Querrichtung erstreckt, so daß ein Luftstrom nach hinten in den Hobelspan-Durchgang 42 fließen kann.

Ein Luftstrom-Ablenkglied 45 ist am Tragsitz 333 neben der rechten Seite 36 und der hinteren transparenten Sichtplatte 48 befestigt und hat eine bogenförmige ablenkende Wand 453, die im Strömungsverlauf hinter der Entlüftungsöffnung 341 angeordnet ist und die im Hobelspan-Durchgang 42 angeordnet ist, um den Luftstrom auf einen Weg umzulenken, der auf die Einlaßöffnung 631 in der Längsrichtung ausgerichtet ist.

Bei einer solchen Konstruktion führt die Drehung des Motors dazu, daß ein Luftstrom von der Entlüftungsöffnung 341 in den Strömungskanal des Luftkanals 43 strömt und daß gleichzeitig das Laufrad 80 über die Antriebswelle 70 in Drehung versetzt wird, was wiederum zu einem Ansaugen des Luftstroms vom Strömungskanal zum Hobelspan-Durchgang 42 führt. Die Hobelspäne 100 können vom Hobelspan-Durchgang 42 in die Unterbringungskammer 65 gesaugt und aus der Auslaßöffnung 62 abgeführt werden.

Durch Nutzung des Luftstroms, der während der Drehung des Motors erzeugt wird und durch Integration eines Gebläsemechanismus 60, der vom Motor über die Schneidwelle 35 angetrieben wird, kann die Beseitigung der Hobelspäne 100 beim Hobeln verbessert und die für das Auffangen der Hobelspäne 100 erforderliche Energie erheblich verringert werden.

Aufgrund des Luftstrom-Ablenkglieds 45 verläuft außerdem der abgelenkte Luftstrom auf seinem Weg an der Auslaßöffnung 44 vorbei, um Hobelspäne 100 in dieselbe mitzureißen zur Weiterbewegung zur Einlaßöffnung 631, wodurch verhindert wird, daß sich die Hobelspäne 100 an einer Ecke des Hobelspan- Auffangglieds 40 ansammeln.

Da das Gebläsegehäuse 61 von der linken Tragstange 322 aus gesehen innen angeordnet ist und da die Auslaßöffnung 44 und die Einlaßöffnung 631 miteinander verbunden sind, ohne daß eine Verbindungsleitung verwendet wird, wie sie in der Lehre des vorgenannten US-Patents vorgesehen ist, hat eine erfindungsgemäße Holz-Hobelmaschine außerdem eine kompakte Größe.

Wie in Fig. 8 dargestellt ist, hat die zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine Konstruktion, die der Konstruktion der vorgenannten Ausführungsform ähnelt, wobei der Hauptunterschied darin liegt, daß sich der hintere Plattenabschnitt 422 der Hobelspan-Auffangplatte nach hinten und nach unten erstreckt, so daß er gegen den Stützschlitten 33 stößt. In dieser Ausführungsform ist keine hintere transparente Sichtplatte vorgesehen wie die bei der vorherigen Ausführungsform.

Wie in Fig. 9 bis Fig. 11 dargestellt ist, hat die dritte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine Konstruktion, die der Konstruktion der ersten bevorzugten Ausführungsform ähnelt, wobei der Hauptunterschied darin liegt, daß die Luftstrom-Ablenkplatte 45' und die Positionierungsblöcke 46', 47' in einem Teil mit dem Stützschlitten 33' gegossen sind und daß das Gebläsegehäuse 60' einen ersten Gehäuseteil 67', der in einem Teil mit dem Stützschlitten 33' geformt ist, und einen zweiten Gehäuseteil 68', der muffenartig auf die Tragstange 322 geschoben ist und der am ersten Gehäuseteil 67' befestigt ist, und eine Ausstoßöffnung 69' umfaßt, die am zweiten Gehäuseteil 68' befestigt ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Holz-Hobelmaschine, umfassend:

    einen Befestigungsrahmen (30) mit rechten und linken Seiten (36, 37), die voneinander in einer Längsrichtung beabstandet sind, oberen und unteren Enden (38, 31), die in einer senkrechten Richtung quer zur Längsrichtung einander gegenüberliegen, und Vorder- und Rückseiten (321, 322), die voneinander in einer Querrichtung im Verhältnis zur Längsrichtung und zur senkrechten Richtung beabstandet sind,

    einen Stützschlitten (33), der an den genannten rechten und linken Seiten (36, 37) befestigt ist und zwischen den genannten oberen und unteren Enden (38, 31) in senkrechter Richtung beweglich ist,

    ein Motorgehäuse (34), das an dem genannten Stützschlitten (33) befestigt ist,

    einen Motor mit einer Abtriebswelle, die in dem genannten Motorgehäuse (34) angeordnet ist und eine erste in der Längsrichtung verlaufende Achse definiert, um eine Antriebskraft bereitzustellen, und

    ein Schneidglied mit einer drehbaren Schneidwelle (35), die auf dem genannten Stützschlitten (33) befestigt ist und in der Nähe der genannten Rückseite (322) angeordnet ist und die von der genannten Abtriebswelle angetrieben wird, so daß sie um eine zweite, parallel zur ersten Achse verlaufende Achse drehbar ist, gekennzeichnet durch:

    einen Luftkanal, der neben der genannten rechten Seite (36) angeordnet ist zur Durchführung von eingeleiteter Luft und der eine Verbindungsöffnung (341) zur Abgabe der einleiteten Luft hat, welche in der Nähe der genannten Vorderseite (321) angeordnet ist und welche nach hinten weist;

    ein Gebläsegehäuse (61), das neben der genannten linken Seite (37) angeordnet ist und nahe und ferne Wände (64, 63) hat, welche voneinander in der Längsrichtung beabstandet sind und welche im Verhältnis zu der genannten linken Seite (37) nah und fern sind, um eine Unterbringungskammer (65) zu begrenzen, wobei das genannte Gebläsegehäuse (61) weiter eine Ausstoßöffnung (62) hat, die zwischen den genannten nahen und fernen Wänden (64, 63) angeordnet ist und die sich in einer radial zur Längsrichtung verlaufenden Richtung erstreckt, wobei eine Einlaßöffnung (631) durch die genannte ferne Wand (63) hindurch gebildet ist;

    ein Hobelspan-Auffangglied (40), das auf dem genannten Stützschlitten (33) und hinter dem genannten Motorgehäuse (34) angeordnet ist, um einen Hobelspan- Durchgang (42) zum Auffangen von Hobelspänen zu begrenzen, wobei der genannte Hobelspan-Durchgang (42) eine Ansaugöffnung hat, die in der Nähe der genannten Schneidwelle (35) angeordnet ist, und eine Auslaßöffnung (44) hat, die im Strömungsverlauf hinter der genannten Ansaugöffnung angeordnet ist und die mit der genannten Einlaßöffnung (631) verbunden ist, um den genannten Hobelspan-Durchgang (42) mit der genannten Unterbringungskammer (65) zu verbinden;

    einen Luftkanal (43), der einen Strömungskanal begrenzt, welcher mit der genannten Verbindungsöffnung (341) und der genannten Ansaugöffnung des genannten Hobelspan-Durchgangs (42) verbunden ist und mit diesen in strömender Verbindung steht und welcher in der Querrichtung verläuft, um einen nach hinten gerichteten Luftstrom zu ermöglichen;

    ein Luftstrom-Ablenkglied (45), das auf dem genannten Stützschlitten (33) in der Nähe der genannten Rückseite (322) und neben der genannten rechten Seite (36) angeordnet ist und eine ablenkende Wand (453) hat, die im Strömungsverlauf hinter der genannten Verbindungsöffnung (341) und vor der genannten Auslaßöffnung (44) angeordnet ist, um den Luftstrom auf einen Weg abzulenken, der auf die genannte Einlaßöffnung (631) in der Längsrichtung zu läuft, so daß der abgelenkte Luftstrom, der auf dem genannten Weg strömt, an der genannten Auslaßöffnung (44) vorbeiströmt, um Hobelspäne in dieselbe mitzureißen zur Weiterbewegung zu der genannten Einlaßöffnung (631);

    eine Antriebswelle (70), die drehbar an der genannten nahen Wand (64) befestigt ist und sich in einer dritten, parallel zur ersten Achse verlaufenden Achse erstreckt und die ein erstes Ende (71) hat, das in die genannte Unterbringungskammer (65) hineinragt, und ein zweites Ende (72) hat, das sich von dem genannten ersten Ende (71) und von der genannten fernen Wand (63) gesehen nach außen erstreckt;

    ein Antriebsübertragungsglied (90) zur Übertragung der Antriebskraft von der genannten Abtriebswelle auf das genannte zweite Ende (72) der genannten Antriebswelle (70), so daß die genannte Antriebswelle (70) um die dritte Achse herum gedreht wird, wenn der genannte Motor in Betrieb ist; und

    ein Laufrad (80), das in der genannten Unterbringungskammer (65) angeordnet ist und von dem genannten ersten Ende (71) der genannten Antriebswelle (70) angetrieben wird, so das es sich um die dritte Achse dreht, um Hobelspäne von dem genannten Hobelspan- Auffangglied (40) in die genannte Unterbringungskammer (65) zu saugen und aus der genannten Ausstoßöffnung (62) abzuführen.
  2. 2. Holz-Hobelmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Motorgehäuse (34) eine Entlüftungsöffnung (341) hat, die neben der genannten rechten Seite (36) angeordnet ist und die als die genannte Verbindungsöffnung (341) dient.
  3. 3. Holz-Hobelmaschine gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Hobelspan- Auffangglied (40) eine Auffangplatte (41) hat mit einem vorderen Plattenabschnitt (421), welcher mit seinem Umfang einen oberen Abschnitt der genannten Schneidwelle (35) umgibt, um dazwischen die genannte Ansaugöffnung zu definieren, und mit einem hinteren Plattenabschnitt (422), der sich in der Querrichtung von dem genannten vorderen Plattenabschnitt (421) erstreckt und der gemeinsam mit dem genannten Stützschlitten (33) den genannten Hobelspan-Durchgang (42) begrenzt.
  4. 4. Holz-Hobelmaschine gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Hobelspan- Auffangglied (40) weiter eine hintere transparente Sichtplatte (48) umfaßt, die in der Nähe der genannten Rückseite (322) angeordnet ist, um eine Überwachung des abgelenkten Luftstroms zu ermöglichen.
  5. 5. Holz-Hobelmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Auslaßöffnung (44) des genannten Hobelspan-Auffangglieds (40) und die genannte Einlaßöffnung (631) des genannten Gebläsegehäuses (61) in einem Teil geformt sind.
  6. 6. Holz-Hobelmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Antriebsübertragungsglied (90) einen Scheiben- und Riemenmechanismus (91, 92, 93) umfaßt, der zwischen der genannten Schneidwelle (35) und dem genannten zweiten Ende (72) der genannten Antriebswelle (70) angeordnet ist, um eine Drehkraft der genannten Abtriebswelle über die genannte Schneidwelle (35) zur Drehung der genannten Antriebswelle (70) zu übertragen, wenn der genannte Motor in Betrieb ist.






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