PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69432066T2 20.11.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0633683
Titel Telefonsystem und Datenverarbeitungsverfahren mit Fernsprechverzeichnis und Datenkommunikationsfunktion
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Onosaka, Kazunobu, Shinagawa-ku, Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69432066
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.07.1994
EP-Aktenzeichen 944015783
EP-Offenlegungsdatum 11.01.1995
EP date of grant 29.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.11.2003
IPC-Hauptklasse H04M 1/27
IPC-Nebenklasse H04M 11/06   H04M 3/50   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Telefonsystem und ein Telekommunikationssystem zum Steuern und zum Realisieren einer neuen Funktion des Telefonsystems. Insbesondere bezieht sie sich auf ein Telefonsystem und ein Informationsverarbeitungssystem (Telekommunikationssystem), welches eine Telefonverzeichnis-Bildungsfunktion und eine Datenkommunikationsfunktion aufweist.

Vor kurzem wurde ein Informationsprozessor entwickelt, beispielsweise als Endgerät zur Kommunikation der persönlichen Information, der ein Telefongerät, ein sogenanntes elektronische Notizbuch oder einen baulich kleinen Computer steuert.

Mit einem derartigen Prozessor ist es möglich, Adressen oder Telefonnummern zu verwalten oder eine Datenkommunikation über ein Telefonnetz durchzuführen, beispielsweise die sogenannte elektronische Mail. Da jedoch das Telefongerät und der Prozessor nicht miteinander verbunden sind, um eine Kommunikation in zwei Richtungen bereitzustellen, stieg die Zahl von Unannehmlichkeiten an.

Beispielsweise wird bei der Telefonnummern-Verwaltungsfunktion in einem solchen Prozessor eine Telefonnummer gespeichert oder in einem Telefonverzeichnis registriert, und dann, wenn der Benutzer ein Telefongespräch führt, öffnet der Prozessor eine Seite, auf der die Telefonnummer der gerufenen Partei eingegeben wurde und wobei auf die Telefonnummer, die darauf gezeigt wird, bezuggenommen wird, um einen Wählbetrieb einzuleiten.

Es ist außerdem ein Informationsprozessor bekannt, bei dem, wenn der Benutzer eine der registrierten Telefonnummern bestimmt, diese Telefonnummer zum Telefongerät übertragen wird, um den Wählbetrieb einzuleiten.

Bei dem oben beschriebenen herkömmlichen Informationsprozessor ist es, wenn der Benutzer ein Telefongespräch zu einer Partei ausführt, deren Telefonnummer nicht im Telfonverzeichnis aufgezeichnet ist, und nachfolgend beabsichtigt, daß die Telefonnummer der gerufenen Partei im Telefonverzeichnis registriert werden soll, notwendig, die Telefonnummer nochmals in den Informationsprozessor einzugeben, was einen redundanten Betrieb bedeutet.

Außerdem besitzt der herkömmliche Informationsprozessor nicht die Funktion, ein Protokoll (eine Aufzeichnung) von beispielsweise von Telefonnummern der Parteien zu halten, zu denen der Benutzer in der Vergangenheit Telefongespräche führte, oder die Telefongesprächszeit zu halten.

Dagegen war es bei dem Informationsprozessor, der für Datenkommunikation bestimmt ist, herkömmliche Praxis, ein Modem im Telefonnetz, mit dem das Telefongerät verbunden ist, zu schalten, und die Datenkommunikation über das Modem durchzuführen.

Wenn dagegen der Benutzer unabsichtlich ein Telefongespräch führt, wobei der Telefonhörer abgenommen ist, während der Zeit, wo die Datenkommunikation durchgeführt wird, zeigt das Telefongespräch ein Rauschen in bezug auf die Datenkommunikation, so daß die Datenkommunikation fehlerhaft verläuft. Es ist daher mit dem herkömmlichen Informationsprozessor nicht möglich, den Benutzer, der gerade die Absicht hat, ein Telefongespräch zu führen, von der Tatsache zu informieren, daß die Datenkommunikation im gleichen Telefonnetz durchgeführt wird, so daß es häufig vorkommt, daß der Benutzer unabsichtlich ein Telefongespräch trotz der Tatsache durchführt, daß gerade die Datenkommunikation im gleichen Telefonnetz durchgeführt wird.

Außerdem kann, wenn es Daten gibt, die durch die Datenkommunikation empfangen werden, d. h., ob eine elektronische Mail empfangen wurde oder ob es eine elektronische Mail gibt, die noch nicht gelesen wurde, lediglich durch Laufenlassen der elektronischen Mail-Software und durch Überprüfen der Anzeige auf dem Anzeigebildschirm festgestellt werden. Das heißt, daß es bei dem herkömmlichen Informationsprozessor nicht möglich war, das mögliche Vorhandensein der nicht gelesenen elektronischen Mail zu prüfen, wenn der Prozessor im sogenannten Stromsparmodus oder im Schlafmodus war, um den Leistungsverbrauch zu vermindern.

Bei einem batterie-betriebenen Informationsprozessor ist es dagegen für den Benutzer notwendig, eine Software laufen zu lassen, um den Ladezustand der Batterie zu ermitteln oder um die Information zu prüfen, die den Ladezustand betrifft, die auf dem Anzeigebildschirm angezeigt wird. Somit ist es bei dem herkömmlichen Informationsprozessor notwendig, die Spannungsversorgung einzuschalten und anschließend die Software laufen zu lassen, unabhängig von der Tatsache, daß das Laden ausgeführt wird, wobei der Spannungsquellenschaltung ausgeschaltet ist.

Aus der EP-A 0 450 550, der DE 36 07 684 und der EP-A 0 474 555 ist es beispielsweise bekannt, ein Kommunikationsgerät bereitzustellen, welches Telefone und damit verknüpfte Datenverarbeitungseinrichtungen aufweist. Bei diesen Systemen gibt es eine Datenübertragung in zwei Richtungen zwischen den Telefonen und den Datenverarbeitungseinrichtungen. Die übertragenen Daten können Telefonnummerndaten aufweisen. Es gibt jedoch keinen Vorschlag bei diesen Dokumenten, daß in dem Fall, wo eine gemeinsame Telefonleitung durch das Telefon benutzt wird, ein Telefongespräch und die Datenverarbeitungseinheit einzurichten, um eine Datenkommunikationsinformation zu senden/ zu empfangen, diese Signale zum Telefon übertragen werden sollen, um anzuzeigen, daß die Datenübertragung/Datenempfang im Gange ist.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Telefonsystem bereitzustellen, welches durch einen Informationsprozessor gesteuert wird, welches in der Lage ist, Signale, die unterschiedliche Betriebszustände des Telefongeräts zeigen, zu empfangen und zu übertragen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein neuartiges Telefonsystem bereitzustellen, bei dem das Telefonsystem die Gabelumschalterinformation, um eine Unterscheidung zwischen dem aufgelegten Zustand und den abgehobenen Zustand des Handapparatekörpers zu treffen, und die Wählinformation überträgt, welche die Telefonnummern zeigt, und bei dem der Informationsprozessor ein Telefonverzeichnis auf der Basis der Wählinformation bildet und die Informationsstartzeit und die Informationsendezeit sammelt, die durch eine Uhr erhalten werden.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein neuartiges Telefonsystem bereitzustellen, bei dem die Datenkommunikation wie normal weiter geführt werden kann, sogar dann, wenn der Benutzer unabsichtlich ein Telefongespräch im Laufe der Datenkommunikation führt und bei dem der Ladezustand oder die mögliche Anwesenheit von elektronischer Mail in einem lastarmen Zustand des Informationsprozessors festgestellt werden kann.

Die vorliegende Erfindung stellt ein Telefonsystem bereit, wobei das Telefongespräch und die Telekommunikationsinformationssendung auf einer gemeinsamen Telefonleitung durchgeführt werden, wobei das System aufweist:

ein Telefongerät, welches mit einer externen Telefonleitung verbunden ist und ausgebildet ist, Telefongespräche über die Telefonleitung zu führen;

eine Informationsverarbeitungseinheit, die ausgebildet ist, Telekommunikationsinformationen über die externe Telefonleitung zu senden und/oder zu empfangen; und

eine Einrichtung zum Verbinden des Telefongeräts mit der Informationsverarbeitungseinheit, um Daten zwischen diesen in zwei Richtungen zu übertragen;

wobei

die Informationsverarbeitungseinheit eine Einrichtung aufweist, um ein erstes spezielles Signal zu erzeugen und um dieses erste spezielle Signal dem Telefongerät über die Verbindungseinrichtung mitzuteilen, wobei das erste spezielle Signal anzeigt, daß die Sendung oder der Empfang einer Telekommunikationsinformation durch die Informationsverarbeitungseinheit auf der externen Telefonleitung weiterläuft.

Die vorliegende Erfindung stellt außerdem ein Telekommunikationsverfahren bereit, wobei das Telefongespräch und die Telekommunikationsinformationssendung auf einer gemeinsamen Telefonleitung durchgeführt werden, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Bereitstellen eines Telefongeräts, welches mit einer externen Telefonleitung verbunden ist und ausgebildet ist, Telefongespräche über die Telefonleitung zu führen;

Bereitstellen einer Informationsverarbeitungseinheit, die ausgebildet ist, Telekommunikationsinformationen über die externe Telefonleitung zu senden und/oder zu empfangen; und

Bereitstellen einer Einrichtung, um das Telefongerät mit der Informationsverarbeitungseinheit zur Übertragung von Daten in zwei Richtungen zwischen diesen zu verbinden;

Senden oder Empfangen einer Telekommunikationsinformation durch die Informationsverarbeitungseinheit auf der externen Telefonleitung; und

Erzeugen eines ersten speziellen Signals durch die Informationsverarbeitungseinrichtung und Mitteilen des ersten speziellen Signals dem Telefongerät über die Verbindungseinrichtung, wobei das erste spezielle Signal anzeigt, daß das Senden oder der Empfang einer Telekommunikationsinformation durch die Informationsverarbeitungseinheit auf der externen Telefonleitung weitergeht.

Mit Hilfe der Zeichnungen wird das Telefonsystem nach der vorliegenden Erfindung ausführlich erläutert. Zunächst wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die die Telefonnummern-Verwaltungsinformation ausführt, mit Hilfe von Fig. 1 bis 7 erläutert.

Zunächst weist gemäß Fig. 1 ein Telefongerät 10 nach der vorliegenden Erfindung einen Handapparatekörper 15 und ein Tastenfeld 11 auf, damit der Benutzer das Wählen ausführen kann, so daß, wenn der Benutzer einen Wählvorgang unter Benutzung des Tastenfelds 11 ausführt und die Kommunikationsverbindung eingerichtet ist, es für den Benutzer möglich wird, die Kommunikation mit der gerufenen Partei mit Hilfe des Handapparatekörpers zu herzustellen. In diesem Zeitpunkt kann zur Unterscheidung zwischen dem aufgelegten Zustand und dem abgehobenen Zustand des Handapparatekörpers 15 und die Wählinformation, welche die Telefonnummer zeigt, zum Informationsprozessor 20 über ein serielles Kabel 30 übertragen werden, welches das Tastaturfeld und den Informationsprozessor 20 verbindet. Der Informationsprozessor 20 bildet das Telefonverzeichnis auf der Basis der Wählinformation, die empfangen wurde, und hält ein Protokoll der Informationsinformation, wobei er die Informationsstartzeit und die Informationsendzeit auf der Basis der Gabelumschalterinformation sammelt.

Insbesondere besitzt das Telefongerät 10 das oben beschriebene Tastenfeld 11, welches beispielsweise 12 Tastenschalter hat, eine Telefonschaltung 12 zum Umsetzen der Matrixinformation vom dem Tastenfeld 11 in die Wählinformation, um das Wählen auszuführen und um die Wählinformation oder dgl. auszugeben, einen Ein-Chip-Mikrocomputer MPU 13, um die Wählinformation oder dgl. von der Telefonschaltung 12 zum Informationsprozessor 20 zu übertragen, und eine Bussteuerung 14, um den Datenfluß auf dem seriellen Kabel 30 (serieller Bus) zu steuern, wie beispielsweise in Fig. 2 gezeigt ist.

Die Fernsprecherschaltung 12 besitzt eine Tastenfeld-Schnittstellenschaltung (Tastenfeld I/F) 12a, um die Matrixinformation vom Tastenfeld 11 in die Wählinformation umzusetzen, eine Gabelumschalter-Schnittstellenschaltung (Gabelumschalter S/W I/F) 12b, um den Gabelumschalterzustand des Handapparatekörpers 15 zu ermitteln, um die Gabelumschalterinformation auszugeben, und eine Wählschaltung 12c, um das Wählen auf der Basis der Wählinformation von der Fernsprecher-Schnittstellenschaltung 12a auszuführen und um die Gabelumschalterinformation und die Wählinformation zum MPU 13 auszugeben, wie ebenfalls in Fig. 2 gezeigt ist.

Wenn der Benutzer den Handapparatekörper abhebt (abgehobener Zustand des Handapparatekörpers), ermittelt die Gabelumschalter-Schnittstellenschaltung 12b diesen Zustand und liefert die Gabelumschalterinformation, wobei zwischen dem abgehobenen Zustand dem nicht-abgehobenen Zustand des Gabelumschalters unterschieden wird, zur Wählschaltung 12c.

Wenn der Benutzer anschließend das Tastenfeld 11 betätigt, setzt die Tastenfeld- Schnittstellenschaltung 12a die Matrixinformation vom Tastenfeld 11 in die Wählinformation um, welche zur Wählschaltung 12c geliefert wird. Die Wählschaltung überträgt die Wählsignale, beispielsweise Wählimpulssignale oder sogenannte MF-Signale zum Telefonnetz auf der Basis der Wählinformation. Die Wählschaltung 12c leitet außerdem die Gabelumschalterinformation, welche von der Gabelumschalter-Schnittstellenschaltung 12b geliefert wird, und die Wählinformation, welche von der Tastenfeld-Schnittstellenschaltung 12a geliefert wird, zum MPU 13 über beispielsweise zwei serielle Telefonleitungen, die nicht gezeigt sind.

Der MPU 13 besitzt einen Nur-Lese-Speicher (ROM) 13a, um Steuerprogramme usw. zu speichern, einen MPU 13b, um die Steuerprogramme, welche im ROM 13a gespeichert sind, auszuführen, einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) 13c, um Daten zu speichern, um die Steuerprogramme auszuführen, einen Universal-Port 13d, um die Gabelumschalterinformation und die Wählinformation von der Wählschaltung 12c zu empfangen, eine Seriell-Parallel-Schnittstellenschaltung SPI 13e, um die Gabelumschalterinformation und die Wählinformation zu übertragen, und einen Zeitgeber 13f, um die Zeit einzustellen.

Der MCU 13b führt das Steuerprogramm, welches im ROM 13a gespeichert ist, aus, um verschiedene Komponenten des Telefongeräts zu steuern. Außerdem überträgt der MCU 13b die Gabelumschalterinformation und die Wählinformation, die über den Universal- Port 13d geliefert werden, über die SPI-Schaltung 13e, welche die Funktion einer seriellen Halbduplex-Synchron-Kommunikation hat, zum Informationsprozessor 20.

Insbesondere ermittelt in einem Schritt ST1 eines Flußdiagramms von Fig. 3 der MCU 13b, ob der Handapparat abgehoben ist oder nicht (abgehobener Zustand). Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU 13b zu einem Schritt ST2, und, wenn nicht ist, läuft der MCU 13b zu einem Schritt ST3. Das heißt, wenn der Benutzer den Handapparatekörper 15 abhebt, um ein Telefongespräch zu führen, läuft das entsprechende eine der Bits am Universal-Port 13d beispielsweise nach oben, was durch den MCU 13b ermittelt wird.

Im Schritt ST2 wählt der MCU 13b eine vorher eingestellte geringe Anzahl an Bits am Universal-Port 13d auf vorher festgesetzte Werte aus und schreibt nachfolgend Daten, die den abgehobenen Zustand zeigen, in ein Datenregister der SPI-Schaltung 13e. Danach kehrt der MPU 13b zurück zum Schritt ST1. Das heißt, die SPI-Schaltung 13e und die Bussteuerung 14 sind über eine bidirektionale Datenleitung und eine nicht gezeigte Taktleitung miteinander verbunden. Durch Festlegen von vorher festgelegten Werten auf die vorher festgesetzte kleine Anzahl an Bits im Universal-Port 13d ist die Bussteuerung 14 in dem Zustand, Daten über den seriellen Bus auszugeben, so daß es ermöglicht wird, Daten, die den abgehobenen Zustand zeigen, von dem Datenregister der SPI-Schaltung 13e an den Informationsprozessor 20 ausgegeben werden können.

Im Schritt ST3 ermittelt der MCU 13b, ob der Handapparatekörper 15 in den Auflegezustand gebracht ist. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU 13e weiter zu einem Schritt ST4, und, wenn nicht, läuft der MCU 13b weiter zu einem Schritt ST5. Das heißt, wenn nach dem Ende des Telefongesprächs der Benutzer den Handapparatekörper 15 auflegt, entsprechende Bits am Universal-Port 13d auf den niedrigen Pegel laufen, was durch den MCU 13b ermittelt wird.

Im Schritt ST4 liegt der MCU 13b vorher festgelegte Werte auf eine vorher festgelegte kleine Anzahl von Bits im Universal-Port 13d fest, wie im Schritt ST2. Der MCU 13b schreibt dann Daten, die den aufgelegten Zustand des Handapparatekörpers zeigen, in das Datenregister der SPI-Schaltung 13e, bevor er zum Schritt ST1 zurückkehrt. Als Ergebnis werden Daten, die den aufgelegten Zustand des Handapparatekörpers zeigen, die in das Datenregister der SPI-Schaltung 13e geschrieben wurden, zum Informationsprozessor 20 übertragen.

Im Schritt ST5 ermittelt der MCU 13b, ob das Wählen durchgeführt wurde. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU weiter zu einem Schritt ST6, und wenn nicht, kehrt der MCU zurück zum Schritt ST1. Das heißt, wenn der Benutzer das Wählen durchführt, wobei er das Tastenfeld 11 verwendet, nachdem der Handapparatekörper abgehoben wurde, ermittelt der MCU 13b die Wählinformation, welche über den Universal-Port 13d geliefert wird, und überträgt die Wählinformation zum Informationsprozessor 20 wie in dem Fall, wo die Gabelumschalterinformation wie oben beschrieben übertragen wird.

Der Informationsprozessor 20 kann beispielsweise ein baulich kleiner Computer oder ein elektronisches Notizbuch sein, wie beispielsweise in Fig. 4 gezeigt ist, er umfaßt einen ROM 21, der eine Vielzahl von Anwendungsprogrammen enthält, die dort gespeichert sind, und eine CPU 22, um die Anwendungsprogramme, die im ROM 21 gespeichert sind, auszuführen. Zusätzlich weist der Informationsprozessor 20 eine SPI-Schaltung auf, um die Gabelumschalterinformation und die Wählinformation vom Telefongerät 10 zu empfangen, Realzeittakte (RTC), um die Zeit herzuleiten, eine Anzeigeeinrichtung, beispielsweise eine Flüssigkristallanzeige (LCD) 26, um die Ergebnisse der Ausführung der Anwendungsprogramme anzuzeigen, und eine LCD-Steuerung 27, um die LCD 26 zu steuern, ein Tablett 28, damit der Benutzer Buchstaben oder dgl. eingeben kann, und eine Tablettsteuerung 29, um das Tablett 28 zu steuern.

Im ROM 21 sind eine Vielzahl von Anwendungsprogrammen gespeichert, beispielsweise Kana-Kanji-Umsetzungsprogramme für Wortverarbeitungen, Worttabellen dafür oder Handschreib-Buchstabenerkennungsprogramme. Außerdem sind im ROM 21 ein Adreßverwaltungsprogramm zum Bilden eines Telefonverzeichnisses auf der Basis der Gabelumschalterinformation und die Wählinformation, die von dem Telefongerät empfangen werden, und zum Halten eines Informationsprotokolls gespeichert.

Die CPU 22 führt die Anwendungsprogramme, die im ROM 21 gespeichert sind, aus und leitet die Ergebnisse der Ausführung (Daten) zur LCD-Steuerung 27 weiter. Die LCD führt eine Anzeige der Ergebnisse der Ausführung aus. Das Tablett 28 besteht aus einem transparenten piezoelektrischen Tablett und ist auf der Vorderseite der LCD 26 befestigt. Wenn der Benutzer auf das Tablett 28 beispielsweise unter Verwendung eines nicht gezeigten Stifts drückt, ermittelt die Tablettsteuerung 29 die Koordinate des gedrückten Punktes und leitet die resultierende Koordinateninformation an die CPU 22 weiter. Mit Hilfe des Erkennungsprogramms für handgeschriebene Buchstaben erkennt die CPU 22 Eingabebefehle oder eingegebene Buchstaben auf der Basis der Koordinateninformation und bewirkt, daß die handgeschriebenen Buchstaben im RAM 23 gespeichert werden oder bewirkt, daß das eingegebene Dokument oder die Datei auf der LCD 26 angezeigt werden. Die CPU 22 bildet außerdem das Telefonverzeichnis auf der Basis der Wählinformation, die vom Telefongerät 10 empfangen wurde, oder hält das Informationsprotokoll auf der Basis der Gabelumschalterinformation.

Wenn insbesondere die SPI-Schaltung 24 die Gabelumschalterinformation und die Wählinformation vom Telefongerät 10 über den seriellen Bus empfängt, bewirkt sie eine Unterbrechung an die CPU 22. Bei Empfang der Unterbrechung führt die CPU 22 die Unterbrechungsverarbeitung gemäß dem Flußdiagramm, welches beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist, aus.

Das heißt, daß im Schritt ST1 die CPU 22 bestimmt, ob die Gabelumschalterinformation Daten sind oder nicht, die die Information über den abgehobenen Zustand des Gabelumschalters zeigen. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die CPU 22 weiter zum Schritt ST2, und, wenn nicht, läuft die CPU weiter zum Schritt ST3.

Im Schritt ST2 registriert die CPU 22 die Information über den Zustand des abgehobenen Handapparats (HA), d. h., sie bewirkt, daß Daten, die den abgehobenen Zustand des Handapparatekörpers zeigen, in einer vorher festgesetzten Adresse im RAM 23 gespeichert werden, bevor das Programm zum Abschluß kommt.

Das heißt, im Schritt ST3 bestimmt die CPU 22, ob die Gabelumschalterinformation Daten sind, die die Information über den aufgelegten Zustand zeigen. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die CPU 22 weiter zum Schritt ST4, und, wenn nicht, läuft die CPU zum Schritt ST5 weiter.

Im Schritt ST4 bewirkt die CPU 22, daß die Information über den aufgelegten Zustand gespeichert wird, bevor das Programm abgeschlossen wird.

Im Schritt ST5 bestimmt die CPU 22, ob die Wählinformation empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, bewirkt die CPU, daß die Information über die Wählnummer gespeichert wird, bevor das Programm zu einem Abschluß kommt.

Danach führt die CPU 22 das Adreßverwaltungsprogramm zum Bilden eines Telefonverzeichnisses durch, welches im ROM 21 gespeichert ist, um das Telefonverzeichnis auf der Basis jeder Information zu bilden, die wie oben beschrieben registriert wurde, d. h., sie veranlaßt, daß die Telefonnummern im RAM 23 gespeichert oder registriert werden. Zusätzlich sammelt die CPU 22 das Informationsprotokoll, welches aus Telefonnummern, der Informationsstartzeit und der Informationsendzeit besteht, und bewirkt, daß dieses im RAM 23 gespeichert wird.

Insbesondere überwacht bezugnehmend auf daß Flußdiagramm von Fig. 6 die CPU 22 ein Ereignis in einem Schritt ST1. Wenn herausgefunden wird, daß dieses Ereignis registriert wurde, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST2.

Im Schritt ST2 wird eine Adreßkarte, welche eine beliebige Seite des Telefonverzeichnisses ist, auf der die persönliche Information einschließlich des Namens, der Adresse oder Telefonnummer gespeichert ist, auf der LCD 26 angezeigt, wie beispielsweise in Fig. 7 gezeigt ist. Die CPU 2 bestimmt auf der Basis der Koordinateninformation von der Tablettsteuerung 29, ob der Benutzer gerade seinen Stift drückt oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zum Schritt ST3, und, wenn nicht, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST4.

Unter Verwendung der Koordinateninformation von der Tablettsteuerung 29 veranlaßt die CPU 22 im Schritt ST3, daß ein Buchstabeneingabecursor am Anfang eines Anzeigebereichs der LCD 26 angezeigt wird, bei dem der Benutzer seinen Stift anlegt, bevor die CPU zurück zum Schritt ST1 kehrt. Wenn beispielsweise der Benutzer seinen Stift auf einen Namensbereich 26a des Anzeigebildschirms der LCD 26 drückt, der den Namen anzeigt, bewirkt die CPU 22, daß der Buchstabeneingabecursor am Anfang des Namenbereichs 26a angezeigt wird, wie in Fig. 7 gezeigt ist.

Im Schritt ST4 entscheidet die CPU auf der Basis der Koordinateninformation von der Tablettsteuerung 29, ob ein Buchstabe eingegeben wurde oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU 22 weiter zu dem Schritt ST5, und, wenn nicht, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST6.

In einem Schritt ST5 führt die CPU 22 das Erkennungsprogramm für handgeschriebene Buchstaben aus, und sie erkennt den eingegebenen Buchstaben, während der erkannte Buchstabe an der Position angezeigt wird, bei der der Buchstabeneingabecursor angezeigt wird. Die CPU kehrt dann zurück zum Schritt ST1. Das heißt, daß der Name, der durch den Benutzer eingegeben wurde, angezeigt wird.

In einem Schritt ST6 bestimmt die CPU 22, ob das Ereignis im Schritt ST1 das Ereignis über den abgehobenen Zustand des Handapparateskörpers ist oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST7, und, wenn nicht, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST10.

Im Schritt ST7 liest die CPU 22 die aktuelle Zeit vom RTC 25 als Informationsstartzeit und bewirkt, daß die aktuelle Zeit, die somit gelesen wurde, vorübergehend im RAM 23 gespeichert wird. Danach läuft die CPU weiter zu einem Schritt STB.

Im Schritt ST8 entscheidet die CPU 22, ob die Telefonnummer in einem Telefonnummernbereich 26c der aktuell-angezeigten Adreßkarte angezeigt wird oder nicht, d. h., ob die Telefonnummer schon registriert wurde oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, kehrt die CPU zurück zum Schritt ST1, und, wenn nicht, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST9.

Im Schritt ST9 zeigt die CPU 22 den Buchstabeneingabecursor am Anfang des Telefonnummernbereichs 26c an, bevor sie zum Schritt ST1 zurückkehrt.

Im Schritt St10 entscheidet die CPU 22, ob die Information im Schritt ST1 die Information über den aufgelegten Zustand des Handapparates ist oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST11, und, wenn nicht, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST14.

Im Schritt ST11 liest die CPU 22 die aktuelle Zeit aus dem RTC 25 als Informationsendzeit, und bewirkt, daß die gelesene aktuelle Zeit vorübergehend im RAM 23 gespeichert wird. Danach läuft die ·CPU weiter zu einem Schritt ST12.

Im Schritt ST12 entscheidet die CPU 22, ob die Telefonnummer, die schon im Schritt ST15 registriert wurde, wie später erläutert wird, gleich der Telefonnummer ist, welche in einem Telefonnummernbereich 26c in einem Schritt ST17 angezeigt wurde, wie später erläutert wird. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST13, und, wenn nicht, kehrt die CPU zurück zum Schritt ST1.

Im Schritt ST13 bewirkt die CPU 22, daß die Informationsstartzeit und die Informationsendzeit, die im RAM 23 gespeichert sind, im RAM 22 als Informationsprotokoll für die Telefonnummer gespeichert werden, welche im Telefonnummernbereich 26c angezeigt werden. Die CPU bewirkt außerdem, daß diese in einem Telefonnummernprotokollbereich 26d angezeigt werden.

Im Schritt ST14 trifft die CPU 22 eine Entscheidung, ob die Information im Schritt ST1 die Wählnummerninformation ist oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST15, und wenn nicht, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST18.

Im Schritt ST15 bewirkt die CPU 22, daß die Wählinformation als die Telefonnummer im RAM 23 gespeichert oder registriert wird, bevor sie zu einem Schritt ST16 weiterläuft.

Im Schritt ST16 trifft die CPU 22 eine Entscheidung, ob der Buchstabeneingabecursor im Telefonnummernbereich 26c vorhanden ist oder nicht. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zum Schritt ST17, und wenn nicht, kehrt die CPU zurück zum Schritt ST1.

Im Schritt ST17 veranlaßt die CPU 22, daß die Telefonnummer im Telefonnummernbereich 26c angezeigt wird, bevor sie zum Schritt ST1 zurückkehrt.

Wenn der Benutzer die Information eingibt, beispielsweise die Buchstabeninformation, in einem Bereich 26e für einen Geburtstag oder in einen Speicherbereich 26f, wie es die Gelegenheit erfordern mag, und die Adreßkarte (Seite) zusammenfaltet, bewirkt die CPU 22, daß Daten auf der Adreßkarte im Schritt ST18 im RAM 23 gespeichert werden, bevor das Programm zu einem Abschluß kommt.

Auf diese Art und Weise wird mit dem vorliegenden Informationsprozessor 20 jedesmal, wenn der Benutzer ein Telefongespräch führt, die Wählinformation, welche vom Telefongerät 10 geliefert wird, empfangen, und es kann eine nicht registrierte Telefonnummer registriert werden. Damit ist es im Gegensatz zur herkömmlichen Praxis für den Benutzer nicht notwendig, die Telefonnummer in den Informationsprozessor einzugeben, nachdem das Telefongespräch geführt wurde. Dagegen kann ein Informationsprotokoll auf der Basis der Gabelumschalterinformation gehalten werden, welche von dem Telefongerät 10 übertragen wird.

Zusätzlich ist der Informationsprozessor 20 so ausgebildet, daß, wenn der Benutzer eine bestimmte Telefonnummer bestimmt, die im Telfonverzeichnis registriert ist, die bestimmte Telefonnummer zum Telefongerät 10 übertragen werden kann, welches dann die Telefonnummer wählt, um ein Telefongespräch zu führen. Nicht nur der Benutzer kann ein Telefongespräch auf diese Weise führen, sondern es kann auch eine Datei, beispielsweise ein Dokument, welches im RAM 23 gespeichert wurde, zum Informationsprozessor der gerufenen Partei übertragen werden.

Eine zweite Ausführungsform des Telefonsystems, mit dem die Datenkommunikation durchgeführt wird, wird nun mit Hilfe von Fig. 8 bis 16 erläutert.

Ein Informationskommunikationsendgerät 1 nach der Erfindung besteht aus einem Informationsprozessor 20, beispielsweise einem elektronischen Notizbuch, einem tragbaren Computer oder einen baulich kleinen Computer, und einem Telefongerät 10, wie in Fig. 8 gezeigt ist. Das Telefongerät 10 ist so ausgebildet, daß, wenn der Benutzer einen Handapparatekörper 15 abhebt, um einen Abhebezustand zu erzeugen, und mit Hilfe einer Wähltaste 10 wählt, um einen Informationskanal einzurichten, der Benutzer in einer Position ist, Nachrichten mit der gerufenen Partei unter Verwendung des Handapparatekörpers 15 auszutauschen.

Auf der anderen Seite führt der Informationsprozessor 20 verschiedene Anwendungsprogramme aus und zeigt die Ergebnisse der Ausführung auf einem Anzeigebildschirm an, der aus einer Flüssigkristallanzeige (LCD) 111 besteht, während er die Datenkommunikation durchführt, beispielsweise den Austausch elektronischer Mail, über ein Telefonnetz 4, mit dem das Telefongerät 10 verbunden ist und welches eine sogenannte "tip and ring" hat.

Der Informationsprozessor 20 gibt außerdem die Information aus, die den Zustand des Informationsprozessors 20 anzeigt, um diese auf der LCD 111 anzuzeigen, d. h., er gibt die Information, die anzeigt, daß die Datenkommunikation weiterläuft, die Information, welche das mögliche Vorhandensein einer neu empfangenen elektronischen Mail oder einer nicht gelesenen elektronischen Mail zeigt, oder die Information, welche den Ladezustand der Speicherbatterie zeigt, an das Telefongerät 10 über ein serielles Kabel 30 aus. Der Informationsprozessor 20 führt außerdem Anzeigen auf der Basis der obigen Information durch, d. h., er schaltet die licht-emittierenden Dioden (LED) 51, 52 und 53 ein und aus. Während der Zeit, wo die Datenkommunikation mit dem Informationsprozessor 20 weitergeht, wird das Telefongerät 10 vom Telefonnetz 4 abgeschaltet, und zwar auf der Basis der Information, die zeigt, daß die Datenkommunikation mit dem Informationsprozessor 20 weitergeht.

Insbesondere weist der Informationsprozessor 20, wie beispielsweise in Fig. 9 gezeigt ist, einen Nur-Lese-Speicher (ROM) 112 auf, in welchem ein Betriebsprogramm (OS) und eine Vielzahl von Anwendungsprogrammen gespeichert sind, eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) 113, um die Programme, welche im ROM 112 gespeichert sind, auszuführen, und einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) 114, um Daten zu speichern. Zusätzlich weist der Informationsprozessor 20 einen Video-RAM 115 auf, um Bilddaten zu speichern, die auf der LCD 111 anzuzeigen sind, einen Realzeittakt (RTC) 116, um den zeitlichen Ablauf zu verwalten, ein Tablett, um die Information durch den Benutzer einzugeben (Berührungsbildschirm 117), eine Tablettsteuerung 118, um den Berührungsbildschirm 117 zu steuern, und eine LCD-Steuerung 119, um die LCD 111 zu steuern. Der Informationsprozessor 20 besitzt außerdem einen Tastenschalter 120, damit der Benutzer die Information eingeben kann, eine SPI 121 für die Datenübertragung und den Empfang mit dem Telefongerät 10 über das serielle Kabel 30, und eine IR-Schnittstelle IR 122, die eine Datenkommunikation mit einer externen Einrichtung über Infrarotstrahlen führt, ein Modem 123, um eine Datenkommunikation über das Telefonnetz 4 zu führen, und eine SCI 124, um eine Schnittstelle mit der CPU 113 zu bilden. Der Informationsprozessor 20 umfaßt zusätzlich ein Mikrophon 125, um die Sprache einzugeben, einen Lautsprecher 126, um die Sprache auszugeben, und einen Umsetzer 127, der aus einem Analog-Digital-Umsetzer besteht, um das Sprachsignal vom Mikrophon 125 in Sprachdaten umzusetzen, und einen Digital-Analog-Umsetzer, um die Sprachdaten in Sprachsignale umzusetzen. Schließlich weist der Informationsprozessor 20 eine Funktionserweiterungseinheit 129 auf, die mit einer IC-Karte 128 oder dgl. verbunden ist, um Programme oder Daten zu übertragen und zu empfangen, eine Systemsteuerung 130, um den Tastenschalter 120, die SPI 121, die IR 122 und das Modem 123 zu steuern, und eine Spannungsversorgungsschaltung 133, um die Spannung von einem AC-Adapter 131 oder einer wiederaufladbaren Batterie 132 zu den Spannungsverbrauchseinheiten oder Komponenten zu liefern.

Die CPU 113 führt eine Vielzahl von Anwendungsprogrammen aus, die vorher im ROM 112 gespeichert wurden, beispielsweise ein Kana-Kanji-Umsetzungsprogramm für Wortprozessoren, eine verknüpfte Worttabelle, ein Erkennungsprogramm für handgeschriebene Buchstaben, eine Verknüpfungsworttabelle, oder ein Programm zur Fernsteuerung eines Fernsehempfängers oder dgl., wobei bewirkt wird, daß Daten sogar dann gehalten werden, wenn die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird, beispielsweise für Dokumente, Pläne oder Adressen, oder Lern-Fernsteuerdaten durch den Benutzer, die im RAM 114 zu speichern sind.

Somit leitet die LCD-Steuerung 119 Bilddaten, die vom Video-RAM 115 gelesen werden, zur LCD 111 unter der Steuerung durch die CPU 113. Die LCD 111 hat eine horizontale Matrix von 512 Elektroden und eine vertikale Matrix von 342 Elektroden, die mit 512 · 342 Pixeln verknüpft sind, die eine vorher festgelegte Auflösung liefern, und eine Ansteuerschaltung, die nicht gezeigt ist, um eine vorher festgelegte Spannung an diese Elektroden anzulegen. Die Ansteuerschaltung legt sequentiell eine vorher festgelegte Spannung an die vertikale Matrix von 342 Elektroden an, während sie sequentiell eine vorher festgelegte Spannung an die horizontale Matrix von 512 Elektroden anlegt, auf der Basis von Bilddaten, die zur LCD über die LCD-Steuerung 119 geliefert werden. Als Ergebnis werden die Pixel der LCD 111 abgetastet, und es wird ein entsprechendes Bild auf der LCD 111 angezeigt. Die LCD 111 besitzt außerdem eine Leuchtstoffplatte für Hintergrundlicht, um das Licht von der hinteren Fläche der Flüssigkristall-Anzeigeplatte zu strahlen, und eine Inverterschaltung, um die Spannung, welche von der Spannungsquellenschaltung 133 geliefert wird, umzusetzen und um die umgesetzte Spannung an die Leuchtstoffplatte zu liefern.

Der Berührungsbildschirm 117 weist ein transparentes Tabletteil auf, welches auf der Vorderseite der LCD 111 angeordnet ist. Der Berührungsbildschirm 117 ist so ausgebildet, daß ein Bild, welches über das Tablett übertragen und auf der LCD 111 angezeigt wird, betrachtet werden kann und die Positionsinformation auf dem Bildschirm der LCD 111 unter Verwendung eines geeigneten nicht gezeigten Stiftes eingegeben werden kann.

Insbesondere hat das Tablett des Berührungsbildschirms 117 eine horizontale Matrix von 512 Elektroden und eine vertikale Matrix von 342 Elektroden, welche einer vorher festgelegten Auflösung der LCD 111 entsprechen, und einen nicht gezeigten Taktgenerator, um eine vorher festgelegte Spannung an diese Elektroden anzulegen. Der Taktgenerator legt sequentiell eine vorher festgelegte Spannung an die 342 vertikalen Elektroden und an die 512 horizontalen Elektroden unter der Steuerung durch die Tablettsteuerung 118 an, um das Tablett abzutasten. Der Stift besitzt einen Schalter an seinem freien Ende, so daß, wenn der Stift an das Tablett angenähert wird, eine vorher festgelegte Kapazität zwischen dem Tablett und dem Stift gebildet wird. Wenn der Stift gegen das Tablett gedrückt wird, wird der Schalter auf dem freien Ende des Stiftes eingeschaltet. Die Tablettsteuerung 118 ermittelt die Ladungen, die zwischen dem Tablett und dem Stift erzeugt werden, wenn der Schalter eingeschaltet ist, um die Position, die durch den Stift gedrückt wird, zu ermitteln. Die somit erzeugte Positionskoordinateninformation wird an die CPU 113 weitergeleitet. Die CPU überwacht laufend eine Position, wenn der Stift gegen das Tablett gedrückt wird, um den Schalter einzuschalten (Stiftdrückposition), und eine Position, wo der Stift vom Tablett gelöst wird, um den Schalter auszuschalten (Anhebeposition), um das Eingabesignal durch den nach unten gedrückten Stift anzunehmen und um die Eingabe durch den nach unten gedrückten Stift einzurichten.

Somit wird die Koordinateninformation für den Buchstaben oder das Symbol, die durch den Benutzer eingegeben wird, zur CPU 113 geliefert, welche dann das Buchstabenerkennungsprogramm ausführt. Der Buchstaben, der durch den Benutzer eingegeben wird, wird erkannt, und das Kana-Kanji-Umsetzungsprogramm wird ausgeführt, so daß das Dokument oder dgl., welches durch den Benutzer eingegeben wird, im RAM 114 gespeichert wird. Der Berührungsbildschirm 117 ist außerdem so ausgebildet, daß ein Datenwort von mehreren Auswahlinformationsdaten, die auf dem Anzeigebildschirm angezeigt werden, durch den Benutzer ausgewählt werden kann, wenn dieser unmittelbar den Berührungsbildschirm 117 mit den Fingerenden oder dgl. berührt.

Die CPU 113 führt außerdem ein Fernsteuerprogramm durch und liest die Fernsteuerdaten, die im RAM 114 gespeichert sind, welche dann zur Systemsteuerung 130 geliefert werden. Die Fernsteuerung überträgt die Fernsteuerdaten als Übertragungsdaten zu beispielsweise dem Fernsehempfänger über die IR-Schnittstelle 122, um den Fernsehempfänger fern-zu-steuern.

Die CPU 113 führt außerdem Steueroperationen durch, um Sprachdaten zum Umsetzer 127 zu liefern oder um die Sprachdaten vom Umsetzer 127 zu holen, um die Sprache vom Lautsprecher 126 auszugeben, oder um Sprachdaten der Sprache, die durch das Mikrophon 125 aufgenommen wurde, zu holen.

Die CPU 113 besitzt zusätzlich zu den oben erwähnten Anwendungsprogrammen ein Software-Programm, welches im RAM 112 gespeichert ist, um das Telefongerät 10 zu initialisieren, ein elektronisches Mail-Software-Programm, um die Datenkommunikation über das Telefonnetz 4 auszuführen, welches mit dem Telefongerät 10 beispielsweise verbunden ist, elektronische Mail zu übertragen und zu empfangen, eine elektronische Mailanzeigen- Software, um die empfangene elektronische Mail über den RAM 114 zu lesen, um die gelesene Mail anzuzeigen, ein Software-Programm, um den Ladezustand der Batterie 132 zu prüfen, und ein Software-Programm, um einen speziellen Rufton zu bilden, wenn ein Telefongespräch von außerhalb geführt wird. Die CPU 113 gibt außerdem einen Befehl, um die Mail- LED 51, die Daten-LED 52 und die Lade-LED 53 des Telefongeräts 10 aufleuchten zulassen oder diese zu löschen, an das Telefongerät 10 über das serielle Kabel 30 aus, um den Zustand des Informationsprozessors 20 auf der LCD 111 anzuzeigen, d. h., die Information, die das mögliche Vorhandensein von neu empfangenen elektronischen Mails und nicht gelesenen elektronischen Mails anzeigt, wobei die Information zeigt, daß die Datenkommunikation weiterläuft, oder die Information den Ladezustand der Batterie 132 anzeigt. Die obigen Befehle werden anschließend als Befehl zum Aufleuchtenlassen der Mail-LED, als Befehl zum Aufleuchtenlassen der Daten-LED, als Befehl zum Aufleuchtenlassen der grünen Lade-LED und als Befehl zum Aufleuchtenlassen der roten Lade-LED 53 bezeichnet. Die SPI 121 hat die Funktion einer seriellen Halbduplex-Synchron-Kommunikation und gibt die Befehle, die von der Systemsteuerung 130 geliefert werden, an das Telefongerät 10 über einen seriellen Bus im seriellen Kabel 30 aus, welches aus den Taktleitungen und den Datenleitungen besteht. Die CPU 113 gibt außerdem einen Unterbrechungsbefehl aus, um das Telefongerät 10 vom Telefonnetz 4 während der Datenübertragung zu trennen, und einen Tonrufabschaltebefehl, um das Rufen des Tonruftons im Telefongerät 10 zu verbieten.

Das Telefongerät 10 nach der vorliegenden Erfindung wird anschließend erläutert. Wie in Fig. 10 gezeigt ist, besitzt das Telefongerät 10 eine Wähltastatur 142, die aus 12 Tastenschaltern besteht, einen Telefonblock 143, um die Wählinformation nach Umsetzung von der Matrixinformation von der Wähltastatur zu wählen, und einen MCU-Block 144, der aus einem Ein-Chip-Mikrocomputer gebildet ist, um den Telefonblock 143 auf der Basis verschiedener Befehle vom Informationsprozessor 20 zu steuern. Das Telefongerät 10 besitzt außerdem eine Bussteuerung 145, um den Datenfluß auf dem seriellen Bus zu steuern, einen Gabelumschalter 146, um den abgehobenen Zustand des Handapparates 115 zu ermitteln, eine Klingel (Tonruforgan) 147, um den Rufton zu erzeugen, und die oben erwähnte Mail-LED 51, die Daten-LED 52 und die Lade-LED 53.

Der Telefonblock 143 besitzt einen Wähl-IC 143a, um Tonsignale und Wählimpulssignale auf der Basis der Matrixinformation von der Wähltastatur 142 auszugeben, einen Ruf-IC 143b, um das Tonruforgan 147 zum Rufen zu bringen, und eine Telefonnetz-Verbindungsschaltung 143c, welche die Funktion hat, den Telefonblock 143 vom Telefonnetz 4 zu trennen, wie ebenfalls in Fig. 10 gezeigt ist.

Der MCU-Block 144 besitzt einen ROM 144a, der das Steuerprogramm oder dgl. aufweist, die darin gespeichert sind, einen MCU 144b, um das Programm, welches im ROM 144a gespeichert ist, auszuführen, einen RAM 144c, um Daten zu speichern, die während der Ausführung des Steuerprogramms verwendet werden, einen Universal-Port 144d, um die Bussteuerung 145, die Mail-LED 51, die Daten-LED 52 und die Lade-LED 53 zu steuern, einen SPI 144e, um verschiedene Befehle zu empfangen, welche vom Informationsprozessor 20 übertragen werden, und einen Zeitgeber 144f, um die Zeit einzustellen, wie ebenfalls in Fig. 10 gezeigt ist.

Wenn der Benutzer den Handapparatekörper 15 abhebt, ermittelt die MCU 144b den Abhebezustand des Handapparates 146 über den Universal-Port 144d und steuert die Telefonnetz-Verbindungsschaltung 143c so, daß das Telefongerät 10 mit dem Telefonnetz 4 verbunden wird, d. h., so daß der Wähl-IC 143a und der Ruforgan-IC 143b mit dem Telefonnetz 4 verbunden sind.

Wenn dann der Benutzer die Wähltastatur 142 betätigt, setzt das Wählorgan 143a die Matrixinformation von der Wähltaste 142 in Wählsignale um, beispielsweise Wählimpulssignale, welche über die Telefonnetz-Verbindungsschaltung 143c zum Telefonnetz 4 übertragen werden. Wenn der Informationskanal eingerichtet ist, ist der Benutzer in einer Lage, ein Gespräch mit einer gerufenen Partei unter Verwendung des Handapparatekörpers 15 zu führen.

Zusätzlich zur Durchführung der oben erwähnten Funktionen des üblichen Telefongeräts beleuchtet das Telefongerät 10 die LEDs 51 bis 53 und löscht diese aus, und es steuert den Ruforgan-IC 143b und Telefonnetz-Verbindungsschaltung 143c unter den Befehlen, welche vom Informationsprozessor 20 geliefert werden.

Insbesondere steuert die MCU 144b die Bussteuerung 145 über den Universal-Port 144d, um den Datenfluß auf dem seriellen Bus zu steuern. Die SPI 144e hat die Funktion einer seriellen Halbduplex-Synchron-Kommunikation und empfängt verschiedene Befehle, die vom Informationsprozessor 20 geliefert werden, wobei die empfangene Befehle zur MCU 144b geliefert werden.

Die MCU 114b bringt die Mail-LED 51 und die Daten-LED 52 beim Empfang des Mail-LED-Beleuchtungsbefehls bzw. des Daten-LED-Aufleuchtungsbefehls über den Universal-Port 144d zum Aufleuchten. Dagegen bringt beim Empfang des Aufleuchtungsbefehls für die grüne Lade-LED oder des Aufleuchtungsbefehls für die rote Lade-LED die MCU 144b die Lade-LED 53 auf grün oder rot zum Aufleuchten. Das heißt, daß die Lade-LED eine grüne LED und eine rote LED hat. Die MCU 144b steuert außerdem die Telefonnetz-Verbindungsschaltung 143c, um den Wähl-IC 143a und den Ruforgan-IC 143w vom Telefonnetz 4 beim Empfang des Trennbefehls zu trennen, wobei das Ruforgan 143b so gesteuert wird, das Rufen des Ruforgans 143b beim Empfang des Ruforgan-Abschaltebefehls zu verbieten. Die MCU 144b verursacht periodisch eine Unterbrechung der Operationssequenz des Informationsprozessors 20 durch den Zeitgeber 144f über die SPI 144e, um eine Anfrage zu tätigen, um verschiedene Befehle vom Informationsprozessor 20 zu übertragen.

Es werden anschließend ausführlich die Operationen des Informationsprozessors 20 und des Telefongeräts 10 beim Ausführen der Software zum Initialisieren des Telefonnetzes 10 und die elektronische Wählsoftware erläutert.

Zunächst wird der Betrieb des Informationsprozessors 20 bei Ausführung der Software zum Initialisieren des Telefongeräts 10 erläutert.

Diese Software wird beim Einschalten des Spannungsversorgungsschalters ausgeführt, beim Verbinden des Informationsprozessors 20 mit dem Telefongerät 10 und bei Ermittlung der Verbindung des Telefongeräts 10, wenn die Spannungsversorgung eingeschaltet ist. Die CPU 113 gibt dann verschiedene Befehle an das Telefongerät 10 aus.

Bezugnehmend auf Fig. 11 ermittelt die CPU 113 in einem Schritt ST1, ob die Batterie 132 vorhanden ist oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, überträgt die CPU dies an einen Schritt ST2, und, wenn nicht, läuft die CPU zu einem Schritt ST5.

Im Schritt ST2 liest die CPU 113 die Spannung der Batterie 132 und prüft den Ladezustand der Batterie auf der Basis der gelesenen Spannung. Wenn die Batterie voll geladen ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST3 und ansonsten zu einem Schritt ST4. Das heißt, daß die Spannungsversorgungsschaltung 133 die Spannung, die vom AC-Adapter 133 oder der Batterie 132 geliefert wird, in Spannungen umsetzt, die für den Informationsprozessor 20 erforderlich sind, beispielsweise +36 V, +5 V, +13,3 V oder +3 V, wobei veranlaßt wird, daß die Batterie 132 geladen wird und die Spannung der Batterie 132 ermittelt wird. Die CPU 113 prüft den Ladezustand der Batterie 132 außerdem auf der Basis der Spannung, welche durch die Spannungsquellenschaltung 133 ermittelt wird.

Im Schritt ST3 überträgt die CPU 113 den Aufleuchtungsbefehl für die grüne Ladungs-LED, was den völlig geladenen Zustand der Batterie 132 zeigt, zum Telefongerät 10. Die CPU läuft dann weiter zum Schritt ST5.

Im Schritt ST5 überträgt die CPU 113 den Aufleuchtungsbefehl für den Ladezustand der roten LED, der den Zustand zeigt, der sich vom völligen Ladezustand der Batterie 132 unterscheidet, zum Telefongerät 10, bevor zum Schritt ST5 weiter gegangen wird.

Im Schritt ST5 prüft die CPU 113 das mögliche Vorhandensein einer nicht gelesenen elektronischen Mail. Wenn eine vorhanden ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST6 und ansonsten zu einem Schritt ST7.

Im Schritt ST6 überträgt die CPU 113 den Aufleuchtungsbefehl für die Mail-LED an das Telefonnetz 10, bevor zum Schritt ST7 weitergegangen wird.

Im Schritt ST7 prüft die CPU 113, ob der Benutzer den Modus eingestellt hat oder nicht, ein Spezial-Ruforgan zu betätigen, wobei der Tastenschalter 120 oder dgl. verwendet wird. Wenn dieser Modus eingestellt ist, läuft die CPU weiter zum Schritt ST8, und, wenn nicht, kommt das Programm zum Abschluß.

Im Schritt ST8 überträgt die CPU 113 den Befehl zum Abschalten des Ruforgans zum Telefongerät 10 und veranlaßt, daß das Programm beendet wird.

Der Betrieb des Informationsprozesses bei der Ausführung der elektronischen Mail-Software wird anschließend erläutert. Die CPU 113 führt die elektronische Mail-Software aus, und, wenn eine elektronische Mail zu senden ist, werden Daten, die im RAM 114 gespeichert sind, hier die Telegrammbuchstaben oder eine Datei, gelesen und zur SCI 124 übertragen. Die SCI 124 hat die Funktion für beispielsweise die synchrone serielle Übertragung, und sie überträgt Daten, welche vom RAM 114 gelesen werden, zum Modem 123 als serielle Daten, während sie einen Befehl zum Steuern des Modems 123 ausgibt. Das Modem 123 moduliert die seriellen Daten in einer vorher festgelegten Art und Weise und gibt die resultierenden modulierten Daten über das Telefonnetz 4 aus. Bei einem Empfang der elektronischen Mail veranlaßt die CPU 113, daß Daten, die durch das Modem 123 demoduliert wurden, über die SCI 124 im RAM 114 gespeichert werden, während sie veranlaßt, daß Telegrammbuchstaben der elektronischen Mail auf der LCD 111 angezeigt werden.

Es müssen einige Maßnahmen getroffen werden, damit die Datenkommunikation nicht falsch verläuft, und zwar auf Grund des Benutzers, der unabsichtlich ein Telefongespräch führt, während die Übertragung und der Empfang der elektronischen Mail wie oben beschrieben weiterläuft. Zu diesem Zweck überträgt der Informationsprozessor 20 die Information, die zeigt, daß die Übertragung oder der Empfang der elektronischen Mail über die SPI 121 oder das serielle Kabel 30 zum Telefongerät 10 weitergeht, und zwar gemäß dem Flußdiagramm, welches in Fig. 12 gezeigt ist. Dieses Programm wird ausgeführt, wenn der Benutzer eine Wahl getroffen hat, eine elektronische Mail zur empfangenden Partei zu senden, oder wenn die System-Software prüft, ob es eine Mail, die an den Benutzer adressiert wird, gibt oder nicht, entweder automatisch oder durch Auswahl des Benutzers.

In einem Schritt ST1 überträgt die CPU 113 einen Befehl zum Aufleuchten der Daten-LED, der zeigt, daß die Datenkommunikation weiterläuft, zum Telefongerät 10. Die CPU läuft dann weiter zu einem Schritt ST2.

Im Schritt ST2 überträgt die CPU 113 zum Telefonnetz 10 einen Unterbrechungsbefehl, um das Telefongerät 10 vom Telefonnetz 4 zu trennen. Die CPU läuft dann weiter zu einem Schritt ST3.

Im Schritt ST3 steuert die CPU 113 das Modem 123 in den Abhebezustand, bevor sie zu einem Schritt ST4 weiterläuft.

Im Schritt ST4 wählt die CPU 113 die Telefonnummer der Basisstation der elektronischen Mail, bevor sie zu einem Schritt ST5 weiterläuft.

Im Schritt ST5 ermittelt die CPU 113, ob das Netz mit der Basisstation eingerichtet ist oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die CPU zu einem Schritt ST6 weiter, und andernfalls zu einem Schritt ST9.

Im Schritt ST6 überträgt die CPU 113 die elektronische Mail oder empfängt diese, bevor sie zu einem Schritt ST7 weiterläuft.

Im Schritt ST7 entscheidet die CPU 113, ob eine elektronische Mail empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST8, und wenn nicht, zu einem Schritt ST9.

Im Schritt ST8 überträgt die CPU 113 einen Befehl zum Aufleuchten einer Mail- LED zum Telefongerät 10, bevor sie zu einem Schritt ST9 weiterläuft.

Im Schritt ST9 steuert die CPU 113 das Modem 123 in den Auflegezustand, bevor sie zu einem Schritt ST10 weiterläuft.

Im Schritt ST10 überträgt die CPU 113 zum Telefongerät 10 einen Befehl zum Löschen der Daten-LED zum Beendigen der Datenkommunikation und zum Abschalten der Daten-LED 52. Die CPU läuft dann weiter zu einem Schritt ST11.

Im Schritt ST11 überträgt die CPU 113 zum Telefongerät 10 einen Verbindungsbefehl zum Verbinden des Telefongeräts 10 mit dem Telefonnetz 4. Die CPU beendet dann den Betrieb zum Übertragen oder zum Empfangen der elektronischen Mail.

Wenn der Benutzer die Tatsache erkennt, daß eine elektronische Mail empfangen wurde, und zu einem Betrieb weiterläuft, die elektronische Mail zu lesen, beginnt die CPU 113 mit dem Ablaufen der Mail-Anzeige-Software, um eine nicht gelesene elektronische Mail zu lesen und anzuzeigen, wie in Fig. 13 gezeigt ist.

In einem Schritt ST1 in Fig. 13 bewirkt die CPU 113, daß die Datei der elektronischen Mail vom RAM 114 gelesen wird und daß diese auf der LCD 111 angezeigt wird. Wenn der Benutzer die Mail gelesen hat und einen entsprechenden Betrieb ausführt, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST2.

Im Schritt ST2 prüft die CPU 113 das mögliche Vorhandensein einer nicht gelesenen elektronischen Mail. Wenn eine nicht gelesene Mail vorhanden ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST3, und, wenn eine vorhanden ist, veranlaßt die CPU, daß das Programm beendet wird.

Im Schritt ST3 überträgt die CPU 113 zum Telefongerät 10 einen Befehl zum Löschen der Mail-LED, was zeigt, daß es keine nicht gelesene Mail gibt. Die CPU veranlaßt dann, daß das Programm beendet wird.

Es wird nun der Betrieb des Informationsprozessors 20 bei Ausführung der Software zum Prüfen des Ladezustands der Batterie 132 erläutert. Im Zustand einer niedrigen Leistung, d. h., beim sogenannten Schlafmodus überträgt die CPU 113 zum Telefongerät 10 den Ladezustand der Batterie 132 auf der Basis der Spannung, wie diese durch die Spannungsquellenschaltung 133 ermittelt wurde, synchron mit der Zeitgeber-Unterbrechung, welche periodisch durch die RTC 116 erzeugt wird, wie durch das Flußdiagramm, welches in Fig. 14 gezeigt ist, gezeigt ist.

In einem Schritt ST1 in Fig. 14 ermittelt die CPU 113, ob die Batterie 132 vorhanden ist oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST2, und, wenn nicht, wird das Programm beendet.

Im Schritt ST2 liest die CPU 113 die Spannung der Batterie 132 von der Spannungsquellenschaltung 133 und trifft eine Entscheidung, ob die Batterie voll geladen ist oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST3, wenn nicht, wird das Programm beendet.

Im Schritt ST3 überträgt die CPU zum Telefongerät 10 einen Befehl zum Aufleuchten der Lade-LED, was den völlig geladenen Zustand der Batterie anzeigt. Das Programm wird dann beendet. Damit kann der Ladezustand der Batterie 132 sichergestellt werden, ohne die Notwendigkeit für den Benutzer, den Spannungsversorgungsschalter des Informationsprozessors jedesmal einzuschalten.

Der Betrieb des Informationsprozessors 20 bei Ausführung der Software, die bestimmt ist, einen speziellen Ruforganton bei Empfang eines Telefonrufs zu erzeugen, wird anschließend erläutert. Dieses Software-Programm wird ausgeführt, wenn der Benutzer ausgewählt hat, ob der spezielle Ruforganton durch den Informationsprozessor 20 erzeugt werden sollte oder nicht.

In einem Schritt ST1 in Fig. 15 bestimmt die CPU 113, ob der Benutzer das Ruforgan eingestellt hat, daß der Ruforganton durch den Informationsprozessor 20 erzeugt werden soll. Wenn das Entscheidungsergebnis JA ist, läuft die CPU weiter zu einem Schritt ST2, und wenn nicht, zu einem Schritt ST3.

Im Schritt ST2 überträgt die CPU 113 den Befehl zum Abschalten des Ruforgans, der zeigt, daß kein Ruforganton im Telefongerät 10 erzeugt werden soll. Das Programm wird dann beendet. Wenn in diesem Zeitpunkt ein Ruforganton beispielsweise durch das Modem 123 ermittelt wird, bewirkt die CPU 113 einen speziellen Ruforganton, der vom Lautsprecher 126 erzeugt wird.

Im Schritt ST3 überträgt die CPU 113 zum Telefongerät 10 einen Befehl zum Einschalten des Ruforgans, um den Ruforganton durch das Telefongerät 10 zu erzeugen, bevor das Programm beendet wird.

Die Formate der unterschiedlichen Befehle, welche vom Informationsprozessor 20 zum Telefongerät 10 übertragen werden, werden kurz erläutert. Der Befehl besteht beispielsweise aus zwei Bytes, wobei das obere Byte oder die Art oder der Bytetypus die Art oder den Typus des zu steuernden Geräts zeigen, und das untere Byte oder das Inhaltsbyte den Steuerinhalt zeigt.

Wenn beispielsweise das Art-Byte ein Code ist, der "M" zeigt, ist der Befehl ein Mail-Befehl. Wenn das Inhaltsbyte weiter "1" oder "0" ist, zeigt der Befehl, daß die Mail- LED 51 aufleuchten bzw. gelöscht werden sollte.

Wenn das Art-Byte ein Code ist, der "D" zeigt, ist der Befehl ein Daten-LED-Befehl. Wenn außerdem das Inhaltsbyte "1" oder "0" ist, zeigt der Befehl, daß die Daten-LED 52 aufleuchten oder ausgeschaltet sein sollte.

Wenn das Art-Byte ein Code ist, der "C" zeigt, ist der Befehl ein Lade-LED-Befehl. Wenn außerdem das Inhaltsbytes "1 ", "2" oder "0" ist, zeigt der Befehl, daß die Lade- LED 53 grün oder rot aufleuchten sollte oder daß die Lade-LED gelöscht werden sollte.

Wenn das Art-Byte ein Code ist, der "L" zeigt, ist der Befehl ein Verbindungsbefehl zum Telefonnetz 4 des Telefongeräts 10. Wenn außerdem das Inhaltsbyte "1" oder "0" ist, zeigt der Befehl, daß das Telefongerät 10 mit dem Telefonnetz 4 verbunden werden sollte bzw. davon getrennt werden sollte.

Wenn das Art-Byte ein Code ist, der "R" zeigt, ist der Befehl ein Ruforganbefehl. Wenn außerdem das Inhaltsbyte "1" oder "0" ist, zeigt der Befehl, daß der Ruforganton erzeugt werden sollte bzw. nicht erzeugt werden sollte.

Mit Hilfe des Flußdiagramms von Fig. 16 wird der Betrieb des Telefongeräts 10 in Verbindung mit der oben beschriebenen Operation des Informationsprozessors 20 anschließend erläutert.

Die MCU 144b des Telefongeräts 10 überwacht ständig Daten, welche durch die SPI 144e empfangen werden. In einem Schritt ST1 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Aufleuchten der Mail-LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST2, und wenn nicht zu einen Schritt ST3.

Im Schritt ST2 bringt die MCU 144b die Mail-LED 51 zum Aufleuchten, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Somit ist es für den Benutzer möglich, das Vorhandensein einer nicht gelesenen elektronischen Mail durch die Anzeige auf dem Telefongerät 10 festzustellen, wobei einfach der Informationsprozessor 20 mit dem Telefongerät 10 verbunden wird, ohne den Informationsprozessor 20 einzuschalten oder die elektronische Mail- Software zu starten.

Im Schritt ST3 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Löschen der Mail- LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU weiter zu einem Schritt ST4, und wenn nicht, zu einem Schritt ST5.

Im Schritt ST4 bewirkt die MCU 144b, daß die Mail-LED 51 gelöscht wird, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Als Ergebnis wird es für den Benutzer möglich, das Nichtvorhandensein einen nicht gelesenen elektronischen Mail durch die Anzeige auf dem Telefongerät 10 festzustellen, indem der Informationsprozessor 20 einfach mit dem Telefongerät 10 verbunden wird, ohne den Informationsprozessor einzuschalten oder die elektronische Mail-Software zu starten.

Im Schritt ST5 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Aufleuchten der Daten-LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST6, und wenn nicht, zu einem Schritt ST7.

Im Schritt ST6 bringt die MCU 144b die Daten-LED 52 zum Aufleuchten, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Damit ist es für den Benutzer möglich, festzustellen, daß die Datenkommunikation weiter läuft, und zwar auf der Basis der Anzeige am Telefongerät 10.

Im Schritt ST7 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Löschen der Daten- LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST8, und wenn nicht, zu einem Schritt ST9.

Im Schritt ST8 löscht die MCU 144b die Daten-LED 52, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Damit ist es für den Benutzer möglich, festzustellen, daß die Datenkommunikation nicht weiterläuft, und zwar auf der Basis der Anzeige im Telefongerät 10.

Im Schritt ST9 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Aufleuchten der grünen Lade-LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU weiter zu einem Schritt ST10, und wenn nicht, zu einem Schritt ST11.

Im Schritt ST10 veranlaßt die MCU 144b, daß die Lade-LED 53 grün aufleuchtet, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Als Folge davon wird es für den Benutzer möglich, den völlig geladenen Zustand der Batterie 132 des Informationsprozessors festzustellen, und zwar auf der Basis der Anzeige im Telefongerät 10, durch eine Unterbrechung durch die RTC 116 der Sequenz von Operationen, die im Informationsprozessor 20 ausgeführt werden, ohne den Spannungsversorgungsschalter des Informationsprozessors 20 einzuschalten.

Im Schritt ST11 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Aufleuchten der roten Lade-LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST12, und wenn nicht, zu einem Schritt ST13.

Im Schritt ST12 bewirkt die MCU 144b, daß die Lade-LED 53 rot aufleuchtet, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Als Folge davon wird es für den Benutzer möglich, festzustellen, daß der Zustand nicht der völlig geladene Zustand der Batterie 132 des Informationsprozessors 20 ist, und zwar auf der Basis der Anzeige im Telefongerät 10, ohne den Spannungsversorgungsschalter des Informationsprozessors 20 einzuschalten.

Im Schritt ST13 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Löschen der roten Lade-LED empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU weiter zu einem Schritt ST14, und wenn nicht, zu einem Schritt ST15.

Im Schritt ST14 löscht die MCU 144b die Lade-LED 53, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird.

Im Schritt ST15 bestimmt die MCU 144b, ob ein Verbindungsbefehl empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST16, und wenn nicht, zu einem Schritt ST17.

Im Schritt ST16 bewirkt die MCU 144b, daß das Telefongerät 10 mit dem Telefonnetz 4 verbunden wird, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird.

Im Schritt ST17 bestimmt die MCU 144b, ob der Unterbrechungsbefehl empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft der MCU weiter zu einem Schritt ST18, und wenn nicht, zu einem Schritt ST19.

Im Schritt ST18 trennt die MCU 144b das Telefongerät 10 vom Telefonnetz 4, bevor zum Schritt ST1 zurückgekehrt wird. Als Ergebnis kann mit der Datenkommunikation normal weitergefahren werden, sogar wenn der Benutzer unabsichtlich ein Telefongespräch im Laufe der Datenkommunikation führt.

Im Schritt ST19 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Einschalten des Ruforgans empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST20, und wenn nicht, zu einem Schritt ST21.

Im Schritt ST20 steuert die MCU 144b den Ruforgan-IC 143b, so daß der Tonruf 147 bei Ermitteln des Ruforgansignals durch das Ruforgan 143b aktiviert wird. Die MCU kehrt dann zum Schritt ST1 zurück.

Im Schritt ST21 bestimmt die MCU 144b, ob der Befehl zum Ausschalten des Ruforgans empfangen wurde oder nicht. Wenn das Ergebnis JA ist, läuft die MCU weiter zu einem Schritt ST22, und wenn nicht, zu einem Schritt ST23.

Im Schritt ST22 steuert die MCU 144b das Ruforgan 143b, so daß der Tonruf 147 nicht aktiviert ist. Als Ergebnis wird es für den Benutzer möglich, festzusetzen, daß der Ruforganton nicht im Telefongerät 10 erzeugt wird, wenn der Benutzer den Informationsprozessor 20 eingestellt hat, so daß der Ruforganton darin erzeugt wird, mit der Konsequenz, daß es möglich wird, zu verhindern, daß beide Ruforgantöne erzeugt werden, um einen extrem lauten Ruforganton zu erzeugen.

Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist der Informationsprozessor 20 mit dem Telefongerät 10 über das serielle Kabel 30 verbunden. Das serielle Kabel 30 kann jedoch beseitigt werden, indem eine sogenannte Steckbaugruppenstruktur vorgesehen wird, bei der ein Telefongerät 60 mit Verbindern 61, 62 vorgesehen ist und ein Wahlbereich 63 zum Einsetzen eines Informationsprozessors vorgesehen ist, und der Informationsprozessor 70 mit nichtgezeigten Steckern versehen ist, welche den Verbindern 61, 62 gegenüberliegen, wie beispielsweise in Fig. 17 gezeigt ist.

Das Telefongerät 10 kann außerdem mit dem Informationsprozessor 20 vereinigt werden. Dies ermöglicht es, daß Kabel oder die Verbinder beseitigt werden, um den Aufbau weiter zu vereinfachen. Außerdem kann der Wählbetrieb auf dem Berührungsbildschirm durchgeführt werden, um die Operation zu vereinfachen.


Anspruch[de]

1. Telefonsystem, wobei das Telefongespräch und die Telekommunikationsinformationssendung auf einer gemeinsamen Telefonleitung (4) durchgeführt werden, wobei das System aufweist:

ein Telefongerät (10), welches mit einer externen Telefonleitung (4) verbunden ist und ausgebildet ist, Telefongespräche über die Telefonleitung (4) zu führen;

eine Informationsverarbeitungseinheit (20), die ausgebildet ist, Telekommunikationsinformationen über die externe Telefonleitung (4) zu senden und/oder zu empfangen; und

eine Einrichtung (30/61, 62/121) zum Verbinden des Telefongeräts (10) mit der Informationsverarbeitungseinheit (20), um Daten zwischen diesen in zwei Richtungen zu übertragen;

dadurch gekennzeichnet, daß

die Informationsverarbeitungseinheit (20) eine Einrichtung aufweist, um ein erstes spezielles Signal zu erzeugen und um dieses erste spezielle Signal dem Telefongerät (10) über die Verbindungseinrichtung (30/61, 62/121) mitzuteilen, wobei das erste spezielle Signal anzeigt, daß die Sendung oder der Empfang einer Telekommunikationsinformation durch die Informationsverarbeitungseinheit (20) auf der externen Telefonleitung (4) weiterläuft.

2. Telefonsystem nach Anspruch 1, wobei das Telefongerät eine Anzeigeeinrichtung (52) aufweist, um als Antwort auf den Empfang des ersten speziellen Signals eine optische Anzeige bereitzustellen, daß die Datenkommunikation über die Telefonleitung (4) weitergeht.

3. Telefonsystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Telefongerät eine Anschlußschaltung (143c) aufweist, um das Telefongerät (10) an die externe Telefonleitung (4) wahlweise anzuschalten und dieses davon zu trennen, wobei die Anschlußschaltung (143c) ausgebildet ist, das Telefongerät (10) von der externen Telefonleitung (4), wenn die Datenkommunikation über die Telefonleitung (4) weitergeht, als Antwort auf den Empfang des ersten speziellen Signals zu trennen.

4. Telekommunikationsverfahren, wobei das Telefongespräch und die Telekommunikationsinformationssendung auf einer gemeinsamen Telefonleitung (4) durchgeführt werden, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Bereitstellen eines Telefongeräts (10), welches mit einer externen Telefonleitung (4) verbunden ist und ausgebildet ist, Telefongespräche über die Telefonleitung (4) zu führen;

Bereitstellen einer Informationsverarbeitungseinheit (20), die ausgebildet ist, Telekommunikationsinformationen über die externe Telefonleitung (4) zu senden und/oder zu empfangen; und

Bereitstellen einer Einrichtung (30/61, 62/121), um das Telefongerät (10) mit der Informationsverarbeitungseinheit (20) zur Übertragung von Daten in zwei Richtungen zwischen diesen zu verbinden;

gekennzeichnet durch

Senden oder Empfangen einer Telekommunikationsinformation durch die Informationsverarbeitungseinheit (20) auf der externen Telefonleitung (4); und

Erzeugen eines ersten speziellen Signals durch die Informationsverarbeitungseinrichtung (20) und Mitteilen des ersten speziellen Signals dem Telefongerät (10) über die Verbindungseinrichtung (30/61, 62/121), wobei das erste spezielle Signal anzeigt, daß das Senden oder der Empfang einer Telekommunikationsinformation durch die Informationsverarbeitungseinheit (20) auf der externen Telefonleitung (4) weitergeht.

5. Telekommunikationsverfahren nach Anspruch 4, welches außerdem den Schritt aufweist, im Telefongerät als Antwort auf das Senden des ersten speziellen Signals eine optische Anzeige bereitzustellen, daß die Datenkommunikation über die Telefonleitung (4) weitergeht.

6. Telekommunikationsverfahren nach Anspruch 4, welches außerdem den Schritt aufweist, das Telefongerät (10) von der externen Telefonleitung (4), wenn die Datenkommunikation über die Telefonleitung (4) weitergeht, als Antwort auf den Empfang des ersten speziellen Signals zu trennen.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com