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Dokumentenidentifikation DE10224660A1 11.12.2003
Titel Abdeckelement für Gasherde
Anmelder Kuhblank, Martin, 10625 Berlin, DE
Erfinder Kuhblank, Martin, 10625 Berlin, DE
Vertreter Dr. Eckner und Kollegen, 10179 Berlin
DE-Anmeldedatum 03.06.2002
DE-Aktenzeichen 10224660
Offenlegungstag 11.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.12.2003
IPC-Hauptklasse F24C 15/12
Zusammenfassung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine technische Lösung anzugeben, mit der der Reinigungsaufwand bei Gasherden im Bereich um die Brenner und unter den Rosten minimiert wird. Die Aufgabe wird mittels einer flachen Schale aus Aluminiumfolie gelöst, deren Abmaße der Fläche unter wenigstens einem der Brenner und dem dazugehörigen Rost entspricht und die mit Durchbrüchen für den oder die Brenner versehen ist. Das Abdeckelement 1 besteht aus einer Grundfläche 2 und einem nach oben gezogenen Rand 3. Auf der Grundfläche 2 sind Durchbrüche 4 angeordnet, die von zylindrischen oder kegelstumpfartigen Kragen 5 umgeben sind. Die Kragen 5 können an die Brenner angelegt werden. Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Abdeckelemente 1 wird eine Verschmutzung der Gasherde um die Brenner verhindert. Sämtliche durch das Kochen und Braten entstehende Verschmutzungen werden durch die Abdeckelemente 1 aufgefangen und mit diesen entsorgt. Der zum Teil erhebliche Reinigungsaufwand am Ende eines Arbeitstages wird dadurch minimiert (Figur 1).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Element zur Abdeckung der unter dem Kochfeld und um die Brenner befindlichen Felder bei Gasherden.

Stand der Technik

Gasherde sind in der Regel mit zwei bis sechs Brennern ausgestattet, um die Roste angeordnet sind, die das Kochfeld bilden. Um die Brenner und unter den Rosten befindet sich eine wannenartig umschlossene Fläche. Diese Fläche ist so gestaltet, daß eine einfache Reinigung möglich sein soll.

In Großküchen und in der Gastronomie ist die Reinigung dieser Flächen trotz ausgefeilter ergonomischer Gestaltungen oft mit Problemen verbunden. Das Reinigen dieser Flächen und damit die Wiederherstellung eines hygienischen Zustandes erfordert am Ende der täglichen Benutzung einen erheblichen Aufwand.

Das Personal in Großküchen und in der Gastronomie versucht diesem Problem dadurch zu begegnen, daß die Fläche unter den Rosten und um die Brenner mit Aluminiumfolien ausgelegt wird. Diese Lösung ist aber nur ein Notbehelf, der keine wirksame Lösung des Problems bietet.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine technische Lösung anzugeben, mit der der Reinigungsaufwand bei Gasherden im Bereich um die Brenner und unter den Rosten minimiert wird.

Die Aufgabe der Erfindung wird mittels einer flachen Schale aus Aluminiumfolie gelöst, deren Abmaße der Fläche unter wenigsten einem der Brenner und dem dazugehörigen Rost entspricht und die mit Durchbrüchen für den oder die Brenner versehen ist.

Beispiele

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.

Es zeigen

Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäß gestalteten Abdeckelementes,

Fig. 2 einen Schnitt A-A gemäß Fig. 1,

Fig. 3 ein auf einen Gasherd aufgelegtes Abdeckelement (im Schnitt),

Fig. 4 ein auf einen Gasherd aufgelegtes Abdeckelement (im Schnitt),

Fig. 5 ein Detail der Verbindung der Kragen 5 mit den Brennern 6,

Fig. 6 ein Detail der Verbindung der Kragen 5 mit den Brennern 6.

Die Fig. 1 und 2 zeigen ein erfindungsgemäßes Abdeckelement 1, bestehend aus einer Grundfläche 2 und einem nach oben gezogenen Rand 3. Auf der Grundfläche 2 sind Durchbrüche 4 angeordnet, die von zylindrischen oder kegelstumpfartigen Kragen 5 umgeben sind.

Die Durchbrüche 4 sind entsprechend der Position der Brenner 6 (Fig. 3) angeordnet und ihre Öffnungsweite ist kleiner als der Durchmesser des Düsenaufsatzes 7 der Brenner 6.

Das Abdeckelement 1 ist entsprechend den Abmaßen der Kochfeldumrandung 8 dimensioniert. Dabei kann das Abdeckelement 1 so gestaltet sein, daß es über die Kochfeldumrandung 8 reicht (Fig. 3). Bei dieser Variante ist es möglich, den Rand 3 um die Kochfeldumrandung 8 zu biegen.

Nach einer weiteren Variante kann das Abdeckelement 1 so dimensioniert sein, daß der Rand 3 an den Flanken der Kochfeldumrandung 8 anliegt (Fig. 4).

Die um die Öffnungen 4 angeordneten zylindrischen oder kegelstumpfartigen Kragen 5 können gesondert hergestellt werden und in einem gesonderten Arbeitsschritt an den Öffnungen 4 angebracht werden. Das kann z. B. durch Kleben geschehen.

Die Kragen 5 können durch Umformen an die Brenner 6 angelegt werden (Fig. 5), wodurch eine Öffnung für mögliche Verschmutzungen geschlossen wird.

Eine sicheres Anlegen der Kragen 5 an die Brenner 6 wird mittels eines elastischen Elementes 9 erreicht (Fig. 6). Dadurch werden die Kragen 5 kraftschlüssig an die Brenner 6 angelegt. Dazu ist an den Kragen 5 am oberen Ende eine Wulst 10 angeordnet, mit der die Lage des elastischen Elements 9 fixiert wird.

Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Abdeckelemente 1 wird eine Verschmutzung der Gasherde um die Brenner 6 verhindert. Sämtliche durch das Kochen und Braten entstehenden Verschmutzungen werden durch die Abdeckelemente 1 aufgefangen und mit diesen entsorgt. Der zum Teil erhebliche Reinigungsaufwand am Ende eines Arbeitstages wird dadurch minimiert.

Aluminiumfolie ist bestens geeignet für das Tiefziehen von Behältern. Die aus Aluminiumfolie hergestellten Abdeckelemente 1 haben eine für den Verwendungszweck ausreichende Formstabilität. Der Aluminiumanteil der nach der Benutzung entsorgten Abdeckelemente 1 ist umfassend wirtschaftlich wiederverwertbar. Bezugszeichenliste 1 Abdeckelement

2 Grundfläche

3 Rand

4 Durchbruch

5 Kragen

6 Brenner

7 Düsenaufsatzes

8 Kochfeldumrandung

9 elastisches Element

10 Wulst


Anspruch[de]
  1. 1. Abdeckelement für Gasherde, bestehend aus
    1. - einer Grundfläche (2) und einem nach oben gezogenen Rand (3),
    2. - auf der Grundfläche (2) angeordneten Durchbrüchen (4), die von zylindrischen oder kegelstumpfartigen Kragen (5) umgeben sind und die entsprechend der Position der Brenner (6) angeordnet sind.
  2. 2. Abdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsweite der Durchbrüche (4) kleiner ist als der Durchmesser des Düsenaufsatzes (7) der Brenner (6).
  3. 3. Abdeckelement nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement entsprechend den Abmaßen der Kochfeldumrandung (8) dimensioniert ist, wobei das Abdeckelement (1) so gestaltet sein kann, daß es über die Kochfeldumrandung (8) reicht oder mit seinem Rand (3) an den Flanken der Kochfeldumrandung (8) anliegt.
  4. 4. Abdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kragen (5) durch Umformen an die Brenner (6) angelegt werden.
  5. 5. Abdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß um den Kragen (5) eine elastisches Element (9) angeordnet ist.
  6. 6. Abdeckelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, am oberen Ende der Kragen (5) eine Wulst (10) angeordnet, mit der die Lage des elastischen Elements (9) fixiert wird.






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