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Dokumentenidentifikation DE10130178C2 24.12.2003
Titel Mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser
Anmelder Reinhold, Danny, 09350 Lichtenstein, DE
DE-Anmeldedatum 22.06.2001
DE-Aktenzeichen 10130178
Offenlegungstag 09.01.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.12.2003
IPC-Hauptklasse B26B 11/00
IPC-Nebenklasse B26B 9/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser. Bisher bekannte und auf dem Markt befindliche Überlebensmesser sind in der Zahl ihrer Funktionen und damit Anwendungsmöglichkeiten stark begrenzt.

Das Messer "Buckmaster" der US-Firma Buck (Hauptkatalog der Firma C. J. Herbertz GmbH Solingen 1999 03 Seite 15) beinhaltet nur eine glatte und eine Wellschliffschneide, nur auf Zug arbeitende Säge, Hohlgriff und zwei kurze einschraubbare Spitzen, die eine Anwendung als Wurthaken ermöglichen sollen. Zudem ist das Gesamtgewicht, das mit 1 kg angegeben wird, viel zu groß.

Das Messer LMF (Lightweight Multi Function) der US-Firma Gerber (Globetrotter Handbuch Herbst Winter 2000/2001 Seite 356) ist in seiner Anwendungsbreite noch weiter begrenzt, da es im Prinzip nur eine starke Klinge mit Spitze und einer glatten Schneide enthält.

Für das Messer BMF der gleichen Firma (Hauptkatalog der Firma C. J. Herbertz Solingen 1999 03 Seite 24) gilt das gleiche, da es nur eine größere Ausführung des LMF ist.

Auch das Messer "Expedition Knife" der Firma Puma Solingen (Globetrotter Handbuch Herbst Winter 2000/2001 Seite 362) bietet nicht mehr als BMF und LMF.

Das Messer "Green Beret" der US-Firma A1 Mar (Hauptkatalog der Firma C. J. Herbertz GmbH Solingen 1999 03 Seite 55) beruht auf dem selben Prinzip wie "Buckmaster", "Herbertz Überlebensmesser" (Hauptkatalog der Firma C. J. Herbertz GmbH Solingen 1999 08 Seite 14), "Marco Polo Survival Knife" (Katalog der Firma Victorinox Schweiz 2000 Seite 18) und "Jungle King" Der US-Firma Aitor (leider keine Quellenhinweise).

Alle diese Messer haben nur Schneide (glatt und/oder Wellschliff), Spitze, nur auf Zug arbeitende Säge und Hohlgriff zur Aufbewahrung von Kleinmaterial zur Verfügung.

Das "Colt Tactical Combat Knife" (Hauptkatalog der Firma C. J. Herbertz GmbH Solingen 1999 08 Seite 1) und das Bajonett der russischen MPi Kalaschnikow haben eine Drahtschere zur Verfügung. Doch hier fehlt z. B. die Möglichkeit der Aufbewahrung von Kleinmaterial.

Das "Glock Militärmesser" (Globetrotter Handbuch Herbst Winter 2000/2001 Seite 362) bietet ebenfalls nur glatte Schneide und Sägerücken.

Das Überlebensmesser der Wilkinson Sword Ltd. (DE 86 05 284 U1) bietet einen Behälter für Kleinmaterial, glatte und Wellschliffschneide, Sägerücken und Kapselheber. Anwendungen wie eine Zange, eine Machete, eine Harpune oder Schraubenschlüssel fehlen hier aber.

Das Anwendungsspektrum des Messers aus der DE 196 19 195 A1, ist noch weiter eingeschränkt, da es nicht einmal über die Möglichkeit der Aufbewahrung von wichtigem Kleinmaterial verfügt und sich seine Anwendbarkeit auf Schneide und die Einsätze im Messerrücken beschränkt.

Das "Scheerenmesser" Patent Nr. 29435 des kaiserlichen Patentamtes von 1884 (DE-PS 29 435) enthält als Kombinationsmesser eine Messerschneide und eine Schere, die wohl zum Beschneiden von Zweigen gedacht ist, was das ganze zu einem Gartengerät macht, aber aufgrund seiner Beschränktheit auf Messer und Schere ebenfalls nicht die Erfordernisse einer Überlebenssituation erfüllen kann.

Der im Anspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten eines Überlebensmessers deutlich zu erhöhen und somit ein erheblich breiteres Spektrum der Erfordernisse, die sich in einer Überlebenssituation stellen, abzudecken.

Dieses Problem wird durch die im Anspruch aufgeführten Merkmale, insbesondere durch das Zusammenwirken der Teile untereinander, gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des mehrteiligen multifunktionalen Überlebensmessers beschrieben.

Das Messer (Fig. 1) vereint folgenden Funktionen in sich:

  • - Spitze (1)
  • - eine Drahtschneiderbacke (2)
  • - Durchbruch und Bohrung zur Aufnahme der Zangenhälfte (Fig. 3) (3)
  • - auf Zug und Stoß arbeitende Säge (4)
  • - Gewindebohrungen zur Kombination mit Scheide (Fig. 2) und Tasche (Fig. 4) (5 und 6)
  • - konischer Durchbruch als Nagelzieher (7)
  • - Aussparungen als Schraubenschlüssel SW 5-17 auf beiden Seiten des Griffes (8)
  • - Bohrungen zur Kombination mit der Zangenhälfte (9 und 10)
  • - glatte Schneide (11)
  • - Durchbrüche zur Reduzierung des Gewichts, die gleichzeitig als Schraubenschlüssel dienen SW R", 3/8", S", 8 mm, 10 mm (12)
  • - Wellschliffschneide (13)
  • - sechseckiger Durchbruch SW R" zur Aufnahme von Schrauberbits (14)
  • - sechskantige Aussparung am Griffende zur aalen Aufnahme von Schrauberbits (15)

Die Scheide (Fig. 2) bestehend aus entsprechend abgekantetem Stahlblech vereinigt folgendes in sich:

  • - Durchbrüche für die Zangenhälfte (Fig. 3) (16 und 28)
  • - Reibfläche für einen Feuerstein (17)
  • - zwei kleine Haken zur Aufnahme der Zangenhälfte zum Transport (18)
  • - eine Bohrung zur Kombination mit dem Messer (Fig. 1) und der Tasche (Fig. 4) (19)
  • - eine Bohrung zur Aufnahme von einigen Metern zusammengewickelter reißfester Schnur (20)
  • - Dosenöffner (21)
  • - eine Blattfeder mit Formstück (26) zur Fixierung von Messer und Zangenhälfte beim Transport
  • - Bohrungen zum Schutz des Formstücks und zur Kombination mit den anderen Teilen (22; 23 und 25)
  • - eine Zangenhälfte (24)
  • - einen Durchbruch zur Reduzierung des Gewichts, der gleichzeitig als Schraubenschlüssel
  • - SW 8; 13 dient (27)
  • - zwei Harpunenspitzen mit insgesamt 4 Widerhaken (29)

Die Zangenhälfte (Fig. 3) vereinigt folgende Elemente:

  • - ein Stemmeisen (30)
  • - eine Feile (31)
  • - eine Vorrichtung zur Kombination mit dem Messer zu einem Haken (32 und 39)
  • - eine Zangenhälfte (33)
  • - zwei Gewindebohrungen zur Kombination mit den anderen Teilen (34 und 35)
  • - Aussparungen, die als Schraubenschlüssel dienen SW 6; 10; 13 (36)
  • - eine Drahtschneiderbacke (37)
  • - einen sechseckigen Durchbruch SW R" zur Aufnahme von Schrauberbits (38)
  • - Einen Durchbruch zur Reduzierung des Gewichts, der als Schraubenschlüssel SW 8 dient (40)
  • - ein Nageleisen (41)

Die Tasche (Fig. 4) dient in erster Linie zum Schutz der/vor den Harpunen spitzen (29). Ferner dient sie der Aufbewahrung von Kleinmaterial wie Feuerstein, Schleifstein, Schrauberbits oder Angelhaken. Sie enthält außerdem Ösen (43) zur Aufnahme von Schrauben (44) bei Kombination mit den anderen Teilen.

Die beschriebenen 4 Grundbestandteile des mehrteiligen multifunktionalen Überlebensmessers lassen sich untereinander kombinieren, um so das Anwendungsspektrum deutlich zu vergrößern.

Die Drahtschere (Fig. 5) wird aus Messer, Scheide und Zangenhälfte gebildet. Das Messer wird mittels einer Schraube (44), die durch die Bohrungen 9 und 34 geführt wird, mit der Zangenhälfte verbunden. Die Drahtschneiderbacken 2 und 37 ergeben das Werkzeug. Die Scheide wird mittels der zweiten Schraube 44, die durch die Bohrungen 5 und 19 geführt wird, befestigt und dient dem Schutz der Hände vor der Schneide 11 und der Säge 4. Das Formstück 26 wird zum Schutz desselben in die Bohrung 23 gesteckt.

Das "Beil" (Fig. 6) wird aus Messer und Zangenhälfte gebildet. Diese werden mittels der beiden Schrauben 44, die durch die Bohrungen 9 und 34 bzw. 10 und 35 geführt werden, verbunden.

Das so entstehende "Beil" mit der Schneide 30 kann z. B. zum Aushöhlen von Holz zur Herstellung einer Schale zum Wasser auffangen dienen. Gleichzeitig kann die Zangenhälfte wie das Horn eines Hobels funktionieren, wodurch der Säge 4 mehr Kraft verliehen wird, da sie jetzt mit beiden Händen geführt werden kann. Sie kann in diesem Fall auch wie eine Raspel eingesetzt werden.

Zur Verwendung als Haken (Fig. 7 und 8) werden Messer und Zangenhälfte mittels der Vorrichtung an der Zangenhälfte 32 und 39 und der Durchbrüche im Messer 3 und einer Mutter 44 verbunden. In Kombination mit einem Seil 47, das durch Schraubenschlüssel 8 und Nagelzieher 7 des Messergriffes geschlungen wird, entsteht ein Wurthaken, der das Erklettern von Felsen und Bäumen erleichtert. Außerdem kann er dem Heraufziehen von Gegenständen (Gefäß aus Brunnen/Wasserlöchern) dienen. Auch eine Anwendung als Anker ist denkbar.

Sägt man mit der Säge 4 einen Stock in Längsrichtung etwa 10 cm weit ein, so kann der Haken mit dem Messergriff in diesen Einschnitt gesteckt und mit der mitgeführten reißfesten Schnur 46 befestigt werden, sodaß ein Bootshaken entsteht. Dieser kann zum Heranziehen von Gegenständen (z. B. aus dem Wasser) oder zum Herabziehen oder -brechen von Ästen dienen, um Früchte oder Brennholz zu gewinnen. Hierzu kommt die Seite 30 des Hakens zum Einsatz.

Mit der anderen Seite 33 läßt sich dagegen etwas wegstoßen oder nach oben geben.

Wird das Messer ohne die Zangenhälfte wie beschrieben an einem Stock 45 befestigt, entsteht ein Speer (Fig. 9), der zum Erlegen von Wild in einer Überlebenssituation unentbehrlich ist.

Aber auch als stark verlängertes Messer 11 und 13 bzw. Säge 4 ist diese Kombination verwendbar, um z. B. Früchte von einem Baum abzuschneiden oder Äste abzusägen ohne hinauf zu klettern. Hierbei wird die Arbeitsweise der Säge auf Zug wichtig.

Verbindet man die Scheide mittels der mitgeführten reißfesten Schnur 46 mit einem entsprechend vorbereiteten Stock 45 so entsteht eine Harpune (Fig. 10). Diese dient dem Fangen von Fischen. Das Formstück 26 wird hierbei in die Bohrung 22 gesteckt, um ein Abreißen desselben zu verhindern.

Im dichten Dschungel ist eine Machete (Fig. 11) unentbehrlich. Diese entsteht aus der Kombination von Messer und Scheide. Diese werden mittels einer Schraube 44, die durch die Bohrungen 6 und 22 geführt wird, verbunden. Das Formstück 26 wird in die Bohrung 23 gesteckt. Die Tasche 4 wird mittels der zweiten Schraube 44, die durch die Öse 43 und die Bohrung 19 geführt wird, befestigt, um als Griff zu dienen und vor Verletzung durch die Harpunenspitzen 29 zu schützen.

Auch eine verbesserte Anwendung der Säge 4 ist durch diese Kombination zu erreichen, da jetzt beide Hände zum Einsatz kommen können.

Kombiniert man Scheide und Zangenhälfte, so entsteht eine Zange (Fig. 12). Die Zangenhälfte wird durch die Durchbrüche 16 und 28 geführt. Eine Schraube 44, die durch die Bohrungen 23 und 34 geführt wird, verbindet die Teile und bildet den Drehpunkt. Die Zangenhälften 24 und 33 bilden so die Zange. Das Formstück 26 wird in den freien Raum zwischen Zangenhälfte 24 und Dosenöffner 21 gebracht.

Fig. 13 zeigt die Transportposition. Die Zangenhälfte wird mittels der Haken 18 an der Scheide befestigt und mit der Blattfeder mit Formstück, das in die Bohrung 25 eingreift, in ihrer Lage fixiert. Wird das Messer, an welchem die Tasche mittels Schraube 44, die durch die Öse 43 und die Bohrung 6 geführt wird, befestigt ist, eingeschoben, so wird das Formstück angehoben und durch die Blattfeder in die Bohrung 9 gedrückt. Dadurch wird auch das Messer in seiner Lage fixiert.

Die Harpunenspitzen 29 werden durch die Tasche abgedeckt. In der Tasche werden Kleinmaterialien wie Feuerstein, Schleifstein, Schrauberbits oder Angelhaken aufbewahrt. Die Bohrung 20 nimmt einige Meter zusammengewickelter, reißfester Schnur 46 auf, die hindurch gesteckt und verknotet wird.

Für alle Arbeiten, die Gefühl erfordern wie z. B. das Häuten von Tieren ist ein kurzes. Messer (Fig. 14) besser geeignet als ein großes. Zur Verkürzung des Messers wird die Scheide über den Griffteil des Messers geschoben bis sich die Bohrungen 6 und 19 decken. Zum Schutz vor Verletzung an den Harpunenspitzen 29 wird die Tasche aufgesteckt. Mit einer Schraube 44, die durch die Öse 43 und die Bohrungen 6 und 19 geführt wird, werden die Teile verbunden. Das Formstück 26 wird in die Bohrung 22 und den darunterliegenden Durchbruch 12 gesteckt. Die Scheide schützt nun vor Verletzungen an der Säge 4 und der Schneide 11 und ermöglicht so ein gefahrloses Fassen nahe der Spitze.

Fig. 15 Um die Schraubenschlüssel 8, den Nagelzieher 7, die Aussparung 15 und den sechseckigen Durchbruch 14 optimal einsetzen zu können, wird die Scheide von der Spitze her über das Messer geschoben bis sich die Bohrungen 3 und 19 decken. Zum Schutz vor Verletzungen an den Harpunenspitzen 29 wird die Tasche über diese gesteckt. Mittels einer Schraube, die durch die Öse 43 und die Bohrungen 3 und 19 geführt wird, werden die Teile verbunden. Das Formstück 26 wird durch die Bohrung 22 in den Durchbruch 12 gesteckt. Somit schützt die Scheide die Hand vor Verletzungen an der Schneide 11 und der Säge 4, was ein festes Anfassen und somit optimale Kraftübertragung auf die Schraubenschlüssel 8 und den Nagelzieher 7 ermöglicht.

Die Aussparung 15 ermöglicht das axiale Einstecken von Schrauberbits, wodurch das Ganze wie ein Schraubendreher einsetzbar ist.

Der sechseckige Durchbruch 14 wird zum Teil durch die Scheide abgedeckt, was ein Durchrutschen des Schrauberbits auch bei starkem Aufdrücken verhindert.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen hauptsächlich darin, daß hier eine erheblich größere Anzahl von Werkzeugen (rund 50) auf kleinstmöglichem Raum mit kleinstmöglichem Gewicht vereinigt wird.

Ein weitere großer Vorteil liegt in der einfachen Herstellbarkeit mittels CNC-Fräsmaschinen. Da das Messer (Fig. 1) aus nur einem Stück besteht entfällt jegliche Montage von Einzelteilen hier völlig. Dadurch kann auch ein locker werden von Verbindungen selbst nach jahrelangem Gebrauch nicht auftreten.


Anspruch[de]
  1. 1. Mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser, bestehend aus einem als Messer ausgebildeten ersten Teil, der mit
    1. - Spitze (1)
    2. - glatter und Wellschliffschneide (11; 13)
    3. - einer Drahtschneiderbacke (2)
    4. - einer auf Zug und Stoß arbeitenden Säge (4)
    5. - mehreren als Schraubenschlüssel dienende Aussparungen im Griffteil (8)
    6. - einem Nagelzieher (7)
    7. - einem sechseckigen Durchbruch zur Aufnahme vom Schrauberbits (14)
    8. - einer Aussparung am Griffende zur axialen Aufnahme von Schrauberbits (15)
    9. - Durchbrüchen in der Klinge, die als Schraubenschlüssel dienen (12)
    10. - Sowie weiteren Bohrungen und Durchbrüchen, die der Kombination mit den anderen Teilen dienen (3; 5; 6; 9; 10)
    ausgestattet ist,

    einem als Scheide ausgebildeten zweiten Teil, der mit
    1. - Dosenöffner (21)
    2. - Harpunenspitzen (29)
    3. - einer Reibfläche für einen Feuerstein (17)
    4. - einer Zangenhälfte (24)
    5. - Durchbrüchen für die zweite Zangenhälfte (16; 28)
    6. - einem Durchbruch, der als Schraubenschlüssel dient (27)
    7. - sowie weiteren Bohrungen, die der Kombination mit den anderen Teilen dienen (19; 22; 23; 25)
    ausgestattet ist und

    und einem als Zangenhälfte ausgebildeten dritten Teil, der mit
    1. - Kapselheber (39)
    2. - einer Feile (31)
    3. - einem Nageleisen (41)
    4. - Stemmeisen (30)
    5. - einem sechseckigen Durchbruch zur Aufnahme von Schrauberbits (38)
    6. - einer Drahtschneiderbacke (37)
    7. - verschiedenen als Schraubenschlüsseln dienende Aussparungen (36)
    8. - einem Durchbruch, der als Schraubenschlüssel dient (40)
    9. - sowie Bohrungen und einer Vorrichtung, die der Kombination mit den anderen Teilen dienen (32; 34; 35; 39)
    ausgestattet ist,

    wobei mindestens zwei der Teile auf einfache Weise mittels Schrauben miteinander kombinierbar sind, sodaß:
    1. - eine Drahtschere
    2. - eine Art Beil
    3. - ein Haken
    4. - eine Zange
    5. - eine Machete
    6. - ein kurzes Messer
    7. - ein mehrfacher Schraubenschlüssel/Nagelzieher
    entstehen.
  2. 2. Mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass Teile davon mit einem Stock zu:
    1. - einem Speer/Spieß/Bootshaken (durch Einsägen des Stockes in Längsrichtung und Befestigung des Messers im Einschnitt)
    2. - einer Harpune (durch Zurechtschnitzen des Stockendes entsprechend der Form der Scheide und Befestigung derselben) kombiniert werden können.
  3. 3. Mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheide
    1. - 2 Haken (18) zur Aufnahme der Zangenhälfte zum Transport
    2. - eine drehbar gelagerte Blattfeder mit einem Formstück (26), das zur Fixierung der Zangenhälfte und des Messers zum Transport dient
    3. - eine Bohrung zur Aufnahme von zusammengewickelter reißfester Schnur enthält.
  4. 4. Mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Tasche, die zum Schutz der/vor den Harpunenspitzen, der Aufbewahrung von Kleinmaterial wie z. B. Schleifstein, Feuerstein, Schrauberbits oder Angelhaken sowie als Griff dient.
  5. 5. Mehrteiliges multifunktionales Überlebensmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlebensmesser zur Kombination der Teile untereinander zwei Schrauben nebst Muttern enthält.






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