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Dokumentenidentifikation DE10143625C2 24.12.2003
Titel Reduziersystem für Gerüstkupplungen
Anmelder Desens, Wolfgang, 74821 Mosbach, DE
Erfinder Desens, Wolfgang, 74821 Mosbach, DE
Vertreter Voth, G., Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Ass., 71636 Ludwigsburg
DE-Anmeldedatum 06.09.2001
DE-Aktenzeichen 10143625
Offenlegungstag 03.04.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.12.2003
IPC-Hauptklasse E04G 7/12
IPC-Nebenklasse F16B 7/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Reduziersystem für Gerüstkupplungen.

Stand der Technik

Aus dem DE-Prospekt "Layher-Blitz-Gerüstsystem" Ausgabe 2/4/96c Seite 14 der Fa. Layher, Eibensbach sind sogenannte Gerüstkupplungen bekannt. Diese bestehen aus gesenkgeschmiedetem Stahl und weisen einen Schraubverschluß auf. Diese sogenannten Reduzierkupplungen sind hoch im Anschaffungswert und können nur problembezogen eingesetzt werden.

Es ist ferner aus der DE 44 39 430 A1 eine Gerüstkupplung mit einer Anschlussschale und einer Klapp-Halbschale bekannt, wobei die Schalen über ein Verbindungsgelenk verbunden sind. Dieses Gelenk hat eine Innenöse und zwei Außenösen. An den Außenösen sind Anschlagnasen gebildet, die sich in Freiräumen bewegen können und an den Anschlagflächen anschlagen.

Die meisten Gerüstbauer binden bei Paßungenauigkeiten z. B. Geländer mittels eines Strickes oder Bindedraht an die Stellrahmen. Dies bietet natürlich nur eine unzureichende Festigkeit des fixierten Gegenstandes (Geländer).

Aufgabe

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden und ein preiswerters und universell einsetzbares Reduziersystem für Gerüstkupplungen zu schaffen.

Lösung

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Reduziersystem aus zwei Schalen eines in Achsrichtung halbierten Kreiszylinders besteht, wobei die Schalen zur Reduzierung des Innendurchmessers der Gerüstkupplung in die beiden Kupplungsschellen eingelegt werden, wobei zur Erzielung eines Spiels die Einlegeschalen auf etwas weniger als einen Halbkreis geschnitten sind.

Vorteile der Erfindung

Die Einlegeschalen sind günstig in der Herstellung und damit auch in der Anschaffung, sie bieten die Möglichkeit, jede beliebige bereits vorhandene Kupplung zu einer Reduzierkupplung und wieder zu einer Normalkupplung zu machen.

Damit sind die Einlegeschalen wirtschaftlicher und flexibler als bisher bestehende Problemlösungen. Außerdem bieten diese eine größere Sicherheit als die Verwendung von Stricken oder Bindedraht.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Einlegeschalen aus Eisen gefertigt und gegebenenfalls verzinkt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1 die Darstellung von ersten Einlegeschalen

Fig. 2 die Darstellung von weiteren Einlegeschalen.

Die Einlegeschalen gemäß Fig. 1 sind in einer Schnittdarstellung abgebildet und weisen einen Außendurchmesser (A) von 48,3 mm auf. Der Innendurchmesser (B) beträgt 33,7 mm. Diese Einlegeschalen eignen sich insbesondere zur Reduzierung von bereits auf dem Markt befindlichen Normal- bzw. Drehkupplungen (z. B. von den Firmen Layher, Plettac, Rux, Thyssen-Hünnebeck, Ernst, Bauman, ASCQ und weiteren Anbietern) Durch die Einlegeschalen kann der Innenradius der Kupplung von einem 48,3 mm starken Rohr (z. B. Rahmen) auf ein 33,7 mm starkes Rohr (z. B. Absturzgeländer)verringert werden. Die Einlegeschalen sind somit sehr flexibel und können auch im sogenannten Sondergerüstbau eingesetzt werden. Die Anschaffung einer weiteren Reduzierkupplung kann mit Hilfe der Einlegeschalen entfallen.

Fig. 2 zeigt eine weitere Variante einer Einlegeschale. Der Innendurchmesser (D) beträgt hier 33,7 mm bzw. 38,3 mm (E) während der Außendurchmesser (F) 48,7 mm beträgt. Diese Variante zeigt, dass sämtliche Gerüstkupplungen auf die gewünschte Größe reduziert werden können.


Anspruch[de]
  1. 1. Reduzierungssystem für Gerüstkupplungen, bestehend aus zwei Schalen eines in Achsrichtung halbierten Kreiszylinders, die zur Reduzierung des Innendurchmessers der Gerüstkupplung in die beiden Kupplungsschellen eingelegt werden, wobei zur Erzielung eines Spiels die Einlegeschalen auf etwas weniger als einen Halbkreis geschnitten sind.
  2. 2. Reduzierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegeschalen aus Eisen gefertigt und gegebenenfalls verzinkt sind.






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