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Dokumentenidentifikation DE10322743A1 08.01.2004
Titel Puffervorrichtung für Aufzüge
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kigawa, Hiroshi, Tokio/Tokyo, JP;
Yumura, Takashi, Tokio/Tokyo, JP;
Zhao, Sen, Tokio/Tokyo, JP;
Zhu, Chang-Ming, Shanghai, CN
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Anmeldedatum 20.05.2003
DE-Aktenzeichen 10322743
Offenlegungstag 08.01.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.01.2004
IPC-Hauptklasse B66B 5/28
Zusammenfassung Bei der erfindungsgemäßen Puffervorrichtung für einen Aufzug ist im unteren Teil eines Aufzugsschachts (1) ein hydraulischer Puffer (10) vorgesehen, welcher die Stoßwirkung, die infolge des Aufsetzens eines sich bewegenden Körpers (6, 7) auf einem unteren Abschnitt des Aufzugsschachts (1) erzeugt wird, abfedert. Zwischen dem sich bewegenden Körper (6, 7) und dem unteren Teil des Aufzugsschachts (1) ist ein elastisches Teil (41, 45, 51, 61) vorgesehen, das eine elastische Verformung erfährt und die Stoßwirkung abfedert, welche durch das Aufsetzen des sich bewegenden Körpers (6, 7) auf dem hydraulischen Puffer (10) erzeugt wird. Das elastische Teil (41, 45, 51, 61) ist dabei so angeordnet, dass es dann, wenn es eine elastische Verformung erfährt, nahezu vollständig innerhalb des Bereichs einer Abmessung des hydraulischen Puffers (10) in vertikaler Richtung positioniert wird.

Beschreibung[de]
1. Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Puffervorrichtung für einen Aufzug, bei welcher ein hydraulischer Puffer zum Abfedern von Stößen zum Einsatz kommt, wenn ein sich bewegender (sich aufwärts/abwärts bewegender) Körper auf das Unterteil eines Aufzugschachts aufschlägt.

2. Beschreibung des Standes der Technik

18 stellt eine schematische Aufbauzeichnung dar, die ein Beispiel für einen herkömmlichen Aufzug zeigt. Im oberen Teil eines Aufzugsschachts 1 befindet sich eine Hubmaschine 3 mit einer Antriebsseilscheibe 2 und einer Umlenkseilscheibe 4 und ist ein Hauptseil (Hubseil) 5 um die Antriebsseilscheibe 2 und die Umlenkseilscheibe 4 geschlungen. Von einem Endabschnitt des Hauptseils 5 ist eine Aufzugskabine 6 als sich bewegender Körper abgehängt. Vom anderen Endabschnitt des Hauptseils ist ein Gegengewicht 7 abgehängt, das einen anderen sich bewegenden Körper darstellt. Normalerweise ist das Gewicht des Gegengewichts 7 so eingestellt, dass es gleich der Summe des Eigengewichts der Aufzugskabine 6 an sich und von 50% der nominellen Tragfähigkeit der Aufzugskabine 7 ist.

Im unteren Teil (Grube) des Aufzugsschachts 1 sind ein Puffer 8 für die Aufzugskabine und ein Puffer 9 für das Gegengewicht eingebaut. Der Puffer 8 für die Aufzugskabine und der Puffer 9 für das Gegengewicht mindern die Stoßbelastung ab, die dann entsteht, wenn die Aufzugskabine 7 oder das Gegengewicht 7 mit dem Unterteil des Aufzugsschachts 1 zusammenstoßen.

Auch wenn der Puffer 8 für die Aufzugskabine und der Puffer 9 für das Gegengewicht ganz grob in Federpuffer und hydraulische Puffer eingeteilt werden können, sofern die Sollgeschwindigkeit eines Aufzugs gleich 90 m/min oder mehr ist, wird für den Aufzug ein hydraulischer Puffer eingesetzt.

19 stellt in Vorderansicht ein Beispiel für einen herkömmlichen hydraulischen Puffer dar. Auf einem Ansatzfuß 11 ist dabei ein mit Öl gefüllter Zylinder 12 vorgesehen. In diesen Zylinder 12 ist ein zylindrischer Kolben 13 eingesetzt, der sich in axialer Richtung hin und her bewegen kann. Auf dem oberen Endabschnitt des Zylinders 12 ist ein Flansch 14 befestigt. Auf dem oberen Endabschnitt des Kolbens 13 ist eine Federhalterung 15 befestigt.

Zwischen dem Flansch 14 und der Federhalterung 15 ist eine Rückstellfeder 16 angeordnet, welche den Kolben 13 in einer Richtung (Aufwärtsrichtung) spannt, in welcher der Kolben aus dem Zylinder 12 vorsteht. Um ein Aufschlagen von Metall auf Metall zu vermeiden, zu dem es dann kommt, wenn die Aufzugskabine 6 oder das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer aufsetzt, ist ein Pufferteil 17 auf der Federhalterung 15 vorgesehen.

20 stellt schematisch den inneren Aufbau des hydraulischen Puffers aus 19 im Querschnitt dar. Im unteren Abschnitt des Kolbens 13 ist eine Öffnung 18 vorgesehen. Im Zylinder 12 ist eine Betätigungsstange 19 befestigt. Die Betätigungsstange 19 ist von der Öffnung 18 in den Kolben 18 eingesetzt, wenn der Kolben 13 nach unten bewegt wird.

Außerdem verändert sich der Durchmesser der Betätigungsstange in axialer Richtung (vertikaler Richtung). Infolgedessen verändert sich die Spielfläche zwischen der Öffnung 18 und der Betätigungsstange 19 entsprechend dem Betrag der Verschiebung des Kolbens 13. Mit anderen Worten nimmt der Durchmesser der Betätigungsstange 19 in Richtung nach unten allmählich zu und wird der Spielraum zwischen der Öffnung 18 und der Betätigungsstange 19 enger, wenn der Betrag der Verlagerung des Kolbens 13 in Abwärtsrichtung größer wird. Infolgedessen wirkt auf den Kolben 13 eine vom Hydraulikdruck erzeugte Reaktionskraft ein und wird die aufsetzende Aufzugskabine bzw. das Gegengewicht 7 verlangsamt.

Der hydraulische Puffer ist so ausgelegt, dass dann, wenn die Aufzugskabine mit einer Geschwindigkeit kollidiert, die um das 1,15-fache höher ist als die Sollgeschwindigkeit, die Aufzugskabine mit einer vorgegebenen Rate abgebremst wird und sicher angehalten wird. Infolgedessen verlängert sich der Hub des Kolbens 13 entsprechend den Zunahmen der Sollgeschwindigkeit und deshalb vergrößert sich die Höhe des hydraulischen Puffers.

Wenn die Höhe des hydraulischen Puffers in der vorstehend beschriebenen Weise erhöht wird, vergrößert sich auch die Tiefe einer Grube, in welche der hydraulische Puffer eingesetzt ist. Angesichts dieser Problematik ist es zum Zweck der Verringerung der Tiefe der Grube nach den US-amerikanischen Vorschriften (ASME 17.1a-1997 Regel 201.4h) zulässig, dass ein Teil des Kolbens 13 auf dem Weg der Bewegung der Aufzugskabine 6 im Normalbetrieb positioniert werden kann. Dies bedeutet, dass nach dieser US-Vorschrift dann, wenn die Aufzugskabine 6 auf dem untersten Stockwerk einfährt, die Aufzugskabine 6 sich innerhalb eines Bereichs von 1/4 oder weniger des gesamten Hubs des Kolbens 13 verlagern darf.

In diesem Fall setzt die Aufzugskabine 6 jedes Mal dann auf dem hydraulischen Puffer auf, wenn sie im Normalbetrieb auf dem untersten Stockwerk einfährt. Die Geschwindigkeit aber, mit welcher die Aufzugskabine 6 im Normalbetrieb auf dem hydraulischen Puffer aufsetzt, wird erheblich geringer als die Geschwindigkeit zu dem Zeitpunkt, zu dem der hydraulische Puffer als Sicherheitsvorrichtung fungiert, so dass auch die Stärke des Stoßes vermindert wird.

21 zeigt ein Hauptteil eines anderen Beispiels für einen herkömmlichen hydraulischen Puffer im Querschnitt. Bei diesem Beispiel sind auf dem oberen Endabschnitt des Kolbens 13 ein Pufferteil 21 und ein Hilfspuffer 22 angebracht. Der Hilfspuffer 22 umfasst einen Zylinder 23, eine in den Zylinder 23 eingesetzte Kolbenstange 24, einen Kolben 25, der auf dem Endabschnitt der Kolbenstange 24 befestigt ist und zum Gleiten im Inneren des Zylinders 23 veranlasst wird, eine Tragplatte 26, die auf dem Endabschnitt am Fuß der Kolbenstange 24 befestigt und am oberen Endabschnitt des Pufferteils 21 angekoppelt ist, sowie einen freien Kolben 27, der im Inneren des Zylinders 23 angeordnet ist.

Zwischen dem Kolben 25 und dem freien Kolben 27 im Inneren des Zylinders 23 ist eine Ölkammer 28 im unteren Bereich ausgebildet. Oberhalb des Kolbens 25 im Inneren des Zylinders 23 ist eine Ölkammer 29 im oberen Bereich ausgebildet. Unter dem freien Kolben 27 im Inneren des Zylinders 23 ist eine Gaskammer 30 ausgebildet. Der Kolben 25 ist mit einem Rückschlagventil 31 und einer Öffnung 32 versehen (vgl. zum Beispiel die japanische Patentschrift JP 2001-241506 A).

Bei einem hydraulischen Puffer dieser Art wird dann, wenn eine Aufzugskabine 6 aufsetzt, das Pufferteil 21 zusammengedrückt und verlagert sich die Kolbenstange 24 nach unten. Im Anschluss daran versucht das Pufferteil 21, seinen anfänglichen Zustand in Richtung der Druckentlastung wieder herzustellen, auch wenn der Hilfspuffer 22 eine rasche Rückstellung des Pufferteils 21 verhindert. Infolgedessen werden Schwingungen des Pufferteils 21 verhindert und deshalb lässt sich eine Situation, in der sich ein Fahrgast in der Aufzugskabine 6 infolge der Schwingungen unbehaglich fühlt, vermeiden.

Bei dem herkömmlichen hydraulischen Puffer, der in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebaut ist, wird als Material für das Pufferteil 17 ein Werkstoff gewählt, der eine hohe Steifigkeit besitzt und in der Lage ist, das Gewicht der Aufzugskabine 6 und die Reaktionskraft des hydraulischen Drucks vom Kolben 13 aufzunehmen. Wenn somit die Aufzugskabine 6 auf dem hydraulischen Puffer aufsetzt, werden eine Stoßwirkung und ein Geräusch erzeugt. Insbesondere besteht bei Aufzügen, bei denen die Aufzugskabine 6 sogar während des Normalbetriebs auf dem hydraulischen Puffer aufsetzt, die Gefahr, dass sich ein Fahrgast infolge des beim Aufsetzen erzeugten Stoßes und Geräusches unbehaglich fühlt.

Es ist möglich, bis zu einem gewissen Grad eine solche Stoßwirkung und den Geräuschpegel dadurch abzumildern, dass das Pufferteil 17 dick und weich ausgeführt wird, auch wenn dadurch sich die Höhe des Puffers im komprimierten Zustand entsprechend erhöht, falls die Dicke des Pufferteils 17 erhöht wird, was zu einer Situation führt, in der die Tiefe (Tiefe der Grube) von der Unterseite des Aufzugs 6 bis zum Unterteil des Aufzugschachts 1 bei Positionierung der Aufzugskabine 6 auf dem untersten Stockwerk vergrößert wird.

Auch in den Fällen, in denen der in 21 dargestellte Hilfspuffer 21 vorgesehen ist, vergrößert sich die Tiefe der Grube, weil der Hilfspuffer 22 dick ist. Der Hilfspuffer 22 ist außerdem dazu vorgesehen, die Schwingungen des Pufferteils 21 zu unterdrücken, so dass die Stoßwirkung zum Zeitpunkt des Aufsetzens bzw. Zusammenstoßens mit dem Pufferteil 21 nicht ausreichend abgefedert wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung der vorstehend beschriebenen Problematik entwickelt und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Puffervorrichtung für einen Aufzug zu schaffen, mit welcher es möglich ist, ohne Vergrößerung der Tiefe der Grube die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die entstehen, wenn eine Aufzugskabine auf einen hydraulischen Puffer aufsetzt.

Hierzu ist gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung bei einer Puffervorrichtung für einen Aufzug ein elastisches Teil zwischen einem sich bewegenden Körper und einem Unterteil eines Aufzugschachts vorgesehen. Das elastische Teil erfährt eine elastische Verformung, um so die Stoßwirkung abzumildern, die durch das Aufsetzen des sich bewegenden Körpers unter Aufstoßen auf einen hydraulischen Puffer erzeugt wird. Das elastische Teil ist so angeordnet, dass bei dessen elastischer Verformung nahezu das gesamte Teil innerhalb eines Bereichs in vertikaler Richtung des hydraulischen Puffers positioniert wird. Dementsprechend wird es möglich, die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die entstehen, wenn der sich bewegende Körper auf den hydraulischen Puffer aufsetzt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

In der beiliegenden Zeichnung stellen die Figuren folgendes dar:

1 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 eine Vorderansicht mit der Darstellung eines Zustands, in dem die Puffervorrichtung aus 1 zusammengedrückt wird;

3 eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung der Federkonstanten bei einer linearen und einer nichtlinearen Feder;

4 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

5 eine Vorderansicht mit der Darstellung der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

6 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

7 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

8 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

9 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

10 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

11 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

12 eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

13 eine Draufsicht mit der Darstellung der Puffervorrichtung aus 12;

14 eine Vorderansicht mit der Darstellung eines Zustands der Puffervorrichtung aus 12 zu einem Zeitpunkt, zu dem sie nicht belastet ist;

15 eine Vorderansicht mit der Darstellung eines zusammengedrückten Zustands der Puffervorrichtung aus 12 zu einem Zeitpunkt, zu dem sie am untersten Stockwerk einfährt;

16 eine Vorderansicht mit der Darstellung der Puffervorrichtung aus 12 zu einem Zeitpunkt, zu dem sie vollständig zusammengedrückt ist;

17 eine Zeichnung zur Erläuterung, welche einen Zustand des Kräftegleichgewichts der Puffervorrichtung aus 15 in vereinfachter Weise darstellt;

18 eine schematische Aufbauzeichnung, welche ein Beispiel für einen herkömmlichen hydraulischen Puffer zeigt;

19 eine Ansicht, welche den inneren Aufbau des hydraulischen Puffers aus 19 in schematisiertem Querschnitt darstellt, und

21 einen Querschnitt mit der Darstellung eines Hauptteils eines weiteren Beispiels für den herkömmlichen hydraulischen Puffer.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Nachstehend werden nun bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben.

Erstes Ausführungsbeispiel

1 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Gemäß dieser Zeichnung ist auf einem Befestigungsfuß 11 ein mit Öl gefüllter Zylinder 12 vorgesehen. In diesen Zylinder 12 ist ein zylinderförmiger Kolben 13 eingesetzt, der sich in axialer Richtung hin und her bewegen kann. Am oberen Ende des Zylinders 12 ist ein Flansch 14 befestigt. Auf dem oberen Endabschnitt des Kolbens 13 ist eine Federhalterung 15 befestigt.

Zwischen dem Flansch 14 und der Federhalterung 15 ist eine Rückstellfeder 16 vorgesehen, welche den Kolben 13 in eine Richtung (Aufwärtsrichtung) spannt, in welcher der Kolben 13 aus dem Zylinder 12 vorsteht. Um ein Aufschlagen von Metall auf Metall zu vermeiden, zu dem es kommt, wenn eine Aufzugskabine 6 oder ein Gegengewicht 7 auf einen hydraulischen Puffer aufschlägt, ist auf der Federhalterung 15 ein Pufferteil 17 vorgesehen.

Ein hydraulischer Puffer 10 besteht dabei aus dem Befestigungsfuß 11, dem Zylinder 12, dem Kolben 13, dem Flansch 14, der Federhalterung 15, der Rückstellfeder 16 und dem Pufferteil 17. Außerdem ist der innere Aufbau des hydraulischen Puffers 10 genauso wie bei dem in 20 dargestellten Puffer ausgeführt.

Auf der Federhalterung 15 des hydraulischen Puffers 10 ist als elastisches Teil eine Blattfeder 41 angebracht. An den oberen Endabschnitten der Blattfeder 41 ist eine Vielzahl von Rollen 42 vorgesehen, die frei drehbar sind. Dabei besteht jede Rolle 42 aus einem Puffermaterial wie beispielsweise Gummi, Nylon oder einem Urethankunststoff.

Des Weiteren sind die oberen Endabschnitte der Blattfeder 41 höher als der obere Endabschnitt des hydraulischen Puffers 10 positioniert, so dass die Blattfeder 41 immer verformt wird, ehe der hydraulische Puffer zusammengedrückt wird. Mit anderen Worten ist die Blattfeder 41 zwischen dem hydraulischen Puffer 10 und der Aufzugskabine 6 bzw. dem Gegengewicht 7 angeordnet (vgl. 18).

2 stellt in einer Vorderansicht den Zustand dar, in dem die in 1 dargestellte Puffervorrichtung zusammengedrückt ist. Wenn die Blattfeder 41 durch ein Aufsetzen mit der Aufzugskabine 6 oder dem Gegengewicht 7 elastisch verformt wird, dann wird die Blattfeder 41 vollständig innerhalb des Bereichs einer Abmessung in vertikaler Richtung des hydraulischen Puffers 10 positioniert. Außerdem ist die Steifigkeit der Blattfeder 41 auf einen Wert eingestellt, der niedriger als der Wert der Steifigkeit des Pufferteils 17 ist. Des Weiteren ist die Blattfeder 41 so aufgebaut, dass sie infolge der Druckkraft des Kolbens 13 nicht über ihren elastischen Bereich hinausgeht, wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf dem hydraulischen Puffer 10 aufsetzt.

Als nächstes wird die Funktionsweise bei diesem Ausführungsbeispiel beschrieben. Wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf der Puffervorrichtung aufsetzt, schlägt der untere Teil der Aufzugskabine 6 als erstes gegen die Rollen 42 so an, dass sich die Blattfeder 41 elastisch verformt. Entsprechend der Verformung der Blattfeder 41 bewegen sich die Rollen 42 in einer Richtung von rechts nach links in der Zeichnung, während sie die Unterseite der Aufzugskabine 6 bzw. des Gegengewichts berühren und darauf abrollen.

Die Stoßenergie unmittelbar nach dem Aufsetzen der Aufzugskabine 6 bzw. des Gegengewichts 7 wird durch die winzige Verformung und Rollreibung der Rollen 42 und durch die Verformung der Blattfeder 41 aufgenommen, so dass auch das Aufsetzgeräusch verringert wird. Anschließend verlagert sich der Kolben 13 nach unten und wird von dem hydraulischen Puffer 10 eine hydraulische Bremswirkung aufgebracht. Infolgedessen verlangsamt sich die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht und wird sicher angehalten.

Mit einer Puffervorrichtung dieser Art wird es möglich, die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die erzeugt werden, wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf dem hydraulischen Puffer 10 aufsetzt, wozu die Verformung der Blattfeder 41 herangezogen wird. Außerdem berührt in einem Zustand, in dem der hydraulische Puffer 10 zusammengedrückt wird, die Unterseite der Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 das Pufferteil 17 des hydraulischen Puffers 7 direkt. Infolgedessen wird es möglich, die Abmessungen in vertikaler Richtung des elastischen Teils 41 und der Rollen 42 außer Acht zu lassen, wodurch die Notwendigkeit entfällt, die Tiefe der Grube zu erhöhen.

Außerdem wird bevorzugt, dass die Puffervorrichtung mit diesem Aufbau so ausgelegt ist, dass es in einem Anfangsstadium beim Aufsetzen, in dem die Geschwindigkeit der Aufzugskabine nicht ausreichend verringert wurde, keine Berührung der Aufzugskabine 6 mit dem Pufferteil 17 gibt. Dies bedeutet, dass die Federkonstante der Blattfeder 41 so eingestellt ist, dass der Kolben 13 seine Abwärtsbewegung aufnimmt, nachdem die Blattfeder 41 sich in einem gewissen Umfang verformt hat und ehe die Aufzugskabine 6 auf dem Pufferteil 17 aufsetzt.

Damit sich der Kolben 13 nach unten bewegen kann, ehe die Aufzugskabine auf dem Pufferteil 17 aufsetzt, muss die Federkonstante der Blattfeder 41 erhöht werden, Um jedoch die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu vermindern, die unmittelbar nachdem die Blattfeder 41 sich zu verformen beginnt durch das Aufsetzen erzeugt werden, muss die Federkonstante verringert werden.

Die Federkonstante einer gewöhnlichen linearen Feder verändert sich hinsichtlich der Verlagerung nicht, so dass es schwierig ist, beide vorstehend genannten Bedingungen zu erfüllen. Im Gegensatz hierzu ist es im Falle einer nicht-linearen Feder mit einer in 3 dargestellten Federkonstante möglich, beide Bedingungen zu erfüllen. Dies bedeutet, dass es infolge der Verwendung der nichtlinearen Feder möglich wird, eine kleine Federkonstante zu erzielen, wenn die Verlagerung gering ist, und die Federkonstante entsprechend einem Anstieg des Betrags der Verlagerung zu erhöhen.

In dem Fall, in dem eine derartige nicht-lineare Feder als Blattfeder 41 verwendet wird, weist die Feder unmittelbar nach dem Aufsetzen der Aufzugskabine 6 eine kleine Federkonstante auf, so dass es möglich wird, die durch das Aufsetzen erzeugte Stoßwirkung und den Geräuschpegel wirksam zu verringern. Außerdem erhöht sich die Federkonstante plötzlich entsprechend einem Anstieg des Betrags der Verlagerung, so dass es möglich wird, dass sich der Kolben 13 nach unten bewegen kann, ehe die Aufzugskabine 6 auf dem Pufferteil 17 aufsetzt.

Des Weiteren ist es möglich, nicht nur die Stoßwirkung nach dem Aufsetzen abzufedern, sondern auch das Pufferteil 17 weg zu lassen, wodurch es möglich wird, die Größe des hydraulischen Puffers 10 von oben nach unten im zusammengedrückten Zustand noch weiter zu verringern. Dabei sollte beachtet werden, dass man die nichtlineare Blattfeder beispielsweise dadurch erhalten kann, dass mehrere Blattfedern mit unterschiedlichen Krümmungen auf einander gestapelt werden. Mit anderen Worten reicht es aus, dass man einen Aufbau erhält, bei dem die Blattfeder, welche die größere Biegung aufweist, als erste wirksam zu werden beginnt. Bei einem solchen Aufbau erhöht sich die Steifigkeit allmählich entsprechend einem Anstieg im Ausmaß der Biegung der Federn.

Zweites Ausführungsbeispiel

4 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Blattfeder 41 auf dem unteren Abschnitt der Aufzugskabine 6 bzw. des Gegengewichts 7 angebracht. Im unteren Endabschnitt der Blattfeder 41 ist eine Vielzahl von Rollen 42 vorgesehen. Auf dem oberen Abschnitt des hydraulischen Puffers 10 ist ein Anschlagteil 43 horizontal angebracht, gegen welches die Rollen 422 in Anlage kommen sollen. Dieses Anschlagteil 43 wird dadurch gebildet, dass die Federhalterung 15 verlängert wird. In allen anderen Punkten ist diese Konstruktion genauso wie beim ersten Ausführungsbeispiel.

Sogar in den Fällen, in denen die Blattfeder 41 auf der Seite der Aufzugskabine 6 bzw. auf der Seite des Gegengewichts 7 in der vorstehend beschriebenen Weise angebracht ist, ist es möglich, ohne Vergrößerung der Tiefe der Grube die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die erzeugt werden, wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf dem hydraulischen Puffer 10 aufsetzt.

Drittes Ausführungsbeispiel

5 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Pufferteil 17 auf der Seite der Aufzugskabine 6 oder auf der Seite des Gegengewichts 7 angebracht. In anderen Einzelheiten ist der Aufbau genauso wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel. Auch wenn das Pufferteil 17 auf der Seite der Aufzugskabine 6 oder der Seite des Gegengewichts 7 auf diese Weise angebracht ist, tritt kein Problem auf.

Viertes Ausführungsbeispiel

6 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. In dieser Zeichnung ist in dem Bereich in der Mitte des Zylinders 12 eine feststehende Federhalterung 44 horizontal fest angebracht. Auf der feststehenden Federhalterung 44 stützt sich eine parallele Feder 45 ab, die ein elastisches Teil darstellt. Die parallele Feder 45 ist eine Wickelfeder, die parallel zu dem hydraulischen Puffer 10 angeordnet ist. Außerdem ist die parallele Feder 45 so angeordnet, dass sie einen Teil des hydraulischen Puffers 10 umgibt.

An dem oberen Endabschnitt der parallelen Feder 45 ist eine bewegliche Federhalterung 46 in Form einer flächen Platte horizontal fest angebracht, die durch Ausziehen und Zusammenziehen der parallelen Feder 45 vertikal bewegt werden soll. Der obere Endabschnitt der parallelen Feder 45 ist höher positioniert als der obere Endabschnitt des hydraulischen Puffers 10. Infolgedessen ist die bewegliche Federhalterung 46 höher als der obere Endabschnitt des hydraulischen Puffers 10 angeordnet. Auf der beweglichen Federhalterung 46 ist ein Pufferteil 47 befestigt. Außerdem ist die Steifigkeit der parallelen Feder 45 niedriger als die Steifigkeit des Pufferteils 17 eingestellt. Außerdem ist die parallele Feder 45 so aufgebaut, dass sie über ihren elastischen Bereich auch dann nicht hinausgeht, wenn die Aufzugskabine 6 oder das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufsetzt und die parallele Feder 45 zusammengedrückt wird.

Als nächstes wird die Funktionsweise bei diesem Ausführungsbeispiel beschrieben. Wenn die Aufzugskabine 6 oder das Gegengewicht 7 auf die Puffervorrichtung aufsetzt, schlägt der untere Abschnitt der Aufzugskabine 6 oder des Gegengewichts 7 als erstes gegen das Pufferteil 47 an, so dass das Pufferteil 47 eine elastische Verformung erfährt. Anschließend werden das Pufferteil 47 und die bewegliche Federhalterung 46 nach unten geschoben, so dass die parallele Feder 45 zusammengedrückt (elastisch verformt) wird.

Die Stoffenergie unmittelbar nach dem Aufsetzen der Aufzugskabine bzw. des Gegengewichts 7 wird durch die winzige Verformung des Pufferteils 47 und durch die Verformung der parallelen Feder 45 aufgenommen. Infolgedessen verringert sich auch das Aufsetzgeräusch. Im Anschluss daran verlagert sich der Kolben 13 nach unten und übt der hydraulische Puffer 10 eine hydraulische Bremswirkung aus. Infolgedessen wird die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 verlangsamt und sicher angehalten.

Bei einer Puffervorrichtung wie dieser wird es möglich, die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die erzeugt werden, wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufschlägt, wobei man sich die Verformung der parallelen Feder 45 zunutze macht. Außerdem wird die Stoffenergie von der parallelen Feder 45 absorbiert, so dass es möglich wird, die Stärke des Pufferteils 17 im Vergleich zu dem herkömmlichen Vergleich zu verringern. Infolgedessen wird es auch möglich, die Gesamtstärke der zwei Pufferteile 17 und 47 so einzustellen, dass diese gleich der Dicke eines herkömmlichen Pufferteils oder geringer als diese ist. Dementsprechend wird in einem Zustand, in dem die Puffervorrichtung zusammengedrückt ist, die Höhe des hydraulischen Puffers 10 nur um die Stärke der beweglichen Federhalterung 46 größer, und diese Stärke ist vernachlässigbar klein, so dass es unnötig ist, die Tiefe der Grube zu vergrößern.

Bei dem vierten Ausführungsbeispiel ist es aus dem gleichen Grund wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel günstig, dass eine nichtlineare Feder mit der in 3 dargestellten Federkonstante als parallele Feder 45 verwendet wird. Diese nicht-lineare Wickelfeder erhält man beispielsweise dadurch, dass der Durchmesser eines Drahtes, aus dem der Federwickel besteht, nach einander in konischer Weise verändert wird oder dass man die Steigung zwischen den Drahtwindungen der Wickelfeder ungleichmäßig gestaltet.

Dabei sollte beachtet werden, dass mindestens eines der Pufferteile 17 oder 47 weg gelassen werden kann.

Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die parallele Feder 45 so angeordnet, dass sie einen Teil des hydraulischen Puffers 10 umgibt, auch wenn die parallele Feder 45 so angeordnet werden kann, dass sie von dem hydraulischen Puffer 10 getrennt gehalten wird.

Fünftes Ausführungsbeispiel

7 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind auf dem unteren Endabschnitt der Aufzugskabine 6 bzw. des Gegengewichts 7 zwei parallele Federn 45 befestigt. Auf dem unteren Endabschnitt jeder parallelen Feder 45 sind eine bewegliche Federhalterung 46 und ein Pufferteil 47 befestigt. Auf einer Grube des Aufzugsschachts sind zwei Aufschlag-Unterteile 48, gegen welche das Pufferteil 47 aufschlägt, in der Weise vorgesehen, dass dieses auf den Unterteilen steht. Die Aufschlag-Unterteile 48 sind jeweils auf den Seiten des hydraulischen Puffers 10 symmetrisch angeordnet.

Die Steifigkeit der zwei parallelen Federn 45 ist niedriger als die Steifigkeit des Pufferteils 17 eingestellt. Außerdem ist in einem Zustand, in dem die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 noch nicht mit der Puffervorrichtung zusammenstößt, eine Distanz A zwischen den Pufferteilen 47 und den Aufschlag-Unterteilen 48 kürzer eingestellt als ein Abstand B zwischen der Aufzugskabine 6 bzw. dem Gegengewicht 7 und dem oberen Endabschnitt des hydraulischen Puffers 10 (A < B). Bei diesem Aufbau werden die parallelen Federn 45 vor dem hydraulischen Puffer 10 zusammen gedrückt.

Sogar mit einer Puffervorrichtung wie dieser wird es möglich, die Stoßwirkung und das Geräusch zu verringern, die erzeugt werden, wenn die Aufzugskabine 7 bzw. das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufsetzt, wobei man sich die Verformung der parallelen Feder 45 zunutze macht. Außerdem ist es nicht nötig, die Tiefe der Grube zu vergrößern.

Sechstes Ausführungsbeispiel

8 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist an der Aufzugskabine 6 bzw. an dem Gegengewicht 7 ein Pufferteil 17 angebracht und sind jeweils an den Aufschlag-Unterteilen 48 zwei Pufferteile 47 angebracht. Die weiteren Einzelheiten des Aufbaus sind die gleichen wie bei dem fünften Ausführungsbeispiel. Sogar mit der Puffervorrichtung wie dieser ist es möglich, ohne Vergrößerung der Tiefe der Grube die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die entstehen, wenn die Aufzugskabine 7 bzw, das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufsetzt.

Siebtes Ausführungsbeispiel

9 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Gemäß dieser Zeichnung ist als elastisches Teil auf der Federhalterung 15 eine in Reihe liegende Feder (fluchtende Feder) 51 angebracht. Diese fluchtende Feder 51 ist in einer Reihe mit dem hydraulischen Puffer 10 angeordnet. Außerdem ist der obere Endabschnitt der in Reihe liegenden Feder 51 höher als der obere Endabschnitt des hydraulischen Puffers 10 positioniert. Des Weiteren ist die Steifigkeit der in Reihe liegenden Feder 51 geringer als die Steifigkeit des Pufferteils 17 eingestellt. Außerdem ist die in Reihe liegende Feder 51 so aufgebaut, dass sie sogar dann, wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf dem hydraulischen Puffer 10 aufsetzt und die in Reihe liegende Feder 51 zusammengedrückt wird, diese fluchtende Feder nicht ihren elastischen Bereich übersteigt.

Am oberen Endabschnitt der in Reihe liegenden Feder 51 ist eine bewegliche Federhalterung 46 in Form einer flachen Platte horizontal befestigt, die durch Ausdehnen und Zusammenziehen der in Reihe liegenden Feder 51 in vertikaler Richtung bewegt werden soll. Die bewegliche Federhalterung 46 ist höher als der obere Endabschnitt des hydraulischen Puffers 10 positioniert. Auf der beweglichen Federhalterung 46 ist ein Pufferteil 47 fest angebracht.

Als nächstes wird nun die Funktionsweise bei diesem Ausführungsbeispiel beschrieben. Wenn die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 auf der Puffervorrichtung aufsetzt, schlägt als erstes der untere Abschnitt der Aufzugskabine 6 bzw. des Gegengewichts 7 gegen das Pufferteil 47 so an, dass das Pufferteil 47 eine elastische Verformung erfährt. Danach werden das Pufferteil 47 und die bewegliche Federhalterung 46 nach unten geschoben, so dass die in Reihe liegende Feder 51 zusammengedrückt (elastisch verformt) wird.

Die Stoßenergie unmittelbar nach dem Aufsetzen der Aufzugskabine 6 bzw. des Gegengewichts 7 wird durch die winzige Verformung des Pufferteils 47 und durch die Verformung der in Reihe liegenden Feder 51 so aufgefangen, dass der Geräuschpegel beim Aufsetzen ebenfalls verringert wird. Danach verschiebt sich der Kolben 13 nach unten und bringt der hydraulische Puffer 10 eine hydraulische Bremswirkung auf. Infolgedessen verlangsamt sich die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 und wird sicher angehalten.

Mit einer Puffervorrichtung wie dieser wird es möglich, unter Heranziehung der Verformung der in Reihe liegenden Feder 51 die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die entstehen, wenn die Aufzugskabine 7 bzw. das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufsetzt. Außerdem wird die Stoßenergie von der in Reihe liegenden Feder 51 aufgefangen, so dass es möglich wird, die Dicke des Pufferteils 17 im Vergleich zum herkömmlichen Fall zu verringern. Infolgedessen wird es auch möglich, die Gesamtdicke der zwei Pufferteile 17 und 47 so einzustellen, dass diese gleich der Dicke eines herkömmlichen Pufferteils oder geringer als diese ist. Dementsprechend nimmt in einem Zustand, in dem die Puffervorrichtung zusammengedrückt wird, die Höhe des hydraulischen Puffers 10 nur um die Stärke der beweglichen Federhalterung 46 zu, so dass es unnötig wird, die Tiefe der Grube zu vergrößern.

Bei dem siebten Ausführungsbeispiel ist es aus dem gleichen Grund wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel günstig, dass eine nichtlineare Feder mit der in 3 dargestellten Federkonstante als in Reihe angeordnete Feder 51 verwendet wird. Diese nicht-lineare Wickelfeder erhält man beispielsweise dadurch, dass der Durchmesser eines Drahtes, aus dem der Federwickel besteht, nach einander in konischer Weise verändert wird oder dass man die Steigung zwischen den Drahtwindungen der Wickelfeder ungleichmäßig gestaltet.

Dabei sollte beachtet werden, dass mindestens eines der Pufferteile 17 oder 47 weg gelassen werden kann.

Achtes Ausführungsbeispiel

10 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind für die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 die Pufferteile 17 und 47, die in Reihe angeordnete Feder 51 und die bewegliche Federhalterung 46 vorgesehen. Weitere Merkmale des Aufbaus sind genauso wie beim siebten Ausführungsbeispiel.

Sogar mit einer Puffervorrichtung wie dieser wird es möglich, unter Ausnutzung der Verformung der in Reihe liegenden Feder 51 die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die entstehen, wenn die Aufzugskabine 7 bzw. das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufsetzt. Daneben ist es nicht nötig, die Tiefe der Grube zu vergrößern.

Neuntes Ausführungsbeispiel

11 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind für die Aufzugskabine 6 bzw. das Gegengewicht 7 das Pufferteil 17, die in Reihe angeordnete Feder 51 und die bewegliche Federhalterung 46 vorgesehen und ist auf der Federhalterung 15 des hydraulischen Puffers 10 das Pufferteil 47 befestigt. Weitere Einzelheiten im Aufbau sind genauso wie beim achten Ausführungsbeispiel.

Sogar mit einer Puffervorrichtung wie dieser wird es möglich, unter Heranziehung der Verformung der in Reihe liegenden Feder 51 die Stoßwirkung und den Geräuschpegel zu verringern, die erzeugt werden, wenn die Aufzugskabine 7 bzw. das Gegengewicht 7 auf den hydraulischen Puffer 10 aufsetzt. Außerdem ist es nicht nötig, die Tiefe der Grube zu vergrößern.

Zehntes Ausführungsbeispiel

12 stellt eine Puffervorrichtung für einen Aufzug gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Vorderansicht dar, während 13 die Puffervorrichtung aus 12 in Draufsicht zeigt. Gemäß diesen Zeichnungen ist für die Federhalterung 15 ein Abschnitt 60 zur Lagerung der Feder integral ausgebildet. Mit anderen Worten bildet die Federlagerung 15 zusammen mit dem Abschnitt 60 zur Federabstützung ein hutförmiges Bauelement. Der Innendurchmesser des Abschnitts 60 zur Federlagerung ist so eingestellt, dass er größer als der jeweilige Außendurchmesser der Rückstellfeder 16 und des Flansches 14 ist.

Als elastisches Teil stützt sich mittels des Abschnitts 60 zur Federlagerung eine Wickelfeder 61 ab. Der untere Endabschnitt der Wickelfeder 61 ist niedriger als der obere Endabschnitt der Rückstellfeder 16 positioniert, was bedeutet, dass der obere Endabschnitt des Kolbens 13 und der obere Endabschnitt (freies Ende) der Wickelfeder 61 höher als der obere Endabschnitt des Kolbens 13 positioniert sind. Der obere Endabschnitt der Wickelfeder 61 steht zu dem Zeitpunkt, zu dem die Feder nicht zusammengedrückt ist, bezüglich des oberen Endabschnitts des Pufferteils 17 um den Betrag &Dgr;H nach oben vor.

Das Pufferteil 17 ist beispielsweise aus Gummi hergestellt. Die Federkonstante der Wickelfeder 61 ist so eingestellt, dass sie kleiner ist als die Federkonstante des Pufferteils 17. Im oberen Endabschnitt der Wickelfeder ist eine Vielzahl von Hilfspufferteilen 62 so befestigt, dass diese in Umfangsrichtung der Wickelfeder 61 in gleichmäßigen Abständen angeordnet sind. In dieser Zeichnung ist zu beachten, dass die Federhalterung 15, der Abschnitt 60 für die Federlagerung, die Wickelfeder 61 und das Hilfspufferteil 62 unter Einsatz ihres jeweiligen Querschnitts dargestellt sind.

14 zeigt den Zustand der Puffervorrichtung in Vorderansicht, den diese zum Zeitpunkt eines unbelasteten Zustands aufweist, wohingegen 15 in Vorderansicht den zusammengedrückten Zustand der Puffervorrichtung aus 12 darstellt, den diese einnimmt, wenn auf dem untersten Stockwerk eingefahren wird; 16 zeigt in Vorderansicht einen Zustand der Puffervorrichtung aus 12 zu dem Zeitpunkt, zu dem diese voll zusammengedrückt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Puffervorrichtung so eingebaut, dass dann, wenn die Aufzugskabine im Normalbetrieb auf dem untersten Stockwerk einfährt, diese Puffervorrichtung in normaler Weise zusammengedrückt wird, wie dies in 15 dargestellt ist. Mit anderen Worten ist zum Zeitpunkt des Normalbtriebs der hydraulische Puffer 10 innerhalb der Bewegungsbahn des sich bewegenden Körpers angeordnet.

Aus 14 ist außerdem ersichtlich, dass die Etagenhöhe des untersten Stockwerks (oberes Ende der Grube) unter Verwendung des Bezugszeichen "0" angegeben ist, die Höhe des oberen Endabschnitts der Puffervorrichtung (oberer Endabschnitt des Hilfspufferteils 62) zum Zeitpunkt des unbelasteten Zustands unter Verwendung des Bezugszeichens A" bezeichnet ist und die Höhe des oberen Endabschnitts des Pufferteils 17 zum Zeitpunkt des unbelasteten Zustands unter Verwendung des Bezugszeichens "B" eingezeichnet ist. Außerdem ist in 15 die Höhe des oberen Endabschnitts der Puffervorrichtung zum Zeitpunkt des Einfahrens auf dem untersten Stockwerk unter Verwendung des Bezugszeichens "A" angegeben, wohingegen die Höhe des oberen Endabschnitts des Pufferteils 17 zum Zeitpunkt des Einfahrens auf dem untersten Stockwerk unter Verwendung des Bezugszeichens "B" eingezeichnet ist. Des Weiteren ist in 16 die Höhe des oberen Endabschnitts des Pufferteils 17 zu dem Zeitpunkt, zu dem dieses vollständig zusammengedrückt ist, unter Verwendung des Bezugszeichens "B''" eingezeichnet und ist der gesamte Hub unter Verwendung der Buchstaben "ST" angegeben. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ein vollständiges Zusammendrücken erfolgt, ist die gesamte Wickelfeder 61 innerhalb des Bereichs der Abmessung des hydraulischen Puffers 10 in vertikaler Richtung positioniert.

Um den Kolben 13 nach dem Zusammendrücken wieder vollständig in seine Ausgangsposition zurück zu stellen, wird die Rückstellfeder 16 anfänglich von der Federhalterung 15 bezüglich ihrer natürlichen Länge sogar im unbelasteten Zustand zusammengedrückt. Mit anderen Worten besitzt im unbelasteten Zustand die Rückstellfeder eine anfängliche Druckkraft F0. Selbstverständlich ist diese anfängliche Druckkraft F0 so eingestellt, dass sie größer ist als die Masse Mp des Kolbens 13 (Mp × g < F0).

In dem Fall, in dem zum Zeitpunkt der Einfahrt auf dem untersten Stockwerk ein komprimierter Hub mit &Dgr;S bezeichnet ist und der Betrag &Dgr;H, um den die Wickelfeder 61 über den oberen Endabschnitt des Pufferteils 17 übersteht, als konstant angenommen wird, wird das Gleichgewicht der Kräfte zu dem Zeitpunkt, zu dem die Aufzugskabine 6 auf dem untersten Stockwerk einfährt und die Wickelfeder 61 um den Betrag &Dgr;X zusammengedrückt wird (dieser Zustand ist in 15 dargestellt), durch den nachstehenden Ausdruck dargestellt, wobei die Annahme gilt, dass ein statisches Gleichgewicht erreicht ist und wobei der hydraulische Druck im Inneren des Zylinders 12 unberücksichtigt bleibt: Mp × g + Kc × &Dgr;X = Kr + &Dgr;S + F0 (Ausdruck 1)

Hier bezeichnet "g" die Beschleunigung unter Einfluss der Schwerkraft, gibt "Kc" die Federkonstante der Wickelfeder 61 an und steht "Kr" für die Federkonstante der Rückstellfeder 16.

Außerdem stellt 17 eine Zeichnung zur Erläuterung dar, welche einen Zustand des Kräftegleichgewichts der Puffervorrichtung aus 15 in vereinfachter Form zeigt. Der Betrag &Dgr;X, um den die Wickelfeder 61 zusammengedrückt wird, muss dabei kleiner als der Betrag &Dgr;H sein, um den diese im unbelasteten Zustand vorsteht (&Dgr;X < &Dgr;H), so dass man hinsichtlich der Federkonstante der Wickelfeder 61 den folgenden Ausdruck erhält: Kc > (Kr × &Dgr;S + F0 – Mp × g)/&Dgr;H (Ausdruck 2)

Wie vorstehend bereits beschrieben ist es möglich – da "Mp × g < F0" gesichert ist – den Ausdruck 2 in den nachstehenden Ausdruck umzuschreiben: Kc > Kr × &Dgr;S/&Dgr;H (Ausdruck 3)

Die Position der Aufzugskabine 6 beim Einfahren auf dem untersten Stockwerk ist damit zum Zeitpunkt des unbelasteten Zustands gegenüber der Position des oberen Endabschnitts der Puffervorrichtung (oberer Endabschnitt des Hilfspufferteils 62) um den Betrag &Dgr;S + &Dgr;X abgesenkt.

Bei einem derartigen Aufbau wird es dann, wenn zum Zeitpunkt des Normalbetriebs die Aufzugskabine 6 auf dem untersten Stockwerk einfährt, möglich, den Hub des hydraulischen Puffers 10 teilweise zu komprimieren, während einer Situation vorgebeugt wird, in der die Aufzugskabine 6 in direkten Kontakt mit dem Pufferteil 17 kommt. Mit anderen Worten ist die Steifigkeit der Wickelfeder 61 so eingestellt, dass dann, wenn sich die Aufzugskabine 6 auf einem normalen Bewegungspfand in die unterste Position bewegt, der hydraulische Puffer 10 über die Wickelfeder 61 zusammengedrückt wird, und zwar in einem Zustand, in dem zwischen dem hydraulischen Puffer 10 und der Aufzugskabine 6 ein freier Raum bleibt. Infolgedessen wird es möglich, die Schwingungen und den Geräuschpegel zu dem Zeitpunkt, zu dem die Einfahrt auf dem untersten Stockwerk erfolgt, Schwingungen und den Geräuschpegel wirksam zu verringern.

Sogar zum Zeitpunkt der vollen Kompression wird die Wickelfeder 61 auch nicht so stark komprimiert, dass &Dgr;H überschritten wird, und unterscheidet sich die Höhe der Puffervorrichtung zum Zeitpunkt der vollen Komprimierung nicht von dem Fall, in dem die Wickelfeder 61 nicht angebracht ist. Infolgedessen wird auf die Tiefe der Grube keinerlei Einfluss genommen.

Außerdem ist die Federkonstante der Wickelfeder 61 auf einen Wert eingestellt, der kleiner ist als die Federkonstante des Pufferteils 17, und wird sogar dann, wenn der hydraulische Puffer 10 vollständig komprimiert ist, die Wickelfeder 61 nur durch einen Teil ihres elastischen Bereichs zusammengedrückt, so dass es möglich wird, einen Einfluss, der in einem Notfall auf die Charakteristik des hydraulischen Puffers 10 bei der Verlangsamung genommen wird, zu verringern.

Dabei ist hier zu beachten, dass die Puffervorrichtung bei dem zehnten Ausführungsbeispiel auch bei einem Gegengewicht-Puffer eingesetzt werden kann.

Bei dem zehnten Ausführungsbeispiel ist außerdem der untere Endabschnitt der Wickelfeder 61 auf dem Abschnitt 60 zur Abstützung der Feder befestigt. Der obere Endabschnitt der Wickelfeder 61 kann jedoch auf dem unteren Endabschnitt des sich bewegenden Körpers fest angebracht werden und der untere Endabschnitt der Wickelfeder kann ein freies Ende sein. In diesem Fall wird zu dem Zeitpunkt, zu dem die Einfahrt auf dem untersten Stockwerk erfolgt, der untere Endabschnitt der Wickelfeder gegen den Abschnitt zur Abstützung der Feder angelegt.

Bei dem ersten bis zehnten Ausführungsbeispiel handelt es sich außerdem bei den elastischen Teilen um die Blattfeder 41, die parallele Feder 45, die in Reihe liegende Feder 51 und die Wickelfeder 61. Stattdessen können jedoch beispielsweise auch Gummifedern, Luftfedern, Drahtfedern oder dergleichen zum Einsatz kommen.

Bei der Puffervorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird es außerdem möglich, die Stoßwirkung und den Geräuschpegel, die zu dem Zeitpunkt auftreten, zu dem die Aufzugskabine bzw. das Gegengewicht aufsetzt und auf den hydraulischen Puffer stößt, zu verringern. Deshalb ist die vorliegende Erfindung insbesondere im Falle eines Aufzugs der vorstehend beschriebenen Art besonders wirksam, bei der die Aufzugskabine auf den hydraulischen Puffer aufsetzt, wenn sie sich im Normalbetrieb zum untersten Stockwerk hin bewegt. Der Grund hierfür liegt darin, dass es möglich wird, das angenehme Fahrgefühl dadurch zu verbessern, dass zum Zeitpunkt des Normalbetriebs die Stoßkraft und der Geräuschpegel verringert werden.

Außerdem wird es bei dem ersten bis dritten Ausführungsbeispiel sowie bei dem siebten bis neunten Ausführungsbeispiel möglich, die gleichen Wirkungen dadurch zu erzielen, dass die Federkonstante der Blattfeder oder der in Reihe liegenden Feder in gleicher Weise eingestellt wird.

Auch wenn im Zusammenhang mit dem ersten bis zehnten Ausführungsbeispiel Fälle erläutert wurden, in denen im unteren Abschnitt des Aufzugsschachts der hydraulische Puffer eingebaut ist, ist es auch möglich, den hydraulischen Puffer im unteren Teil des sich bewegenden Körpers anzubringen.


Anspruch[de]
  1. Puffervorrichtung für Aufzüge, welche folgendes aufweist

    – einen hydraulischen Puffer (10), welcher eine Stoßwirkung abfedert, die infolge des Aufsetzens eines sich bewegenden Körpers (6, 7) auf dem unteren Teil eines Aufzugsschachts erzeugt wird; und

    – ein elastisches Teil (41, 45, 51, 61), das zwischen dem sich bewegenden Körper (6, 7) und dem unteren Teil des Aufzugsschachts (1) vorgesehen ist und eine elastische Verformung erfährt, durch welche die Stoßwirkung, die infolge des Aufsetzens eines sich bewegenden Körpers (6, 7) auf dem hydraulischen Puffer (10) erzeugt wird, abgefedert wird,

    bei welcher das elastische Teil (41, 45, 51, 61) so angeordnet ist, dass es dann, wenn es eine elastische Verformung erfährt, nahezu vollständig innerhalb des Bereichs einer Abmessung des hydraulischen Puffers (10) in vertikaler Richtung positioniert wird.
  2. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 1,

    – bei welcher der hydraulische Puffer (10) ein Pufferteil (17, 47) aufweist, welches die Stoßwirkung beim Aufsetzen des sich bewegenden Körpers (6, 7) auf dem hydraulischen Puffer (10) abfedert,

    – das elastische Teil (41, 45, 51, 61) so angeordnet ist, dass es zum Zeitpunkt des Zusammendrückens des hydraulischen Puffers (10) vor dem Pufferteil (17, 47) wirksam wird, und

    – die Steifigkeit des elastischen Teils (41, 45, 51, 61) so eingestellt ist, dass sie niedriger ist als die Steifigkeit des Pufferteils (17, 47).
  3. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 1, bei welcher eine nicht-lineare Feder, deren Federkonstante sich bezüglich des Betrags einer Verformung verändert, als elastisches Teil (41, 45, 51, 61) eingesetzt wird.
  4. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 1, bei welcher das elastische Teil (41, 45, 51, 61) eine Blattfeder (41) ist, die entweder auf dem sich bewegenden Körper (6, 7) oder auf dem hydraulischen Puffer (10) angebracht ist.
  5. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 4, bei welcher die Blattfeder (41) mit einer Rolle (42) versehen ist, die aus einem Material, aus dem der Puffer besteht, gefertigt ist, die jeweils gegen das andere Teil, den sich bewegenden Körper (6, 7) oder den hydraulischen Puffer (10), anschlägt und entsprechend der elastischen Verformung der Blattfeder (41) abgerollt wird.
  6. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 1, bei welcher das elastische Teil (41, 45, 51, 61) eine Feder (45) ist, die parallel zu dem hydraulischen Puffer (10) angeordnet ist.
  7. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 1, bei welcher das elastische Teil (41, 45, 51, 61) eine Feder (51) ist, die in Reihe mit dem hydraulischen Puffer (10) angeordnet ist.
  8. Puffervorrichtung für Aufzüge nach Anspruch 1, bei welcher der hydraulische Puffer (10) innerhalb eines Bewegungspfads des sich bewegenden Körpers (6, 7) zum Zeitpunkt des Normalbetriebs angeordnet ist, und die Steifigkeit des elastischen Teils (41, 45, 51, 61) so eingestellt ist, dass dann, wenn sich der sich bewegende Körper (6, 7) zu der untersten Position im Bewegungspfad bewegt, der hydraulische Puffer (10) in einem Zustand, in dem zwischen dem hydraulischen Puffer (10) und dem sich bewegenden Körper (6, 7) ein freier Raum aufrecht erhalten wird, durch das elastische Teil (41, 45, 51, 61) zusammengedrückt wird.
Es folgen 18 Blatt Zeichnungen






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