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Sohle für einen Schuh - Dokument DE20316741U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE20316741U1 05.02.2004
Titel Sohle für einen Schuh
Anmelder Bauerfeind AG, 07937 Zeulenroda, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Aktenzeichen 20316741
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.02.2004
Registration date 24.12.2003
Application date from patent application 30.10.2003
IPC-Hauptklasse A43B 13/02
IPC-Nebenklasse A43B 13/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sohle für einen Schuh, eine Sandale oder dergleichen, aus starrem Material, insbesondere Holz, mit einer dem Fuß zugewandten Oberseite und einer dem Boden zugewandten Unterseite, mit zumindest einer an der Oberseite vorgesehenen ersten Erhebung, nämlich einem Fußbett, und mit zumindest einer an der Oberseite vorgesehenen Vertiefung zur Führung zumindest einer Zehe.

Eine solche Sohle ist aus dem Stand der Technik allgemein bekannt, beispielsweise aus der britischen Patentschrift 1 571 127. Dieses Patent beschreibt eine Sohlenkonstruktion, welche eine leichte transversale Erhöhung im Bereich hinter den Zehen aufweist und jeweils gleich tiefe davor liegende Vertiefungen für die große Zehe und für die kleine Zehe.

Zur Stoßdämpfung sind bei bekannten Holzsandalen bzw. bei Schuhen mit Holzsohlenkonstruktionen Dämpfungsschichten aus elastischem Material bekannt, welche üblicher Weise als Zwischenschichten oder als Dämpfungsteile im Versenbereich und/oder im Zehenbereich solcher Sohlenkonstruktionen bekannt sind.

Generell können bekannte Holzsohlenkonstruktionen des Standes der Technik, insbesondere die oben exemplarisch beschriebenen bekannten Holzsohlenkonstruktionen, jedoch keine orthopädisch völlig zufriedenstellenden Abrolleigenschaften für den Fuß bieten. Insbesondere im Hinblick auf die steife und fest vorgegebene wenig bzw. gar nicht verformbare Sohlenkonstruktion.

Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sohle für einen Schuh aus starrem Material vorzusehen, welche die Nachteile des Standes der Technik überwindet und insbesondere eine orthopädisch günstigere Form aufweist und eine verbesserte ergonomisch günstigere Abrollbewegung des Fußes erlaubt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Sohle für einen Schuh aus starrem Material gemäß dem Anspruch 1 gelöst.

Die bevorzugten Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.

Die erfindungsgemäße Sohle für einen Schuh, eine Sandale oder dergleichen, aus starrem Material, insbesondere Holz, mit einer dem Fuß zugewandten Oberseite und einer dem Boden zugewandten Unterseite, mit zumindest einer an der Oberseite vorgesehenen ersten Erhebung, nämlich einem Fußbett und mit zumindest einer an der Oberseite vorgesehenen Vertiefung zur Führung zumindest einer Zehe, weist in einem vorderen Vertiefungsbereich an der Oberseite der Sohle erfindungsgemäß eine erste Vertiefung für die große Zehe und eine zweite Vertiefung für zumindest die kleine Zehe auf. Die erste Vertiefung reicht dabei erfindungsgemäß tiefer als die zweite Vertiefung. Ferner weist die erfindungsgemäße Sohle an der Unterseite zusätzlich eine Dämpfungsschicht auf, welche zumindest in einem vorderen Auslaufbereich an der Unterseite der Sohle ausläuft, d.h. dort dünner werdend keilförmig verläuft, bis sie vollständig ausgelaufen ist.

Durch die erfindungsgemäße Gestaltung wird es den Zehen im vorderen Vertiefungsbereich durch die erste Vertiefung und die zweite Vertiefung erlaubt, sich orthopädisch besonders günstig abstützen zu können und besonders guten Halt zu finden. Dadurch, dass die erste Vertiefung für die große Zehe tiefer reicht als die zweite Vertiefung für zumindest die kleine Zehe, wird der Halt der großen Zehe speziell verbessert und durch die Kombination der ersten Vertiefung und der zweiten Vertiefung wird eine ergonomisch günstige Abrollbewegung erfindungsgemäß ermöglicht. Durch die erfindungsgemäße Sohlengestaltung wird ferner durch die Unterstützung der aktiven Abrollbewegung des Fußes der Muskelaufbau entsprechend gefördert.

Durch die Dämpfungsschicht wird erfindungsgemäß einerseits eine orthopädisch günstige Dämpfung der ansonsten aus starrem Material bestehenden Sohle ermöglicht, wobei insbesondere beim Auftreten eine Entlastung im Fersen- und Wirbelsäulenbereich ermöglicht wird. Zum anderen wird durch die Abflachung der Dämpfungsschicht und deren Auslaufen im vorderen Auslaufbereich der Unterseite der Sohle eine ergonomisch günstigere Abrollbewegung der so erfindungsgemäß gestalteten Sohle ermöglicht, wobei diese Abrollbewegung insbesondere im Zusammenspiel zwischen den haltgebenden ersten und zweiten Vertiefungen und dem Auslaufen der Dämpfungsschicht erfindungsgemäß verbessert wird.

Bevorzugt ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohle, bei welcher hinter dem Bereich der ersten Vertiefung und der zweiten Vertiefung im wesentlichen quer zur Sohlenlängsachse eine dritte Vertiefung ausgebildet ist. Dadurch kann die ergonomisch erfindungsgemäß erreichte Zehenabstützung und Zehengreifbewegung orthopädisch besonders günstig weiter verbessert werden.

Bevorzugt ist auch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohle, bei welcher sich der vordere Auslaufbereich an der Unterseite und der vordere Vertiefungsbereich an der Oberseite in Draufsicht der Sohle hinsichtlich ihrer Lage und Form entsprechen, d.h. der Auslaufbereich genau unterhalb des Vertiefungsbereichs verläuft. Dies fördert die Abrollbewegung zusätzlich.

Es kann jedoch auch bevorzugt sein, falls der vordere Auslaufbereich an der Unterseite in Draufsicht der Sohle gesehen hinter dem vorderen Vertiefungsbereich an der Oberseite angeordnet ist, d.h. dass der Auslaufbereich der Dämpfungsschicht bereits hinter dem Vertiefungsbereich ausläuft, so dass unter dem Vertiefungsbereich im vorderen Teil der Sohle bereits keine Dämpfungsschicht mehr vorhanden ist. Dies kann die Abrollbewegung dahingehend verbessern, dass somit beim Anpressen und Abstoßen der Zehen im letzten Teil des Bewegungsablaufs einer Abrollbewegung des Fußes nicht durch zusätzliche Dämpfung ein Teil der Druckenergie, welcher durch die Zehen in dem erfindungsgemäß vorgesehenen Vertiefungsbereich aufgebracht wird, dort lediglich zu einem Zusammendrücken der Dämpfungsschicht führt, was wiederum zu einem schwammigen und unangenehmen Gehgefühl führen kann.

Bevorzugt ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Dämpfungsschicht eine Dicke im Bereich von 2 bis 5 mm aufweist und im vorderen Auslaufbereich der Unterseite dünner werdend ausläuft.

Ferner kann es bevorzugt sein, dass die Dämpfungsschicht auch in einem hinteren Auslaufbereich an der Unterseite der Sohle dünner werdend ausläuft. Dies ergibt zwar eine geringere Dämpfung beim unmittelbaren Auftreten, jedoch wird dadurch die Abrollbewegung im ersten Teil der Gehbewegung des Fußes erleichtert und führt zu einer ggf. ergonomisch günstigeren Abrollbewegung.

Bevorzugt besteht die Dämpfungsschicht aus einem Kautschukmaterial, welches natürlich ist und leicht verarbeitbar.

Um die Stabilität der erfindungsgemäßen Sohle weiter zu erhöhen, kann es ferner bevorzugt sein, falls an der Unterseite zum Boden hin eine abriebfeste und/oder rutschhemmende, profilierte Laufflächenschicht vorgesehen ist. Eine solche Laufflächenschicht kann ferner ergonomisch günstig sein, da durch sie gerade auf glatten und/oder feuchten Böden ein verbesserter Gripp der erfindungsgemäßen Sohle erreicht werden kann.

Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohle, bei welcher zumindest im Bereich der ersten Vertiefung für die große Zehe die Oberseite der Sohle zum Rand hin abfallend ist. Die große Zehe kann somit nach vorne besonders gut der Abrollbewegung des Fußes folgen und sich gleichzeitig besonders gut gegen die erste Vertiefung abstützen, was zu einer orthopädisch günstigen und ergonomisch vorteilhaften Abrollbewegung zusätzlich beiträgt.

Um die Abstützung im vorderen Vertiefungsbereich an der Oberseite der Sohle auch für die übrigen Zehen weiter zu verbessern, kann es bevorzugt sein, dass die erste Vertiefung für zumindest die kleine Zehe auch im Bereich für die übrigen mittleren Zehen ausgebildet ist.

Ergonomisch vorteilhaft ist es ferner, falls gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohle zwischen der ersten Vertiefung und der zweiten Vertiefung eine zweite Erhöhung ausgebildet ist. Dies erhöht auf orthopädisch sinnvolle Weise und ergonomisch günstig die Seitenführung der Zehen besonders vorteilhaft.

Um die Abstützung der Zehen weiter zu verbessern, kann hinter dem Bereich der ersten Vertiefung und der zweiten Vertiefung und bevorzugt vor der dritten Vertiefung im wesentlichen quer zur Sohlenlängsachse eine dritte Erhöhung ausgebildet sein, welche in Querrichtung der Sohle und somit bevorzugt im Bereich zwischen Zehen und vorderem Fußballen verläuft. Das entsprechende vorteilhafte Zusammenwirken der erfindungsgemäßen Vertiefungen mit einer solchen zusätzlichen Erhöhung verstärkt zum einen die Unterstützungsfunktion der erfindungsgemäßen Sohle weiter und verbessert zusätzlich die Möglichkeit sich in der letzten Phase der Abrollbewegung des Fußes mit dem gesamten Vorderfußbereich gegen die so erfindungsgemäß bevorzugt gestaltete Sohle abzustützen, wodurch die Zehengreifbewegung weiter verbessert werden kann.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnung und der entsprechenden Beschreibung beispielhaft in bevorzugten Ausführungsformen beschrieben werden.

Es zeigt:

1 eine schematische perspektivische Ansicht von schräg oben einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohle;

2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1;

3 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in 1;

4 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C in 1;

5 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in 1;

6 eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Sohle in Längsrichtung, welche eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigt.

1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sohle 1.

Die Sohle 1 für einen Schuh, eine Sandale oder dergleichen besteht aus starrem Material, insbesondere Holz, mit einer dem Fuß zugewandten Oberseite und einer dem Boden zugewandten Unterseite. Zumindest an der Oberseite ist eine erste Erhebung 2 vorgesehen, nämlich ein Fußbett an sich bekannter Art. Ferner weist die Oberseite der Sohle 1 eine erste Vertiefung 5 für die große Zehe auf sowie eine zweite Vertiefung 6 für zumindest die kleine Zehe. Die zweite Vertiefung 6 ist in der gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohle 1 so ausgebildet, dass sie sich auch im Bereich für die übrigen mittleren Zehen erstreckt. Die erste Vertiefung 5 und die zweite Vertiefung 6 sind in einem vorderen Vertiefungsbereich 7 an der Oberseite der Sohle vorgesehen. Erfindungsgemäß reicht die erste Vertiefung 5 tiefer als die zweite Vertiefung 6. Die erste Vertiefung 5 ist so ausgebildet, dass sie zum Rand der Sohle 1 hin abfallend ist. Zur orthopädisch sowie ergonomisch günstigen Verbesserung der Seitenführung der Zehen weist die erfindungsgemäße Sohle 1 gemäß 1 zwischen der ersten Vertiefung 5 und der zweiten Vertiefung 6 eine zweite Erhöhung 10 auf. Auch der Bereich hinter der ersten Vertiefung 5 und der zweiten Vertiefung 6 ist in Querrichtung der Sohle 1 im Wesentlichen als dritte Erhöhung 11 ausgebildet. Hinter dem Bereich der ersten Vertiefung 5 und der zweiten Vertiefung 6 und hinter der dritten Erhöhung 11 ist im wesentlichen quer zur Sohlenlängsachse eine dritte Vertiefung 12 ausgebildet. Generell beziehen sich die Begriffe Erhöhung bzw. Vertiefung auf eine im Wesentlichen ebene Grundfläche der Sohle 1. Es handelt sich somit um Relativangaben hinsichtlich der Topologie der Sohle 1.

An der Unterseite zum Boden hin weist die Sohle 1 eine abriebfeste und/oder rutschhemmende, profilierte Laufflächenschicht 9 auf. Zwischen Laufflächenschicht 9 und Sohle 1 befindet sich eine Dämpfungsschicht 3. Diese Dämpfungsschicht 3 läuft gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform in einen vorderen Auslaufbereich 4 an der Unterseite der Sohle 1 aus, wobei der vordere Auslaufbereich 4 an der Unterseite in Draufsicht der Sohle 1 gesehen hinter den vorderen Vertiefungsbereich 7 an der Oberseite der Sohle 1 angeordnet ist. Das heißt, die Dämpfungsschicht 3 läuft in einem Bereich an der Unterseite der Sohle 1 aus, welcher noch hinter dem Vertiefungsbereich 7 an der Oberseite der Sohle 1 liegt. Es könnte jedoch auch eine Ausführungsform bevorzugt sein, bei welcher sich der vordere Auslaufbereich 4 an der Unterseite der Sohle 1 und der vordere Vertiefungsbereich 7 an der Oberseite in Draufsicht der Sohle 1 hinsichtlich ihrer Lage und Form entsprechen. Die Dämpfungsschicht 3 weist eine Dicke im Bereich von 2 bis 5 mm auf und läuft in ihrem vorderen Auslaufbereich 4 der Unterseite der Sohle 1 dünner werdend aus. Bevorzugt besteht die Dämpfungsschicht 3 aus Kautschukmaterial.

Die Riemen und/oder der Oberschuh, welcher die Verbindung der Sohle 1 mit dem Fuß eines Benutzers ermöglicht, ist in 1 aus Klarheitsgründen nicht dargestellt.

2 zeigt einen Schnitt in Querrichtung der Sohle 1 entlang einer Linie A-A der 1. Zu sehen ist der vorderste Bereich der Sohle 1 in Querschnitt. Zu sehen ist die erste Vertiefung 5 für die große Zehe und die zweite Vertiefung 6 für die kleine Zehe und die übrigen mittleren Zehen. Die erste Vertiefung 5 reicht dabei tiefer als die zweite Vertiefung 6, wodurch sich eine orthopädisch besonders günstige Gestaltung erfindungsgemäß ergibt. Gut zu sehen ist in 2 auch, dass im Bereich des dort gezeigten vorderen Vertiefungsbereichs 7 an der Oberseite der Sohle die zusätzliche Dämpfungsschicht 3 (in 2 nicht zu sehen) an der Unterseite der Sohle bereits ausgelaufen ist, so dass sich an der Unterseite in diesem Bereich lediglich die Laufflächenschicht 9 befindet.

3 zeigt eine Querschnittsansicht der Sohle 1 entlang der Linie B-B der 1. Auch hier ist zu sehen, dass die Dämpfungsschicht 3 dort (noch) nicht vorhanden ist, da sie erst hinter dem entsprechenden Vertiefungsbereich 7 an der Unterseite mit ihrem vorderen Auslaufbereich 4 ausgebildet ist. Man sieht in 3 die Ausläufer der ersten Vertiefung 5 und zweiten Vertiefung 6, wobei im auslaufenden Bereich die Vertiefungen ähnlich tief sind. Lediglich im Bereich der tiefsten entsprechenden Stelle reicht die erste Vertiefung 5 tiefer als die zweite Vertiefung 6.

4 zeigt eine Querschnittsansicht der Sohle 1 entlang der Linie C-C der 1. In dem in 4 gezeigten Querschnitt ist dabei der Bereich der dritten Erhöhung 11 gezeigt, wobei im Bereich der linken und rechten Schuhränder gewisse Absenkungen noch vorhanden sind. Die Ränder der Sohle sind in diesem Bereich ebenfalls leicht erhöht ausgebildet. Im Bereich der Schnittlinie C-C ist nun auch die Dämpfungsschicht 3 zwischen der Laufflächenschicht 9 und der Sohle 1 vorhanden.

5 zeigt eine Längsschnittansicht entlang der Linie D-D der 1. In 5 gut zu sehen ist, dass der vordere Auslaufbereich 4 an der Unterseite der Sohle 1, in welchem die Dämpfungsschicht 3 dünner werdend ausläuft, hinter dem Vertiefungsbereich 7 an der Oberseite der Sohle 1 angeordnet ist. Gut zu erkennen ist auch die dritte Erhöhung 11 sowie die erste Erhebung 2, nämlich das Fußbett.

6 zeigt eine weitere Schnittansicht der erfindungsgemäßen Sohle 1, wobei diese Schnittansicht im Wesentlichen der Schnittansicht der 5 entspricht. In 6 ist jedoch eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei welcher der Auslaufbereich 4 an der Unterseite der Sohle 1 der Dämpfungsschicht 3 bis in einem Bereich ausläuft, welcher hinsichtlich der Lage und Form dem Vertiefungsbereich 7 an der Oberseite der Sohle 1 entspricht. Ansonsten entspricht die Darstellung gemäß 6 der Darstellung gemäß 5.

Generell bietet die erfindungsgemäße Sohle 1 mit ihrer speziellen Gestaltung von erster Vertiefung 5 und zweiter Vertiefung 6 und ihrer zusätzlichen Dämpfungsschicht 3 mit einem vorderen Auslaufbereich 4 eine orthopädisch günstige Sohlengestaltung, bei welcher auf ergonomisch vorteilhafte Weise die Abrollbewegung des Fußes trotz des starren Sohlenmaterials erfindungsgemäß verbessert ist.


Anspruch[de]
  1. Sohle (1) für einen Schuh, eine Sandale oder dergleichen, aus starrem Material, insbesondere Holz, mit einer dem Fuß zugewandten Oberseite und einer dem Boden zugewandten Unterseite, mit zumindest einer an der Oberseite vorgesehenen ersten Erhebung (2), nämlich einem Fußbett, und mit zumindest einer an der Oberseite vorgesehenen Vertiefung zur Führung zumindest einer Zehe, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite eine Dämpfungsschicht (3) vorgesehen ist, welche zumindest in einem vorderen Auslauf-Bereich (4) an der Unterseite der Sohle ausläuft, und dass an der Oberseite eine erste Vertiefung (5) für die große Zehe und eine zweite Vertiefung (6) für zumindest die kleine Zehe im einem vorderen Vertiefungs-Bereich (7) an der Oberseite der Sohle vorgesehen sind, wobei die erste Vertiefung (5) tiefer reicht als die zweite Vertiefung (6).
  2. Sohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Bereich der ersten Vertiefung (5) und der zweiten Vertiefung (6) im wesentlichen quer zur Sohlenlängsachse eine dritte Vertiefung (12) ausgebildet ist.
  3. Sohle gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der vordere Auslauf-Bereich (4) an der Unterseite und der vordere Vertiefungs-Bereich (7) an der Oberseite in Draufsicht der Sohle (1) hinsichtlich ihrer Lage und Form entsprechen.
  4. Sohle gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Auslauf-Bereich (4) an der Unterseite in Draufsicht der Sohle gesehen hinter dem vorderen Vertiefungs-Bereich (7) an der Oberseite angeordnet ist.
  5. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsschicht (3) eine Dicke im Bereich von 2 bis 5 mm aufweist und im vorderen Auslauf-Bereich (4) der Unterseite dünner werdend ausläuft.
  6. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsschicht (3) in einem hinteren Auslauf-Bereich (8) an der Unterseite der Sohle ausläuft.
  7. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsschicht (3) aus einem Kautschukmaterial besteht.
  8. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite zum Boden hin eine abriebsfeste und/oder rutschhemmende, profilierte Laufflächenschicht (9) vorgesehen ist.
  9. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich der ersten Vertiefung (5) die Oberseite der Sohle (1) zum Rand hin abfallend ist.
  10. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Vertiefung (6) für zumindest die kleine Zehe auch im Bereich für die übrigen mittleren Zehen ausgebildet ist.
  11. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Vertiefung (5) und der zweiten Vertiefung (6) eine zweite Erhöhung (10) ausgebildet ist.
  12. Sohle gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11 oder 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Bereich der ersten Vertiefung (5) und der zweiten Vertiefung (6) und bevorzugt vor der dritten Vertiefung (12) im wesentlichen quer zur Sohlenlängsachse eine dritte Erhöhung (11) ausgebildet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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