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Dokumentenidentifikation DE69530243T2 19.02.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000672462
Titel Flüssigkeitsapplikator
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Brusko, Paul Stephen, Flowery Branch, Georgia 30542, US;
Miller, Scott Richard, Boswell, Georgia 30075, US;
Ramspeck, Alan Robert, Cumming, Georgia 30130, US
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69530243
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.03.1995
EP-Aktenzeichen 951033067
EP-Offenlegungsdatum 20.09.1995
EP date of grant 09.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.02.2004
IPC-Hauptklasse B05C 5/02
IPC-Nebenklasse B05C 5/00   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein den Bereich der Flüssigkeitsauftragsvorrichtungen, und insbesondere eine Flüssigkeitsauftragsvorrichtung mit einer kontaktlosen Düse zum Defibrieren eines flachen Flüssigkeitsstromes und Auftragen des defibrierten Flüssigkeitsstromes als dünner Beschichtungsstreifen mit scharf abgegrenzten gleichmäßigen Rändern auf einem Substrat.

Heißschmelzkleber aus Kunststoff finden in der Industrie zum Befestigen vieler Produkte breite Anwendung und sind insbesondere in Anwendungen geeignet, in denen eine schnelle Härtungszeit vorteilhaft ist. In vielen Anwendungen muss der Klebstoff außerdem ausreichend dünn aufgetragen werden, so dass er auf der gegenüberliegenden Seite des Substrates nicht sichtbar ist. Für solche Anwendungen wurden viele verschiedene Konstruktionen von Flüssigkeitsauftragsvorrichtungen entwickelt. Der Klebstoff kann zum Beispiel als gerade Klebstoffraupe ausgegeben werden, die dann durch Luft aus um die Kleberraupe herum beabstandeten Luftdüsen verwirbelt wird. Eine Auftragsvorrichtung dieser Art ist in dem US-Patent Nr. Re. 33,481 offenbart, das für den Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung erteilt wurde. Flüssigkeitsauftragsvorrichtungen können auch Kontaktdüsen umfassen, die wirksam sind, um extrudierte Klebstoffströme in vorgegebenen Mustern über ein Substrat zu verteilen. Ein Beispiel einer Kontaktdüse ist in dem US-Patent Nr. 4,687,137 offenbart, das ebenfalls dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung gehört.

FR-A-2 257 192 ist ein weiteres Beispiel einer bekannten Auftragsvorrichtung für bestimmte Flüssigkeiten, bei der ein Flüssigkeitsstrom durch eine poröse Masse gepresst wird, bevor er als dünner Beschichtungsstreifen auf ein flaches Band extrudiert wird. Für solch eine Auftragsvorrichtung wird eine Kontaktschlitzdüse verwendet, um die Flüssigkeit auf dem Substrat aufzutragen.

Das bekannte Kontaktschlitzbeschichten hat eine Reihe von Nachteilen, wie zum Beispiel die Kosten der manchmal unnötig dicken Beschichtung und die relativ hohen Temperaturen des aufgetragenen Materiales im Fall der Anwendung von Schmelzklebern. Die aus der Kontaktschlitzbeschichtung resultierende Beschichtung hat außerdem eine geringe Porosität, wenn überhaupt eine, was die Atmungsfähigkeit und Absorptionseigenschaften des Substrates reduziert.

Neuere Auftragsvorrichtungen haben eine kontaktlose Düsenkonstruktion, von denen ein Beispiel in der US-Patentanmeldung mit der Anmeldungsnummer 07/910,784 offenbart ist, die auf den gleichen Rechtsnachfolger wie die vorliegende Anmeldung übertragen wurde. Die Düse umfasst eine Klebstoffausgabedüse mit einer Ausgabezone oder einem Ausgabeschlitz, die/der an einer Ausgabedüsenöffnung endet. Die Düse umfasst außerdem Defibrierluftdüsen, die an der Düse befestigt sind, so dass Defibrierschlitze gebildet werden, die benachbart zur und auf jeder Seite der Ausgabedüsenöffnung angeordnet sind. Die Schlitzdüse extrudiert einen kontinuierlichen, flachen Schmelzkleberstrom durch den Ausgabedüsenschlitz. Gleichzeitig damit wird durch die daneben liegenden Defibrierdüsenschlitze heiße Luft ausgegeben. Die Heißluft trifft auf den kontinuierlichen, flachen Strom des extrudierten Klebstoffes und zieht oder trennt diesen in einen diskontinuierlichen oder defibrierten Schmelzkleberstrom. Der defibrierte Kleberstrom wird dann als eine dünne gleichmäßige Beschichtung auf ein Substrat aufgetragen. Die Defibrierluft kann in jedem Defibrierschlitz in jeder Kombination mit dem Kleberausgabezyklus aktiviert oder eingeschaltet werden, um die gewünschte Form und Verteilung oder Kontrolle des defibrierten Kleberstromes zu erhalten, der als dünne Beschichtung auf das Substrat aufzutragen ist.

Der oben beschriebene Düsensatz umfasst ein Paar Ausgabedüsen, die durch eine dazwischen angeordnete Ausgabezwischenlage miteinander verbunden sind, um den Ausgabedüsenschlitz zu bilden, durch den Kleber ausgegeben wird. Jedes der Defibrierdüsenpaare ist an einer entsprechenden der Ausgabedüsen befestigt. Jede Defibrierdüse hat zwei Flächen, die sich schneiden, so dass eine Ecke der Defibrierdüse gebildet wird und sich mit zwei Flächen an ihrer entsprechenden Ausgabedüse schneidet. Die Ausgabe- und Defibrierdüsen haben gegenüberliegende erste Flächen mit sich schneidenden Luftkanälen, um eine durch die Ausgabedüse führende Druckluftquelle mit den Defibrierdüsenschlitzen zu verbinden. Außerdem haben die Luft- und Ausgabedüsen gegenüberliegende zweite Flächen, die funktionell so verbunden sind, dass sie die an einer Defibrierdüsenöffnung auf jeder Seite der Ausgabedüsenöffnung endenden Defibrierschlitze bilden. Die zweite Fläche der Defibrierdüse besitzt Öffnungen, die mit den Luftkanälen verbunden sind, um die Druckluft in den Defibrierdüsenschlitz und aus der Defibrierdüsenöffnung zu transportieren.

Wie in der oben angegebenen Patentanmeldung offenbart ist, enthalten die Defibrierdüsen präzise gefertigte Vorsprünge, die an die sich kreuzenden Flächen der Ausgabedüsen stoßen, um den Defibrierdüsenschlitz zu begrenzen. Solch eine Konstruktion beruht auf metallischer Berührung zum Ausbilden der erforderlichen Luftdichtung, die schwierig und teuer herzustellen ist und eine andere Defibrierdüse erfordert, um die Größe des Defibrierdüsenschlitzes zu verändern. Außerdem wird die Defibrierluft typischerweise durch die Defibrierdüsen geführt und tritt in eine in den ersten Flächen der Defibrierdüsen gebildete Nut oder Hohlraum ein. Der Lufthohlraum erstreckt sich um eine Eckkante der Düsen herum und über die zweiten Flächen der Defibrierdüsen, so dass der Lufthohlraum benachbart von den Defibrierschlitzen ist. Demzufolge ist die Handhabung der Druckluft in einem Schlitzdüsensatz besonders komplex und erfordert Defibrierdüsenkomponenten, die schwierig und aufwendig herzustellen sind.

Die Defibrierdüsen des oben beschriebenen Schlitzdüsensatzes sind unter Anwendung einer einzigen Schraube oder eines einzigen Befestigungsmittels an jedem Ende des Düsensatzes befestigt. Diese Schrauben sind wirksam, um die gewünschten Spannkräfte an den Enden der Düsen zur Verfügung zu stellen, die Spannkräfte verringern sich jedoch im Verhältnis zum Abstand von den Enden des Düsensatzes weg. Zum Beispiel können die Spannkräfte am Mittelpunkt des Düsensatzes an den metallischen Berührungspunkten zwischen den Defibrier- und Ausgabedüsen unzureichend sein, um zuverlässige Luftdichtungen zur Verfügung zu stellen.

In dem oben beschriebenen kontaktlosen Schlitzdüsensatz ist eine Schlitzausgabezwischenlage zwischen gegenüberliegenden Flächen der Ausgabedüsen angeordnet. Die Ausgabezwischenlage hat ein längliches Element, das sich über die gesamte Länge der Düsenöffnung erstreckt. Die Schlitzausgabezwischenlage umfasst außerdem nach unten vorstehende Vorsprünge, die sich zur Düsenöffnung erstrecken. Die Schlitzausgabezwischenlage bildet in Kombination mit den gegenüberliegenden Flächen der Ausgabedüsen die Ausgabeschlitze, durch die der Kleber ausgegeben wird. Die Zwischenlagevorsprünge haben gerade Seiten, die in spitzen Enden enden. Die geraden Seiten der Vorsprünge sind wirksam, um Beschichtungsränder vorzusehen, die schart und sauber sind; bei Anwendung von Mehrzonendüsensätzen ist es jedoch wünschenswert, die Möglichkeit zu haben, die Stelle benachbarter Beschichtungsränder einzustellen.

Viele Beschichtungsanwendungen erfordern, dass die mit dem Kleberstrom ausgegebene Druckluft erwärmt wird. Typischerweise wird die Luft an der Auftragsvorrichtung erwärmt, indem Umgebungsluft durch eine Heizeinrichtung geführt wird, die aus einem allgemein rechteckförmigen Verteiler gebildet wird, der Patronenheizeinrichtungen besitzt, die sich über seine volle Länge erstrecken. Der Verteiler hat außerdem sowohl über seine Länge als auch über seine Breite gebohrte Luftdurchgänge, die in einem gewünschten Muster verbunden sind, so dass der richtige Wärmeaustausch stattfindet, wenn sich die Luft durch den Verteiler bewegt. Während der Herstellung der Heizeinrichtung ist es notwendig, die Öffnungen in den Oberflächen der Heizeinrichtung zu verschließen, die durch das Bohren der erforderlichen Kanäle erzeugt wurden. Typischerweise müssen 20 bis 30 solcher Löcher gefüllt werden. Diese Löcher werden meistens mit einem für diesen Zweck verkauften, kommerziell erhältlichen Stopfen verschlossen. Solche Stopfen erfordern jedoch im Allgemeinen die präzise Fertigung und spezielles Montagewerkzeug. Des Weiteren ist es möglich, dass während des Herstellungsprozesses ein Loch nicht verschlossen werden kann, ein falsches Loch verschlossen werden kann oder ein Loch unzureichend verschlossen werden kann. Wenn die Heizeinrichtung außerdem eine Innenreinigung erfordert, ist die Entfernung und der Ersatz der Stopfen zeitaufwendig und teuer. Deshalb ist ein Wärmeaustauscher mit der obigen Konstruktion relativ kostspielig herzustellen, schwierig zu warten und kann Quelle eines versehentlichen Herstellungsfehlers oder unzuverlässiger Arbeitsweise sein.

Verschiedene Kleberausgabeprozesse, zum Beispiel das Ausgeben gerader Raupen, das Ausgeben von Wirbelraupen und die Ausgabe flacher Ströme haben den gleichen grundsätzlichen Flüssigkeitsregelungsprozess. Schmelzkleber wird durch einen Kleberverteiler von einer Quelle aufgenommen; wird zu einer an dem Verteiler befestigten Pumpe geführt; der Pumpenausgang ist mit dem Verteiler verbunden; und der Pumpenausgang wird in Abhängigkeit von der Ausgabevorrichtungsarbeitsweise innerhalb des Verteilers entweder zu einer Zuführungsplatte oder einer Rückführungsplatte verteilt. Von der Zuführungsplatte wird der Flüssigkeitsstrom durch Ventile geregelt, die die Flüssigkeit zum Ausgabemechanismus führen. Die Rückführungsplatte hat ebenfalls daran befestigte Ventile, deren Ausgänge den Flüssigkeitsstrom in einer einzigen Rückführleitung vereinigen, die aus der Rückführplatte austritt. Für jeden unterschiedlichen Ausgabeprozess wird jedoch ein Kleberverteiler sowie Zuführungs- und Rückführungsplatten verwendet, die unterschiedliche Kleberstreckenführungen besitzen, die unterschiedliche Muster von Öffnungsschnittflächen zwischen dem Kleberverteiler und den Zuführungs- und Rückführungsplatten erfordern. Deshalb ist es notwendig, einen unterschiedlichen Satz des Verteilers und der Zuführungs- und Rückführungsplatten für jeden unterschiedlichen Ausgabeprozess zu verwenden.

Zusammenfassung der Erfindung

Um die oben beschriebenen Nachteile zu überwinden, stellt die Auftragsvorrichtung der vorliegenden Erfindung einen kontaktlosen Düsensatz zur Verfügung, der die Defibrierluft zuverlässiger führt und ausgibt; außerdem umfasst die Auftragsvorrichtung eine verbesserte Heizeinrichtung zum Erwärmen der Defibrierluft. Die Erfindung umfasst des Weiteren einen verbesserten Kleberverteiler, der bei verschiedenen Kleberausgabevorrichtungen Anwendung finden kann, wodurch die Notwendigkeit des Kaufes unterschiedlicher Kleberverteiler für jeden unterschiedlichen Prozess vermieden wird. Die Bestandteile der Flüssigkeitsauftragsvorrichtung der vorliegenden Erfindung sind weniger kostspielig herzustellen, leichter zusammenzubauen und zuverlässiger.

Gemäß den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung und in Übereinstimmung mit den beschriebenen Ausführungsformen findet bei einem Schlitzdüsensatz für eine Flüssigkeitsauftragsvorrichtung eine Defibrierzwischenlage zwischen den Defibrierluftdüsen und den angrenzenden Kleberausgabedüsen Anwendung, um die Defibrierluftschlitze zu bilden. Die Defibrierzwischenlage hat ein längliches Element, das sich über die gesamte Länge der Defibrierdüse erstreckt. Für kontaktlose Mehrfachzonendüsen besitzt die Defibrierzwischenlage außerdem mehrere Vorsprünge, die sich von dem länglichen Element zur Defibrierdüsenöffnung erstrecken. Die Vorsprünge sind an den Punkten an der Defibrierdüse zwischen Luftkammern an den Defibrierdüsen angeordnet und trennen die Defibrierzonen oder -schlitze innerhalb des Defibrierdüsenauslasses. Die Defibrierzwischenlage bildet den Zwischenraum, d. h., die Dicke des Defibrierschlitzes, und definiert die allgemeinen volumetrischen Grenzen des Defibrierschlitzes. Deshalb beseitigt die Defibrierzwischenlage die Notwendigkeit für einen Vorsprung an der Defibrierdüse, der ansonsten verwendet wurde, um den gewünschten Zwischenraum im Defibrierschlitz zu erhalten. Die Anwendung der Defibrierzwischenlage hat den Vorteil, die Veränderung einfach durch Anwendung einer Defibrierzwischenlage unterschiedlicher Dicke zu erlauben.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung strömt die Luft direkt durch Innenkanäle von einer ersten Fläche an der Defibrierdüse zu einer in einer zweiten Fläche an jeder der Defibrierdüsen ausgebildeten Luftkammer. Die zweite Fläche begrenzt eine Seite des Defibrierschlitzes. Jeder dieser inneren Luftkanäle besitzt ein Ende, das die erste Defibrierdüsenfläche an einer gemeinsamen Stelle mit Druckluftöffnungen an einer angrenzenden Ausgabedüsenfläche schneidet. Das zweite Ende jedes Luftkanales kreuzt eine Luftkammer in der zweiten Defibrierdüsenfläche. In einem anderen Aspekt der Erfindung werden die Luftkammern in den Defibrierdüsen aus mehreren Luftkanälen mit Druckluft versorgt, die die erste Fläche schneiden. Jene mehreren Luftkanäle erstrecken sich durch die Defibrierdüse, so dass sie mit mehreren Druckluftöffnungen an der angrenzenden Ausgabedüsenfläche zusammenpassen. Demzufolge wird die Herstellung und Bearbeitung der Defibrierdüsensätze der vorliegenden Erfindung stark vereinfacht, billiger und die Düsensatzarbeitsweise ist zuverlässiger.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden Klemmelemente verwendet, um die Ausgabedüsen und die Ausgabezwischenlage miteinander zu verbinden und außerdem die Defibrierdüsen und Defibrierzwischenlagen an ihren entsprechenden Ausgabedüsen zu befestigen. Die Klemmelemente verbinden die Ausgabedüsen und die Ausgabezwischenlage miteinander durch Anwendung mehrerer Befestigungselemente, die über die Länge der Ausgabedüsen beabstandet sind. Jene Befestigungsmittel sind an Punkten an den Ausgabedüsen angeordnet, die entfernt von den Schlitzen sind. Außerdem werden die Spannkräfte, die die Defibrierzwischenlagen zwischen den Defibrierdüsen und den Ausgabedüsen festhalten, durch mehrere Schraubensätze unterstützt, die an den Klemmelementen an Punkten angeordnet sind, die mit den Vorsprüngen an der Defibrierzwischenlage ausgerichtet sind, die die Defibrierluftschlitze trennen. Die Schrauben werden an der Außenfläche der jeweiligen Defibrierdüsen festgezogen und sind wirksam, um dauerhafte und wirksame Spannkräfte auf die Vorsprünge der Defibrierzwischenlagen vorzusehen. Die Klemmelemente und der Schraubensatz haben den Vorteil, die Defibrierzwischenlagen sowohl über ihre gesamte Länge als auch entlang der Vorsprünge der jeweiligen Defibrierzwischenlagen zwischen benachbarten Defibrierschlitzen effektiv abzudichten.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung haben die Vorsprünge sowohl an den Kleberzwischenlagen als auch an den Defibrierzwischenlagen konische Seiten. Die Kontrolle über die Stelle der Ränder benachbarter Beschichtungen wird durch Verändern der Form des Vorsprunges ausgeführt, zum Beispiel die Abschrägung auf den Seiten der Vorsprünge. Mit Vorsprüngen unterschiedlicher Konizität können die Ränder benachbarter Beschichtungen ohne Zwischenraum zueinander gebracht werden, oder in speziellen Anwendungen mit einer geringen Überlappung oder einem geringen Zwischenraum. Deshalb haben die konischen Seiten der Vorsprünge den Vorteil, eine zuverlässigere und flexiblere Beschichtungsrandeinstellung zur Verfügung zu stellen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine isometrische Darstellung einer Flüssigkeitsauftragsvorrichtung, die den kontaktlosen Mehrfachzonendüsensatz der vorliegenden Erfindung umfasst.

2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 2–2 der 1 und zeigt den Durchfluss des Schmelzklebers und der Druckluft durch die Flüssigkeitsauftragsvorrichtung.

3 ist eine Schnittansicht des Bereiches 3–3 innerhalb der Klammern der 2 und ist eine vergrößerte Ansicht, die den Durchfluss des Schmelzklebers und der Druckluft durch den Düsensatz zeigt.

4 ist eine isometrische Darstellung, die den auseinandergebauten kontaktlosen Mehrfachzonendüsensatz der vorliegenden Erfindung zeigt.

S ist eine isometrische Darstellung, die die Kleberausgabedüse zeigt, durch die der Schmelzkleber fließt.

5A ist eine vergrößerte fragmentarische isometrische Darstellung der Düse der 5 aus einem anderen Winkel gesehen.

Ausführliche Beschreibung

1 zeigt eine Flüssigkeitsauftragsvorrichtung mit einem kontaktlosen Mehrfachzonendüsensatz zum Extrudieren und Defibrieren eines flachen Kleberstromes und zum Auftragen des defibrierten Kleberstromes als eine dünne Beschichtung auf ein Substrat. Die allgemeine Konstruktion der Auftragsvorrichtung 10 ist ähnlich der Konstruktion anderer Schmelzkleberauftragsvorrichtungen. Ein Kleberverteiler 14 ist mit einer Basisplatte 16 verbunden; und der Verteiler 14 hat einen Eingang 12, der mit einem Schlauch oder einer Rohrleitung an eine Schmelzkleberquelle (nicht gezeigt) angeschlossen ist. Der Kleber fließt durch ein Filter 18 und in eine Motorpumpeneinheit 20. Die Pumpe 20 kann eine von verschiedenen, kommerziell erhältlichen Pumpen sein, die einen einzelnen Eingangsstrom des Schmelzklebers in mehrere, zum Beispiel acht, dosierte Kleberströme teilen kann. Diese acht dosierten Kleberströme sind von den Ausgangsöffnungen der Pumpe 20 zum Verteiler 14 verbunden. Während eines Kleberausgabezyklus fließen die acht Kleberströme durch eine Zuführungsplatte 22 und zu mehreren Zuführungsventilen 26, die an einer Verteilerplatte 28 befestigt sind. Ein oder mehrere der Zuführungsventile 26 werden wahlweise geöffnet, um einen dosierten Schmelzkleberstrom auszugeben, der dort hindurch zu entsprechenden Zonen innerhalb des kontaktlosen Mehrfachzonendüsensatzes 30 fließt, der am Boden der Verteilerplatte 28 befestigt ist. Wenn die Zuführungsventile 26 geschlossen sind, wodurch der Durchfluss des Kleberstromes dort hindurch beendet wird, werden entsprechende, an der Rückführungsplatte 32 befestigte Rückflussventile (nicht gezeigt) geöffnet. Die Schmelzkleberströme fließen dann durch die Rückflussventile und vereinigen sich in einem einzelnen gemeinsamen Rückflusskanal. Der gemeinsame Rückflusskanal schließt zurück an den Kleberverteiler 14 an und der Schmelzkleber wird zu seiner Zuführung zurückgeführt, indem er durch den Auslass 34 am Kleberverteiler 14 fließt.

Der kontaktlose Mehrfachzonendüsensatz 30 ist in den 2, 3, 4, 5 und 5A ausführlicher gezeigt. Bezugnehmend auf die 3 und 4 ist die linke Kleberausgabedüse 50 in Bezug auf eine rechte Kleberausgabedüse 52 durch Passstifte 54 angeordnet. Eine Kleberausgabezwischenlage 56 ist zwischen die Kleberausgabedüsen 50, 52 geklemmt und definiert die Dicke des Ausgabedüsenzwischenraumes 58 an der Kleberausgabedüsenöffnung 60. Die Anordnung aus den Ausgabedüsen 50, 52 mit der Ausgabezwischenlage 56 funktioniert als eine Kleberausgabedüse 61 mit mehreren Kleberausgabezonen oder -schlitzen 62, durch die der Schmelzkleber extrudiert wird. Jeder Ausgabedüsenschlitz oder jede Ausgabedüsenzone ist durch eine flache Fläche 66 an der linken Ausgabedüse 50, eine Längskante 68 des länglichen Elementes 70 an der Ausgabezwischenlage 56, sich von der Längskante 68 zur Ausgabedüsenöffnung 60 erstreckende Seiten 72 von Vorsprüngen 74 und eine Fläche 75 (siehe 5) an der rechten Kleberausgabedüse 52 begrenzt.

Wie es ausführlicher in 2 gezeigt ist, fließt der Schmelzkleber aus dem Verteiler 14 durch den Kanal 78 der Zuführungsplatte 22, den Kanal 80 der Verteilerplatte 28, das Zuführungsventil 26 und durch den Auslasskanal 88. Die rechte Ausgabedüse 52 nimmt den Schmelzkleber durch einen Einlasskanal 90 auf, der an den Auslasskanal 88 in der Verteilerplatte 28 angeschlossen ist. Bezugnehmend auf 3 sind in Ringnuten 96 angeordnete O-Ringe 94 wirksam, um eine Kleberdichtung an der Verbindung der rechten Ausgabedüse 52 und der Verteilerplatte 28 vorzusehen. Der erste Kleberkanal 90 kreuzt ein Ende eines zweiten Kleberkanales 98. Das andere Ende des zweiten Kleberkanales 98 kreuzt eine Kleberkammer 100, die in der Fläche 76 der rechten Ausgabendüse 52 angeordnet ist.

Bezugnehmend auf die 5 und 5A besitzt die Ausgabedüse 52 eine mit jeder Zone oder jedem Schlitz in dem Mehrfachzonendüsensatz 30 verbundene Kleberkammer 100. Alle Kleberkammern sind identisch und jede Kleberkammer 100 ist generell dreieckförmig, wobei der zweite Kleberkanal 98 die Kleberkammer 100 an der Spitze 102 der Dreiecksform kreuzt. Außerdem schneidet die Seite 104 des dreieckförmigen Raumvolumens gegenüber der Spitze 102 einen allgemein rechteckförmigen Kleberschlitz 106 und bildet eine Längsseite desselben. Der Schmelzkleber fließt durch den Kanal 90, den zweiten Kleberkanal 98, die dreieckige Kleberkammer 100 und dann in den rechteckigen Kleberschlitz 106. Es ist wichtig, dass der Kleberstrom über die Seite 104 der dreieckigen Kleberkammer 100 in den Kleberschlitz 106 ungefähr konstant ist. Deshalb hat die dreieckige Kleberkammer 100 eine variable Tiefe, wobei die größte Tiefe an der Spitze 102 ist. Deshalb fließt der Kleber, wenn er von der Spitze 102 zur gegenüberliegenden Seite 104 fließt, durch einen ungefähr konstanten Querschnittbereich, der zu einem ungefähr konstanten Durchfluss über die Länge der Seite 104 der Kammer 100 führt. Der allgemein rechteckige Kleberschlitz 106 ist benachbart von der Kleberausgabezone oder dem Kleberausgabeschlitz 62 und führt diesem Schmelzkleber zu. Demzufolge wird der Kleber aus der Kleberausgabedüsenöffnung 60 als kontinuierlicher flacher Strom ausgegeben. Die Dicke des Stromes wird durch die Dicke der Kleberausgabezwischenlage 56 definiert, und die Breite des Stromes wird durch den Abstand zwischen den Seiten 72 benachbarter Vorsprünge 74 definiert, der die Breite des Ausgabeschlitzes oder der Ausgabezone 62 ist. In Abhängigkeit von der Anwendung kann die Kleberausgabezwischenlage zum Beispiel in einem Bereich von ungefähr 0,0508 mm (0,002 inches) bis 0,1524 mm (0,006 inches) liegen. Der Abstand zwischen gegenüberliegenden Seiten 72 benachbarter Vorsprünge 74, d. h., die Länge des Schlitzes 106, liegt knapp unterhalb von 5,08 cm (2 inches). Die Breite der Vorsprünge, d. h., der Abstand zwischen rechteckigen Schlitzen 106, beträgt ungefähr 0,1016 mm (0,040 inches). Der rechteckige Schlitz 106 ist ungefähr 0,254 mm (0,010 inches) tief und ungefähr 5,08 mm (0,200 inches) breit. Die hintere Fläche 101 der Kleberkammer 100 verjüngt sich in einem Winkel von ungefähr 7° von der Fläche 75 zur Spitze 102. Die Kleberausgabedüsen 50, 52 sind ungefähr 43,48 cm (17 inches) lang und nehmen über ihre Länge acht Kleberkammern 100 auf.

Wie in 4 gezeigt ist, sind die Ausgabedüsen 50, 52 und die Ausgabezwischenlage 56 durch linke bzw. rechte Klemmelemente 116, 118 aneinander befestigt. Befestigungsmittel 120, zum Beispiel Schrauben oder Schraubenbolzen, erstrecken sich durch das rechte Klemmelement 118, die rechte Ausgabedüse 52, die Ausgabezwischenlage 56, die linke Ausgabedüse 50 und sind in Gewindebohrungen 121 im linken Klemmelement 116 befestigt. Mehrere Befestigungsmittel 120 sind in Längsrichtung entlang der Ausgabedüsen 50, 52 angeordnet, um eine konstante und ausreichende Spannkraft für die Ausgabezwischenlage über die gesamte Länge der Ausgabedüsen 50, 52 zur Verfügung zu stellen.

Die linken und rechten Defibrierdüsen 122, 124 sind identisch im Aufbau. Bezugnehmend auf 3 haben die Defibrierdüsen 122, 124 erste Flächen 146, 147, die durch in 4 gezeigte Befestigungsmittel 126 mit gegenüberliegenden Flächen an den entsprechenden Ausgabedüsen 50, 52 befestigt sind. Des Weiteren schneiden die Flächen 146, 147 entsprechende zweite Flächen 160, 161, um entsprechende Ecken 162, 163 an den entsprechenden Defibrierdüsen 122, 124 zu bilden. Die Defibrierdüsen 122, 124 besitzen entsprechende Luftkammern 154, 156, die in den entsprechenden zweiten Flächen 160, 161 angeordnet sind. Im Fall des Mehrfachzonendüsensatzes der vorliegenden Endung hat jede der Defibrierdüsen 122, 124 mehrere entsprechende Luftkammern 154, 156. Zum Beispiel ist jede der Defibrierdüsen ungefähr 43,48 cm (17 inches) lang, wobei über ihre Länge acht Luftkammern angeordnet sind. Alle Luftkammern 154, 156 in den entsprechenden Defibrierdüsen 122, 124 sind identisch und ungefähr rechteckförmig. Die Länge der Luftkammern 154, 156 ist ungefähr gleich der Länge des entsprechenden Kleberschlitzes 106, d. h., knapp unter 5,08 cm (2 inches). In Abhängigkeit von der Anwendung kann die Länge der Luftkammern 154, 156 jedoch etwas kürzer, gleich oder etwas länger als ihre entsprechende Kleberkammer 100 sein. Die Breite jeder Luftkammer beträgt ungefähr 3,175 mm (0,125 inches) und die Luftkammern 154, 156 haben entsprechende geschlossene Enden 153, 155 in einer Tiefe von 8,89 mm (0,350 inches), gemessen entlang der Mittellinie der Luftkammern.

Die Mechanismen, durch die erwärmte Luft aus der Heizeinrichtung zu jeder der Luftkammern in jeder der Defibrierdüsen 122, 124 geführt wird, sind gleich, und deshalb wird nur die Zuführung von erwärmter Luft zu einem Luftkammerpaar beschrieben. Die geschlossenen Enden 153,155 entsprechender Luftkammern 154, 156 schneiden ein Ende erster Defibrierluftkanäle 142, 144. Das andere Ende der ersten Defibrierluftkanäle 142, 144 schneidet die entsprechenden ersten Flächen 146, 147 und sind an erste Ausgabedüsenluftkanäle 128, 130 angeschlossen, die in den entsprechenden Ausgabedüsen 50, 52 angeordnet sind. In Nuten 150, 152 angeordnete O-Ringe 148 stellen eine luftundurchlässige Dichtung an der Verbindung zwischen den ersten Flächen 146, 147 der Defibrierdüsen 122, 124 und den gegenüberliegenden Flächen an den entsprechenden Ausgabedüsen 50, 52 zur Verfügung. Die ersten Ausgabedüsenluftkanäle 128, 130 sind wiederum an erste Luftzuführungskanäle 132, 134 in der Verteilerplatte 28 angeschlossen. In Nuten 138, 140 angeordnete O-Ringe 136 sind wirksam, um eine Luftdichtung zwischen den Ausgabedüsen 50, 52 und der Verteilerplatte 28 zur Verfügung zu stellen. Wie in 2 gezeigt ist, sind die Luftzuführungskanäle 132, 134 mit einem ersten Luftverteilerkanal 157 verbunden, der an einem Lufteinlass 159 in der Verteilerplatte 28 endet.

Bezugnehmend auf 4, wo vorzugsweise eine Konstruktion Anwendung findet, die ähnlich der oben beschriebenen ist, hat jede der Luftkammern 154, 156 zweite Defibrierluftkanäle 164, 165 in entsprechenden Defibrierdüsen 122, 124, die sich zwischen den geschlossenen Enden der Luftkammern 154, 156 und entsprechenden ersten Flächen 146, 147 erstrecken. Die zweiten Defibrierluftkanäle 164, 165 sind an zweite Ausgabedüsenkanäle 167, 169 angeschlossen, die wiederum mit zweiten Luftzuführungskanälen in der Verteilerplatte 28 verbunden sind. Der Luftzuführungskanal 171 schneidet einen zweiten Luftverteilerkanal 173 und wird von diesem mit erwärmter Luft versorgt, der an den Lufteinlass 159 im Verteilerblock 128 angeschlossen ist. Die ersten und zweiten Luftverteilerkanäle 157, 173 teilen sich vom Lufteinlass 159 und erstrecken sich um die Seiten der Schmelzkleberkanäle 80 herum, die auch durch die Verteiler-platte 28 verlaufen. Wie in 2 gezeigt ist, besitzt der erste Luftverteilerkanal 157 einen Schenkel 175, der sich durch die Verteilerplatte 28 erstreckt, um durch die ersten Luftzuführungskanäle 134, durch den ersten Ausgabedüsenluftkanal 130, durch den Defibrierluftkanal 144 und in die rechte Luftkammer 156 erwärmte Luft zuzuführen. In ähnlicher Art und Weise hat der zweite Luftverteilerkanal 173 einen Schenkel 177, der sich durch die Verteilerplatte 28 erstreckt, um durch die Luftzuführungskanäle (nicht gezeigt) in der Verteilerplatte 28, durch die zweiten Ausgabedüsenluftkanäle 169 (4), durch die zweiten Defibrierluftkanäle 165 und in die rechte Luftkammer 156 erwärmte Luft zuzuführen.

Bezugnehmend auf die 3 und 4 sind die zweiten Flächen 160, 161 der linken und rechten Defibrierluftdüsen 122, 124 gegenüber von glatten flachen, nach außen gerichteten Flächen 166, 168 entsprechender Ausgabedüsen 50, 52 angeordnet. Eine erste Defibrierluftzwischenlage 170 ist zwischen den Flächen 160 und 166 angeordnet, und eine zweite Defibrierluftzwischenlage 172 ist zwischen Flächen 164 und 168 angeordnet. Die Defibrierzwischenlagen 170, 172 sind im Aufbau gleich und die Einzelheiten ihres Aufbaus werden in Bezug auf die Zwischenlage 170 beschrieben. Ein längliches Element 174 hat eine Längskante 178, die mit einem Ende mehrerer Vorsprünge oder vorstehender Teile 176 verbunden ist. Die Vorsprünge 176 erstrecken sich über die Fläche 160 zwischen den Enden benachbarter Luftkammern 160. Demzufolge ist eine linke Defibrierzone oder ein linker Defibrierschlitz 182, der an einer Seite der Ausgabedüsenöffnung angeordnet ist, durch den Austritt oder die Öffnung der Luftkammer 154, einen Teil der zweiten Fläche 160 der Defibrierdüse 122, die Längskante 178 und Seiten der Vorsprünge 176 an der Defibrierzwischenlage 174 und die gegenüberliegenden, nach außen gerichteten Düsenflächen 166 der Ausgabedüse 50 begrenzt. Eine rechte Defibrierzone oder ein rechter Defibrierschlitz 184, der auf der anderen Seite der Ausgabedüsenöffnung angeordnet ist, ist durch den Austritt oder die Öffnung der Luftkammer 156, einen Teil der zweiten Fläche 161 an der Defibrierdüse 124, eine Längskante und Seiten der Vorsprünge an der Detibrierzwischenlage 172 und die gegenüberliegende, nach außen gerichtete Fläche 168 an der Ausgabedüse 52 begrenzt. Die linken und rechten Defibrierzonen oder -schlitze 182, 184 sind benachbart von den entsprechenden linken und rechten Defibrierluftöffnungen 186, 188. Defibrierluft wird den Defibrierluftschlitzen 184, 186 durch entsprechende Luftkammern 154, 156 zugeführt, so dass eine kontinuierliche flache Luftschicht gleichmäßig und kontinuierlich aus den Defibrierluftöffnungen 186, 188 ausgegeben wird. Die oberen Längsseiten 190 der Luftkammer 154 liegen ungefähr neben der Längskante 178 der Defibrierzwischenlage 170. Die oberen Längsseiten der Luftkammem 156 haben die gleiche Beziehung zur Defibrierzwischenlage 172. Außerdem erstrecken sich die freien Enden 192 der Vorsprünge 176 zu der entsprechenden der Defibrierluftöffnungen 186, 188; die freien Enden 192 haben eine Kante, die ungefähr parallel zur Längskante 178 ist.

Wie in 4 gezeigt ist, werden die Enden der linken und rechten Defibrierdüsen 122, 124 durch Befestigungsmittel 194 zusammengehalten, die in der rechten Defibrierdüse 124 befestigt und in die linke Defibrierluftdüse 122 geschraubt sind. Außerdem ist ein Schraubensatz 196 durch die Klemmelemente 116, 118 geschraubt. Der Schraubensatz 196 erstreckt sich durch die Einlagen oder Vorsprünge 197 und an diesen vorbei, die von den nach innen gerichteten Flächen der jeweiligen Klemmelemente 116, 118 hervorstehen. Der Schraubensatz 196 stößt an die nach außen gerichteten Seiten 198, 200 der entsprechenden Defibrierdüsen 122, 124. Der Schraubensatz 196 ist so angeordnet, dass er an vorgegebenen Punkten neben den Vorsprüngen 176 an den Defibrierzwischenlagen 170, 172 an die Defibrierdüsen 122, 124 stößt. Deshalb stellt der Schraubensatz eine konstante und ausreichende Kraft zum Festklemmen der Defibrierzwischenlagen 170, 172 zwischen den Defibrierdüsen 122, 124 und ihren entsprechenden Ausgabedüsen 50, 52 zur Verfügung. Die Befestigungsmittel 202 werden verwendet, um den Düsensatz 30 an der Verteilerplatte 28 zu befestigen.

Während der Anwendung sind ein oder mehrere der Regelventile 26 geöffnet, um einen oder mehrere Schmelzkleberströme durch die Verteilerplatte 28, durch die rechte Ausgabedüse 52 und in die entsprechenden Ausgabezonen oder -schlitze 62 vorzusehen. Der Kleber fließt durch jene Zonen und wird durch die Düsenöffnung 60 als einer oder mehrere kontinuierliche flache dünne Kleberstreifen extrudiert. Gleichzeitig wird erwärmte Druckluft durch die Verteilerplatte 28, die Ausgabedüsen 50, 52, entsprechende Defibrierdüsen 122, 124 und in Deflbrierzonen oder -schlitze 182, 184 geführt. Die erwärmte Druckluft wird durch die Defibrierdüsenöffnungen 186, 188 ausgegeben, die neben und an jeder Seite der Ausgabedüsenöffnung 60 angeordnet sind. Wie beim Kleber wird die Luft als eine kontinuierliche flache Schicht ausgegeben, die über die Länge der Defibrieröffnungen 186, 188 gleichmäßig ist. Die Defibrierluft trifft auf den (die) ausgegebenen dünnen Kleberstreifen und ist wirksam, um diesen zu ziehen oder zu trennen. Das Ergebnis ist ein diskontinuierlicher oder defibrierter dünner Streifen oder sind diskontinuierliche oder defibrierte dünne Streifen aus Schmelzkleber, der/die dann als ein allgemein rechteckförmiger Streifen auf ein Substrat aufgetragen wird/werden. Der kontaktlose Mehrfachzonendüsensatz 30 der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil, den Kleber gleichmäßig über den Streifen und an den Rändern des Streifens aufzutragen. Des Weiteren hat der aufgetragene Kleberstreifen sehr scharfe, gut abgegrenzte Ränder zu Beginn und am Ende als auch an den Seiten.

In einem anderen Aspekt der Erfindung wird die Randkontrolle über die aufgetragenen Kleberstreifen durch die Form der Vorsprünge 74, 176 der entsprechenden Ausgabezwischenlage 56 und der Defibrierzwischenlagen 170, 172 vorgesehen. Die Vorsprünge an den Ausgabe- und Defibrierzwischenlagen sind identisch; und deshalb werden nur die Ausgabezwischenlagevorsprünge ausführlich beschrieben. Wie am besten in 5A gezeigt ist, verjüngen sich die Seiten 72 der Vorsprünge 74 von der Längskante 68 zur Ausgabedüsenöffnung 60. Zum Beispiel beträgt die Breite des Vorsprunges, d. h. der Abstand zwischen seinen Seiten, an der Längskante 68 ungefähr 1,27 mm (0,05 inches). Die Breite der Vorsprünge 74 am Düsenauslass 60 beträgt ungefähr 0,76 mm (0,03 inch). Der durch die Seiten 72 der Vorsprünge 74 gebildete Konus sowie andere Parameter können verändert werden, um die Ränder zwischen benachbarten Streifen einzustellen, so dass zwischen den Streifen kein Zwischenraum ist. In speziellen Anwendungen kann der Konus so eingestellt werden, dass eine geringe Überlappung der Ränder benachbarter Streifen oder ein schmaler Zwischenraum vorgesehen wird. Wie in 5A gezeigt ist, haben die Enden der Vorsprünge eine flache Kante, die ungefähr parallel zur Längskante der Zwischenlage ist. Die Länge der flachen Kante ist eine Funktion der Länge des Ausgabeschlitzes, der Konizität und der Auftragsparameter, zum Beispiel des Abstandes der Auftragsvorrichtung vom Substrat. Eine weniger spitze und flachere Kante ist jedoch robuster und haltbarer.

Bezugnehmend auf 2 ist eine verbesserte Heizeinrichtung zum Erwärmen der Druckluft vorgesehen. Die Heizeinrichtung 220 hat einen allgemein rechteckförmigen Verteilerblock 222. Auf gegenüberliegenden Seiten des Verteilerblockes 222 sind Patronenheizkörper 224, 226 angeordnet und erstrecken sich längs durch den Verteiler 222 über seine gesamte Länge. Für eine klarere Darstellung ist der Heizkörper 226 und der Einlass 230 in einem unterschiedlichen Querschnitt gezeigt. Ein Widerstandstemperaturfühler 228 wird verwendet, um ein Rückführsignal vorzusehen, das die Temperatur des Verteilerblockes der Heizeinrichtung repräsentiert. Der Verteiler umfasst eine Anzahl unabhängiger, sich nicht schneidender Luftkanäle 232, die typischerweise der Anzahl der durch die Auftragsvorrichtung ausgegebenen Schmelzkleberströme entspricht. Alle unabhängigen Luftkanäle sind identisch und deshalb wird nur ein solcher Kanal 232 ausführlich beschrieben. Luft wird durch einen Schlauch oder eine Rohrleitung, die an einem Ende an einen Einlass 230 angeschlossen ist und am anderen Ende an eine Druckluftquelle (nicht gezeigt) angeschlossen ist, zu dem Einlass 230 geführt. Der Luftkanal 232 erstreckt sich zwischen dem Einlass 230 und einem Luftauslass 234. Der Verteiler 222 ist so hergestellt, dass der Luftkanal 232 teilweise von mehreren kurzen parallelen Durchgangsbohrungen 236 gebildet wird, die gegenüberliegende Flächen 238, 240 schneiden, die durch die Dicke des Verteilers 222 getrennt sind. Durch Definition ist die Dicke die Länge der schmalsten Seite eines rechteckigen Raumvolumens. In der vorliegenden Ausführungsform erstreckt sich die allgemeine Richtung des Luftkanales 232 über die Breite des Verteilers 222, die ungefähr senkrecht zu den Mittellinien 242 der Durchgangsbohrungen 236 ist.

Die Durchgangsbohrungen 236 sind in zwei Reihen angeordnet, und ihre Mittellinien 242 definieren eine Stelle von Punkten, die in zwei ungefähr parallelen Linien liegen, die sich über die Breite des Verteilers 222 erstrecken. Ausgewählte Durchgangsbohrungen 236 sind durch erste vertikale Schlitze 244 verbunden, die durch die Fläche 238 des Verteilers 222 gefräst oder auf andere Weise eingebracht werden. Die ersten Schlitze 244 verbinden alternative Paare der Durchgangsbohrungen 236, um in jeder der Durchgangsbohrungsreihen U-förmige Kanäle zu bilden, die sich über die Breite des Verteilers 222 erstrecken. Des Weiteren werden zweite horizontale Schlitze 246 in die Fläche 240 gefräst oder in anderer Weise eingebracht, die wirksam sind, um die Enden ausgewählter U-Kanäle in einer Reihe mit einem benachbarten Ende von U-Kanälen in der anderen Reihe zu verbinden. Deshalb bilden die Durchgangsbohrungen 236 und -schlitze 244, 246 einen durchgängigen Kanal zwischen dem Einlass 230 und dem Auslass 234 über die Breite des Verteilers 222. Aus einem hoch temperaturbeständigen Material, zum Beispiel Silikon, hergestellte Dichtungen 248, 250 und Seitenplatten 252, 254 werden mit den Flächen 238, 240 des Verteilers 222 verbunden. Die Platten 252, 254 decken die Schlitze 244, 246 in den entsprechenden Flächen 238, 240 ab, um geschlossene Kanäle vorzusehen, die die Enden der Durchgangsbohrungen verbinden, die durch die Schlitze verbunden sind. Demzufolge wird zwischen dem Einlass 230 und dem Auslass 234 ein geschlossener luftdichter Weg vorgesehen.

Während der Anwendung stellt der Verteiler der vorliegenden Erfindung zwischen dem Einlass 230 und dem Auslass 234 einen mehrfach gewundenen Weg für die maximale Wärmeübertragung zur Verfügung. Außerdem können die Durchgangsbohrungen 236 und die Verbindungsschlitze 244, 246 verändert werden, um unterschiedliche Luftströmungskonfigurationen für unterschiedliche Luftströmungen vorzusehen, wodurch die Temperatur verändert wird, auf die einzelne Luftströme erwärmt werden. Außerdem stellt die Anwendung von gebohrten Durchgangsbohrungen 232 und Verbindungsschlitzen 244, 246 eine relativ einfache Konstruktion zur Verfügung, die schneller und kostengünstiger hergestellt werden kann.

Die Erfindung ist deshalb in ihren breitesten Aspekten nicht auf die gezeigten und beschriebenen spezifischen Einzelheiten beschränkt. Demzufolge können Abweichungen von diesen Einzelheiten ohne Abweichen vom Schutzumfang der Erfindung erfolgen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (10) zum Auftragen einer defibrierten flüssigen Beschichtung auf ein Substrat, gekennzeichnet durch eine kontaktlose Ausgabedüse (50, 52) mit einer Ausgabedüsenöffnung (60), durch die eine Flüssigkeit ausgegeben wird; und durch ein Paar Defibrierdüsen (122, 124), die funktionell mit der Ausgabedüse verbunden sind, so dass eine Defibrierdüsenöffnung (186, 188) auf jeder Seite der Ausgabedüsenöffnung gebildet wird; und außerdem durch ein Paar Zwischenlagen (170, 172), wobei jede Zwischenlage zwischen einer Fläche an einer der Defibrierdüsen und einer benachbarten Fläche an der Ausgabedüse angeordnet ist.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der jede der Zwischenlagen (170, 172) außerdem umfasst:

    ein längliches Element (174), das sich im wesentlichen in gleicher Ausdehnung mit der Länge einer entsprechenden Defibrierdüse (122) erstreckt, und mehrere, im wesentlichen zum länglichen Element (174) senkrechte Vorsprünge (176), wobei jeder Vorsprung (176) ein erstes Ende besitzt, das mit einer Längskante (178) des länglichen Elementes (174) verbunden ist, und ein zweites Ende (192) besitzt, das sich zum Defibierdüsenauslass (186) erstreckt.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, bei der jede der Defibrierdüsen (122, 124), eine entsprechende Zwischenlage (170, 172) und die Beschichtungsdüse (50, 52) mehrere Luftschlitze (184, 186) bilden, die benachbart zum Defibrierdüsenauslass (186, 188) sind und sich über die Länge des Defibrierdüsenauslasses (186, 188) erstrecken.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, bei der jede der Defibrierdüsen (122, 124) eine erste Fläche (160, 161) besitzt, die in Kontakt mit einer Seitenfläche einer entsprechenden Zwischenlage (170, 172) steht, wobei jede der ersten Flächen (160, 161) mehrere Kammern (154, 156) besitzt, und die Längskante (178) des länglichen Elementes (174) jeder Zwischenlage (170, 172) benachbart von ersten Seiten der mehreren Kammern (154, 156) einer entsprechenden Defibrierdüse (122, 124) liegt.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, bei der jeder der mehreren Vorsprünge (176) Seitenränder nahe den Enden benachbarter Luftkammern (154, 156) besitzt, wobei die Seitenränder jedes der mehreren Vorsprünge (176) von dem einen Ende zu einem gegenüberliegenden Ende (192) der Vorsprünge (176) konisch sind.
  6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, bei der die zweiten Enden (192) der mehreren Vorsprünge (176) einen zum länglichen Element nahezu parallelen Rand besitzen.
  7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die Beschichtung in Form mehrerer defibrierter Flüssigkeitsströme aufgetragen wird, wobei

    die Ausgabedüse (50, 52) mehrere Ausgabeschlitze (62) besitzt, die von einem Ende zum anderen am Ausgabedüsenauslass (60) entlang angeordnet sind und mehrere Flüssigkeitsströme ausgeben; und jede der paarweisen Defibrierdüsen (122, 124) funktionell mit der Ausgabedüse verbunden ist, so dass mehrere Defibrierschlitze (182, 184) gebildet werden, die von einem Ende zum anderen am Defibrierdüsenauslass (186, 188) entlang angeordnet sind, wobei sich jeder der Defibrierschlitze benachbart zu und auf einer Seite von einem der Ausgabeschlitze (62) befindet, die Defibrierschlitze ein Defibrierfluid ausgeben, so dass es auf den mehreren Flüssigkeitsströmen auftrifft und sie defibriert, jede der Defibrierdüsen außerdem umfasst

    eine erste Fläche (160, 161), die eine Seite der Defibrierschlitze bildet, wobei die erste Fläche mehrere Kammern (154, 156) besitzt, jede der mehreren Kammern nahe an und benachbart von einem der Defibrierschlitze liegt, eine zweite Fläche (146, 147), die die erste Fläche schneidet, so dass eine Ecke (162, 163) der Defibrierdüse gebildet wird,

    einen Zuführungskanal (142, 144) mit einem die zweite Fläche schneidenden Ende, und

    einen Innenkanal (142, 144) mit einem die Kammer schneidenden ersten Ende und einem das gegenüberliegende Ende des Zuführungskanales schneidenden zweiten Ende.
  8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der jede der Defibrierdüsen (122, 124) außerdem umfasst:

    mindestens zwei Zuführungskanäle (142, 164; 144, 165), wobei jeder Zuführungskanal ein Ende besitzt, das die zweite Fläche (146, 147) schneidet.; und

    mindestens zwei Innenkanäle, wobei jeder Innenkanal ein erstes Ende besitzt, das die Kammer (154, 156) schneidet, und ein zweites Ende, das ein gegenüberliegendes Ende eines der Zuführungskanäle schneidet.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der ein Paar Klemmelemente (116, 118) vorgesehen ist, wobei jedes der Klemmelemente eine der Defibrierdüsen an einer der Ausgabedüsen festklemmt;

    mindestens ein in einem der Klemmelemente aufgenommenes Befestigungselement zum Befestigen des einen Klemmelementes an der einen Ausgabedüse (50, 52); und

    funktionell mit jedem der Klemmelemente verbundene Mittel zum Aufbringen von Kräften auf vorgegebene Punkte an einer entsprechenden Defibrierdüse (122, 124).
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, bei der die Vorrichtung außerdem eine zwischen den paarweisen Ausgabedüsen (50, 52) angeordnete Ausgabezwischenlage (56) umfasst und bei der mindestens ein Befestigungselement in dem einen der Klemmelemente eingebaut ist, sich durch die Ausgabedüsen (50, 52) und die Ausgabezwischenlage (56) erstreckt und mit einem anderen der Klemmelemente verbunden ist, so dass das Ausgabedüsenpaar (50, 52) zwischen den Klemmelementen befestigt ist, wodurch die Ausgabezwischenlage (56) zwischen den Ausgabedüsen (50, 52) festgeklemmt wird.
  11. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der jedes der Klemmelemente mehrere Befestigungselemente zum Befestigen des Klemmelementepaares am Ausgabedüsenpaar umfasst.
  12. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der die vorgegebenen Punkte an den Defibrierdüsen zwischen den Defibrierschlitzen liegen.
  13. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, bei der die Mittel zum Aufbringen von Kräften an den Klemmelementen neben den vorgegebenen Punkten angeordnet sind.
  14. Vorrichtung gemäß Anspruch 13, bei der die Mittel zum Aufbringen von Kräften außerdem mehrere Schrauben umfassen, die in jedes der Klemmelemente an zu den vorgegebenen Punkten benachbarten Punkten am Klemmelement geschraubt sind, wobei jede der Schrauben an einem der vorgegebenen Punkte gegen die eine der Defibrierdüsen drückt.
  15. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, die außerdem ein Paar Zwischenlagen (170, 172) umfasst, die jeweils zwischen einer der Defibrierdüsen und einer entsprechenden Ausgabedüse angeordnet sind, wodurch der Defibrierdüsenauslass (186, 188) gebildet wird, und die Mittel zum Aufbringen von Kräften die entsprechende der Defibrierdüsen an ihre entsprechende Zwischenlage drückt, wodurch die Zwischenlage zwischen der einen der Defibrierdüsen und ihrer entsprechenden Ausgabedüse fest geklemmt wird.
  16. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der die Vorrichtung außerdem eine zwischen dem Ausgabedüsenpaar angeordnete Ausgabezwischenlage (56) umfasst, und bei der das mindestens eine Befestigungselement in dem einen der Klemmelemente eingebaut ist, sich durch die Ausgabedüsen und die Ausgabezwischenlage erstreckt und mit einem anderen der Klemmelemente verbunden ist, so dass das Ausgabedüsenpaar zwischen den Klemmelementen befestigt ist, wodurch die Ausgabezwischenlage zwischen den Ausgabedüsen fest geklemmt wird.
  17. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die Düse zum Defibrieren und Auftragen mehrerer benachbarter Flüssigkeitsströme auf ein Substrat umfasst: das Ausgabedüsenpaar (50, 52), wobei eine der paarweisen Ausgabedüsen eine erste Fläche (160, 165) mit mehreren Kammern (154, 156) besitzt, wobei jede der Kammern einen Einlasskanal (142, 144, 164, 165) besitzt; und eine zwischen dem Ausgabedüsenpaar und neben der ersten Fläche der einen Ausgabedüse angeordnete Zwischenlage (56), wobei die Zwischenlage und die Ausgabedüsen den Ausgabedüsenauslass (60) bilden, der mehrere, den mehreren Kammern entsprechende Ausgabeschlitze besitzt, die Zwischenlage ein längliches Element (174) umfasst, das sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Ausgabedüsenauslasses erstreckt und nahe den Einlasskanälen in den mehreren Kammern eine Längskante (178) besitzt, und mehrere Vorsprünge (74), deren eines Ende mit der Längskante (68) des länglichen Elementes verbunden ist und deren gegenüberliegendes Ende sich zum Ausgabedüsenauslass (60) erstreckt, wobei jeder der mehreren Vorsprünge nahe den Enden von benachbarten Kammern Seitenränder (72) besitzt, wobei die Seitenränder jedes der mehreren Vorsprünge von dem einen Ende zum gegenüberliegenden Ende jedes Vorsprunges konisch sind.
  18. Vorrichtung gemäß Anspruch 17, bei der die gegenüberliegenden Enden der Zwischenlagen einen Rand besitzen, der ungefähr parallel zur Längskante (178) des länglichen Elementes ist.
  19. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 zum Auftragen einer defibrierten flüssigen Beschichtung auf ein Substrat, wobei die Beschichtung benachbarte Schmelzkleberströme umfasst, wobei die Vorrichtung umfasst:

    eine Ausgabedüsenzwischenlage (56), die ein erstes längliches Element (174) und mehrere erste sich von diesem erstreckende Vorsprünge (74) besitzt;

    das Ausgabedüsenpaar, das an gegenüberliegenden Seiten der Ausgabedüsenzwischenlage funktionell befestigt ist, so dass mehrere Kleberausgabeschlitze (62) gebildet werden, die durch die gegenüberliegende Seite des Ausgabedüsenpaares, das erste längliche Element (174) und Seiten (72) der mehreren ersten Vorsprünge der Ausgabedüsenzwischenlage begrenzt werden; wobei die mehreren Kleberausgabeschlitze benachbart zu einem Kleberausgabedüsenauslass sind;

    ein Paar Defibrierzwischenlagen (170, 172), die ein zweites längliches Element und mehrere zweite Vorsprünge (176) besitzen; wobei das Defibrierdüsenpaar mit dem Defibrierzwischenlagenpaar funktionell an dem Ausgabedüsenpaar befestigt ist, so dass ein Paar Defibrierluftauslässe (186, 188) gebildet wird, wobei jede der paarweisen Defibrierzwischenlagen zwischen einer der paarweisen Defibrierdüsen und einer der paarweisen Ausgabedüsen angeordnet ist, so dass ein Defibrierluftdüsenauslass auf einer Seite des Ausgabedüsenauslasses gebildet wird, wobei jeder der paarweisen Defibrierluftdüsenauslässe mehrere Defibrierdüsenschlitze umfasst, und jeder der mehreren Defibrierluftdüsenschlitze durch das zweite längliche Element, die mehreren zweiten Vorsprünge und gegenüberliegenden Flächen einer der entsprechenden Ausgabedüsen und der Defibrierdüsen begrenzt wird;

    ein Paar Klemmelemente;

    mehrere Befestigungselemente, die längs dem Klemmelementepaar angeordnet sind, so dass die Ausgabezwischenlage zwischen dem Ausgabedüsenpaar fest geklemmt wird;

    mit jedem der Klemmelemente funktionell verbundene Mittel zum Aufbringen von Kräften auf in Längsrichtung liegende Punkte am Defibrierdüsenpaar entlang, so dass das Defibrierzwischenlagenpaar zwischen einer der paarweisen Defibrierdüsen und einer entsprechenden des Ausgabedüsenpaares fest geklemmt wird.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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