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Dokumentenidentifikation DE20318028U1 25.03.2004
Titel Freistehendes, mobiles Gaskochgerät für Wokpfannen
Anmelder Seidt, Markus, 81541 München, DE
DE-Aktenzeichen 20318028
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.03.2004
Registration date 19.02.2004
Application date from patent application 21.11.2003
IPC-Hauptklasse F24C 3/14

Beschreibung[de]

Gaskochgeräte üblicher Bauart sind nicht in der Lage, die erforderlichen Heizleistungen > 6 kW hitzeisoliert und auf kleinem Raum anzubieten. Sie verwenden Gasbrenner, die platzraubende Vormischstrecken zur Aufbereitung des Verbrennungsgases benötigen und die Gehäuse sperrig werden lassen. Die Leistung wird, für Wokpfannen absolut ungeeignet, auf einen großen Flammkreis verteilt.

Bei speziellen, professionellen Wokherden werden üblicherweise Wokringe in einen kreisförmigen Ausschnitt der Gehäuseoberseite eingesetzt um die Wokpfanne aufzunehmen. Diese Wokringe verfügen in der Regel über große Ausschnitte zur Abführung der Verbrennungsgase, durch die bei aufgelegter Wokpfanne die Brennerflamme nach außen treten kann und ein so Sicherheitsrisiko verursacht. Konstruktionsbedingt werden Gehäuseoberflächen, insbesondere die Oberseite stark erhitzt. Größere professionelle Wokherde kühlen deshalb oft die Gehäuseoberfläche mit fließendem Wasser.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, für einen atmosphärischen Hochleistungsbrenner ein kompaktes, verbrennungsgasabführendes, hitze- und flammenabschirmendes Gehäuse zu entwickeln, das die Wokpfanne an seiner Oberseite aufnimmt. Dieses Problem wird mit den in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird ein atmosphärischer Hochleistungsgasbrenner in ein zylindrisches Gehäuse integriert, dessen Durchmesser deutlich kleiner ist, als der der verwendeten Wokpfanne. Die Oberflächen des Gehäuses erwärmen sich lediglich leicht. Durch die gleichmäßige, fein verteilte Abführung der Verbrennungsgase entsteht für die Brennerflamme keine Sogwirkung in Richtung einer größeren Austrittsöffnung. Dennoch reichen die Querschnitte der Zu- und Abluftöffnungen für Leistungen weit über 15 kW aus.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2 angegeben.

Das Brennergehäuse wird in ein zylindrisches, mit Rollen und Grifflöchern ausgestattetes Gehäuseunterteil mit passendem Durchmesser gesteckt. Das Unterteil nimmt hitzeabgeschirmt die Gasflasche zur Versorgung des Brenners auf. Insgesamt entsteht so ein formschöner mobiler Hochleistungsgasbrenner, der lediglich eine Stellfläche benötigt, die kleiner als der Durchmesser der verwendeten Wokpfannen ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand 1 bis 3 erläutert


Anspruch[de]
  1. Freistehendes, mobiles Gaskochgerät für Wokpfannen dadurch gekennzeichnet, dass ein kompaktes Brennergehäuse mit einer Konstruktion mehrerer konzentrisch angeordneter, teilweise gelochter Flammrohre unterschiedlichen Durchmessers und unterschiedlicher Höhe (1,2,3,4) die geführte Ableitung der Verbrennungsgase, die Hitzeabschirmung der Außenhaut des Gehäuses und die Aufnahme der Wokpfanne (6) übernimmt.
  2. Gaskochgerät nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Öffnungen versehenes Bodenblech (5) die Verbrennungsluftzufuhr ermöglicht und die Strahlungshitze nach unten abschirmt.
  3. Gaskochgerät nach Schutzanspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass eine mehrteilige, zylindrische, selbsttragende Gehäusekonstruktion mit Steckverbindungen einen Korpus zur Aufnahme der Gasflasche (7), Regelungs-und Sicherheitstechnik (8) und das Brennergehäuse auf minimal möglicher Stellfläche beherbergt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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