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Dokumentenidentifikation DE20316067U1 01.04.2004
Titel Personenschleuse mit Durchgangssperrvorrichtung
Anmelder elkosta security systems GmbH & Co. KG, 38259 Salzgitter, DE
Vertreter Einsel und Kollegen, 38102 Braunschweig
DE-Aktenzeichen 20316067
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.04.2004
Registration date 26.02.2004
Application date from patent application 15.10.2003
IPC-Hauptklasse G07C 9/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Personenschleuse mit einer entriegelbaren Durchgangssperrvorrichtung und mit einer Geräteschleuse, die eine Durchquerung mit einem Fahrrad ermöglicht.

Durchgangssperrvorrichtungen sind in verschiedenster Form bekannt. Sie weisen häufig ein Drehkreuz mit einer senkrechten Drehachse auf. Die Drehbewegung des Drehkreuzes kann in geeigneter Form gesperrt werden, damit nur berechtigte Personen das Drehkreuz entsperren und damit die Durchgangssperreinrichtung durchqueren können.

In bestimmten Fällen ist es wünschenswert, wenn die Person, die berechtigterweise das Drehkreuz durchqueren darf, bei der Durchquerung ein Fahrrad oder einen vergleichbaren Gegenstand mitführen kann. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Personen mit einem Fahrrad ein entsprechend abgesichertes Firmengelände betreten oder verlassen wollen. In der DE 43 04 356 C1 und der EP 0 655 546 B1 werden entsprechende Durchgangssperrvorrichtungen beschrieben, bei denen die Person, die das Drehkreuz passieren darf, dabei auch in der Lage ist, parallel zu ihrer eigenen Bewegung, gleichwohl aber in einer abgesicherten Baueinheit ein Fahrrad neben dem Drehkreuz durch die Durchgangssperreinrichtung zu führen.

Während diese Konzeptionen auf diese Weise das Mitführen von Fahrrädern erlauben, schwächen sie doch gleichzeitig das Sicherheitssystem, die das Betreten des dahinter liegenden Geländes nur in Ausnahmefällen, nämlich gerade für berechtigte Personen erlauben soll, die sich dann des Drehkreuzes in der Durchgangssperrvorrichtung bedienen. Die vorbeschriebenen Drehkreuzanlagen mit Fahrraddurchreichemöglichkeit stellen demzufolge eine Durchbrechung dieses Sicherheitssystems dar. So kann ein zum Durchgang Berechtigter auf diese Weise problemlos eine größere Zahl nicht Berechtigter mit durch die Durchgangssperreinrichtung nehmen oder auch statt des Fahrrades andere, gegebenenfalls nicht genehmigte oder erwünschte Gegenstände in das gesicherte Gelände einbringen oder von dort nach außen verbringen.

Bei höheren Sicherheitsanforderungen, beispielsweise auf Flughäfen, ist die geschaffene Sicherheit daher unzureichend. Trotzdem muss es möglich bleiben, mit einem Fahrrad durch die entsprechenden Durchgangssperreinrichtungen zu gelangen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Durchgangssperreinrichtung mit der Möglichkeit zur Mitführung eines Fahrrades zu schaffen, die auch höheren Sicherheitsanforderungen genügt.

Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 definierte Erfindung gelöst; Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.

Im Prinzip besteht die Erfindung darin, dass einer Personenschleuse mit entriegelbarer Durchgangssperrvorrichtung eine Geräteschleuse mit gesondert entriegelbarer Durchgangssperrvorrichtung zugeordnet ist, dass beide Schleusen wechselweise geöffnete beziehungsweise geschlossene Ein- und Ausgänge aufweisen, dass beiden Durchgangssperrvorrichtungen Prüfmittel zur Entriegelung bei Nachweis einer Zugangsberechtigung der jeweiligen Person zugeordnet sind, und dass die der Geräteschleuse zugeordneten Prüfmittel zusätzlich vorbestimmte Daten des jeweiligen Gerätes überprüfen.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der Geräteschleuse Sensoren zur Ermittlung des Gewichts des zu schleusenden Gerätes zugeordnet sowie ein Gerät zum Vergleich des gemessenen Ergebnisses mit dem vorbestimmten, in der Schleuse gespeicherten Gewicht des Gerätes und eine Auslösevorrichtung, die die Entriegelung der Durchgangssperrvorrichtung nur bei Übereinstimmung der Vergleichsdaten freigibt. Bei einer Weiterbildung können ein oder beiden Schleusen Sensoren zur Messung von Größe und Zahl von Wärmequellen in der oder den Schleusen zugeordnet werden. Auf diese Weise kann geprüft werden, ob das Gerät mit zusätzlichem Gewicht belastet ist und ob eventuell statt des Gerätes oder zusätzlich zum Gerät ein oder mehrere Personen die Schleuse durchqueren wollen.

Die vorbestimmten Daten und/oder die personenbezogenen Daten können mittels ein oder mehrerer Tastaturen in die ortsfeste Anlage eingegeben werden. Vorzugsweise ist jeder Schleuse ein Kartenlesegerät zugeordnet, dass die der zu schleusenden Person zugeordnete Karte lesen kann. Auf dieser Karte können alle erforderlichen personenbezogenen Daten gespeichert sein und auch die Daten des oder der der jeweiligen Person zur Mitführung erlaubten Geräte, insbesondere eines Fahrrades.

Diese Karte wird nacheinander von den Lesegeräten beider Schleusen gelesen. Die gelesenen Daten werden geprüft und alle oder einige der Daten mit den Messergebnissen der Sensoren verglichen. Erst bei vorliegender Zugangsberechtigung und korrekten Messergebnissen werden beide Durchgangssperrvorrichtungen entriegelt. Dabei können die zu prüfenden Daten bezüglich der beiden Schleusen unterschiedlich sein. Wesentlich ist die für die Prüfung für beide Schleusen voneinander bestehende Abhängigkeit der Daten. Statt einer vollen Übereinstimmung der zu vergleichenden Daten kann auch ein vorbestimmbarer Toleranzbereich erlaubt sein. Damit kann beispielsweise auf witterungsbedingte Unterschiede des Gewichts des Fahrrades (nass oder trocken) und ähnliche Abweichungen geeignet reagiert werden.

Die Personenschleuse ist vorzugsweise in Form eines in einem Schleusenraum drehbar gelagerten Drehkreuzes mit drei Sektoren ausgebildet, bei der zwei Sektoren sich jeweils zu einem Eingang beziehungsweise einem Ausgang öffnen und die Öffnungsbreite der Sektoren größer bemessen ist als die Öffnungsbreite des Eingangs beziehungsweise Ausgangs. Auf diese Weise ist kein direkter Durchgang möglich. Die Geräteschleuse weist in einem von der Personenschleuse getrennten allseitig geschlossenen Schleusenraum eine Eingangsöffnung und eine Ausgangsöffnung sowie eine Drehachse auf, an der eine oder mehrere Trageinrichtungen für ein durch die Eingangsöffnung einschiebbares Gerät anbringbar ist beziehungsweise sind. Die Trageinrichtung ist vorzugsweise als Drehteller ausgebildet, der Teil einer Wiegeeinrichtung ist. Der Drehteller ist an seiner Außenseite mit einer Wandung versehen, die Eingang und Ausgang des Schleusenraumes verschließt und selbst eine Öffnung aufweist, die bei Übereinstimmung mit dem Eingang beziehungsweise Ausgang den Zugang zum Schleusenraum freigibt. Die Eingangsöffnung für die Geräteschleuse oder die Halterung für das Gerät ist vorzugsweise an die Abmessungen des Gerätes angepasst und bewirkt eine sichere Halterung des Gerätes. Auch wird der Zugang für Personen erschwert.

Personenschleuse und Geräteschleuse sind auf einem gemeinsamen Sockel befestigt und bilden eine ortsfeste Baueinheit mit einem gemeinsamen Dach . Die Eingabeeinrichtungen und / oder die Kartenleseeinrichtungen sind vorzugsweise in stabilen Säulen enthalten, die im gemeinsamen Sockel der Schleusen oder einer diesem zugeordneten Montageeinheit befestigt sind. Im Sockel oder der Montageeinheit sind Ausnehmungen und/oder Durchführungen für Kabel, Leiter oder dergleichen vorgesehen.

Die Außenwandungen der Schleusenräume sind verstrebt ausgebildet, weisen beispielsweise ein Abweisgitter mit Durchgreifschutz auf und sind von außen einsichtig. Auf der Außenseite der Geräteschleuse ist ein Übersteigschutz vorgesehen und zwischen den Schleusen ein Durchschlupfschutz. Die Wiege- und Kontrolleinrichtungen sind von außen nicht einsichtig und gestatten keinen Zugang.

Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beispielsweise beschrieben. Es zeigen:

1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Durchgangssperrvorrichtung;

2 eine Seitenansicht der Durchgangssperrvorrichtung aus 1;

3 eine vergrößerte schematische Darstellung des inneren Bereiches eines Drehtellers gemäß der Erfindung; und

4 eine Seitenansicht der Drehtelleranordnung aus 3.

5 zeigt eine perspektivische Ansicht der Geräteschleuse 2.

1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Durchgangssperrvorrichtung mit einer Personenschleuse 1 und einer von dieser getrennten Geräteschleuse 2, denen ein gemeinsames Dach 3 zugeordnet ist, ein sogenanntes Drehkreuzdach, ggf. mit Beleuchtung der beiden überdachten Räume. Das Dach 3 ist über Säulen 4 mit einem Sockel 5 und/ oder einer Montageunterlage 6 ortsfest verbunden.

Die Personenschleuse 1 enthält ein dreiflügeliges Drehkreuz 7, dessen Achse 8 im Dach 3 und im Sockel 5 und/ oder der Montageunterlage 6 gelagert ist. An der Unterseite des Daches 3 sind Bewegungsmelder 9 vorgesehen, mit denen beispielsweise der Zugang und der Weggang von passierenden Personen angezeigt werden kann. Die Personenschleuse 1 ist mit einem Eingang 10 und einem Ausgang 11 versehen. Der Eingang 10 ist kontrolliert begehbar, der Ausgang 11 ist frei, auch bei Durchgang in umgekehrter Richtung. Die Geräteschleuse 2 ist mit einem Eingang 12 und einem Ausgang 13 versehen. Der Eingang 12 und der Ausgang 13 sind nur kontrolliert begehbar.

Dem Eingang 10 der Personenschleuse 1 ist eine Säule 14 mit einem Kartenleser 15 zugeordnet. Dieser Kartenleser 15 liest von einer der jeweiligen Person zugeordneten Karte, beispielsweise einer Chip- Karte, die personenbezogenen Daten, die insbesondere eine Zugangsberechtigung enthalten, und entriegelt die dem Drehkreuz zugeordnete Durchgangssperrvorrichtung.

Dem Eingang 12 der Geräteschleuse 3 ist eine Säule 16 mit einem Kartenleser 17 zugeordnet. Dieser Kartenleser 17 liest von der der jeweiligen Person zugeordneten selben Karte nicht nur die Zugangsberechtigung, sondern auch Daten des der Person zugeordneten Geräts, insbesondere eines Fahrrades 18. Diese Daten geben beispielsweise das Gewicht des zuvor gewichteten Fahrrades 18 an. Zu diesem Zweck ist der Lagerung der Drehachse 19 der Geräteschleuse 2 eine Wiegeeinrichtung 20 zugeordnet. Auch der Geräteschleuse 2 ist eine entriegelbare Durchgangssperrvorrichtung zugeordnet , die bei richtiger Zugangsberechtigung und richtigem Gewicht den Eingang 12 zur Geräteschleuse 2 öffnet. Dem Ausgang 13 der Geräteschleuse 2 ist eine Säule 21 mit einem Drucktaster 22 zugeordnet. Dieser Ausgang wird also erst durch Betätigung des Drucktasters 22 frei.

Das Fahrrad 18 wird durch den Eingang 12 in die Geräteschleuse 2, insbesondere in eine Führung 23 geschoben. Diese Halterung wird bei Entriegelung so gedreht, dass das Fahrrad 18 nach Betätigung des äußeren Drucktasters 22 durch den Ausgang 13 entnommen werden kann. Bewegungsmelder 24 zeigen die Zuführung und Entnahme des Fahrrades 18 an.

Beide Schleusen 2, 3 haben somit steuerbare Durchgangssperrvorrichtungen, bei denen die Ein- und Ausgänge 10, 11 der Personenschleuse frei zugänglich sein können, der Zugang aber durch den Kartenleser 15 kontrolliert wird. Bei der Geräteschleuse 2 verschließt im Ruhezustand ein Stabgitter 30 am Umfang des Drehtellers 25 die Eingänge beziehungsweise Ausgänge 12, 13. Beiden Durchgangssperrvorrichtungen sind Prüfmittel 15, 17 zur Entriegelung bei Nachweis einer Zugangsberechtigung der jeweiligen Person zugeordnet. Die der Geräteschleuse 2 zugeordneten Prüfmittel 17 prüfen zusätzlich vorbestimmte Daten des jeweiligen Gerätes 7.

Die Durchgangssperrvorrichtung der Gesamtanlage ist so ausgebildet, dass zwei unabhängig voneinander drehfähige und jeweils eigene Drehachsen 8, 19 aufweisende Schleusen 1 und 2 vorgesehen sind. Die Personenschleuse 1 ist für das Passieren nur durch eine Person vorgesehen, während die Geräteschleuse 2 für das Passieren nur durch ein Fahrrad 18 oder ein ähnliches Element vorgesehen ist, also nicht für eine Person. Der im Ruhezustand durch das Stabgitter 30 der Schleuse 2 verschlossene Eingang 12 wird automatisch geöffnet, wenn das Kartenlesegerät 17 die Zugangsberechtigung des Gerätenutzers festgestellt hat. Zur Überprüfung der richtigen Nutzung sind den beiden Schleusen 1, 2, beispielsweise in den Bewegungsmeldern 9, 24 Wärmesensoren zugeordnet, die bei der Personenschleuse 1 beispielsweise die Zahl der Wärmequellen ermittelt und bei der Geräteschleuse 2 das Vorhandensein einer Wärmequelle. Die Wärmesensoren sind so eingestellt, dass eine Wärmequelle mit einer Person gleichgesetzt wird. Wird also in der Geräteschleuse 2 eine Wärmequelle ermittelt, so wird der das Fahrrad 18 tragende Drehteller 25 nicht zum Ausgang 13 gedreht, auch wenn die Wiegeeinrichtung 20 das korrekte Gewicht des Gerätes ermittelt hat. Bei von den Prüfgeräten akzeptierter Zugangsberechtigung und inkorrekten Messergebnissen bleiben beide Durchgangssperrvorrichtungen verriegelt. Es kann aber allein der Person auch Durchgang gewährt werden. Alarm kann ausgelöst und die Karte eingezogen oder blockiert werden.. Ein Gitter 26 in der Geräteschleuse verhindert dabei den Durchgang einer Person vom Eingang 12 zum Ausgang 13 in ungedrehter Position. Die Wärmesensoren sind vorzugsweise im Dachbereich angeordnet, insbesondere in verteilter Anordnung. Dadurch wird einer Verschmutzung vorgebeugt.

Beide Geräteschleusen 1, 2 sind an ihrer Außenseite mit Stabgittern 27, 28 gegen unbefugtes Eindringen oder Eingreifen von der Außenseite aus geschützt. Zusätzlich können diese Gitter 27, 28 noch durch feinmaschige Abweisgitter 29 verstärkt werden. Nach oben sind die Schleusenräume ebenfalls gegen Eindringen oder gegen Einbringen von Gegenständen gesichert.

2 zeigt eine Seitenansicht der Durchgangssperrvorrichtung aus 1. Die Achse 8 der Personenschleuse 1 ist oberhalb des Schleusenraumes gelagert. Lagerung und Antrieb für die Achse 8 sind dort vorgesehen und nach außen hin durch eine Abdeckung 31 geschützt. Für die Achse 19 der Geräteschleuse 2 ist oberhalb des Schleusenraumes die Lagerung und der Antrieb vorgesehen. Auch diese Bauteile sind nach außen hin durch eine Abdeckung 32 geschützt. Zwischen den Schleusen 1 und 2 ist ein Durchschlupfschutz 33 in Form eines Stabgitters angeordnet. Der Geräteschleuse ist eine Ampel 34 zugeordnet, die rot zeigt und erst nach Feststellung der Zugangsberechtigung die Farbe ändert oder abschaltet. Diese Ampel ist auch innen sichtbar. Im Montageboden 6 oder im Sockel 5 sind Kabelkanäle 35 für die erforderlichen elektrischen Bauelemente und für die Meldeleitungen zu den Prüfeinrichtungen vorgesehen, die zu vorbestimmten Gebäuden führen.

3 zeigt eine vergrößerte schematische Darstellung des inneren Bereiches eines Drehtellers 25 gemäß der Erfindung; und

4 zeigt eine Seitenansicht der Drehtelleranordnung aus 3. Unterhalb des Drehtellers 25 ist die Wiegeeinrichtung 20 im Schnitt dargestellt.

5 zeigt eine perspektivische Ansicht der Geräteschleuse 2.

Bezugszeichenliste 1 Personenschleuse 2 Geräteschleuse 3 Gemeinsames Dach 4 Säulen 5 Sockel 6 Montageunterlage 7 Drehkreuz der Personenschleuse 8 Achse des Drehkreuz 7 9 Bewegungsmelder 10 Eingang der Personenschleuse 11 Ausgang der Personenschleuse 12 Eingang der Geräteschleuse 13 Ausgang der Geräteschleuse 14 Säule vor Eingang 10 15 Kartenleser 16 Säule vor Eingang 12 17 Kartenleser an Säule 16 18 Fahrrad 19 Drehachse der Geräteschleuse 20 Wiegeeinrichtung 21 Säule am Ausgang 13 22 Drucktaster an 21 23 Führung für 18 in 2 24 Bewegungsmelder 25 Drehteller in 2 26 Gitter in 2 27 Stabgitter 28 Stabgitter 29 Abweisgitter 30 Stabgitter am Umfang von 25 31 Abdeckung oberhalb 1 32 Abdeckung oberhalb 2 33 Durchschlupfschutz zwischen 1 und 2 34 Ampel in und an 2 35 Kabelkanäle

Anspruch[de]
  1. Personenschleuse (1) mit einer entriegelbaren Durchgangssperrvorrichtung und mit einer Geräteschleuse (2), die eine Durchquerung mit einem Fahrrad (18) ermöglicht, dadurch gekennzeichnet,

    dass einer Personenschleuse (1) mit entriegelbarer Durchgangssperrvorrichtung eine Geräteschleuse (2) mit gesondert entriegelbarer Durchgangssperrvorrichtung zugeordnet ist,

    dass beide Schleusen Ein- und Ausgänge (10, 11, 12, 13) aufweisen,

    dass beiden Eingängen (10, 12) Prüfmittel (15, 17) zugeordnet sind zur Prüfung der Zugangsberechtigung von Person und Gerät und zur Entriegelung der Durchgangssperrvorrichtung bei Nachweis einer Zugangsberechtigung der jeweiligen Person,

    dass die der Geräteschleuse zugeordneten Prüfmittel zusätzlich vorbestimmte Daten des jeweiligen Gerätes überprüft, und

    dass die Durchgangssperrvorrichtung der Geräteschleuse (2) erst nach zutreffendem Vergleich der vorbestimmten Daten mit den tatsächlichen Daten entriegelt wird.
  2. Personenschleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Geräteschleuse (2) Sensoren (20) zur Ermittlung des Gewichts des zu schleusenden Gerätes (18) zugeordnet sind sowie ein Gerät zum Vergleich des gemessenen Ergebnisses mit dem vorbestimmten Gewicht des Gerätes (18) und eine Auslösevorrichtung, die die Entriegelung der Durchgangssperrvorrichtung nur bei Übereinstimmung der Vergleichsdaten freigibt.
  3. Personenschleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beiden Schleusen (1, 2) Sensoren zur Messung von Größe und Zahl von Wärmequellen in der oder den Schleusen (1, 2) vorgesehen sind.
  4. Personenschleuse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmten Daten und/oder die personenbezogenen Daten mittels ein oder mehrerer Tastaturen in die ortsfeste Anlage eingegeben werden.
  5. sPersonenschleuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schleuse (1, 2) ein Kartenlesegerät (15, 17) zugeordnet ist, das die der zu schleusenden Person zugeordnete Karte lesen kann, und dass auf dieser Karte alle personenbezogenen Daten und auch die Daten des oder der der jeweiligen Person zur Mitführung erlaubten Geräte gespeichert sind.
  6. Personenschleuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Karte nacheinander von den Lesegeräten (15, 17) beider Schleusen gelesen wird, und dass die gelesenen Daten in vorbestimmter Weise geprüft und einige der Daten mit den Messergebnissen der Sensoren verglichen werden.
  7. Personenschleuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorliegender Zugangsberechtigung und korrekten Messergebnissen beide Durchgangssperrvorrichtungen entriegelt werden.
  8. Personenschleuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorliegender Zugangsberechtigung und inkorrekten Messergebnissen beide Durchgangssperrvorrichtungen verriegelt bleiben.
  9. Personenschleuse nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass von den Prüfgeräten anerkannter Zugangsberechtigung und inkorrekten Messergebnissen Alarm auslistet wird und/oder die Karte eingezogen oder blockiert wird.
  10. Personenschleuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Geräteschleuse (2) ein Drehteller (25) angeordnet ist, der eine Halterung (23) für ein Fahrrad (18) aufweist und an seinem Umfang mit einem Gitter (30) versehen ist, das den Umfang bis auf die Öffnungen für Zugang und Ausgang verschließt.
  11. Personenschleuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewichtsprüfung des Gerätes (18) unterhalb des Drehtellers (25) eine Wiegeeinrichtung (20) vorgesehen ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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