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Dokumentenidentifikation DE10247579B3 15.04.2004
Titel Abstreifeinrichtung für Fräswalzen einer Baumaschine, sowie Verfahren
Anmelder Wirtgen GmbH, 53578 Windhagen, DE
Erfinder Holl, Bernd, 53577 Neustadt, DE;
Ley, Herbert, 53562 St. Katharinen, DE;
Hähn, Günther, Dr., 53639 Königswinter, DE
Vertreter Patentanwälte von Kreisler, Selting, Werner et col., 50667 Köln
DE-Anmeldedatum 11.10.2002
DE-Aktenzeichen 10247579
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.04.2004
IPC-Hauptklasse E01C 23/088
Zusammenfassung Bei einer Abstreifeinrichtung für Fräswalzen (2) einer Baumaschine, insbesondere einer Straßenfräsmaschine (1), bei der innerhalb einer maximalen Fräsbreite Fräswalzen (2) unterschiedlicher Fräsbreite einsetzbar sind, mit mindestens einem in Fahrtrichtung hinter der Fräswalze (2) höhenverstellbar angeordneten Abstreifschild (8), das über die von der mindestens einen Fräswalze (2) abgefräste oder abzufräsender Oberfläche (3) gleiten kann, ist vorgesehen, dass das Abstreifschild (10) die maximale Fräsbreite überdeckt und dass eine relativ zu dem Abstreifschild (10) höhenverstellbare Befestigungseinrichtung (16) für mindestens ein der jeweils eingesetzten Fräswalze (2) oder Fräswalzen angepasstes Abstreiferunterteil (20) angeordnet ist, wobei das Abstreiferunterteil (20) mit Hilfe der Befestigungseinrichtung (16) in einer der Fräswalze (2) entsprechenden Position innerhalb der Breite des Abstreifschildes (10) positionierbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Abstreifeinrichtung für Fräswalzen an einer Baumaschine, wie Straßenfräsmaschine, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren zum Abstreifen von verbliebenem abgefrästen Material nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10.

Es sind Straßenfräsmaschinen bekannt, bei denen innerhalb einer maximalen Fräsbreite Fräswalzen unterschiedlicher Fräsbreite einsetzbar sind. In Fahrtrichtung vor der Fräswalze befindet sich eine Transporteinrichtung zum Befördern des abgefrästen Materials. In Fahrtrichtung hinter der Fräswalze ist ein Abstreifschild höhenverstellbar angeordnet, das über die von der Fräswalze abgefräste Oberfläche gleiten und diese Oberfläche von verbliebenem abgefrästen Material säubern kann. Derartige Abstreifschilde sind aus US 4,186,968 und 4,139,318 bekannt.

Insbesondere bei Straßenfräsmaschinen, die ein schnelles Auswechseln von Fräswalzen unterschiedlicher Fräsbreite zufassen, ist es wünschenswert, dass das Abstreifschild an die jeweils benötigte Fräsbreite schnell anpassbar ist.

Das Abstreifschild wird benötigt; um abgefrästes Material, das sich in Fahrtrichtung hinter der Fräswalze ansammelt, von der abgefrästen Oberfläche abzusehaben, und eine weitestgehend saubere abgefräste Fläche zu hinterlassen. Das hinter der Fräswalze angesammelte Material wird dabei erneut der Fräswalze zugeführt, bis es von der Transporteinrichtung aufgenommen und abtransportiert wird.

Aus der DE 38 23 480C1 ist ein segmentiertes Abstreifschild bekannt, bei dem die einzelnen Segmente separat höhenverstellbar angeordnet sind, um sich an unterschiedliche Fräsbreiten verschiedener Fräswalzen anzupassen. Die Segmente sind dabei in einer Reihe nebeneinander angeordnet. Nachteilig ist dabei, dass durch die festgelegte Breite der Segmente nur Fräswalzen mit einer der Segmentierung der Abstreifschildsegmente entsprechenden Breite einsetzbar sind. Desweiteren ist durch die Segmentierung die Position der Fräswalze festgelegt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abstreifeinrichtung für Fräswalzen einer Baumaschine zu schaffen, die flexibel, kostengünstig und mit geringem Montageaufwand an die Fräswalzenbreite anpassbar ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. Anspruchs 10. Die Endung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass ein Abstreifschild die maximale Fräsbreite überdeckt, und dass eine relativ zu dem Abstreifschild höhenverstellbare Befestigungseinrichtung für mindestens ein der jeweils eingesetzten Fräswalze oder Fräswalzen angepasstes Abstreiferunterteil vorgesehen ist.

Das Abstreiferunterteil ist mit Hilfe der. Befestigungseinrichtung in einer der jeweiligen Fräswalze entsprechenden Position innerhalb der Breite des Abstreifschildes positionierbar.

Das Abstreiferunterteil wird beim Auswechseln der Fräswalze an der Befestigungseinrichtung. positioniert oder montiert. Im Falle von zwei mit Abstand voneinander angeordneten Fräswalzen werden entweder zwei Abstreiferunterteile an der Befestigungseinrichtung positioniert oder ein einheitliches Abstreiferunterteil, das an die von beiden Fräswalzen erzeugte Fräskontur angepasst ist. Ein derartiges Abstreiferunterteil ist beispielsweise beim Fräsen beiderseits von Schienen einsetzbar.

Die Erfindung ermöglicht es in vorteilhafter Weise, dass das Abstreifschild auf der zu fräsenden Oberfläche gleiten kann, während das Abstreiferunterteil auf der abgefrästen Oberfläche gleitet. Dadurch, dass die Befestigungseinrichtung unabhängig von dem Abstreifschild höhenverstellbar ist, ist die Abstreifeinrichtung auch in den Fällen einsetzbar, in denen mit einer variierenden Frästiefe gearbeitet wird. In diesem Fall liegt das Abstreifschild auf der zu fräsenden Oberfläche auf oder weist einen vorbestimmten Abstand zu dieser auf, während das Abstreiferunterteil entsprechend der variierenden Frästiefe mit Hilfe der Befestigungseinrichtung an die jeweilige Frästiefe anpassbar ist.

Die erfindungsgemäße Abstreifeinrichtung kann daher auch in der Weise genutzt werden, dass das Abstreifschild einen Abstand zu der zu fräsenden Oberfläche aufweist, während das Abstreiferunterteil auf der abgefrästen Oberfläche aufliegt. In diesem Fall wird ein Teil des abgefrästen Materials neben der abgefrästen Oberfläche abgelegt.

Ganz besonders vorteilhaft ist, dass mit geringem Montageaufwand die Abstreifeinrichtung an die jeweils eingesetzte Fräswalze unterschiedlicher Fräsbreite, unterschiedlicher Fräswalzenkontur und unterschiedlicher Fräswalzenposition angepasst werden kann, wobei lediglich das Abstreifunterteil ausgewechselt werden muss.

Die Befestigungseinrichtung ist vorzugsweise in Fahrtrichtung hinter dem Abstreifschild angeordnet.

Die Profilform des Abstreiferunterteils ist der Fräswalzenprofilform angepasst. Auf diese Weise kann das Abstreiferunterteil auch für Fräswalzen mit nicht kreiszylindrischer Form eingesetzt werden, z.B. mit einer im Querschnitt V-förmigen Fräsnut.

Die Befestigungseinrichtung erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte maximale Fräsbreite und ist parallel zu und/oder in Fahrtrichtung hinter dem Abstreifschild angeordnet. Dadurch, dass sich die Befestigungseinrichtung über die gesamte Breite des Abstreifschildes erstreckt, ist eine Positionierung oder Montage des Abstreiferunterteils an einer beliebigen Stelle innerhalb der Breite des Abstreifschildes möglich.

Die unteren und/oder seitlichen Kanten des Abstreiferunterteils, sowie die Unterkanten der Abstreifschilder weisen Verschleißleisten auf. Die Verschleißleisten sind auswechselbar und bestehen vorzugsweise aus verschleißfesten Hartmetallen.

Das relativ zu dem Abstreifschild höhenverstellbare Abstreiferunterteil ist entlang einer Führung parallel zu und/oder auf dem Abstreifschild verfahrbar. Beispielsweise kann das Abstreiferunterteil entlang einer im wesentlichen vertikalen Schienenführung auf dem Abstreifschild oder unabhängig von dem Abstreifschild in einer seitlichen Führung parallel zu dem Abstreifschild verfahrbar sein. Das Abstreifschild und das Abstreiferunterteil können geringfügig gegen die Fahrtrichtung schräggestellt sein.

Das Abstreiferunterteil kann mindestens eine Öffnung zur definierten Ablage des abgefrästen Materials aufweisen. Die Öffnung besteht aus einer nach unten offenen Aussparung, mit deren Hilfe gezielt abgefrästes Material in Streifenform auf der und/oder neben der abgefrästen Oberfläche abgelegt werden kann. Wenn abgefrästes Material neben der abgefrästen Oberfläche abgelegt werden soll, kann das Abstreiferunterteil einen seitlich abstehenden Abschnitt aufweisen, der zur Ablage des abgefrästen Materials einen Abstand von der zu fräsenden Oberfläche aufweist. Die Kontur des Abstreiferunterteils kann generell frei gewählt werden, so dass aufgrund der schnellen Austauschbarkeit des Abstreiferunterteils eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Aufgabenstellungen erfolgen kann.

Das erste Abstreifschild kann Verschleißfeisten mit gerundeten unteren Kanten und/oder das Abstreiferunterteil kann Verschleißkanten mit im wesentlichen scharfen unteren Kanten aufweisen.

Nach einem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass zum Abstreifen der gefrästen Oberfläche mit konstanter oder variierender Frästiefe ein Abstreiferunterteil verwendet wird, das mit Hilfe einer relativ zu dem Abstreifschild höhenverstellbaren Befestigungseinrichtung entsprechend der Lage der jeweils eingesetzten Fräswalze positioniert wird.

Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.

Es zeigen

1 eine erfindungsgemäße Frontlader-Straßenfräsmaschine,

2 die erfindungsgemäße Abstreifeinrichtung hinter einer Fräswalze,

3a bis 3e die erfindungsgemäße Abstreifeinrichtung mit unterschiedlichen der Fräswalzenbreite angepassten Abstreiferunterteilen,

4 eine Position des Abstreiferunterteils bei linksbündiger Anordnung der Fräswalze, und

5 eine mögliche Anordnung des Abstreiferunterteils beim Fräsen mit maximaler Fräsbreite.

1 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer Frontlader-Straßenfräsmaschine.

Derartige Straßenfräsmaschinen 1 können mit einem Fräswalzenschnellwechselsystem versehen sein, mit dem ein Wechseln der Fräswalze 2 mit geringem Zeit- und Montageaufwand möglich ist. Dadurch können mit derselben Straßenfräsmaschine unterschiedliche Aufträge abgearbeitet werden.

Die selbstfahrende Straßenfräsmaschine 1 ist in 1 mit Rädern ausgestattet, kann aber selbstverständlich auch von Kettenlaufwerken, wie sie in 2 gezeigt sind, getragen werden.

Die Fräswalze 2 ist bei dem Ausführungsbeispiel der Straßenfräsmaschine 1 gemäß 1 am hinteren Ende der Maschine angeordnet und von einem Walzenkasten 4 umgeben. An dem in Fahrtrichtung hinteren Ende des Walzenkastens 4 ist eine höhenverstellbare Abstreifeinrichtung 6 angeordnet, die ein erstes Abstreifschild 10 aufweist, das die maximale Fräsbreite der breitesten Fräswalze 2 überdeckt und beispielsweise in einem Portal 12 des Maschinenrahmens 14 höhenverstellbar geführt ist. An dem ersten Abstreifschild 10 oder an dem Portal 12 des Maschinenrahmens 14 ist, wie am besten aus 2 hervorgeht, eine schildförmige Befestigungseinrichtung 16 für ein Abstreiferunterteil 20 parallel zu dem Abstreifschild 10 höhenverstellbar geführt.

Die Befestigungseinrichtung 16 ist wegen der besseren Zugänglichkeit in Fahrtrichtung vorzugsweise hinter dem Abstreifschild 10 angeordnet, und zwar desweiteren vorzugsweise so, dass es parallel zu dem Abstreifschild 10 mit Hilfe einer Kolben-Zylindereinheit 24 auf- und abbewegbar ist.

Das erste Abstreifschild 10 ist seinerseits über eine Kolben-Zylindereinheit 22 relativ zu dem Maschinenrahmen 14 bzw. relativ zu dem Portal 12 oder relativ zu einem Walzenkasten der Fräswalze 2 auf- und abbewegbar.

Hierbei ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Abstreifschild 10 in seitlichen Längsführungen des Portals 12 geführt ist.

Die Befestigungseinrichtung 16 kann ebenfalls in einer Längsführung des Portals 12 geführt sein oder wie in den Ausführungsbeispielen der 2 bis 5 gezeigt, entlang einer Schienenführung 26 auf dem Abstreifschild 10 mit Hilfe der Kolben-Zylindereinheit 24 verfahrbar sein.

Wie aus 2 ersichtlich, erstreckt sich die Befestigungseinrichtung 16 vorzugsweise über nahezu die gesamte Breite des Abstreifschildes 10.

Die Befestigungseinrichtung 16 kann mit Hilfe von Klemmeinrichtungen 30 in einer bestimmten Position auf dem ersten Abstreifschild 10 festgesetzt werden. Die Klemmeinrichtung 30 besteht aus Befestigungsschrauben, die durch einen Klemmstein und eine Nut 32 hindurchgeführt sind und in dem Abstreifschild 10 verschraubbar sind.

Das Abstreiferunterteil 20 ist hinsichtlich Breite und Kontur der Außenkontur der Fräswalze 2 angepasst. Im Falle einer kreiszylindrischen Fräswalze 2, wie in den Fign. dargestellt, ist die Unterkante des Abstreiferunterteils 20 geradlinig und parallel zur Achse der Fräswalze 2. Entsprechend verläuft die Unterkante beispielsweise bei einer tonnenförmigen Fräswalze 2 bogenförmig.

Die Befestigungseinrichtung 16 weist eine Vielzahl von Bohrungen 28 auf, die es ermöglichen, mit Hilfe von Befestigungsschrauben und Durchgangslöchern 29 des Abstreiferunterteils 20 das Abstreiferunterteil an verschiedenen Positionen, vorzugsweise rechtsbündig oder auch linksbündig aber auch in Zwischenpositionen zu befestigen.

Wie aus den 3a bis 3e ersichtlich können unterschiedliche Abstreiferunterteile 20 an der Befestigungseinrichtung 16 befestigt werden, wobei diese in einfacher Weise und in kurzer Zeit an der Befestigungseinrichtung 16 befestigt werden können, wenn ein Fräswalzenwechsel erfolgt.

Wie aus den 4 und 5 hervorgeht, ist eine unterschiedliche Anordnung eines Abstreiferunterteils 20 gleicher Breite an dem zweiten Abstreifschild 16 möglich.

An der Unterkante des Abstreiferunterteils 20 kann eine zur abgefrästen Oberfläche 3 hin offene Aussparung vorgesehen sein, um gezielt einen Streifen abgefrästes Material auf der abgefrästen Oberfläche 3 zur weiteren Verwendung abzulegen.

Desweiteren kann die Abstreifeinrichtung, wie in 5 gezeigt, auch in einer Position eingesetzt werden, bei der nur das Abstreifschild 10 mit der abgefrästen Oberfläche in Kontakt ist, wenn eine Fräswalze mit maximaler Fräsbreite eingesetzt ist.

Die Abstreifeinrichtung ermöglicht auch eine Betriebsweise, bei der das Abstreifschild 10 nicht auf der zu fräsenden Oberfläche aufliegt, sondern mit Abstand von dieser gehalten ist, während die Befestigungseinrichtung 16 mit dem Abstreiferunterteil 20 heruntergefahren ist, derart, dass die Unterkante des Abstreiferunterteils 20 auf der abgefrästen Oberfläche 3 gleitet. In diesem Fall ist eine Materialablage seitlich neben dem Fräsbereich möglich, wobei durch den Abstand der Unterkante des Abstreifschildes 10 zu der ungefrästen Oberfläche die Menge des abgelegten Materials einstellbar ist.

Die Abstreifeinrichtung kann schließlich bei Ausnutzung der vollen Fräsbreite auch mit einem Abstreiferunterteil 20 mit der maximalen Fräsbreite betrieben werden, wobei dann die abgefräste Oberfläche 3 sowohl von dem Abstreifschild 10 als auch von dem Abstreiferunterteil gleicher Breite abgezogen werden kann, um einen höheren Säuberungsgrad zu erzielen (3a).

Wie aus 2 ersichtlich weisen die Unterkante sowie die Seitenkanten des Abstreiferunterteils 20 Verschleißleisten 34, 36 auf, die auswechselbar sind.

Auch die Unterkanten und Seitenkanten des Abstreifschildes 10 sind mit Verschleißleisten (in den Zeichnungen nicht dargestellt) versehen.

Im Falle des Einsatzes des Abstreifschildes 10 und eines Abstreiferunterteils 20 nahezu gleicher Breite können unterschiedliche Verschleißleisten an den Unterkanten des Abstreifschildes 10 und an den Unterkanten des Abstreiferunterteils 20 vorgesehen sein. Bei doppeltem Überstreichen der abgefrästen Oberfläche 3 kann die Verschleißleiste des Abstreifschildes 10 gerundete Kanten aufweisen, während die untere Verschleißleiste 34 des Abstreiferunterteils 20 mit scharfkantigen Kanten versehen sein. In diesem Fall kann mit dem Abstreifschild 10 mit verringertem Anpressdruck gegen die abgefräste Oberfläche 3 eine Grobreinigung erfolgen, während das Abstreiferunterteil 20 mit einem erhöhten Anpressdruck arbeiten kann.


Anspruch[de]
  1. Abstreifeinrichtung. für Fräswalzen (2) einer Baumaschine, wie Straßenfräsmaschine (1), bei der innerhalb einer maximalen Fräsbreite Fräswalzen (2) unterschiedlicher Fräsbreite einsetzbar sind, mit mindestens einem in Fahrtrichtung hinter der Fräswalze (2) höhenverstellbar angeordneten Abstreifschild, das über die von der mindestens einen Fräswalze (2) abgefräste oder abzufräsender Oberfläche (3) gleiten kann, dadurch gekennzeichnet,

    – dass das Abstreifschild (10) die maximale Fräsbreite überdeckt, und

    – dass eine relativ zu dem Abstreifschild (10) höhenverstellbare Befestigungseinrichtung (16) für mindestens ein der jeweils eingesetzten Fräswalze (2) oder Fräswalzen (2) angepasstes Abstreiferunterteil (20) vorgesehen ist, wobei das Abstreiferunterteil (20) mit Hilfe der Befestigungseinrichtung (16) in einer der Fräswalze (2) entsprechenden Position innerhalb der Breite des Abstreifschildes (10) positionierbar ist.
  2. Abstreifeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (16) in Fahrtrichtung hinter dem Abstreifschild (10) angeordnet ist.
  3. Abstreifeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilform des Abstreiferunterteils (20) der Fräswalzenprofilform angepasst ist.
  4. Abstreifeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (16) sich über die maximale Fräsbreite erstreckt und parallel zu dem Abstreifschild (10) angeordnet ist.
  5. Abstreifeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (16) an dem Abstreifschild (10) höhenverstellbar angeordnet ist.
  6. Abstreifeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren und/oder seitlichen Kanten des Abstreiferunterteils (20) sowie des Abstreifschildes (10) Verschleißleisten (34, 36) aufweisen.
  7. Abstreifeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (16) entlang einer Führung parallel zu und/oder auf dem ersten Abstreifschild (10) verfahrbar ist.
  8. Abstreifeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstreiferunterteil (20) an der Unterkante mindestens eine nach unten hin offene Aussparung (38) zur definierten Ablage des abgefrästen Materials aufweist.
  9. Abstreifeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstreifschild (10) Verschleißleisten (34, 36) mit gerundeten unteren Kanten und/oder das Abstreiferunterteil (20) Verschleißkanten (34, 36) mit scharfen Kanten aufweist.
  10. Verfahren zum Abstreifen von verbliebenem abgefrästen Material hinter einer Fräswalze (2) einer Baumaschine, wie Straßenfräsmaschine, bei der innerhalb einer maximalen Fräsbreite Fräswalzen (2) unterschiedlicher Fräsbreite einsetzbar sind, durch Abstreifen der abgefrästen Oberfläche (3) mit mindestens einem in Fahrtrichtung hinter der Fräswalze (2) höhenverstellbar angeordneten Abstreifschild (10), nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abstreifen der gefrästen Oberfläche (3) mit konstanter oder variierender Frästiefe ein Abstreiferunterteil (20) verwendet wird, das mit Hilfe einer relativ zu dem Abstreifschild (10) höhenverstellbaren Befestigungseinrichtung entsprechend der Lage der jeweils eingesetzten Fräswalze (2) positioniert wird.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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