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Dokumentenidentifikation DE69722555T2 29.04.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000837238
Titel Akustisches Gerät aus spritzgiessfähigem Kunststoff
Anmelder Westaflex Tubos Flexiveis Ltda., Araucaria, Parana, BR
Erfinder Lepoutre, Edmond Pol Jean, Curitiba, Parana, BR
Vertreter Patentanwälte von Kreisler, Selting, Werner et col., 50667 Köln
DE-Aktenzeichen 69722555
Vertragsstaaten BE, DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.06.1997
EP-Aktenzeichen 973044167
EP-Offenlegungsdatum 22.04.1998
EP date of grant 04.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.2004
IPC-Hauptklasse F02M 35/14

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft formbare Schalldämpfer und insbesondere formbare rohrförmige schalldämpfende Auskleidungen aus schalldämpfendem Material oder einer Gruppe von schalldämpfenden Materialien, das/die eine Form aufweist/aufweisen, die von den internen Charakteristiken der Lufteinlasskomponenten eines Fahrzeugmotors, wie z. B. des Luftfilters eines Kraftwagens, Kleinlastwagens, Lastwagens o. ä., vorbestimmt ist.

Wie in der Automobilindustrie bekannt, sind Schalldämpfer normalerweise im Inneren eines Fahrzeugmotor-Luftfilters angeordnet, bei denen es sich z. B. um bekannte Schalldämpfer oder kegelstumpfförmige Schalldämpfer aus Kunststoff oder Metall handeln kann, die im wesentlichen um kreisförmige Öffnungen (1-A1, 2A1) angeordnet sind – siehe beiliegende 1, die einen seitlichen Querschnitt eines herkömmlichen Luftfilters zeigt -, welche jeweils auf einer Seite der oberen Luftfilterkammer (1) und der unteren Kammer (2) ausgebildet sind, wobei das Luftfilterelement (3) zwischen die beiden Kammern (1, 2) und die innenliegenden Unterstützungen für das Luftfilterelement (3) gepresst ist.

Das Patent EP-A 0 435 588 ist durch ein unitäres Rohr mit einer Innenauskleidung aus Gewebelagen aus porösem Material und Gummimaterial gekennzeichnet, d. h. ein Rohr in Form eines einzelnen Moduls, das das frühere am Filterende vorgesehene Rohr für ungereinigte Luft ersetzt, welches von außen kommende ungereinigte Luft aufnimmt und dem Luftfilter zuführt. Somit handelt es sich dabei im Gegensatz zu der vorliegenden Endung nicht um ein spezifisches Rohr, das perfekt in ein anderes Rohr eingesetzt ist, und das erst recht nicht in das Reinluftrohr eingesetzt ist, sondern um ein spezifisches Rohr, das das Rohr für ungereinigte Luft ersetzt, wenn das Luftfilterende, wie in 1 gezeigt, ein völlig anderes Konzept der vorliegenden Erfindung darstellt, da es sich hier um eine Art und Weise handelt, in der ein Schalldämpfungsrohr im wesentlichen aus Gummi hergestellt ist, das in einem Rohr für ungereinigte Luft der Filtereinrichtung verwendet wird, und zwar ohne Bezug zu der Schalldämpfung in dem Reinluftrohrteil.

Das Patent DE 3429633A ist durch eine Gruppe von perforierten Platten aus einem nicht starren Material gekennzeichnet, die perfekt mit einer leichten Neigung in das Luftfilterrohr eingesetzt sind, um eine Gruppe von Vorkammern darin auszubilden, was zu einer neuen konstruktiven Anordnung an dem Luftfilter führt. Diese haben die Funktion der Schalldämpfung durch Dispergieren des Luftstroms mit direkter Beeinflussung des Luftwegs durch dessen Führung und Umlenkung, wodurch der Lärm durch Behandlung des Luftstroms gedämpft wird. Zusammen mit diesen Platten wird ein Schalldämpfungsmaterial an einen Teil der Innenfläche des Luftfilters geklebt. Somit handelt es sich hierbei im Gegensatz zu der Erfindung nicht um einen spezifischen Schalldämpfer, der perfekt in das Luftfilter eingesetzt ist, und zwar ohne Anbringen, Anformen oder Befestigen an der Innenfläche des Luftfilters, wodurch ein Luftpolster zwischen der Außen- und der Innenfläche des Luftfilters gebildet wird, das zu keinem Zeitpunkt den Luftstrom beeinflusst, sondern um eine Gruppe von Blechen, die Vorkammern bilden und deren Funktion auf der Beeinflussung des Luftwegs und einem Schalldämpfungsmaterial basiert, das an Teile der Innenfläche des Luftfilters geklebt ist, wie in den Figuren gezeigt, was ein völlig anderes Konzept als das in dem Patent beanspruchte darstellt, da es sich hierbei um eine konstruktive Form des Filters handelt, aufgrund derer Vorkammern den Luftstrom dispergieren und teilen, um einen Schalldämpfungseffekt zu bewirken.

Das Patent DE-A 37 07 617 ist durch ein Rohr aus einem kompakten Material gekennzeichnet, das eine glatte Innenfläche und eine Gruppe von kleinen längsverlaufenden Stäben auf der Außenfläche aufweist, die entlang der Innenfläche des Rohrs für ungereinigte Luft befestigt sind, d. h. es besteht eine vollständige Kopplung mit dem bereits bestehenden Rohr für ungereinigte Luft am Ende des Filters, das von außen kommende ungereinigte Luft aufnimmt und dem Luftfilter zuführt und dessen Funktion nicht auf der Porosität seines Materials basiert, sondern direkt auf der Anpassung an den Körper seiner Struktur als Dämpfer mit Verformungen desselben durch Innendruck, Kompression und Dekompression. Somit handelt es sich im Gegensatz zu der Patentanmeldung nicht um ein spezifisches Rohr, es ist nur perfekt in ein anderes Rohr eingesetzt, und zwar ohne Anbringen, Anformen oder Befestigen an der Innenfläche des anderen Rohrs, d. h. kontaktlos, und es ist erst recht nicht in ein Reinluftrohr eingesetzt, und es funktioniert dadurch, dass Schall seine Struktur durchläuft, sondern um ein Rohr mit außenliegenden Stäben, die entlang der Innenfläche des am Ende des Luftfilters angeordneten Rohrs für ungereinigte Luft befestigt sind und durch Verformen ihrer Fläche wirken, wie in 2 gezeigt, was ein anderes Konzept als das in dem Patent beanspruchte darstellt, da das Rohr gekoppelt und nicht eingesetzt ist.

Das Patent WO 93 19291 A ist durch einen kastenförmig ausgebildeten Schalldämpfer gekennzeichnet, der an einer beliebigen Stelle entlang den Rein-/Schmutzluftrohren eingesetzt und angeordnet ist und eine interne Verrohrung und eine vollständige Füllung mit schalldämpfendem Schaummaterial enthält, das diese innere Verrohrung vollständig auskleidet, wobei dies die Hauptfüllung ist, die für die Geräuschunterdrückung verantwortlich ist. Somit handelt es sich hierbei im Gegensatz zu der Erfindung nicht um ein spezifisches Rohr, das perfekt in ein anderes Rohr eingesetzt ist, und zwar ohne Anbringen, Anformen oder Befestigen an der Innenfläche des anderen Rohrs, d. h. kontaktlos, sondern um einen herkömmlichen kastenförmig ausgebildeten Schalldämpfer, wie in den Figuren gezeigt, was ein völlig anderes Konzept als das in dem Patent beanspruchte darstellt, da es sich hierbei um einen in dem Luftfilter angeordneten Schalldämpfer aus einer Kombination von schalldämpfenden Schaummaterialien handelt.

Diese Beschreibungen und Vergleiche zeigen, dass der vorliegenden Erfindung und den oben genannten Patenten völlig unterschiedliche Aufgaben zugrunde liegen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Schalldämpfungsvorrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung in keiner Weise den Luftweg beeinflussen; sie werden eingesetzt und nicht an der Innenfläche der Elemente angebracht, angeformt oder befestigt. Die Schalldämpfungsvorrichtungen können sich nicht auflösen, da sie hinter dem Filter positioniert sind und daher die Filterrückstände nicht beeinflussen. Sie sind austauschbare Teile, die zu jeder Zeit den Elementen hinzugefügt werden können, und sie wirken dadurch, dass Schall ihre Oberfläche durchläuft und dass Luftpolster erzeugt werden.

Bei der in 1 gezeigten Anordnung wird die Luft von einer Schmutzluft-Einlassdüse (1-A) der oberen Kammer (1) angesaugt und in der Ansaugsequenz, die von den größeren Pfeilen (5-1) gezeigt ist, durchläuft die Luft den Schalldämpfer oder den kegelstumpfartig ausgebildeten Sonorizer – in der Figur nicht gezeigt -, der um die kreisförmige Öffnung (1-A1) angeordnet ist, tritt in die obere Kammer (1) ein, durchläuft dann das Filterelement (3), tritt in die untere Kammer (2) des Filters ein und durchläuft den Schalldämpfer oder den kegelstumpfartig ausgebildeten Sonorizer der unteren Kammer (2), der um die kreisförmige Öffnung (2-A1) angeordnet ist, tritt in die Reinluftaustrittdüse (2-A) und dann in den Fahrzeugmotor ein, wobei gleichzeitig und entgegen dem oben beschriebenen Verlauf eine Sequenz von von Einlassgeräuschen erzeugten Schallwellen – die sequentiell durch fettgedruckte Pfeile (S-2) gezeigt sind – auftritt, welche schließlich durch die Schmutzlufteinlassdüse (1-A) der oberen Filterkammer (1) austreten.

Solche internen Schalldämpfer oder kegelstumpfartig ausgebildeten Sonorizer sind jedoch integrale Bestandteile, die normalerweise aus Kunststoff oder Metall gefertigt sind, wobei diese Materialien keine schalldämpfende Wirkung haben, sondern vielmehr schallleitend sind und die Schalldämpfer aufgrund ihrer Kegelstumpfform nur eine geringe Schalldämpfung bewirken – durch Brechen der Schallwellen -, und dies gilt auch für die Motor- und Luftansauggeräusche, die durch die Schmutzlufteintrittsdüse (1-A) austreten.

Es gibt auch bekannte Schalldämpfer, die sich auf der Außenseite des Luftfilters befinden können und bei denen es sich z. B. um Rohre oder Kästen handeln kann, die die Luftzufuhr zu dem Motor regeln und die vor dem Luftfilter angeordnet sind und die mit der Düse (1-A) des Schmutzlufteinlasses der oberen Luftfilterkammer (1) gekoppelt sind. Die oben genannten herkömmlichen Schalldämpfer sind zum Dämpfen der Einlassgeräusche vorgesehen.

Gemäß 2 (in der gleiche Teile wie in 1 gezeigt generell mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind) weist ein herkömmliches Reinluftdurchgangsrohr (8) aus Gummi oder Kunststoff, das mit der Reinluftaustrittsdüse (2-A) der unteren Luftfilterkammer (2) und der Vergaserdüse (6) gekoppelt ist, nur ein lecksicheres Rohr (8) auf, das eine Luftsperre bildet. Die Tatsache, dass das Rohr (8) typischerweise aus Gummi oder Kunststoff gefertigt ist, bewirkt jedoch, dass das Rohr das Motorengeräusch über das Filter weiterleitet; da das Reinluftdurchgangsrohr (8) das Luftfilter und den Vergaser (6) miteinander verbindet, ist es integraler Bestandteil der Fahrzeugmotor-Einlassanordnung.

Die Verwendung von bekannten außenliegenden rohrförmig oder kastenförmig ausgebildeten Schalldämpfern und innenliegenden Schalldämpfern oder kegelstumpfartig ausgebildeten Sonorizern erzielt in der Praxis nicht den gewünschten technischen Effekt bei der Schalldämpfung; da sie typischerweise aus Kunststoff oder Metall gefertigt sind, absorbieren sie die Schallwellen nicht in dem erforderlichen Maße. Ferner trägt das Hinzufügen von Rohren oder Kästen zur Erhöhung der Herstellkosten und zu einem übermäßigen Platzbedarf im Motorraum bei.

Der erfindungsgemäße formbare Schalldämpfer eliminiert die Nachteile bekannter Anordnungen.

Die Erfindung ist in den beiliegenden unabhängigen Ansprüchen definiert, wobei bevorzugte Merkmale in den Unter- (abhängigen) Ansprüchen festgelegt sind.

Eine erste vergleichbare Ausführungsform weist einen formbaren Schalldämpfer auf, der innen mit dem Luftfilter eines Fahrzeugmotors gekoppelt ist, wobei diese Kopplung innerhalb eines Luftfilters erfolgt, das eine obere Kammer (1) mit einer Schmutzlufteinlassdüse (1-A) und einer kreisförmigen Öffnung (1-A1) in der Wand der Kammer (1) aufweist, wobei das Luftfilterelement (3) zwischen die obere Filterkammer (1) und die untere Filterkammer (2) und die innenliegenden Unterstützungen (4) des Luftfilterelements gepresst ist und eine kreisförmige Öffnung (2-A1) in der Wand der Kammer (2) ausgebildet ist, gefolgt von einer Reinluftaustrittsdüse (2-A1), die in das Innere des Fahrzeugmotors gerichtet ist, wobei der Schalldämpfer durch Formen mittels einer Thermopressmaschine oder eines anderen geeigneten Herstellverfahrens in eine vorbestimmte Form entsprechend den internen und akustischen Charakteristiken des Luftfiltertyps hergestellt wird, in dem er verwendet wird, wobei der formbare Schalldämpfer vorzugsweise ein poröses schalldämpfendes Material, vorzugsweise eine Auskleidung aus einem oder mehreren Blechen oder Platten aus diesem Material, aufweist.

Der formbare Schalldämpfer weist daher eine schalldämpfende Innenauskleidung auf, die mehrere Formen haben kann, die mit den internen und akustischen Formen des herkömmlichen Luftfilters, mit dem er innen gekoppelt ist (typischerweise durch Kleben), kompatibel sind, wobei der Dämpfer daher ein ausgestanztes oder thermogeformtes (wahlweise herausnehmbares) Teil ist, das in der oberen Kammer oder der unteren Kammer des herkömmlichen Luftfilters koppelbar ist.

Weitere bevorzugte Merkmale werden anhand von 3 besser verständlich, in der ein seitlicher Querschnitt eines herkömmlichen Luftfilters gezeigt ist, das eine obere Kammer (1) mit einer Schmutzluftdüse (1-A1) und einer kreisförmigen Öffnung (1-A1) in der Wand der Kammer (1) aufweist, wobei das Luftfilterelement (3) zwischen die obere Filterkammer (1) und die untere Filterkammer (2) und die innenliegenden Unterstützungen (4) des Luftfilterelements gepresst ist und eine kreisförmige Öffnung (2-A1) in der Wand der Kammer (2) ausgebildet ist, der eine in das Innere des Fahrzeugmotors gerichtete Reinluftaustrittsdüse (2-A) folgt.

Gemäß 3 bildet der formbare Schalldämpfer eine kastenförmige Auskleidung (5) (mit einer im wesentlichen rechteckigen, kreisförmigen oder einer anderen geeigneten Form entsprechend dem Innenraum des Filters), die (typischerweise durch Kleben) mit den Innenflächen der oberen Filterkammer (1) gekoppelt ist, wobei sich eine kreisförmige seitliche Öffnung (5-A) mit der kreisförmigen seitlichen Öffnung (1-A1) der oberen Kammer (1) und ferner mit der kreisförmigen seitlichen Öffnung (2-A1) der unteren Kammer (2) deckt und die kastenförmigen Auskleidung (5) in Richtung der Position des Luftfilterelements (3) offen ist.

Entsprechend ist der Dämpfer zu einer kastenförmigen Auskleidung (5) mit der erforderlichen Form formbar, die die oberen (1) und unteren (2) Kammern des Luftfilters auskleidet oder nur eine dieser beiden Kammern (1 oder 2) auskleidet.

Es sei darauf hingewiesen, dass der formbare Schalldämpfer in Form einer kastenförmigen Auskleidung (5) ein poröses schalldämpfendes Material oder mehr als ein poröses schalldämpfendes Material aufweist, das vorteilhafterweise die Form eines Blechs oder einer Platte hat.

Wenn bei der Herstellung der formbaren Auskleidung (5) nur ein schalldämpfendes Material verwendet wird, kann dieses Material eine poröse und/oder behandelte Vlieslage, ein Fasermaterial oder eine Platte (z. B. aus Polyester) sein. Ferner kann, wenn bei der Herstellung des formbaren Dämpfers (5) eine Gruppe von schalldämpfenden Materialien verwendet wird, diese Gruppe von Materialien übereinanderliegende und miteinander verklebte Auskleidungsbleche oder -platten aufweisen, die z. B. aus porösem Papier, perforiertem Aluminium oder Baumwollgewebe gefertigt sind.

Zur Herstellung des formbaren Schalldämpfers (5) wird eine Form, eine Thermopressmaschine oder ein anderes geeignetes Herstellverfahren angewandt. Es sei darauf hingewiesen, dass für jeden herkömmlichen Filtertyp eine Untersuchung seiner akustischen Charakteristiken durchgeführt wird, um ein korrektes Formen der daran anzubringenden kastenförmigen schalldämpfenden Auskleidung (5) zu ermöglichen.

Der von der formbaren schalldämpfenden Auskleidung (5) bewirkte technische Effekt besteht in der Absorbierung der Schallwellen; die Erfindung hat eine beträchtliche Verbesserung in Dezibel relativ zu dem Stand der Technik entsprechenden Schalldämpfern oder kegelstumpfartig ausgebildeten Sonorizern aus Kunststoff oder Metall sowie außenliegenden rohrförmig oder kastenförmig ausgebildeten Schalldämpfern erzielt.

Die Absorbierung von Schallwellen durch den Dämpfer (5) ist in 3 gezeigt, wobei die Schallwellen- die durch fettgedruckte Pfeile (5-2) gezeigte Sequenz -, die durch die Reinlufteintrittsdüse (2-A) von dem Fahrzeugmotor kommen, in die untere Filterkammer (2) eintreten; und sie werden anfangs von dem Dämpfer (5) absorbiert, wie von dem kleinen sinusförmigen Pfeil (5-3) gezeigt, wobei die bereits teilweise absorbierten Schallwellen durch das Luftfilterelement (3) zu der oberen Kammer (1) laufen und in der oberen Kammer (1) erneut von dem Dämpfer (5) absorbiert werden, wie von dem kleinen sinusförmigen Pfeil (5-3) gezeigt, und danach treten die Schallwellen mit einer beträchtlich reduzierten Stärke, wie von den Pfeilen (5-4) gezeigt, durch die Schmutzlufteinlassdüse (1-A) aus.

Bei einer Ausführungsform ist ein verbesserter formbarer rohrförmiger Schalldämpfer entwickelt worden, mit dem die technischen Mängel hinsichtlich des in 2 gezeigten dem Stand der Technik entsprechenden Reinluftdurchgangsrohrs (8) gelöst werden sollen.

Gemäß 4 und 5 weist der Dämpfer eine schalldämpfende rohrförmige Innenauskleidung (7) mit einer vorbestimmten Form entsprechend den internen Charakteristiken des Reinluftdurchgangsrohrs (8) auf, wobei die schalldämpfende rohrförmige Auskleidung (7) mittels eines Klebers o. ä. innen angebracht wird und typischerweise an dem Innenbereich des Rohrs (8) befestigt bleibt, wobei die schalldämpfende rohrförmige Auskleidung (7) teilweise oder vollständig entlang dem Innenbereich des Rohrs (8) angebracht werden kann und ein Ende der Auskleidung über die Grenze des Rohrs (8) vorstehen und mit der Reinluftaustrittsdüse (2-A) gekoppelt werden kann.

4 und 5 zeigen eine Einlassanordnung, bei der der formbare rohrförmige Schalldämpfer (7) durch teilweises Koppeln in dem Reinluftdurchgangsrohr (8) angebracht ist, wobei darauf hingewiesen sei, dass bei diesem Ausführungsbeispiel der angebrachte rohrförmige Schalldämpfer (7) – in 4 auch separat gezeigt, in der ein seitlicher Querschnitt des Rohrs (8) dargestellt ist, mit dem der Dämpfer (7) innen gekoppelt ist – in Form eines geraden Rohrs ausgebildet ist. Ein Ende (7-A) des Dämpfers (7) steht über die Grenze der Mündung des Rohrs (8) vor und tritt (7-A) in die Reinluftaustrittsdüse (2-A) der unteren Kammer (2) des herkömmlichen Luftfilters ein, wobei er in die Reinluftkammer (2) eintreten kann.

2 zeigt ferner die Schmutzluftansaugsequenz – von den größeren Pfeilen (S-1) gezeigt -; entsprechend durchläuft die von der Schmutzlufteinlassdüse (1-A) angesaugte Luft die obere Kammer (1) und das Filterelement (3); die bereits gereinigte Luft tritt dann in die untere Filterkammer (2) ein, und der Reinluftstrom – von den größeren Pfeilen (S-2) gezeigt – durchläuft die Reinluftaustrittsdüse (2-A) und anschließend den inneren Bereich des rohrförmigen Schalldämpfers (7) und das Reinluftdurchgangsrohr (8) und dann durch den Vergaser (6) in das Innere des Fahrzeugmotors, wobei gleichzeitig und entgegen dem oben beschriebenen Verlauf eine Sequenz von von Einlassgeräuschen erzeugten Schallwellen – die sequentiell durch fettgedruckte Pfeile (S-3) gezeigt sind – auftritt, die anfangs von dem rohrförmigen Schalldämpfer (7) absorbiert werden und anschließend von den herkömmlichen innenliegenden, in den unteren (2) und oberen (1) Filterkammern gekoppelten Schalldämpfern absorbiert werden und schließlich von den herkömmlichen außen positionierten Schalldämpfern, die um die und außerhalb der Schmutzlufteinlassdüse (1-A) angeordnet sind, absorbiert werden.

Es sei darauf hingewiesen, dass in Abhängigkeit von der für die Einlassanordnung gewünschten Schalldämpfung der rohrförmige Schalldämpfer (7) vollständig oder teilweise ohne die oben genannten herkömmlichen Schalldämpfer auskommt.

5 zeigt einen seitlichen Querschnitt des herkömmlichen Reingasdurchgangsrohrs (8), bei dem der formbare rohrförmige Schalldämpfer (7) durch vollständiges Koppeln im Inneren des Rohrs angebracht ist, wobei darauf hingewiesen sei, dass bei diesem Ausführungsbeispiel der angebrachte Dämpfer (7) eine Rohrform entsprechend den inneren Charakteristiken und Knickcharakteristiken des herkömmlichen Rohrs (8) aufweist. Es sei ferner darauf hingewiesen, dass bei diesem Ausführungsbeispiel das Ende (7-A) des Dämpfers (7) nicht über die Grenze der Rohrmündung (8) vorsteht, wobei folglich das Ende (7-A) nicht so in das Innere der Reinluftdüse (2-A) des herkömmlichen Luftfilters eintritt, wie ein vorstehendes Ende in die Düse (2-A) und die Reinluftkammer (2) eintreten könnte.

Es sei darauf hingewiesen, dass der formbare rohrförmige Schalldämpfer (7) aus einem schalldämpfenden, Poren aufweisenden Material oder aus einer Gruppe von schalldämpfenden Materialien gefertigt ist, die alle eine kontrollierte Porosität aufweisen.

Wenn z. B. nur ein schalldämpfendes Material für die Herstellung des formbaren rohrförmigen Schalldämpfers (7) verwendet wird, kann es sich bei diesem um ein poröses nicht gewebtes Polyester handeln.

Wenn z. B. ferner eine Gruppe von schalldämpfenden Materialien für die Herstellung des formbaren rohrförmigen Schalldämpfers (7) verwendet wird, kann diese Gruppe von Materialien poröses Papier, perforiertes Aluminium und Baumwollgewebe umfassen, die übereinander gelegt und miteinander verklebt sind. Für die Herstellung des formbaren rohrförmigen Schalldämpfers (7) wird eine Thermopressmaschine, eine Form oder eine Rundwebmaschine oder ein anderes geeignetes Herstellverfahren angewandt.

Der technische Effekt des formbaren Schalldämpfers (7) besteht in dem Absorbieren der Schallwellen, wobei festgestellt worden ist, dass der Dämpfer (7) exzellente Schalldämpfungseigenschaften aufweist, wobei bei einer Einlassanordnung, bei der der Dämpfer (7) in dem Reinluftdurchgangsrohr (8) verwendet wird, eine beträchtliche Verbesserung in Dezibel erreicht wird.


Anspruch[de]
  1. Schalldämpfungsvorrichtung für eine Lufteinlasskomponente (1, 2; 8) eines Fahrzeugmotors mit einem schalldämpfenden Material (5,7), das sich im Inneren befindet und an den Innenwänden der Lufteinlasskomponente (1, 2; 8) befestigt ist und entsprechend den internen und akustischen Eigenschaften der Lufteinlasskomponente (1, 2; 8) ausgelegt ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Vorrichtung (7) aus einem porösen schalldämpfenden Material besteht und eine Außenfläche aufweist, die neben der Innenperipheriefläche eines Reinluftrohrs (8) angeordnet ist und teilweise oder vollständig entlang der Innenseite des Rohrs (8) befestigt ist, wobei ein Ende (7-A) über die Grenze des Rohrs (8) hinaus in eine Kupplung mit einem Reinluftrohrausgang (2-A) verläuft.
  2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämpfungsvorrichtung (7) ein rohrförmiges Blech oder eine rohrförmige Platte ist.
  3. Schalldämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämpfungsvorrichtung (7) aus mehreren rohrförmigen Blechen oder Platten besteht, die übereinander liegen und miteinander verbunden sind.
  4. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämpfungsvorrichtung (7) durch ein Thermopressverfahren geformt werden kann.
  5. Rohrförmiger Schalldämpfer nach Anspruch 1–4, bei dem die rohrförmige Vorrichtung (7) eine schalldämpfende Innenauskleidung ist, die z. B. typischerweise durch Kleben auf der Innenseite des Reinluftrohrs (8) aufgebracht ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche der Schalldämpfungsvorrichtung (7) ein vorderes Ende (7-A) aufweist, das in die Reinluftdüse (52) verläuft.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche der Schalldämpfungsvorrichtung (7) ein vorderes Ende (7-A) aufweist, das in die Filterkammer (2) verläuft.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinteres Ende der Außenfläche der Schalldämpfungsvorrichtung (7) vor einem hinteren Ende des Rohrs (8) endet.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1–8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämpfungsvorrichtung (7) von dem Rohr (8) vorsteht und vor einem vorderen Ende der Reinluftdüse (S-2) endet.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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