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Dokumentenidentifikation DE69815555T2 29.04.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001062713
Titel KABELAUFNAHMEVORRICHTUNG
Anmelder Major Enterprises Ltd., Dubai, AE
Erfinder MAJOR, John, Dubai, AE
Vertreter Patentanwälte Wasmeier, Graf, 93055 Regensburg
DE-Aktenzeichen 69815555
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.10.1998
EP-Aktenzeichen 989528435
WO-Anmeldetag 26.10.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/GB98/03223
WO-Veröffentlichungsnummer 0099022427
WO-Veröffentlichungsdatum 06.05.1999
EP-Offenlegungsdatum 27.12.2000
EP date of grant 11.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.2004
IPC-Hauptklasse H01R 13/60
IPC-Nebenklasse H02G 11/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kabelaufnahmevorrichtung, insbesondere eine solche Kabelaufnahmevorrichtung, wie sie auf Reisen benötigt wird.

Kabelaufnahmevorrichtungen bzw. Kabelrollen sind in vielen unterschiedlichen Formen und Größen bekannt. Allgemein sind solche Kabelaufnahmevorrichtungen so ausgelegt, dass sie ein elektrisches Kabel selbsttätig auf eine Trommel aufwickeln (um das Kabel, wenn es nicht benötigt wird, platzsparend und aufgewickelt zu verstauen) und das Kabel abzuwickeln, wenn eine elektrische Verbindung von einer elektrischen Steckdose zu einem elektrisch betriebenen Gerät hergestellt werden soll, das in einem solchen Abstand von der Steckdose angeordnet ist, dass das Kabel des Gerätes keine ausreichende Länge hat.

EP-A-0 290 335 beschreibt eine Rolle, die zur Aufnahme eines elektrischen Kabels verwendet wird und die aus einem Hauptteil mit einer Öffnung, aus der das elektrische Kabel herausgezogen werden kann, und einem seitlichen Plattenteil besteht, das drehbar gegenüber dem Hauptteil befestigt ist, das das Hauptteil verschließt, das in bezug auf das Hauptteil drehbar ist und das eine Aufwickeltrommel für das elektrische Kabel bildet. Das seitliche Plattenteil weist einen Anschlussbund auf, der in der Lage ist, eine Verbindung mit dem elektrischen Kabel herzustellen. Der Bund kann eine elektrische Buchse darstellen, um einen elektrischen Stecker aufzunehmen. Erforderlichenfalls hat das seitliche Plattenteil, das gleitend damit verbunden ist, eine Betätigungskurbel, die zwischen zwei Positionen verschiebbar ist, nämlich einer zurückgezogenen Position, in der die Kurbel die Buchsen bedeckt und einen Zugriff zu den Buchsen verhindert, und einer ausgezogenen Position, in der ein Zugriff zu den Buchsen möglich ist. Die Kurbel unterstützt auch das Aufwickeln des elektrischen Kabels in den seitlichen Plattenteil der Rolle hinein. Das Kabel kann ein Telefonkabel oder ein Fernsehkabel sein. Zusätzlich und falls erwünscht, weist die Rolle ferner einen Handgriff in Form eines Gurtes auf, der mit dem Hauptteil der Rolle an diametral gegenüberliegenden Seiten befestigt ist.

Bisher ist es erforderlich, dass ein Reisender, der ein elektrisches Gerät, z. B. einen Haartrockner oder einen Laptop in ein Hotel oder dergl. mitnimmt und ein solches Gerät anschalten will, gezwungen ist, in Fällen, in denen die elektrische Steckbuchse zu weit von der gewünschten Stelle, an der das Gerät benutzt werden soll, entfernt ist, entweder a) das Gerät gar nicht zu benutzen, b) ein Kabel von der Hotelleitung zu besorgen, c) das Gerät näher an den elektrischen Stecker heranzubringen und darauf zu verzichten, das Gerät an der gewünschten Stelle bedienen zu können, oder d) eine Verlängerungsleitung mitzubringen.

Die Option, bei der der Reisende die größte Unabhängigkeit erzielt, ist, ein Verlängerungskabel mitzubringen. Der Nachteil eines solchen Verlängerungskabels besteht jedoch darin, dass es in der Regel nicht in einem Gehäuse untergebracht ist, dass es leicht verheddert und dass es, wenn es in einem Gehäuse untergebracht ist, in der Regel mühsam zu gebrauchen und unnötig schwer ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile dadurch zu beheben, dass eine diesen Problemen Rechnung tragende Kabelaufnahmevorrichtung vorgeschlagen wird.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist eine Kabelaufnahmevorrichtung zum freigebbaren Aufwickeln eines elektrischen Kabels ein Gehäuse auf, das in einer ersten Ebene angeordnet ist und das aus einem ersten Teilgehäuse sowie einem zweiten Teilgehäuse besteht, um das herum das erste Teilgehäuse angeordnet ist; das zweite Teilgehäuse besitzt eine Nabenvorrichtung, auf der das Kabel freigebbar aufgewickelt werden kann, und das erste Teilgehäuse und das zweite Teilgehäuse sind antriebsmäßig einander so zugeordnet, dass das zweite Teilgehäuse in der Lage ist, eine Rotationsbewegung gegenüber dem ersten Teilgehäuse auszuführen; ein elektrisches Anschlußteil steht im Betrieb in elektrischer Verbindung mit einem Ende des Kabels. Eine solche Kabelaufnahmevorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass das Anschlußteil zwischen einem ersten Zustand, in dem das Teil sich in dieser Ebene erstreckt, und einem zweiten Zustand, in dem das Teil in einer zweiten Ebene quer zur ersten Ebene angeordnet ist, beweglich ist.

Dabei kann das Steckteil als Handgriff zum Drehen des zweiten Teilgehäuses verwendet werden, und/oder im Falle einer Steckereinheit, die als Zwei-Stift-Stecker ausgelegt ist, braucht die maximale Dicke des Gehäuses nicht durch die minimale notwendige Länge der Stecker selbst bestimmt werden.

Nach einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine Kabelaufnahmevorrichtung zum freigebbaren Aufwickeln eines elektrischen Kabels vorgeschlagen, die ein Gehäuse umfasst, das in einer ersten Ebene angeordnet ist und das aus einem ersten Teilgehäuse und einem zweiten Teilgehäuse besteht, um das herum das erste Teilgehäuse verläuft; das zweite Teilgehäuse enthält eine Nabenvorrichtung, auf der das Kabel lösbar aufgewickelt werden kann; das erste Teilgehäuse und das zweite Teilgehäuse sind antriebsmäßig einander so zugeordnet, dass das zweite Teilgehäuse in der Lage ist, eine Rotationsbewegung relativ zu dem ersten Teilgehäuse auszuführen; ferner ist ein Handgriff vorgesehen, der zwischen einem ersten Zustand, in dem der Handgriff sich in der Ebene erstreckt und einem zweiten Zustand, in dem der Handgriff sich in einer zweiten, quer zu der ersten Ebene verlaufenden Ebene erstreckt, wobei der Handgriff im zweiten Zustand verwendet werden kann, um das zweite Teilgehäuse relativ zum ersten Teilgehäuse zu drehen.

Der Handgriff braucht während des Transportes der Vorrichtung nicht aus dem Gerät vorstehen.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Kabelaufnahmevorrichtung zum freigebbaren Speichern eines elektrischen Kabels vorgeschlagen, die ein Gehäuse besitzt, dass in einer ersten Ebene liegt und die aus einem ersten Teilgehäuse und einem zweiten Teilgehäuse besteht, um das herum das erste Teilgehäuse angeordnet ist; das zweite Teilgehäuse weist eine Nabenvorrichtung auf, auf der das Kabel lösbar aufgewickelt werden kann; das erste Teilgehäuse und das zweite Teilgehäuse sind antriebsmäßig einander so zugeordnet, dass das zweite Teilgehäuse in der Lage ist, eine Drehbewegung relativ zum ersten Teilgehäuse aufzuführen; die Nabenvorrichtung weist Endplatten an entsprechenden axialen Enden der Nabenvorrichtung auf, und der Abstand zwischen den Endplatten ist etwas größer als der Durchmesser des Kabels, wodurch sicher gestellt ist, dass das aufgewickelte Kabel in dem Gerät in einer Ebene aufgewickelt wird.

Damit kann das Kabel ohne Verklemmen und Verheddern aufgewickelt und abgewickelt werden, und das Gehäuse kann flacher sein als bei einem Kabel, das in mehreren Ebenen übereinander gewickelt wird.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist eine Kabelaufnahmevorrichtung zum freigebbaren Speichern eines elektrischen Kabels, mit einem Gehäuse, das aus einem ersten Teilgehäuse und einem zweiten Teilgehäuse besteht, wobei das zweite Teilgehäuse ein Nabenoberteil und ein Nabenunterteil aufweist; das erste Teilgehäuse und das zweite Teilgehäuse sind antriebsmäßig einander so zugeordnet, dass das zweite Teilgehäuse in der Lage ist, eine Drehbewegung relativ zu dem ersten Teilgehäuse auszuführen; das Nabenoberteil oder Nabenunterteil oder beide weisen Vorkehrungen auf, um ein elektrisches Kabel lösbar darauf aufzuwickeln, und es sind Mittel vorgesehen, um die Teilgehäuse relativ zueinander zu drehen, wobei der Abstand zwischen dem Nabenoberteil und dem Nabenunterteil geringfügig größer ist als der Durchmesser des Kabels, so dass das aufgewickelte Kabel in dem Gerät in einer einzigen Ebene angeordnet ist; das Nabenoberteil oder das Nabenunterteil oder beide weisen eine Drehvorrichtung in Form eines Handgriffes auf, der zwischen einem ersten Zustand, in dem der Handgriff im wesentlichen in der gemeinsamen Ebene relativ zum Nabenoberteil oder Nabenunterteil liegt, und einem zweiten Zustand, bei dem der Handgriff zu der Ebene des aufgewickelten Kabels positioniert ist, bewegt werden kann.

Zweckmäßigerweise besitzt der Handgriff eine elektrische Steckvorrichtung, die im Betrieb in elektrischer Verbindung mit einem Ende des Kabels steht. Bringt man den Handgriff in den zweiten Zustand, wird ermöglicht, dass

  • a) das Kabel zurück auf die Nabe gewickelt werden kann, oder
  • b) ein elektrischer Stecker in die Buchse eingeführt werden kann.

Das erste Gehäuse hat beispielsweise eine Öffnung, die es ermöglicht, dass das Kabel außerhalb des Gehäuses hindurchgeführt werden kann.

Die Vorrichtung bzw. das Gerät hat etwa die gleichen Außenmaße wie ein DIN A4 Blatt und ist möglichst dünn und flach ausgeführt, damit es bequem und schlank in die meisten Taschen und Aktenkoffer passt, wie sie von Geschäftsleuten auf Reisen verwendet werden.

Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:

14 perspektivische Ansichten eines Kabelaufnahmegerätes in verschiedenen Zuständen,

5 eine Explosionsansicht des Gerätes,

6 + 7 Aufsichten auf die Innenseite des Gerätes, in dem im einen Fall eine große Kabellänge, im anderen Fall eine kleine Kabellänge aufgewickelt ist,

8 eine perspektivische Teilansicht des Geräteteiles, das einen elektrischen Stecker darin aufnimmt, in vergrößerter Darstellung,

9 eine perspektivische Ansicht einer modifizierten Version der Kabelaufnahmevorrichtung mit einem MODEM Verlängerungsgerät und einer Box, die insbesondere für Benutzer von tragbaren Computern, die viel reisen, vorgesehen ist,

10 eine Seitenansicht dieser modifizierten Version, und

11 eine Ansicht ähnlich der nach 9, jedoch in Explosionsdarstellung und ohne Kabel.

In den 18 ist ein Kabelaufnahmegerät 10 mit einem Gehäuse 1 dargestellt, das ein erstes Teilgehäuse 11 und ein zweites Teilgehäuse 12 umfasst.

Nach 5 weist das erste Teilgehäuse 11 ein erstes Element 111 und ein zweites Element 112 auf. Jedes der Elemente 111 und 112 ist ein Spiegelbild des anderen und es ist somit lediglich erforderlich, das erste Element 111 zu beschreiben. Dieses erste Element ist im wesentlichen rechteckförmig mit gegenüberliegenden Seiten 113 und 114, entgegengesetzten Enden 115 und 116, einer Innenfläche 117 und einer Außenfläche 118 ausgebildet. Um die Seiten 113 und 114 und das Ende 115 herum ist eine kontinuierliche Lippe 119 vorgesehen, die eine vorbestimmte Höhe X hat. Das Ende 116 weist eine ähnliche Lippe 120 auf, die an die Lippe 119 der Seite 113 angrenzt, jedoch in bezug auf die Lippe 119 der Seite 114 diskontinuierlich verläuft. An dieser Diskontinuität ist die Innenfläche 117 mit einer Vertiefung 121 vorgesehen, die einen Vorsprung 122 an der Außenseite 118 hat.

Das erste Element 111 ist mit einer Öffnung 132 und einer Ausnehmung 123 versehen. Die Öffnung 132, die im wesentlichen zentrisch in bezug auf das erste Element 111 angeordnet ist, hat im wesentlichen kreisförmige Gestalt und ferner eine in Umfangsrichtung ausgebildete Lippe 108 mit Ausnahme der Nähe der Vertiefung 121. Das Ende 115 ist hauptsächlich aus ästhetischen Gründen gewölbt.

Die Ausnehmung 123 ist zwischen der Öffnung 132 und dem Ende 115 ausgebildet. Die Ausnehmung 123 hat entgegengesetzte Seiten 124 und 125 und entgegengesetzte Enden 126 und 127. Die Ausnehmung 123 ist zwischen der Öffnung 132 und dem Ende 115 angeordnet. Die Ausnehmung 123 besitzt entgegengesetzte Seiten 124 und 125 sowie entgegengesetzte Enden 126 und 127. Die Enden 126 und 127 sind jeweils aus ästhetischen Gründen bogenförmig und können, falls erwünscht, konzentrisch zueinander und zur ersten Öffnung 132 sein. Die Länge des bogenförmigen Endes 127 ist kleiner als die des Endes 126. Somit sind die Seiten 124 und 125 nicht parallel relativ zueinander und divergieren in bezug auf die Mitte der Öffnung 132. Eine kontinuierliche Lippe 128 ist an den Seiten 124 und 125 und den Enden 126 und 127 vorgesehen. Entsprechend den Lippen 119 und 120 steht die Lippe 128 von der Innenfläche 117 um den Abstand X vor.

Das zweite Teilgehäuse 12 weist ein Nabenbodenteil oder erstes Element 211 und ein Nabendeckteil oder zweites Element 212 auf. Jedes der Elemente 211 und 212 ist ein Spiegelbild des anderen, so dass es nur erforderlich ist, das erste Element 211 zu beschreiben.

Das erste Element 211 ist im wesentlichen kreisförmig mit einer Innenfläche 217 und einer Außenfläche 218 ausgeführt. Von der Innenfläche 217 vorstehend ist eine in Umfangsrichtung verlaufende Lippe 219 vorgesehen. Die Lippe 219 hat einen Radius, der einige Millimeter kleiner ist als der Radius des ersten Elementes 211. Die Höhe der Lippe 219 ist so gewählt, dass dann, wenn das erste Element 211 und das zweite Element 212 miteinander zusammenwirkend angeordnet sind (wie weiter unten beschrieben), die Lippen 219 sich nicht berühren, sondern einen Spalt zwischen sich belassen, der etwas breiter ist als der Durchmesser des Kabels 500, das in dem Gerät 10 verwendet werden soll.

Zentrisch zum ersten Element 211 ist eine halbkreisförmige Öffnung 213 ausgebildet. Die gekrümmte Seite der Öffnung 213 ist mit einer Lippe 214 versehen, deren Höhe etwas größer ist als die Höhe X der Lippen 119 und 120. Die Lippe 214 erstreckt sich über die lineare Seite der Öffnung 213 hinaus und bildet eine kreisförmige Lippe 214. Die lineare Seite der Öffnung 213 ist mit einer Lippe 215 ähnlicher Höhe wie die Lippe 214 versehen. Konzentrisch zur Lippe 214 ist eine Lippe 216 vorgesehen, die die gleiche Höhe wie die Lippe 214 hat. Die Lippe 216 ist zwischen der Lippe 219 und der Lippe 214 angeordnet, derart, dass die Breite des dadurch entstandenen Kanals 234 zwischen den Lippen 214 und 216 geringfügig größer ist als der Durchmesser des Kabels 500.

Die Lippe 214 ist mit zwei diametral entgegengesetzten Aussparungen 230 und 231 versehen; die Lippe 216 weist eine Aussparung 233 auf. Die Aussparungen 230 bis 233 sind jeweils halbkreisförmig ausgeführt.

Ferner ist ein Handgriff 300 vorgesehen. Der Handgriff 300 besitzt ein erstes Element 311 und ein zweites Element 312. Jedes der Elemente 311 und 312 ist ein Spiegelbild des anderen und es ist somit nur erforderlich, das erste Element 311 zu beschreiben.

Das erste Element 311 hat eine Form und eine Konfiguration, die so ausgelegt ist, dass sie genau in die halbkreisförmige Öffnung 213 passt. Das erste Element 311 hat eine lineare Seite 313 und eine im wesentlichen gekrümmte Seite 314. Eine ununterbrochene Lippe 315 ist längs der Seite 313 vorgesehen. Eine diskontinuierliche Lippe 316 mit der gleichen Höhe wie die Lippe 315 ist auf der gekrümmten Seite 314 vorgesehen. Bei ihrem Verlauf beginnt die Lippe 316 an einer Kante der Lippe 315, wobei die Lippe 316 unmittelbar an die Lippe 315 anschließt; dann verläuft die Lippe 316 seitlich von der gekrümmten Seite 314 vorstehend und endet dort. Die Lippe 316 beginnt erneut in spiegelbildlicher Form, wodurch eine halbkreisförmige, außerhalb angeordnete Fläche 317 entsteht, die an einen Innenkanal 318 angepasst ist. Eine ähnliche Anordnung ergibt sich auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Elementes 311, wo eine Oberfläche 319 und ein Kanal 320 entsprechend der Oberfläche 317 und dem Kanal 318 gebildet werden. Die gekrümmte Seite 314 weist eine erste gekrümmte Aussparung 321 und eine zweite gekrümmte Aussparung 322 auf. Das Element 311 hat eine innere Fläche 323 und eine äußere Fläche 324. Die nachstehene Beschreibung in Hinblick auf den Handgriff 300 betrifft nur das erste Element 311.

Das erste Element 311 ist mit einer Öffnung 350 versehen. Auf der inneren Fläche 323 ist mit an sich bekannten Mitteln ein elektronisch nichtleitendes Element 351 mit einer Öffnung in Deckung mit der Öffnung 350 befestigt. Das Element 351 weist ein Paar von elektronisch leitenden Elementen 352 und 353 auf, die daran befestigt sind und die von an sich bekannter Ausgestaltung sind. Diese Elemente 352 und 353 sind jeweils im wesentlichen U-förmig ausgebildet und so angeordnet, dass die entsprechenden elektrisch leitenden Stifte 453 und 454 eines Steckers 400 in einen sicheren und lösbaren elektrischen Kontakt damit gebracht werden können, wie nachstehend ausgeführt wird.

Die Innenfläche 323 des zweiten Elementes 312 weist einen mit einem Schraubgewinde in Eingriff stehenden Ansatz auf, so dass dann, wenn die Elemente 311 und 312 aufeinander abgestimmt (wie nachstehend beschrieben) einander zugeordnet sind, eine Schraube 455 dazu dienen kann, die Elemente 311 und 312 miteinander zu befestigen.

Das Gerät 10 ist zur Verwendung mit einem Kabel 500 ausgelegt, das eine elektrische Klassifizierung hat, die für den Bedarf an elektrischer Leistung der elektrischen Geräte, die damit benutzt werden sollen, ausgelegt ist. Somit braucht das Kabel 500 keinen Durchmesser zu haben, der größer ist als erforderlich. Ein Ende 501 des Kabels 500 hat ein blankes Paar von Drähten, die elektrisch mit den Elementen 352 und 353 verbunden sind. Das andere Ende 502 des Kabels 500 kann einen elektrischen Stecker 555 aufweisen.

Wenn die Drähte des Endes 501 (siehe 8) an entsprechende Elemente 352 und 353 an Ort und Stelle elektrisch angeschlossen sind, wird das Kabel 500 daraus zugeführt und kann im Kanal 315 untergebracht werden. Die Elemente 311, 312 werden nunmehr miteinander unter Verwendung der Schraube 455 zur Festlegung des Handgriffes 300 verbunden.

Das Element 211 wird auf einer Oberfläche angeordnet und das erste Element 111 darüber gesetzt, so dass die Lippe 219 und die Lippe 108 sich an den Seiten berühren, derart, dass das Element 211 relativ zum Element 111 drehen kann.

Der Handgriff 300 wird in die Öffnung 213 des Elementes 211 so eingesetzt, dass die Oberfläche 317 in die Aussparung 230 eingreift. Die entgegengesetzte Oberfläche 319 greift in die Aussparung 231 ein. Das Kabel 500 wird nun in den Kanal 234 eingeführt, bis es die Aussparung 233 erreicht hat, von wo es austritt. Das Element 112 wird nun über das Element 111 gesetzt, um das erste Teilgehäuse 11 zu erzielen. Schließlich wird das Element 212 auf das Element 211 aufgesetzt, wodurch der Zusammenbau des Gerätes 10 abgeschlossen wird. Die verschiedenen Komponenten des Gerätes 10 können mit herkömmlichen Mitteln, z. B. Schrauen und entsprechenden Bohrungen dafür zusammengehalten werden.

Die Anordnung ist so ausgelegt, dass das zweite Teilgehäuse 12 relativ zum ersten Teilgehäuse 11 drehen kann; während der Handgriff 300 relativ zu dem Teilgehäuse 12 aus der Ebene des Gehäuses 1 in eine Ebene senkrecht zur Ebene des Gehäuses gedreht werden kann (siehe 14).

Um das Kabel 500 in dem Gerät 10 aufzuwickeln, wird der Handgriff 300 umgelegt (siehe 3 und 4), so dass er rechtwinklig zu dem zweiten Teilgehäuse 12 steht, und dann wird der Handgriff gedreht, damit das zweite Teilgehäuse 12 relativ zum ersten Teilgehäuse 11 gedreht wird, wodurch das Kabel 500 auf die kombinierten Lippen 216 der Elemente 211 und 212 aufgewickelt wird. Die beiden Lippen 216 des zusammengebauten Gerätes 10 ergeben somit eine Nabe, auf die das Kabel 500 aufgewickelt wird. Wegen der kombinierten Höhe der Lippen 216, die knapp größer ist als der Durchmesser, d. h. die Dicke des Kabels 500, wird das Kabel 500 zuerst um die kombinierten Lippen 216 und anschließend um sich selbst in Wendelform und in ein und derselben Ebene gewickelt. Die Länge des Kabels 500 ist so gewählt, dass bei voller Aufwicklung der elektrische Stecker 555 in der Öffnung 556 aufgenommen wird, die durch die Aussparungen 121 gebildet wird. Der Handgriff 300 kann nun zurückgedreht werden, so dass er den in den 13 gezeigten Zustand einnimmt. Das Gerät 10 nimmt numehr den in 1 gezeigten Zustand ein, in dem das Gerät 10 eine relativ geringe Höhe hat, damit ein verhältnismäßig langes Kabel 500 und der zugeordnete elektrische Stecker 555 aufgenommen werden kann. Die Öffnung 123 ergibt eine griffige Vorrichtung für die Hand, damit das Gerät 10 bequem getragen werden kann. Wenn das Kabel 500 benutzt werden soll, wird der Stecker 555 aus der Öffnung 556 herausgezogen, wodurch das zweite Teilgehäuse 12 relativ zum ersten Teilgehäuse 11 gedreht wird (siehe 2). Wenn ein ausreichender Teil des Kabels 500 oder das gesamte Kabel 500 aus dem Gerät 10 herausgezogen worden ist, wird der Handgriff 300 geschwenkt, wodurch ein zweiter elektrischer Stecker 400 z. B. eines Laptop-Rechners in ein elektrisches Steckerteil 300 eingesteckt werden kann. Wie sich insbesondere aus 8 ergibt, stehen die Stifte 453 und 454, wenn der Stecker 400 in Eingriff mit dem Handgriff 300 steht, in elektrischem Kontakt mit den entsprechenden elektrisch leitenden Elementen 352 und 353. Der Stecker 555 wird in eine elektrische Steckdose eingeführt.

Wenn das Gerät 10 nicht mehr benötigt wird, wird der Stecker 400 herausgezogen und der Handgriff 300 und damit das zweite Teilgehäuse 12 werden relativ zum ersten Teilgehäuse 11 so in Drehung versetzt, dass das Kabel 500 in das Gerät 10 aufgewickelt wird, bis der Stecker 555 in der Öffnung 556 aufgenommen ist.

Auf diese Weise wird ein ordentliches, schlankes und bequem zu benutzendes Kabelverlängerungsgerät 10 mit besonderer Eignung für Reisende geschaffen.

In Verbindung mit den 6 und 7 der Zeichnung ergibt sich, dass das Kabel 500 im Gegenuhrzeigersinn aufgewickelt wird. Wenn das Kabel 500 im Uhrzeigersinn aufgewickelt würde, wäre die Biegung in dem Kabel 500 dort, wo es aus dem Kanal 234 austritt, nicht vorhanden. Anstatt die verschiedenen Elemente (einschließlich der Elemente 352 und 353) im Handgriff 300 anzuordnen, damit der elektrische Stecker 400 eingesetzt werden kann, können die verschiedenen Elemente irgendwo anders in dem Gerät 10 untergebracht sein.

Der Handgriff 300 kann zusätzliche elektrische Verbindungen der bereits beschriebenen Art enthalten, so dass mehr als ein Stecker 400 aufgenommen werden kann.

Die in den 911 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der nach den 18 im wesentlichen in folgendem:

Erstens können zusätzlich zu den oder anstelle der Buchsenöffnungen 321 und 322 in einer äußeren Stirnfläche des Handgriffes 300 Buchsenlöcher in einer der Haupt-Stirnseiten 324 des Handgriffes 300 ausgebildet sein; beispielsweise können drei Buchsenlöcher 601, wie in 9 für einen Standardanschluss im ustralisch/asiatischen Raum, oder 603 wie in 11, wie er sowohl für den britischen Standardanschluss als auch den kontinental-europäischen Standardanschluss üblich ist, vorgesehen sein. Zweitens sind anstelle der Handgriffaussparung 123 auf den Außenflächen der Elemente 111 und 112 linienförmige Finger/Daumen-Griffstellen 604 vorgesehen. Drittens sind zwei Ausnehmungen 605 und 607 vorhanden, um eine Box 609 und eine MODEM Verlängerungsvorrichtung 611 aufzunehmen. Die Umfangsfläche 613 einer jeden der Ausnehmungen 605 und 607 und die Umfangsfläche 615 einer jeden der Vorrichtungen 609 und 611 ist so ausgebildet, dass eine Einschnapp- und Ausschnapp-Wirkung für jedes der Geräte 609 und 611 entsteht. Viertens ist der elektrische Stecker 555 ein dreipoliger Stecker, der zu tief ist, als dass er vollständig in das Gehäuse 1 eintaucht.

Die Box 609 weist zwei scheibenförmige Gehäuseelemente 637 und 639 auf, die spiegelbildlich zueinander und auf einfache Weise lösbar voneinander zum Öffnen der Box ausgebildet sind. Letztere nimmt eine Anzahl von Telefon/MODEM-Adaptern auf, damit ein Rechnernutzer in der Lage ist, eine einfache Anpassung an lokale Telefonbuchsen zu ermöglichen.

Die MODEM-Verlängerungsvorrichtung 611 weist zwei scheibenförmige Gehäuseelemente 617 und 619 auf, die spiegelbildlich zueinander angeordnet sind. In dem Element 617 ist eine Rückführ-Wendelfeder 621 befestigt, die durch einen Druckknopf 623 aktivierbar ist. Die Feder 621 wird innerhalb eines zylinderförmigen Bauteils 625 aufgenommen, das mit einer Buchse 627 für einen MODEM-Zuleitungsstecker (nicht dargestellt) ausgebildet ist und eine Nabe ergibt, auf der eine MODEM-Verlängerungsleitung 629 aufgewickelt ist, die elektrisch mit der Buchse 627 verbunden und mit einem Stecker 631 versehen ist. Die Zuleitung 629 wird auf der Nabe mittels einer Ringplatte 633 gehalten. Das Buchsenende der Nabe wird in einer zentrischen Bohrung 635 im Element 619 aufgenommen.


Anspruch[de]
  1. Kabelaufnahmevorrichtung (10) zum freigebbaren Aufwickeln eines elektrischen Kabels (500), mit einem Gehäuse (1), das sich in einer ersten Ebene erstreckt und das ein erstes Teilgehäuse (11) sowie ein zweites Teilgehäuse (12) aufweist, um das herum das erste Teilgehäuse (11) angeordnet ist, wobei das zweite Teilgehäuse (12) eine Nabenvorrichtung (216) besitzt, auf der das Kabel (500) freigebbar aufgewickelt werden kann, das erste Teilgehäuse (11) und das zweite Teilgehäuse (12) antriebsmäßig einander so zugeordnet sind, dass das zweite Teilgehäuse (12) in der Lage ist, eine Rotationsbewegung gegenüber dem ersten Teilgehäuse (11) auszuführen, und ein elektrisches Anschlußteil (300) im Betrieb in elektrischer Verbindung mit einem Ende (501) des Kabels (500) steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlußteil (300) zwischen dem ersten Zustand, in dem das Teil (300) sich in dieser Ebene erstreckt, und einem zweiten Zustand, in dem das Teil (300) in einer zweiten Ebene quer zur ersten Ebene verläuft, beweglich ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Teil (300) im zweiten Zustand als ein Handgriff (300) zum Drehen des zweiten Teilgehäuses (12) relativ zum ersten Teilgehäuse (11) verwendbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Nabenvorrichtung (216) Endplatten an entsprechenden axialen Enden der Nabenvorrichtung (216) aufweist, und bei der der Abstand zwischen den Endplatten geringfügig größer ist als der Durchmesser des Kabels (500), wodurch das aufgewickelte Kabel (500) in der Vorrichtung (10) in einer Ebene angeordnet werden kann.
  4. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, bei der das Teil (300) ein elektrisches Steckerteil mit elektrischen Steckeröffnungen (321, 322) ist, in die Stifte eines Elektrosteckers einführbar sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Steckeröffnungen (321, 322) im wesentlichen im ersten Zustand verdeckt und im zweiten Zustand frei liegend sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Steckeröffnungen (321, 322) ein Paar von Steckeröffnungen für einen zweipoligen Stecker sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Steckeröffnungen (321, 322) im ersten Zustand frei liegend und im zweiten Zustand im wesentlichen frei liegend angeordnet sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Anzahl der Steckeröffnungen (601) für einen dreipoligen Stecker drei ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, bei der das Anschlußteil (300) um einen Bolzen schwenkbar angeordnet ist und im wesentlichen in der ersten Ebene verläuft.
  10. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, bei der das Anschlußteil (300), betrachtet im rechten Winkel zur ersten Ebene, im wesentlichen die Form eines Kreissegmentes hat.
  11. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, bei der das Kabel (500) durch das erste Teilgehäuse (11) verläuft, und das erste Teilgehäuse (11) eine Öffnung (556) besitzt, durch die hindurch das Kabel (500) am Gehäuse nach außen geführt werden kann.
  12. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, bei der eine Öffnung (123) durch das erste Teilgehäuse (11) hindurch quer zur ersten Ebene gelegt ist, um einen Handgriff am äußeren Umfang des ersten Teilgehäuses (11) zu erzielen.
  13. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, bei der das erste Teilgehäuse (11) zwischen den inneren und äußeren Umfängen ausgebildet ist, wobei eine oder mehrere Ringflächen (613) Aufnahmeräume (605, 607) für das Unterbringen einer oder mehrerer anderer Vorrichtungen (609, 611) begrenzen.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der eine oder mehrere andere Vorrichtungen (609, 611) eine MODEM-Erweiterungsvorrichtung (611) und/oder eine Box enthaltende Telefon/MODEM-Adaptoren (609) sind.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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