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Dokumentenidentifikation DE60003469T2 06.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001245006
Titel LESER FÜR ELEKTRONISCHEN SCHLÜSSEL
Anmelder Construction Diffusion Ventre Internationale S.A., Pantin, FR
Erfinder BENHAMMOU, David, F-93500 Pantin, FR;
BONNEFOY, Gerard, F-75020 Paris, FR
Vertreter Beetz & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60003469
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 07.12.2000
EP-Aktenzeichen 009888884
WO-Anmeldetag 07.12.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/FR00/03423
WO-Veröffentlichungsnummer 0001050423
WO-Veröffentlichungsdatum 12.07.2001
EP-Offenlegungsdatum 02.10.2002
EP date of grant 18.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.05.2004
IPC-Hauptklasse G07C 9/00
IPC-Nebenklasse G06K 7/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an Lesegeräten für elektronische Schlüssel.

Auf dem Gebiet der Zugangskontrolle besitzt jeder autorisierte Benutzer eine Karte bzw. ein Namensschild mit einer elektronischen Vorrichtung, die, sobald sie durch eine äußere Quelle angesteuert wird, ein kodiertes Signal erzeugt, welches beispielsweise das Öffnen einer Tür erlaubt, wenn das Lesegerät einen autorisierten Benutzer erkennt.

Das Lesegerät übermittelt die zum funktionieren der Karte notwendige Energie über eine Selbstinduktanzkopplung, d. h. das Lesegerät und die Karte weisen jeweils eine Antenne in Form einer Spule auf.

Das Lesegerät ist außerhalb der Räumlichkeit angeordnet, deren Zugangskontrolle erfolgt und wo mit Vandalismus zu rechnen ist. Üblicherweise ist das Lesegerät in einem Metallgehäuse eingeschlossen, welches sehr sicher an der Außenfassade befestigt ist. Die Außenseite des Gehäuses weist Schlitze auf, durch die von der Antenne Strahlung nach außen gelangen kann. In bestimmten Fällen ist das Lesegerät eingegossen und seine Vorderseite durch eine Metallplatte geschützt.

Die Erfahrung zeigt, dass die Karte relativ dicht an das Lesegerät herangeführt werden muss um zu funktionieren, was sich dadurch erklärt, dass das Metallgehäuse oder die Metallplatte sich wie eine Spule verhalten, die von dem von der Antenne gesendeten Fluss durchströmt wird und einen Teil der emittierten Energie absorbiert und in Wärme umwandelt.

Die vorliegende Erfindung, die diesen Nachteil beseitigt, zeichnet sich dadurch aus, dass das Gehäuse einen Schlitz aufweist, der sich von einem seiner Ränder bis etwa zum Zentrum seiner Vorderseite erstreckt.

Die vorliegende Erfindung wird verständlicher durch die folgende Beispielsbeschreibung, die Bezug nimmt auf die Zeichnung, in der zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines bekannten Gehäuses;

2 eine Frontansicht eines erfindungsgemäßen Gehäuses;

3 eine Ansicht von oben auf das Gehäuse nach 2; und

4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.

In 1 erkennt man, dass das Lesegerät in einem Metallgehäuse hinter einer Vorderwand 2 eingeschlossen ist, hinter der eine übliche Antenne schematisch durch den Kreis 3 dargestellt ist.

Die Öffnungen 4 sind auf der Seite 2 vorgesehen, um den von der Schleife 3 erzeugten Fluss austreten zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass lediglich ein schwacher Anteil der von der Schleife 3 emittierten Strahlung von der Karte des Verwenders empfangen wird was diesen dazu zwingt, sich dem Lesegerät stark zu nähern.

Dieses Phänomen erklärt sich. dadurch, dass das Gehäuse sich wie eine Selbstinduktanzspule verhält und einen Teil des von der Antenne 3 emittierten Flusses absorbiert.

Die Erfindung, die diesen Nachteil vermeidet, kennzeichnet sich dadurch, dass das Gehäuse einen Schlitz 5 aufweist, der sich vom Rand 2a der Fläche 2 bis zur Mitte dieser Fläche erstreckt, wobei der Schlitz sich bis auf die Seitenfläche 6 des Gehäuses verlängert, um an dessen Kante 6a zu enden. Während das Gehäuse sich auf eine Metallplatte beschränkt, die das eingeschlossene Lesegerät bedeckt, mündet der oben beschriebene Schlitz auf irgendeiner Seite dieser Platte.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Absorption des Metallgehäuses wesentlich durch die schlichte Präsenz des Schlitzes 5 nach 2 reduziert wird, woraus für den Verwender die Möglichkeit resultiert erkannt zu werden, selbst wenn er sich in einem größeren Abstand vom Lesegerät aufhält, als dies vorher nötig war.

Es spricht wohlgemerkt nichts dagegen, auf der Vorderseite des Lesegeräts Öffnungen, die mit dem Bezugszeichen 4 bezeichnet sind, vorzusehen.

Das Ergebnis der Erfindung kann dadurch verbessert werden, dass man mehrere Schlitze, wie beispielsweise mit dem Bezugszeichen 7 in 4 gekennzeichnet, vorsieht.

Vorzugsweise erstreckt sich das Ende 5a des Schlitzes 5 über die Mittellinie AB, die die Mitten benachbarter Seiten mit der Seite vereint, auf der der Schlitz mündet.


Anspruch[de]
  1. Lesegerät für elektronische Schlüssel mit einem Schutzgehäuse (1) aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Antenne aufweist und wenigstens einen sich von einem (6a) seiner Ränder bis zum Zentrum seiner Vorderseite (2) erstreckenden Schlitz (5).
  2. Lesegerät gemäß Anspruch 1, in dem das Schutzgehäuse an seiner Vorderseite begrenzt ist und sich damit in Form einer Platte darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (5) in einer beliebigen Seite der besagten Platte einmündet.
  3. Lesegerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Ende (5a) des Schlitzes (5) über die Mittellinie hinaus erstreckt, die die nebeneinander liegenden Seiten dessen vereint, in das der besagte Schlitz einmündet.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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