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Dokumentenidentifikation DE69912001T2 06.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001147621
Titel KOMMUNIKATIONSBASISSTATION MIT AUTOMATISCHER KABELDÄMPFUNGSKOMPENSATION
Anmelder InterDigital Technology Corp., Wilmington, Del., US
Erfinder BIRD, John, Huntington Station, US;
KAZAKEVICH, Leonid, Plainview, US
Vertreter FROHWITTER Patent- und Rechtsanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69912001
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.12.1999
EP-Aktenzeichen 999675325
WO-Anmeldetag 23.12.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/30652
WO-Veröffentlichungsnummer 0000046937
WO-Veröffentlichungsdatum 10.08.2000
EP-Offenlegungsdatum 24.10.2001
EP date of grant 08.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.05.2004
IPC-Hauptklasse H04B 3/36
IPC-Nebenklasse H04Q 7/30   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf drahtlose digitale Kommunikationssysteme. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein CDMA-Kommunikationssystem (Code-Division Multiple Access/ Codemultiplex-Vielfachzugriff), das eine Basisstation verwendet, die ein entfernt angeordnetes HF-Leistungsverstärkungsgerät hat.

Beschreibung des Standes der Technik

CDMA-Systeme bieten eine effiziente Nutzung der begrenzten Bandbreite des HF-Spektrums, wodurch es ermöglicht wird, eine größere Menge von Information mit weniger Signalverzerrung als bei Kommunikationssystemen zu übertragen, die andere Verfahren verwenden, wie zum Beispiel Zeitteilungs-Vielfachzugriff und Frequenzteilungs-Vielfachzugriff.

In CDMA-Kommunikationssystemen wird ein Informationssignal beim Sender mit einem Pseudozufalls-Spreizcode gemischt, der die Information über die gesamte vom System verwendete Bandbreite spreizt. Das gespreizte Signal wird zur Übertragung in ein HF-Signal hinaufkonvertiert. Ein Empfänger, der durch den Pseudozufalls-Spreizcode identifiziert wird, konvertiert das übertragene Spreizspektrumssignal herunter und mischt es mit dem Pseudozufalls-Spreizcode zur Wiedergewinnung des ursprünglichen Informationssignals.

Ein bekanntes CDMA-Kommunikationssystem ist in 1 gezeigt. Das Kommunikationssystem hat mehrere Basisstationen 201, 202, ... 20n, die durch Landleitungen über ein lokales öffentliches Fernsprechwählnetz (PSTN) oder über eine drahtlose Verbindung miteinander verbunden sind. Jede Basisstation 201, 202, ... 20n kommuniziert unter der Verwendung von Spreizspektrums-CDMA-Übertragungen mit mobilen und im Feld befindlichen Teilnehmereinheitsstationen 221, 222, ... 22n, die sich innerhalb dieses Zellbereichs befinden. Da ein von einer Basisstation übertragenes Signal anderen Basisstationen als Rauschen erscheint und daher die Fähigkeit der zweiten Basisstation zum Empfangen von Übertragungen von Teilnehmereinheiten, die innerhalb ihres Zellbereichs sind, stören, ist es wünschenswert, die Leistung sorgfältig einzuschränken, die von jeder Basisstation 201, 202, ... 20n ausgesendet wird.

Eine CDMA-Basisstation hat typischerweise ein Gerät wie zum Beispiel einen HF-Leistungsverstärker und zugehörige Elektronik (nicht gezeigt), die in einer geschützten Bodenstation angeordnet sind, zum Empfang und Senden von HF-Signalen, und eine Antenne oder mehrere Antennen, die in einer bestimmten Entfernung von der geschützten Bodenstation angebracht sind. Eine beträchtliche Menge HF-Energie geht über das Kabel verloren, das die Bodenstation mit der Antenne verbindet. Demnach ist es vorteilhaft, den HF-Verstärker und die zugehörende Elektronik am gleichen Ort wie die Antenne unterzubringen oder zu integrieren. Diese Anordnung resultiert in Kosteneinsparungen und Energieeffizienz, weil sie die Verwendung eines HF-Verstärkers mit geringerer Leistung erlaubt, als er nötig wäre, wenn der HF-Verstärker in einer Entfernung von der Antenne untergebracht ist. Auch wenn HF-Leistung immer noch in dem Kabel verloren geht, das die Bodenstation mit dem HF-Verstärker verbindet, der an der Antenne angebracht ist, geht wesentlich weniger Leistung verloren, als in dem Fall, da der HF-Verstäker in der Bodenstation untergebracht ist.

Um die Leistung zu steuern, die an der Antenne ausgesendet wird, muss der Leistungsverlust durch das Kabel gemessen und ausgeglichen werden. Außerdem ändert sich der Leistungsverlust durch das Kabel mit der Temperatur. Diese Veränderlichkeit verursacht eine Veränderung im Signalpegel an den HF-Verstärker, was zu einer leistungsmäßigen Über- oder Unterversorgung des HF-Verstärkers führen kann. Eine leistungsmäßige Überversorgung des HF-Verstärkers kann eine Interferenz mit benachbarten Zellen und eine Verzerrung des ausgesendeten Signals zur Folge haben, was zusätzliches unerwünschtes Rauschen erzeugt. Eine leistungsmäßige Unterversorgung des HF-Verstärkers kann dazu führen, dass die Übertragung eines Signals so schwach ist, dass eine wirkungsvolle Kommunikation mit den Teilnehmereinheiten innerhalb des Zellbereichs des Senders nicht mehr möglich ist.

Das US-Patent Nr. 5,634,191 offenbart eine Anordnung für ein TDMA-System zum Ausgleich einer Kabeldämpfung zwischen getrennten Kommunikationssystemeinheiten. Der Sendeleistungspegel der Kommunikation wird bei der ersten Kommunikationseinheit quantifiziert und als Daten zusammen mit dem Kommunikationssignal an die zweite Kommunikationseinheit gesendet. Bei der zweiten Kommunikationseinheit wird der Leistungspegel der Kommunikation wiederum gemessen und mit dem quantifizierten Leistungspegel verglichen. Ein Signaldämpfer stellt den Kommunikationsleistungspegel bei der zweiten Kommunikationseinheit so ein, dass er mit dem quantifizierten Leistungspegel äquivalent ist.

Die Messung der Leistung eines durch eine Basisstation empfangenen HF-Signals ist bei einem wirksamen CDMA-System ebenfalls entscheidend. Da diese Messung typischerweise an Bodenstationen durchgeführt wird, wirkt sich eine Variabilität im Leistungsverlust durch das Kabel auch negativ auf die Genauigkeit der Messung der empfangenen Leistung aus.

Es besteht daher ein Bedarf nach einer ständigen automatischen Kompensation des Leistungsverlusts im Kabel zwischen der Antenne und der Bodenstation, um die HF-Sendeleistung von der Basisstation wirkungsvoll zu steuern und die von den Teilnehmereinheiten eingehende empfangene Leistung genauer zu messen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung kompensiert die Variabilität übertragener HF-Signalpegel in einem CDMA-System, wobei ein Kabel eine auf dem Boden stehende HF-Ausrüstung mit niedrigem Signalpegel mit einer entfernt untergebrachten HF-Leistungsverstärkungsausrüstung verbindet. Der HF-Signalpegel wird am Ende des am Boden untergebrachten HF-Geräts des Kabels und auch am Ende des HF-Leistungsverstärkungsgeräts des Kabels gemessen. Veränderungen des Verlusts im Kabel werden durch variable Dämpfer kompensiert.

Es ist demnach eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine automatische Kabeldämpfungskompensation für eine CDMA-Kommunikationsstation mit einem entfernt untergebrachten HF-Leistungsverstärkungsgerät vorzusehen.

Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nach Lektüre der detaillierten Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsform ersichtlich.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Darstellung eines bekannten CDMA-Systems.

2 ist eine Veranschaulichung einer Basisstation, die gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde, mit einem HF-Leistungsverstärker, der von einer Bodenstation entfernt untergebracht ist.

3 ist ein Blockdiagramm einer CDMA-Bodenstation mit einem entfernt untergebrachten HF-Leistungsverstärker und einer Antenne gemäß der vorliegenden Erfindung.

4 ist ein Fließdiagramm eines Verfahrens zum Einstellen von Kabelkompensationsdämpfern gemäß der vorliegenden Erfindung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die bevorzugten Ausführungsformen werden nun anhand der Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Referenznummern durchwegs gleiche Elemente repräsentieren.

Ein Kommunikationsnetz, das die vorliegende Erfindung anwendet, ist in 1 gezeigt. Das Kommunikationsnetz weist mehrere Basisstationen 201, 202, ... 20n auf, von denen jede eine drahtlose Kommunikation mit mobilen und stationären Teilnehmereinheiten 221, 222, ... 22n unterstützt, die innerhalb des Dienstbereichs der entsprechenden Basisstation 201, 202, ... 20n sind.

Gemäß 2 ist eine Basisstation 100 mit auf dem Boden untergebrachten Empfangs- und Sendegeräten 300, einer entfernt untergebrachten Mastkopfeinheit 320 und einer Antenne 360, die auf einem Turm 112 montiert ist, gezeigt. Die Mastkopfeinheit 320 weist einen HF-Leistungsverstärker und zugehörige Elektronik auf. Ein Koaxialkabel 340 trägt HF-Signale zwischen den auf dem Boden stehenden Geräten 300 und der Mastkopfeinheit 320. Diese Signale sind eintreffende Signale, die von Teilnehmereinheiten 221, 222, ... 22n bei der Antenne 316 empfangen, von der Mastkopfeinheit 320 verarbeitet und an die auf dem Boden stehenden Geräte 300 weitergeleitet werden; und ausgesendete Signale, die von den am Boden stehenden Geräten 300 empfangen, an die Mastkopfeinheit 320 weitergeleitet und an die Teilnehmereinheiten 221, 222, ... 22n gesendet werden. Eine getrennte Kabelanordnung 350 überträgt Verstärkeranfangsleistungs- und Steuersignale an die Mastkopfeinheit 320 und von dieser.

Eine detaillierte schematische Darstellung einer Basisstation 100 mit einem entfernt untergebrachten HF-Leistungsverstärker ist in 3 gezeigt. Das am Boden stehende Gerät 300 empfängt ein auszusendendes Signal (Tx), das schon auf die erwünschte Sendefrequenz hinaufkonvertiert wurde. Ein stufenlos variabler Dämpfer 308 stellt den Tx-Signalpegel auf Grenzausgangsleistung ein, wie das für den Sendebereich (die Zellgröße) der Basisstation 100 passend ist. Ein Berührungstablett-Bedienelement 310 erlaubt eine manuelle Einstellung des Zellgrößendämpfers 308. Diese Einstellung wird durch einen Mikrocontroller 311 gesteuert, der auch einen Befehl über eine Kommunikationsverbindung 313 zum Vorsehen einer entfernten Einstellung des Zellgrößendämpfers 308 empfangen kann.

Das in seinem Pegel eingestellte Tx-Signal wird ein zweites Mal durch einen Kabelkompensationsdämpfer 401 eingestellt und durch einen Sendevorverstärker 309 gepuffert. Ein erster Leistungspegeldetektor 402 misst die Leistung des in seinem Pegel eingestellten Tx-Signals, und das Tx-Signal wird dann durch einen Eingangssignal-Diplexer 307 an das HF-Kabel 340 weitergeleitet. Ein Diplexer erlaubt eine bidirektionale Übertragung von Signalen auf einem einzigen Kabel. Daher erlauben es der Eingangssignal-Diplexer 307 und der Ausgangssignal-Diplexer 301, dass das in seinem Pegel eingestellte Tx-Signal auf dem HF-Kabel 340 gesendet wird, während auch gleichzeitig der Empfang eines in seinem Pegel eingestellten empfangenen (Rx) Signals von der Mastkopfeinheit 320 ermöglicht wird.

Das Tx-Signal wird durch das HF-Kabel 340 an einen Ausgangsdiplexer 301 in der Mastkopfeinheit 320 gesendet. Ein zweiter Leistungspegeldetektor 403 in der Mastkopfeinheit 320 misst die Leistung des auszusendenden Signals, nachdem es durch den Eingangsdiplexer 301 gelangt ist. Dann wird das Signal durch einen Hochleistungsverstärker (HPA) 304 verstärkt und durch einen Antennendiplexer 303 zur Aussendung durch die Antenne 360 geroutet. Die Leistung für die Elektronik in der Mastkopfeinheit 320 und andere Steuersignale werden vom auf dem Boden stehenden Gerät 300 durch ein Leistungs- und Steuerkabel 350 geliefert.

Ein Signal von einer Teilnehmereinheit 221, 222,... 22n, das an der Antenne 360 empfangen wird, wird durch den Antennendiplexer 303 an einen rauscharmen Verstärker (LNA) 302 geroutet. Das empfangene (Rx) Signal wird durch den LNA 302 verstärkt, durch den Ausgangsdiplexer 301 geleitet und dann durch das HF-Kabel 340 an das auf dem Boden stehende Gerät 300 geleitet. Das Rx-Signal wird durch den Eingangsdiplexer 307 vom HF-Kabel 340 abgenommen. Das empfangene Signal wird in seinem Pegel durch einen zweiten variablen Kabelkompensationsdämpfer 404 eingestellt und durch einen Verstärker 306 gepuffert und an ein (nicht gezeigtes) Abwärtsmischgerät weitergeleitet.

Ein Mikrocontroller 305 in der Mastkopfeinheit 320 sendet die am zweiten Leistungspegeldetektor 403 vorgenommene Leistungsmessung an den Mikrocontroller 311 im auf dem Boden stehenden Gerät 300. Der Mikrocontroller 311 im am Boden stehenden Gerät 300 vergleicht den am Ausgang des Sendevorverstärkers 309 gemessenen Leistungspegel mit dem am Eingang zum Hochleistungsverstärker 304 in der Mastkopfeinheit 320 gemessenen Leistungspegel. Der Mikrocontroller 311 stellt dann den ersten variablen Kabeldämpfer 401 zur Beibehaltung eines konstanten Leistungspegels am Eingang zum Hochleistungsverstärker 304 ein und nimmt eine identische Einstellung am zweiten stufenlos verstellbaren Kabeldämpfer 404 vor, um den Effekt der variablen Kabeldämpfung am empfangenen Signal zu kompensieren.

Das Steuersystem, das einen auf dem Boden stehenden Leistungspegeldetektor 402, einen Mastkopfeinheit-Leistungspegeldetektor 403, den ersten und den zweiten variablen Kabeldämpfer 401, 404, den Mastkopfmikrocontroller 305 und einen am Boden stehenden Mikrocontroller 311 umfasst, liefert eine kontinuierliche automatische Einstellung für die variable Dämpfung, die dem HF-Kabel 340 zugeordnet ist.

Eine alternative Ausführungsform der Erfindung kombiniert den Zellgrößendämpfer 308 mit dem Kabelkompensationsdämpfer 401, wodurch der Dämpfbereich des kombinierten Dämpfers so groß wird, dass der von beiden Dämpfern 308, 401 benötigte Bereich abgedeckt wird.

4 zeigt das Verfahren 400 zur Kabeldämpfungskompensation 400, das, die Kabelkompensationsdämpfer 401, 404 erfindungsgemäß einstellt. Das Kabelkompensationsverfahren 400 ist dazu ausgelegt, die Kabeldämpfung innerhalb einer vorbestimmten Untergrenze (A) und einer vorbestimmten Obergrenze (B) einzustellen. Bei diesem Verfahren 400 beinhaltet die Kabeldämpfung den Effekt des ersten Kabelkompensationsdämpfers 401. Bei Schritt 410 wird eine Messung der Kabeldämpfung (L) durch einen Vergleich der am ersten Leistungsdetektor 402 gemessenen HF-Leistungspegels mit dem am zweiten Leistungspegeldetektor 403 gemessenen HF-Leistungspegel durchgeführt. Bei Schritt 412 wird eine Kabeldämpfung L mit der vorbestimmten Untergrenze und Obergrenze A bzw. B verglichen. Wenn die Kabeldämpfung L zwischen der Untergrenze A und der Obergrenze B oder entweder gleich dem einen oder gleich dem anderen Grenzwert ist, wird keine weitere Einstellung vorgenommen und das Kabeldämpfungskompensationsverfahren endet bei Block 414. Wenn die Kabeldämpfung L entweder höher als die Obergrenze B oder niedriger als die Untergrenze A ist, dann wird bei Schritt 416 ein weiterer Vergleich vorgenommen. Bei Schritt 416 wird entschieden, ob die Kabeldämpfung L niedriger als der untere Grenzwert A ist. Wenn das so ist, dann wird die Verstärkung der Kabeldämpfer 402, 403 verringert, wie bei Schritt 420 gezeigt ist. Wenn die Kabeldämpfung L nicht geringer als eine Untergrenze A ist, dann muss sie höher als der obere Grenzwert B sein, und die Verstärkung des Kabeldämpfers 402, 403 wird, wie bei Schritt 418 gezeigt, erhöht. Nach Abschluss einer Erhöhung oder Verringerung der Kabeldämpfungskompensationsverstärkung bei Schritt 418 oder 420, wird die Kabeldämpfung L bei Block 410 erneut gemessen. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Kabeldämpfung L innerhalb der vorbestimmten Grenzwerte A, B gebracht wurde, und das Kompensationsverfahren endet bei Schritt 414. Das Kabelkompensationsverfahren 400 kann wiederholt durchgeführt werden, mit einer Rate, die zur Aufrechterhaltung einer konstanten Ausgangsleistung unter Bedingungen geeignet ist, welche bewirken, dass die Kabeldämpfung L fluktuiert.

Auch wenn die Erfindung teilweise durch detaillierte Bezugnahme auf bestimmte spezifische Ausführungsformen beschrieben wurde, sollen derartige Details eher unterrichtend als einschränkend sein. Auch wenn die Erfindung in der bevorzugten Ausführungsform zur Verwendung in einem CDMA-Kommunikationssystem beschrieben wurde, ist sie genauso gut auf andere Typen von Kommunikationssystemen, wie zum Beispiel Time Division Duplex (TDD), Frequency Division Duplex (FDD), Multimedia Distribution Systems (MDS), Local Multipoint Distribution Systems (LMDS), Unlicense National Information Infrastructure/National Information Infrastructure (UNII/NII), Systeme der nächsten Generation und andere zellulare Funkkommunikationssysteme anwendbar.


Anspruch[de]
  1. Dämpfungskompensationssystem zur Verwendung in einer Basisstation (100) mit mindestens einem Kabel (340), das sich zwischen einem ersten und einem zweiten Standort erstreckt, das System umfassend:

    – eine erste Leistungspegelerfassungseinrichtung (402) zum Erfassen eines Sendesignalleistungspegels am ersten Standort und eine zweite Leistungspegelerfassungseinrichtung (403) am zweiten Standort; dadurch gekennzeichnet, dass das System weiter umfasst:

    – eine Rückkopplungseinrichtung (305) zum Rückkoppeln des Sendesignalleistungspegels vom zweiten Standort an den ersten Standort;

    – eine Vergleichseinrichtung (311) am ersten Standort zum Vergleichen von Leistungspegeln aus der ersten und der zweiten Leistungspegelvergleichseinrichtung und zum Bestimmen einer Dämpfung zwischen den beiden Standorten;

    – eine Dämpfeinrichtung (401) am ersten Standort zum Steuern des Leistungspegels des Sendesignals; und

    – eine Steuereinrichtung (311) am ersten Standort, die auf die Vergleichseinrichtung (311) zum Steuern der Dämpfeinrichtung (401) anspricht.
  2. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 1, bei dem der erste Standort eine Basisstations-Mastkopfeinheit umfasst, der zweite Standort ein Basisstations-Bodengerät umfasst, wobei der zweite Standort über ein Kabel mit dem ersten Standort entfernt verbunden ist und ein vom Bodengerät an die Mastkopfeinheit gesendetes Signal eine Dämpfung erfährt, wobei das System weiter umfasst:

    – am Bodengerät (300);

    – einen ersten Leistungspegeldetektor (402), der mit einer Sendesignalleitung gekoppelt ist, zum Ausgeben eines ersten Leistungspegelsignals;

    – einen Kompensationsdämpfer (401), der mit der Sendesignalleitung gekoppelt ist;

    – mindestens einen Controller zum Steuern des Kompensationsdämpfers (401); und

    – an der Mastkopfeinheit (320):

    – einen zweiten Leistungspegeldetektor (402), der mit der Sendesignalleitung gekoppelt ist, zum Ausgaben eines zweiten Leistungspegelsignals, wobei der zweite Leistungspegeldetektor eine Einrichtung zum Senden eines zweiten Leistungspegelsignals an das Bodengerät aufweist; wobei das zweite Leistungspegelsignal auf dem Grad der Dämpfung beruht;

    – wobei der Controller (301) das erste und das zweite Leistungspegelsignal vergleicht und den Kompensationsdämpfer (401) entsprechend steuert.
  3. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 2, weiter umfassend einen zweiten Kompensationsdämpfer (404), der mit einer Empfangssignalleitung gekoppelt ist.
  4. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 3, bei dem der Controller (311) den zweiten Kompensationsdämpfer (404) steuert.
  5. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 2, weiter umfassend ein Leistungs- und Steuerungskabel (350), das zwischen die Mastkopfeinheit und das Bodengerät geschaltet ist, zum Tragen von Steuersignalen zwischen dem ersten und dem zweiten Leistungspegeldetektor (402, 403).
  6. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 3, weiter umfassend einen ersten Diplexer (307), der im Bodengerät angeordnet ist und mit der Empfangssignalleitung, der Sendesignalleitung und dem Kabel gekoppelt ist.
  7. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 2, bei dem das Bodengerät weiter einen Zellgrößendämpfer (308) aufweist, der mit der Sendesignalleitung gekoppelt ist.
  8. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 2, bei dem das Bodengerät weiter einen Sende-Vorverstärker (309) aufweist, der mit der Sendesignalleitung gekoppelt ist.
  9. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 3, weiter umfassend einen zweiten Diplexer (301) der in der Mastkopfeinheit angeordnet ist und mit der Empfangssignalleitung, der Sendesignalleitung und dem Kabel gekoppelt ist.
  10. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 2, bei dem die Mastkopfeinheit weiter einen Hochleistungsverstärker (304) aufweist, der mit der Sendesignalleitung gekoppelt ist.
  11. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 3, bei dem die Mastkopfeinheit weiter einen rauscharmen Verstärker (302) aufweist, der mit der Empfangssignalleitung gekoppelt ist.
  12. Dämpfungskompensationssystem nach Anspruch 3, bei dem die Mastkopfeinheit weiter einen Antennendiplexer (303) aufweist, der mit einer Antenne (360), der Sendesignalleitung und der Empfangssignalleitung gekoppelt ist.
  13. Verfahren zum Kompensieren einer Kabeldämpfung in einem drahtlosen Kommunikationssystem mit einem Hochleistungsverstärker (304), der in einer Basisstations-Mastkopfeinheit angeordnet ist, einem Vorverstärker (309), der ein Sendesignal empfängt und an einem Basisstations-Bodengerät angeordnet ist, und einem Kabel (340), das zwischen die Verstärker geschaltet ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

    – Erfassen eines ersten Leistungspegels des Sendesignals an einem Ausgang des Vorverstärkers (309);

    – Erfassen eines zweiten Leistungspegels des Sendesignals an einem Eingang des Hochleistungsverstärkers (304);

    – Rückkoppeln des zweiten Leistungspegels von der Mastkopfeinheit an das Bodengerät;

    – Vergleichen des ersten und des zweiten Leistungspegels am Bodengerät zum Bestimmen einer Dämpfung im Kabel;

    – Einstellen eines Kompensationsdämpfers (401), der an den Vorverstärker angeschlossen ist, auf der Grundlage der Dämpfung.
  14. Verfahren zum Kompensieren einer Kabeldämpfung nach Anspruch 13, bei dem eine Verstärkung des Kabelkompensationsdämpfers (401) verringert wird, wenn die Dämpfung unter einem unteren Grenzwert liegt.
  15. Verfahren zum Kompensieren einer Kabeldämpfung nach Anspruch 13, weiter mit den folgenden Schritten:

    – Vergleichen der Dämpfung mit einem oberen und einem unteren Grenzwert;

    – Beibehalten der Verstärkung der Kabelkompensation, wenn die Dämpfung zwischen den Grenzwerten liegt;

    – Verringern der Verstärkung der Kabelkompensation, wenn die Dämpfung unter dem unteren Grenzwert liegt; und

    – Erhöhen der Verstärkung der Kabelkompensation, wenn die Dämpfung über dem oberen Grenzwert liegt.
  16. Verfahren zum Kompensieren einer Kabeldämpfung nach Anspruch 13, weiter umfassend das Einstellen der Verstärkung eines zweiten Kabelkompensationsdämpfers (404), an den ein Empfangssignal geleitet wird, auf der Grundlage der Dämpfung.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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