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Dokumentenidentifikation DE10249483A1 13.05.2004
Titel Biegeausgleichswalze und Verfahren zum Betreiben einer Biegeausgleichswalze
Anmelder Voith Paper Patent GmbH, 89522 Heidenheim, DE
Erfinder Haag, Rolf van, Dr.-Ing., 47647 Kerken, DE
Vertreter Patentanwälte Knoblauch und Knoblauch, 60322 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 24.10.2002
DE-Aktenzeichen 10249483
Offenlegungstag 13.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.05.2004
IPC-Hauptklasse F16C 13/00
IPC-Nebenklasse D21G 1/02   
Zusammenfassung Es wird eine Biegeausgleichswalze (7) angegeben mit einem Walzenmantel (6), der um einen feststehenden Träger (9) drehbar ist, wobei zwischen dem Walzenmantel (6) und dem Träger (9) ein Ringraum (27) ausgebildet ist, und mit einer Druckfluid-betätigten, auf den Walzenmantel (6) wirkenden Druckbeaufschlagungseinrichtung, sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Biegeausgleichswalze.
Man möchte die Druckbeaufschlagungsmöglichkeiten erweitern können.
Hierzu ist vorgesehen, daß die Druckbeaufschlagungseinrichtung einen Druckflüssigkeits-Anschluß (15) und einen Druckgas-Anschluß (31) aufweist, wobei beide Anschlüsse (15, 31) gleichzeitig zur Druckbeaufschlagung des Walzenmantels (6) aktivierbar sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Biegeausgleichswalze mit einem Walzenmantel, der um einen feststehenden Träger drehbar ist, wobei zwischen dem Walzenmantel und dem Träger ein Ringraum ausgebildet ist, und mit einer Druckfluid-betätigten, auf den Walzenmantel wirkenden Druckbeaufschlagungseinrichtung. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Biegeausgleichswalze, die einen um einen feststehenden Träger drehbaren Walzenmantel aufweist, wobei zwischen dem Walzenmantel und dem Träger ein Druck mit einer veränderbaren Verteilung eingestellt wird.

Biegeausgleichswalzen, die auch als Biegeeinstellwalzen oder Durchbiegungseinstellwalze bezeichnet werden, werden in einem Kalander oder in einer vergleichbaren Walzenmaschine verwendet, wo sie mit anderen Walzen zusammenwirken. Zusammenwirkende Walzen bilden einen Nip, durch den eine Materialbahn, beispielsweise eine Papier- oder Kartonbahn, geführt werden kann, um dort mit erhöhtem Druck und gegebenenfalls auch mit erhöhter Temperatur beaufschlagt zu werden.

Ohne zusätzliche Maßnahmen ist es praktisch nicht möglich, über die gesamte axiale Länge der Walzen eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung zu erzielen. Beispielsweise biegen sich die Walzen aufgrund ihres Eigengewichts etwas durch, was die Druckverteilung negativ beeinflußt. In früheren Zeiten versuchte man, diesen Erscheinungen durch Bombieren der unteren Walze abzuhelfen, was jedoch nur für eine bestimmte Lastverteilung den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Man hat daher Walzen mit steuerbarer Streckenlast entwickelt, bei denen sich der Walzenmantel über eine Reihe von Stützelementen auf dem Träger abstützt. Durch eine entsprechende Druckbeaufschlagung der einzelnen Stützelemente läßt sich eine Druckverteilung einstellen.

DE 44 29 499 C1 zeigt eine derartige Walze. Die Stützelemente sind als Ringelemente mit einer ringförmigen Tasche ausgebildet, die mit hydraulischer Flüssigkeit unter Druck gespeist wird, um eine hydrostatische Abstützung des Walzenmantels auf dem Stützelement zu ermöglichen. Das Stützelement umschließt einen Innenraum, der mit einer ein einstellbares Drosselorgan aufweisenden Ablaufleitung in Verbindung steht. Außerhalb des Stützelements kann ein Flüssigkeitsdruck erzeugt werden, der größer oder kleiner ist als der Druck im Innenraum des Stützelements.

EP 0 347 549 B1 beschreibt eine andere Durchbiegungseinstellwalze, bei der ebenfalls der Ringraum mit Flüssigkeit gefüllt werden kann. Stützelemente sind vorgesehen, die aus dem Druck der Flüssigkeit gewisse Bereiche aussparen können, um eine negative Beaufschlagung des Walzenmantels mit Druck zu realisieren.

In DE 36 25 802 C2 wird angegeben, daß bei einer Walze, die für eine Wellpappenmaschine geeignet ist, der Ringraum mit einem Druckgas unter Druck gesetzt werden kann, nämlich mit Dampf. Auch hier sind Dichtelemente vorgesehen, die bestimmte Bereiche auf der einem Nip gegenüberliegenden Seite aussparen, um einen Druck in dem Nip zu erzeugen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Druckbeaufschlagungsmöglichkeiten erweitern zu können.

Diese Aufgabe wird bei einer Biegeausgleichswalze der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Druckbeaufschlagungseinrichtung einen Druckflüssigkeits-Anschluß und einen Druckgas-Anschluß aufweist, wobei beide Anschlüsse gleichzeitig zur Druckbeaufschlagung des Walzenmantels aktivierbar sind.

Man beschränkt den Druckaufbau auf den Walzenmantel also nicht mehr auf eine einzige Fluidart, sondern verwendet gleichzeitig ein Druckgas und eine Druckflüssigkeit zur Druckbeaufschlagung des Walzenmantels. Dadurch lassen sich die Druckbeaufschlagungsmöglichkeiten des Walzenmantels erweitern. Eine Einstellung des Druckverlaufs in axialer Richtung der Walze ist nun in einem weiteren und vielfach auch in einem feinfühligeren Maß möglich.

Vorzugsweise steht der Druckgas-Anschluß mit dem Ringraum in Verbindung und der Druckflüssigkeits-Anschluß steht mit mindestens einem Stützelement in Verbindung, das zwischen dem Träger und dem Walzenmantel angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ist unter energetischen Gesichtspunkten von erheblichem Vorteil. Man kann den Walzenmantel insgesamt unter Druck setzen und mit Hilfe der Stützelemente bestimmte Bereiche von der Druckbeaufschlagung aussparen, ohne daß man die Nachteile in Kauf nehmen muß, die mit einer Flüssigkeitsfüllung des Walzenmantels verbunden sind. Dieser sogenannte "Senkenbetrieb" erlaubt es, eine sehr feinfühlige Steuerung der Streckenlast im Nip vorzunehmen. Wenn der Ringraum mit Flüssigkeit gefüllt ist, dann stellt sich bei einer Rotation des Walzenmantels eine große Flüssigkeitsreibung ein, für die eine entsprechende Antriebsleistung zur Verfügung gestellt werden muß. Diese auch als "Planschleistung" bezeichnete Antriebsleistung ist so groß, daß insbesondere bei schnellaufenden Walzen ein derartiger Senkenbetrieb mit vernünftigen Energieaufwand bislang nicht möglich ist. Wenn man hingegen die Druckbeaufschlagung über ein Druckgas vornimmt, dann kann man die Planschleistung in ganz erheblichem Umfang vermindern, so daß man die Vorteile eines Senkenbetriebs mit einer geringen Antriebsleistung kombinieren kann.

Vorzugsweise ist das Stützelement ringförmig ausgebildet und umschließt einen zum Walzenmantel hin offenen Innenraum, der mit einer Druckeinstelleinrichtung versehen ist. Damit kann man mit Hilfe des Stützelements einzelne Bereiche mit einem höheren Druck oder mit einem niedrigeren Druck als der Druck des Druckgases versehen. Man kann also den Druck lokal erhöhen oder lokal absenken, wodurch die Einstellmöglichkeiten der Biegeausgleichswalze ganz erheblich erweitert werden. Diese Einstellmöglichkeiten sind zwar aus der eingangs genannten DE 44 29 499 C2 prinzipiell bekannt. Dort war aber insbesondere der "Senkenbetrieb" nur bei niedrigen Drehzahlen möglich, weil bei höheren Drehzahlen, beispielsweise bei Arbeitsgeschwindigkeiten in der Größenordnung ab 1.500 m/min die Verlustleistung zu groß wurde.

Vorzugsweise liegt das Stützelement über eine hydrostatische Lagertaschenanordnung am Walzenmantel an, die eine den Innenraum gegenüber dem Ringraum abdichtende Dichtung bildet. Wenn man den Ringraum im Innern des Walzenmantels unter Druck setzt, muß man natürlich darauf achten, daß das Druckgas nicht unkontrolliert abfließt. Dies wird auch im Senkenbetrieb, bei dem der Innenraum des Stützelementes mehr oder weniger drucklos gehalten werden kann, auf einfache Weise dadurch sicher gestellt, daß die hydrostatische Lagertaschenanordnung am Stützelement als Dichtung dient. In der Lagertaschenanordnung liegt Hydraulikflüssigkeit unter einem vorbestimmten Druck an. Dieser Druck muß im Prinzip nur ausreichen, den Walzenmantel reibungsfrei am Stützelement abzudichten. Damit ist der Druck aber in der Regel bereits groß genug, um einen Übertritt von Druckgas aus dem Ringraum in den Innenraum des Stützelements zu verhindern. Gleichzeitig wird im Senkenbetrieb dafür gesorgt, daß der Teil der Hydraulikflüssigkeit, der über die Lagertaschenanordnung nach außen abfließt, klein wird. Die Hydraulikflüssigkeit wird vielmehr zum größeren Teil in den Innenraum verdrängt, wo sie abgeführt werden kann.

Vorzugsweise ist eine Flüssigkeits-Abführeinrichtung mit dem Ringraum verbunden. Auch dann, wenn im Ringraum ein erhöhter Gasdruck herrscht, ist es praktisch nicht zu vermeiden, daß aus der hydrostatischen Lagertaschenanordnung ein gewisser Anteil von Hydraulikflüssigkeit in den Ringraum abfließt. Ohne zusätzliche Maßnahmen würde diese Hydraulikflüssigkeit dazu führen, daß sich der Ringraum zwischen Walzenmantel und Träger mit Hydraulikflüssigkeit füllt. Um dem entgegenzuwirken, ist die Flüssigkeits-Abführeinrichtung vorgesehen. Mit Hilfe dieser Abführeinrichtung läßt sich der Druck im Ringraum praktisch ausschließlich durch den Druck des Druckgases steuern.

Vorzugsweise weist die Flüssigkeits-Abführeinrichtung mindestens einen dem Walzenmantel benachbarten Schöpfer auf. Hierbei trägt man der Tatsache Rechnung, daß die Biegeausgleichswalze besonders geeignet für höhere Geschwindigkeiten ist. Bei höheren Geschwindigkeiten legt sich aber die in den Ringraum übergetretene Flüssigkeit in Form einer Schicht an die Innenseite des Walzenmantels an. Ein Schöpfer, der in diese Schicht eingreift, kann die Flüssigkeit dann leicht abheben und zu einem Punkt befördern, wo die Flüssigkeit abfließen oder abgepumpt werden kann.

Hierbei ist besonders bevorzugt, daß die Flüssigkeits-Abführeinrichtung eine Mündung in den Ringraum mit einer vorbestimmten Maximalentfernung zur Innenseite des Walzenmantels aufweist. Auf diese Weise ist es relativ einfach möglich, zu verhindern, daß das Druckgas durch die Flüssigkeits-Abführeinrichtung in unerwünschtem Maße entkommen kann. Solange die Mündung von der Flüssigkeitsschicht abgedeckt ist, kann lediglich Flüssigkeit durch die Flüssigkeits-Abführeinrichtung abgeführt werden. Ein Vordringen von Druckgas ist nicht möglich. Es ist allerdings nicht erforderlich, die gesamte Mündung abzudecken. Man kann durchaus einen gewissen Gasverlust in Kauf nehmen, wenn die Mündung nicht vollständig von der Flüssigkeitsschicht abgedeckt ist. Die genauen Einzelheiten ergeben sich im Betrieb und können von einer Bedienungsperson leicht eingestellt werden.

Vorzugsweise weist die Flüssigkeits-Abführeinrichtung eine Steuereinrichtung auf, die den Abfluß der Druckflüssigkeit steuert. Man kann diese Steuereinrichtung dazu verwenden, die Höhe des Flüssigkeitsfilmes oder der Flüssigkeitsschicht, die an der Innenseite des Walzenmantels anliegt, zu steuern und zwar so, daß die Mündung der Flüssigkeits-Abführeinrichtung in vorbestimmtem Maße von der Flüssigkeit im Ringraum abgedeckt ist.

Hierbei ist bevorzugt, daß die Steuereinrichtung mit einem Druckgas-Verbrauchssensor verbunden ist und den Ablauf der Druckflüssigkeit in Abhängigkeit vom Druckgas-Verbrauch regelt. Eine relativ einfache Überwachungsmöglichkeit besteht darin, den Verbrauch des Druckgases zu erfassen. Wenn die Mündung der Flüssigkeitsabführeinrichtung zu weit freigegeben ist, dann wird eine entsprechend große Menge von Druckgas durch die Flüssigkeits-Abführeinrichtung entweichen. In diesem Fall muß der Ablaufquerschnitt der Flüssigkeits-Abführeinrichtung gedrosselt werden. Wenn zu wenig Druckgas entweicht, dann besteht die Gefahr, daß sich der Ringraum langsam mit Flüssigkeit füllt. In diesem Fall muß die Flüssigkeits-Abführeinrichtung etwas mehr Flüssigkeit abfließen lassen. Im Grunde kann man die entsprechende Steuerung durch eine Zwei-Punkt-Regelung bewirken. Natürlich sind auch aufwendigere Regelungsmöglichkeiten vorstellbar. In vielen Fällen wird es sogar erwünscht sein, eine kleine Menge von Druckgas durch die Flüssigkeits-Abführeinrichtung entweichen zu lassen, um eine gut kontrollierbare Möglichkeit zur Einstellung des Flüssigkeitspegels an der Innenwand des Walzenmantels zu erhalten. Ein Teil des Druckgases, beispielsweise Druckluft, wird sich aber bereits mit der Druckflüssigkeit, beispielsweise Hydrauliköl, binden und in gebundener Form mit dem Druckgas entweichen.

In einer alternativen oder zusätzlichen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die Steuereinrichtung mit einer Meßeinrichtung verbunden ist, die eine Leistung eines Walzenantriebs ermittelt, und den Ablauf der Druckflüssigkeit in Abhängigkeit von der Leistung regelt. In diesem Fall muß man eine geringe Steigerung der Antriebsleistung gegenüber der minimal möglichen tolerieren, kann aber den Luftverbrauch sehr gering halten. Die Flüssigkeitshöhe am Walzenmantel bestimmt die Antriebsleistung. Je größer diese Flüssigkeitshöhe ist, desto größer ist die Antriebsleistung. Der Zusammenhang muß nicht unbedingt linear sein, er kann jedoch durch Versuche eindeutig festgestellt werden. Wenn die Antriebsleistung dann über ein bestimmtes Maß hinaus ansteigt, dann muß die Flüssigkeits-Abführeinrichtung mehr Flüssigkeit aus dem Ringraum abfördern. Wenn die Antriebsleistung zu gering wird, dann muß der Abflußquerschnitt der Flüssigkeits-Abführeinrichtung entsprechend gedrosselt werden.

Die Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß man die Druckverteilung mit Hilfe eines Druckgases, das auf vorbestimmte erste Bereiche des Walzenmantels wirkt, und mit Hilfe einer Druckflüssigkeit, die auf vorbestimmte zweite Bereiche des Walzenmantels wirkt, erzeugt.

Mit dieser Ausgestaltung vergrößert man die Möglichkeit der Drucksteuerung bzw. der Steuerung der Druckverteilung. Man kann die Vorteile des Druckgases, beispielsweise eine geringere Reibung, in Kauf nehmen, ohne auf die Vorteile einer Druckerzeugung mit Hilfe einer Druckflüssigkeit, beispielsweise eines erhöhten oder erniedrigten Drucks, verzichten zu müssen.

Vorzugsweise wirkt das Druckgas in einem Ringraum, der zwischen dem Walzenmantel und dem Träger ausgebildet ist, wobei die Druckflüssigkeit über mindestens ein Stützelement auf den Walzenmantel wirkt. Damit läßt sich der Walzenmantel "aufblasen", ohne daß man größere Planschverluste durch eine Flüssigkeitsreibung in Kauf nehmen müßte, was sich insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten stark negativ bemerkbar macht.

Auch ist bevorzugt, daß man innerhalb des Stützelements einen Bereich mit gegenüber dem Druck des Druckgases verminderten Druck erzeugt. Dadurch läßt sich ein Senkenbetrieb realisieren, bei dem man ohne Gegenstützelemente die Kraft in einem Nip absenken kann.

Bevorzugterweise schöpft man Druckflüssigkeit aus dem Ringraum ab und sorgt dabei dafür, daß der Abfluß von Druckgas aus dem Ringraum unterhalb einer vorbestimmten Grenze bleibt. Mit anderen Worten sorgt man dafür, daß das Druckgas nur bis zu einem vorbestimmten Maß gemeinsam mit der Druckflüssigkeit aus dem Ringraum entweichen kann. Dies hält den Druckgasverlust klein und ermöglicht damit einen energetisch günstigen Betrieb.

Bevorzugterweise verwendet man zum Abschöpfen einen Schöpfer, dessen Ablauföffnung in einem vorbestimmten Ausmaß von einem Flüssigkeitsfilm abgedeckt ist. Der Flüssigkeitsfilm bildet sich ab gewissen Drehzahlen an der Innenseite des Walzenmantels von selbst aus. Man kann nun einen Schöpfer in diesen Flüssigkeitsfilm oder diese Flüssigkeitsschicht eintauchen, um die Flüssigkeit aus dem Ringraum, d.h. aus dem Inneren des Walzenmantels, abzufördern.

Hierbei ist bevorzugt, daß man den Ablauf der Druckflüssigkeit beeinflußt, um die Flüssigkeitsfüllung auf einer vorbestimmten Höhe zu halten. Über das Stützelement, das mit Hilfe der Druckflüssigkeit nicht nur unter Druck gesetzt, sondern auch gegenüber dem Walzenmantel geschmiert wird, tritt laufend eine gewisse Menge von Druckflüssigkeit in das Innere des Walzenmantels ein. Würde man nichts unternehmen, dann würde sich das Innere des Walzenmantels über kurz oder lang vollständig mit der Druckflüssigkeit füllen. Dies ist nicht erwünscht, weil man dann einen erhöhten Planschverlust in Kauf nehmen müßte. Andererseits würde der Verlust an Druckgas relativ groß, wenn man die Druckflüssigkeit sofort vollständig aus dem Inneren des Walzenmantels abfördert, weil dann die Mündungen einer Abfördereinrichtung freigegeben werden, so daß das Druckgas hier ohne Hinderung entweichen könnte.

Bevorzugterweise verwendet man einen Druckgas-Verbrauch als Kriterium für die Beeinflussung des Ablaufs der Druckflüssigkeit. Wie oben erwähnt, ist ein zu großer Verbrauch von Druckgas ein Kriterium dafür, daß der Flüssigkeitspegel der Druckflüssigkeit am Walzenmantel zu klein ist und dementsprechend zu viel Druckgas durch die Abfördereinrichtung entweichen kann. Ist hingegen der Druckgasverbrauch zu klein oder wird sogar Druckgas zurückgespeist, dann ist das ein Zeichen dafür, daß sich mehr Druckflüssigkeit im Walzeninnern ansammelt, als dies gewünscht ist.

Zusätzlich oder alternativ dazu kann man eine Antriebsleistung als Kriterium für die Beeinflussung des Ablaufs der Druckflüssigkeit verwenden. Wie oben ausgeführt, steigt mit zunehmendem Flüssigkeitspegel an der Innenwand des Walzenmantels die Antriebsleistung an, die notwendig ist, weil man bei einem höheren Flüssigkeitspegel auch eine höhere Planschleistung aufbringen muß. Der Zusammenhang zwischen dem Flüssigkeitspegel und der Antriebsleistung ist zwar in den meisten Fällen nicht linear, aber eindeutig. Man kann also anhand der aufgebrachten Antriebsleistung mit einer relativ guten Genauigkeit erkennen, wie hoch der Flüssigkeitspegel ist, und die Abförderung der Druckflüssigkeit entsprechend beeinflussen.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:

Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Biegeausgleichswalze,

2 eine vergrößerte Aussichtsansicht im Bereich eines Stützelements und

3 eine schematische Querschnittsansicht.

Eine in 1 dargestellte Walzenanordnung 100 weist eine obere Walze 1 und eine untere Walze 2 auf, die zusammen einen Nip 3 bilden, durch den eine nicht näher dargestellte Warenbahn, beispielsweise eine Papierbahn, mit erhöhtem Druck beaufschlagt werden kann. Die Enden der oberen Walze sind in Lagern 4, 5 gehalten und werden durch eine äußere Kraft P belastet. Durch Anheben der Lager 4, 5 kann der Nip 3 geöffnet werden.

Die untere Walze 2 weist einen Walzenmantel 6 auf, der um einen drehfest in Lagern 7, 8 gehaltenen Träger 9 drehbar ist. Hierbei wird er von Stützelementen 10 abgestützt, wie dies anhand der 2 noch näher erläutert wird.

Das Stützelement 10 ist ein Ringelement, das einen Innenraum 11 umschließt. Das Stützelement 10 ist in einer Ringnut 12 abgedichtet geführt, die einen durch eine Druckfläche 13 begrenzten Druckraum 14 bildet. Der Druckraum 14 ist über eine Zuleitung 15 mit einer Druckflüssigkeitsquelle 16, die hier durch eine Pumpe 17 und eine Druckregelventilanordnung 18 dargestellt ist, verbunden. Die Pumpe 17 entnimmt Hydraulikflüssigkeit, insbesondere Öl, einem Tank 50.

Das Stützelement 10 weist eine Stützfläche 19 auf, welche der Innenseite 51 des Walzenmantels 6 zugewandt ist und trägt eine ringförmige Tasche 20, die den Innenraum 11 praktisch vollständig umschließt. Sie ist lediglich durch schmale Querstege 21 in Taschenabschnitte unterteilt. Jeder Taschenabschnitt ist über eine Leitung 22, die mit einer Drossel 23 versehen ist, mit dem Druckraum 14 verbunden. Die Tasche 22 weist eine Taschenfläche At auf, die etwas größer ist als eine Druckfläche Ak. Zu diesem Zweck besitzt das Stützelement 10 im Taschenbereich eine Erweiterung 24. Flüssigkeit, die über die Leitung 15 in den Druckraum 14 gefördert wird, erzeugt nicht nur im Druckraum 14 einen Druck, der das Stützelement 10 auf den Walzenmantel 6 hindrückt, sondern die Flüssigkeit wird über die Leitung 22 auch in die Taschen 20 gefördert, so daß sie ein Druckpolster zwischen dem Stützelement 10 und dem Walzenmantel 26 bildet. Der Walzenmantel 6 ist also hydrostatisch auf dem Stützelement 10 gelagert.

Die in die Tasche 22 geförderte Flüssigkeit fließt fortlaufend ab, beispielsweise auch in den Innenraum 11. Der Innenraum 11 weist eine Querschnittsfläche Ai auf. Er ist über eine Ablaufleitung 25, in der ein Drosselorgan 26 angeordnet ist, mit dem Tank 50 verbunden. Über das Drosselorgan 26, das beispielsweise die Form eines einstellbaren Druckhalteventils aufweisen kann, läßt sich ein Druck Pi im Innenraum 11 einstellen. Wenn das Drosselorgan 26 geschlossen ist, dann stellt sich der Druck Pi auf den Druck Pt in den Taschen 20 ein.

Ein Ringraum 27 zwischen dem Träger 9 und dem Walzenmantel 6 ist über eine Abfördereinrichtung 52 (3) mit einer Ablaufleitung 28 verbunden, in der ein zweites Drosselorgan 29 angeordnet ist. Auch das zweite Drosselorgan kann die Form eines einstellbaren Druckhalteventils haben.

In 1 ist lediglich dargestellt, wie ein Stützelement 10 an die Druckflüssigkeitsquelle 16 angeschlossen ist. Für die übrigen Stützelemente 10 können jeweils eigene Druckflüssigkeitsquellen 16 vorgesehen sein, wobei eine gemeinsame Pumpe 17 mit mehreren Druckregelventilanordnungen 18 verbunden sein kann. Die Stützelemente 10 können auch zonenweise zusammengefaßt werden.

Eine Druckgasquelle 30 ist über einen Druckgasanschluß 31 mit dem Ringraum 27 verbunden. Die Druckgasquelle 30 ist in der Lage, im Ringraum 27 einen Druck Pu zu erzeugen. Die Druckgasquelle 30 ist über eine Steuereinrichtung 32 steuerbar. Im Druckgasanschluß 31 ist ein Druckgas-Verbrauchssensors 33 vorgesehen, der ermittelt, welchen Volumenstrom an Sauggas die Druckgasquelle 30 liefert. Die Druckgasquelle 30 kann beispielsweise als Druckluftkompressor ausgebildet sein. Sie kann aber auch durch ein in den meisten Papierfabriken ohnehin vorhandenes Druckluftnetz gebildet sein, wobei die Druckgasquelle 30 in diesem Fall Möglichkeiten bereitstellt, um den Druck Pu auf einen gewünschten Betrag einzustellen.

Ein Motor 34 treibt über ein Ritzel 35, das an einer Verzahnung 36 am Walzenmantel 6 angreift, den Walzenmantel 6 an. Der Motor 34 kann natürlich auch an der oberen Walze 1 angreifen.

Der sich an den Taschen 20 ausbildende Film der Hydraulikflüssigkeit dichtet nun den Ringraum 27 gegenüber dem Innenraum 11 gasdicht ab, so daß Druckgas aus dem Ringraum 27 nicht in den Innenraum 11 gelangen und von dort über die Ablaufleitung 25 entweichen kann.

Das aus den Drucktaschen 20 austretende Öl gelangt auch in den Innenraum 27. Es bildet dort eine Schicht 37, die in 3 gestrichelt eingezeichnet ist. Diese Schicht ist in 3 übertrieben dick dargestellt. In Wirklichkeit soll die Schicht 37 wesentlich kleiner sein. Die Flüssigkeit legt sich bei einem rotierenden Walzenmantel 6 an die Innenseite 51 des Walzenmantels 6 an.

Man kann daher die Flüssigkeits-Abführeinrichtung 52 mit einem Schöpfer 53 versehen, dessen Mündung 54 der Innenseite 51 des Walzenmantels 6 dicht benachbart ist. Der Schöpfer 53 speist in die Ablaufleitung 28. Über das Drosselorgan 29 in dieser Ablaufleitung 28 läßt sich nun die Höhe der Schicht 37 der Hydraulikflüssigkeit einstellen. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Mündung 54 vollständig in die Schicht 37 eintaucht. Wie aus 3 schematisch zu erkennen ist, ist ein kleiner Teilbereich der Mündung 54 freigelassen, so daß Druckgas hier über die Ablaufleitung 28 entweichen kann. Man kann nun den Verbrauch des Druckgases über den Druckgas-Verbrauchssensors 33 erfassen. Mit diesem Wert kann die Steuereinrichtung 32 das Drosselorgan 29 in der Ablaufleitung 28 so steuern, daß die Schicht 37 die Mündung 54 in gewünschter Weise verschließt. Ein gewisser Verbrauch an Druckgas wird ohnehin auftreten, weil sich das Druckgas an die Flüssigkeit in der Schicht 37 bindet.

Wenn man die Schicht 37 so klein wie möglich hält, dann werden Planschverluste kleingehalten, die durch die Flüssigkeitsreibung zwischen dem Walzenmantel 6 und der Flüssigkeit entsteht, und zwar vor allem im Bereich der Stützelemente 10.

Anstelle des Verbrauchs des Druckgases mit Hilfe des Sensors 33 oder zusätzlich läßt sich auch die Antriebsleistung des Motors 34 für die Regelung der Höhe der Schicht 37 verwenden. Je höher die Schicht 37 radial nach innen ansteht, desto größer sind die Planschverluste. Diese Planschverluste müssen durch die Antriebsleistung des Motors 34 ausgeglichen werden. Der Zusammenhang zwischen der Höhe der Schicht 37 und der Antriebsleistung des Motors 34 ist zwar nicht linear, aber eindeutig. Man kann daher anhand der Motorleistung des Motors 34 ebenfalls das Drosselorgan 29 in der Ablaufleitung 28 regeln, um die Höhe der Schicht 37 einzustellen.

Man kann nun, genau wie bei der Ausführungsform nach DE 44 29 499 C1 drei Betriebszustände einstellen. Dabei wird angenommen, daß im Druckraum 14 der Druck Pk, im Innenraum 11 der Druck Pi und im Ringraum 27 der Druck Pu herrscht. In der Tasche 20 herrscht der Druck Pt.

  • 1. Wenn beide Drosselorgane 26 und 29 geöffnet sind, ist Pu = 0, Pi = 0 und Pk > 0. Die Druckgasquelle 30 kann in diesem Fall abgeschaltet sein, d.h. der Walzenmantel 6 wird ausschließlich über die Stützelemente 10 mit Druck beaufschlagt.

    In diesem Fall arbeitet das Stützelement 10 mit einer relativ kleinen resultierenden Druckfläche At, d.h. der Ringfläche des Stützelements 10. Da die Fläche Ai wegen des abfließenden Öls drucklos ist, ergibt sich der Vorteil, daß niedrige Streckenlasten im Nip 3 mit hydraulischhen Drücken gefahren werden können, die nicht unzulässig klein sind, sondern im beherrschbaren Bereich liegen.
  • 2. Wenn das erste Drosselorgan 26 in der Ablaufleitung aus dem Innenraum 11 geschlossen wird, das zweite Drosselorgan 29 dagegen geöffnet ist und/oder die Druckgasquelle 30 abgeschaltet ist, dann ergibt sich Pu = 0, 0 < Pi ≤ Pt und Pk > 0.

    Weil das über den Innenraum 11 zurückfließende Öl durch das Drosselorgan 26 gedrosselt wird, baut sich im Innenraum ein Druck Pi auf. Dieser wirkt mit der Fläche Ai zusätzlich als Kraft auf den Walzenmantel 6. Bei vollständiger Abdrosselung des rückfließenden Druckmittels aus dem Innenraum 11 stellt sich ein Druck Pi ein, der gleich dem Taschendruck Pt ist. In diesem Fall ist in Abhängigkeit vom Druck Pk die maximale Tragfähigkeit des Stützelements 11 erreicht. Durch die relativ große Gesamtfläche können auch höchste Streckenlasten mit technisch üblichen Öldrücken gefahren werden.
  • 3. Wenn das zweite Drosselorgan 29 geschlossen, das erste Drosselorgan 26 dagegen geöffnet ist, ergibt sich Pu > 0, Pu < Pt < Pk und Pi = 0. Der Druck im Ringraum 27 wird nun ausschließlich über den Druck der Druckquelle 30 gesteuert. Das über den Ringraum 27 rückfließende Druckmittel wird über die Flüssigkeits-Abführeinrichtung 42 abgeführt. Der Druck Pu des Druckgases wirkt also über die gesamte Innenfläche 51 des Walzenmantels 6 mit Ausnahme des Bereichs der ringförmigen Stützelemente 10. Da hier die über den Innenraum abfließende Druckflüssigkeit nicht abgedrosselt wird, wirkt das Stützelement 10 im Sinne einer negativen Kraft auf den Walzenmantel 6, weil auf der gegenüberliegenden Seite eine Kraft resultiert, die gleich dem Produkt aus dem Druck Pu und der Innenfläche Ai ist. Somit kann mit dem Stützelement 10 eine vom Nip 3 weggerichtete Kraft auf den Walzenmantel 6 aufgebracht werden. Beim Einsatz der Stützelemente 10 kann daher auf Gegenstützquellen, welche vom Nip 3 weggerichtet angebracht sind, um eine gewünschte Biegung zu erreichen, verzichtet werden.

    Der Walzenmantel 6 kann also gleichzeitig von einem Druckgas, das über den Druckgasanschluß 31 zugeführt wird, und von einer Druckflüssigkeit, die über die Zuleitung 15 den Stützelementen 10 zugeführt wird, beaufschlagt werden. Planschverluste, die im Ringraum 27 durch Druckflüssigkeit entstehen könnte, werden außerordentlich kleingehalten.

Anspruch[de]
  1. Biegeausgleichswalze mit einem Walzenmantel, der um einen feststehenden Träger drehbar ist, wobei zwischen dem Walzenmantel und dem Träger ein Ringraum ausgebildet ist, und mit einer Druckfluid-betätigten, auf den Walzenmantel wirkenden Druckbeaufschlagungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbeaufschlagungseinrichtung einen Druckflüssigkeits-Anschluß (15) und einen Druckgas-Anschluß (31) aufweist, wobei beide Anschlüsse (15, 31) und gleichzeitig zur Druckbeaufschlagung des Walzenmantels (6) aktivierbar sind.
  2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgas-Anschluß (31) mit dem Ringraum (27) in Verbindung steht und der Druckflüssigkeits-Anschluß (15) mit mindestens einem Stützelement (10) in Verbindung steht, das zwischen dem Träger (9) und dem Walzenmantel (6) angeordnet ist.
  3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (10) ringförmig ausgebildet ist und einen zum Walzenmantel (6) hin offenen Innenraum (11) umschließt, der mit einer Druckeinstelleinrichtung (26) versehen ist.
  4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (10) über eine hydrostatische Lagertaschenanordnung (20) am Walzenmantel (6) anliegt, die eine den Innenraum (11) gegenüber dem Ringraum (27) abdichtende Dichtung bildet.
  5. Walze nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeits-Abführeinrichtung (52) mit dem Ringraum (27) verbunden ist.
  6. Walze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeits-Abführeinrichtung (52) mindestens einen dem Walzenmantel (6) benachbarten Schöpfer (53) aufweist.
  7. Walze nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeits-Abführeinrichtung (52) eine Mündung (54) in den Ringraum (27) mit einer vorbestimmten Maximalentfernung zur Innenseite (51) des Walzenmantels (6) aufweist.
  8. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeits-Abführeinrichtung (52) eine Steuereinrichtung (32) aufweist, die den Abfluß der Druckflüssigkeit steuert.
  9. Walze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (32) mit einem Druckgas-Verbrauchssensor (33) verbunden ist und den Ablauf der Druckflüssigkeit in Abhängigkeit vom Druckgas-Verbrauch regelt.
  10. Walze nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (32) mit einer Meßeinrichtung verbunden ist, die eine Leistung eines Walzenantriebs (34) ermittelt, und den Ablauf der Druckflüssigkeit in Abhängigkeit von der Leistung regelt.
  11. Verfahren zum Betreiben einer Biegeausgleichswalze, die einen um einen feststehenden Träger drehbaren Walzenmantel aufweist, wobei zwischen dem Walzenmantel und dem Träger ein Druck mit einer veränderbaren Verteilung eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Druckverteilung mit Hilfe eines Druckgases, das auf vorbestimmte erste Bereiche des Walzenmantels wirkt, und mit Hilfe einer Druckflüssigkeit, die auf vorbestimmte zweite Bereiche des Walzenmantels wirkt, erzeugt.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckgas in einem Ringraum wirkt, der zwischen dem Walzenmantel und dem Träger ausgebildet ist, wobei die Druckflüssigkeit über mindestens ein Stützelement auf den Walzenmantel wirkt.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man innerhalb des Stützelements einen Bereich mit gegenüber dem Druck des Druckgases verminderten Druck erzeugt.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß man Druckflüssigkeit aus dem Ringraum abschöpft und dabei dafür sorgt, daß der Abfluß von Druckgas aus dem Ringraum unterhalb einer vorbestimmten Grenze bleibt.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Abschöpfen einen Schöpfer verwendet, dessen Ablauföffnung in einem vorbestimmten Ausmaß von einem Flüssigkeitsfilm abgedeckt ist.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ablauf der Druckflüssigkeit beeinflußt, um die Flüssigkeitsfüllung auf einer vorbestimmten Höhe zu halten.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Druckgas-Verbrauch als Kriterium für die Beeinflussung des Ablaufs der Druckflüssigkeit verwendet.
  18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Antriebsleistung als Kriterium für die Beeinflussung des Ablaufs der Druckflüssigkeit verwendet.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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