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Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte mit opto-akustischer Signalgabe und Ultraschallwandlung - Dokument DE202004001569U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004001569U1 13.05.2004
Titel Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte mit opto-akustischer Signalgabe und Ultraschallwandlung
Anmelder Henckell, Tilman Jürgen, 78333 Stockach, DE
DE-Aktenzeichen 202004001569
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.05.2004
Registration date 08.04.2004
Application date from patent application 02.02.2004
IPC-Hauptklasse F21L 4/02
IPC-Nebenklasse F21S 9/03   H05B 37/02   
IPC additional class // F21Y 101:02  

Beschreibung[de]

Eigenart aller bisher auf dem Markt befindlichen Leuchten ist neben einem diffusen, räumlich stark streuenden Lichtfeld auch eine mit abnehmender Betriebsspannung stetig abnehmende Lichtleistung, die bei Unterschreiten der Schwellenspannung von Halbleiter-Leuchtelementen (LEDs) jäh abfällt. Diese Schwellenspannung ist zudem typenabhängig, liegt also – physikalisch bedingt – bei Spektralfarbe rot oder grün anders als z.B. bei den nun vorwiegend gebrauchten weiß strahlenden LEDs. Es herrschen also je nach Betriebsspannung sehr unterschiedliche Bedingungen für solche Leuchtelemente. Leuchten mit umschaltbarer Strahl-Farbe z.B. geben eine Farbe noch wieder, eine andere Farbe jedoch bereits nicht mehr! Die Funktion der Leuchte ist somit nur noch eingeschränkt vorhanden. Die aus den transparenten LED-Umhüllungen gebildete Linse des Gehäusekörpers ist unveränderlich und läßt das Licht nur in bestimmten Streuwinkeln bauartbedingt wie erwähnt recht diffus austreten, sodaß in einiger Entfernung eine konzentrierte Flächenausleuchtung nicht möglich ist. Die Leuchten sind zwar einfacher zu fertigen, beschränken sich jedoch auf die optische Wirkung eines nur diffusen Erhellens im Nahbereich oder auf die Lichtsignalabgabe über kürzere Distanzen.

Die zum Betrieb der LEDs erforderliche Mindestspannung von 3 bis 4,5V kann bisher nur aus 2 oder gar 3 Primärzellen von je 1,5V gewonnen werden, bei Sekundärzellen benötigt man schon mindestens 3 Zellen je 1,2V. Bei Absinken dieser Einzel-Spannungen durch Verbrauch kommt man schon nach kurzer (!) Zeit in den kritischen Bereich der LED-Schwellspannungen, unter denen die LEDs trotz noch vorhandener Betriebsspannung bereits erlöschen! Die Zellen-Einzelvolumina summieren sich zu einem erheblichen Gehäusevolumen-Bedarf („Stablampen" mit z.B. 30cm Länge heißen nur notgedrungen so!), Notleuchten weisen bisher durch schwergewichtige 6V- oder 12V-Bleiakkumulatoren ein beträchtliches Volumen auf, sind unhandlich und wartungsintensiv!

Die erfindungsgemäße Leuchte (z.B. Notleuchte oder Taschenlampe) vermeidet die genannten Nachteile, ist recht leicht und kompakt und sorgt für eine konstante Lichtleistung trotz abnehmender Versorgungsspannung. Sie kommt bereits mit nur 1 Primär- oder Sekundärzelle von 1,5V bzw. 1,2V aus und nutzt deren gespeicherte Energie mit hohem Wirkungsgrad nahezu voll aus. Bei zusätzlicher Gewichtsersparnis (bezogen auf die Energiemenge/Volumeneinheit) ist sogar die Verwendung von kompakten hochkapazitiven Ladungsspeichern im Bereich um z.B. 50 Farad (!) bei einer Spannungshöhe von z.B. 2,5V durch die erfindungsgemäße Lösung optimal möglich. In diesem Fall besticht zudem die nur wenige Minuten dauernde Ladezeit und der umweltschonende Aspekt, da keinerlei (!) Batterien mehr gekauft werden müssen!! Die Helligkeit der LEDs diverser Spektralfarben, mit denen die Leuchte bestückt sein kann, ist zuverlässig bestimmbar und sogar aufeinander abstimmbar, da die dem LED-Typ entsprechende Betriebsspannung individuell festlegbar ist. Sogar Fertigungsstreuungen innerhalb nur eines Typs können aufgrund der intern erzeugten höheren Betriebsspannung ausgeglichen werden! Die Leuchte bietet außerdem eine optische und/oder akustische Meldung als Frühankündigung für den Entladezustand des verwendeten Ladungsspeichers.

Eine dem Leuchtdiodenfeld vorgesetzte größere veränderliche Linse bietet die Möglichkeit, das erzeugte Licht derart zu fokussieren, daß in größerer Entfernung nun ein definiertes, helles, klar umgrenztes nahezu kreisförmiges Leuchtfeld entsteht, das Gegenstände, Nummern und Schriftzüge wesentlich detaillierter erkennen läßt. Durch Verschieben der Linse läßt sich das Lichtfeld fokussieren/variieren. Durch ihre Kompaktheit und Leichtigkeit kann die Leuchte z.B. an einem Feldstecher befestigt werden, um so genau das Sichtfeld auszuleuchten. Diese Kombination kann eine preiswerte Alternative für teuere Nachtsichtgeräte darstellen. Das Licht wird unauffällig nach Anvisieren des Objektes (z.B. Autokennzeichen eines abgestellten PKWs bei Nacht) bedarfsweise nur kurz zugeschaltet.

Neuartig ist auch die zu der optischen Betriebsweise dank konstanter Betriebsspannung hinzukommende erfindungsgemäße Zusatzfunktion als akustischer Signalgeber (z.B. als Notrufsirene oder zur Meldung von Netzspannungsausfall), sowie die Möglichkeit, durch logische Funktionen die Leuchte auf das Bedienverhalten des Benutzers quasi „intelligent" und hierdurch besonders bedienungsfreundlich reagieren zu lassen! Außerdem sind in einem integrierten Speicherbaustein – ermöglicht durch die angemeldete Anordnung – auch Geräusche wie Klingelzeichen, Spaßtöne, Sprachinformationen oder gar Ultraschall-Lockrufe (elektronische Hundepfeife!) speicher- und abrufbar, wodurch die Anwendung der Leuchte multifunktional wird. Rund 30 Anwendungen lassen sich mit der erfindungsgemäß ausgestatteten Leuchte kombinieren! Hiermit schon angemeldet ist u.a. neben der Möglichkeit, die Helligkeit der Leuchte zu regeln, auch ihr gepulster Betrieb, wodurch sie als Stroboskop verwendet werden kann und sich als Zusatzeffekt beim Schwenken der Leuchte ein besonders auffälliges „Striche-Band" (- - - -) ergibt, was auch eine Neuheit darstellt. Bei Verwendung eines externen Lautsprechers ist die Leuchte dank eines eingebauten Verstärkers auch als Sprachverstärker (Megafon) verwendbar – verstärkte Tonsignalabgabe eingeschlossen!

Die Funktionalität wird auch noch dahingehend erweitert, daß die Leuchte erfindungsgemäß ein ultraschall-taugliches Mikrofon enthält, dessen Ausgangssignal über einen Frequenzwandler auf den in der Leuchte enthaltenen Niederfrequenz-Verstärker geführt wird, der über einen Lautsprecher innerhalb der Leuchte das transponierte sonst unhörbare Signal (z.B. eines Marder-Abwehrgerätes oder einer Gasleitungs-Leckstelle!) akustisch hörbar wiedergibt. Eine z.B. LED-Balkenanzeige im Leuchtengehäuse kann als Pegelanzeige für das zu kontrollierende Signal dienen und ermöglicht neben der akustischen Beurteilung auch Vergleichsmessungen der Signalstärke mehrerer Ultraschall-Tonquellen – immer kombiniert mit der Funktion zum Be-/Ausleuchten des Prüf-Umfeldes bei widrigen Lichtverhältnissen (z.B. im Unterbodenbereich eines Kraftfahrzeuges). Zur Dokumentation/Demonstration kann das ermittelte akustische Signale auch auf den o.a. Speicherbaustein geleitet und „eingefroren" werden, wenn z.B. in der Werkstatt an unzugänglicher Stelle mit der so ausgestatteten Leuchte geprüft und das Ergebnis am Kundendienstschalter akustisch vorgeführt werden soll!

Ist anstatt des Mikrofons ein Ultraschall-Lautsprecher in der Leuchte enthalten, so kann die Funktion einer elektronischen Hundepfeife oder eines auf Tiererziehung oder gar Tierabwehr abgestimmten Gerätes mit ihr kombiniert sein!

Ausgeführt als eine in eine Steckdose eingeführte, örtlich somit umsteckbare, Notleuchte kann die Leuchte bei Stromausfall den Gehbereich erhellen und dadurch sicher machen, gleichzeitig aber auch generell als häusliches Tierabwehrgerät fungieren, um z.B. Katzen vom Kratzen an Wandtapeten abzuhalten! Ausgeführt als Notleuchte meldet sie optisch oder akustisch oder gar funk-codiert (z.B. zum Kennzeichnen einzelner Strom-Phasen!), wenn/wo die Netzspannung ausfällt, und schaltet sich dann bei Dunkelheit selbsttätig ein – kann jedoch manuell auch aus- oder wieder eingeschaltet werden.

Für den Betrieb der Leuchte als Taschenlampe fernab von einer Steckdose berücksichtigt die Anmeldung auch die Aufladung ihres Ladungsspeichers mittels eines Solarzellen-Moduls oder mittels eines Generators, der mit Fuß-, Wind- oder Wasserkraft betrieben sein kann.

Ist die Leuchte als Taschenlampe erfindungsgemäß zusätzlich mit einem IR-Sensor ausgestattet, der sich passenderweise auf der Licht-Austrittsseite inmitten der LEDs befindet, kann sie für z.B. Zeltende oder in Gastzimmern als mobiler Alarmgeber dienen, der über den eingebauten Lautsprecher ein beliebiges akustisches Signal wiedergibt!

Ist die Leuchte erfindungsgemäß mit einer Videokamera kleinster Bauart ausgestattet, so kann wegen der augenscheinlichen Bauform einer Taschenlampe unbemerkter eine Videoaufzeichnung oder – Übermittlung durchgeführt werden als wie es mit den in Handies enthaltenen Kameras möglich ist. Wird die Taschenlampe auf die nur im Infrarot-Bereich strahlenden LEDs geschaltet, sind sogar Aufnahmen im völligen Dunkel bzw. durch Brandrauch (auch Nebel?) hindurch möglich.

Eine Neuheit ist auch die angemeldete Möglichkeit, daß auf einem internen Sprachspeicherchip der Name des Besitzers oder – neutraler – die Seriennummer der Leuchte gespeichert sein kann, und daß sie so bei Diebstahl nach dem Wiederauffinden dem Besitzer zugeordnet werden kann, was auch u.U. eine Straftataufklärung erleichtern könnte.

Funktion

Die hiermit angemeldete Leuchte enthält neben als Leuchtelemente dienenden LEDs einen integrierten DC/DC-Spannungswandler, der aus der Versorgungsspannung von z.B. 2,5V, die sich im Laufe der Betriebszeit bis auf unter IV reduziert, eine konstante Ausgangsspannung in Höhe von z.B. 5V erzeugt. Ausgehend von dieser Festspannung, die über der Schwellenspannung sämtlicher zum Einsatz kommenden LED-Typen liegt, kann der Betriebsstrom nun für unterschiedliche LED-Typen (bei Misch-Bestückung) individuell festgelegt werden. Die Lichtleistung der Leuchtelemente ist also trotz abnehmender Versorgungsspannung qualitativ gleich gut während der gesamten Lebensdauer der versorgenden Primärzelle / der bereitgestellten Kapazität des Ladungsspeichers.

Als Ladungsspeicher bevorzugt diese Anmeldung hochkapazitive Kondensatoren (z.B. 22–100 Farad!) aufgrund ihres jetzt geeigneten Energie/Volumenverhältnisses. Der Wandler befindet sich auf einer Elektronik-Platine in der Leuchte und ist nach der internen Spannungsversorgung vor die Leuchtelemente mit deren strombestimmenden Komponenten geschaltet. Der Wandler selbst gestattet eine Senkung seiner Ausgangsspannung und damit eine einheitliche Helligkeitsregelung gleichtypiger LEDs. Ein integrierter Komparatorschaltkreis überwacht die versorgende Spannung und kann so beschaltet werden, daß rechtzeitig auf das Ende der Ladekapazität hingewiesen wird, und zawar: schon während die Leuchtelemente noch mit konstanter Maximalhelligkeit strahlen! Die „LOW"-Meldung der Batterie-Überwachung kann optisch oder akustisch erfolgen. Durch Festeinbau des wartungsfreien Ladungsspeichers muß das Gehäuse keine Entnahmeöffnung aufweisen und bietet statt dessen Platz für eine rückseitige Ladespannungszuführung durch anwendungsgerechte Kontakte. Hier wird z.B. eine Solarzelle oder z.B. ein Dynamo über einen Regler angekoppelt und so galvanisch mit dem Ladungsspeicher verbunden. Bei Verwendung als Netzausfall-Notleuchte enthält das Gehäuse eine spezielle Ladeschaltung, die ihrerseits zyklisch mit dem Lichtnetz verbunden wird. Eine ständig betriebsbereite Netzspannungsüberwachungselektronik – sicher versorgt vom internen unabhängigen Ladungsspeicher – gibt bei Netzausfall das Einschaltsignal für die Leuchte – jedoch nur dann, wenn ein Dämmerungsschalter Dunkelheit feststellt.

Der DC/DC-Spannungswandler wird erst bei Einschalten der Leuchte in Betrieb genommen und verbraucht sonst nur einen Standby-Strom im &mgr;A-Bereich. Aufgrund der durch den Spannungswandler erzeugten vorhandenen konstanten Betriebsspannung ist der zuverlässige Betrieb von Zusatzschaltungen mit Logikpegel, Signalwandlern, Sensor- und Generatorschaltungen sowie analogen Verstärkerschaltungen mit definiertem Arbeitspunkt, usw. möglich. Ein integrierter Speicherbaustein speichert Sprach- oder Tonsignale (z.B. Notrufsirene), die nach Digital/Analog-Wandlung über eine NF-Verstärkerstufe oder direkt über eine Treiberstufe zu einem im Gehäuse integrierten Lautsprecher gelangen. Die Signalspannung eines eingebauten Mikrofones gelangt über den zuschaltbaren NF-Verstärker verstärkt an eine Ausgangsbuchse für einen externen Lautsprecher. Alternativ kann das Mikrofonsignal auch eine Analog/Digitalwandlung erfahren und in dem Sprachspeicherbaustein abgelegt werden, um bei Bedarf intern oder extern abgehört werden zu können.

Für die Kontrolle von Ultraschallsignalen durch Anhören wird ein Mikrofon verwendet, das auch im unteren Ultraschallbereich eine ausreichende Empfindlichkeit aufweist. Die Mikrofonspannung wird einem Verstärker zugeführt und auf Logikpegel umgewandelt. Durch geeignete Teilerschaltungen wird das so erhaltene Logiksignal in Frequenzen des Hörbereichs umgesetzt, um dann nach erfolgter Digital-Analog-Wandlung mittels NF-Verstärker verstärkt auf den eingebauten Miniatur-Lautsprecher geleitet zu werden.

Das Digitalsignal selbst kann auch wie oben beschrieben zwischengespeichert werden. Das verstärkte Mikrofonsignal kann zusätzlich auch zu einer gesonderten A/D-Wandlerstufe geführt werden, die eine pegelabhängige LED-Balken-Anzeige ansteuert.

Sollen in Kombination mit der angemeldeten Leuchte Ultraschallsignale abgegeben werden, so wird ein Lautsprecher für diesen Frequenzbereich eingesetzt. Seine Ansteuerung erfolgt über eine Verstärkerschaltung, die von einem digital generierten spezifischen Ultraschallsignal versorgt wird. Dieses wird bei Ausführung als portable Taschenlampe augenblicklich von Hand ausgelöst und bei Ausführung als örtlich eingerichtete Notleuchte z.B. durch ein IR-Sensor-Signal.

Die Fokussierung der erfindungsgemäßen Leuchte erfolgt einfachst über eine den gesamten Strahlungsaustritt der Leuchte überdeckende optische Linse, die die Lichtleistungen aller vorhandenen Leuchtelemente (LEDs) zusammenfaßt und gebündelt austreten läßt. Der Abstand zwischen den Leuchtelementen und dieser Linse, die auch je nach Anwendung aus einer Kombination mehrerer hintereinander angeordneter Einzellinsen bestehen kann, ist veränderbar, wodurch sich der Lichtstrahl in unterschiedlichen Entfernungen scharf abbilden läßt. Die Linse/Linsenkombination kann abnehmbar sein – die Leuchte arbeitet dann mit dem üblichen Streulicht.

Die LEDs können alternativ zu kontinuierlichem Betrieb auch getaktet eingeschaltet werden. Bei einem Signal-/Pausenverhältnis von 1:1 reduziert sich der Stromverbrauch über der Zeit. Dieser von außen einstellbare Takt kann z.B. in einem Frequenzbereich von 3 bis 20 Hz liegen, wodurch der Strahl sehr auffällig flackert. Mit zunehmender Frequenz von z.B. 25..200 Hz nimmt das Auge bei ruhender Leuchte kein Flimmern mehr war, jedoch wird die Helligkeit reduziert, was sich verstärkt bei Vergrößerung des Pausen-/Impulsverhältnisses. Mit diesen Frequenzen können rotierende Maschinenteile stroboskopartig angeleuchtet und für den Betrachter „angehalten" werden, da die LEDs im Gegensatz zu Glühlampen trägheitslos schalten. Daher könnten theoretisch auch Objekte mit höheren Drehzahlen (200..2000Hz) noch beobachtet werden. Werden die LEDs der Leuchte dagegen im Bereich von 25..50Hz betrieben und die Leuchte selbst durch z.B. kreisende Bewegungen ständig in ihrer Position verändert, so erscheint für den Betrachter ein auffälliger flackernder Kreis mit schwingender gestrichelter Umfangslinie (- – – -), was als ein besonderes Signal bei Sichtweite verwendet werden kann.


Anspruch[de]
  1. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte, deren Leuchtelemente aus Halbleiter-Leuchtdioden (LEDs) bestehen, die – einheitlich oder gemischt – verschiedene Spektralbereiche, auch weißes Licht, bei über die Betriebsdauer konstanter Helligkeit abzustrahlen im Stande sind und deren Licht fokussierbar ist und die trotz eines naturgemäß in seiner Ladungskapazität stetig abnehmenden in der Leuchte enthaltenen Ladungsspeichers dank einer intern generierten konstanten Betriebsspannung signalverarbeitende und signalerzeugende Analog- und Digitalschaltungen zu betreiben und neben optischen Signalen auch akustische Signale von sich zu geben oder aufzunehmen im Stande ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen integrierten DC/DC-Spannungswandler enthält, der den üblicherweise auftretenden Spannungsverlust eines Ladungsspeichers (Primär-, Sekundär- oder kapazitive Zellen) während der Stromentnahme derart auszugleichen im Stande ist, daß aus der ihm angebotenen sinkenden Spannung von z.B. 3 bis IV eine konstante in Höhe von z.B. 5V generiert wird, und daß dieser Spannungswandler zwischen Ladungsspeicher und Leuchtelement und/oder deren Ansteuerung und sonstiger vorhandener Elektronik elektrisch geschaltet ist.
  2. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiter-Leuchtelemente aus der gemäß Anspruch 1 erwähnten Konstantspannung betrieben werden, indem ihr individueller Betriebsstrom über einen passenden Vorwiderstand begrenzbar/festlegbar ist.
  3. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsstrom der Leuchtelemente auch durch eine dafür geeignete Schaltung und entsprechende Bedienelemente gewollt variabel sein kann und hierdurch die Lichtleistung der Leuchtelemente – unabhängig von der Ladungshöhe des Ladungsspeichers – beliebig bestimmbar ist, und daß diese gewollte Helligkeitsveränderung auch durch Variation der konstant geregelten Ausgangsspannung des Wandlers selbst erfolgen kann.
  4. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Strahlengang der Leuchtelemente eine Linse befindet, die das Licht der Leuchtelemente zusammenfassend bündelt, und daß diese Linse auch aus einer Kombination mehrerer hintereinander angeordneter Einzellinsen bestehen kann, die der jeweiligen Anwendung entspricht.
  5. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der unter Anspruch 4 genannten Linse oder Linsen-Kombination zu den Leuchtelementen variabel und fixierbar ist.
  6. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Blende jeglicher Art an passender Stelle im Strahlengang der Leuchte angeordnet sein kann, die ihrerseits veränderbar sein kann.
  7. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Gehäuse der Leuchte beliebige Elektronik-Schaltungen befinden können, die jegliche Signale generieren, wandeln, verstärken, verknüpfen, detektieren oder speichern und wiedergeben, oder auch Videoaufnahmen gestatten.
  8. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Leuchtengehäuse ein zur Anwendung passend angeordnet- und gearteter Schallgeber befindet, der die Signale der unter Anspruch 7 genannten Elektronikschaltungen wiederzugeben im Stande ist.
  9. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtengehäuse geeignete Schallöffnungen enthält, die die Signale des unter Anspruch 8 genannten Schallgebers nach Außen gelangen und somit wahrnehmbar werden lassen.
  10. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch 7 genannten Elektronik-Schaltungen auch auf die Leuchtelemente Einfluß nehmen können bezüglich aller ihrer Betriebsdaten wie Einschaltdauer, -Art, Betriebsstrom, Kombination miteinander.
  11. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß Anspruch 10 genannte Betriebsart der Leuchtelemente auch darin bestehen kann, daß sie getaktet in einer raschen Impulsfolge aufleuchten, die so schnell ist, daß ihr das menschliche Auge nicht folgen kann, und daß die Impulsfolgefrequenz konstant oder veränderbar sein kann.
  12. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß Anspruch 11 genannte impulsweise Betriebsart der Leuchtelemente auch in ihrem Impuls-/Pausenverhältnis veränderbar ist und hierdurch der zeitliche Mittelwert des Betriebsstromes der Leuchtelemente beeinflußt werden kann, und daß dieses durch ein geeignetes und auf die elektrische Schaltung abgestimmtes Bedienelement ermöglicht wird, das an der Außenseite der Leuchte zugänglich ist.
  13. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch 7 generierten Signale, die mittels des unter Anspruch 8 und 9 genannten Schallgebers abgestrahlt werden, sowohl im menschlichen Hörbereich als auch im Ultraschallbereich liegen können.
  14. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch 4–6 genannte Linsen- und Blendenkombination auch als vom Gehäuse abnehmbar ausgeführt sein kann.
  15. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein geeignetes optisches oder akustisches Signal abgibt, das von einer Komparatorschaltung ausgelöst wird, die ihrerseits die zur Verfügung stehende Ladungsspeicher-Spannung der versorgenden Zelle(n) auf eine Spannung überprüft, deren Höhe knapp über der Minimal-Versorgungsspannung des DC/DC Wandlers liegt.
  16. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Ansprüchen 1 und 15 erwähnten versorgenden Zellen des Ladungsspeichers bestehen können aus:

    a) vorzugsweise Ladungsspeichern auf Kondensatorbasis

    b) Primärzellen (Batterien)

    c) Sekundärzellen (Akkumulatoren).
  17. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Leuchte mit den unter Anspruch 16 a) und c) genannten Ladungsspeichern ausgestattet ist, diese außer über spezielle intern oder extern angeordnete Lade-Netzgeräte auch über interne oder über extern galvanisch anschließbare Solarzellen sowie über extern anschließbare Generatoren beliebiger Art aufladbar sein können.
  18. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die unter Anspruch 17 genannten Solarzellen in einem dem Leuchtengehäuse aufsteckbaren Modul mit entsprechender Kontaktiervorrichtung befinden können, und daß dieses Modul konstruktionsabhängig mit der Leuchte eine Einheit bilden kann.
  19. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Ansprüchen 17 und 18 genannten Ladespannungsquellen im Falle des unter Anspruch 16

    a) verwendeten Ladungsspeichers ihrerseits einen Spannungsregler enthalten, der die Ladespannung auf die für den Ladungsspeicher in der Leuchte zulässige Betriebsspannung begrenzt.
  20. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Mikrofon enthalten kann, und daß die Ausgangssignale dieses Mikrofons über einen Analog/Digitalwandler in einem Speicherbaustein abgelegt und bei Bedarf wieder abgerufen und nach Verstärkung über den eingebauten Lautsprecher zu Gehör gebracht werden können.
  21. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Ansprüchen 7 und 20 genannte Speicherbaustein auch mit vom Kunden gewünschten fest eingegebenen Informationen, Signalen oder Geräuschen programmiert sein kann, und daß diese Sprach- oder Tonsignale nach Verstärkung über den eingebauten Lautsprecher wiedergegeben werden können.
  22. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen NF-Verstärker enthalten kann, dessen Ausgang auf einen Anschluß für einen externen Lautsprecher geführt ist, wodurch das vom Mikrofon des Anspruches 20 kommende Sprachsignal sofort, oder auch das vom Speicherbaustein des Anspruches 21 kommende Tonsignal zu beliebiger Zeit über diesen externen Lautsprecher wiedergegeben werden kann.
  23. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Netzspannungsausfall-Detektor enthalten kann, der bei Ausfall der Netzspannung ein sofortiges Einschalten der Leuchte bewirkt, und daß dieses Einschalten erst von einem Dämmerungssensor freigegeben werden kann.
  24. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Signaleinrichtung enthalten kann, die bei Ausfall der Netzspannung durch den in Anspruch 23 genannten Netzspannungsausfall-Detektor sofort ausgelöst wird, und daß diese Signaleinrichtung

    a) still, weil optisch

    b) still, weil per Funk und/oder

    c) laut, weil akustisch

    zu melden im Stande ist, und daß das ausgelöste Signal nach einer vorbestimmten Zeit automatisch oder zu beliebiger Zeit von Hand abschaltbar/quittierbar ist.
  25. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das unter Anspruch 23 genannte automatische Einschalten des Lichts manuell rückgängig gemacht werden kann, und daß ihre Lichtleistung auf ein Sparmaß reduziert werden kann.
  26. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Version Netzausfall-Leuchte, wie sie unter den Ansprüchen 23 bis 25 beschrieben ist, in einem Gehäuse untergebracht sein kann, das rückseitig einen Netzstecker in landeseigener Form aufweist, und daß dieser das Gehäuse tragen kann.
  27. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch 26 erwähnte Gehäuseausführung einen U-förmigen Tragebügel aufweisen kann, dessen beide Enden drehbar im Gehäuse gelagert sind, und daß dieser Bügel schwenkbar sein und Befestigungsbohrungen oder/und eine Fotogewinde-Mutter enthalten kann.
  28. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch 21 genannten Speicherinformationen auch den eigentlichen Besitzer der Leuchte benennen können, indem sie dessen Namen oder die Seriennummer wiedergeben.
  29. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den in Anspruch 7 benannten Betriebsarten neben beliebig anderen um folgende handeln kann:

    a) Umsetzen durch A/D-Wandlung, digitaler Verarbeitung und anschließender D/A-Wandlung des von einem als Mikrofon arbeitenden Schallwandler empfangenen Ultraschallsignals in ein vom Ursprungssignal abhängendes akustisch hörbares Signal mittels eines als Lautsprecher arbeitenden Schallwandlers

    b) Zwischenspeicherung dieses unter a) beschriebenen Signals auf beliebige Weise, und erneutes Abrufen desselben

    c) Generierung eines Ultraschallsignals beliebiger Art und Zusammensetzung, und Ausgabe dessen wie unter a) und alternativ auch b) beschrieben

    d) Delektieren mittels IR-Sensors und Auslösen des unter c) beschriebenen Vorganges

    e) zyklisch erfolgende Ladung des in der Leuchte enthaltenen Ladungsspeichers zur Spannungsversorgung seitens einer darin eingebauten Lade-Anordnung.

    f) Pegelanzeige des unter a) gewonnenen verstärkten Ultraschall-Analogsignals mittels LED-Balkenanzeige oder Zeigerinstruments

    g) Generierung eines beliebigen akustisch hörbaren Alarmsignals.

    h) Aufnahme / Speicherung / Aussendung per Funk eines Videosignals
  30. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das unter Anspruch 29a genannte Umsetzen z.B. digital und mittels Teilerschaltungen, die sich aus sogenannten Flip-Flops zusammensetzen, erfolgen kann.
  31. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch 24b genannte Meldungsart auch Geräte-spezifisch, codiert, erfolgen kann.
  32. Multifunktionale Halbleiter-Konstantlicht-Leuchte nach Ansprüchen 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallgeber (Lautsprecher) der Leuchte im Anwendungsfall des Anspruchs 29c oder ein IR-Sensor im Anwendungsfall des Anspruchs 29g derart im Mittelpunkt der Anordnung der LED-Leuchtelemente angebracht sein kann, daß die aneinandergereihten LEDs diesen ringförmig umgeben, und daß in gleicher An und Weise eine Videokamera sehr kleiner Bauform im Anwendungsfall 29h in der Leuchte angeordnet sein kann, und daß hierbei die LEDs neben WEISS auch im IR-Bereich strahlen können.
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