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Dokumentenidentifikation DE202004001516U1 19.05.2004
Titel Eselfigur mit integriertem Kanal zur Münzführung und Münzverteilung
Anmelder Buckel, Hartmut, 91217 Hersbruck, DE
DE-Aktenzeichen 202004001516
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.05.2004
Registration date 15.04.2004
Application date from patent application 02.02.2004
IPC-Hauptklasse A45C 1/00

Beschreibung[de]

Geldgeschenke an Familienangehörige, Freunde und Bekannte sind bei den Begünstigten eine willkommene Angelegenheit, da der Verwendungszweck uneingeschränkt nach den aktuellen Wünschen gewählt werden kann.

Allerdings ist die Geldübergabe ( z.B. im Kuvert oder in einer Glückwunschkarte ) ein fantasieloser und trockener Vorgang in dem eine wünschenswerte Nachhaltigkeit nicht aufkommt. Die Wertigkeit eines Geschenkes ist unabdingbar mit der Nachhaltigkeit einer erzielten Freude verknüpft.

Die erfindungsgemäße Aufgabenstellung liegt somit darin, die Präsentation eines Geldgeschenkes mit dem allseits bekannten Märchen "Tischlein deck dich" zu verknüpfen und hierzu das Präsentationsmittel in Form einer geldspendenden Eselsfigur nach Schutzanspruch 1 – 3 ) zu gestalten.

Die erzielbaren Vorteile liegen darin, daß ein Geldpräsent unter Beistellung der Eselfigur eine außergewöhnliche Überraschung bietet, die Funktion der Geldübergabe einen lustiger Vorgang darstellt und die Nachhaltigkeit der Freude durch uneingeschränkte, wiederholbare Nutzung gegeben ist.

Ein Kaufargument gegenüber herkömmlicher Figuren ist durch die Funktion der Eselfigur gegeben.

Die Eselfigur ( auch Dukateneselchen genannt ) als Münzspender ist vorzugsweise mehrteilig aus Kunstharz, Keramik oder Polystone gefertigt und in Form- und Farbgebung nach natürlichem Vorbild gestaltet.

Als Ausführungsbeispiel wird auf 1 bis 3 gemäß beigefügter Zeichnungen verwiesen:

1

Modell der Eselfigur in beispielhafter Gestaltung ( bildliche Darstellung )

2

Prinzipieller Aufbau der Eselfigur mit Darstellung der Kanalführung und der Münzvereinzelung ( Längsschnitt 1 )

3

Darstellung der Münzvereinzelung ( Detail zu Längsschnitt 1 )

Erfindungsgemäß ist in der Mitte der Figur, beginnend von Halsbereich bis unterhalb des Schwanzansatzes ein durchgehender Kanal zur Münzführung (1) eingearbeitet. Münzen werden im Halsbereich eingeworfen und fallen nach Durchlauf einer Münzvereinzelung (2) nach Schutzanspruch 2 unterhalb des Schwanzes (3) wieder heraus.

Der Kanal zur Münzführung (1) mit den Mindestabmessungen der größten verwendeten Münzen weist ein geringes Gefälle zum Schwanzansatz hin auf, welches ausreicht, die Münzen selbstständig zum Schwanzansatz rollen zu lassen. Die Breite des Kanals ist geringer als die doppelte Breite der schmälsten Münze, hierdurch ist eine zweispuriger Lauf von Münzen unterbunden.

Die Münzvereinzelung (2) nach Schutzanspruch 2 bewirkt, daß die anstehenden Münzen nur durch gesteuerten Vorgang aus der Figur herausfallen. Am Kanalende unterhalb des Schwanzansatzes ist eine Halbschale (4) in der Breite des Kanals und mit dem Radius der größten verwendeten Münze angebracht. Die Halbschale (4) ist starr mit dem um ca. 30° bis 45° nach oben schwenkbaren Schwanz (3) verbunden und wird vorzugsweise durch eine Rückstellfeder (5) in die Ausgangsposition gebracht. Die Rückstellfeder (5) ist um den Drehpunkt (6) geführt und an einem Ende an der Figur fixiert, das andere Ende ist an der Münzvereinzelung (2) befestigt.

Bei Auswurf der vordersten Münze durch Heben des Schwanzes (3) bzw. Schwenken der Halbschale (4) ist das obere Ende der Halbschale (4) soweit nach unten positioniert, daß auch die kleinste nachfolgende Münze nicht nachrollen kann. Erst bei Senkung des Schwanzes (3) wird das Nachrollen der gesperrten Münze freigegeben, gleichzeitig bewegt sich das andere Ende der Halbschale (4) nach unten, so daß ein Herausfallen der nachrollenden Münze unterbunden wird. Bei wiederholtem Heben des Schwanzes (3) wird der Vereinzelungsvorgang wiederholt, sofern in dem Kanal zur Münzführung (1) weitere Münzen vorhanden sind.

In Abhängigkeit der Abmessung der Eselfigur können nur einige Münzen im Kanal zur Münzführung (1) bevorratet werden, weshalb gemäß Schutzanspruch 3 und 1 die Beifügung von Geldsäckchen oder Geldtaschen zur Vorhaltung von weiteren Münzen oder Geldscheinen auf dem Rücken der Figur vorgesehen sind.

Erläuterung: 1 Kanal zur Münzführung 2 Münzvereinzelung 3 Schwanz 4 Halbschale 5 Rückstellfeder 6 Drehpunkt

Anspruch[de]
  1. Eselfigur aus Holz oder modellierbarer Masse dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Längsachse, in der Mitte der Eselfigur ein Kanal zur Münzführung (1) mit Mindestabmessung der verwendeten Münzen integriert ist, daß die Münzzuführung von der Oberseite der Figur erfolgt, die Münzen durch eine schräge Ebene nach hinten rollen und unterhalb des Schwanzes (3) die Figur verlassen.
  2. Eselfigur nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Kanals zur Münzführung (1) eine Vorrichtung zur Münzvereinzelung (2) , bestehend aus einer Halbschale (4) in Mindestgröße der größten Münze, einer starren Verbindung zwischen Schwanz (3) der Figur und der Halbschale (4), sowie einer Rückstellfeder zur selbsttätigen Positionierung der Münzvereinzelung (2) in die Grundposition, eingesetzt ist. Die Münzvereinzelung (2) ist an einem Drehpunkt (6) fixiert und kann vertikal um ca. 30° bis 45° nach oben/unten geschwenkt werden. Die Halbschale (4) ist derart geformt und positioniert, daß bei Auswurf der größten Münze gleichzeitig die kleinste Münze am Nachrollen gehindert wird. Erst bei Erreichung der Grundposition kann die nächste Münze selbsttätig nachrollen.
  3. Eselfigur nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Vorhaltung und Aufbewahrung von Münzen und / oder Geldscheinen die Eselfigur mit Stoff- oder Ledersäckchen, ersatzweise mit Stoff- oder Ledertaschen oder ersatzweise mit Behältnissen aus gleichartiger Modelliermasse der Eselfigur bestückt ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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