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Dokumentenidentifikation DE202004002072U1 19.05.2004
Titel Schutzabdeckung für ein Verbindungselement eines Segmentspannmittels
Anmelder Hainbuch GmbH Spannende Technik, 71672 Marbach, DE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 202004002072
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.05.2004
Registration date 15.04.2004
Application date from patent application 09.02.2004
IPC-Hauptklasse B23Q 11/08
IPC-Nebenklasse F16P 1/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schutzabdeckung zum Schutz eines Verbindungselements für Segmentspannmittel vor Verschleiß sowie Segmentspannmittel mit solchen Schutzabdeckungen.

Eine übliche Praxis zum Einspannen von Werkzeugen und Werkstücken in Werkzeugmaschinen stellen Segmentspannmittel dar. Diese Segmentspannmittel weisen einzelne zumeist aus gehärtetem Stahl bestehende Segmente auf, welche kreisbogenförmig um eine Rotationsachse angeordnet sind. Zum Öffnen und Spannen des Segmentspannmittels werden diese einzelnen Segmente radial nach außen bzw. nach innen gedrückt. Auf diese Art und Weise erlauben sie den Wechsel des eingespannten Werkstücks bzw. des eingespannten Werkzeugs. Die Segmente des Segmentspannmittels sind durch Verbindungselemente zu einer Einheit verbunden. Zumeist handelt es sich bei diesen Verbindungselementen um ein Elastomer, welches an die Spannelemente anvulkanisiert ist. Diese Verbindungselemente sind insofern problematisch, als dass sie nicht vor Verschleiß, insbesondere abrasivem Verschleiß, geschützt sind, und deshalb bei einem Bearbeitungsprozess in unmittelbarer Nähe des Segmentspannmittels durch Späne oder dergleichen beschädigt werden können. Dieser Verschleiß wird bei modernen Bearbeitungsmaschinen noch dadurch begünstigt, dass diese die Späne mittels Hochdruckkühlmitteln in Richtung der Spannelemente leiten. Der beschriebene Verschleiß führt zu beträchtlichen Kosten, die dadurch entstehen, dass die Spannelemente in regelmäßigen Abständen aufgearbeitet werden müssen.

Es ist bekannt, die Spannelemente dadurch zu schützen, dass an die Frontseite der Spannelemente Abdeckbleche angebracht werden, die über die Verbindungselemente hinausragen und diese dadurch schützen. Die Möglichkeit, die Segmente mit solchen Abdeckblechen zu versehen, besteht jedoch nur ab einer bestimmten Mindestgröße der Spannelemente. Darüber hinaus können solche Abdeckbleche beim Bearbeitungsprozess ein Hindernis darstellen.

Weiterhin ist es bekannt, den Abstand der Spannsegmente an der Stirnseite des Segmentspannmittels auf ein Minimum zu reduzieren. Solche Segmentspannmittel vermindern den Verschleiß der Verbindungselemente deutlich. Sie sind allerdings mit einem hohen Fertigungsaufwand für die Spannsegmente und für die Vulkanisation der Verbindungselemente und dadurch mit hohen Kosten verbunden.

Darüber hinaus ist es bekannt, auf die Frontseiten der Verbindungselemente verschleißfeste, harte Schichten aufzuvulkanisieren. Dies führt jedoch zu einer erhöhten Steifigkeit der Verbindungselemente. Außerdem lösen sich solche Schutzschichten infolge der Bewegung des Verbindungselements schnell von diesem ab, was wiederum Verschleiß begünstigt.

Aufgabe und Lösung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzabdeckung für ein Verbindungselement von Segmentspannmitteln sowie ein Segmentspannmittel zur Verfügung zu stellen, die abrasiven Verschleiß verhindert und dabei möglichst wirtschaftlich ist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Schutzabdeckung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Segmentspannmittel mit den Merkmalen des Anspruchs 9. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben und werden im folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.

Erfindungsgemäß weist die Schutzabdeckung ein Abdeckteil und Fixiermittel zur Fixierung der Schutzabdeckung bzw. des Abdeckteils am Verbindungselement auf. Das Abdeckteil besteht vorzugsweise aus Metall. Das Abdeckteil kann auch aus Kunststoff oder Gummi bestehen, beispielsweise auch an den Fixiermitteln austauschbar sein.

Das Abdeckteil ist vorzugsweise flächig und derart ausgebildet, dass es im gespannten Zustand des Segmentspannmittels das Verbindungselement, mit dem es durch das Fixiermittel verbunden ist, vollständig oder weitgehend in Richtung der Stirnseite des Segmentspannmittels bedeckt. Dadurch wird erreicht, dass beispielsweise Späne, die bei einer Bearbeitung in unmittelbarer Nähe des Segmentspannmittels anfallen, nicht oder in geringerer Menge das Verbindungselement zwischen den Segmenten des Segmentspannmittels treffen. Der bislang bei den Verbindungselementen solcher Segmentspannmittel aufgetretene Verschleiß wird dementsprechend verhindert oder stark vermindert. Die Fixiermittel können zur Fixierung des Abdeckteils am Verbindungselement Verbindungsabschnitte aufweisen, die form- und kraftschlüssig mit den Verbindungselementen des Segmentspannmittels verbindbar sind. Die erfindungsgemäße Lösung für die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist darüber hinaus kostengünstig.

In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Fixiermittel so ausgebildet, dass sie formschlüssig am Verbindungselement fixierbar sind. Die Verbindung der Schutzabdeckung mit dem Verbindungselement des Segmentspannmittels ist durch einen solchen Formschluss besonders sicher. Dies ist gerade im Hinblick auf die hohe Belastung durch hohe Rotationsgeschwindigkeiten zweckmäßig. Eine rein kraftschlüssige Verbindung der Verbindungselemente mit der Schutzabdeckung birgt die Gefahr, dass die hohen Kräfte, die während eines Bearbeitungsvorgangs herrschen können, die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Verbindungselement des Segmentspannmittels und der Schutzabdeckung lösen.

In Weiterbildung der Erfindung weisen die Fixiermittel mindestens einen Verbindungsstift zur Fixierung in einer dafür vorgesehenen Bohrung des Verbindungselements mittels Einsteckens auf. Dies stellt eine besonders vorteilhafte und fertigungstechnisch einfache Möglichkeit dar, die Fixiermittel der Schutzabdeckung zu gestalten. Auf Seiten des Verbindungselements wird zur Fixierung lediglich eine Bohrung für den Verbindungsstift benötigt. Auf der der Stirnseite abgewandten Seite des Verbindungselements kann der Verbindungsstift beispielsweise durch eine Klemmeinrichtung fixiert werden. Denkbar ist darüber hinaus, den Verbindungsstift mit einem Gewinde zu versehen, so dass auf der der Stirnseite abgewandten Seite des Verbindungselements mittels einer Mutter oder zweier gekonterter Muttern eine formschlüssige Fixierung der Schutzabdeckung möglich ist. Um zu verhindern, dass sich die Schutzabdeckung um die Längsachse des Verbindungsstifts verdrehen kann, ist es zweckmäßig, zwei Verbindungsstifte als Fixiermittel vorzusehen, die in jeweils eine eigene Bohrung des Verbindungselements einsteckbar sind.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Verbindungsstift elastisch und besteht vorzugsweise aus einem elastischen Material. Durch die elastische Eigenschaft des Verbindungsstifts wird erreicht, dass dieser beim Spannen des Segmentspannmittels keine oder nur eine geringe zusätzliche Belastung für die Verbindungselemente darstellt. Da die Verbindungselemente im gespannten Zustand des Segmentspannmittels tangential zusammengepresst werden, würde ansonsten in den Bereichen der Verbindungsstifte eine besonders hohe Belastung auf dem Material der Verbindungselemente lasten, da in diesen Bereichen das Material stärker komprimiert wäre, als in anderen Bereichen. Durch die elastische Eigenschaft des Verbindungsstifts wird auch dieser zusammen mit dem Material des Verbindungselements komprimiert und nimmt damit einen Teil des tangentialen Drucks auf. Darüber hinaus führt die elastische Gestaltung auch dazu, dass die Fixierung des Abdeckblechs am Verbindungselement besonders zuverlässig ist.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist der mindestens eine Verbindungsstift formschlüssig in der Bohrung fixierbar, vorzugsweise durch einen kegelabschnittsförmig aufgeweiteten Teil des Verbindungsstifts. Gerade wegen der hohen Belastungen, denen das Segmentspannmittel im Betrieb ausgesetzt ist, ist eine formschlüssige Fixierung des Verbindungsstifts in der Bohrung vorteilhaft. Besonders zweckmäßig im Sinne eines problemlosen Einsteckens der Schutzabdeckung ist ein Verbindungsstift mit einem kegelabschnittsförmig aufgeweiteten Teil. Dieser kegelabschnittsförmig aufgeweitete Teil ist dabei so ausgerichtet, dass die Kegelform sich zum freien Ende des Verbindungsstifts hin verjüngt. Eine solche Gestaltung des Verbindungsstifts gestattet ein leichtes Einführen des Verbindungsstifts in die Bohrung, verbunden mit einem besonders festen Halt in der Bohrung. Bei intaktem Verbindungselement ist das ungewollte selbständige Lösen der Schutzabdeckung dadurch quasi unmöglich.

In einer Weiterbildung der Erfindung weist der Verbindungsstift mindestens drei Bereiche auf, von denen der vom Abdeckungsteil gesehen erste zylinderförmig, der zweite kegelförmig vom Abdeckteil weg verjüngend und der dritte zylinderförmig ist, wobei vorzugsweise der Durchmesser des dritten Bereichs geringer als der Durchmesser des ersten Bereichs ist. Der erste zylinderförmige Bereich ist dabei jener Bereich, der im montierten Zustand der Schutzabdeckung innerhalb der Bohrung des Verbindungselements angeordnet ist. Der kegelförmige Bereich schließt sich außerhalb der Bohrung auf der dem Abdeckteil gegenüberliegenden Seite des Verbindungselements an und erfüllt den Zweck, ein Herausrutschen des Verbindungsstifts aus der Bohrung zu verhindern. Der dritte, ebenfalls zylinderförmige Bereich, hilft bei der Montage der Schutzabdeckung, indem er ein Einziehen der Verbindungsstifte in die Bohrungen gestattet, noch bevor oder während der kegelförmige Teil des Verbindungsstifts in die Bohrung eingeführt ist. Nach der Montage kann dieser dritte zylindrische Bereich abgeschnitten werden, sofern er für den Betrieb des Segmentspannmittels hinderlich ist.

In einer Weiterbildung der Erfindung weist der Verbindungsstift eine vergrößerte Basis auf, über die er mit dem Abdeckteil verbunden ist, wobei vorzugsweise die Basis am Abdeckteil anvulkanisiert ist und wobei vorzugsweise eine Verbindungsfläche zwischen der Basis und dem Abdeckteil mehr als die Hälfte der Fläche des Abdeckteils einnimmt. Eine solche Basis zum Fügen des Abdeckteils mit dem Fixierstift ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn eine einteilige Ausführung der Schutzabdeckung nicht möglich ist, beispielsweise wegen unterschiedlicher Materialien. In einem solchen Fall muss dennoch gewährleistet sein, dass der Verbindungsstift und das Abdeckteil fest miteinander verbunden sind.

Durch eine erfindungsgemäße große Basis und damit verbunden eine große Verbindungsfläche ist der sichere Zusammenhalt gewährleistet.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Abdeckteil aus Metall und vorzugsweise ein Blech, insbesondere ein Stahlblech. Ein solches Blech stellt eine preisgünstige Möglichkeit zur Herstellung des Abdeckteils her und bietet auch bei hoher Belastung einen wirksamen Schutz gegen abrasiven Verschleiß durch Späne. Die Fixiermittel der Schutzabdeckung können mit diesem Abdeckteil lösbar oder unlösbar, beispielsweise durch eine Verschraubung oder Verklebung, verbunden sein. Das Blech kann flach beziehungsweise eben sein. Ebenso kann es rinnenartig an den Längsseiten aufgebogen oder in der Breite mehrfach zusammengefaltet sein, um so eine variable und anpassungsfähige Breite zu schaffen. Damit kann ein Schlitz über dem Verbindungselement auch bei verschiedenen Stellungen komplett abgedeckt werden. Bei einer solchen Ausgestaltung des Blechs sind Fixiermittel mit elastischen Eigenschaften zweckmäßig, die stets einen sicheren Kontakt zwischen dem Blech und den Segmenten gewährleisten.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird ebenfalls durch ein Segmentspannmittel mit mindestens zwei, vorzugsweise drei, Spannsegmenten, die durch elastische Verbindungselemente miteinander verbunden sind, gelöst, wobei an jedem Verbindungselement eine erfindungsgemäße Schutzabdeckung angeordnet ist. Ein solches Segmentspannmittel weist eine hohe Verschleißfestigkeit auf und ist im Betrieb vergleichsweise günstig, da kein regelmäßiges Austauschen der Verbindungselemente notwendig ist.

In einer Weiterbildung der Erfindung bestehen die Fixiermittel, insbesondere mindestens ein Verbindungsstift, und das Verbindungselement aus dem gleichen Material.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Verbindungselement aus Gummi, wobei vorzugsweise ein Teil der Fixiermittel auf der dem Abdeckteil abgewandten Seite des Verbindungselements hinter das Gummi greift.

Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine erfindungsgemäße Schutzabdeckung in einer ersten Ausführungsform,

2 eine erfindungsgemäße Schutzabdeckung in einer zweiten Ausführungsform,

3 ein Segmentspannmittel, dessen Verbindungselemente mit den erfindungsgemäßen Schutzabdeckungen in der zweiten Ausführungsform ausgestattet sind und

4 das in 3 dargestellte Segmentspannmittel in einer zweiten, geschnittenen Perspektive.

Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele

In 1 ist eine erfindungsgemäße Schutzabdeckung in einer ersten Ausführungsform dargestellt. Die Schutzabdeckung weist einen Abdeckteil 10 sowie Fixiermittel 12 auf. Die Fixiermittel 12 bestehen aus einer flachen, rechteckigen Basis 14, einer in Längsrichtung der Basis 14 orientierten Leiste 16 sowie aus einem senkrecht auf der Basis 14 stehenden Verbindungsstift 18. Der Verbindungsstift 18 weist zwei Abschnitte auf. In einem ersten, bündig mit der Basis verbundenem Abschnitt 18a hat der Verbindungsstift eine zylindrische Form. An dem zylindrischen Abschnitt 18a schließt sich ein kegelabschnittsförmiger Abschnitt 18b an, der von der Basis 14 wegweisend verjüngt ist. Das Abdeckteil 10 sowie die Fixiermittel 12 sind jeweils einteilig ausgeführt. Das Abdeckteil 14 ist aus Stahlblech gefertigt, während die Fixiermittel aus Gummi bestehen. Über die gesamte Fläche der Basis 14 sind die Fixiermittel 12 am Abdeckteil 10 anvulkanisiert. Bei einer alternativen hier nicht dargestellten Ausführungsform kann das Abdeckteil 14 einen über seine Länge reichenden Querschnitt in Rinnenform aufweisen mit elastisch variabler Breite.

Eine solche in 1 dargestellte Schutzabdeckung ist für Verbindungselemente mit einer Bohrung und einer radiale Nut vorgesehen. Im montierten Zustand verhindert der Verbindungsstift 18 in der Bohrung, dass die Schutzabdeckung sich vom Verbindungselement löst, während die Leiste 16 in der Nut die Schutzabdeckung gegen ein Verdrehen sichert.

2 zeigt eine erfindungsgemäße Schutzabdeckung in einer zweiten Ausführungsform. Wie auch bei der in 1 dargestellten Ausführungsform besteht diese zweite Ausführungsform aus einem Abdeckteil 20 sowie einem Fixiermittel 22. Abweichend von der in 1 dargestellten ersten Ausführungsform weist diese zweite Ausführungsform zwei Verbindungsstifte 24, 26 auf. Beide Verbindungsstifte 24, 26 verfügen über jeweils drei Abschnitte, von denen die von der Basis 28 aus gesehen ersten Abschnitte 24a, 26a zylindrisch geformt sind. Die sich daran anschließenden zweiten Abschnitte 24b, 26b weisen eine kegelabschnittsförmige Form auf, wobei sie sich von der Basis 28 wegweisend verjüngen. An diese zweiten Abschnitte 24b, 26b schließen sich dritte Abschnitte 24c, 26c an, welche ebenfalls zylindrisch ausgeführt sind. Die beiden Verbindungsstifte 24, 26 unterscheiden sich bezüglich der Länge der jeweils ersten Abschnitte 24a, 26a. Diese Gestaltung liegt in der Form der Verbindungselemente begründet, an denen diese Schutzabdeckung in der zweiten Ausführungsform verbunden werden soll. Diese Verbindungselemente sind in verschiedenen Bereichen verschieden dick und mit zwei Bohrungen für die Verbindungsstifte versehen.

3 zeigt eine schematische Darstellung eines Segmentspannmittels mit erfindungsgemäßen Schutzabdeckungen. Das Segmentspannmittel weist insgesamt drei Segmente 40a, 40b, 40c auf. Jeweils zwischen zwei nebeneinander liegenden Spannsegmenten 40a, 40b, 40c ist ein Verbindungselement 42a, 42b, 42c aus Gummi vorgesehen. In jedes dieser Verbindungselemente 42a, 42b, 42c ist eine Schutzabdeckung 44a, 44b, 44c eingesteckt. Diese Schutzabdeckungen 44a, 44b, 44c haben zur Folge, dass stirnseitig des Segmentspannmittels keine Verletzungsgefahr der Verbindungselemente 42a, 42b, 42c durch beispielsweise Späne besteht.

4 zeigt das in 3 dargestellte Segmentspannmittel in einer zweiten, geschnittenen Perspektive. Der Schnitt verläuft dabei entlang der in 3 gestrichelt dargestellten Linie 46. Zu erkennen sind zwei Segmente 40a, 40b des Segmentspannmittels. Zwischen diesen ist das Verbindungselement 42a zu erkennen. Ein zweites Verbindungselement 42b mitsamt Schutzabdeckung 44b ist auf der rechten Seite der Darstellung geschnitten zu erkennen, wobei die Schnittfläche des Verbindungselements 42b schraffiert dargestellt ist. Die Schutzabdeckung 44b entspricht der in 2 dargestellten zweiten Ausführungsform der Schutzabdeckung. Zu erkennen sind das Abdeckteil 20 sowie die Verbindungsstifte 24, 26. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass im dargestellten montierten Zustand die jeweils ersten Abschnitte 24a, 26a der Verbindungsstifte 24, 26 in Bohrungen 48 des Verbindungselements 42b angeordnet sind. Mit dem jeweils zweiten Abschnitt 24b, 26b sowie dem dritten Abschnitt 24c sowie 26c ragen die Verbindungsstifte 24, 26 über das Verbindungselement 42b hinaus. Die zweiten Abschnitte 24b, 26b haben dabei die Funktion, ein Rausrutschen der Verbindungsstifte 24, 26 aus den Bohrungen 48 zu verhindern. Ein solches Rausrutschen wird durch die plane Gegenfläche der jeweiligen Kegelabschnitte 24b, 26b, die bündig am Verbindungselement 42b anliegen, sicher verhindert. Die jeweils dritten Abschnitte 24c, 26c der Verbindungsstifte 24, 26 haben nur im Zuge der Montage eine Funktion. Sie erleichtern die Montage, indem sie ein Durchziehen der Verbindungsstifte durch die Bohrungen ermöglichen. In dem in 3 und 4 dargestellten Zustand des Segmentspannmittels sind sie nicht mehr notwendig und können, sofern sie im Betrieb hinderlich sind, abgetrennt werden.


Anspruch[de]
  1. Schutzabdeckung (44a, 44b, 44c) für ein Verbindungselement (42a, 42b, 42c) eines Segmentspannmittels zum Schutz des Verbindungselements (42a, 42b, 42c) vor insbesondere abrasivem Verschleiß, gekennzeichnet durch ein Abdeckteil (10; 20) und Fixiermittel (12; 22) zur Fixierung der Schutzabdeckung (44a, 44b, 44c) bzw. des Abdeckteils (10; 20) am Verbindungselement (42a, 42b, 42c).
  2. Schutzabdeckung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (12; 22) so ausgebildet sind, dass sie formschlüssig am Verbindungselement (42a, 42b, 42c) fixierbar sind.
  3. Schutzabdeckung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (12; 22) mindestens einen Verbindungsstift (18; 24, 26) aufweisen zur Fixierung in einer dafür vorgesehenen Bohrung (48) des Verbindungselements (42a, 42b, 42c) mittels Einsteckens.
  4. Schutzabdeckung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstift (18; 24, 26) elastisch ist und vorzugsweise aus einem elastischen Material besteht.
  5. Schutzabdeckung gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungsstift (18; 24, 26) formschlüssig in der Bohrung (48) fixierbar ist, vorzugsweise durch einen kegelabschnittsförmig aufgeweiteten Teil (18b; 24b, 26b) des Verbindungsstifts (18; 24, 26).
  6. Schutzabdeckung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungsstift (24, 26) drei Bereiche (24a, 24b, 24c, 26a, 26b, 26c) aufweist, von denen der vom Abdeckteil (20) gesehen erste (24a, 26a) zylinderförmig, der zweite (24b, 26b) kegelabschnittsförmig vom Abdeckteil (20) weg verjüngend und der dritte (24c, 26c) zylinderförmig ist, wobei vorzugsweise der Durchmesser des dritten Bereichs (24c, 26c) geringer als der Durchmesser des ersten Bereichs (24a, 26a) ist.
  7. Schutzabdeckung gemäß einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstift (18; 24, 26) eine vergrößerte Basis (14; 28) aufweist, über die er mit dem Abdeckteil (10, 20) verbunden ist, wobei vorzugsweise die Basis (14; 28) am Abdeckteil (10; 20) anvulkanisiert ist und wobei vorzugsweise eine Verbindungsfläche zwischen der Basis (14; 28) und dem Abdeckteil (10; 20) mehr als die Hälfte der Fläche des Abdeckteils (10; 20) einnimmt.
  8. Schutzabdeckung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckteil (10; 20) aus Metall und vorzugsweise ein Blech, insbesondere ein Stahlblech, ist.
  9. Segmentspannmittel mit mindestens zwei, vorzugsweise drei, Spannsegmenten (40a, 40b, 40c), die durch elastische Verbindungselemente (42a, 42b, 42c) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Verbindungselement (42a, 42b, 42c) eine Schutzabdeckung (44a, 44b, 44c) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 angeordnet ist.
  10. Segmentspannmittel gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (12; 22), insbesondere mindestens ein Verbindungsstift (18; 24, 26), und das Verbindungselement (42a, 42b, 42c) aus dem gleichen Material bestehen.
  11. Segmentspannmittel gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (42a, 42b, 42c) aus Gummi ist und vorzugsweise ein Teil der Fixiermittel (12; 22) auf der dem Abdeckteil (10; 20) abgewandten Seite des Verbindungselement (42a, 42b, 42c) hinter das Gummi greift, vorzugsweise formschlüssig.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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