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Dokumentenidentifikation DE202004002708U1 27.05.2004
Titel Schlosszylinder mit Chip-Code-Erkennungsfunktion
Anmelder WFE Technology Corp., Taichung, TW
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR, 80801 München
DE-Aktenzeichen 202004002708
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.05.2004
Registration date 22.04.2004
Application date from patent application 20.02.2004
IPC-Hauptklasse E05B 47/00

Beschreibung[de]

Das vorliegende neue Gebrauchsmuster betrifft den Aufbau eines Schlosszylinders, insbesondere ein Aufbau, in dem ein Magnetschalter seinen Vorsatz in der Vertiefung eines Schubrings stecken lässt und dadurch der Schlosszylinder sich nicht drehen lässt, wenn eine Steuerungseinheit keinen richtigen Code von dem Schlüssel empfangen hat.

Stand der Technik

Durch die steigenden Ansprüche an Sicherheit sind heutzutage zahlreiche herkömmliche, mechanische Schlösser in Anwendung mit elektrischen Vorrichtungen kombiniert. In üblichen Fällen werden elektrisch getastete Schlösser mit Sicherheitscodes als Besserung und Ersatz traditioneller Schloss-Schlüssel-Systeme verwendet, zutreffend ist da besonderes in vielen Bürogebäuden. Ein vorwiegend durch Elektrikvorrichtungen gesichertes Schlosssystem kostet dennoch durchschnittlich viel mehr als ein rein mechanisches und wird auch daher bei normalen Haushalten nicht überwiegend angenommen.

In einem herkömmlichen mechanischen Sicherheitsschloss tätigt der Schlosszylinder den Betrieb des Riegels über die Mechanikkonstruktion. 1 zeigt die Perspektive eines herkömmlichen Schlosszylinders 1: Der sich in einem Sicherheitsschloss befindende Schlosszylinder 1 ist verbunden mit dem Schlossriegel nicht dargestellt in der vorliegenden Zeichnung). An dem vorderen Ende 11 und hinteren Ende 12 des Schlosszylinders 1 sind jeweils eine Knauf und ein Schlüsselloch 121 angebracht. In dem vorhergehend erwähnten Schlüsselloch 121 kann der Schlüssel 12 eingesteckt und darin gedreht werden. Um den Mittelteil des Zylinders 1 befindet sich ein Schubring 13, auf dem ein Schubhebel 131 angebracht ist und dieser die erlaubte Bewegung des Riegels unter Umständen im Sicherheitsschloss veranlasst.

Der herkömmliche Aufbau des Sicherheitsschlosses kann leider den hohen Grad der Sicherheit nicht bewahren. Sobald sich ein Einbrecher mit den mechanischen Schlössern auskennt und Tricks wie z.B. Universalschlüssel verwendet.

Zur Erhöhung der Sicherheit soll die vorliegende Erfindung einen Schlosszylinder verfügbar machen, der mit einer Chip-Code-Erkennungsfunktion versehen ist, und dann, wenn die eingebaute Steuerungseinheit des Schlosses keinen passenden Sicherheitscode empfängt, die Drehung des Schlosszylinders nicht zulässt, indem der Vorsatz eines Magnetschalters in der Vertiefung eines Schubrings sitzen bleibt.

Um die oben genannten Aufgaben zu erfüllen, ist der Aufbau des erfindungsgemäßen Schlosszylinders so vorgesehen, dass der sich in einem Sicherheitsschloss befindende Schlosszylinder, an dessen vorderem Ende ein Knauf und hinterem Ende ein Schlüsselloch angebracht sind, mit dem Schlossriegel verbunden ist, wobei sowohl ein Sensor in dem Schlüsselloch mit eine Steuerungseinheit im Schloss über einen Strom leitenden Ring am Zylinder als auch die vorhergehende Steuerungseinheit mit einer Spange elektrisch angeschlossen sind.

Die vorhergehende Spange ist direkt an einem mehreckigen Ring um den Zylinder angebracht. Um den Mittelteil des Zylinders ist ein Schubring mit einer Vertiefung vorgesehen. In dem erfindungsgemäßen Sicherheitsschloss ist die bereits erwähnte Steuerungseinheit mittels Stromkabel mit einem Magnetschalter zusammengeschlossen, der den vorher erwähnten Schubring bei Drehung des Schlosszylinders mechanisch steuert, indem die Steuerungseinheit ein negatives Signal an dem Magnetschalter sendet, während ein falscher Code von der einsteckenden Schlüssel empfangen wird und der Magnetschalter seinen Vorsatz in der Vertiefung des Schubrings stecken bleiben lässt. Dadurch wird der Schlosszylinder nur mit dementsprechenden Schlüsseln mit richtigen Codes geöffnet und somit wird die Sicherheit eines Haushalts besser gesichert.

Es zeigen

1: eine perspektivische Ansicht des Aufbaus der herkömmlichen Schlosszylinder;

2: eine perspektivische Ansicht des Aufbaus der Erfindung;

3: einen Längsschnitt durch den Schlosszylinder; und

4: eine Seitenansicht des Zylinders in montiertem Zustand.

Die nachstehenden Ziffern weisen beispielhaft die gegenüberstehenden Gegenstände und Positionen auf

1 Schlosszylinder 11 vorn 12 hinten 121 Schlüsselloch 13 Schubring 131 Schubhebel 2 Schlüssel 3 Schlosszylinder 31 vorn 32 hinten 321 Schlüsselloch 322 mehreckiger Ring 323 Spange 33 Schubring 331 Schubhebel 332 Vertiefung 34 Strom leitender Ring 341 Isolierungsköper 3411 leitendes Blech 3412 Spiralfeder 342 Kupferring 343 Isolierungsring 344 Metallkugel 345 Sensor 35 Steuerungseinheit 36 Magnetschalter 4 Schlüssel 41 Chip 42 Sensor Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Nachstehend wird die Erfindung anhand der Figuren der Zeichnung rein beispielhaft näher beschrieben. Gleiche Teile in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen, welche dieselben Funktionen ausüben, sind nachstehend mit gleichen Bezeichnungen und Bezugszeichen versehen. Es zeigen in schematischer Darstellung:

2, 3, 4 stellen das Perspektiv des Aufbaus, das seitliche Profil der Erfindung und das seitliche Profil der Erfindung in montiertem Zustand dar: Der erfindungsgemäße Schlosszylinder 3, an dessen vorderem Ende 31 und hinterem Ende 32 jeweils ein Knauf und ein Schlüsselloch 321 angebracht sind, befindet sich in einem Sicherheitsschloss und ist mit dem nicht in Zeichnung dargestellten Schlossriegel verbunden.

Um den Mittelteil des Zylinders 3 befindet sich ein Schubring 33, der den Riegel durch mechanische Kontakte bewegen kann. Außerdem ist die Steuerungseinheit 35 mittels Stromkabel mit dem Magnetschalter 36 zusammengeschlossen, der den Schubring 33 bei Drehung des Schlosszylinders 3 mechanisch steuert. Der Schlüssel 4 besteht aus einem kodierten Chip 41 und einem Sensor 42, der Signale des Chips 41 aussenden kann.

Der erfindungsgemäße Schlosszylinder 3 besteht wesentlich aus folgenden Bauteilen:

  • – Dem Strom leitenden Ring 34, der aus dem Isolierungskörper 341, welcher sich mit dem Schlosszylinder 3 synchron dreht, dem Strom leitenden Ring 342 sowie dem Isolierungsring 343, welche den Isolierungsköper 341 nach außen hin übereinander überziehen, besteht. An zwei gegenüberstehenden Positionen auf dem Isolierungsköper 341 besteht jeweils ein leitendes Blech 3411, die mittels ein Stromkabel mit dem sich im Schlüsselloch 321 des Schlosszylinders 3 befindenden Sensor 345 zusammengeschlossen sind und auf dem eine Spiralfeder 3412 befestigt ist, während eine Metallkugel 344 auf dem anderen Ende der vorhergehend beschriebenen Feder plaziert ist. Die Metallkugeln 344 kontaktieren über die Spiralfeder 3412 den Kupferring 342, während der Kupferring 342 über ein Stromkabel an die Steuerungseinheit 35 angeschlossen ist. Der Strom leitende Ring 34 hat die Funktion den Code der Schlüssel 4 an die Steuerungseinheit 35 weiterzuleiten und die Steuerungseinheit 35 steuert den Magnetschalter 36 unterschiedlich, dem empfangenen Code entsprechend.
  • – Dem mehreckiger Ring 322, an dessen einer Stelle sich eine Spange 323 gegenüber befindet, die mit der Steuerungseinheit 35 über Stromkabel zusammengeschlossen ist. Während der mehreckige Ring 322 bei Drehung des Zylinders die Spange 323 berührt, aktiviert die Spange 323 gleichzeitig die Steuerungseinheit 35, welche Signale über den Strom leitenden Ring 34 sendet. Darüber hinaus ist eine Vertiefung 332 auf dem Schubhebel 331 des Schubringes 33 vorgesehen, in dieser der Vorsatz des Magnetschalters 36 in dem deaktivierten Zustand des Schlosses fest eingesteckt wird.

Durch das neue Gebrauchsmuster der vorliegenden Erfindung kann der Sensor 42 das Signal im Schlüssel 4 an den Sensor 345 im Schlüsselloch 321 senden, während die Schlüssel 4 in das Schlüsselloch 321 des Schlosszylinders 3 eingesteckt ist. Leichtes Drehen der Schlüssel 4 innerhalb des Schlosszylinders 3 löst gleichzeitig die Drehung des mehreckigen Rings 322 aus, wodurch die Spange 323 bewegt wird und infolgedessen die Steuerungseinheit 35 initiiert wird, den von der Schlüssel 4 ausgesendeten Code aufzunehmen und zu bewerten. Im Falle, dass der von der Steuerungseinheit 35 detektierte Code falsch oder fehlend ist, verbleibt der einsteckende Vorsatz des Magnetschalters 36 weiterhin in der Vertiefung 332 des Schubrings 33, was den Schubring 33 und auch daher den Schlosszylinder 3 gleichzeitig von einer weiteren Bewegung abhält. Im Gegenteil dazu, wenn der von der Steuerungseinheit 35 detektierte Code richtig ist, wird der einsteckende Vorsatz des Magnetschalters 36 aus der Vertiefung 332 des Schubrings 33 herausgezogen. Darauf hin dreht sich der Schubring 33 und somit auch der Schlosszylinder 3 und das Schloss wird dann aufgeschlossen. Durch diesen Mechanismus kann die Effizienz der Sicherheit in Vergleich zu traditionellen mechanischen Schlössern erhöht werden.

Die vorliegende Erfindung weist somit zusammenfassen einen Schlosszylinders auf, der sich in einem Sicherheitsschloss befindend mit dem Schlossriegel verbunden ist, an dessen vorderem Ende ein Knauf und hinterem Ende ein Schlüsselloch angebracht sind, wobei sowohl ein Sensor in dem Schlüsselloch über einen Strom leitenden Ring am Zylinder mit einer Steuerungseinheit im Schloss als auch die vorhergehende Steuerungseinheit mit einer Spange elektrisch angeschlossen ist und die vorhergehende Spange direkt an einem mehreckigen Ring um den Zylinder angebracht ist. Um den Mittelteil des Zylinders ist ein Schubring mit einer Vertiefung vorgesehen. In dem erfindungsgemäßen Sicherheitsschloss ist die bereits erwähnte Steuerungseinheit per Stromkabel mit einem Magnetschalter zusammengeschlossen, der den vorhergehend erwähnten Schubring bei Drehung des Schlosszylinders mechanisch steuert, indem die Steuerungseinheit ein Sperrungssignal an dem Magnetschalter sendet, während ein falscher Code von dem einsteckenden Schlüssel empfangen wird und der Magnetschalter seinen Vorsatz in der Vertiefung des Schubrings stecken bleiben lässt. Dadurch wird der Schlosszylinder nur mit dementsprechenden Schlüsseln mit richtigen Codes geöffnet und somit wird die Sicherheit z.B. des Haushalts besser gesichert.


Anspruch[de]
  1. Schlosszylinder mit Chip-Code-Erkennungsfunktion, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlosszylinder innerhalb eines Sicherheitsschlosses mit einem entsprechenden Schlossriegel verbunden ist und daß an dem vorderen Ende und hinteren Ende dieses Schlosszylinders sind jeweils ein Knauf und ein Schlüsselloch angebracht sind.
  2. Schlosszylinder mit Chip-Code-Erkennungsfunktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    – in dessen Schlüsselloch ein Schlüssel einsteck- und drehbar ist,

    – um dessen Mittelteil ein Schubring vorgesehen ist, durch den ein Schlossriegel im vorgesehenem Umfang bewegbar ist,

    – eine Steuerungseinheit innerhalb des Schlosses über ein Stromkabel mit einem Magnetschalter verbunden ist, welcher den vorhergehenden Schubring bei Drehung des Schlosszylinders mechanisch steuert,

    – ein Strom leitender Ring vorgesehen ist, welcher mit einem Sensor im Schlüsselloch sowie der vorhererwähnten Steuerungseinheit elektrisch verbunden ist und den Chip-Code von Schlüssel an Steuerungseinheit weiterleitet,

    – ein mehreckiger Ring und eine Spange vorgesehen sind, die mit der Steuerungseinheit per Stromkabel verbunden ist und gleichzeitig die Steuerungseinheit zum Empfangen von Signalen, die über den Strom leitenden Ring abgesendet wurden, aktiviert, während der vorhergehend erwähnte mehreckige Ring bei Drehung die Spange berührt, und daß

    – eine Vertiefung auf dem Schubring vorgesehen ist, in welche der Vorsatz des vorhergehenden Magnetschalters fest eingesteckt werden kann.
  3. Schlosszylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strom leitender Ring um den Schlosszylinder vorgesehen ist, der mit einem Isolierungsköper synchron dreht, der nach außen hin von einem Kupferring und einem Isolierungsring übereinander überzogen, an zwei gegenüberstehenden Positionen des vorhergehenden Isolierungsköpers jeweils ein leitendes Blech angebracht ist, das per Stromkabel mit dem sich im Schlüsselloch des Schlosszylinders befindenden Sensor zusammengeschlossen ist und auf dem eine Spiralfeder befestigt ist, während eine Metallkugel auf dem anderen Ende der vorhergehend beschriebenen Feder plaziert ist, wobei die Metallkugeln über den Spiralfedern den Kupferring kontaktieren, während der Kupferring gleichzeitig an der Steuerungseinheit angeschlossen ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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