PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE20315561U1 27.05.2004
Titel Härtegestell zum Chargieren von Kleinteilen für den Transport durch eine Ofenanlage
Anmelder SCHMOLZ + BICKENBACH GUSS GmbH & Co. KG, 47803 Krefeld, DE
Vertreter König & Kollegen Patent- und Rechtsanwaltskanzlei, 52072 Aachen
DE-Aktenzeichen 20315561
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.05.2004
Registration date 22.04.2004
Application date from patent application 07.10.2003
IPC-Hauptklasse F27D 5/00
IPC-Nebenklasse F27D 3/12   

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft ein Härtegestell zum Chargieren von Kleinteilen für den Transport durch eine Ofenanlage, mit einer rechteckig begrenzten Bodenplatte, die zumindest an ihren Eckpunkten vertikal verlaufende, in Aufnahmen geführte Pfosten aufweist, die miteinander durch quer zur Transportrichtung verlaufende Haltestücke sowie durch in Transportrichtung verlaufende, an ihrer Ober- und/oder Unterkante mit einer Sägezahnung versehene Traversen verbunden sind, wobei die zu Oberst liegenden Traversen auf die obersten Enden der Pfosten lösbar aufgesteckt sind.

Bei der Bestückung derartiger bekannter Härtegestelle wird so verfahren, dass von unten beginnend die einzelnen Pfosten mit Distanzhülsen bestückt werden, wobei eine Lage der Distanzhülsen ein Höhenniveau definiert, auf das dann Traversen aufgesteckt werden, die ebenfalls an den Pfosten geführt sind. So wird dann eine Lage aus Distanzstücken und Traversen nach der anderen aufgebaut, wobei die Distanzstücke in ihrer Länge entsprechend den jeweiligen Raumerfordernissen angepasst werden müssen.

Das Beschicken eines solchen Härtegestells erfordert also jeweils das Aufreihen von Distanzstücken und Traversen. Dadurch wird die Zugänglichkeit zu den zu härtenden Teilen erheblich erschwert und das Beschicken des Härtegestells sowie dessen Entleerung sehr zeitaufwändig.

Der Neuerung liegt demnach die Aufgabe zu Grunde, ein Härtegestell zu schaffen, dessen Beschickung einen erheblichen Zeitvorteil gegenüber dem bekannten Härtegestell mit sich bringt.

Diese Aufgabe wird bei einem Härtegestell der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass die Enden der Traversen, mit Ausnahme der zuoberst liegenden, jeweils in eine an einem der Pfosten festgelegte Aufnahme nach oben hin entnehmbar eingreifen.

Dadurch können die Traversen ohne Änderung an den Pfosten selbst dem jeweiligen gewünschten Höhenabstand zwischen den Traversen angepasst werden, indem eine Traverse zugefügt bzw. entnommen wird. Das Befüllen und Entleeren lässt sich hier schneller ausführen als das bisher möglich war.

Die Neuerung sieht weiter vor, dass die an den Pfosten vorgesehenen Aufnahmen jeweils aus zwei auf Abstand angeordneten, vertikal verlaufenden Führungsplatten sowie einer horizontal verlaufenden Basisplatte gebildet sind. Auf diese Weise ergibt sich eine zuverlässige Führung und Halterung der einzelnen Traversen, die auch deren einfache Einführung und Entnahme sicherstellt.

Das erfindungsgemäße Härtegestell kann ferner so ausgebildet sein, dass die in die Aufnahmen eingreifenden Endstücke der Traversen zu deren Mittellinie asymmetrisch platziert sind. Somit lässt sich erreichen, dass die Abstände zwischen übereinander angeordneten Traversen allein dadurch verändert und den Erfordernissen angepasst werden können, dass die einzelnen Traversen um ihre Längsachse gedreht eingesetzt werden.

Schließlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Härtegestell in Transportrichtung drei parallele Reihen mit jeweils drei Pfosten aufweist.

Im folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführungsform der Neuerung anhand von Zeichnungen beschrieben.

Es zeigt

1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des neuerungsgemäßen Härtegestells,

2 eine Seitenansicht auf das Härtegestell nach 1 und

3 eine Stirnansicht auf dieses Härtegestell.

Das neuerungsgemäße Härtegestell hat einen Boden 1, in dem in drei parallel zueinander verlaufenden Reihen jeweils drei Pfosten 2 angeordnet sind. Über dem Boden 1 kann eine Drahtmatte 3 vorgesehen sein, welche verhindert, dass aus dem Gestell heraus fallende Teile nicht mehr auffindbar sind.

Die Pfosten 2 tragen bei ihrem Einsatz in Transportrichtung verlaufende Traversen 4, die an ihrer Oberkante 5 sowie an ihrer Unterkante 6 mit einer Zahnung 7 versehen sind. Zur Gewichtsersparnis können die in einer vertikalen Ebene flach ausgebildeten Traversen 4 mit Aussparungen 8 versehen sein.

Die Traversen 4 sind an ihren Enden jeweils mit einem Endstück 9 versehen, das sich an einer Aufnahme 10 abstützt, welche von dem jeweiligen Pfosten 2 vorsteht. Die Aufnahme 10 wird jeweils von zwei parallel zueinander senkrecht verlaufenden Führungsplatten 11 und einer unter diesen quer dazu verlaufenden Basisplatte 12 gebildet. Die Aufnahmen 10 ermöglichen es, Traversen 4 in diese in einfacher Weise einzusetzen und zu entnehmen.

Die Pfosten 2 haben an ihrem oberen Ende 13 jeweils einen Zapfen 14, auf den ein Auge 15 einer zu oberst angeordneten Traverse 4 lösbar aufgesetzt werden kann.

Quer zur Transportrichtung sind einander benachbarte Pfosten 2 durch Haltestücke 16 miteinander verbunden.

Die Pfosten 2 sind bevorzugt hohl ausgebildet. Auf diese Weise wird das Gewicht reduziert und im Übrigen das Ablaufen von anfallendem Öl oder dergleichen gefördert.

Die Traversen 4, mit Ausnahme der zu oberst angeordneten, ermöglichen es in bekannter Weise, im Wesentlichen stabförmig ausgebildete Träger 17 in Lochungen, insbesondere Bohrungen, von zu härtendem Kleinmaterial einzuführen und dieses dann hängend in das Härtegestell einzubringen. Die stabförmigen Träger 17 finden dabei zwischen den Zähnen der Traversen 4 einen zuverlässigen Halt. Die Traversen können in einfacher Weise aus dem Gestell entnommen und in diesem in der gewünschten Höhenposition wieder eingesetzt werden. Somit können die Freiräume zwischen den Traversen 4 den jeweiligen Erfordernissen leicht angepasst werden.

1 Boden 2 Pfosten 3 Drahtmatte 4 Traversen 5 Oberkante 6 Unterkante 7 Zahnung 8 Aussparung 9 Endstück 10 Aufnahme 11 Führungsplatten 12 Basisplatte 13 oberes Ende 14 Zapfen 15 Auge 16 Haltestücke 17 Träger

Anspruch[de]
  1. Härtegestell zum Chargieren von Kleinteilen für den Transport durch eine Ofenanlage, mit einer rechteckig begrenzten Bodenplatte (1), die zumindest an ihren Eckpunkten vertikal verlaufende, in Aufnahmen geführte Pfosten (2) aufweist, die miteinander durch quer zur Transportrichtung verlaufende Haltestücke (16) sowie durch in Transportrichtung verlaufende, an ihrer Ober- (5) und/oder Unterkante (6) mit einer Sägezahnung (7) versehene Traversen (4) verbunden sind, wobei die zu Oberst liegenden Traversen auf die obersten Enden der Pfosten (4) lösbar aufgesteckt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Traversen (4), mit Ausnahme der zuoberst liegenden, in eine an einem der Pfosten (4) festgelegte Aufnahme (10) nach oben hin entnehmbar eingreifen.
  2. Härtegestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Pfosten (4) vorgesehenen Aufnahmen (10) jeweils aus zwei auf Abstand angeordneten, vertikal verlaufenden Führungsplatten (11) sowie einer horizontal verlaufenden Basisplatte (12) gebildet sind.
  3. Härtegestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Aufnahmen (10) eingreifenden Endstücke (9) der Traversen (4) zu deren Mittellinie asymmetrisch platziert sind.
  4. Härtegestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es in Transportrichtung drei parallele Reihen mit jeweils drei Pfosten (2) aufweist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com