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Dokumentenidentifikation DE69820499T2 27.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001247451
Titel Fungizide Mischung, enthaltend ein N-Acetonylbenzamid und Phosphorigsäure
Anmelder Dow AgroSciences LLC, Indianapolis, Ind., US
Erfinder Young, David Hamilton, Carmel, Indiana 46033, US;
Wilson, Willie Joe, Chalfont, Pennsylvania 18914, US;
Egan, Anne Ritchie, Fort Washington, Pennsylvania 19034, US;
Michelotti, Enrique Luis, Fort Washington, Pennsylvania 19034, US
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69820499
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.12.1998
EP-Aktenzeichen 020157889
EP-Offenlegungsdatum 09.10.2002
EP date of grant 10.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.05.2004
IPC-Hauptklasse A01N 37/20

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Fungizidzusammensetzung und ihre Verwendung in einem Verfahren zur Bekämpfung phytopathogener Pilze auf Pflanzen.

Es ist ständig erwünscht, Produkte zu verbessern, die von Erzeugern verwendet werden können, um Pilzkrankheiten und insbesondere durch Pilze der Klasse Oomycetes verursachte Krankheiten bei Feldfrüchten zu bekämpfen.

Es ist ebenso ständig erwünscht, die Dosen von Chemieprodukten zu verringern, die zur Bekämpfung eines Pilzbefalls auf Feldfrüchten in der Umwelt verbreitet werden, insbesondere durch Verringerung der Anwendungsdosen der Produkte.

Es ist ebenso ständig erwünscht, die Zahl der für Erzeuger verfügbaren pilztötenden Produkte zu erhöhen, damit die Erzeuger unter den Produkten dasjenige Produkt finden können, welches am besten für die spezielle Verwendung des Erzeugers geeignet ist.

Ein Ziel der Erfindung ist somit die Bereitstellung einer neuen Fungizidzusammensetzung, welche bei den oben beschriebenen Problemen nützlich ist.

Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine neue Fungizidzusammensetzung vorzuschlagen, die nützlich ist bei der prophylaktischen und kurativen Behandlung von Krankheiten, die von Pilzen der Klasse Oomycetes verursacht werden.

Noch ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine neue Fungizidzusammensetzung vorzuschlagen, welche eine verbesserte Wirksamkeit gegen von Oomycetes verursachten Mehltau und/oder Kraut- und Braunfäule aufweist.

Noch ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine neue Fungizidzusammensetzung vorzuschlagen, welche eine verbesserte Wirksamkeit gegen Mehltau an Weinreben und anderen Feldfrüchten und/oder der Kraut- und Braunfäule von Tomaten und Kartoffeln aufweist.

Es ist nun gefunden worden, dass diese Ziele teilweise oder ganz erreicht werden können durch die Fungizidzusammensetzung der vorliegenden Erfindung.

Die US-Patente 5,304,572 und 5,677,333 offenbaren das Auftragen von Gemischen der darin offenbarten N-Acetonylbenzamide mit anderen fungiziden Verbindungen. Es ist nun gefunden worden, dass das Auftragen der in diesen Patenten offenbarten N-Acetonylbenzamide in Kombination mit ausgewählten anderen fungiziden Verbindungen eine unerwartet hohe fungizide Wirkung bereitstellt und bei der Bekämpfung von phytopathogenen Pilzen bei geringeren Dosierungsraten von N-Acetonylbenzamid als denjenigen Dosierungsraten, welche im US-Patent 5,304,572 offenbart sind, wirksam ist. Obwohl US 5,677,333 offenbart, dass die Verwendung von N-Acetonylbenzamiden in Verbindung mit Ethylenbisdithiocarbamaten, Cymoxanil und Dimethomorph eine unerwartet hohe fungizide Wirkung bereitstellt, sind die synergistischen Kombinationen dieser Erfindung in dem Patent nicht offenbart oder nahegelegt.

In einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung wird eine Zusammensetzung bereitgestellt, umfassend

  • (a) eine erste fungizid wirkende Menge einer ersten fungizid wirksamen Verbindung, welche N-[3'-(1'-Chlor-3'-methyl-2'-oxopentan)]-3,5-dichlor-4-methylbenzamid ist mit der Formel
  • (b) eine zweite fungizid wirksame Verbindung, welche phosphorige Säure ist, und
  • (c) einen landwirtschaftlich akzeptablen Träger.

In einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt zur Bekämpfung von phytopathogenen Pilzen auf einer Pflanze umfassend das Aufbringen

  • (a) einer ersten fungizid wirkenden Menge einer ersten fungizid wirksamen Verbindung, welche N-[3'-(1'-Chlor]-3'-methyl-2'-oxopentan)]-3,5-dichlor-4-methylbenzamid ist mit der Formel:
  • (b) einer zweiten fungizid wirksamen Verbindung, welche phosphorige Säure ist, und
  • (c) eines landwirtschaftlich akzeptablen Trägers.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann gegebenenfalls weiterhin das Aufbringen von anderen Verbindungen mit einer biologischen Wirksamkeit, beispielsweise von zusätzlichen fungizid wirksamen Verbindungen oder Verbindungen mit einer Herbizidwirkung oder Insektizidwirkung auf den Pflanzensamen, das Pflanzenlaub oder das Wachstumsmedium der Pflanze umfassen.

Das erfindungsgemäße Verfahren ist nützlich für die Bekämpfung von phytopathogenen Pilzen auf Feldfrüchten, und die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen können als ein Bodenfungizid, ein Samenschutz, als ein Laubfungizid oder als eine Kombination davon aufgebracht werden. In einer bevorzugten Ausführungsform werden die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen auf ein Pflanzenwachstumsmedium, auf den Pflanzensamen oder das Pflanzenlaub aufgebracht mit Dosierungsraten von 2 Gewichtsteilen (pbw „part by weight") bis 90 pbw, mehr bevorzugt von 5 pbw bis 75 pbw der ersten fungizid wirksamen Verbindung pro 100 pbw der kombinierten Menge der ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen, und von 10 pbw bis 98 pbw, mehr bevorzugt von 25 pbw bis 95 pbw der zweiten fungizid wirksamen Verbindung pro 100 pbw der kombinierten Menge der ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen.

Als ein Bodenfungizid können die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen in die Erde eingebracht werden oder auf die Oberfläche der Erde aufgetragen werden mit einer Dosierungsrate von etwa 0,25 kg bis 5 kg der ersten fungizid wirksamen Verbindung und von 0,25 kg bis 5 kg der zweiten fungizid wirksamen Verbindung pro Hektar.

Als ein Samenschutzmittel werden die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen auf Samen aufgetragen mit einer Dosierungsrate von etwa 0,5 Kilogramm (kg) bis 5 kg der ersten fungizid wirksamen Verbindung und von 0,5 kg bis 5 kg der zweiten fungizid wirksamen Verbindung pro 100 kg Samen.

Als ein Laubfungizid werden die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen auf Pflanzenlaub aufgetragen mit einer Dosierungsrate von 0,01 kg pro Hektar bis 5 kg pro Hektar der ersten fungizid wirksamen Verbindung und einer Dosierungsrate von 0,01 kg pro Hektar bis 5 kg pro Hektar der zweiten fungizid wirksamen Verbindung. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die erste fungizid wirksame Verbindung auf Pflanzenlaub aufgetragen mit einer Dosierungsrate von 0,05 kg pro Hektar bis etwa 0,5 kg pro Hektar. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die zweite fungizid wirksame Verbindung auf Pflanzenlaub aufgetragen mit einer Dosierungsrate von 0,05 kg pro Hektar bis 0,5 kg pro Hektar. Die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen können als Fungizidsprays durch gewöhnlich angewandte Verfahren auf Pflanzenlaub aufgetragen werden, wie etwa konventionelle hochvolumige („high gallonage") hydraulische Sprays, niedrigvolumige („low-gallonage") Sprays, Luftgebläse, Luftsprays und Stäube. Während die Verdünnung und Auftragsrate von der Art der verwendeten Apparatur, dem gewünschten Verfahren und der gewünschten Auftragsfrequenz und von den zu bekämpfenden Krankheiten abhängt, beträgt die wirksame Menge normalerweise von etwa 0,1 kg bis etwa 5,0 kg, bevorzugt 0,2 kg bis 0,5 kg sowohl von der ersten als auch der zweiten fungizid wirksamen Verbindung pro Hektar.

Die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen können gleichzeitig oder nacheinander aufgetragen werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform werden die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen gleichzeitig auf das Pflanzenwachstumsmedium, den Pflanzensamen, Pflanzenlaub oder eine Kombination davon aufgetragen als eine Zusammensetzung, umfassend ein Gemisch der ersten fungizid wirksamen Verbindung und der zweiten fungizid wirksamen Verbindung. In den bevorzugten Ausführungsformen enthält das Gemisch von 2 pbw bis 90 pbw einer ersten fungizid wirksamen Verbindung und von 10 pbw bis 98 pbw einer zweiten fungizid wirksamen Verbindungen pro 100 pbw des Gemischs.

In einer alternativen Ausführungsform werden die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen nacheinander auf den Pflanzensamen, Pflanzenlaub oder Pflanzenwachstumsmedium aufgetragen, wobei das Auftragen der als zweites aufgetragenen Verbindung bis zu 72 h nach dem Auftragen der zuerst aufgetragenen Verbindung erfolgt. Die Verbindungen können in jeder Reihenfolge aufgetragen werden: entweder die erste fungizid wirksamen Verbindung, gefolgt von der zweiten fungizid wirksamen Verbindung, oder alternativ als Auftrag der zweiten fungizid wirksamen Verbindung, gefolgt von der ersten fungizid wirksamen Verbindung.

Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist nützlich bei der Bekämpfung von bestimmten phytopathogenen Pilzen, insbesondere Pilze der Klasse Oomycetes, und stellt eine hohe fungizide Wirkung und eine relativ geringe Phytotoxizität bereit. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist besonders wirksam bei der Bekämpfung von Oomyzetenpilzen der Gattung Phytophthora, Plasmopara, Peronospora, Albugo und Pseudoperonospora, und insbesondere der Organismen dieser Gattung, welche Krankheiten wie etwa Kraut- und Braunfäule bei Tomaten und Kartoffeln und Mehltau bei Weinreben oder anderen Feldfrüchten verursachen, einschließlich beispielsweise Phytophtora infestans, Plasmopara vitica und Pseudonospora cubensis.

Für jeden der oben offenbarten Zwecke können die ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen in der technischen oder reinen Form, wie hergestellt verwendet werden, als Lösungen oder als Formulierungen. Die Verbindungen werden normalerweise in einem Träger aufgenommen oder werden formuliert, um sie für eine nachfolgende Verwendung als Fungizide geeignet zu machen. Die Verbindungen können beispielsweise als benetzbare Pulver, Trockenpulver, emulgierbare Konzentrate, Stäube, gekörnte Formulierungen, Aerosole oder fließfähige Emulsionskonzentrate formuliert werden.

In solchen Formulierungen werden die Verbindungen mit einem flüssigen oder festen Träger verlängert und wenn sie getrocknet sind, werden geeignete oberflächenaktive Stoffe eingebracht. Es ist normalerweise erwünscht, besonders im Fall von Laubsprayformulierungen, Adjuvantien wie etwa Benetzungsmittel, Ausbreitungsmittel, Dispergiermittel, Haftmittel, Klebemittel und dergleichen einzubringen, in Übereinstimmung mit der landwirtschaftlichen Praxis. Solche gewöhnlich im Fachgebiet verwendete Adjuvantien können in McCutcheons „Emulsifiers and Detergents", McCutcheons „Emulsifiers and Detergents/ Functional Materials" und McCutcheons „Functional Materials" gefunden werden, die alle jährlich von der „McCutcheon Division der MC Publishing Company" (New Jersey) veröffentlicht werden.

Im Allgemeinen können die in dieser Erfindung verwendeten Zusammensetzungen in geeigneten Lösungsmitteln wie etwa Aceton, Methanol, Ethanol, Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid gelöst werden und solche Lösungen können mit Wasser verlängert werden. Die Konzentrationen der kombinierten ersten und zweiten Wirkstoffe in der Lösung können von 1% bis 90% variieren, wobei ein bevorzugter Bereich 5% bis 50% ist.

Zur Herstellung von emulgierbaren Konzentraten können die in der Erfindung verwendeten Zusammensetzungen in geeigneten organischen Lösungsmitteln oder einem Gemisch von Lösungsmitteln gelöst werden, zusammen mit einem Emulgiermittel, welches die Dispersion der ersten und zweiten Wirkstoffe in Wasser erlaubt. Die Konzentration der kombinierten ersten und zweiten Wirkstoffe in emulgierbaren Konzentraten beträgt normalerweise 10% bis 90% und in fließfähigen Emulsionskonzentraten kann sie bis zu 75% betragen. Benetzbare Pulver, die zum Sprühen geeignet sind, können hergestellt werden durch Beimischen von einem fein verteilten Feststoff, wie etwa Lehmen, anorganischen Silikaten und Carbonaten, und Silicamaterialien und verbindenden Benetzungsmitteln, Klebestoffen und/oder Dispergiermitteln in solche Gemische. Die Konzentration der kombinierten ersten und zweiten Wirkstoffe in solchen Formulierungen liegt normalerweise im Bereich von 20% bis 98%, bevorzugt von 40% bis 75%.

Stäube werden hergestellt durch Mischen der erfindungsgemäßen Zusammensetzung oder Salzen und Komplexen davon mit fein verteilten inerten Feststoffen, welche organischer oder anorganischer Natur sein können. Inerte Materialien, die für diesen Zweck nützlich sind, schließen botanische Stäube, Silicamaterialien, Silicate, Carbonate und Lehme ein. Ein bequemes Verfahren zur Herstellung eines Staubs ist das Verdünnen eines benetzbaren Pulvers mit einem fein verteilten Träger. Staubkonzentrationen, welche 20% bis 80% der kombinierten ersten und zweiten Wirkstoffe enthalten, werden häufig hergestellt und werden nachfolgend auf eine 1%-ige bis 10%-ige Gebrauchskonzentration verdünnt.

Das erfindungsgemäße Verfahren, worin N-[3'-(1'-Chlor-3'-methyl-2'-oxopentan)]-3,5-dichlor-4-methylbenzamid und phosphorige Säure als der zweite fungizide Wirkstoff auf Pflanzensamen, Pflanzenlaub oder auf ein Pflanzenwachstumsmedium aufgetragen werden, stellt überraschenderweise eine höhere Fungizidwirkung bereit als die gleichen Verbindungen, wenn sie einzeln verwendet werden.

Die mit den Gemischen erhaltenen Ergebnisse wurden mit den vorhergesagten Ergebnissen verglichen, welche unter Verwendung der Formel, welche von S. R. Colby in „Weeds", 1967, 15, 20–22 („Colby's Formula") dargestellt wird, aus den Ergebnissen berechnet wurden, welche bei Verwendung von jeder der Verbindungen alleine erhalten wurden. Die vorhergesagten Ergebnisse werden auch in den folgenden Beispielen bereitgestellt. Diese Beispiele, Tabellen und experimentelle Verfahren werden als Anleitung für den Praktiker bereitgestellt und sollen den Umfang der Erfindung, welcher durch die Ansprüche definiert ist, nicht beschränken.

Beispiel 1: Versuch zur Bekämpfung von Phytophtora capsici unter Verwendung von N-[3'-(1'-Chlor-3'-methyl-2'-oxopentan)]-3,5-dichlor-4-methylbenzamid (Verbindung A) + phosphoriger Säure (Verbindung C)

Es wurde eine Verdünnungsreihe der Verbindung A in Dimethylsulfoxid (DMSO) hergestellt, und eine Verdünnungsreihe der Verbindung C wurde in sterilem Wasser hergestellt. Aliquots von jedem wurden zu 25 ml geschmolzenem Kartoffeldextroseagar bei 50°C zugegeben, um die passenden, in der Tabelle unten angegebenen Konzentrationen zu erhalten. Unmittelbar nach Zugabe der Verbindung(en) wurde der geschmolzene Agar in Petrischalen mit einem Durchmesser von 9 cm gegossen und erstarrte. Die Endkonzentration an DMSO betrug in allen Platten 0,25%. Kontrollplatten enthielten DMSO, aber keine der Verbindungen. Die Platten wurden in der Mitte mit 1 &mgr;l einer Suspension von Phytophtora capsici (ATCC 15399, erhältlich von der „American Type Culture Collection", Rockville, Maryland, USA) beimpft, wobei die Zoosporen 5 × 105 Zoosporen pro Milliliter enthielten. Für jede Behandlung wurden Platten in drei Wiederholungen verwendet. Nach einem Wachstum für 7 Tage bei 25°C wurden die Durchmesser der Pilzkolonien gemessen, und es wurden mit jeder Platte zwei Messungen durchgeführt. Die Wachstumshemmung wurde berechnet durch einen Vergleich des Wachstums mit den Behandlungen mit Verbindung A oder/und C mit dem Wachstum bei den Kontrollen. Das Ausmaß der Hemmung (beobachtet) wird als Prozentangabe in Tabelle 1 unten ausgedrückt. Die vorhergesagte prozentuale Hemmung in den Behandlungen, welche sowohl A als auch C enthielten, wurde unter Verwendung der Colby-Formel berechnet.

Tabelle 1 Bekämpfung von Phytophtora capsici

Anspruch[de]
  1. Fungizidzusammensetzung, umfassend synergistisch fungizid wirksame Mengen

    (a) einer ersten fungizid wirksamen Verbindung, welche N-[3'-(1'-Chlor]-3'-methyl-2'-oxopentan)]-3,5-dichlor-4-methylbenzamid ist,

    (b) einer zweiten fungizid wirksamen Verbindung, welche phosphorige Säure ist, und

    (c) eines landwirtschaftlich akzeptablen Trägers.
  2. Verfahren zur Bekämpfung phytopathogener Pilze auf einer Pflanze umfassend das Aufbringen einer synergistisch fungizid wirksamen Menge der Zusammensetzung nach Anspruch 1.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, worin die phytopathogenen Pilze zur Klasse der Oomyzeten gehören und von den Gattungen Phytophthora, Plasmopara, Peronospora, Albugo oder Pseudoperonospora sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, worin die Pflanze eine Kartoffelpflanze, eine Tomatenpflanze, eine Weinrebenpflanze oder eine Gurkenpflanze ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 2, worin die aufgetragenen Mengen der ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen von 2 Gewichtsteile bis 90 Gewichtsteile der ersten fungizid wirksamen Verbindung und von 10 Gewichtsteile bis 98 Gewichtsteile der zweiten fungizid wirksamen Verbindung pro 100 Gewichtsteile der kombinierten Menge der ersten und zweiten fungizid wirksamen Verbindungen umfassen.
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