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Dokumentenidentifikation DE69908744T2 03.06.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001018427
Titel Rotationsdruckmaschine zum Herstellen von Bogen mit mehreren Seitenpaaren
Anmelder Kabushiki Kaisha Tokyo Kikai Seisakusho, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Baba, Takayuki, Yokohama-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Zellentin & Partner, 67061 Ludwigshafen
DE-Aktenzeichen 69908744
Vertragsstaaten AT, CH, DE, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.12.1999
EP-Aktenzeichen 991253766
EP-Offenlegungsdatum 12.07.2000
EP date of grant 11.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.06.2004
IPC-Hauptklasse B41F 13/58

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich auf Druckmaschinen im Allgemeinen und insbesondere auf eine Rollenrotationsdruckmaschine zum Herstellen mehrseitiger Bogen oder Bogenteile, die jeweils zwei oder mehr „Seitenpaare" einschließen (mit diesem Begrifft sind Blätter aus Papier oder einem anderen bedruckbaren Material gemeint, die jeweils ein Paar einander gegenüberliegender Seiten aufweisen) – unabhängig von einer zwischen den Seiten vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Unterteilung in Spalten, vom aufgedruckten Inhalt oder von den Positionen dieser Blätter bezogen auf die anderen Blätter des Bogens.

Die Rotationsdruckmaschine wird bekannterweise häufig in Fällen verwendet, bei denen mehrere Bahnen von getrennten Anlegern oder Walzen gleichzeitig bedruckt, übereinander geschichtet, durch eine Vorrichtung geführt (in der sie ihren Mittelfalz erhalten) und in einzelne Blätter geschnitten werden. So werden Bogen erzeugt, die jeweils aus einer vorbestimmten Anzahl von Seiten in fortlaufender Reihenfolge bestehen. Jeder auf diese Weise hergestellte Bogen hat jedoch nur ein Seitenpaar, wobei nur ein Blatt zwei an der Mitte gegenüberliegende Seiten an der innersten Position des gefalzten Bogens aufweist.

In den letzten Jahren wurden Versuche unternommen, Bogen mit jeweils zwei oder mehr Seitenpaaren herzustellen. Die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. 10-29387 repräsentiert einen herkömmlichen Ansatz zu dieser Zielsetzung und beschreibt eine Rollenrotationsdruckmaschine, die ausdrücklich für die Herstellung von Zeitungen mit mehreren Seitenpaaren ausgelegt ist. Diese dem Stand der Technik entsprechende Vorrichtung umfasst einen Längsschneider, mit dem die Bahn entlang ihrer Mittellinie in ein Paar Bahnhälften geschnitten wird, einen ersten dreieckig geformten Falztrichter, mit dem eine erste Bahnhälfte entlang der Mitte gefalzt wird, einen zweiten ähnichen Falztrichter, mit dem eine zweite Bahnhälfte in vergleichbarer Weise gefalzt wird, und Führungsmittel, mit denen die gefalzte erste Bahnhälfte, die zusätzliche Seitenpaare bilden soll, zwischen die gewünschten Seiten der mehrseitigen Bogenteile geführt wird, die aus den zweiten Bahnhälften gebildet werden.

Bei etwas eingehenderer Betrachtung dieser dem Stand der Technik entsprechenden Vorrichtung stellt man fest, dass kurz hinter dem Längsschneider die zwei Falztrichter in die gleiche Richtung entlang der Laufwege der Bahnhälften ausgerichtet sind. Folglich befindet sich die erste Bahnhälfte, die die gefalzten zusätzlichen Seitenpaare bilden soll, beim Falzen durch den Falztrichter in einer Ebene, die um 90° gegenüber der zweiten Bahnhälfte, die zum zweiten Falztrichter läuft, verschoben ist; d. h.: die erste Bahnhälfte ist dann um 90° gegenüber der Winkelrichtung der zweiten verschoben. Aus diesem Grund sind eine winklig angeordnete Führungsstange (Wendestange) und Führungswalzen zwischen den beiden Falztrichtern vorgesehen, um die 90°-Winkelverschiebung der ersten Bahnhälfte zu korrigieren, wobei diese in die gleiche Winkelrichtung wie die zweite Bahnhälfte zurückgeführt und außerdem der Falz der ersten Bahnhälfte auf die Mittellinie der zweiten Bahnhälfte ausgerichtet wird. Danach werden beide Bahnhälften zum zweiten Falztrichter, geführt, wobei die erste Bahnhälfte auf die zweite aufgeschichtet ist. Die somit gefalzten Bahnhälften werden anschließend quer in Bogen, die zusätzliche Seitenpaare einschließen, geschnitten und gefalzt.

In der Beschreibung dieser ungeprüften Patentveröffentlichung wird angegeben, dass ein anderer zusätzlicher Falztrichter vorgesehen werden kann, um ein weiteres zusätzliches Seitenpaar in jeden Bogen einzubringen. Es wird auch beschrieben, dass sich durch Hinzufügung von winklig angeordneten Führungsstangen und zugeordneten Walzen Mehrfach-Seitenpaar-Bogen mit einer sehr großen Seitenanzahl herstellen lassen.

Ein Einwand zu dieser dem Stand der Technik entsprechenden Vorrichtung betrifft insbesondere die winklig angeordnete Führungsstange zwischen den zwei Falztrichtern. Da diese Falztrichter in die gleiche Richtung ausgerichtet sind, muss die winklig angeordnete Führungsstange zwischen den Falztrichtern positioniert sein, um die erste Bahnhälfte, die beim Falzen durch den ersten Falztrichter um 90° gedreht wurde, wieder in eine Winkelrichtung mit der zweiten Bahnhälfte zurückzuführen, bevor beide zum zweiten Falztrichter gelangen. Die Führungsstange hat im Wesentlichen auf Grund der Tatsache, dass sie eine feste Stange ist, beträchtliche Reibung an der Bahnhälfte verursacht. Die Auswirkungen einer solchen Reibung waren besonders störend, weil die Bahnhälfte vorher gefaltet worden war. Die zwei Falze der Bahnhälfte tendierten sehr leicht dazu, längs übereinander zu verrutschen, was zu Faltenbildung führte, und sich auch quer zu verschieben, was Faltenbildung und Abweichung der Bahnhälfte vom vorbestimmten Laufweg verursachte. In beiden Fällen wurde die Produktionsleistung der Druckmaschine in Bezug auf die Qualität sehr stark beeinträchtigt.

Ein weiterer bekannter Ansatz für Bogen mit mehreren Seitenpaaren findet sich in dem Artikel „Development of Double Center Spread Systems" in der Ausgabe 1997–1, Nr. 159, Seite 78–81, von Newspaper Technology, die von der Japan Newspaper Association am 25. März 1997 herausgegeben wurde. In dem Artikel werden zwei Falztrichter in vertikal beabstandeten Positionen vorgeschlagen, um zwei Bahnen im Falzteil einer Rotationsdruckmaschine zu falzen. Zwischen den beiden Falztrichtern sind auch hier eine winklig angeordnete Führungsstange, ein Walzengruppe für das Führen der Bahn vom oberen Falztrichter zur Stange sowie eine weitere Walzengruppe für das Führen der Bahn von der Stange zum unteren Falztrichter vorgesehen.

Eine Bahn, mit der ein zusätzliches Seitenpaar gebildet werden soll, wird vom oberen Falztrichter längs gefalzt. Die winklig angeordnete Führungsstange dreht die gefalzte Bahn um 90° in Winkelrichtung und im Vorderseitezu-Vorderseite-Verhältnis zu den anderen Bahnen, die von anderen Druckwerken bedruckt, aber noch nicht gefalzt wurden. Die gefalzte und um 90° gedrehte Bahn mit zusätzlichem Seitenpaar wird zwischen den ungefalzten anderen Bahnen eingebracht, wobei der Falz der gefalzten Bahn in Passung mit den Mittellinien der ungefalzten Bahnen ist. Die übereinander geschichteten Bahnen passieren danach den unteren Falztrichter, der nur die ungefalzten Bahnen falzt. Alle jetzt gefalzten Bahnen werden anschließend quer in Bogen mit einer vorbestimmten Anzahl von Seiten geschnitten und gefalzt, die mindestens zwei Seitenpaare aufweisen. Dieses zweite dem Stand der Technik entsprechende System soll auch Anpassungen an noch weitere Seitenpaare je Bogen ermöglichen, indem ein oder mehrere zusätzliche Falztrichter und eine oder mehrere zusätzliche winklig angeordnete Führungsstangen in Verbindung mit einer oder mehreren zusätzlichen Bahnen vorgesehen werden, um eine oder mehrere Seitenpaare zu erzeugen. Ein solches zusätzliches Seitenpaar bzw. solche zusätzlichen Seitenpaare sind nach dem Bedrucken, Falzen und der 90°-Drehung in die Winkelrichtung zwischen den anderen bedruckten Bahnen einzubringen, bevor diese von ihrem eigenen Falztrichter gefalzt werden.

Diese zweite Vorrichtung nach dem Stand der Technik weist wie die erstgenannte eine winklig angeordnete Führungsstange samt den zugeordneten Walzen auf, um die erste Bahn um 90° zu drehen, während sie zwischen den beiden in die gleiche Richtung ausgerichteten Falztrichtern läuft. Die Bahn hat sehr wahrscheinlich die gleichen Schwierigkeiten verursacht wie bei der ersten dem Stand der Technik entsprechenden Vorrichtung, da zwischen der laufenden Bahn und der winklig angeordneten Stange Reibung entsteht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Führungsstange und die Walzen sehr schwierig zu warten waren, da sie in dem engen Raum zwischen den zwei Falztrichtern angeordnet sind.

Die Führungsstange und die Führungswalzen sind überflüssig – und auch die damit zusammenhängenden Schwierigkeiten –, wenn die zwei Falztrichter mit einem Winkelunterschied von 90° zueinander ausgerichtet werden, wie bereits in der ungeprüften japanischen Utility-Model-Veröffentlichung Nr. 58-87748 offenbart wird. Darin wird aber lediglich eine herkömmliche Vorrichtung beschrieben, mit der eine Bahn zweimal längs gefalzt wird, indem sie durch die aufeinander folgenden Falztrichter geführt wird. Es ist jedoch an keiner Stelle ein Mittel erwähnt, mit dem eine gefalzte Bahn mit anderen, ungefalzten Bahnen übereinander geschichtet wird, bevor diese zum anderen Falztrichter geführt werden. Diese bekannte Vorrichtung sollte daher nicht als die vorliegende Erfindung vorwegnehmend angesehen werden, da sie völlig ungeeignet für die Erzeugung von Bogen mit mehreren Seitenpaaren ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung verfolgt als ein Ziel, ein oder mehrere Seitenpaare bei jedem mehrseitigen Bogen, der mit einer Rotationsdruckmaschine hergestellt wird, zu erzeugen und dabei alle bisher aufgetretenen Schwierigkeiten und Probleme zu beseitigen.

Ein spezifischeres Ziel der Erfindung besteht darin, die Bahn gleichmäßiger und reibungsärmer zu bewegen als bisher, während sie zur Bildung eines zusätzlichen Seitenpaars von einem Falztrichter zum anderen geführt wird, und dadurch eine Faltenbildung der Bahn oder deren Abweichung von der normalen Laufrichtung zu vermeiden.

Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, das Einbringen eines zusätzlichen Seitenpaars zwischen zwei gewünschten Seiten jedes Bogens zu ermöglichen.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, das Einbringen eines oder mehrerer zusätzlicher Seitenpaare zwischen zwei gewünschten Seiten an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens zu ermöglichen.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, das Einbringen eines oder mehrerer zusätzlicher Seitenpaare zwischen zwei gewünschten Seiten an jeder der entgegengesetzten Seiten der Mittelfalze jedes Bogens zu ermöglichen.

Noch ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die Rotationsdruckmaschine problemlos an die Erzeugung einer praktisch beliebigen gewünschten Anzahl von Seitenpaaren bei jedem Bogen anpassbar zu machen.

Die vorliegende Erfindung lässt sich als eine Rollenrotationsdruckmaschine zusammenfassen, die mehrere Druckwerke zum Drucken auf ebenso vielen Bahnen aus Papier oder einem ähnlichen bedruckbaren Material umfasst, die in Mittellinienausrichtung und in gleicher Winkelrichtung zueinander bewegt werden. Eine vorgewählte Bahn der bedruckten Bahnen wird zuerst von einem winklig angeordneten Führungsmittel um 90° von den anderen, nichtgewählten Bahnen weggedreht und dann entlang ihrer Mittellinie von einem ersten Falztrichter, der in diesem Dokument als Vorwahlbahn-Falztrichter bezeichnet wird, wieder in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückgedreht. Die vorgewählten und nichtgewählten Bahnen werden anschließend übereinander geschichtet, wobei der Falz der vorgewählten Bahn in Passung zur ausgerichteten Mittellinie der nichtgewählten Bahnen ist. Hinter diesen Schichtungsmitteln ist ein zweiter Falztrichter angeordnet, der um 90° gegenüber dem Vorwahlbahn-Falztrichter verschoben ist, um die geschichteten Bahnen entlang der ausgerichteten Mittellinie der nichtgewählten Bahnen zu falzen. Die gefalzten Bahnen werden danach auf herkömmliche Weise in vorbestimmte Längen geschnitten und vorzugsweise wie z. B. bei der Herstellung von Zeitungen in der Mitte gefalzt, um mehrseitige Bogen bereitzustellen, die jeweils mindestens ein durch die vorgewählte Bahn gebildetes Seitenpaar zusätzlich zum von einer der nichtgewählten Bahnen gebildeten normalen innersten Seitenpaar aufweisen.

Es ist anzumerken, dass die vorliegende Erfindung eine Umkehr der herkömmlichen Praxis vorschlägt, bei der eine vorgewählte Bahn bei um 90° gegenüber den nichtgewählten Bahnen verschobener Winkelrichtung vorgefalzt und dann wieder in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückgeführt wird. Die vorgewählte Bahn wird erfindungsgemäß zuerst um 90° gegenüber den nichtgewählten Bahnen verschoben geführt und anschließend durch den Vorwahlbahn-Falztrichter, der um 90° gegenüber dem Nichtwahlbahn-Falztrichter verschoben positioniert ist, wieder in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückgebracht. Sowohl die vorgewählten als auch die nichtgewählten Bahnen laufen alle in der gleichen Winkelrichtung zueinander vom Vorwahlbahn-Falztrichter über die Schichtungsmittel zum Nichtwahlbahn-Falztrichter.

Es ist daher nicht erforderlich, dass die vorgewählte Bahn irgendeiner Änderung der Winkelrichtung ausgesetzt wird, nachdem sie im Vorwahlbahn-Falztrichter gefalzt wurde, so dass sie nicht durch Faltenbildung oder relative Verschiebung ihrer Falze beeinträchtigt wird, während sie mit den anderen Bahnen zum Nichtwahlbahn-Falztrichter läuft. Die vorgewählte Bahn wird folglich in einwandfrei bedruckte, gefalzte und positionierte Seitenpaare umgewandelt.

Vorzugsweise werden Zuführmittel bereitgestellt, um jede der von den Druckwerken bedruckten Bahnen als vorgewählte Bahn zum winklig angeordneten Führungsmittel zu leiten und als nichtgewählte Bahnen um das winklig angeordnete Führungsmittel und den Vorwahlbahn-Falztrichter herum direkt zu den Schichtungsmitteln zu führen. Ein zusätzliches Seitenpaar kann zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens positioniert werden.

Bei einer anderen bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Vorwahlbahn-Falztrichter zwischen beidseitig symmetrischen Positionen im Winkel verschiebbar ausgeführt, wobei sich die beidseitige Symmetrie auf eine Ebene bezieht, die die Spitze dieses Falztrichters und die ausgerichtete Mittellinie der nichtgewählten Bahnen enthält. Die von diesem Falztrichter gefalzte vorgewählte Bahn kann danach durch die Schichtungsmittel an einer Seite der ausgerichteten Mittellinie der nichtgewählten Bahnen positioniert werden, wobei ein zusätzliches Seitenpaar an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens gebildet wird.

Bei jeder von zwei weiteren bevorzugten Ausführungen der Erfindung sind zwei Vorwvahlbahn-Falztrichter in Verbindung mit zwei winklig angeordneten Führungsmitteln vorgesehen. Die beiden Vorwahlbahn-Falztrichter sind in einer Ausführung gleich und in der anderen entgegengesetzt ausgerichtet. Die zwei Vorwahlbahn-Falztrichter gleicher Ausrichtung ermöglichen in Verbindung mit Zuführmitteln die Erzeugung von zwei Seitenpaaren zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten – entweder aufeinander folgend oder getrennt – an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens. Die zwei Vorwahlbahn-Falztrichter mit zueinander entgegengesetzter Ausrichtung ermöglichen ebenfalls in Verbindung mit Zuführmitteln die Erzeugung von zwei Seitenpaaren zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an entgegengesetzten Seiten der Mittelfalze jedes Bogens.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung sind drei Vorwahlbahn-Falztrichter in Verbindung mit ebenso vielen winklig angeordneten Führungsmitteln vorgesehen. Ein Vorwahlbahn-Falztrichter und ein winklig angeordnetes Führungsmittel sind entgegengesetzt zu den anderen zwei Vorwahlbahn-Falztrichtern und den anderen zwei winklig angeordneten Führungsmitteln ausgerichtet. Diese Vorrichtungen ermöglichen in Verbindung mit Zuführmitteln die Erzeugung von zwei Seitenpaaren zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten – entweder aufeinander folgend oder einzeln – an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens sowie die Erzeugung eines anderen Seitenpaars zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an der anderen Seite der Mittelfalze jedes Bogens.

Die obigen und weiteren Ziele, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung und die Art und Weise, diese Kriterien zu realisieren, werden wie auch die Erfindung selbst am besten durch die nachfolgende Beschreibung und die angehängten Ansprüche verstanden, wobei Bezug auf die begleitenden Zeichnungen genommen wird, die die bevorzugten Ausführungen der Erfindung darstellen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer ersten bevorzugten Ausführung einer erfindungsgemäßen Rollenrotationsdruckmaschine, die besonders für die Herstellung von zwanzigseitigen Bogen mit doppelten Seitenpaaren ausgelegt ist;

2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II von 1 mit Ansicht in Richtung der Pfeile;

3 eine vergrößerte, unvollständige perspektivische Darstellung, die besonders verdeutlicht, wie eine vorgewählte Bahn in der Druckmaschine von 1 und 2 im Winkel um 90° gedreht, gefalzt und mit den anderen Bahnen übereinander geschichtet wird;

4 einen vergrößerten, unvollständigen Aufriss der Druckmaschine von 1, wobei die Darstellung erklärt, wie die Bahnen durch die Maschine geführt werden, um ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den gewünschten Seiten jedes Bogens zu erzeugen;

5A, 5B und 5C schematische Darstellungen von drei verschiedenen Bogenanordnungen mit doppelten Seitenpaaren, die durch die Druckmaschine von 1 herstellbar sind, während die Bahnen wie in 4 abgebildet durch die Maschine geführt werden;

6 eine schematische, unvollständige Draufsicht einer zweiten bevorzugten Ausführung der erfindungsgemäßen Rotationsdruckmaschine, die für die Herstellung von Bogen mit doppelten Seitenpaaren – mit einem zusätzlichen Seitenpaar an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens – ausgelegt ist;

7 eine schematische, unvollständige Darstellung der Druckmaschine von 6 mit Ansicht in Richtung des darin angegebenen Pfeils VII;

8 eine 4 ähnliche Darstellung, die jedoch erklärt, wie die Bahnen durch die Maschine von 6 geführt werden, um ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den gewünschten Seiten jedes Bogens zu erzeugen;

9A, 9B und 9C schematische Darstellungen von drei verschiedenen Bogenanordnungen mit doppelten Seitenpaaren, die durch die Druckmaschine von 6 herstellbar sind, während die Bahnen wie in 8 abgebildet durch die Maschine geführt werden;

10 eine 1 ähnliche Darstellung, die jedoch eine dritte bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Rotationsdruckmaschine zeigt, die für die Herstellung von Bogen mit dreifachen Seitenpaaren – mit zwei zusätzlichen Seitenpaaren an nur einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens – ausgelegt ist;

11 einen Querschnitt entlang der Linie XI-XI von 10 mit Ansicht in Richtung der Pfeile;

12 eine 4 ähnliche Darstellung, die jedoch erklärt, wie die Bahnen durch die Maschine von 10 geführt werden, um zwei zusätzliche Seitenpaare zwischen den gewünschten Seiten jedes Bogens zu erzeugen;

13A, 13B und 13C schematische Darstellungen von drei verschiedenen Bogenanordnungen mit dreifachen Seitenpaaren, die durch die Druckmaschine von 10 herstellbar sind, während die Bahnen wie in 12 abgebildet durch die Maschine geführt werden;

14 eine 2 ähnliche Darstellung, die jedoch eine vierte bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Rotationsdruckmaschine zeigt, die für die Herstellung von Bogen mit dreifachen Seitenpaaren – mit zwei zusätzlichen Seitenpaaren an beiden Seiten der Mittelfalze jedes Bogens – ausgelegt ist;

15 eine 4 ähnliche Darstellung, die jedoch erklärt, wie die Bahnen durch die Maschine von 14 geführt werden, um zwei zusätzliche Seitenpaare zwischen den gewünschten Seiten an beiden Seiten der Mittelfalze jedes Bogens zu erzeugen;

16A, 16B und 16C schematische Darstellungen von drei verschiedenen Bogenanordnungen mit dreifachen Seitenpaaren, die durch die Druckmaschine von 14 herstellbar sind, während die Bahnen wie in 15 abgebildet durch die Maschine geführt werden;

17 eine 1 ähnliche Darstellung, die jedoch eine fünfte bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Rotationsdruckmaschine zeigt, die für die Herstellung von Bogen mit vierfachen Seitenpaaren – mit zwei zusätzlichen Seitenpaaren an einer Seite und einem zusätzlichen Seitenpaar an der anderen Seite der Mittelfalze jedes Bogens – ausgelegt ist;

18 einen Querschnitt entlang der Linie XVIII-XVIII von 17 mit Ansicht in Richtung der Pfeile;

19 eine 4 ähnliche Darstellung, die jedoch erklärt, wie die Bahnen durch die Maschine von 17 geführt werden, um drei zusätzliche Seitenpaare zwischen den gewünschten Seiten an beiden Seiten der Mittelfalze jedes Bogens zu erzeugen;

20A, 20B und 20C schematische Darstellungen von vier verschiedenen Bogenanordnungen mit vierfachen Seitenpaaren, die durch die Druckmaschine von 17 herstellbar sind, während die Bahnen wie in 19 abgebildet durch die Maschine geführt werden.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird nun als Ausführung beispielhaft anhand der Rollenrotationsdruckmaschine beschrieben, die fünf in Reihe positionierte Druckwerke zum Herstellen von jeweils 20-seitigen Bogen einschließlich zwei Seitenpaaren aufweist, von denen eins in der üblichen innersten Positon und ein zusätzliches zwischen zwei anderen Seiten positioniert wird. In dieser besonderen Ausführung ist das zusätzliche Seitenpaar auch zwischen irgendwelchen zwei ausgewählten der fünf Blätter einbringbar, aus denen sich jeder Bogen ergibt.

In 1 ist die Rotationsdruckmaschine schematisch dargestellt, die fünf Druckwerke 1a, 1b, 1c, 1d und 1e aufweist, von denen jedes ein Paar Plattenzylinder PC zum Bedrucken beider Seiten der Bahnen Wa, Wb, Wc, Wd und We besitzt, die von ihren jeweiligen Papieranlegern 3a, 3b, 3c, 3d und 3e zugeführt werden. Alle Druckwerke 1a1e sind aufeinander ausgerichtet und alle ihre Plattenzylinder PC parallel zueinander angeordnet. Folglich laufen alle Bahnen Wa–We, die von diesen Druckwerken bedruckt werden und zumindest gerade von dort herauskommen, in Mittellinie ausgerichtet und in gleicher Winkelrichtung zueinander, obwohl eine dieser Bahnen vorübergehend die Ausrichtung und Winkelrichtung gegenüber den anderen verlassen muss, um erfindungsgemäß ein zusätzliches Seitenpaar zu erzeugen. Es versteht sich, dass alle in dieser Maschine laufenden Bahnen Wa–We jeweils die Breite aufweisen, die dem Längsmaß der herzustellenden Bogen gleicht, wenn diese vollständig auseinander geklappt sind.

Bei 2 in 1, 2 und 3 ist eine Schneid- und Falzvorrichtung herkömmlicher Bauart dargestellt, die ein zusammenwirkendes Paar eines Falzzylinders FC und eines Schneidzylinders CC einschließt. Diese Zylinder arbeiten bekannterweise so, dass sie alle bedruckten Bahnen in einzelne Blätter schneiden und sie in der Mitte in Bogen mit jeweils zwei Seitenpaaren falzen.

Da die Schneid- und Falzvorrichtung 2 in der abgebildeten Ausführung zwischen den Druckwerken 1a und 1b angeordnet dargestellt ist, müssen die von diesen Druckwerken bedruckten Bahnen Wa und Wb die äußersten und innersten Blätter der Bogen bilden, wobei die Bahn Wb üblicherweise das innerste Seitenpaar jedes Bogens bildet. Gemäß 1 ist ein zusätzliches Seitenpaar von der aus dem ganz links angeordneten Druckwerk 1e kommenden Bahn We zu bilden und zwischen den Bahnen Wa und Wd einzubringen, obwohl die anderen zwei Bahnen Wc und Wd auch jeweils statt der Bahn We in ein Seitenpaar umgewandelt werden können, wie aus dem weiteren Verlauf der Beschreibung hervorgeht.

Wie in 13 ebenfalls dargestellt, ist herkömmlicherweise kurz vor (bezogen auf die mit einem Pfeil gekennzeichnete Laufrichtung der Bänder Wa–We) der Schneid- und Falzvorrichtung 2 ein Falztrichter 4 in Form einer dreieckigen Platte zum Falzen der Bahnen Wa, Wb, Wc und Wd entlang ihrer Mittellinien vorgesehen. Der Falztrichter 4 ist so geformt, positioniert und ausgerichtet, dass er die Bahnen in eine Ebene falzt, die im rechten Winkel zu den Ebenen der Bahnen vor dem Falzen liegt, und die gefalzten Bahnen zur darunter liegenden Schneid- und Falzvorrichtung 2 führt.

Weiter vor dem Falztrichter 4 sind Mittel 6 vorgesehen, um alle Bahnen Wa–We übereinander zu schichten. Die Schichtungsmittel 6 sind so dargestellt, dass sie so viele Führungswalzen 5 – alle parallel und im Wesentlichen koplanar zueinander angeordnet – umfassen, wie übereinander zu schichtende Bahnen vorhanden sind.

Über den Schichtungsmitteln 6 ist ein Mittel 7 angeordnet, das erfindungsgemäß zum Vorfalzen einer vorgewählten Bahn erforderlich ist, die in 13 als We dargestellt ist, bevor sie zwischen die anderen, nichtgewählten Bahnen Wa–Wd geführt und in ein zusätzliches Seitenpaar bei jedem Bogen umgewandelt wird. Ein solches Mittel 7 schließt einen Falztrichter 8 zum Falzen der vorgewählten Bahn We und ein winklig angeordnetes Führungsmittel 9 ein, das die vorgewählte Bahn zu diesem Falztrichter führt. Im Folgenden wird dieser Falztrichter 8 als Vorwahlbahn-Falztrichter und der zuerst genannte Falztrichter 4 als Nichtwahlbahn-Falztrichter bezeichnet, um beide voneinander zu unterscheiden.

Der Vorwahlbahn-Falztrichter 8 ist um 90° verschoben zum Nichtwahlbahn-Falztrichter 4 ausgerichtet. Darüber hinaus liegt, wie durch 2 am besten verdeutlicht wird, die äußerste Spitze des Vorwahlbahn-Falztrichters 8 in einer vertikalen Ebene, die die Mittellinien der nichtgewählten Bahnen Wa–Wd und die Spitze des Nichtwahlbahn-Falztrichters 4 enthält, damit die vorgewählte Bahn We ihren Falz, der durch den Vorwahlbahn-Falztrichter erzeugt wird, passend zur Mittellinie der nichtgewählten Bahnen haben kann, wenn sie mit diesen durch die Mittel 6 übereinander geschichtet wird.

Gemäß einem Merkmal dieser Erfindung dreht das winklig angeordnete Führungsmittel 9, das vor dem Vorwahlbahn-Falztrichter 8 positioniert ist, die vorgewählte Bahn We um 90° von den nichtgewählten Bahnen Wa–Wd weg, bevor sie durch den Vorwahlbahn-Falztrichter 8 gefalzt wird. Das winklig angeordnete Führungsmittel 9 schließt zu diesem Zweck ein: eine um 45° gewinkelt zur Laufrichtung der vorgewählten Bahn We angeordnete Führungsstange 10, um diese Bahn um 90° zu drehen, während sie an der Stange gewendet wird; und eine Reihe von Führungswalzen 11, um die Bahn ohne Änderung der Winkelrichtung zum Vorwahlbahn-Falztrichter 8 zu leiten.

Gemäß einem Nebenmerkmal der Erfindung sind Zuführmittel 13 (1) vorgesehen, die die Führungswalzen 12a, 12b, 12c und 12d umfassen, um von den drei Zwischenbahnen Wc, Wd und We alle außer der vorgewählten Bahn von ihren Druckwerken direkt zu den Schichtungsmitteln 6 zu führen und das Vorfalzmittel 7 zu umgehen. Da in dieser besonderen Ausführung die Bahn We als Bahn für ein zusätzliches Seitenpaar vorgewählt ist und zum winklig angeordneten Führungsmittel 9 geleitet wird, sind die anderen zwei Zwischenbahnen Wc und Wd so dargestellt, dass sie das Vorfalzmittel 7 umgehen und von den Walzen 12c und 12d direkt zu den Schichtungsmitteln 6 geführt werden. Die drei Zwischenbahnen Wc–We können jedoch neu eingeführt werden, um entweder Bahn Wc oder Wd statt Bahn We als Bahn für das zusätzliche Seitenpaar zu benutzen, wie später unter Bezugnahme auf 4 detaillierter beschrieben wird.

Betrieb

Zuerst können, wie in 1 beispielhaft dargestellt, alle Bahnen Wa-We durch den Rest der Maschine geführt werden, nachdem sie von ihren Anlegern 3a3e abgewickelt und durch die Druckwerke 1a1e geführt wurden. Die Bahnen Wa und Wb können jeweils um die ganz rechts und ganz links positionierten der fünf Schichtungswalzen 5 herumgeführt werden, um die äußersten und innersten Blätter jedes herzustellenden Bogens zu bilden. Die Bahnen Wc und Wd können, wenn sie die inneren Blätter jedes Bogens bilden sollen, um die Zuführwalzen 12c und 12d und unter Umgehung des für die Erzeugung zusätzlicher Seitenpaare erforderlichen Vorfalzmittels 7 um die zwei Schichtungswalzen 5, die der ganz links angeordneten am nächsten liegen, herumgeführt werden. Für ein zusätzliches Seitenpaar bei jedem Bogen kann die Bahn We wie in 3 an der winklig angeordneten Führungsstange 10 umgelenkt und über die Führungswalzen 11 zum Vorwahlbahn-Falztrichter 8 und von da an zur verbleibenden Schichtungswalze 5, die der ganz rechts angeordneten benachbart ist, geleitet werden.

Beim Start der Maschine werden alle Bahnen Wa-We auf ihren einander gegenüberliegenden Seiten von den jeweiligen Druckwerken 1a1e bedruckt. Die vier nichtgewählten Bahnen Wa–Wd (nicht die vorgewählte Bahn We) werden in Mittellinien-Ausrichtung übereinander geschichtet, während sie durch die Schichtungswalzen 5 laufen. Nachdem sie vom Nichtwahlbahn-Falztrichter 4 gemeinsam entlang der Mittellinie gefalzt wurden, werden die nichtgewählten Bahnen Wa–Wd dann der Schneid- und Falzvorrichtung 2 zugeführt.

Die vorgewählte Bahn We dagegen wird, bevor sie zu den Schichtungsmitteln 6 geleitet wird, um 90° von der Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen Wa–Wd weggedreht, während sie über die winklig angeordnete Führungsstange 10 läuft und anschließend vom Vorwahlbahn-Falztrichter 8 in der Mitte gefalzt wird.

Da der Vorwahlbahn-Falztrichter 8 um 90° verschoben zum Nichtwahlbahn-Falztrichter 4 angeordnet ist, dreht er die vorgewählte Bahn We beim Falzen um weitere 90° zurück in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen Wa–Wd. Die vorgewählte Bahn We kann deshalb direkt vom Falztrichter 4 ohne Änderung ihrer Winkelrichtung zu den Schichtungsmitteln 6 geleitet und mit den nichtgewählten Bahnen Wa–Wd übereinander geschichtet werden. Der Falz der vorgewählten Bahn We, der vom Vorwahlbahn-Falztrichter 8 gebildet wurde, wird außerdem bedingt durch die Position der Spitze dieses Falztrichters in Passung zur Mittellinie der anderen Bahnen Wa–Wd gebracht, wenn die vorgewählte Bahn We mit diesen wie oben übereinander geschichtet wird.

Dann werden alle übereinander geschichteten Bahnen Wa-We zum Nichtwahlbahn-Falztrichter 4 geleitet, durch den nur die nichtgewählten Bahnen Wa–Wd entlang der Mittellinie gefalzt werden, während die vorgewählte Bahn We hier ungefalzt bleibt, da sie auf einer Seite der Mittellinie der nichtgewählten Bahnen positioniert wurde.

Danach treten alle gefalzten Bahnen Wa–We in die Schneid- und Falzvorrichtung 2 ein. Die Bahnen durchlaufen den Falzzylinder FC und den Schneidzylinder CC, werden auf herkömmliche Art in vorbestimmte Längen geschnitten und in der Mitte in Bogen mit doppelten Seitenpaaren gefalzt.

Wie bereits beschrieben wurde, können die drei Bahnen Wc, Wd und We der in 1 dargestellten fünf Bahnen Wa–We neu eingeführt werden, um irgendeine der drei als Bahn mit zusätzlichem Seitenpaar zu verwenden. Die durchgehenden Linien in 4 zeigen, wie die fünf Bahnen im obigen Fall – bei dem die Bahn We vorgewählt ist und zum Vorfalzmittel 7 geführt wird – eingeführt werden, wobei die Bahnen Wc und Wd das Vorfalzmittel umgehen, indem sie von den Zuführwalzen 12c und 12d geleitet werden.

Die daraus resultierende Bogenanordnung ist in 5A dargestellt. Zusätzlich zum durch die Bahn Wb gebildeten normalen innersten Seitenpaar wird die Bahn Wein ein Seitenpaar umgewandelt und zwischen den zwei äußeren Blättern Wa und Wd eingebracht.

Die drei Bahnen Wc, Wd und We können – wie durch die gestrichelten Linien in 4 dargestellt – neu eingeführt werden, um die Bahn Wd in ein zusätzliches Seitenpaar umzuwandeln. Diese Bahn Wd ist dann selbstverständlich zum Vorfalzmittel 7 zu leiten. Die Bahn Wc kann wie beim erstbeschriebenen Fall mittels derselben Zuführwalze 12d das Vorfalzmittel umgehen, während die Bahn We desgleichen mittels der Zuführwalze 12a um das Vorfalzmittel herumgeführt werden kann.

Die daraus resultierende Bogenanordnung mit doppelten Seitenpaaren ist in 5B dargestellt, wobei das zusätzliche Seitenpaar Wd zwischen den Blättern Wc und We liegt.

Die abwechselnd durch Punkt und Strich gekennzeichneten Linien in 4 zeigen, wie die drei Bahnen Wc, Wd und We geführt werden, wenn die Bahn Wc vorgewählt ist und zum Vorfalzmittel 7 geführt wird, um als Bahn mit zusätzlichem Seitenpaar verwendet zu werden. Die anderen Bahnen Wd und We können dann von den Zuführwalzen 12a und 12b um das Vorfalzmittel 7 herumgeführt und direkt zu den Schichtungsmitteln 6 geleitet werden.

5C zeigt den daraus resultierenden Bogen mit doppelten Seitenpaaren, wobei das zusätzliche Seitenpaar Wc zwischen den zwei innersten Blättern Wb und Wd eingeschichtet ist.

Zweite Ausführung (69)

Eine nochmalige Betrachtung von 5A5C wird verdeutlichen, dass das zusätzliche Seitenpaar bei jedem der durch die Maschine von 1 hergestellten drei verschiedenen Bogen mit doppelten Seitenpaaren immer an der gleichen Seite der Bahn-Mittelfalze der anderen Blätter eingebracht wird. Diese Maschine lässt sich leicht so anpassen, dass ein zusätzliches Seitenpaar an einer Seite der Mittelfalze der Bogen und an einer der angegebenen drei verschiedenen Positionen jeder Seite eingebracht werden kann.

69 beziehen sich auf eine zweite Ausführung der Erfindung, die sich von der vorhergehenden dadurch unterscheidet, dass sowohl beim Vorwahlbahn-Falztrichter 8 als auch bei den zugeordneten Führungswalzen 11, eine Winkelverschiebung um eine vertikale Achse herum unterstützt wird, die die Spitze des Vorwahlbahn-Falztrichters zwischen den zwei durch die durchgehenden und unterbrochenen Linien in 6 und 7 dargestellten Positionen durchläuft. Die erste Position, die durch die durchgehenden Linien dargestellt ist, ist die gleiche wie deren Position in 15, aber um 90° gegenüber den nichtgewählten Bahnen verschoben. Die durch die unterbrochenen Linien dargestellte zweite Position ist in der entgegengesetzten Richtung verschoben, d. h. um 180° gegenüber der ersten Position. Die beiden Positionen sind daher symmetrisch in Bezug auf eine vertikale Ebene, die die ausgerichtete Mittellinie der nichtgewählten Bahnen enthält.

Ferner ist gemäß der 180°-Verschiebung des Vorwahlbahn-Falztrichters 8 und der Führungswalzen 11 die winklig angeordnete Führungsstange 10 um 90° in einer horizontalen Ebene um ihren Mittelpunkt drehbar ausgelegt, wie ebenfalls durch die durchgehenden und unterbrochenen Linien in 6 dargestellt ist. Die durch die durchgehenden Linien dargestellte erste Position der Führungsstange 10 ist die gleiche wie in 3, auf 45° zur Laufrichtung der vorgewählten Bahn eingestellt, bevor diese an der Stange umgelenkt wird. Die durch die unterbrochenen Linien dargestellte zweite Position ist um 90° gegenüber der ersten Position verschoben. Die anderen Einzelheiten der Konstruktion sind so wie bei der oben in Verbindung mit 15 beschriebenen Ausführung.

Alternativ können an den angegebenen zwei Positionen zwei Gruppen winklig angeordnete Führungsstangen 10 und Führungswalzen 11 vorgesehen werden, auch wenn der Vorwahlbahn-Falztrichter 8 wie oben im Winkel verschiebbar bleibt. Es können beide Gruppen eingesetzt werden, je nachdem, ob sich der Falztrichter 8 in der durch die durchgehenden oder unterbrochenen Linien dargestellten Position befindet.

Betrieb der zweiten Ausführung

Die Maschine stellt die gleichen Bogen mit doppelten Seitenpaaren her wie in 5A5C, wobei diesen Zeichnungen zufolge das zusätzliche Seitenpaar an der linken Seite der Mittelfalze der anderen Blätter jedes Bogens eingebracht wird, wenn der Vorwahlbahn-Falztrichter 8, die Führungswalzen 11 und die winklig angeordnete Führungsstange 10 alle in den Positionen der durchgehenden Linien von 6 und 7 angeordnet sind. Die Bahnen können, wie in Verbindung mit 4 beschrieben, neu eingeführt werden, um die Position des zusätzlichen Seitenpaars zwischen den Seiten jedes Bogens an der gleichen Seite der Mittelfalze zu ändern.

Aus dem Folgenden geht hervor, dass ein zusätzliches Seitenpaar an der anderen Seite der Mittelfalze jedes Bogens eingebracht wird, wenn der Vorwahlbahn-Falztrichter 8, die Führungswalzen 11 und die winklig angeordnete Führungsstange 10 alle in den von den durch die durchgehenden Linien dargestellten in die durch die unterbrochenen Linien dargestellten Positionen von 6 und 7 verschoben werden. 8 verdeutlicht, wie die fünf Bahnen Wa-We durch die Maschine geführt bzw. neu geführt werden, wenn sich der Vorwahlbahn-Falztrichter 8, die Führungswalzen 11 und die winklig angeordnete Führungsstange 10 in den durch die unterbrochenen Linien dargestellten Positionen von 6 und 7 befinden. Obwohl die hier abgebildeten Bahnwege außer den Ausrichtungen der genannten Bauteile 8, 10 und 11 im Wesentlichen identisch mit denen der in 4 gezeigten vorangehenden Ausführung sind, werden die zusätzlichen Seitenpaare in jedem der drei in 9A, 9B und 9C gezeigten Fälle an der rechten Seite der Mittelfalze jedes Bogens eingebracht.

Dritte Ausführung (1013)

In 10 und 11 ist die Maschine dargestellt, die an die Herstellung von Bogen mit dreifachen Seitenpaaren angepasst ist, d. h. an solche, die zwei zusätzliche Seitenpaare bei jedem Bogen – statt einem wie bei den vorangehenden Ausführungen – immer an einer Seite der Mittelfalze der anderen Blätter jedes Bogens aufweisen. Die Maschine für dreifache Seitenpaare umfasst zwei Vorfalzmittel 7a und 7b, die zur leichten Führung der Bahn sowohl horizontal als auch vertikal voneinander beabstandet sind. Die Vorfalzmittel 7a und 7b weisen jeweils die Vorwahlbahn-Falztrichter 8a und 8b sowie die winklig angeordneten Führungsmittel 9a und 9b auf, die alle in die gleichen Richtungen ausgerichtet sind wie ihre Gegenstücke in der Ausführung von 15. Obwohl die Falztrichter 8a und 8b horizontal und vertikal voneinander beabstandet sind, befinden sich ihre Spitzen in derselben vertikalen Ebene, die die ausgerichtete Mittellinie der nichtgewählten Bahnen enthält, die in 10 als Wa, Wb und Wc dargestellt sind.

Es sind Zuführwalzen 12a, 12b und 12c in leicht geänderter Positionierung vorgesehen, um die nichtgewählten Bahnen um die zwei Vorfalzmittel 7a und 7b herumzuführen. Die anderen Einzelheiten der Konstruktion sind so wie in Verbindung mit 15 bereits beschrieben.

Betrieb der dritten Ausführung

Irgendwelche zwei der drei Innenbahnen Wc, Wd und We können vorgewählt werden, um zwei zusätzliche Seitenpaare bei jedem gewünschten Bogen mit dreifachen Seitenpaaren bereitzustellen. 10 und 12 zeigen anhand der durchgehenden Linien, wie alle Bahnen Wa-We durch die Maschine geführt werden, wenn Wd und We vorgewählt sind. Die vorgewählte Bahn Wd wird wie abgebildet zum Vorfalzmittel 7b geleitet und die andere vorgewählte Bahn We zum anderen Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wc wird direkt über die Zuführwalze 12c zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

13A zeigt die daraus resultierende Bogenanordnung mit dreifachen Seitenpaaren. Die vorgewählten Bahnen Wd und We werden in zwei aufeinander folgende Seitenpaare umgewandelt, die zwischen den Blättern Wa und Wc und an der gleichen Seite von deren Mittelfalzen eingebracht werden.

Die drei Innenbahnen Wc, Wd und We können, wie durch die gestrichelten Linien in 12 dargestellt, neu eingeführt werden, um die Bahnen Wc und We in zusätzliche Seitenpaare umzuwandeln. Die vorgewählte Bahn Wc wird wie abgebildet zum Vorfalzmittel 7b geleitet und die andere vorgewählte Bahn We zum anderen Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wd wird direkt über die zwischen beiden Vorfalzmitteln 7a und 7b angeordneten Zuführwalzen 12b zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

Die daraus resultierende Bogenanordnung mit dreifachen Seitenpaaren ergibt sich wie in 13B dargestellt. Die vorgewählte Bahn Wc bildet ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den Blättern Wb und Wd, und die andere vorgewählte Bahn We ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den Blättern Wa und Wd. Die beiden zusätzlichen Seitenpaare Wc und We sind an der gleichen Seite der Mittelfalze der Blätter Wa, Wb und Wd positioniert.

Die abwechselnd durch Punkt und Strich gekennzeichneten Linien in 12 zeigen, wie die drei Bahnen Wc, Wd und We geführt werden, wenn die Bahnen Wc und Wd vorgewählt sind und zu den Vorfalztrichtern 7a und 7b geleitet werden. Die verbleibende nichtgewählte Innenbahn We wird wie abgebildet über die Zuführwalzen 12a um die beiden Vorfalzmittel 7a und 7b herumgeführt.

13C zeigt den daraus resultierenden Bogen mit dreifachen Seitenpaaren. Die zwei zusätzlichen Seitenpaare Wc und Wd werden zwischen den Blättern Wb und We an der gleichen Seite der Mittelfalze dieser Blätter eingeschichtet.

Vierte Ausführung (1416)

In einigen Fällen wird möglicherweise gewünscht, zwei zusätzliche Seitenpaare an beiden Seiten des Mittelfalzes jedes Bogens zu erzeugen statt nur an einer Seite wie bei der Maschine für dreifache Seitenpaare in 1013. Zur Realisierung dieses Ziels unterscheidet sich die in 14 und 15 dargestellte Druckmaschine von der in 1013 dadurch, dass die in die zwei Vorfalzmittel 7a und 7b integrierten Vorwahlbahn-Falztrichter 8a und 8b entgegengesetzt bzw. um 180° verschoben zueinander angeordnet sind. Die Spitzen der beiden Falztrichter 8a und 8b befinden sich trotz ihrer entgegengesetzten Ausrichtung in derselben vertikalen Ebene, die die ausgerichtete Mittellinie der nichtgewählten Bahnen enthält.

Die winklig angeordneten Führungsmittel 9a und 9b sind selbstverständlich so ausgerichtet, dass sie jeweils mit den Ausrichtungen der Vorwahlbahn-Falztrichter 8a und 8b übereinstimmen. Genauer ausgedrückt: aus 14 geht hervor, dass die winklig angeordneten Führungsstangen 10 und die Führungswalzen 11 der winklig angeordneten Führungsmittel 9a und 9b so ausgerichtet sind, dass die zwei vorgewählten Bahnen um 90° in entgegengesetzten Richtungen gegenüber den nichtgewählten Bahnen gedreht werden. 15 zeigt, dass diese nichtgewählten Bahnen über die Zuführwalzen 12a, 12b und 12c, die genauso positioniert sind wie in 12, um die zwei Vorfalzmittel 7a und 7b herumgeführt werden. Die anderen Einzelheiten der Konstruktion sind so wie in Verbindung mit 15 bereits beschrieben.

Betrieb der vierten Ausführung

Wie bei der Ausführung von 1013 können irgendwelche zwei der drei Innenbahnen Wc, Wd und We vorgewählt werden, um zwei zusätzliche Seitenpaare bei jedem gewünschten Bogen mit dreifachen Seitenpaaren bereitzustellen. 15 zeigt anhand der durchgehenden Linien, wie alle Bahnen Wa–We durch die Maschine geführt werden, wenn Wd und We vorgewählt sind. Die vorgewählte Bahn Wd wird wie abgebildet zum Vorfalzmittel 7b geleitet und die andere vorgewählte Bahn We zum anderen Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wc wird direkt über die Zuführwalze 12c zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

16A zeigt die daraus resultierende Bogenanordnung mit dreifachen Seitenpaaren. Die vorgewählten Bahnen Wd und We werden in die zwei Seitenpaare umgewandelt, die beide zwischen den Blättern Wa und Wc, jedoch an entgegengesetzten Seiten von deren Mittelfalzen eingebracht werden.

Die drei Innenbahnen Wc, Wd und We können, wie durch die gestrichelten Linien in 15 dargestellt, neu geführt werden, um die Bahnen Wc und We in zusätzliche Seitenpaare umzuwandeln. Die vorgewählte Bahn Wc wird wie abgebildet zum Vorfalzmittel 7b geleitet und die andere vorgewählte Bahn We zum anderen Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wd wird direkt über die zwischen beiden Vorfalzmitteln 7a und 7b angeordneten Zuführwalzen 12b zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

Die daraus resultierende Bogenanordnung mit dreifachen Seitenpaaren ergibt sich wie in 16B dargestellt. Die vorgewählte Bahn Wc bildet hier ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den Blättern Wb und Wd an der rechten Seite von deren Mittelfalzen, und die andere vorgewählte Bahn We ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den Blättern Wa und Wd an der linken Seite von deren Mittelfalzen.

Die abwechselnd durch Punkt und Strich gekennzeichneten Linien in 15 zeigen, wie die drei Innenbahnen Wc, Wd und We geführt werden, wenn die Bahnen Wc und Wd vorgewählt sind und zu den Vorfalztrichtern 7a und 7b geleitet werden. Die verbleibende nichtgewählte Innenbahn We wird wie abgebildet über die Zuführwalzen 12a um die beiden Vorfalzmittel 7a und 7b herumgeführt.

16C zeigt den daraus resultierenden Bogen mit dreifachen Seitenpaaren. Die zwei zusätzlichen Seitenpaare Wc und Wd werden beide zwischen den Blättern Wb und We an den entgegengesetzten Seiten von deren Mittelfalzen eingeschichtet.

Als zusätzliche Änderung dieser Maschine für dreifache Seitenpaare kann jedes der beiden Vorfalzmittel 7a und 7b wie in 6 und 7 so ausgeführt werden, dass es um 180° um die Spitze des Falztrichters drehbar ist. Dann werden die zwei zusätzlichen Seitenpaare an einer der beiden Seiten (wie in 13A13C) oder an beiden Seiten (wie in 16A16C) der Mittelfalze der anderen Blätter jedes Bogens gebildet.

Fünfte Ausführung (1720)

17 und 18 zeigen eine Druckmaschine zum Bedrucken von sechs Bahnen und zur Ausgabe in Bogen mit vierfachen Seitenpaaren – mit zwei zusätzlichen Seitenpaaren an einer Seite und einem weiteren zusätzlichen Seitenpaar an der anderen Seite des Mittelfalzes jedes Bogens. Die Maschine für Bogen mit vierfachen Seitenpaaren weist drei Vorfalzmittel 7a, 7b und 7c auf, die sowohl horizontal als auch vertikal voneinander beabstandet sind. Das erste bzw. rechte Vorfalzmittel 7a und das zweite bzw. linke Vorfalzmittel 7c sind in die gleiche Richtung ausgerichtet, während das mittlere Vorfalzmittel 7b in die entgegengesetzte Richtung ausgerichtet ist. Die Spitzen der Falztrichter 8a, 8b und 8c der drei Vorfalzmittel 7a, 7b und 7c befinden sich alle in derselben vertikalen Ebene, die die ausgerichtete Mittellinie der nichtgewählten Bahnen enthält.

Aus 17 und 19 geht hervor, dass bei 12a, 12b, 12c und 12d Zuführwalzen vorgesehen sind, um nichtgewählte Bahnen um die drei Vorfalzmittel 7a7c herumzuführen. Die anderen Einzelheiten der Konstruktion sind so wie in Verbindung mit 15 bereits beschrieben.

Betrieb der fünften Ausführung

Irgendwelche drei der vier Innenbahnen Wc, Wd, We und Wf können vorgewählt werden, um drei zusätzliche Seitenpaare bei jedem gewünschten i Bogen mit vierfachen Seitenpaaren zu erzeugen. 17 und 19 zeigen anhand der durchgehenden Linien, wie alle Bahnen Wa–Wf durch die Maschine geführt werden, wenn Wd, We und Wf vorgewählt sind. Die vorgewählte Bahn Wd wird wie abgebildet zum Vortalzmittel 7c geleitet, die vorgewählte Bahn We zum Vorfalzmittel 7b und die vorgewählte Bahn Wf zu Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wc wird direkt über die Zuführwalze 12d zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

20A zeigt die daraus resultierende Bogenanordnung mit vierfachen Seitenpaaren. Die drei vorgewählten Bahnen Wd, We und Wf werden in Seitenpaare zwischen den Blättern Wa und Wc umgewandelt, zwei an einer Seite und eins an der anderen Seite der Mittelfalze der nichtgewählten Bahnen Wa, Wb und Wc.

Die vier Innenbahnen Wc–Wf können, wie durch die gestrichelten Linien in 19 dargestellt, neu geführt werden, um die Bahnen Wc, We und Wf in zusätzliche Seitenpaare umzuwandeln. Die vorgewählte Bahn Wc wird wie abgebildet zum Vorfalzmittel 7c geleitet, die vorgewählte Bahn We zum Vorfalzmittel 7b und die vorgewählte Bahn Wf zum Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wd wird direkt über die zwischen beiden Vorfalzmitteln 7b und 7c angeordneten Zuführwalzen 12c zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

Die daraus resultierende Bogenanordnung mit vierfachen Seitenpaaren ergibt sich wie in 20B dargestellt. Die vorgewählte Bahn Wc bildet ein zusätzliches Seitenpaar zwischen den Blättern Wb und Wd, und die anderen zwei vorgewählten Bahnen We und Wf zwei weitere zusätzliche Seitenpaare zwischen den Blättern Wa und Wd. Die Seitenpaare Wc und Wf befinden sich an einer Seite und das Seitenpaar We an der anderen Seite der Mittelfalze der Blätter Wa, Wb und Wd.

Die abwechselnd durch einen Punkt und einen Strich gekennzeichneten Linien in 19 zeigen, wie die vier Innenbahnen Wc–Wf geführt werden, wenn die Bahnen Wc, Wd und Wf als Bahnen für zusätzliche Seitenpaare vorgewählt sind. Die vorgewählte Bahn Wc wird hier zum Vorfalzmittel 7c geleitet, die vorgewählte Bahn Wd zum Vorfalzmittel 7b und die vorgewählte Bahn Wf zum Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn We wird wie abgebildet über die zwischen den Vorfalzmitteln 7a und 7b angeordneten Zuführwalzen 12b direkt zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

20C zeigt den daraus resultierenden Bogen mit vierfachen Seitenpaaren. Die zwei zusätzlichen Seitenpaare Wc und Wd werden zwischen den Blättern Wb und We an beiden Seiten der Mittelfalze dieser Blätter eingeschichtet. Das andere Seitenpaar Wf wird zwischen den Blättern Wa und We und an der gleichen Seite der Mittelfalze eingebracht wie das Seitenpaar Wc.

Die abwechselnd durch zwei Punkte und einen Strich gekennzeichneten Linien in 19 zeigen, wie die vier Innenbahnen Wc–Wf geführt werden, wenn die Bahnen Wc, Wd und We als Bahnen für zusätzliche Seitenpaare vorgewählt sind. Die vorgewählte Bahn Wc wird hier zum Vorfalzmittel 7c geleitet, die vorgewählte Bahn Wd zum Vorfalzmittel 7b und die vorgewählte Bahn We zum Vorfalzmittel 7a. Die nichtgewählte Innenbahn Wf wird wie abgebildet über die außerhalb des Vorfalzmittels 7a positionierten Zuführwalzen 12a direkt zu den Schichtungsmitteln 6 geführt.

Der daraus resultierende Bogen mit vierfachen Seitenpaaren weist, wie in 20D dargestellt, drei zusätzliche Seitenpaare Wc, Wd und We auf, die alle zwischen den Blättern Wb und Wf eingeschichtet sind. Die Seitenpaare Wc und We befinden sich an einer Seite und das Seitenpaar Wd an der anderen Seite der Mittelfalze der Blätter Wa, Wb und Wf.

Trotz der vorangehenden detaillierten Offenbarung besteht nicht die Absicht, die vorliegende Erfindung durch die exakte Darstellung der Zeichnungen oder deren Beschreibung einzuschränken. Es können verschiedene Modifikationen und Änderungen der dargestellten Ausführungen durchgeführt werden, um diese an die bevorzugten Konstruktionen oder die Anforderungen jeder spezifischen Anwendung anzupassen.

Beispielsweise könnte bei allen dargestellten Ausführungen eine größere Anzahl Druckwerke vorgesehen werden, um auf ebenso vielen Bahnen aus ebenso vielen Bahnanlegern zu drucken. In solchen Fällen könnten natürlich noch mehr Vorfalzmittel für noch mehr Seitenpaare bei jedem Bogen integriert werden. Es ist auch möglich, die dargestellten Maschinen an eine Verwendung mit Bahnen anzupassen, die zweimal so breit wie das Längsmaß der herzustellenden Bogen ist, wenn diese auseinandergeklappt sind, indem Mittel, die solche Bahnen nach dem Bedrucken längs in Hälften schneiden, und Mittel, die solche Bahnhälften schichten, integriert werden.

Alle diese und weiteren Modifikationen oder Änderungen sind in der vorhergehenden Offenbarung beabsichtigt. Es ist deshalb angebracht, dass die Endung allgemein und in einer Weise aufgefasst wird, die mit der reinen Bedeutung oder dem genauen Umfang der nachfolgenden Ansprüche übereinstimmt.


Anspruch[de]
  1. Rollenrotationsdruckmaschine zum Herstellen von Bogen, die jeweils eine vorbestimmte Anzahl von Seiten einschließlich mehrerer Seitenpaare aufweisen, umfassend:

    mehrere Druckwerke (1a, 1b, 1c, 1d und 1e) zum Drucken auf getrennten Bahnen (Wa, Wb, Wc, Wd und We) aus Papier oder einem ähnlichen bedruckbaren Material, die in Mittellinie ausgerichtet und in gleicher Winkelrichtung zueinander laufen,

    Mittel (6) zum Übereinanderschichten der bedruckten Bahnen,

    einen Falztrichter (4), der hinter den Schichtungsmitteln bezogen auf eine Laufrichtung der geschichteten Bahnen angeordnet ist, um dieselben längs zu falzen,

    und Mittel (2), die hinter dem Falztrichter angeordnet sind, um die gefalzten Bahnen quer in mehrseitige Bogen mit mehrfachen Seitenpaaren zu schneiden,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass ein winklig angeordnetes Führungsmittel (9) vorgesehen ist, um eine vorgewählte Bahn (z. B. We), die in einem (1e) der Druckwerke bedruckt wurde, um 90° von den anderen, nichtgewählten Bahnen (Wa, Wb, Wc, und Wd) wegzudrehen,

    dass mindestens ein zweiter Falztrichter (8) hinter dem winklig angeordneten Führungsmittel bezogen auf eine Laufrichtung der vorgewählten Bahn angeordnet und um 90° gegenüber dem erstgenannten Falztrichter (4) verschoben ist, um die vorgewählte Bahn entlang ihrer Mittellinie in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückzufalzen, und

    dass die vorgewählte Bahn, die durch den zweiten Falztrichter gefalzt wurde, und die nichtgewählten Bahnen, die das winklig angeordnete Führungsmittel und den zweiten Falztrichter umgangen haben, durch die Schichtungsmittel (6) übereinander geschichtet werden, wobei der Falz der vorgewählten Bahn in Passung mit der ausgerichteten Mittellinie der nichtgewählten Bahnen ist,

    wodurch mehrseitige Bogen hergestellt werden können, die jeweils mindestens zwei Seitenpaare aufweisen.
  2. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Zuführmittel (12a, 12b, 12c und 12d) vorgesehen sind, um zu ermöglichen, dass irgendeine der Bahnen (Wa, Wb, Wc, Wd und We), die von den Druckwerken (1a, 1b, 1c, 1d und 1e) bedruckt wurden, als eine vorgewählte Bahn zum winklig angeordneten Führungsmittel geleitet wird, und dass die nichtgewählten Bahnen um das winklig angeordnete Führungsmittel (9) und den zweiten Falztrichter (8) herum und direkt zu den Schichtungsmitteln (6) geführt werden, wodurch mindestens ein Seitenpaar zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens positioniert werden kann.
  3. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das winklig angeordnete Führungsmittel (9) winklig verschiebbar ist, um die vorgewählte Bahn um 90° von den nichtgewählten Bahnen in zwei entgegengesetzte Richtungen wegzudrehen, und dass der zweite Falztrichter (8) winklig verschiebbar ist, um die vorgewählte Bahn entlang ihrer Mittellinie unabhängig von der Richtung, in die die vorgewählte Bahn vom winklig angeordneten Führungsmittel gedreht wurde, zu falzen, wodurch mindestens ein Seitenpaar an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens positioniert werden kann.
  4. Rollenrotationsdruckmaschine zum Herstellen von Bogen, die jeweils eine vorbestimmte Anzahl von Seiten einschließlich mehrerer Seitenpaare aufweisen, umfassend:

    mehrere Druckwerke (1a, 1b, 1c, 1d und 1e) zum Drucken auf getrennten Bahnen (Wa, Wb, Wc, Wd und We) aus Papier oder einem ähnlichen bedruckbaren Material, die in Mittellinie ausgerichtet und in gleicher Winkelrichtung zueinander laufen,

    Mittel (6) zum Übereinanderschichten der bedruckten Bahnen,

    einen Falztrichter (4), der hinter den Schichtungsmitteln bezogen auf eine Laufrichtung der geschichteten Bahnen angeordnet ist, um dieselben längs zu falzen,

    und Mittel (2), die hinter dem Falztrichter angeordnet sind, um die gefalzten Bahnen quer in mehrseitige Bogen mit mehrfachen Seitenpaaren zu schneiden,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass mindestens jeweils zwei winklig angeordnete Führungsmittel (9a und 9b) vorgesehen sind, um eine vorgewählte Bahn (z. B. We oder Wd), die in einem (1 e oder 1 d) der Druckwerke bedruckt wurde, um 90° von den anderen, nichtgewählten Bahnen (Wa, Wb und Wc) wegzudrehen,

    dass mindestens jeweils zwei zweite Falztrichter (8a und 8b) hinter einem winklig angeordneten Führungsmittel bezogen auf eine Laufrichtung der vorgewählten Bahn angeordnet und jeweils um 90° gegenüber dem erstgenannten Falztrichter (4) verschoben sind, um eine vorgewählte Bahn entlang ihrer Mittellinie in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückzufalzen, und

    dass die vorgewählten Bahnen, die durch die zweiten Falztrichter gefalzt wurden, und die nichtgewählten Bahnen, die die winklig angeordneten Führungsmittel und die zweiten Falztrichter umgangen haben, durch die Schichtungsmittel (6) übereinander geschichtet werden, wobei die Falze der vorgewählten Bahnen in Passung mit der ausgerichteten Mittellinie der nichtgewählten Bahnen sind,

    wodurch mehrseitige Bogen hergestellt werden können, die jeweils mindestens drei Seitenpaare aufweisen.
  5. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei winklig angeordneten Führungsmittel (9a und 9b) und die zwei zweiten Falztrichter (8a und 8b) in die gleiche Richtung ausgerichtet sind, wodurch zwei Seitenpaare an der gleichen Seite der Mittelfalze jedes Bogens erzeugt werden.
  6. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Zuführmittel (12a12d) vorgesehen sind, um zu ermöglichen, dass irgendwelche zwei der Bahnen (Wa-We), die von den Druckwerken (1a–1e) bedruckt wurden, als vorgewählte Bahnen zu den jeweiligen winklig angeordneten Führungsmitteln (9a und 9b) geleitet werden, und dass die nichtgewählten Bahnen um die winklig angeordneten Führungsmittel und die zweiten Falztrichter (8a und 8b) herum und direkt zu den Schichtungsmitteln (6) geführt werden, wodurch zwei Seitenpaare entweder aufeinander folgend oder getrennt zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens positioniert werden können.
  7. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei winklig angeordneten Führungsmittel (9a und 9b) und die zwei zweiten Falztrichter (8a und 8b) in entgegengesetzte Richtungen ausgerichtet sind, wodurch zwei Seitenpaare an entgegengesetzten Seiten der Mittelfalze jedes Bogens erzeugt werden.
  8. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Zuführmittel (12a12d) vorgesehen sind, um zu ermöglichen, dass irgendwelche zwei der Bahnen (Wa-We), die von den Druckwerken (1a–1e) bedruckt wurden, als vorgewählte Bahnen zu den jeweiligen winklig angeordneten Führungsmitteln (9a und 9b) geleitet werden, und dass die nichtgewählten Bahnen um die winklig angeordneten Führungsmittel und die zweiten Falztrichter (8a und 8b) herum und direkt zu den Schichtungsmitteln (6) geführt werden, wodurch zwei Seitenpaare zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an entgegengesetzten Seiten der Mittelfalze jedes Bogens positioniert werden können.
  9. Rollenrotationsdruckmaschine zum Herstellen von Bogen, die jeweils eine vorbestimmte Anzahl von Seiten einschließlich mehrerer Seitenpaare auf weisen, umfassend:

    mehrere Druckwerke (1a, 1b, 1c, 1d, 1e und 1f) zum Drucken auf getrennten Bahnen (Wa, Wb, Wc, Wd, We und Wf) aus Papier oder einem ähnlichen bedruckbaren Material, die in Mittellinie ausgerichtet und in gleicher Winkelrichtung zueinander laufen,

    Mittel (6) zum Übereinanderschichten der bedruckten Bahnen,

    einen Falztrichter (4), der hinter den Schichtungsmitteln bezogen auf eine Laufrichtung der geschichteten Bahnen angeordnet ist, um dieselben längs zu falzen,

    und Mittel (2), die hinter dem Falztrichter angeordnet sind, um die gefalzten Bahnen quer in mehrseitige Bogen mit mehrfachen Seitenpaaren zu schneiden,

    gekennzeichnet durch

    ein erstes winklig angeordnetes Führungsmittel (9a), um eine erste vorgewählte Bahn (z. B. Wf), die in einem (1f) der Druckwerke bedruckt wurde, um 90° von den nichtgewählten Bahnen wegzudrehen,

    ein zweites winklig angeordnetes Führungsmittel (9b), um eine zweite vorgewählte Bahn (z. B. We), die in einem anderen (1e) der Druckwerke bedruckt wurde, um 90° von den nichtgewählten Bahnen wegzudrehen,

    ein drittes winklig angeordnetes Führungsmittel (9c), um eine dritte vorgewählte Bahn (z. B. Wd), die in noch einem anderen (1d) der Druckwerke bedrückt wurde, um 90° von den nichtgewählten Bahnen wegzudrehen,

    einen zweiten Falztrichter (8a), der hinter dem ersten winklig angeordneten Führungsmittel (9a) bezogen auf eine Laufrichtung der ersten vorgewählten Bahn angeordnet und um 90° gegenüber dem erstgenannten Falztrichter (4) verschoben ist, um die erste vorgewählte Bahn entlang ihrer Mittellinie in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückzufalzen,

    einen dritten Falztrichter (8b), der hinter dem zweiten winklig angeordneten Führungsmittel (9b) bezogen auf eine Laufrichtung der zweiten vorgewählten Bahn angeordnet und um 90° gegenüber dem ersten Falztrichter (4) verschoben ist, um die zweite vorgewählte Bahn entlang ihrer Mittellinie in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückzufalzen,

    einen vierten Falztrichter (8c), der hinter dem dritten winklig angeordneten Führungsmittel (9c) bezogen auf eine Laufrichtung der dritten vorgewählten Bahn angeordnet und um 90° gegenüber dem ersten Falztrichter (4) verschoben ist, um die dritte vorgewählte Bahn entlang ihrer Mittellinie in die Winkelrichtung der nichtgewählten Bahnen zurückzufalzen,

    und die vorgewählten Bahnen – die durch die zweiten bis vierten Falztrichter (8a8c) gefalzt wurden – und die nichtgewählten Bahnen – die die drei winklig angeordneten Führungsmittel (9a9c) und die zweiten bis vierten Falztrichter umgangen haben -, die durch die Schichtungsmittel (6) übereinander geschichtet werden, wobei die Falze der vorgewählten Bahnen in Passung mit der ausgerichteten Mittellinie der nichtgewählten Bahnen sind, wodurch mehrseitige Bogen hergestellt werden können, die jeweils mindestens vier Seitenpaare aufweisen.
  10. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eins der drei winklig angeordneten Führungsmittel (9a9c) und mindestens einer der zweiten bis vierten Falztrichter (8a8c) in eine Richtung ausgerichtet sind, die der Ausrichtung der anderen winklig angeordneten Führungsmittel und der anderen der zweiten bis vierten Falztrichter entgegengesetzt ist, wodurch mindestens ein Seitenpaar an einer Seite und zwei weitere Seitenpaare an der anderen Seite der Mittelfalze jedes Bogens erzeugt werden.
  11. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Zuführmittel (12a12d) vorgesehen sind, um zu ermöglichen, dass irgendwelche drei der Bahnen (Wa–Wf), die von den Druckwerken (1a1f) bedruckt wurden, austauschbar als vorgewählte Bahnen zu den drei winklig angeordneten Führungsmitteln (9a9c) geleitet werden, und dass die nichtgewählten Bahnen um die winklig angeordneten Führungsmittel und die zweiten bis vierten Falztrichter (8a8c) herum und direkt zu den Schichtungsmitteln (6) geführt werden, wodurch zwei Seitenpaare entweder aufeinander folgend oder getrennt zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an einer Seite der Mittelfalze jedes Bogens und ein weiteres Seitenpaar zwischen irgendwelchen gewünschten Seiten an der anderen Seite der Mittelfalze jedes Bogens positioniert werden können.
Es folgen 19 Blatt Zeichnungen






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B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
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E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
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