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Befestigungsvorrichtung für Laubschutzgitter - Dokument DE202004000968U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004000968U1 09.06.2004
Titel Befestigungsvorrichtung für Laubschutzgitter
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn, 48147 Münster
DE-Aktenzeichen 202004000968
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.06.2004
Registration date 06.05.2004
Application date from patent application 23.01.2004
IPC-Hauptklasse E04D 13/076

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für ein an einem dachpfannenartigen Traufeneindeckungselement auf- oder angelegtes Traufenzusatzelement, insbesondere Laubschutzgitter, die wenigstens ein zapfen- oder schraubenartiges Befestigungselement aufweist, welches Befestigungselement in eine am Traufeneindeckungselement eingearbeitete Ausnehmung eingreift.

Eine Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus DE 296 09 135 U1 des Anmelders bekannt. Das Laubschutzgitter wird mittels Befestigungsdorne und/oder Befestigungsschrauben mit Hakenleisten an dem Traufeneindeckungselement abnehmbar angebracht. Der nach unten gerichtete Befestigungsdorn rastet in eine Ausnehmung des Traufeneindeckungselementes ein. Die Verwendung von Befestigungsdornen kann unter Umständen problematisch sein, da diese wegen ihrer kleiner Ausmaße unhandlich sein können. Beispielsweise können sie während der Montage aus der Hand wegrutschen und verlorengehen. Die Hakenleiste wiederum weist mehrere voneinander beabstandete und nach oben gerichtete Haken auf, mit denen das Laubschutzgitter am Traufeneindeckungselement festlegbar ist. Nachteilig ist, dass die nach oben gerichteten Haken eine Verletzungsgefahr für den Monteur mit sich bringen können.

Aufgabe der Erfindung ist, eine neuartige Befestigungsvorrichtung mit wenigstens einem zapfen- oder schraubenartigen Befestigungselement zu konzipieren, die ohne Hakenleisten auskommt und mit der sich das Verletzungsrisiko weitgehend vermeiden läßt.

Diese Aufgabe ist durch Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass

  • – die Befestigungsvorrichtung ein Formstück umfasst, welches an das Relief des jeweiligen Traufeneindeckungselementes angepaßt ist,
  • – das Formstück eine Öse oder Öffnung zur Aufnahme des Befestigungselementes aufweist, dessen Kopf gegen das Formstück drückt und damit das Traufenzusatzelement am Traufeneindeckungselement fixiert,
  • – und dass das Formstück an seiner dem Traufeneindeckungselement zugewandten Unterseite mit wenigstens einem Einrastelement versehen ist, das in eine Ausnehmung des Traufenzusatzelementes, wie Masche des Laubschutzgitters, eingreift.

Vorzugsweise ist das Formstück einstückig mit dem Einrastelement hergestellt, obwohl nicht auszuschließen ist, das Einrastelement getrennt als Rastknopf zu fertigen, der zu einer entsprechenden Rusnehmung am Formstück kompatibel ist oder in diese einrasten kann. Wichtig ist, dass das Einrastelement mit seiner Spitze auf die Oberseite, d.h. auf das Relief des Traufeneindeckungselement gerichtet ist. Diese Konfiguration ermöglicht eine sehr einfache und zugleich stabile Befestigung des Laubschutzgitters, bei der eine Verletzungsgefahr praktisch ausgeschlossen ist.

Das einstückige Formstück kann sowohl aus Metall, als auch aus Kunststoff ausgeführt werden.

Wird das Formstück aus einem Blechstreifen hergestellt, so empfiehlt sich, an diesem eine Zunge zu stanzen und zu biegen, bis ein über die untere Oberfläche des Formstücks hinausragendes Einrastelement entsteht. Das Einrastelement kann in Richtung Öse oder Öffnung des Formstücks leicht geneigt sein. Die Zunge kann auch hakenförmig sein und mit ihrer Spitze auf die Öse oder Öffnung des Formstücks zeigen.

Hierbei ist anzumerken, dass sich die Adjektive „untere", „obere" und dgl. auf den montierten Zustand des Formstücks beziehen, bei dem das Laubschutzgitter zwischen dem Formstück und dem Traufeneindeckungselement angeordnet ist.

Vorzugsweise weist das Formstück einen Absatz auf, der an einer am Traufeneindeckungselement eingeformten Stufe anliegt.

Das Formstück kann einstückig aus Metalldraht hergestellt sein. Die Herstellung von Formstücken aus Metalldraht ist relativ einfach und erfordert lediglich die Verwendung eines simplen Hilfswerkzeugs, mit dessen Hilfe die Formstücke aus Drahtabschnitten gebogen werden können.

Vorteilhaft ist, das Formstück aus Kunststoff herzustellen, beispielsweise durch Spritzgießen. Hierzu eignen sich insbesondere Thermoplaste, beispielsweise Polycarbonate, die eine hohe Festigkeit, Härte, Temperaturbeständigkeit und ausgezeichnete Witterungsbeständigkeit aufweisen.

Das metallene oder aus Kunststoff hergestellte Formstück endet mit einem Flachstück mit der Öffnung zur Aufnahme des Befestigungselementes.

Es sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Befestigung keine zusätzlichen Halterungselemente an dem Rinnenwulst erfordert, insbesondere dann, wenn das Laubschutzgitter entsprechend steif ist.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Die Figuren zeigen:

1a ein Formstück in seiner ersten, bevorzugten Ausführungsform, in einer perspektivischen Ansicht von oben;

1b das Formstück gemäß der 1a in einer perspektivischen Ansicht von unten;

2 die erste Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung mit einer schematisch angedeuteten Dachpfanne, in einer Seitenansicht;

3 ein aus Kunststoff hergestelltes Formstück mit einem hakenförmigen Einrastelement, in einer Seitenansicht;

4 Anordnung der Formstücke an den Traufeneindeckungselementen, in einer Draufsicht;

5 ein Traufeneindeckungselement mit einer Befestigungsvorrichtung gemäß den 1a und 1b, in einer Explosionsdarstellung von oben gesehen;

6 ein großformatiges Traufeneindeckungselement mit einer Befestigungsvorrichtung gemäß den 1a und 1b, in einer perspektivischen Explosionsdarstellung;

7a ein metallenes Formstück mit einer eingearbeiteten Ausstanzung, in einer Draufsicht;

7b einen Schnitt B–B gemäß der 7a;

8 eine andere Anordnung des Einrastelementes am Formstück, in einer Seitenansicht;

9a ein Formstück aus Metalldraht, in einer Seitenansicht;

9b das Formstück gemäß der 9a in einer perspektivischen Ansicht;

10 eine andere Ausführungsform eines aus Draht gebogenen Formstücks, ebenso in einer perspektivischen Ansicht; und

11 eine weitere Ausführungsform des Formstücks, mit zwei Einrastelementen, in einer perspektivischen Ansicht von unten.

In den 1a, 1b und 2 ist ein Formstück 6 in einer ersten Ausführungsform dargestellt, aufweisend einen im wesentlichen flachen Basisteil 1, der über eine Abstufung 30 in ein Flachstück 8 übergeht, und ein einstückig mit dem Basisteil 1 ausgeführtes Einrastelement 25. Am Flachstück 8 ist eine runde Öffnung 9 zur Aufnahme eines in der 2 gezeigten Befestigungselementes 2 zu sehen. Das Einrastelement 25 hat die Form eines schiefen Kegels, dessen der Abstufung 30 zugewandte Kante 20 etwa rechtwinklig zum Basisteil 1 angeordnet ist. Die Kante 20 kann auch zum Basisteil 1 geneigt sein. Das Formstück 6 ist aus Polycarbonat durch Spritzgießen gefertigt.

In den 4 und 5 ist ein Traufeneindeckungselement, hier: eine reliefierte Dachpfanne 50 aus Kunststoff mit einem daran befestigten Laubschutzgitter 15 gezeigt. In einem Fußbereich 3 der Dachpfanne 50 ist eine Stufe 40 eingeformt, die einen abgesenkten Flächenabschnitt 10 aufweist, in dem wiederum eine Wasserablauf-Mulde 11 ausgeformt ist. In der Nähe einer oberen Stufenkante 29 ist eine Ausnehmung 5 zu sehen, die mit einem Innengewinde 41 zum Eindrehen des Befestigungselementes 2, im vorliegenden Fall einer Schraube mit Kopf 7, versehen ist. Die Abstufung 30 des Formstücks 6 ist an die Stufe 40 an der Dachpfanne 50 angepaßt.

Die als Sackloch ausgeführte Ausnehmung 5 an der Dachpfanne 50 bildet zusammen mit dem Befestigungselement 2 und dem mit dem Einrastelement 25 versehenen Formstück 6 eine Befestigungsvorrichtung 100 (vgl. 4 bis 6) für Laubschutzgitter 15. Wie insbesondere der 2 zu entnehmen ist, greift die Spitze des Einrastelementes 25 in eine mit 12 bezeichnete Masche des Laubschutzgitters 15 ein.

Gemäß der 6 liegt das Traufeneindeckungselement in Form einer profilierten, aus Kunststoff gefertigten Dacheindeckungsplatte 32 vor, deren Ausmaße mehrfach größer als der der üblichen Dachpfanne sind. Die Dacheindeckungsplatte 32 weist ebenfalls einen gegenüber ihrer Oberseite 33 abgesenkten Flächenabschnitt 10 und eine Stufe 40, sowie zwei Wasserablauf-Mulden 11 auf. An der Dacheindeckungsplatte 32 sind im vorliegenden Fall drei Ausnehmungen 5 zur Aufnahme der Befestigungselemente 2 angeordnet.

Ein in der 3 gezeigte Formstück 16 ist ebenfalls aus Polycarbonat gefertigt und unterscheidet sich von seiner ersten Ausführungsform lediglich durch ein hakenförmig abgebogenes Einrastelement 35.

In der 11 ist ein weiteres Formstück 36 aus Polycarbonat dargestellt, welches einen breiteren Basisteil 1 aufweist, an dem zwei Einrastelemente 25 angeordnet sind. In Seitenansicht ist das Formstück 36 dem gemäß der ersten Ausführungsform (Formstück 6) gleich.

Die 7a und 7b zeigen eine andere Ausführungsform (Bezugszeichen 26) des Formstücks, das ebenfalls einstückig, jedoch aus einem Blechstreifen gefertigt ist. Eine Besonderheit des Formstücks 26 ist ein am Basisteil 1 zuerst etwa V-förmig entlang der Linien 13.1, 13.2 gestanztes und danach gebogenes, zungenförmiges Einrastelement 45. Das Einrastelement 45 ragt über eine untere Oberfläche 4 des Basisteils 1 hinaus und greift dadurch in die Masche des Laubschutzgitters 15 ein.

Der 8 ist eine abweichende Ausführungsform (Bezugszeichen 46) des aus Polycarbonat hergestellten Formstücks zu entnehmen, bei der sich um eine andere Anordnung des Einrastelementes handelt. Das Einrastelement 25 hat, wie bei den 1a und 1b, die Form eines schiefen Kegels, liegt jedoch am freien Ende des Basisteils 1.

Schließlich zeigen die 9a, 9b und 10 Formstücke, die einstückig aus federndem Stahldraht hergestellt sind. Das Formstück 56 gemäß den 9a und 9b besitzt eine beidseitig leicht abgeflachte, an den Kopf 7 des Befestigungsmittels 2 angepaßte Öse 31 und endet mit einem der Öse 31 gegenüberliegenden, nach unten gebogenen Einrastelement 55.

Das Formstück 66 gemäß der 10 ist im Bereich seiner Öse 31 schlaufenförmig gebogen und läuft über Abstufungen 30 in zwei ebenso nach unten gerichtete Einrastelemente 55 aus.

1 Basisteil 2 Befestigungselement 3 Fußbereich 4 untere Oberfläche (v. 1) 5 Ausnehmung 6 Formstück 7 Kopf (v. 2) 8 Endstück 9 Öffnung 10 Flächenabschnitt 11 Wasserablauf-Mulde 12 Masche 13.1; 13.2 Linie (Ausstanzung am 26) 15 Laubschutzgitter 16 Formstück 20 Kante (v. 25) 25 Einrastelement 26 Formstück 29 Stufenkante 30 Abstufung 31 Öse 32 Dacheindeckungsplatte 33 Oberseite 35 Einrastelement 36 Formstück 40 Stufe 41 Innengewinde 46 Formstück 100 Befestigungsvorrichtung

Anspruch[de]
  1. Befestigungsvorrichtung (100) für ein an einem dachpfannenartigen Traufeneindeckungselement auf- oder angelegtes Traufenzusatzelement (15), insbesondere Laubschutzgitter, die wenigstens ein zapfen- oder schraubenartiges Befestigungselement (2) aufweist, welches Befestigungselement in eine am Traufeneindeckungselement eingearbeitete Ausnehmung (5) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass

    – die Befestigungsvorrichtung ein Formstück (6; 16; 26; 36; 46; 56; 66) umfasst, welches an das Relief des jeweiligen Traufeneindeckungselementes angepaßt ist,

    – das Formstück (6; 16; 26; 36; 46; 56; 66) eine

    – Öse (31) oder Öffnung (9) zur Aufnahme des Befestigungselementes (2) aufweist, dessen Kopf (7) gegen das Formstück drückt und damit das Traufenzusatzelement (15) am Traufeneindeckungselement fixiert,

    – und dass das Formstück an seiner dem Traufeneindeckungselement zugewandten Unterseite (21) mit wenigstens einem Einrastelement (25; 35; 45; 55) versehen ist, das in eine Ausnehmung des Traufenzusatzelementes, wie Masche (12) des Laubschutzgitters, eingreift.
  2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (6; 16; 26; 36; 46; 56; 66) einstückig mit dem Einrastelement (25; 35; 45; 55) hergestellt ist.
  3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (26) aus Metallblech hergestellt ist.
  4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (6; 16; 36; 46) aus Kunststoff, beispielsweise aus Polycarbonat, hergestellt ist.
  5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (56; 66) aus Metalldraht hergestellt ist.
  6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrastelement (45) des metallenen Formstücks durch Stanzen im Material seines Basisteils (1) und Biegen entstanden ist.
  7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrastelement (35) hakenförmig ist.
  8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrastelement knopfförmig ist.
  9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrastelement pyramidenförmig ist.
  10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrastelement (25) in Form eines schiefen Kegels ausgeführt ist.
  11. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (6; 16; 26; 36, 46; 56; 66) wenigstens eine außerhalb deren Öse (31) oder Öffnung (9) angeordnete Abstufung (30) aufweist, welche zu einer am Traufeneindeckungselement eingeformten Stufe (40) kompatibel ist.
  12. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) am Traufeneindeckungselement ein Sackloch ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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