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Dokumentenidentifikation DE69724194T2 09.06.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000815999
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Lötflux auf Leiterplatten
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Hogan, Patrick T., Lorain, Ohio 44053, US;
Zalewski, Kenneth, Euclid, Ohio 44123, US;
Byers, John, Avon Lake, Ohio 44012, US;
Powell, James, Mentor City, Ohio 44060, US;
Roberts, Drew, Concord, Ohio 44077, US;
Christyson, Richard, Lakewood, Ohio 44107, US
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69724194
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.06.1997
EP-Aktenzeichen 973043235
EP-Offenlegungsdatum 07.01.1998
EP date of grant 20.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2004
IPC-Hauptklasse B23K 1/20

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft das Gebiet der Herstellung von Leiterplatten, und insbesondere ein Verfahren und ein Steuerungssystem zum Auftragen von Flussmittel auf Leiterplatten mit einer Spritzpistole vor dem Löten der Leitungen von Schaltungsbauelementen an der Leiterplatte.

Die Herstellung von Leiterplatten umfasst normalerweise das Auflegen der Leiterplatten auf einem Fließband und das Transportieren derselben auf dem Fließband zu einer Station, an der die Leitungen der elektrischen Bauelemente durch eine Maschine und/oder manuell in die Öffnungen durch die Leiterplatte eingesetzt werden. Die Leiterplatten werden dann zu einem Randführungstransportband überführt, das die Leiterplatten durch eine Flussmittelauftragsstation transportiert, an der Flussmittel auf die Leiterplatten aufgetragen wird, so dass die Leitungen der elektrischen Bauelemente später mit einer hochqualitativen Lötverbindung an den metallischen Bereichen der Leiterplatte gelötet werden können. Nach dem Bewegen durch die Flussmittelauftragsstation werden die Leiterplatten durch eine Vorheizzone transportiert, um die Lösungsmittel aus dem Flussmittel zu verdampfen und die Leiterplatte vorzuwärmen, um den Wärmeschock aus dem Kontakt mit der Lötwelle zu minimieren. Im weiteren Verfahren wird die Leiterplatte durch eine Schwalllötmaschine transportiert, wo sich die Leiterplatte über einen Lötschwall bewegt. Das Lot wird nach oben in die Durchgangsbohrungen, die die Leitungen der elektrischen Bauelemente enthalten, gezogen oder gedrückt, und Lötverbindungen zwischen den Leitungen und den metallischen Bereichen der Leiterplatte werden ausgebildet. Nach dem Verlassen der Schwalllötmaschine wird die Leiterplatte durch eine Reinigungsmaschine geschickt, um, wenn notwendig, den vom Flussmittel gebliebenen Rest zu entfernen. Der Wirkungsgrad des Flussmittelauftrags, die Art des aufzutragenden Flussmittels, die Notwendigkeit des Reinigens der Leiterplatte nach dem Löten und die Notwendigkeit der Reinigung der Beschichtungskammer, in der das Flussmittel aufgebracht wird, stellen jeweils Probleme dar, die durch die vorliegende Erfindung angesprochen werden sollen.

Wie in dem US-Patent Nr. 5,415,337 beschrieben ist, das auf die Nordson Corporation aus Westlake, Ohio, dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung übertragen wurde und das den naheliegendsten Stand der Technik darstellt, werden von den Leiterplattenherstellern in dem Bemühen, die Notwendigkeit der Reinigung der Leiterplatten nach dem Löten zu beseitigen, zunehmend feststoffarme Flussmittel oder „Nichtreinigungs-Flussmittel" verwendet, die kleine Mengen Feststoffe enthalten, z. B. ungefähr 1 bis 5 Masseprozent Feststoffe (Aktivierungsmittel und Bindemittel) und den Rest flüssiges Lösungsmittel, wie zum Beispiel Isopropanol. Wegen des geringen Gehaltes an Feststoffen in den Nichtreinigungs-Flussmitteln wird die auf der Leiterplatte verbleibende Restmenge wesentlich reduziert im Vergleich mit der Rückstandsmenge, die nach der Anwendung konventioneller Flussmittel auf Kolophoniumbasis verbleibt. Diese feststoffarmen Nichtreinigungs-Flussmittel sind deswegen besonders attraktiv, weil, wie ihr Name besagt, die Reinigung der Leiterplatten nach dem Löten nicht erforderlich ist, was zu einer außerordentlichen Kosteneinsparung führt.

Der Auftrag von Nichtreinigungs-Flussmitteln unter Anwendung des in dem Patent Nr. 5,415,337 beschriebenen Steuerungssystems hat manchmal zu Problemen geführt, weil die Steuerung für Leiterplatten unterschiedlicher Länge, für Leiterplatten, die mehr als ein Sprühprofil erfordern, für verschiedene Geschwindigkeiten des Zubringers, für mehrere auf Paletten getragene Leiterplatten und zum Sprühen ausgewählter Abschnitte der Leiterplatten schwierig zu programmieren ist.

Das Problem bei dem im Patent Nr. 5,415,337 beschriebenen Steuerungssystem besteht darin, dass das Steuerungssystem den Sprühzyklus für die Leiterplatten nicht immer initiiert oder den Sprühzyklus manchmal initiiert, wenn eine Leiterplatte nicht an ihrem Platz ist. Das letztere Problem erzeugt Übersprühung in der Beschichtungskammer. Diese Übersprühung verschwendet Flussmittelbeschichtungsmaterial und führt dazu, dass die Kammer und der Zubringer mit dem Flussmittelbeschichtungsmaterial bedeckt werden und schwierig und zeitaufwendig zu reinigen sind. Außerdem neigt die Übersprühung dazu, den Steuerungssensor zuzusetzen, der dem Steuerungssystem die Stelle der Leiterplatte meldet. Dieses ist nachteilig, weil das Sprühen dann eingeschaltet wird, wenn die Leiterplatte nicht an der richtigen Stelle ist. Dieses verschlimmert das Problem durch Erzeugen von noch mehr Übersprühung und Erzeugen von noch mehr Verunreinigungen, die eine häufigere Reinigung erfordern. Immer wenn das System gereinigt wird, muss die gesamte Fertigungsstrasse abgeschaltet werden, was die Gesamtherstellungskosten der Leiterplatte weiter erhöht.

Deshalb besteht ein Bedarf an einer leicht programmierbaren Steuerung, die eine Spritzpistole zum Auftragen von Flussmitteln, und insbesondere feststoffarmen Flussmitteln, auf Leiterplatten steuern kann, so dass eine gleichmäßige Schicht des Flussmittels auf die gesamte Leiterplatte aufgetragen wird, unabhängig von der Fließbandgeschwindigkeit oder der Leiterplattenlänge. Außerdem besteht ein Bedarf für eine Steuerung, die eine Pistole zum Auftragen von Beschichtungen unterschiedlicher Länge und Dicke auf unterschiedliche Zonen einer einzelnen Leiterplatte steuern kann.

Das US-Patent 4,164,001 beschreibt eine Steuerschaltung für eine Kleberauftragsvorrichtung, umfassend einen Sensor, der stromaufwärts eines Sprühkopfes zum Sprühen des Klebers in der Nähe des Bewegungspfades der Leiterplatten angeordnet ist, wobei der Sensor ein Ausgangssignal zur Verfügung stellt, wenn eine Leiterplatte unter ihm hindurch läuft. Ein Impulsgenerator stellt eine Folge Spannungsimpulse mit konstanter Breite zur Verfügung, die jeweils bei einer vorgegebenen Schrittbewegung des Zubringers erzeugt wird. Die Impulse werden gezählt, um eine voreinstellbare Vorlaufstrecke zwischen der Vorderkante der Leiterplatte und der Vorderkante des Klebermusters vorzusehen, und außerdem ein Muster voreinstellbarer Länge vorzusehen. Die Steuerschaltung koppelt Hochfrequenzimpulse mit dem Zähler nur für einen kurzen Zeitraum, der dem Erfassen des Gegenstandes folgt, um zu gewährleisten, dass das Sprühen des Klebers unabhängig von Veränderungen in der Leiterplattenbewegungsgeschwindigkeit exakt an der gewünschten Stelle initiiert wird.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System und ein Verfahren zum Auftrag einer Flussmittelbeschichtung auf eine Leiterplatte vorzusehen, die die Probleme und Beschränkungen der bekannten Systeme beseitigt.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System und ein Verfahren zum Auftrag einer gleichmäßigen Flussmittelschicht auf eine Leiterplatte unabhängig von der Geschwindigkeit der Leiterplatte durch die Beschichtungskammer vorzusehen.

Eine noch andere Aufgabe besteht darin, ein System und ein Verfahren zum Auftrag einer gleichmäßigen Beschichtung aus Flussmittel auf mehrere unterschiedlich lange Leiterplatten aufzutragen, die sich entlang eines Fließbandes bewegen.

Eine noch andere Aufgabe besteht darin, ein System und ein Verfahren zum Auftrag einer Flussmittelschicht auf eine Leiterplatte mit einem Impulsprofil vorzusehen, das eine Spritzpistole auf- und zutastet, um mehrere Zonen einer Leiterplatte mit unterschiedlichen Sprühmustern zu beschichten.

Erfindungsgemäß ist ein System zum Steuern des Auftrags eines Beschichtungsmateriales auf ein Substrat, wie zum Beispiel eine Leiterplatte, mit einer Vorderkante und einer Hinterkante vorgesehen, wobei das System einen Zubringer zum Transportieren des Substrates in eine Bewegungsrichtung, eine benachbart zum Zubringer angeordnete Spritzpistole, wobei die Spritzpistole ein Sprühmuster aus Beschichtungsmaterial zum Auftrag auf das Substrat ausgibt, einen benachbart zum Zubringer angeordneten Kodierer zum Ausgeben einer Anzahl von Impulssignalen, die mit der Verschiebungsstrecke des Zubringers korreliert sind, einen benachbart zum Zubringer und stromaufwärts der Spritzpistole in einem ersten Abstand angeordneten Sensor und eine Steuerung umfasst, die mit der Spritzpistole, dem Kodierer und dem Sensor funktionell verbunden ist, wobei die Steuerung die Impulssignale vom Kodierer empfängt und auf das Verschieben der Vorderkante des Substrates um die erste Strecke folgend ein Triggersignal an die Spritzpistole gibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zum Messen der Länge des Substrates und zum Ausgeben eines Längensignals dient, das der Länge des Substrates entspricht, wobei die Steuerung das Längensignal vom Sensor empfängt und die Steuerung so programmiert ist, dass sie mindestens eine erste und eine zweite Vielzahl von Triggersignalen an die Spritzpistole ausgibt, wobei die erste Vielzahl der Triggersignale während eines Zeitraumes ausgegeben wird, der mit der Länge eines ersten Abschnittes (A) des Substrates korreliert ist, jedes der ersten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates um eine erste vorgegebene Strecke folgend beginnt und eine erste vorgegebene Zeitlänge dauert, und die zweite Vielzahl der Triggersignale während eines Zeitraumes ausgegeben wird, der mit der Länge eines zweiten Abschnittes (B) des Substrates korreliert ist und auf das Verschieben der Vorderkante des Substrates um eine Strecke folgend beginnt, die gleich dem ersten Abschnitt (A) ist, jedes der zweiten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates um eine zweite vorgegebene Strecke folgend beginnt und eine zweite vorgegebene Zeitlänge dauert.

Die Erfindung wird nun mittels eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlicher beschrieben, in denen:

1 eine schematische Seitenansicht eines Systems zum Auftrag einer Flussmittelschicht mit einer druckluftlosen Spritzpistole auf eine durch einen Zubringer durch eine Beschichtungskammer transportierte Leiterplatte gemäß der Erfindung ist;

Die 2A, 2B und 2C die Position der Spritzpistole in Bezug auf die Unterseite einer im Querschnitt gezeigten Leiterplatte bei drei aufeinanderfolgenden Auf-Impulsen der Pistole zeigen; und

3 eine Draufsicht mehrerer, auf einer Palette getragener Leiterplatten zeigt;

4 eine Draufsicht einer Leiterplatte zeigt, die durch ein Impulsmuster besprüht wird, das drei Zonen unterschiedlicher Längen besitzt, die unterschiedliche Sprühmengen erhalten.

5 eine Draufsicht mehrerer, auf einer Palette getragener Leiterplatten zeigt, wobei jede Leiterplatte durch ein Impulsmuster besprüht wird, das drei Zonen unterschiedlicher Längen besitzt, die unterschiedliche Sprühmengen erhalten;

6 eine Draufsicht mehrerer, auf einer Palette getragener Leiterplatten mit einem freien Zwischenraum zwischen zwei der Leiterplatten zeigt;

Die 7A und 7B kodiererbezogene Darstellungen der Spritzpistolenbetätigung für die vorliegende Erfindung zeigen; und

Die 7C und 7D kodiererbezogene Darstellungen der Spritzpistolenbetätigung für die bekannte Steuerung zeigen.

Bezugnehmend auf 1 ist eine schematische Darstellung eines Systems 10 zum Aufbringen einer Flussmittelschicht auf ein Substrat, wie zum Beispiel eine Leiterplatte 12 gezeigt. Das System 10 umfasst einen Zubringer 14 zum Transportieren der Leiterplatte 12 durch eine Flussmittelbeschichtungskammer 16 in eine Bewegungsrichtung, die durch den Pfeil 18 angezeigt ist. In der Beschichtungskammer 16 ist eine Spritzpistole 20 mit einer Düse 22 angeordnet und gibt ein Flüssigkeitssprühmuster 24 aus der Düse 22 aus. Ein Steuerungssystem 26 ist funktionell mit der Spritzpistole 20 verbunden, um die Pistole 20 intermittierend auf und zu zu tasten, um sich überlappende Abschnitte der unteren Fläche der Leiterplatte 12 in Reaktion auf die sich um eine vorgegebene Strecke durch die Beschichtungskammer 16 bewegende Leiterplatte 12 zu beschichten. Ein Übersprühungssammelsystem 28, das in der Beschichtungskammer 16 angeordnet ist, sammelt übersprühtes Flussmittel und gibt es durch eine Entlüftung 30 aus der Beschichtungskammer 16 aus.

Wie beim Stand der Technik ist die Flussmittelbeschichtungskammer 16 zwischen einer Montagestation (nicht dargestellt), an der elektronische Bauelemente 54 auf der Leiterplatte 12 montiert werden, wobei sich ihre in Durchgangsbohrungen 41 eingesetzte Leitungen 39 durch die Leiterplatte 12 erstrecken, wie es in den 2A, 2B und 2C gezeigt ist, und einer Vorheizstation (nicht gezeigt) direkt stromabwärts von der Beschichtungskammer 16 angeordnet, an der die Leiterplatte, nachdem sie mit einem Flussmittel beschichtet wurde, auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt wird, die eine Beschädigung durch einen hohen Wärmegradienten verhindert, der erzeugt wird, wenn die Leiterplatte durch eine konventionelle Schwalllötmaschine (nicht gezeigt) geführt wird.

Die Flussmittelbeschichtungskammer 16 ist mit einer Vorderwand 34 und einer Rückwand 32 ausgebildet, die mit einer Einlassöffnung 36 bzw. einer Auslassöffnung 38 versehen sind, durch die der Zubringer 14 führt. Der Zubringer 14 umfasst beabstandete, komplanare Förderketten 40 (von denen nur eine dargestellt ist), die sich in Bewegungsrichtung 18 bewegen. Die Ketten 40 tragen jeweils eine Vielzahl gleichmäßig beabstandeter Laschen 42, jeweils mit einem Finger 68 an ihrem Boden, der von der Kette, an der sie befestigt ist, nach innen ragt, so dass sie zu den mit den Laschen (nicht gezeigt) verbundenen Fingern zeigen, die durch die andere Kette (nicht gezeigt) getragen werden. Die Finger 44 dienen zum Ineinandergreifen mit gegenüberliegenden Rändern der Leiterplatte 12. Die Ketten 40 werden gemeinsam durch einen regelbaren Elektromotor (nicht gezeigt) angetrieben. Wenn die Ketten 40 in die durch den Pfeil 18 angezeigte Richtung angetrieben werden, wird jede Leiterplatte 12 durch die Flussmittelbeschichtungskammer 16 geführt und mit einem durch die Düse 22 der Spritzpistole 20 ausgegebenen Flüssigkeitssprühmuster 24 besprüht. Nach dem Verlassen der Flussmittelkammer 16 durch die Auslassöffnung 38 wird jede Leiterplatte 12 durch eine Vorheizkammer (nicht gezeigt) und dann durch den Lötschwall (nicht gezeigt) zum Löten transportiert.

Bezugnehmend auf die 1, 2A, 2B und 2C wird eine konventionelle Leiterplatte 12 aus einer Schicht aus Isoliermaterial, d. h. Epoxydharz, gebildet, die vordere und hintere Enden 46 bzw. 48 besitzt. Zwischen der komplanaren oberen Fläche 50 und der unteren Fläche 52 der Leiterplatte 12 erstrecken sich mehrere Durchgangsbohrungen 41. Jede Durchgangsbohrung 41 ist mit einer Metallschicht 43 überzogen, die mit einem Paar beabstandeter metallischer Bereiche (nicht gezeigt) verbunden ist, die auf den gegenüberliegenden Flächen 50 und 52 angeordnet sind. Auf einer oder beiden Flächen 50 und 52 sind Metallpfade (nicht dargestellt) zum selektiven Verbinden der metallischen Bereiche vorgesehen.

Auf der Oberseite 50 der Leiterplatte 12 sind mit Hilfe von durch die Druchgangsbohrungen 41 führenden Leitungen 39 Schaltungsbauelemente 54 montiert und festgelötet, um eine feste mechanische und elektrische Bindung zwischen jeder Leitung und der Metallschicht in jeder entsprechenden Durchgangsbohrung zu gewährleisten. Das Löten wird vorzugsweise automatisch ausgeführt, wie zum Beispiel, indem die Leiterplatte 12 über einen Schwall von geschmolzenem Lot in einer Schwalllötmaschine (nicht gezeigt) geführt wird, so dass der Lötschwall die untere Fläche 52 der Leiterplatte berührt und durch Benetzungskräfte in jede Durchgangsbohrung 41 hinauf gezogen wird, um die Leitungen 39 an der Leiterplatte zu befestigen.

Vor dem Löten wird Flussmittel auf die untere Fläche 52 der Leiterplatte 12 aufgetragen, so dass das Lot während des nachfolgenden Lötvorganges die Leitungen 39, die Metallschicht innerhalb der Durchgangsbohrungen 41 und die metallischen Bereiche benetzt. Um eine feste mechanische und elektrische Verbindung zwischen den Leitungen 39 und der Leiterplatte 12 zu gewährleisten, wird vorzugsweise Flussmittel in die Durchgangsbohrungen 41 gespritzt, nachdem die Leitungen bereits lagegerecht angeordnet sind.

Ein Hauptmerkmal dieser Erfindung ist die Anwendung einer Spritzpistole 20, die in der Beschichtungskammer 16 angeordnet ist, um ein Beschichtungsmaterial, wie zum Beispiel Flussmittel, vorzugsweise ein feststoffarmes oder reinigungsfreies Flussmittel, aufzutragen. Obwohl die Erfindung auf den Auftrag eines Flussmittels gerichtet ist, liegt es im Schutzbereich der Erfindung, andere Arten von flüssigen Beschichtungsmaterialien aufzutragen. Die Spritzpistole 20 ist eine Auf-/Zu-Vorrichtung und sprüht für den gleichen Zeitraum, über den sie geöffnet ist, das gleiche Flussmittelvolumen. Die Spritzpistole 20 kann ein Nordson-Modell A7A sein, das mit einer Nordson-Cross-Cut®-Düse ausgerüstet ist, die durch die Nordson Corporation of Westlake, Ohio, dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung, hergestellt wird. Die Spritzpistole 20 wendet ein Sprühbeschichtungsverfahren an, das druckluftloses Zerstäuben genannt wird, wobei die Flüssigkeit stromaufwärts von der Düsenöffnung unter hydrostatischen Druck gesetzt wird, so dass sie sich nach dem Austritt aus der Düsenöffnung in die Luft mit Umgebungsdruck ausdehnt, so dass sich der Flüssigkeitsstrom ausdehnt und allein durch die hydraulische Kraft zerstäubt wird. Die Spritzpistole 20 ist an einer Pistolenbefestigungshaltevorrichtung (nicht gezeigt) befestigt, um den Abstand und die Zentrierung der Pistolendüse 22 in Bezug auf die untere Fläche 52 der Leiterplatte 12 zu verändern.

Ein anderer Aspekt der Erfindung besteht darin, dass das Flussmittel pulsierend auf die untere Fläche 52 der Leiterplatte 12 aufgebracht wird, um zu gewährleisten, dass die Schicht gleichmäßig über die untere Fläche 52 der Leiterplatte ohne Erzeugen übermäßiger Übersprühung aufgetragen wird. Der pulsierende Auftrag in Kombination mit einer Hochdrucksprühwolke gewährleistet außerdem die wirksame Durchdringung der Durchgangsbohrungen 41 in der Leiterplatte 12, weil das Flussmittel auf jede Durchgangsbohrung in der Leiterplatte 12 aus mehr als einem Winkel auftritt, da sich die Leiterplatte bewegt und die Pistole 20 feststehend ist.

Wie in 1 dargestellt ist, wird die Leiterplatte 12 in Richtung des Pfeiles 18 transportiert. Die Leiterplatte 12 wird durch die Spritzpistole 20 mit dem Flussmittel besprüht, die wiederum durch das Steuerungssystem 26 gesteuert wird. Das Steuerungssystem 26 umfasst einen Sensor 56, der durch eine Leitung 58 an eine Steuerung 60 angeschlossen ist. Ein erster Abstand zwischen dem Sensor 56 und der Düse 22 der Spritzpistole 20 ist in die Steuerung 60 einprogrammiert. Noch typischer wird der erste Abstand zwischen dem Sensor 56 und dem Vorderrand 24A des Sprühmusters 24 eingestellt. Wenn das vordere Ende 46 der Leiterplatte 12 unter dem Sensor 56 hindurch läuft, wird der Sensor aktiviert, bis die hintere Kante 48 der Leiterplatte den Sensor passiert, wenn sich die Leiterplatte in Bewegungsrichtung 18 bewegt. Der Sensor 56 gibt durch die Leitung 58 ein Längensignal an die Steuerung 60, das einer zweiten Strecke entspricht, die gleich der Länge der Leiterplatte 12 ist. Der Sensor 56 ist stromaufwärts vom Standort der Spritzpistole 20 angeordnet, um zu verhindern, dass Übersprühung von der Spritzpistole 20 den Sensor beschichtet. Das Steuerungssystem 26 umfasst einen Kodieren 62, der neben dem Zubringer angeordnet ist und vorzugsweise direkt mit diesem verbunden ist. Der Kodierer 62 gibt durch die Leitung 64 eine Anzahl von Kodiererimpuls (ep) – Signalen an die Steuerung 60, die der Bewegungsstrecke des Zubringers 14 entsprechen.

In einer ersten Ausführungsform greift die Steuerung 60 durch die Leitung 68 auf ein Impulsprogramm eines konventionellen Mittels, wie zum Beispiel eines Computers 66, zu. Das Impulsprogramm ermöglicht es einem Bediener, den Abstand zwischen dem Sensor 56 und der Düse 22 einzugeben. Wenn es erwünscht ist, kann der Abstand zwischen dem Sensor 56 und der Position gemessen werden, in der der vordere Rand 24A des Sprühmusters 24 die Unterseite der Leiterplatte 12 berührt. Der Bediener gibt außerdem einen ausgewählten Zeitraum für das Auftasten der Spritzpistole 20 ein, und eine vorgegebene Anzahl von Kodiererimpulssignalen, die dem Abstand zwischen den Stellen auf der Leiterplatte 12 entsprechen, an denen die Spritzpistole aufgetastet und dann wiederum aufgetastet wird. Die vorgegebene Anzahl der Kodiererimpulssignale wird immer dann gezählt, wenn die Spritzpistole aufgetastet wird.

Während des Betriebes der ersten Ausführungsform wird das Steuerungssystem 26, wenn der erste Abstand zwischen dem Sensor 56 und dem Vorderrand 24A des Sprühmusters 24, der ausgewählte Zeitraum und die vorgegebene Anzahl der Kodiererimpulssignale bereits wie oben erwähnt in das Impulsprogramm eingegeben wurden, aktiviert, wenn eine Leiterplatte 12 durch den Zubringer 14 unter dem Sensor 56 bewegt wird. Der Sensor 56 wird dann aktiviert, um die Länge der auf dem Zubringer 14 getragenen Leiterplatte 12 zu messen und ein Längensignal auszugeben, das einem zweiten Abstand zwischen der Vorderkante 46 und der Hinterkante 48 der Leiterplatte auf dem Fließband 58 entspricht. Das Längensignal wird in die Steuerung 60 eingegeben, die in Reaktion darauf ein Triggersignal zum Auftasten der Spritzpistole 20 für den ausgewählten Zeitraum ausgibt, nach dem Bewegen der, Vorderkante 46 der Leiterplatte 12 um die erste Strecke. Dann, nach dem Bewegen der Leiterplatte 12 um eine Strecke, die der vorgegebenen Anzahl der Kodiererimpulssignale entspricht, die vom Auftasten der Spritzpistole 20 an gezählt werden, gibt die Steuerung 60 ein anderes Triggersignal für den ausgewählten Zeitraum aus und die Leiterplatte 12 bewegt sich um eine Strecke, die der vorgegebenen Anzahl der Kodiererimpulssignale entspricht, die vom letzten Triggersignal gezählt werden. Diese Triggersignalfolge wird wiederholt, bis sich die Leiterplatte 12 um eine Strecke bewegt, die dem vom Sensor 56 ausgegebenen Längensignal entspricht, wenn die Steuerung 60 das Ausgeben von Triggersignalen beendet, bis die nächste Leiterplatte unter dem Sensor 56 hindurch läuft, um die Folge nochmals zu wiederholen.

Das Steuerungssystem 26 hat den einmaligen Vorteil, dass die Leiterplatte 12 mit dem gleichen Flussmittelvolumen pro Längeneinheit unabhängig von der Geschwindigkeit des Zubringers 14 oder der Länge der Leiterplatte beschichtet wird. Dieses wird durch Vergleich der folgenden zwei Beispiele unter Anwendung beliebiger Abstände und Zeiten verständlich.

In Beispiel 1, das sich auf die erste Ausführungsform bezieht, ist der Zubringer 14 so eingestellt, dass er sich mit 100 Kodiererimpulsen pro Sekunde (ep/sec) bewegt. Der Kodierer 62 kann so eingestellt sein, dass sich der Zubringer 14 je 100 Kodiererimpulsen (ep) um 1 inch (2,54 cm) bewegt. Wie in den 2A und 7A gezeigt ist, wird die Spritzpistole 20 für einen ausgewählten Zeitraum von 50 Millisekunden (0,050 sec) nach dem Bewegen der Vorderkante 46 der Leiterplatte 12 um die erste Strecke, zum Beispiel 600 ep (6 inches (15,24 cm)), vom Sensor 56 zu der Stelle, wo der Vorderrand 24A des Sprühmusters 24 die Unterseite 52 der Leiterplatte berührt, aufgetastet. Die Sprühung ist somit 0,050 sec an und wird alle 50 ep wiederholt, während sich die Leiterplatte um 0,05 inches (0,127 cm) bewegt. Die Breite des Sprühmusters 24, d. h. zwischen dem Seitenrand 24A und 24B, beträgt typischerweise ungefähr 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite. Das Sprühmuster 24 ist zu Zwecken der Erläuterung schematisch so dargestellt, dass es breiter erscheint. Die Breite der auf die untere Fläche der Leiterplatte 12 in diesem Beispiel aufgetragenen Schicht beträgt somit 1,55 inches (3,937 cm). Nachdem sich die Leiterplatte 12 um eine Breite gleich 50 ep (0,5 inches (1,27 cm)) von der Position, an der die Pistole zu Beginn aufgetastet wurde, bewegt hat, wird die Spritzpistole 20 wiederum für 0,05 sec aufgetastet und der Zyklus oder die Folge wiederholt sich alle 50 ep. Der nächste Sprühimpuls wird wieder aufgetastet und beschichtet einen zweiten Abschnitt von 1,5 inches (3,81 cm) plus 0,05 inches (0,127 cm) der Leiterplattenbewegung, der den ersten Abschnitt überlappt. Da der Seitenrand des Sprühimpulses ungefähr 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite beträgt und da der zweite Sprühimpuls für 0,050 sec bei 0,5 inches (1,27 cm) vom Beginn des ersten Sprühimpulses an betätigt wird, werden sich die ersten und zweiten Abschnitte ungefähr um 1,0 inches (2,54 cm) überlappen.

In Beispiel 2, das sich auf die erste Ausführungsform bezieht, wie sie in 7B gezeigt ist, wird der Zubringer so eingestellt, dass er sich mit 200 ep/sec bewegt. Der Kodierer 62 bleibt eingestellt, so dass sich der Zubringer 14 je 100 Kodiererimpulsen (ep) um 1 inch (2,54 cm) bewegt. Die Spritzpistole 20 wird für einen ausgewählten Zeitraum von 50 Millisekunden (0,050 sec) nach dem Bewegen der Vorderkante 46 der Leiterplatte 12 um die erste Strecke, zum Beispiel 600 ep (6 inches (15,24 cm)) vom Sensor 56 zum Vorderrand 24A des Sprühmusters 24 aufgetastet. Die Sprühung ist somit an, während sich die Leiterplatte um 0,10 inches (0,254 cm) bewegt. Die Breite des Sprühmusters 24, d. h. zwischen dem Seitenrand 24A und 24B, beträgt typischerweise ungefähr 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite. Die Breite der auf die untere Fläche der Leiterplatte 12 in diesem Beispiel aufgetragenen Schicht beträgt somit 1,60 inches (4,064 cm). Nachdem sich die Leiterplatte 12 um eine Strecke gleich 50 ep (0,50 inches (1,27 cm)) von der Position, an der die Pistole zu Beginn aufgetastet wurde, bewegt hat, wird die Spritzpistole 20 wiederum für 0,050 sec aufgetastet und der Zyklus oder die Folge wiederholt sich alle 50 ep. Der nächste Sprühimpuls wird wieder aufgetastet und beschichtet einen zweiten Abschnitt von 1,5 inches (3,81 cm) plus 0,10 inches (0,254 cm) der Leiterplattenbewegung, der den ersten Abschnitt überlappt. Da der Seitenrand des Sprühimpulses ungefähr 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite beträgt und da der zweite Sprühimpuls für 0,050 sec bei 0,5 inches (1,27 cm) vom Beginn des ersten Sprühimpulses ausgelöst wird, werden sich die ersten und zweiten Abschnitte noch um ungefähr 1,0 inches (2,54 cm) überlappen.

Bei Anwendung der bekannten Steuerung, wie sie im Patent Nr. 5,415,337 beschrieben ist, gibt die Steuerung ein Triggersignal zum Auftasten der Spritzpistole 20 für eine ausgewählte Anzahl von Kodiererimpulsen aus und tastet dann die Spritzpistole für eine bestimmte Anzahl von Zählungen vom Kodierer 128 aus. Dieses setzt sich für eine vorprogrammierte Strecke fort. Das bekannte Steuerungssystem beschichtet die Leiterplatte 12 mit einem unterschiedlichen Flussmittelvolumen pro Längeneinheit in Abhängigkeit von der Zubringergeschwindigkeit. Dieses kann durch den Vergleich der folgenden zwei Beispiele unter Anwendung zufälliger Abstände und Zeiten ähnlich den zur Beschreibung der ersten Ausführungsform oben verwendeten Abstände und Zeiten verstanden werden.

In einem dritten Beispiel, das sich auf die bekannte Steuerung bezieht, wie es in 7C gezeigt ist, bleibt der Kodierer eingestellt, so dass sich der Zubringer je 100 Kodiererimpulsen (ep) um 1 inch (2,54 cm) bewegt und der Zubringer so eingestellt ist, dass er sich mit einer gewünschten Geschwindigkeit bewegt, wie zum Beispiel 100 ep/sec oder 1 inch pro Sekunde (2,54 cm/s). Bei dieser Geschwindigkeit erzeugt der Kodierer einen Kodiererimpuls je 0,01 inches (0,0254 cm) der Zubringerbewegung. Die Spritzpistole wird für 5 ep oder 0,05 inches (0,127 cm) der Zubringerbewegung aufgetastet. Der Zeitraum, den die Pistole geöffnet ist, beträgt 0,05 Sekunden. Dann schließt die Steuerung die Pistole für 50 ep oder 0,5 inches (1,27 cm) der Leiterplattenbewegung. Die Breite des Sprühmusters zwischen dem Seitenrand 24A und 24B beträgt 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite. Die Breite des auf einen ersten Abschnitt der unteren Fläche der Leiterplatte 12 aufgetragenen Schicht beträgt in diesem Beispiel somit 1,55 inches (3,937 cm). Nachdem sich die Leiterplatte 12 um eine Strecke gleich 50 ep (0,5 inches (1,27 cm)) von der Position, an der die Pistole zugetastet wurde, bewegt hat, wird die Spritzpistole 20 wiederum für 5 ep oder 0,05 inches (0,127 cm) der Zubringerbewegung aufgetastet und beschichtet einen zweiten Abschnitt von 1,5 inches (3,81 cm) plus 0,05 inches (0,127 cm) der Leiterplattenbewegung, der den ersten Abschnitt überlappt. Dann wird die Pistole für 50 ep zugetastet und der Zyklus oder die Folge wiederholt sich selbst, bis das Ende der Leiterplatte durch den Sensor ermittelt wird. Da der Seitenrand des Sprühimpulses ungefähr 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite beträgt und da der zweite Sprühimpuls für 0,05 inches (0,127 cm) nach dem Beginn des ersten Sprühimpulses ausgelöst wird, werden sich die ersten und zweiten Abschnitte noch um ungefähr 1,0 inches (2,54 cm) überlappen.

In einem vierten Beispiel, das die bekannte Steuerung betrifft, wie es in 7D gezeigt ist, bleibt der Kodierer eingestellt, so dass sich der Zubringer je 100 Kodiererimpulsen (ep) um 1 inch (2,54 cm) bewegt, und der Zubringer ist so eingestellt, dass er sich mit einer Sollgeschwindigkeit bewegt, wie zum Beispiel 200 ep/sec oder zwei inches (5,08 cm) pro Sekunde. Der Kodierer erzeugt je 0,01 inches (0,0254 cm) der Zubringerbewegung einen Kodiererimpuls. Die Pistole wird für 5 ep oder 0,05 inches (0,127 cm) der Zubringerbewegung aufgetastet. Beachte jedoch, dass die Pistole nur für 0,025 Sekunden im Vergleich mit 0,050 Sekunden im Beispiel 3 aufgetastet ist. Da sich das durch die Pistole im gleichen Zeitraum ausgegebene Flussmittelvolumen nicht verändert, wird in Beispiel 4 ungefähr die Hälfte des Flussmittelvolumens auf die gleiche Länge der Leiterplatte aufgetragen, wie es auf die Leiterplatte des Beispieles 3 beschichtet wurde, wo sich die Leiterplatte mit der halben Geschwindigkeit der Leiterplatte im Beispiel 4 bewegt. Die bekannte Steuerung setzt die Folge durch Schließen der Pistole für 50 ep oder 0,5 inches (1,27 cm) der Leiterplattenbewegung fort. Die Breite des Sprühmusters zwischen dem Seitenrand 24A und 24B beträgt 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite. Die Breite des auf einen ersten Abschnitt an der unteren Fläche der Leiterplatte 12 aufgetragenen Schicht beträgt in diesem Beispiel somit 1,55 inches (3,937 cm). Nachdem sich die Leiterplatte 12 um eine Strecke gleich 50 ep (0,5 inches (1,27 cm)) von der Position, an der die Pistole zugetastet wurde, bewegt hat, wird die Spritzpistole 20 wiederum für 5 ep oder 0,05 inches (0,127 cm) der Zubringerbewegung aufgetastet und beschichtet einen zweiten Abschnitt von 1,5 inches (3,81 cm) plus 0,05 inches (0,127 cm) der Leiterplattenbewegung, des den ersten Abschnitt überlappt. Dann wird die Pistole für 50 ep zugetastet und der Zyklus oder die Folge wiederholt sich selbst, bis zum Ende der vorprogrammierten Strecke. Da der Seitenrand des Sprühimpulses ungefähr 1,5 inches (3,81 cm) in der Breite beträgt und da der zweite Sprühimpuls für 0,05 inches (0,127 cm) nach dem Beginn des ersten Sprühimpulses ausgelöst wird, werden sich die ersten und zweiten Abschnitte noch um 1,0 inches (2,54 cm) überlappen. Wegen der erhöhten Geschwindigkeit des Zubringers wird jedoch nur die Hälfte der Flussmittelmenge auf die Unterseite der Leiterplatte aufgetragen.

Ein anderer Aspekt der ersten Ausführungsform ist die Fähigkeit, im Impulsprogramm eine Vorlaufstrecke mit einer gewünschten Anzahl von Kodiererimpulsen zu programmieren, die eine zusätzliche Strecke repräsentieren, um den sich die Leiterplatte bewegt, bevor die Spritzpistole aufgetastet wird. Dieses Merkmal ist nützlich, um die Breite des Sprühmusters zu berücksichtigen, so dass sich die Sprühwolke nicht als Übersprühung über die Vorderkante 46 der Leiterplatte 12 hinaus erstreckt. Dieses Merkmal ist auch nützlich, wenn verschiedene Leiterplatten 12 auf einer Palette 70 getragen werden, wie es in 3 gezeigt ist. Die Palette 70 hat eine vordere Führung 72 und eine hintere Führung 74 und die Leiterplatten 12 stoßen dazwischen aneinander. Um die vordere Führung 72 nicht zu besprühen, ist die Vorlaufstrecke so in das Impulsprogramm einprogrammiert, dass die Pistole nicht aufgetastet wird, bis sich die vordere Führung der Palette 70 um eine Anzahl von Kodiererimpulsen bewegt, die sowohl gleich dem vorgegebenen Abstand zwischen dem Sensor 56 und der Düse 22 plus der Breite der vorderen Führung 72 ist. Außerdem kann das Impulsprogramm eine Nachlaufstrecke mit einer gewünschten Anzahl Kodiererimpulse umfassen, die die Breite der hinteren Führung 74 repräsentieren. Um die hintere Führung 74 nicht zu besprühen, ist die Nachlaufstrecke so in das Impulsprogramm programmiert, dass die Pistole 20 nicht aufgetastet wird, wenn sich die Palette 70 um eine zweite Strecke zwischen der Vorderkante 46 und der Hinterkante 48 der Leiterplatte 12 minus der Nachlaufstrecke bewegt.

Ein anderes Merkmal der ersten Ausführungsform ist das Vorsehen eines minimalen Triggerabstandes in den Kodiererimpulsen. Wenn der Sensor 56 bei dem minimalen Triggerabstand ein- und ausschaltet, wird das Signal ignoriert und beeinflusst nicht die Steuerfunktion der Steuerung 60. Wenn eine Leiterplatte 12 zum Beispiel einen offenen Bereich besitzt, dessen Länge geringer ist als der minimale Triggerabstand, ist das Signal vom Sensor 56, das die Anwesenheit der Vorderkante anzeigen würde, kleiner als der minimale Triggerabstand und aktiviert die Steuerung 60 nicht.

In einer zweiten Ausführungsform greift die Steuerung 60 durch die Leitung 68 auf ein Impulsprogramm mit einem Mustersteuerungsmodus von einem konventionellen Mittel, wie zum Beispiel einem Computer 66, zu. Das Impulsprogramm mit dem Mustersteuerungsmodus ermöglicht es einem Bediener, ein Impulsmuster von mehreren Zonen einzugeben, die jeweils ein unterschiedliches Impulsmuster haben (Zeitraum, für den die Pistole aufgetastet ist, und vorgegebene Anzahl von Kodiererimpulssignalen für die Länge jeder Zone), das auf die Leiterplatte zu sprühen ist. Nach dem Sprühen des Impulsmusters, wiederholt sich das Impulsmuster selbst bis zum Ende der Leiterplatte. Während das Impulsmuster in einer typischen Anwendung zwei oder drei unterschiedliche, in das Impulsprogramm mit dem Mustersteuerungsmodus einprogrammierte Zonen umfasst, ist es möglich, je nach Erfordernis zusätzliche Impulsmusterzonen zu programmieren. Das Impulsprogramm mit dem Mustersteuerungsmodus ermöglicht es außerdem einem Bediener, eine vorgegebene Anzahl von Kodiererimpulssignalen einzugeben, die einem zweiten Abstand zwischen der Vorderkante 46' und der Hinterkante 48' der Leiterplatte 12' entspricht, wie es in 4 gezeigt ist. In der gesamten Beschreibung stellen mit Strich versehene Zahlen Strukturelemente dar, die im Wesentlichen identisch mit den Strukturelementen sind, die durch die gleiche Zahl ohne Strich dargestellt werden.

Während des Betriebes der zweiten Ausführungsform wird das Steuerungssystem 26 aktiviert, wenn der Zubringer 14 eine Leiterplatte 12' unter den Sensor 56 bewegt, nachdem bereits wie oben angegeben der erste Abstand zwischen dem Sensor 56 und der Düse 22 oder dem vorderen Rand 24A des Sprühmusters 24, der ausgewählte Impulszeitraum und die vorgegebene Anzahl der Kodiererimpulssignale für jede der mehreren in 4 gezeigten Zonen A, B, C des Impulsmusters in das Impulsprogramm eingegeben wurden. Der Sensor 56 wird dann aktiviert, um die Vorderkante 46' der auf dem Zubringer 14 getragenen Leiterplatte 12' zu ermitteln und ein Sensorsignal in die Leitung 58 auszugeben. Das Sensorsignal wird in die Steuerung 60 eingegeben, die in Reaktion darauf ein erstes Triggersignal zum Auftasten der Spritzpistole 20 für einen ersten Zeitraum während der Bewegung der Leiterplatte 12' für eine erste vorgegebene Anzahl von Kodiererimpulsen ausgibt, die der Länge der ersten Zone A entspricht, dann ein zweites Triggersignal zum Auftasten der Spritzpistole 20 für einen zweiten Zeitraum während der Bewegung der Leiterplatte für eine zweite vorgegebene Anzahl von Kodiererimpulsen, die der Länge der zweiten Zone B entspricht, und dann ein drittes Triggersignal zum Auftasten der Spritzpistole 20 für einen dritten Zeitraum während der Bewegung der Leiterplatte für eine dritte vorgegebene Anzahl von Kodiererimpulsen, die der Länge der dritten Zone C entspricht, ausgibt. Das Programm wiederholt dann die Folge und wendet dann das Impulsmuster für die nächste, unter dem Sensor 56 hindurchlaufende Leiterplatte an.

Ein anderer Aspekt der zweiten Ausführungsform ist die Fähigkeit, in dem Impulsprogramm eine Vorlaufstrecke mit einer gewünschten Anzahl von Kodiererimpulsen zu programmieren, die eine zusätzliche Strecke repräsentiert, um die sich die Leiterplatte 12' bewegt, bevor die Spritzpistole 20 aufgetastet wird. Dieses Merkmal ist nützlich, um die Breite des Sprühmusters zu berücksichtigen, so dass die Sprühwolke die Vorderkante 46' der Leiterplatte 12' nicht als Übersprühung kreuzt. Dieses Merkmal ist außerdem nützlich, wenn verschiedene Leiterplatten 12' auf einer Palette 70' getragen werden, wie es in 5 dargestellt ist. Die Palette 70' hat eine vordere Führung 72' und eine hintere Führung 74', und die Leiterplatten 12' stoßen dazwischen aneinander. Um die vordere Führung 72' nicht zu besprühen, ist die Vorlaufstrecke so in das Impulsprogramm mit dem Mustersteuerungsmodus einprogrammiert, dass die Spritzpistole nicht aufgetastet wird, bis die vordere Führung 72' der Palette 70' sich um eine Anzahl von Kodiererimpulsen bewegt, die gleich dem vorgegebenen Abstand vom Sensor 56 zur Düse 22 plus der Breite der vorderen Führung ist. Außerdem kann das Impulsprogramm mit dem Mustersteuerungsmodus eine Nachlaufstrecke mit einer gewünschten Anzahl von Kodiererimpulsen umfassen, die die Breite der hinteren Führung 74' repräsentiert. Um die hintere Führung 74' nicht zu besprühen, ist die Nachlaufstrecke so in das Impulsprogramm programmiert, dass die Pistole nicht aufgetastet wird, wenn sich die Palette 70' um einen zweiten Abstand zwischen der Vorderkante 46' und der Hinterkante 48' der Leiterplatte 12' abzüglich der Nachlaufstrecke bewegt.

Ein anderes Merkmal des Impulsprogramms mit dem Mustersteuerungsmodus ist das Vorsehen eines minimalen Triggerabstandes in den Kodiererimpulsen. Wenn der Sensor 56 bei dem minimalen Triggerabstand ein- oder ausschaltet, wird das Signal ignoriert und beeinflusst nicht die Steuerungsfunktion der Steuerung 60. Wenn zum Beispiel die Leiterplatten 12' so auf die Palette 70' aufgelegt sind, dass zwischen der Hinterkante 48' der Leiterplatte 12' und der Vorderkante 46' der benachbarten Leiterplatte ein freier Raum 76 besteht, wie es in 6 gezeigt ist, beendet die Steuerung nicht das Auftasten der Pistole, weil die Länge des freien Zwischenraumes geringer ist als der minimale Triggerabstand. In einem anderen Beispiel, wenn die Breite der hinteren Führung 74' geringer ist als der minimale Triggerabstand, ist das Signal vom Sensor 56 kleiner als der minimale Triggerabstand und aktiviert nicht die Steuerung 60.

Es ist offensichtlich, dass ein System und ein Verfahren zum Auftragen einer Flussmittelbeschichtung auf eine Leiterplatte vorgesehen wird, das die zuvor aufgeführten Aufgaben, Mittel und Vorteile erfüllt. Gemäß einer Ausführungsform steuert ein Steuerungssystem eine Spritzpistole zum Auftrag einer gleichmäßigen Flussmittelbeschichtung auf eine Leiterplatte oder mehrere unterschiedlich lange Leiterplatten unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der sich die Leiterplatte (n) durch die Beschichtungskammer bewegt/bewegen. In einer zweiten Ausführungsform tastet das Steuerungssystem die Spritzpistole in einem Impulsprofil auf und zu, das eine Vielzahl Zonen auf einer Leiterplatte mit Flussmittelsprühmustern unterschiedlicher Länge und Dicke beschichtet.


Anspruch[de]
  1. System (10) zum Steuern des Auftrags eines Beschichtungsmateriales auf ein Substrat (12, 12') mit einer Vorderkante (46, 46') und einer Hinterkante (48, 48'), wobei das System einen Zubringer (14) zum Transportieren des Substrates (12) in eine Bewegungsrichtung, eine benachbart zum Zubringer (14) angeordnete Spritzpistole (20), wobei die Spritzpistole (20) ein Sprühmuster aus Beschichtungsmaterial zum Auftrag auf das Substrat (12, 12') ausgibt, einen benachbart zum Zubringer (14) angeordneten Kodierer (62) zum Ausgeben einer Anzahl von Impulssignalen, die mit der Verschiebungsstrecke des Zubringers (14) korreliert sind, einen benachbart zum Zubringer (14) und stromaufwärts der Spritzpistole (20) in einem ersten Abstand angeordneten Sensor (56) und eine Steuerung (60) umfasst, die mit der Spritzpistole (20), dem Kodierer (62) und dem Sensor (65) funktionell verbunden ist, wobei die Steuerung (60) die Impulssignale vom Kodierer (62) empfängt und auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um die erste Strecke folgend ein Triggersignal an die Spritzpistole (20) gibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (56) zum Messen der Länge des Substrates (12, 12') und zum Ausgeben eines Längensignals dient, das der Länge des Substrates entspricht, wobei die Steuerung (60) das Längensignal vom Sensor (56) empfängt und die Steuerung so programmiert ist, dass sie mindestens eine erste und eine zweite Vielzahl von Triggersignalen an die Spritzpistole (20) ausgibt, wobei die erste Vielzahl der Triggersignale während eines Zeitraumes ausgegeben wird, der mit der Länge eines ersten Abschnittes (A) des Substrates (12, 12') korreliert ist, jedes der ersten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates (12, 12') um eine erste vorgegebene Strecke folgend beginnt und eine erste vorgegebene Zeitlänge dauert, und die zweite Vielzahl der Triggersignale während eines Zeitraumes ausgegeben wird, der mit der Länge eines zweiten Abschnittes (B) des Substrates (12, 12') korreliert ist und auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um eine Strecke folgend beginnt, die gleich dem ersten Abschnitt (A) ist, jedes der zweiten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates (12, 12') um eine zweite vorgegebene Strecke folgend beginnt und eine zweite vorgegebene Zeitlänge dauert.
  2. System gemäß Anspruch 1, bei dem die erste vorgegebene Strecke nicht gleich der zweiten vorgegebenen Strecke ist.
  3. System gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die erste vorgegebene Zeitlänge nicht gleich der zweiten vorgegebenen Zeitlänge ist.
  4. System gemäß einem vorhergehenden Anspruch, bei dem die Spritzpistole (20) nur während des Empfanges der ersten und zweiten Vielzahl der Triggersignale angeschaltet ist.
  5. System gemäß einem vorhergehenden Anspruch, bei dem die erste Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um die erste Strecke zuzüglich einer zusätzlichen Strecke folgend beginnt.
  6. System gemäß einem vorhergehenden Anspruch, bei dem die zweite Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um eine Strecke folgend endet, die gleich der Länge des Substrates abzüglich einer zusätzlichen Strecke ist.
  7. System gemäß einem vorhergehenden Anspruch, bei dem die Steuerung (60) eine sich wiederholende Folge mindestens der ersten und zweiten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um die erste Strecke folgend ausgibt.
  8. Verfahren zum Steuern des Auftrags eines Beschichtungsmateriales auf ein Substrat (12, 12') mit einer Vorderkante (46, 46') und einer Hinterkante (48, 48'), wobei das Verfahren die Schritte des Bestimmens einer ersten Strecke von einem Sensor (56) zu einer Spritzpistole (20), des Beförderns des Substrates (12, 12') auf einem Förderer (14) zum Sensor (56) und zur Spritzpistole (20), des Ausgebens einer Anzahl von Impulssignalen, die mit der Verschiebungsstrecke des Förderers korreliert sind, des Ausgebens eines Triggersignals in Reaktion auf ein Signal vom Sensor (56) und die Impulssignale, und des Steuerns der Arbeitsweise der Spritzpistole (20) in Reaktion auf das Triggersignal umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren umfasst: Messen der Länge des Substrates (12, 12') auf dem Förderer (14) und Ausgeben eines Längensignals, das der Länge des Substrates entspricht; dass in Reaktion auf das Längensignal und die Impulssignale mindestens eine erste und zweite Vielzahl von Triggersignalen ausgegeben wird, wobei die Arbeitsweise der Spritzpistole (20) in Reaktion auf die erste und zweite Vielzahl der Triggersignale gesteuert wird; und dass die erste Vielzahl der Triggersignale während eines Zeitraumes ausgegeben wird, der mit der Länge eines ersten Abschnittes korreliert ist und auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um die erste Strecke folgend beginnt, wobei jedes der ersten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates um eine erste vorgegebene Strecke folgend beginnt und eine erste vorgegebene Zeitlänge dauert, und die zweite Vielzahl der Triggersignale während eines Zeitraumes ausgegeben wird, der mit der Länge eines zweiten Abschnittes (B) des Substrates (12, 12') korreliert ist und auf das Verschieben der Vorderkante (46, 46') des Substrates (12, 12') um eine Strecke folgend beginnt, die gleich dem ersten Abschnitt ist, wobei jedes der zweiten Vielzahl der Triggersignal auf das Verschieben des Substrates um eine zweite vorgegebene Strecke folgend beginnt und eine zweite vorgegebene Zeitlänge dauert.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, umfassend den Schritt des Beginns der ersten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates um die erste Strecke zuzüglich einer zusätzlichen Vorlaufstrecke folgend.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 8 oder 9, umfassend den Schritt des Beendens der zweiten Vielzahl der Triggersignale auf das Verschieben des Substrates um eine Strecke folgend, die gleich der Länge des Substrates abzüglich einer zusätzlichen Nachlaufstrecke ist.
  11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem die Steuerung eine dritte Vielzahl von Triggersignalen ausgibt, die jeweils auf das Verschieben des Substrates um eine dritte vorgegebene Strecke folgend beginnen und eine dritte vorgegebene Zeitlänge dauern.
  12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem das Beschichtungsmaterial eine Lötmittelbeschichtungsflüssigkeit und das Substrat eine Leiterplatte ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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