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Dokumentenidentifikation DE69817434T2 24.06.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000872639
Titel Auf einer Schmelzwanne für thermoplastische Werkstoffe befestigter Pumpenträger und Befestigungsstruktur dafür
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Reifenberger, Mark G., Norcross, Georgia 30092, US;
Harben, William A., Dacula, Georgia 30243, US
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69817434
Vertragsstaaten CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.04.1998
EP-Aktenzeichen 981065394
EP-Offenlegungsdatum 21.10.1998
EP date of grant 27.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.06.2004
IPC-Hauptklasse F04C 2/10
IPC-Nebenklasse B05C 11/10   B29B 13/02   

Beschreibung[de]
1. Anwendungsgebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Schmelzen und Austeilen von thermoplastischen Materialien, wie z. B. thermoplastischen Klebstoffen, die auch „heiss-schmelzende" Klebstoffe genannt werden. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Pumpenbefestigungsvorrichtung, die sich abwärts in einen Schmelzbehälter erstreckt, und die eine vertikale Pumpenwelle trägt, die eine nahe dem Boden des Schmelzbehälters angeordnete Pumpe antreibt. Die Pumpenbefestigungsvorrichtung ist so konfiguriert, dass sie das Traglager der Pumpenwelle in einer Ausdrehung oberhalb der Oberkante des Schmelzbehälters trägt und die offene Bereiche besitzt, durch das geschmolzene Material mit der Antriebswelle in Berührung kommt, um eine Rührwirkung auf das geschmolzene Material auszuüben.

2. Stand der Technik

Der Stand der Technik kennt zahlreiche Arten von Vorrichtungen zur Konvertierung thermoplastischer oder sogenannter „heissschmelzender" Materialien aus einer festen Phase in eine geschmolzene flüssige Phase. Das geschmolzene Material wird im geschmolzenen Zustand in ausreichender Menge in einem Behälter bevorratet, um ein oder mehrere Auftrage- oder Aufgabe-Geräte zu versorgen. Im Laufe der Zeit sind zahlreiche Konstruktionsverbesserungen gemacht worden, um die Wirksamkeit des Schmelzbehälters zu erhöhen und die durch die Bevorratung des Materials über eine längere Zeit in der geschmolzenen Phase bestehenden Verkohlungs- oder Oxidations-Probleme zu reduzieren.

Es wurde ein gitterartiges heiss-schmelzendes Auftragegerät vorgeschlagen, dass in der Lage ist, einen sehr hohen Durchsatz thermoplastischen Materials in einer sehr kurzen Zeit zu schmelzen, so dass das geschmolzene Material nicht für längere Zeit in einem geschmolzenen Zustand gehalten werden muss, wodurch eine Zersetzung des Materials resultieren könnte. Ein typisches gitterartiges Auftragegerät ist im US-Patent Nr. 3.964.645 beschrieben. Andere Beispiele sind in US-Patent Nr. 3.981.416, 4.474.311, 4.485.942, 4.667.850, und 4.821.922 beschrieben. Kontinuierliche Bemühungen die Schmelzvorrichtungen zu verbessern, haben zu der vorliegenden Erfindung geführt.

3. Aufgabe der Erfindung

Primäre Aufgabe der Erfindung ist, eine Heiss-Schmelz-Vorrichtung vorzuschlagen, die einfach zu fertigen und zu montieren ist, und die gegenüber den komplizierteren Geräten zu niedrigeren Kosten hergestellt werden kann.

Fern ist es Aufgabe der Erfindung, eine Heiss-Schmelz-Vorrichtung vorzuschlagen, die eine Pumpentragvorrichtung besitzt, die mit der rotierenden Pumpenantriebswelle derart zusammenwirkt, dass sie eine Mischeinrichtung für das im Schmelzbehälter enthaltene geschmolzene flüssige Material bildet.

Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, durch die Schaffung einer Ausdrehung zur Aufnahme des Traglagers der Pumpenantriebswelle oberhalb der Oberkante des Schmelzbehälters die Notwendigkeit einer elastischen Dichtung am Traglager der Pumpenantriebswelle an der Oberkante des Schmelzbehälters zu eliminieren.

Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden in grösserem Detail aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den anhängenden Zeichnungen ersichtlich.

4. Lösung der erfindungsgemässen Aufgabe

Zur Lösung der erfindungsgemässen Aufgabe schlägt die Erfindung eine Pumpenbefestigungsvorrichtung zur Halterung einer Pumpe und einer Pumpenantriebswelle in dem Schmelzbehälter gemäss Anspruch 1 vor.

Bevorzugte Ausführungsformen und Anwendungen sind in den anhängenden Ansprüchen definiert.

5. Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen beispielhaft für bevorzugte Ausführungsformen beschrieben. Es zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht einer kompletten Schmelzvorrichtung zum Schmelzen und Verteilen thermoplastischen Materials;

2 einen Längsschnitt eines Gehäuses und Schmelzbehälters gemäss 1, der zeigt, dass sich die Pumpenbefestigungsvorrichtung abwärts in dem Schmelzbehälter erstreckt, und dass sie eine Ausdrehung zur Aufnahme des Traglagers oberhalb der Oberkante des Schmelzbehälters besitzt;

3 einen vergrösserter fragmentarischer Längsschnitt des Traglagers der Welle gemäss 2;

4 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Pumpenmotors, der Pumpenbefestigungsvorrichtung und der Pumpe für den kompletten Schmelzbehälter gemäss 1 und 2;

5 eine perspektivische Ansicht der Pumpenbefestigungsvorrichtung gemäss 2;

6 eine Seitenansicht der Pumpenbefestigungsvorrichtung gemäss 5;

7 eine Bodenansicht der Pumpenbefestigungsvorrichtung gemäss 6;

8 eine Draufsicht der Pumpenbefestigungsvorrichtung gemäss 6;

9 einen Längsschnitt 9-9 der Pumpenbefestigungsvorrichtung gemäss 6;

10 einen Querschnitt 10-10 der Pumpenbefestigungsvorrichtung gemäss 6; und

11 einen Querschnitt ähnlich 10, der die durch die Rotation der Pumpenwelle relativ zu vertikalen Säulen der Pumpenbefestigungsvorrichtung erzeugten Strömungslinien des geschmolzenen Materials zeigt.

In den Zeichnungen und insbesondere in 1 ist eine komplette Schmelzvorrichtung zum Schmelzen und verteilen thermoplastischen Materials durch die Bezugszahl 10 gekennzeichnet. Die Vorrichtung 10 besitzt ein Gehäuse 12, das auch als Gehäuse für den Schmelzbehälter dient, wie später anhand 2 beschrieben wird. Ein aufklappbarer Deckel 14 ist mit Scharnieren an der Oberkante des Gehäuses 12 befestigt. Eine von einem elektrischen Motor 18 angetriebene Pumpe 16 ist an einem Ende des Gehäuses 12 angeordnet. Auf dem Gehäuse 12 ist eine Pumpenhaube 19 angeordnet, die die Pumpe 16 und den Motor 18 abdeckt.

Am gegenüber liegenden Ende des Gehäuses 12 ist eine elektrische Regelungsbox 20 angeordnet, die nicht weiter detailliert beschrieben wird, da sie nicht Teil der Erfindung ist.

An einer Seite des Gehäuses 12 ist eine Anschlussöffnung 22 angeordnet. Aus der Anschlussöffnung 22 ragen Anschlüsse für Schläuche 24, eine Druckregelung 26, eine Drainage 28 und eine Filtereinheit 30 heraus.

Gemäss 2 ist ein Schmelzbehälter 32 an der Decke 34 des Gehäuses 12 aufgehängt; zwischen der Oberkante 38 des Schmelzbehälters 32 und der Gehäusedecke 34 ist eine steife Isolierplatte 36 eingeklemmt. Das Gehäuse 12 ist gemäss 1 und 2 weitgehend rechteckförmig. Es ist aus dickkalibrigem Metall gestanzt, um das Gewicht des Schmelzbehälters 32 zu tragen. Das Gehäuse 12 besitzt ein Seitenwandpaar 40 von denen eine in 2 dargestellt ist und eine Stirnwand 42. Das gegenüber liegende Ende des Gehäuses 12 kann ebenfalls eine Stirnwand (nicht dargestellt) zur Trennung des Innenraumes des Gehäuses von der elektrischen Regelungsbox 20 besitzen. Die Innenseiten der Wände des Gehäuses 12 sind vorzugsweise mit flexiblen Isoliermatten beschichtet, wie z. B. der Isoliermatte 44. Diese Isolierung reduziert die Wärmeverluste durch das Gehäuse 12 und hält eine effektivere Temperatur im Schmelzbehälter 32 aufrecht.

Das Gehäuse 12 besitzt einen entfernbaren Boden 46 und vier an jeder Ecke angeordnete elastische Füsse 48 als Schwingungsdämpfer.

Der Schmelzbehälter 32 besitzt an jeder seiner Ecken eine geschützte Befestigungslasche 50. Jede Befestigungslasche 50 dient zur Aufnahme eines sich vertikal erstreckenden Bolzens 52, der mit einer auf der Gehäusedecke 34 angeordneten Mutter 54 in Eingriff steht. Ein Stapel von „Belleville" Federringe 65 ist auf jedem Bolzen 52 zwischen der Unterseite der Lasche 50 und dem Bolzenkopf angeordnet. Die Unterlegscheiben 56 klemmen den Schmelzbehälter 32 dicht gegen die Isolierplatte 36 und kompensieren die thermische Expansion und Kontraktion der Bolzen 52.

Der Schmelzbehälter 32 besitzt Seitenwände 58, von denen eine in 2 dargestellt ist und Stirnwände 60 und 62. Der Schmelzbehälter 32 besitzt einen geneigten Boden 64, der diagonal von einer hohen Ecke zu einer niedrigen Ecke, wie auf der rechten Seite des Behälters 32 in 2 dargestellt, abfällt. Der Behälterboden 64 besitzt sinusförmig eingebettete elektrische Widerstandsheizdrähte 66, die die Wärme zum Schmelzen des thermoplastischen Materials in den Behälter liefern. Solche Heizdrähte sind bei diesen Arten der Schmelzbehälter Stand der Technik und werden daher nicht mehr detaillierter beschrieben. Mehrere Rippen 68 ragen vom Behälterboden 64 aufwärts und dienen zur Erhöhung der Wärmeübertragung von dem Behälterboden 64 an das geschmolzene Material im Behälter 32.

In der niedrigeren Ecke des Schmelzbehälter 32 ist eine Pumpengrube 70 angeordnet, die unterhalb des Schmelzbehälterbodens 64 liegt.

Die Pumpenanordnung 16 ist mittels einer an der Behälterdecke 34 befestigten Antriebsbefestigung 74 in einer Pumpeneinbauöffnung 72 in der Behälterdecke 34 befestigt. Die Pumpe 16 erstreckt sich abwärts bis in die Nähe der Pumpengrube 70. Im Betrieb saugt die Pumpe 16 geschmolzenes Material aus der Pumpengrube 70 an und drückt es durch ein Fallrohr 76 in ein Verteilerelement 78, von wo aus es die Filtereinheit 30 durchströmt und dann durch einen Kanal (nicht dargestellt) zu den Schlauchanschlüssen 24 fliesst.

In 3 ist die Pumpenanordnung 16 in einer vergrösserten fragmentarischen Ansicht gemäss 2 dargestellt. Die Pumpenanordnung 16 wird von der Antriebsbefestigung 74 in der Pumpeneinbauöffnung 72 gehalten. Die Antriebsbefestigung 74 besitzt eine aufwärts ragende zylindrische Ausdrehung 80, die das obere Ende eines Pumpentragelementes 82 aufnimmt, das durch Schrauben 84 mit der Antriebsbefestigung 74 verbunden ist. Eine steife Isolierplatte 86 ist auf dem Pumpentragelement 82 angeordnet, um eine Wärmeübertragung aus dem Schmelzbehälter 32 zur Antriebsbefestigung 74 und dem Antriebsmotor 18 zu verhindern.

Eine Pumpenantriebswelle 88 ist drehbar in dem Pumpentragelement 82 gelagert und erstreckt sich vertikal zwischen zwei vertikalen Säulen 90 und 92, die sich zwischen einem Oberteil 94 und einem Unterteil 96 gemäss 5 erstrecken, die später detailliert beschrieben werden. Das obere Ende der Welle 88 erstreckt sich von dem Oberteil 94 des Pumpentragelementes 82 aufwärts durch die Antriebsbefestigung 74 in eine Kupplungshülse 98, wo es mittels Passfedern 102 und 104 mit einer Antriebswelle 100 des Motors 18 verbunden ist.

Die Pumpenantriebswelle 88 erstreckt sich durch eine Bohrung 105 im Oberteil 94 und bildet mit diesem ein Traglager, das in der Ausdrehung 80 oberhalb der Gehäusedecke 34 angeordnet ist. Da das Traglager oberhalb oder Gehäusedecke 34 angeordnet ist, ist es oberhalb des Spiegels des geschmolzenen Materials im Schmelzbehälter 32 angeordnet, so dass keine elastische Dichtung erforderlich ist, um zu verhindern, dass geschmolzenes Material im Traglagerbereich der Antriebswelle 88 austritt.

4 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung der Pumpe 16 und des Motors 18, um zu veranschaulichen, in welcher Weise die verschiedenen Teile zueinander passen. Der Motor 18 besitzt an seinem unteren Ende ein Getriebe 106; die Antriebswelle 100 erstreckt sich von dem Getriebe 106 weg. Eine Kupplung 108 verbindet die Antriebswelle 100 mit der Pumpenantriebswelle 88 als alternative Ausführungsform zur Verbindung durch die Kupplungshülse 98 gemäss 3. Der Motor 18 und das Getriebe 106 sind mittels Schrauben 110 an der Antriebsbefestigung 74 befestigt. Die Antriebsbefestigung 74 ist ihrerseits mit Schrauben 84 an der Behälterdecke 34 befestigt. Die Pumpenantriebswelle 88 erstreckt sich von der Kupplung 108 durch die Antriebsbefestigung 74 und dann durch die Isolierplatte 86 und durch das Pumpentragelement 82, wo es drehbar mit einem Getriebeelement 112 in Eingriff kommt, das in eine zylindrischen Ausdrehung 114 des Unterteils 96 passt. Als Getriebeelement 112 wird eine als „Gerotor"-Getriebeelement bekannte Ausführungsform bevorzugt. Die Strömung des flüssigen Materials durch die Pumpe wird durch die Zusammenwirkung der rotierenden Getriebe erzeugt. Die zylindrische Ausdrehung 114 besitzt eine nierenförmige Vertiefung 115, die mit dem Getriebeelement 112 in Eingriff steht. Das Getriebeelement 112 wird von einer Pumpenstirnplatte 116 in der Ausdrehung 114 gehalten; die Pumpenstirnplatte 116 wird von Schrauben 118 gehalten, die in Gewindelöcher 119 im Unterfeil 96 des Pumpentragelementes 82 eingeschraubt sind. Das bereits früher erwähnte Fallrohr 76 ist mit einer Austrittsöffnung 120 in der Stirnplatte 116 verbunden; sein entgegengesetztes Ende ist über den Filter 30 mit dem Verteilerelement 78 verbunden.

Zu Illustrationszwecken ist ein „Geroton" Pumpentyp dargestellt, der ineinander greifende Getriebeelemente besitzt, um das geschmolzene Material aus der Pumpengrube 70 in das Verteilerelement 78 zu pumpen; es können jedoch auch andere Pumpentypen diese Funktion erfüllen.

Nachstehend wird das Pumpentragelement 82 detaillierter beschrieben; die vertikal Säulen 90 und 92 haben einen prismaförmigen oder keilförmigen Querschnitt, wobei eine scharfe Kante des Keils jeder Säule gemäss 11 in dichte Nähe zu der rotierenden Antriebswelle 88 kommt. Diese funktionale Beziehung der Antriebswelle 88 und der Säulen 90 und 92 erzeugt ein spezielles Strömungsfeld des geschmolzenen Materials im Schmelzbehälter 32, wenn die Antriebswelle 88 rotiert. Dieses Strömungsfeld ist in 11 durch die Pfeile 122 dargestellt. Die Nähe der Säulen 90 und 92 zu der rotierenden Antriebswelle 88 schafft eine Abstreifwirkung, die eine überschüssige Materialanlagerung an der Welle 88 und auch ein Aufkriechen des Materials an der Welle 88 und ein Aussickern des Materials im Traglagerbereich, in dem die Welle 88 sich durch die Bohrung 105 erstreckt, verhindert. Die Rotation der Welle 88 hält das geschmolzene Material in dem Schmelzbehälter in rührender Bewegung und reduziert dadurch das Risiko des Verkohlens des Materials, das andernfalls auftreten könnte, wenn das Material für einige Zeit ungerührt im Schmelzbehälter 32 gelassen würde.

Gemäss 10 ist die Bohrung 105 um einen Abstand „d" von der axialen Mittellinie des Pumpentragelementes 82 versetzt. In gleicher Weise ist die Bohrung 105a durch das Unterteil 96 versetzt, so dass die Antriebswelle 88, wenn sie in dem Pumpentragelement 82 positioniert ist, exakt axial ausgerichtet ist, um mit den Getriebeelementen des Getriebes 112 in Eingriff zu kommen. Bei einigen anderen Getriebearten braucht diese Versetzung der Antriebswelle 88 evtl. nicht erforderlich zu sein.

Während eine spezielle Konfiguration einer Pumpenbefestigungsvorrichtung, wie das hier beschriebene Pumpentragelement 82 so angeordnet ist, dass das Oberteil 94 des Tragelementes 82 gemäss 3 in einer Ausdrehung 80 oberhalb der Oberkante 38 des Gehäuses 12 angeordnet ist, kann das gleiche Pumpentragelement ebenso fluchtend mit der Oberkante 38 des Schmelzbehälters angeordnet werden. Bei einer solchen Anordnung kann ein elastischer Dichtring erforderlich sein, um zu verhindern, dass geschmolzenes Material an der Antriebswelle 88 aufkriecht und aus der Bohrung 105 aussickert.

Es ist ferner zu beachten, dass das Konzept einer zurückgesetzten Antriebsbefestigung 74 auch bei anderen Pumpentrageiement-Konfigurationen als dem in 5 gezeigten Pumpentragelement 82 anwendbar ist.

Es ist offensichtlich, dass diese und andere Modifikationen der hier beschriebenen Pumpenbefestigungs-Vorrichtung möglich sind, ohne vom Gegenstand der Erfindung abzuweichen.

6. Zusammenfassung

Vorrichtung zum Schmelzen und Verteilen thermoplastischen Materials, wie z. B. thermoplastischer Kleber auch „heiss-schmelzende" Kleber genannt. Insbesondere besitzt die Vorrichtung ein Pumpentragelement (82), das sich abwärts in einen Schmelzbehälter (32) erstreckt und das eine rotierende vertikale Pumpenantriebswelle (88) lagert, die eine nahe dem Boden des Schmelzbehälters (32) angeordnete Pumpe antreibt. Das Pumpentragelement (82) ist so konfiguriert, dass es das Pumpenwellen (88) Traglager in einer Eindrehung oberhalb der Oberkante (38) des Schmelzbehälters (32) hält, und dass durch die Rotation der Pumpenantriebswelle (88) in der Nähe des Pumpentragelementes (82) das geschmolzene Material in dem Schmelzbehälter (32) umgerührt wird.


Anspruch[de]
  1. Pumpenbefestigungsvorrichtung zur Befestigung einer Pumpe (16) und einer Pumpenantriebswelle (88) in einem Schmelzbehälter (32) für thermoplastisches Material, dadurch gekennzeichnet, dass

    ein Tragelement (82) ein Oberteil (94) zur Befestigung an einem oberen Teil des Schmelzbehälters (32) mit einer sich vertikal durch das Tragelement (82) erstreckenden axialen Bohrung (105) besitzt;

    die rotierende Antriebswelle (88) sich derart durch die Bohrung (105) erstreckt, dass ein oberes Ende der Antriebswelle (88) mit einer rotierenden Antriebseinrichtung (18) und ihr unteres Ende mit einer Pumpeinrichtung (16) verbunden ist, um die Pumpeinrichtung (16) anzutreiben, wenn die Antriebswelle (88) rotiert;

    die Bohrung (105) im Oberteil (94) ein Radiallager für die Antriebswelle (88) bildet; und

    das Oberteil (94) oberhalb der Oberkante (38) des Schmelzbehälters (32) befestigt ist, um das Radiallager für die Antriebswelle (88) in einer Position oberhalb der geschmolzenen Flüssigkeit innerhalb des Tanks zu positionieren, um zu verhindern, dass geschmolzene Flüssigkeit an der rotierenden Antriebswelle (88) aufsteigt, und über die Oberkante (38) des Schmelzbehälters (32) austritt.
  2. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass

    das Oberteil (94) mit einer Antriebsbefestigung (74) verbunden ist, die oberhalb der Oberkante (38) des Schmelzbehälters (32) eine Ausdrehung (80) besitzt; und

    die Pumpenbefestigungsvorrichtung durch eine Öffnung (72) in den oberen Teil des Behälters (32) ragt.
  3. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass eine Isolierung (86) auf dem Oberteil (94) angebracht ist, um die vom Oberteil (94) aufwärts gerichtete Wärmeübertragung zu reduzieren.
  4. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass

    ein Unterteil (96) zur Befestigung der Pumpe in axialem Abstand vom Oberteil (94) angeordnet ist,

    dass mindestens zwei parallele Säulen (90, 92) mit Abstand in radialer Richtung und in Umfangsrichtung zueinander zwischen dem Oberteil (94) und dem Unterteil (96) angeordnet sind, die das Oberteil (94) und das Unterteil (96) in axialer Richtung auf Abstand zueinander halten;

    das Unterteil (96) eine axiale Bohrung (105a) besitzt, die entlang einer gemeinsamen Mittellinie mit der Bohrung (105) des Oberteils (94) fluchtet;

    die rotierende Antriebswelle (88) sich durch beide Bohrungen (105, 105a) erstreckt; und

    jede der parallelen Säulen (90, 92) einen in dichter Nachbarschaft zur Antriebswelle (88) radial innen gelegenen Teil besitzt, der mit der Antriebswelle (88) in Wechselwirkung tritt und ein Abstreifen aller Anlagerungen geschmolzenen Materials an der Antriebswelle (88) bewirkt.
  5. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Säulen (90, 92) über ihre gesamte Länge einen prismatischen Querschnitt besitzen.
  6. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Oberteil (94) als auch das Unterteil (96) zylindrisch sind.
  7. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie der Antriebswelle (88) parallel zu der gemeinsamen Mittellinie des zylindrischen Oberteils (94) und des zylindrischen Unterteils (96) versetzt ist.
  8. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (94), das Unterteil (96) und die beiden parallelen Säulen (90, 92) integral aus einem einzigen Materialstück geformt sind.
  9. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (96) in seinem Boden eine zylindrische Ausdrehung (114) zur Aufnahme einer zylindrischen Pumpeneinrichtung (16) besitzt.
  10. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (96) ausgelegt ist, um die zylindrische Pumpeneinrichtung (16) in geringem Abstand zu einem Boden (64) eines Schmelzbehälters (32) zu tragen.
  11. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpenstirnplatte (116) an dem Unterteil (96) befestigbar ist, um die Pumpeneinrichtung (16) in der Ausdrehung (114) zu halten.
  12. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass an dem Oberteil (94) ein Isolierelement (86) befestigt ist.
  13. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass

    das Oberteil (94) über der Oberkante (38) des Schmelzbehälters (32) angeordnet ist; und

    ein von der axialen Bohrung (105) des Oberteils (94) und der Antriebswelle (88) gebildetes Radiallager oberhalb des Spiegels aller geschmolzenen Flüssigkeit in den Tank (32) angeordnet ist, um zu verhindern, dass Flüssigkeit an der Antriebswelle (88), wenn sie rotiert, aufsteigt und aus dem Oberteil des Schmelzbehälters (32) austritt.
  14. Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (94) an einer Antriebsbefestigung (74) befestigt ist, die eine Ausdrehung (80) oberhalb der Oberkante (38) des Schmelzbehälters (32) besizt, und die Pumpenbefestigungsvorrichtung sich durch eine Öffnung (72) in den oberen Teil des Schmelzbehälters (32) erstreckt.
  15. Vorrichtung zum Schmelzen und Pumpen thermoplastischen Materials bestehend aus einem Schmelzbehälter (32) mit einem Deckel (14), einem Boden (64) und Seitenwänden (58), die sich zwischen dem Deckel (40) und dem Boden (64) erstrecken gekennzeichnet durch eine Pumpenbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15 dadurch gekennzeichnet, dass

    das Pumpentragelement (82) vertikal in dem Schmelzbehälter (32) eingesetzt ist; und

    das Pumpentragelement (82) die Antriebswelle (88) umgebende offene Bereiche besitzt, die es Teilen der Antriebswelle (88) gestatten, in Kontakt mit dem geschmolzenen flüssigen Material innerhalb des Behälters (32) in Berührung zu kommen.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, dass durch die Interaktion zwischen der rotierenden Antriebswelle (88) und den vertikalen Säulen (90, 92) eine Mischung des geschmolzenen Materials innerhalb des Schmelzbehälters (32) bewirkt wird.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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