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Dokumentenidentifikation DE60005240T2 01.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001046517
Titel Vorrichtung zum Reproduzieren von Schrift
Anmelder Signascript, Jossigny, FR
Erfinder Regnault, Jean-Jacques, 77400 Bussy Saint Martin, FR;
Regnault, Jean-Paul, 77600 Jossigny, FR
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60005240
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 19.04.2000
EP-Aktenzeichen 004010948
EP-Offenlegungsdatum 25.10.2000
EP date of grant 17.09.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.07.2004
IPC-Hauptklasse B43L 13/10
IPC-Nebenklasse B41J 2/49   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Reproduktion von Schrift, die dazu bestimmt ist, auf automatisch erstellten Briefen eine spezielle Personalisierung vorzunehmen, indem die Wiedergabe von Unterschriften, Kurzzeichen, auch Höflichkeitsformeln mit einem Tintenfüller sichergestellt wird.

Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Reproduktion von Schrift mit einem Pantographen und zielt auf eine Verbesserung der Steuerung dieses Pantographen ab.

Es sind bereits mehrere Vorrichtungen zur Reproduktion von Schrift mit einem Pantographen bekannt. Im Allgemeinen gilt ein solches System als zu diesem Einsatzzweck gegenüber einem System mit Zeichenbrett vorzuziehen, welches mit X-Y-Achsen arbeitet und vergleichsweise langsam ist, wenn es darum geht, unregelmäßige Kurven wiederzugeben, wie zum Beispiel jenen, die man bei einer Handschrift und/oder einer Unterschrift antrifft.

Auf dem Gebiet von Maschinen dieser Art beschreibt die französische Patentschrift FR-A-2 420 437 einen Pantographen mit zwei Schenkeln, die jeweils zwei stumpf angestoßene angelenkte Elemente aufweisen und über eine Anlenkung mit einander verbunden sind, in deren Nähe das Schreib- bzw. Zeichenteil angesetzt ist, das aus einem einfachen Tintenstift bestehen kann. Der Mechanismus ist mit Tastern versehen, die so angeordnet sind, dass sie den Kanten eines elastischen Endlosbandes folgen, welches eine Art Steuerkurve für die Ausführung der Unterschriften darstellt. Der Ablauf des Bandes bedingt die Verschiebung jedes Tasters und infolgedessen jedes Schenkels des Pantographen.

Bei anderen bekannten Systemen wird anstelle des Endlosbandes eine kreisrunde Holzscheibe verwendet, welche die Steuerkurve bildet und eine gegebene Unterschrift repräsentiert. Die Feinarbeit an einem solchen Teil setzt komplizierte und kostspielige Arbeitsgänge voraus.

Außerdem kann man sich nur mit Schwierigkeiten bei einem solchen System vorstellen, dass es auch anderes als nur eine einfache Unterschrift reproduziert, wie zum Beispiel eine angemessene Höflichkeitsformel. Insbesondere kann sich je nach der Art des Schriftstücks die begleitende Formel, die darauf passt, verändern, was bei gleicher Unterschrift voraussetzen kann, dass eine Vielzahl von Steuerkurven ausgearbeitet werden muss.

Die Erfindung ermöglicht die Lösung aller dieser Probleme, indem sie eine motorische Ansteuerung des Pantographen anregt.

Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Reproduktion von Schrift, insbesondere einer Unterschrift, mit einem Pantographen, der ein Zeichenelement wie einen Zeichenstift oder ähnliches umfasst, wobei sie sich dadurch auszeichnet, dass zwei Schenkel des Pantographen jeweils mit Bewegungsachsen versehen sind, die jeweils mit elektrisch betätigten Dreh-Stellmitteln gekoppelt sind, und dass sie außerdem Steuerungsmittel für die Stellmittel aufweist, die zum Bereitstellen von eine vorgegebene, von Hand gezogene Linie darstellenden, elektrischen Informationen dienen.

Der Pantograph kann zwei Schenkel mit zwei angelenkten Elementen aufweisen, die mittels einer Anlenkung mit einander verbunden sind, in deren Nähe das Zeichenelement angesetzt ist. Die beiden Enden dieser beiden Schenkel sind dabei jeweils mit den vorgenannten Betätigungsachsen versehen, welche von zwei Elektromotoren angetrieben werden. Vorzugsweise werden hierzu Schrittmotoren eingesetzt, die in offener Schleife angesteuert werden. Es ist jedoch ebenso möglich, Gleichstrommotoren zu verwenden, die mittels eines optischen Kodierers oder einer analogen Einrichtung oder auch mit Hilfe von kontaktlosen Motoren in ihrer Position geregelt werden, wobei diese Motoren in gleicher Weise geregelt sind.

Vorzugsweise ist jeder Motor mit einer entsprechenden Betätigungsachse des Pantographen mittels einer Untersetzungsmechanik gekoppelt. Diese Untersetzungsmechanik kann beispielsweise aus einer Schnecke bestehen, die an der Motorwelle befestigt ist, sowie aus einem Ritzel oder Verzahnungssegment, das fest mit der Betätigungsachse verbunden sind. Es können auch andere Untersetzungseinrichtungen verwendet werden, zum Beispiel Zahnriemen oder Getriebe, wobei diese Aufzählung keinesfalls einschränkend ist. Ebenso kann auch vorgesehen werden, die Untersetzungsmittel wegzulassen und dabei Motoren mit hohem Drehmoment zu verwenden, die sich auf jeder Betätigungsachse in direktem Eingriff befinden.

Die Steuerungsmittel weisen vorteilhafterweise einen Speicher auf, in welchem die Informationen aufgezeichnet werden, die für die synchronisierten Verstellbewegungen der beiden Motoren repräsentativ sind. Gerade durch das Auslesen und Dekodieren von Informationen, die in diesen Speicher geschrieben wurden, in einer vorgegebenen Reihenfolge und im Takt eines Taktgebers wird die Verstellbewegung der beiden Motoren und infolgedessen die Bewegung des Zeichenstifts gesteuert, der am Ende des Pantographen gelagert ist. Der Speicher ersetzt somit in vorteilhaftere Weise das früher verwendete System mit Steuerkurven. Bei dem Speicher kann es sich um einen vorprogrammierten Festwertspeicher handeln und er kann Informationen enthalten, welche es ermöglichen, zum Beispiel gleichzeitig eine Unterschrift und eine geeignete begleitende Formel wieder herzustellen. Die Aufmachung in Form eines Festwertspeichers ist in dem Maße von Vorteil, in dem dieser Speicher leicht in ein abnehmbares Modul integriert ist, das gegen ein anderes ähnliches Modul ausgetauscht werden kann, welches Informationen enthält, die für einen anderen vorgegebenen Schriftzug repräsentativ sind, nämlich eine andere Unterschrift und/oder eine andere Grußformel. Der Speicher enthält außerdem Informationen, welche die Ansteuerung der Anhebebewegung des Pantographen ermöglichen, damit der Stift sich nicht immer in Kontakt mit dem Blatt Papier befindet, wenn dies für die gewünschte Wiedergabe erforderlich ist.

Entsprechend einem anderen vorteilhaften Merkmal weist der Pantograph einen Hebel zum Anheben auf, welcher aus mehreren aneinander angelenkten Elementen gebildet ist, wobei der Hebel durch ein elektrisches Betätigungsmittel wie zum Beispiel einem Motor oder einem Elektromagneten gesteuert wird, der einer Steuerkurve zugeordnet ist. Die Steuerkurve betätigt den Hebel, welcher an den beiden genannten Schenkeln des Pantographen befestigt ist, vorzugsweise am Anlenkpunkt dieser beiden Schenkel.

Zum besseren Verständnis und der Erfindung und zur Darstellung der Vorteile derselben wird diese noch deutlicher anhand der nachstehenden Beschreibung einer Vorrichtung zur Reproduktion von Schrift gemäß deren Prinzip rein exemplarisch unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, in welcher:

1 eine allgemeine Ansicht der Vorrichtung ist, bei welcher die mechanischen Elemente derselben in Draufsicht dargestellt sind, wobei die elektronischen Bauteile in Form eines Blockschaltbilds gezeigt werden;

2 eine Schnittansicht des Pantographen in Betriebsstellung entlang der Linie II-II aus 1 zeigt;

3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III aus 1 ist, und

4 eine Schnittansicht entlang der Linie N-N aus 1 darstellt, wobei der Schreibstift angehoben ist.

Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zur Reproduktion von Schrift weist einen Pantographen 13 auf, der ein Schreib- bzw. Zeichenteil 14 trägt, das in diesem Fall ein Schreibstift ist. Dieser Pantograph wickelt sich über einer ebenen Fläche 15 ab, auf welcher man ein Blatt Papier 16 auflegen kann. Bekannte mechanische Einrichtungen zur Bearbeitung von Blättern können so ausgelegt sein, dass sie die abzuzeichnenden Dokumente nach einander auf dieser Fläche zuführen. Diese mechanischen Einrichtungen sind nicht Gegenstand der Erfindung und werden somit hier nicht ausführlich beschrieben.

Bei dem hier dargestellten Pantographen handelt es sich um einen Pantographen mit zwei Schenkeln 19a, 19b, der außerdem mit einem Hebel 22 zum Anheben versehen ist. Jeder Schenkel umfasst zwei stumpf aneinander angelenkte geradlinige Elemente. Somit weist der Schenkel 19a ein erstes Element 23a auf, das über eine Anlenkung 24a mit einem zweiten Element 25a verbunden ist, das an seinem anderen Ende eine Aufnahme 29 trägt, in welcher der Schreibstift 14 aufgenommen werden kann. Der andere Schenkel weist ein erstes Element 23b auf, das ähnlich dem Element 23a des Schenkels 19a ist, sowie ein zweites Element 25b, das über eine Anlenkung 24b mit dem ersten Element 23b verbunden ist. Das andere Ende des zweiten Elements 25b ist über eine Anlenkung 28, die sich in der Nähe der Aufnahme für den Schreibstift 29 befindet, mit dem zweiten Element 25a des Schenkels 19a verbunden. Auf diese Weise treffen die beiden Schenkel 19a, 19b mittels der Anlenkung 28 zusammen, die sich in der Nähe des Zeichenelements 14 befindet. Jeder Schenkel ist darüber hinaus mit einer Betätigungsachse 30a, 30b, genauer gesagt mit einer Achse versehen, die sich senkrecht zum entsprechenden Schenkel erstreckt und fest mit dem Ende des ersten Elements 23a bzw. 23b verbunden ist, welches der Anlenkung 24a bzw. 24b gegenüber liegt. Diese Betätigungsachsen sind jeweils mit getrennten Einrichtungen 23a, 32b für den Drehantrieb gekoppelt, die elektrisch angesteuert werden. Die Maschine wird mit Steuerungsmitteln 33 für diese Antriebseinrichtungen vervollständigt, die so ausgelegt sind, dass sie elektrische Informationen liefern, die für einen von Hand geschriebenen vorgegebenen Schriftzug repräsentativ sind. Genauer gesagt weisen die Antriebseinrichtungen zwei Elektromotoren 34a, 34b auf, die jeweils mechanisch mit den beiden vorgenannten Betätigungs- bzw. Bewegungsachsen 30a, 30b gekoppelt sind, und zwar bei dem hier beschriebenen Beispiel mit Hilfe einer entsprechenden Untersetzungsmechanik 35a, 35b. Eine derartige Untersetzungsmechanik weist hier eine Schnecke 36 auf, die an dem Ende der Motorwelle befestigt ist, sowie ein Verzahnungssegment 37, das ein Ritzel bildet und fest mit der Betätigungsachse verbunden ist.

Bei diesem Beispiel fällt die Drehachse des Verzahnungssegments mit der vorgenannten Betätigungsachse zusammen. Die beiden Motoren sind hier vorteilhafterweise Schrittmotoren, welche den Vorteil bieten, dass sie sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung mit hoher Präzision in ihrer Position und ihrer Verstellbewegung in offener Schleife ansteuerbar sind.

Eine Zugfeder 39 ist in vorgespanntem Zustand zwischen den Elementen 23a, 23b zum Ausgleichen des Spiels angebracht.

Der Hebel 22 zum Anheben weist mehrere geradlinige, stumpf aneinander stoßend angelenkte Elemente auf. Das Element 40 ist auf einem Drehzapfen 41 in der Weise angebracht, dass es in einer Ebene kippen kann, die zu der ebenen Fläche 15 senkrecht steht, auf welcher man das Blatt Papier auflegt. Eines der Enden des Hebels steht mit einer Steuerkurve bzw, einem Nocken 42 in Berührung, die bzw. der mittels eines Motors 43 angetrieben wird. Dieser führt jedes Mal, wenn er einen Steuerimpuls erhält, eine halbe Drehung aus, was sich darin auswirkt, dass die Steuerkurve in zwei mögliche Positionen versetzt wird und infolgedessen ein Kippen des Elements 40 zu der einen oder anderen der beiden möglichen Positionen hin herbeigeführt wird. Das andere Ende dieses Elements ist über eine Anlenkung 44 mit einem zweiten geradlinigen Element 47 verbunden. Das gegenüber liegende Ende dieses letzteren Elements ist mit den beiden Schenkeln 19a, 19b des Pantographen am Verbindungspunkt der beiden Elemente 235a, 25b angebracht, der sich in der Nähe der Aufnahme 29 für den Schreibstift befindet. Diese Anordnung dient dem Zweck, die Schenkel des Pantographen und infolgedessen den Schreibstift abzustützen, indem letzterer in einer gewissen Höhe über der ebenen Fläche gehalten wird, wenn kein Schreibbetrieb angesteuert wird, und indem man ihn auf dieser Fläche aufsetzen lässt, und infolgedessen auf der Oberfläche des Papiers, wenn geschrieben wird. Die Anlenkungen 44 und 46 weisen Drehzapfen auf, die senkrecht zu den Elementen 40, 45 und 47 stehen und dabei den Hebel 22 zum Anheben bilden.

Die 2 bis 4 stellen den Aufbau der Schenkel noch deutlicher dar, und ebenso die Anlenkungen zwischen deren Elementen, deren Ansatz und deren Verbindung mit dem Hebel 22 zum Anheben. Dabei ist zu erkennen, dass die Anlenkung 24a, welche die Elemente 23a und 25a mit einander verbindet, ein Kugelgelenk ist. Die Kugel 50a wird in einem Loch gehalten, welches durch das Element 25a ausgebildet ist und teilweise in Eingriff in einem kleineren Loch des Elements 23a steht und dabei in Anlage auf dem Umfang dieses Lochs mittels einer Blattfeder 52a gespannt wird, welche an einer fest mit dem Element 23a in Verbindung stehenden Stütze befestigt ist. Die Feder selbst weist ein Loch auf, in welches die Kugel 52a teilweise eingesetzt ist. Der Aufbau ist derselbe wie bei der Anlenkung 24b, welche die Elemente 23b und 25b mit einander verbindet. Dabei handelt es sich um ein Kugelgelenk, bei welchem die Kugel 50b in einem Loch gehalten wird, das durch das Element 25b hindurch geht, und teilweise in ein kleineres Loch im Element 23b eingesetzt ist und dabei in Anlage gegen den Umfang dieses Lochs mittels einer Blattfeder 52b gespannt wird, welche an einer fest mit dem Element 23b in Verbindung stehenden Stütze befestigt ist. Die Elemente 25a und 25b treffen in Höhe der Anlenkung 28 auf einander, welche aus zwei rohrförmigen Gleitringen 54, 55 aufgebaut ist, die eine Stufe bzw. Schulter bilden und koaxial angeordnet sind. Die Ringe weisen unterschiedliche Durchmesser auf und sind in einander eingesetzt. Der Ring 55 mit dem größeren Durchmesser ist in einem Loch des Elements 25a angebracht, wohingegen der Ring 54 mit dem kleineren Durchmesser in einem Loch des Elements 25b angebracht ist. Die beiden Ringe werden mittels einer Schraube 56 zusammengehalten, welche axial durch den Ring 54 geführt ist und nach oben übersteht. Eine Mutter 57 und eine Unterlegscheibe 58 halten dabei die beiden Ringe um die Schraube herum in einander. Im Übrigen ist zwischen einem Träger 62 und der Anlenkung 28 eine Blattfeder 60 angebracht. Der Träger 62 ist seinerseits auf dem Element 23a mit Hilfe eines kleinen Kugellagers 64 eingebaut. Die Feder läuft auf der Seite der Anlenkung 28 in einer Gabelung aus, welche sich auf der Beilagscheibe 58 abstützt. Die Kraft, welche die Feder auf die Anlenkung ausüben kann (indem sie auf diese Weise den Schreibstift zu dem Blatt Papier hin spannt), wird mittels einer Schraube 66 mit Betätigungsknopf geregelt, die auf dem Träger 62 angebracht ist und deren Ende sich auf der Feder abstützt.

Der obere Teil der Befestigungsschraube 56 wird von einer Hülse 68 aus elektrisch isolierendem Werkstoff umgeben. Auf diese Hülse ist eine Metallmutter 70 aufgesetzt (die auf die Schraube 56 aufgeschraubt ist), welche einen Anschlag für den elektrischen Kontakt zur einstellbaren Positionierung bildet. Das Ende des Elements 47 des Hebels zum Anheben weist ein Loch auf, mittels welchem es an der Anlenkung 28 angebracht ist. Genauer gesagt sind die Schraube 56 und die Hülse 68 durch das Loch geführt; ein ausreichend großer ringförmiger Spielraum ist dazu vorgesehen, es möglich zu machen, dass der Hebel zwei mögliche Positionen bezüglich des Pantographen einnehmen kann. Die Elemente des Hebels und die Elemente des Pantographen bestehen aus einem elektrisch leitenden Werkstoff (im typischen Fall aus einem metallischen Werkstoff), mit Ausnahme der Hülse 68. Im Übrigen ist der Pantograph vom übrigen Teil der Vorrichtung elektrisch isoliert, so dass ein elektrischer Kontakt zwischen dem Hebel und dem Pantographen je nach der Stellung des Hebels 22 hergestellt wird oder nicht. Auf diese Weise wird bei

2 davon ausgegangen, dass der (hier nicht dargestellte) Schreibstift mit dem Blatt Papier in Berührung steht, wohingegen das Element 47 eine Zwischenstellung entlang der Isolierhülse einnimmt. Zwischen dem Hebel und dem Pantographen wird keinerlei elektrischer Kontakt hergestellt. Wenn dagegen (4) der Hebel 22 sich in einer oberen Position befindet, um die Feder des Schreibstifts anzuheben, wird zwischen dem Element 47 und der Mutter 70 ein elektrischer Kontakt hergestellt. Ein solcher elektrischer Kontakt ist somit repräsentativ für einen Aufwärtshub der Feder und wird in dieser Funktion genutzt. Wie sich noch aus der nachstehenden Beschreibung ergibt, wird der elektrische Kontakt in dem Augenblick, in dem die Feder auf dem Blatt Papier aufsetzt, aufgehoben, wenn der Hebel den Pantographen wieder absenkt, wodurch es möglich wird, die Bewegung bzw. die Wiederaufnahme der Bewegung des Pantographen mit der wirksamen Herstellung des Kontakts der Schreibspitze auf dem Papier zu synchronisieren.

Wegen der Anlenkungen 44, 46, die in Abfolge entlang des Hebels zum Anheben angeordnet sind, übt das Ende des Elements 47 auf den Pantographen nur den Einfluss aus, dass der Schreibstift unter bestimmten Bedingungen angehoben wird. Insbesondere dann, wenn sich die Vorrichtung in Bereitschaftsposition befindet, setzt der Pantograph den Schreibstift in einer vorgegebenen Position gegenüber der ebenen Fläche auf und hält der Hebel zum Anheben den Schreibstift über dieser ebenen Fläche, ohne dabei das Papier zu berühren. Am Ende jedes Schreibvorgangs wird ein Verfahren zur erneuten Initialisierung zum Ablauf gebracht, um nach dem Anheben des Schreibstifts 14 den Pantographen in dieser vorgegebenen Stellung erneut zu positionieren. Um dies zu veranlassen, wird ein Programm zum Verstellen der Motoren zum Ablauf gebracht, bis ein optischer oder mechanischer Anschlag erreicht wird, was als Hinweis darauf gilt, dass sich der Pantograph in einer Position befindet, in der ein neuer Schreibvorgang ausgeführt werden kann.

Bei dem dargestellten Beispiel weisen die Steuerungsmittel 33 einen Speicher M auf, in welchem die Informationen aufgezeichnet sind, die repräsentativ für die synchronisierten Verstellbewegungen der beiden Motoren 34a, 34b sind, sowie auch Informationen, die für die Betätigung des Motors 43 repräsentativ sind.

Dieser Speicher M ist vorteilhafterweise ein vorprogrammierter Festwertspeicher. Im vorliegenden Fall stellt er einen Teil eines abnehmbaren Moduls 75 dar, das mittels eines geeigneten Steckers 76 mit anderen Schaltungen der Steuerungsmittel 33 verbunden werden kann. Auf diese Weise kann ein bestimmtes Modul 75, welches Informationen enthält, die für eine gegebenenfalls mit einer entsprechenden, von Hand geschriebenen Mitteilung kombinierte spezielle Unterschrift repräsentativ sind, rasch zu jedem Zeitpunkt gegen ein anderes ähnliches Modul ausgetauscht werden, das Informationen enthält, die für einen anderen vorgegebenen Schriftzug repräsentativ sind, der beispielsweise aus einer anderen Unterschrift und/oder einer entsprechenden anderen, von Hand geschriebenen Grußformel besteht.

Die Steuerungseinrichtungen 33 weisen in Verbindung mit diesem Speicher M Einrichtungen zum Lesen und Dekodieren auf, die hier symbolisch durch einen Prozessor 78 dargestellt werden, der zum Lesen und Dekodieren von Informationen dem Programmspeicher Mp zugeordnet ist, welche in dem Festwertspeicher abgespeichert sind, wobei diese Vorgänge in einer vorgegebenen Reihenfolge im Takt eines Taktgebers N ausgeführt werden. Der Prozessor ist so geschaltet, dass er drei Steuersignale abgibt, die jeweils an den Eingängen von drei Verstärkern 80, 81, 82 angelegt werden, deren Ausgänge jeweils mit den Motoren 34a, 34b und 43 verbunden sind.

Bei dem Beispiel der Verwendung von Schrittmotoren (und eines Motors, der eine halbe Umdrehung ausführt, soweit es um die Betätigung des Hebels zum Anheben geht) handelt es sich bei den vom Prozessor an die verschiedenen Verstärker abgegebenen Signale um einfache positive oder negative Impulse, die in Entsprechung zum Auslesen aus dem Festwertspeicher M im Takt des Taktgebers zu vorgegebenen Zeitpunkten relativ zu einander erscheinen. Diese Impulse setzen sich in Verstellbewegungen des Endes des Pantographen um, welches den Schreibstift trägt, um so die Grußformel und/oder die gewünschte Unterschrift wiederzugeben.

Jedes Mal, wenn der Prozessor 78, der die im Speicher M abgespeicherten Informationen umsetzt, eine Reihenfolge in den Hebebewegungen der Schreibfeder erarbeitet, wird der Motor 43 angesteuert und hebt sich die Schreibfeder an, während gleichzeitig der elektrische Kontakt zwischen dem Element 47 und der Mutter 70 hergestellt wird. Diese Information über den elektrischen Kontakt wird vom Prozessor berücksichtigt und "überwacht", während der Pantograph den Schreibstift zu einer neuen Position verstellt, in welcher der Schreibvorgang wieder aufgenommen wird. Diese Position wird beispielsweise im Speicher M ausgelesen. Danach wird der Motor 43 erneut so angesteuert, dass er den Hebel absenkt, aber der Prozessor beginnt erst in dem Augenblick, in dem der elektrische Kontakt aufgehoben wird – was ein Hinweis darauf ist, dass sich die Schreibfeder tatsächlich in Berührung mit dem Papier befindet – erneut damit, die im Speicher M abgespeicherten Informationen im Takt des Taktgebers H auszulesen.

Optische Detektoren 81, 82, 83, die sich jeweils gegenüber erfassbaren Teilen der Segmente 37 und gegenüber dem Hebel 40 befinden, machen es möglich, die tatsächlichen Positionen der Schenkel des Pantographen und des Hebels zu berücksichtigen.

Die Programmierung eines Festwertspeichers, der in ein Modul 75 integriert ist, das auf den Stecker 76 aufgesetzt werden kann, lässt sich in der folgenden Weise vornehmen. Man setzt einen Pantographen an jedem identischen Punkt ein, welcher vorstehend beschrieben wurde, aber keine Antriebsmittel aufweist. Mit anderen Worten sind die Betätigungsachsen 30a, 30b nicht mit Motoren, sondern mit hoch auflösenden optischen Kodiereinrichtungen verbunden. Ein digitales elektronisches System erfasst die Signale an den Ausgängen der beiden Kodieren. Bei jedem Kodieren handelt es sich jeweils um zwei um 90° phasenverschobene quadratische Signale, welche es möglich machen, den Verstellweg in seiner Amplitude, in der Geschwindigkeit und in seiner Drehrichtung zu kennen. Kodiereinrichtungen setzen diese Informationen in digitale Daten um. Diese Informationen werden in einem Speicher mit wahlfreiem Zugriff abgespeichert, für dessen Adressierung ein Zähler zuständig ist, der von einem Taktgeber mit der gleichen Frequenz wie der Taktgeber geregelt wird, der in der vorstehend beschriebenen Vorrichtung zum Einsatz kommt. Ein Modul, das einen programmierbaren Festwertspeicher enthält, wird nun mit dieser Vorrichtung zur Datenerfassung verbunden und die Informationen werden aus dem RAM-Speicher in den Festwertspeicher übertragen, der somit zum Einsatz bereit ist.

Bei einer Variante lässt sich ein System einsetzen, bei dem ein Scanner zur Digitalisierung der Schrift und zu deren Positionierung in einen entsprechenden freien Raum mit den tatsächlichen Abmessungen des Pantographen verwendet wird. Die Schrift wird Punkt für Punkt analysiert und in digitale Daten umgesetzt, die dann abgespeichert und in gleicher Weise zu einem abrufbaren Festwertspeicher übertragen werden. Wenn der Festwertspeicher nicht abnehmbar ist, kann ein umprogrammierbarer Festwertspeicher verwendet werden.

Es sind auch noch andere Varianten möglich. Beispielsweise kann die Vorrichtung vereinfacht werden. Der Hebel zum Anheben kann weggelassen werden, wenn man in der Weise vorgeht, dass das gesamte Gehäuse so montiert wird, dass eine Möglichkeit zum Kippen um eine Achse besteht, welche im Wesentlichen durch den Schwerpunkt der Vorrichtung hindurch geht. Unter diesen Bedingungen wird die gesamte Vorrichtung verschwenkt, um den Schreibstift anzuheben oder abzusenken, wenn man schreiben möchte.

Ebenso kann der Heben entfallen, wenn man den Träger 29 so umwandelt, dass er Einrichtungen aufweist, welche es möglich machen, den Schreibstift bezüglich der beiden Schenkel des Pantographen anzuheben oder abzusenken. Eine Gleitvorrichtung bzw. "Aufzugseinrichtung" wird dabei am Ende des Pantographen angebracht und von einem kleinen Elektromotor betätigt, der mit einer geeigneten Untersetzungseinrichtung ausgerüstet ist, um so die Bewegungen zum Anheben oder zum Absenken des Schreibstifts sicherzustellen.

Gemäß einer noch anderen möglichen Variante kann ein langer Arm, der wie ein Schwinghebel angeordnet ist, auf der Unterseite der Elemente 25a, 25b des Pantographen abgestützt werden, wobei der Arm an seinem Ende mit einer senkrecht angeordneten starren Stange versehen ist, die eine ausreichende Länge besitzt, um den Wert der mittleren Verstellbewegung eines Pantographen abzudecken. Es genügt, wenn der Arm am anderen Ende von einem Elektromotor verschoben wird, der mit einer Steuerkurve, einer Schnecke oder jedwedem anderen System versehen ist, welches eine Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung umsetzt. Mittels dieser Einrichtung kann der Pantograph in jedem Augenblick unabhängig von der augenblicklichen Position des Schreibstifts angehoben werden.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Reproduktion von Schrift, insbesondere einer Unterschrift, mit einem Pantographen (13), der ein Zeichenelement, wie einen Zeichenstift oder ähnliches, umfaßt, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Schenkel des Pantographen jeweils mit Bewegungsachsen (30a, 30b) versehen sind, die jeweils mit elektrisch betätigten Dreh-Stellmitteln (32a, 32b) gekoppelt sind, und dass sie außerdem Steuerungsmittel (33) für die Stellmittel aufweist, die zum Bereitstellen von eine vorgegebene, handgezogene Linie darstellenden, elektrischen Informationen dienen.
  2. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pantograph zwei aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Elementen gebildete Schenkel (19a, 19b) aufweist, welche in einem Gelenk (28) wieder zusammengeführt sind, in dessen Nähe das Zeichenelement angesetzt ist, und dass zwei Enden der beiden Schenkel jeweils mit den Bewegungsachsen versehen sind.
  3. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmittel zwei elektrische Motoren (34a, 34b) aufweisen, welche mit den beiden Bewegungsachsen jeweils mechanisch gekoppelt sind.
  4. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren (34a, 34b) Schrittmotoren sind.
  5. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Motor durch ein Untersetzungsgetriebe (35a, 35b) mit einer Bewegungsachse gekoppelt ist.
  6. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe eine an der Achse des Motors befestigte Schnecke (36) sowie ein Ritzel oder ein Verzahnungssegment (37), das mit der Bewegungsachse gekoppelt ist, aufweist.
  7. Vorrichtung zur Reproduktion nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel einen Speicher (M) aufweisen, in welchem Informationen abgespeichert sind, die die synchronisierten Verstellbewegungen der beiden Motoren darstellen.
  8. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (M) ein vorprogrammierter Festwertspeicher ist.
  9. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Festwertspeicher Teil eines austauschbaren Moduls ist, welches durch ein anderes derartiges Modul ersetzbar ist, das eine andere vorgegebene Linie darstellende Informationen enthält.
  10. Vorrichtung zur Reproduktion nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel Mittel zum Lesen und Dekodieren (78, Mp) der in den Speicher (M) geschriebenen Informationen in einer vorgegebenen Reihenfolge und entsprechend einer Taktfrequenz (H) aufweisen.
  11. Vorrichtung zur Reproduktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pantograph einen Hebel zum Anheben (22) aufweist, welcher aus mehreren aneinander angelenkten Elementen (40, 45, 47) gebildet ist, wobei der Hebel durch einen elektrischen Aktuator, wie einem Motor (43) oder einem Elektromagneten, zu betätigen ist, und dass ein Ende des Hebels an den beiden Schenkeln befestigt ist.
  12. Vorrichtung zur Reproduktion nach einem der Ansprüche 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel an der Gelenkstelle (28) der beiden Schenkel befestigt ist.
  13. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (M) auch Informationen enthält, die die Lage des Hebels zum Anheben (22) darstellen.
  14. Vorrichtung zur Reproduktion nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel zum Anheben (22) und der Pantograph (13) derart gestaltet sind, dass sich zwischen ihnen ein elektrischer Kontakt ausbildet, welcher für das Heben einer Schreibfeder typisch und als solcher nutzbar ist.
  15. Vorrichtung zur Reproduktion nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des am Pantographen befestigten Hebels mit einer Hülse aus einem isolierenden Material in Eingriff steht und mit einem elektrischen Kontakt (70) zusammenwirkt, welcher vom Pantographen gehalten ist, und dass mindestens ein Element von ihm gegen eine ebene Fläche (15) vorgespannt ist, auf welcher man ein Blatt Papier anordnen kann.
  16. Vorrichtung zur Reproduktion nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schenkel (19a, 19b) des Pantographen zwei Elemente (23a-25a, 23b-25b) aufweist, welche durch ein Kugelgelenk (24a, 24b) miteinander verbunden sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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