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Schutzvorrichtung bei Frontalaufprall für Lastkraftwagen - Dokument DE69911328T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69911328T2 01.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000976644
Titel Schutzvorrichtung bei Frontalaufprall für Lastkraftwagen
Anmelder Iveco Fiat S.p.A., Turin/Torino, IT
Erfinder Riva, Vittorio, 10100 Torino, IT
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69911328
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.07.1999
EP-Aktenzeichen 991145236
EP-Offenlegungsdatum 02.02.2000
EP date of grant 17.09.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.07.2004
IPC-Hauptklasse B62D 21/15

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz vor Frontalkollisionen für ein Nutzfahrzeug. Nutzfahrzeuge sind bekannt, die mit einer frontalen Schutzeinrichtung für den sogenannten Kollisionsschutz versehen sind, welche Einrichtung dazu ausgestaltet ist, im Falle einer frontalen Kollision mit einem anderen Fahrzeug mit geringerer Höhe, insbesondere einem Motorfahrzeug, zu verhindern, dass das letztere Fahrzeug deformiert wird und sich unter das Fahrerhaus schiebt.

Bekannte Kollisionsschutzeinrichtungen weisen im wesentlichen eine quer bezüglich des Fahrzeugs angeordnete Stange auf, unmittelbar hinter der vorderen Stoßstange, sowie Mittel zum Verbinden der Stange mit dem Chassis. Die Stange hat geometrische Eigenschaften und mechanische Festigkeitseigenschaften, die durch internationale Standards bestimmt sind, um sicherzustellen, dass die Stange auf gesteuerte Art und Weise anschließend an einen frontalen Stoß zusammenfällt und zumindest teilweise die kinetische Energie absorbiert.

Kollisionsschutzeinrichtungen sind bekannt, beispielsweise aus DE-A-3827923, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 offenbart, bei welchen die Mittel zum Verbinden der Stange mit dem Chassis durch Streben gebildet sind, die sich rückwärts und aufwärts von der Stange aus erstrecken, so dass sie an den Seitenelementen des Chassis angebracht werden können. Diese Streben haben allgemein die Form von Stangen, Balken oder Platten. In jedem Fall nehmen diese Streben einen relativ großen Raum in der unteren vorderen Zone des Fahrzeugs ein und führen daher zu unerwünschten die Ausgestaltungsbeschränkungen für die Abmaße und die Montage der Teile des Fahrzeugs, die in dieser Zone untergebracht werden müssen, beispielsweise Kühler und Lenkgehäuse.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Schutz bei einer frontalen Kollision für ein Nutzfahrzeug zu schaffen, die es ermöglicht, die o. g. Nachteile zu überwinden. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass sie eine Einrichtung zum Schutz eines Nutzfahrzeugs vor einer frontalen Kollision betrifft, mit einer Stange mit vorbestimmten Festigkeitseigenschaften, die quer an dem Fahrzeug hinter einer vorderen Stoßstange des Fahrzeugs anbringbar ist, und mit einem Paar von Stützstrukturen für die Stange, um die Stange an einem Chassis des Fahrzeugs anzubringen, wobei jede der Stützstrukturen Ankermittel aufweist, die fest mit einem jeweiligen Seitenelement des Chassis verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstrukturen jeweils zumindest einen Stützarm aufweisen, der sich seitlich erstreckt, so dass er von dem Ankermittel in Richtung des Äußeren des Fahrzeugs hervorsteht, und zwar in einer Richtung, die im wesentlichen orthogonal zu dem Seitenelement verläuft, und ein erstes und ein zweites Verbindungsmittel, die zwischen der Stange und dem Arm angeordnet sind und zumindest eine erste und eine zweite Verbindungszone der Stange definieren, welche Zonen sich in der Nähe des jeweiligen Seitenelements bzw. in der Nähe eines Endbereichs der Stange befinden.

Hinsichtlich eines besseren Verständnisses der vorliegenden Erfindung werden zwei bevorzugte Ausführungsformen nicht begrenzend beispielhaft beschrieben und mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, wobei

1 eine teilweise Draufsicht einer Kollisionsschutzeinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,

2 ist eine teilweise Frontansicht der Einrichtung in 1;

3 ist ein Schnitt entlang der Linie III-III in 1 in vergrößertem Maßstab;

4 ist ein Schnitt entlang der Linie IV-IV in 1 in vergrößertem Maßstab;

5 zeigt ein Detail der 3 in einer unterschiedlichen Montagekonfiguration;

6 ist eine teilweise Draufsicht einer Kollisionsschutzeinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

7 ist ein Schnitt entlang der Linie VII-VII in 6 in vergrößertem Maßstab, und

8 ist eine Vorderansicht in vergrößertem Maßstab eines Details der Einrichtung in 6.

Mit Bezug auf die 1 bis 3 bezeichnet die Bezugsziffer 1 allgemein eine Einrichtung zum Schutz bei einer frontalen Kollision für ein Nutzfahrzeug, von dem nur die Teile dargestellt sind, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. Insbesondere ist das Fahrzeug mit einem konventionellen Chassis versehen, das ein Paar von Seitenelementen 2 aufweist, von denen nur eines dargestellt ist, aber selbstverständlich ist das andere Seitenelement symmetrisch dazu bezüglich einer mittleren Längsebene M des Fahrzeugs. Außerdem ist das Fahrzeug mit einer vorderen Stoßstange 3 versehen, die an dem Chassis auf bekannte und daher nicht dargestellte Art und Weise angebracht ist.

Die Einrichtung 1 weist im wesentlichen eine Stange 4 auf, die sich quer zu dem Fahrzeug erstreckt, und zwar unmittelbar hinter der vorderen Stoßstange 3 (1 und 3), und zwei Stützstrukturen 5 (von denen nur eine dargestellt ist), um die Stange 4 mit den jeweiligen Seitenelementen 2 des Fahrzeugs zu verbinden.

Die Stange 4 (1 und 3) weist ein Profilelement 8 mit einem nach hinten offenen C-förmigen Schnitt auf, mit einem Kern 8a und zwei Flanschen 8b, das sich über die gesamte Länge der Stange 4 hinüber erstreckt und einen mittleren Bereich 9 hat, der im wesentlichen rechtwinklig zu der mittleren Längsebene M des Fahrzeugs verläuft, und ein Paar von Endbereichen 10, die leicht nach hinten gebogen sind. Die Stange 4 weist außerdem ein Profilelement 18 mit C-förmigem Schnitt auf, das nach vorne hin offen ist, mit einem Kern 18a und zwei Flanschen 18b, das sich im wesentlichen entlang des mittleren Bereichs 9 des Profilelements 8 erstreckt, innerhalb des letzteren (3), und damit verschweißt ist, wobei die Flansche 18a in Kontakt mit den jeweiligen Flanschen 8b des Profilelements 8 sind, so das sie rückwärts von dem Profilelement 8 mit dem Kern 18a hervorstehen und mit dem Profilelement 8 selbst einen mittleren kastenartigen Bereich 14 der Stange 4 definieren, der sich auf beiden Seiten des Fahrzeugs nach jenseits des jeweiligen Seitenelements 2 erstreckt.

Verstärkungsplatten 15, 16 sind in dem Kern 8a des Profilelements 8 entlang des mittleren Bereichs 14 der Stange 4 angeschweißt. Diese Platten haben eine unterschiedliche Dicke, größer in Ausrichtung mit den Seitenelementen (3) und kleiner in Ausrichtung mit der Mittellinie des Fahrzeugs (4), um der Stange 4 vorbestimmte mechanische Festigkeitseigenschaften zu verleihen, ohne ihr Gewicht übermäßig zu steigern.

Schließlich weist die Stange 4 ein Paar von Verstärkungselementen 17 auf, von denen nur eines dargestellt ist und die mit den jeweiligen Endbereichen 10 des Profilelements 8 verschweißt sind. Diese Elemente 17 werden durch jeweilige Rohelemente mit C-förmigem Querschnitt geformt und innen an dem Profilelement 8 angeschweißt, genau wie es für das Profilelement 18 beschrieben worden ist, um seitliche kastenartige Bereiche 19 der Stange 4 zu definieren.

Jede der Stützstrukturen 5 (3) weist im Wesentlichen eine Halterung 20 auf, die fest an einem jeweiligen Seitenelement 2 angebracht ist und von letzterem aus nach unten hervorsteht, und einen Stützarm 21, der an einem unteren Endbereich 22 der Halterung 20 angebracht ist und seitlich von letzterer aus in einer Richtung im wesentlichen rechtwinklig zu dem Seitenelement 2 hervorsteht.

Die Halterung 20 wird im wesentlichen durch eine Platte 26 gebildet, die annähernd trapezförmig ist und mit der oberen Kante 26 einer ihrer Flächen 27 gegen das Seitenelement 2 an dessen Außenseite anstößt, und sie ist mit letzterem durch mehrere Bolzen 28 (3) verbunden. Die Halterung 20 wiest außerdem ein Verstärkungselement 29 auf, das an der Oberfläche 27 in der Nähe der Kante 26 angeschweißt ist und gegen den Boden des Seitenelements 2 anstößt, an welchem es mittels Schrauben 29a (2) angebracht ist. Das Element 29 hat die Form einer viereckigen Stange, die in der Längsrichtung bezüglich des Fahrzeugs verlängert ist und vorzugsweise an ihrer inneren Seite mit Stützelementen 30 für den Kühler des Fahrzeugs (nicht dargestellt) versehen ist. Außerdem weist die Halterung 20 ein C-förmiges Versteifungselement 31 auf, das sich vertikal entlang der Oberfläche 27 der Platte 25 unterhalb des Elements 29 erstreckt, wobei sein Hohlraum in Richtung der Platte 25 weist, um damit eine kastenartige Struktur zu bilden. Das Element 31 ist an der Platte 25 und an dem Element 29 durch Schweißen angebracht.

Eine Stützhalterung 36 für den Arm 21 ist an eine Oberfläche 35 der Platte 25 gegenüber der Oberfläche 27 angeschweißt, und zwar in der Nähe einer unteren Kante der Platte selbst. Die Halterung 36 (3) ist aus einem T-förmigen Rohelement ausgeformt und weist integral eine viereckige Basisplatte 37 auf, die an der Platte 25 angeschweißt ist, und eine Ankerplatte 38 für den Arm 21, die sich so erstreckt, dass sie von der Platte 37 entlang einer vertikalen Ebene rechtwinklig zu der Platte 37 selbst hervorsteht.

Der Arm 21 hat einen T-förmigen Querschnitt (3) und ist symmetrisch bezüglich einer horizontalen Ebene &agr;; insbesondere hat der Arm 21 einen vertikalen Steg 40 mit konstanter Höhe und eine horizontale Wand 41, die sich von dem Steg 40 vorwärts entlang der Ebene &agr; erstreckt. Die horizontale Wand 41 bildet ein Paar von vorderen Erweiterungen 42, 43, die sich an den jeweiligen Enden 44, 45 in Längsrichtung des Arms 21 befinden; die Erweiterungen 42, 43 sind am Ende entlang einer freien vorderen Kante mit dem Kern 18a des Profilelements 18 verschweißt, auf der gleichen Höhe mit einem Endabschnitt des Profilelements selbst, dazu angepasst, im Betrieb in der Nähe des jeweiligen Seitenelements 2 (1) und bei dem jeweiligen Verstärkungselement 17 angeordnet zu werden.

Das Ende 44 des Arms 21 ist mit der Platte 38 der Halterung 36 mittels eines Paars von Bolzen 46 (3) verbunden, die symmetrisch bezüglich der Ebene &agr; angeordnet sind und den Steg 40 gegen die Wand 38 verklemmen.

In vorteilhafter Art und Weise ist der Arm 21 an der Stange 4 so angeschweißt, dass die Symmetrieebene &agr; des Arms vertikal bezüglich einer Symmetrieebene &bgr; der Stange versetzt ist. Auf diese Art und Weise bilden die Stange 4 und die Arme 21 eine vormontierte Einheit, die, wie sich aus einem Vergleich der 3 und 5 ergibt, in zwei bezüglich einander um eine Längsachse des Fahrzeugs herum um 180° gedrehten Positionen montiert werden kann, um unterschiedliche vertikale Positionen der Stange 4 bezüglich des Fahrzeugchassis zu erreichen, ohne jedes Mal die Abmaße der Stützstrukturen 5 zu verändern. So besteht die Möglichkeit, die gleiche Einrichtung 1, insbesondere die gleichen Halterungen 20, für Fahrzeuge zu verwenden, deren Chassis eine unterschiedliche Höhe bezüglich der Straßenoberfläche hat, mit einer im wesentlichen gleichen Höhe der Stange 4 bezüglich der Straßenoberfläche, die standardmäßig gefordert ist.

Die Arbeitsweise der Einrichtung 1 ist an sich bekannt: im Fall einer frontalen Kollision des Fahrzeugs 4 werden die Stange 4 und die dazugehörigen Stützstrukturen 5 plastisch verformt und fallen rückwärts auf gesteuerte Art und Weise zusammen. Die Stoßenergie wird so in bestimmten Grenzen absorbiert, und es wird verhindert, dass ein anderes Fahrzeug oder ein Hindernis mit reduzierter Höhe sich unter das Fahrzeug schieben kann.

Mit Bezug auf die 6 bezeichnet die Bezugsziffer 47 allgemein eine zweite Ausführungsform der Einrichtung zum Schutz bei frontalen Kollisionen für ein Nutzfahrzeug, von welchem nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile dargestellt sind.

Teile der Einrichtung 47, die solchen der Einrichtung 1 gleichen, sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und werden nicht noch einmal genau beschrieben.

Die Einrichtung 47 weist eine Stange 48 auf, die einen kastenartigen Schnitt hat wie die Stange 4 der Einrichtung 1 und sich quer zu dem Fahrzeug unmittelbar hinter der vorderen Stoßstange (nicht dargestellt) erstreckt, sowie zwei Stützstrukturen 49 (von denen nur eine dargestellt ist) zum Verbinden der Stange 48 mit den jeweiligen Seitenelementen 2 des Fahrzeugs (von denen nur eines dargestellt ist).

Die Stange 48 (6 und 7) weist ein einzelnes Profilelement 50 mit rechteckigem Querschnitt auf, das eine vordere Wand 50a, eine hintere Wand 50b und zwei horizontale Wände 50c definiert.

Jede Stützstruktur 49 weist eine Halterung 51 (teilweise dargestellt) auf, die fest an einem jeweiligen Seitenelement 2 auf eine Art und Weise angebracht ist, die vollständig analog zu der für die Halterung 20 beschriebenen ist, und einen Stützarm 52, der an einem unteren Bereich 53 der Halterung 51 angebracht ist und seitlich in einer Richtung im wesentlichen rechtwinklig zu dem Seitenelement 2 hervorsteht.

Der untere Bereich 53 der Halterung 51 ist im wesentlichen L-förmig und definiert einen Sitz 54, in welchem eine Halterung 55 angeschweißt ist. Die Halterung 55 ist aus einem Rohprofilelement ausgeformt und weist eine horizontale Platte 56 und eine vertikale Platte 57 auf, die miteinander verbunden sind.

Der Arm 52 weist ein Profilelement 58 mit einem nach vorne und in Richtung der Stange 48 offenen, C-förmigen Querschnitt auf, das einen Kern 58a und zwei 58b hat. Der Arm 52 ist fest an seinem Endbereich 59 an der Halterung 55 angebracht, und zwar so, dass das Profilelement 58 symmetrisch zu einer horizontalen Ebene &agr;' angeordnet ist. Insbesondere ist der Kern 58a in Kontakt mit der vertikalen Platte 57 mit vier Schrauben 67 befestigt, und die Flansche 58b sind an der horizontalen Platte 56 mit einem Paar von Bolzen 61 angebracht; genauer gesagt ist einer der Flansche 58b in Kontakt mit der horizontalen Platte 56 angeordnet. Außerdem bringt der Arm 52 zwischen dem Kern 58a und den Flanschen 58b zwei Verstärkungsplatten 63 unter, die quer zu dem Profilelement 58 angeordnet sind, die mit einem Paar von Schrauben 60 in Eingriff gebracht sind und durch welche hindurch ein Bolzen 61 quer verläuft.

Die Flansche 58b bilden ein Paar von vorderen Erweiterungen 64 und 65, die sich an den Enden 66 und 67 des jeweiligen Arms 52 befinden; die Erweiterungen 64 und 65 sind am Ende entlang einer freien vorderen Kante an Bereichen 68, 69 der hinteren Wand 50b des Profilelements 50 angeschweißt.

In vorteilhafter Art und Weise ist der Arm 52 an der Stange 48 so angeschweißt, dass die Symmetrieebene &agr;' des Arms 52 vertikal bezüglich einer horizontalen Symmetrieebene &bgr;' der Stange 48 selbst versetzt ist.

Schließlich hat der Arm 52 ein zusätzliches Verstärkungselement 70 (6 und 8) mit dem Querschnitt eines umgekehrten U, das von dem Arm 52 in einer Richtung im wesentlichen parallel zu dem Seitenelement 2 und auf der entgegengesetzten Seite der Stange 48 hervorsteht. Das zusätzliche Verstärkungselement 70 hat ein erstes Ende (nicht dargestellt), das fest an einem Teil des Körpers des Nutzfahrzeugs angebracht ist, beispielsweise an der Stufe, die Zugang zu der Fahrerkabine des Fahrzeugs gewährt, und ein gegenüberliegendes zweites Ende, das mit einer Platte 72 verschweißt ist, die ihrerseits fest an dem Kern 58a des Profilelements 58 mittels zweier Schrauben 73 angebracht ist; die Schrauben 73 sind im Eingriff in jeweiligen Schlitzen 74 in der Platte 72, um dem zusätzlichen Verstärkungselement 70 eine bestimmte Freiheit in der vertikalen Positionierung zu ermöglichen.

Analog zu dem oben bezüglich der Einrichtung 1 Ausgeführten bilden die Stange 48 und die Arme 52 der Einrichtung 47 eine vormontierte Einheit, die, wie sich aus einer Betrachtung der 7 ergibt, in zwei unterschiedlichen Positionen montiert werden kann, die bezüglich einander um eine Längsachse des Fahrzeugs herum um 180° gedreht sind, um unterschiedliche vertikale Positionen der Stange 48 bezüglich des Chassis des Fahrzeugs zu erreichen, ohne jedes Mal die Abmaße der Stützstruktur 49 zu verändern. So kann die gleiche Einrichtung 47, insbesondere die gleichen Halterungen 51, für Fahrzeuge verwendet werden, deren Chassis eine unterschiedliche Höhe bezüglich der Straßenoberfläche hat, mit einer im wesentlichen gleichen Höhe der Stange 48 bezüglich der Straßenoberfläche, die standardmäßig gefordert wird.

Die Arbeitsweise der Einrichtung 47 ist an sich bekannt und außerdem vollständig analog zu der für die Einrichtung 1 beschriebenen.

Die Vorteile, die mit der vorliegenden Erfindung erzielt werden können, ergeben sich aus einer Betrachtung der Merkmale de Stützeinrichtungen 1 und 47.

Zunächst ist die Anordnung der Arme 21 oder 52 im wesentlichen rechtwinklig bezüglich der Seitenelemente des Fahrzeugs so, dass der von der Einrichtung 1 oder 47 eingenommene Raum sowie die entstehenden Designbeschränkungen auf ein Minimum reduziert sind.

Außerdem macht es die Möglichkeit, die Stange 4 oder 48 in zwei unterschiedlichen Anordnungen zu montieren, um unterschiedliche Höhe des Chassis von dem Boden zu kompensieren, möglich, beträchtliche wirtschaftliche Einsparungen zu erreichen, da es nicht notwendig ist, Stützstrukturen 5 oder 49 mit unterschiedlichen Abmaßen für die verschiedenen Versionen des Fahrzeugs herzustellen.


Anspruch[de]
  1. Einrichtung (1; 47) zum Schutz eines Nutzfahrzeugs vor einer frontalen Kollision, mit einer Stange (4; 48) mit vorbestimmten Festigkeitseigenschaften, die quer an dem Fahrzeug hinter einer vorderen Stoßstange (3) des Fahrzeugs anbringbar ist, und mit einem Paar von Stützstrukturen (4; 49) für die Stange (4; 48), um die Stange (4; 48) an einem Chassis des Fahrzeugs anzubringen, wobei jede der Stützstrukturen (5; 49) Ankermittel (20; 51) aufweist, die fest mit einem jeweiligen Seitenelement (2) des Chassis verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstrukturen (5; 49) jeweils zumindest einen Stützarm (21; 52) aufweisen, der sich seitlich erstreckt, so dass er von dem Ankermittel (20; 51) in Richtung des Äußeren des Fahrzeugs hervorsteht, und zwar in einer Richtung, die im wesentlichen orthogonal zu dem Seitenelement (2) verläuft, und ein erstes und ein zweites Verbindungsmittel (42, 43; 64, 65), die zwischen der Stange (4; 48) und dem Arm (21; 52) angeordnet sind und zumindest eine erste und eine zweite Verbindungszone der Stange (4; 48) definieren, welche Zonen sich in der Nähe des jeweiligen Seitenelements (2) bzw. in der Nähe eines Endbereichs (10; 69) der Stange befinden.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (4; 48) zumindest auf der Höhe der Verbindungszonen einen kastenartigen Querschnitt hat.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstrukturen (5; 49) jeweils eine Halterung (20; 51) aufweisen, die an dem jeweiligen Seitenelement (2) anbringbar ist und sich von dem Seitenelement (2) her abwärts erstrecken kann, wobei sich jeder Arm (21; 52) so erstreckt, dass er von einem unteren Endbereich der jeweiligen Halterung (20; 51) hervorsteht.
  4. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (4; 48) und die Arme (21; 52) jeweils horizontale Symmetrieebenen (&agr;, &bgr;; &agr;', &bgr;') haben, die wechselseitig versetzt sind.
  5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (21; 52) an der Stange (4; 48) so angebracht sind, dass sie mit ihr eine vormontierte Einheit bilden, die mit den Halterungen (20; 51) in zwei unterschiedlichen Positionen verbindbar ist, die relativ zueinander um 180° verdreht sind.
  6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Arme (21) einen T-förmigen Querschnitt hat, definiert durch einen vertikalen Steg (40) und eine horizontale Wand (41), die sich von dem Steg (40) aus vorwärts in Richtung der Stange (4) entlang der Symmetrieebene (&agr;) des Arms (21) erstreckt, wobei die horizontale Wand (41) ein Paar von Vorwärtsverlängerungen (42, 43) an den jeweiligen Enden (44, 45) des Arms (21) in Längsrichtung bildet, welche Verlängerungen (42; 43) am Ende mit der Stange (4) verschweißt sind.
  7. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Arme (52) einen C-förmigen Querschnitt hat, der nach vorn und in Richtung der Stange (48) offen ist, mit einem Kern (53a) und zwei Flanschen (58b) mit einem Paar von vorderen Verlängerungen (64, 65) an den jeweiligen Enden (66, 67) des Arms (52) in Längsrichtung, welche Verlängerungen (64, 65) am Ende mit der Stange (48) verschweißt sind.
  8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie für jeden der Arme (52) ein zusätzliches Verstärkungselement (70) aufweist, das von den Armen (52) aus im wesentlichen parallel zu den Seitenelementen (2) hervorsteht, und zwar gegenüber der Stange (48), wobei das zusätzliche Verstärkungselement (70) mit einem Ende an dem Arm (52) befestigt ist und mit dem anderen Ende an einem Teil des Körpers des Nutzfahrzeugs.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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