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Dokumentenidentifikation DE69911628T2 01.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001113852
Titel FILTERELEMENT, WELCHES AUS EINEM ABSORBIERENDEN TISSUE PAPIER BESTEHT IN FORM EINES ZYLINDERS
Anmelder Georgia-Pacific France, Kunheim, FR
Erfinder MALECOT, Yves, 27110 Crosville la Vieille, FR;
HUNGLER, Joel, 27600 Ailly, FR
Vertreter Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69911628
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 02.08.1999
EP-Aktenzeichen 999366628
WO-Anmeldetag 02.08.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/FR99/01904
WO-Veröffentlichungsnummer 0000007691
WO-Veröffentlichungsdatum 17.02.2000
EP-Offenlegungsdatum 11.07.2001
EP date of grant 24.09.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.07.2004
IPC-Hauptklasse B01D 29/21

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Filterelement.

Noch besonderer bezieht sich die Erfindung auf ein Filterelement zum Filtrieren einer Flüssigkeit des Typs, in dem das Filterelement dazu bestimmt ist, in einer Einrichtung zum Filtrieren verwendet zu werden, die ein zylindrisches Gehäuse des Typs umfasst, in dem das Filterelement aus absorbierendem Tissue-Papier in der Form eines Blattes besteht, das eingerichtet ist, um einen röhrenförmigen Zylinder zu bilden, und von dem Typ, in der das Filterelement in dem Gehäuse so angeordnet ist, daß es einen radialen äußeren Teil von einem radialen inneren Teil trennt, wobei die Flüssigkeit quer zu dem Filterelement gemäß einer nach dem Mittelpunkt hin strebenden allgemeinen Richtung fließt.

Ein solches Filterelement wird zum Beispiel in der Druckschrift FR-A 2 624 397 beschrieben.

In dieser Druckschrift wird ein Filterelement beschrieben, das noch besonderer dazu bestimmt ist, zur Ausführung der ultrafeinen Filtration des Schmieröls eines Brennkraftmotors eines Kraftfahrzeugs verwendet zu werden.

Solche Filterelemente sind dazu bestimmt, in einem Gehäuse einer Einrichtung zum Filtrieren aufgenommen zu werden, in der eine Flüssigkeit in einem peripheren Teil eintritt und, nach Filtration, durch einen zentralen Bereich wieder austritt.

In der Druckschrift FR-A 2 624 397 wird das Filterelement in der Form einer um eine aus Karton ausgeführte Hülse herum gewickelten Bahn aus Filterpapier ausgeführt, wobei die Hülse von einer Reihe von Löchern durchbohrt ist, um den Durchgang der Flüssigkeit zuzulassen. In der Tat muß das Öl, um an den Auslaß des Gehäuses der Vorrichtung zu gelangen, auf die eine oder andere Art die Hülse aus Karton durchqueren.

Die Filterelemente dieses Typs weisen zahlreiche Vorteile auf. In der Tat greift die Art ihrer Herstellung auf Techniken zurück, die in insbesondere die Fabrikation von Toilettenpapier- oder Haushaltspapierrollen betreffenden Gebieten weit verbreitet sind. Die Tatsache, das Filterelement mittels einer Bahn aus aufgewickeltem Papier zusammenzusetzen, ist besonders vorteilhaft, weil das Aufwickeln einer solchen Bahn leicht durchzuführen ist und die Qualität der erhaltenen Filtration besonders gut ist, wobei diese letztere außerdem als Funktion des verwendeten Materials und der Dichte seiner Spule leicht angepasst werden kann.

Trotz alledem weist das in der Druckschrift FR-A- 2 624 397 beschriebene Filterelement einen schweren Nachteil auf, der in dem Vorhandensein der Kartonhülse begründet ist. In der Tat wurde bemerkt, daß das Vorhandensein dieser Kartonhülse eine Quelle eines sehr bedeutenden Verlustes an Leistung für den Durchgang der Flüssigkeit über das Filterelement hinweg war, insbesondere für Flüssigkeiten wie die Öle, die eine bedeutende Viskosität aufweisen.

Man muß in der Tat bemerken, daß der Durchlaßquerschnitt für die Flüssigkeit über das Filter hinweg dann auf die Summe der Durchgangsquerschnitte aller in der Kartonhülse ausgeführten Bohrungen beschränkt ist. Infolgedessen stellt dieser Durchlaßquerschnitt in der wiedergegebenen Einrichtung nur einige Prozent des gesamten Flächeninhalts der zylindrischen inneren Oberfläche der Papierrolle dar.

Außerdem bewirkt die Tatsache, daß die Löcher verhältnismäßig weit voneinander entfernt und in beschränkter Anzahl vorhanden sind, daß sich über den Filter hinweg bevorzugte Durchlaßgebiete für die Flüssigkeit ausbilden, insbesondere wohlverstanden in der Nähe dieser Löcher. Weil also einige der Gebiete mehr Öl als die anderen zu filtrieren veranlasst sind, werden diese Gebiete veranlasst mehr Teilchenablagerungen anzulagern als andere Gebiete des Filterelementes, und sie sind daher schneller verstopft.

Weil so die Gebiete des bevorzugten Durchlasses des Flüssigkeit verstopft werden, nimmt die Qualität der Filtration empfindlich ab, was im Übrigen von einer Zunahme des Verlustes an Durchsatzleistung über das Filterelement hinweg begleitet wird.

Aus dieser Tatsache ergibt sich, daß ein Filterelement, das eine zentrale durchlöcherte Hülse hat, ziemlich oft vorzeitig ersetzt werden muß, ohne daß das Gesamtvolumen des Filterelementes einen Grad der Verstopfung erreicht hätte, der einen derartigen Austausch gerechtfertigt hätte.

Die Erfindung hat also zum Ziel, eine neue Konzeption eines Filterelementes vorzuschlagen, das erlaubt, einesteils in bedeutender Weise den Verlust an Durchsatzleistung über das Filterelement hinweg zu verringern, und andererseits die Lebensdauer des Filterelementes durch eine gleichmäßige Verwendung des gesamten Volumens desselben zu erhöhen.

Gemäß der Erfindung ist das Filterelement für die Filtration einer Flüssigkeit, in einer Einrichtung zum Filtrieren umfassend ein zylindrisches Gehäuse, in dem das Filterelement einen röhrenförmigen Zylinder bildet, der in dem Gehäuse derart angeordnet ist, daß er einen radialen äußeren Teil von einem radialen inneren Teil trennt, wobei die Flüssigkeit quer zu dem Filterelement gemäß einer nach dem Mittelpunkt hin strebenden allgemeinen Richtung fließt, durch die Tatsache gekennzeichnet, daß es aus einer dicht gedrängten Rolle aus Zellstoffwatte ohne Hülse besteht.

Gemäß anderen kennzeichnenden Merkmalen der Erfindung:

  • – ist der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders größer als ein Zwanzigstel seines mittleren äußeren Durchmessers;
  • – ist der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders größer als ein Viertel seines mittleren äußeren Durchmessers;
  • – ist der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders zwischen einem Drittel und der Hälfte seines mittleren äußeren Durchmessers umfasst;
  • – ist der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders größer als 25 mm;
  • – weist die Innenwand des röhrenförmigen Zylinders eine kegelförmige oder zylindrische Form und einen transversalen Querschnitt von runder, vieleckiger oder anderer Form auf;
  • – umfasst das Filterelement auf seiner Oberfläche mindestens eine Unverwechselbarkeitseinrichtung;
  • – besteht das Filterelement aus einer Bahn aus absorbierendem Tissue-Papier, die aus einer einzigen ununterbrochenen Bahn gebildet wird, die gemäß einem röhrenförmigen Zylinder aufgerollt ist;
  • – besteht das Filterelement aus einer Reihe von Blättern aus absorbierendem Tissue-Papier, die zusammengewickelt sind um einen röhrenförmigen Zylinder zu bilden;
  • – umfasst das Blatt mehrere Lagen;
  • – wird die Rolle in einer Einrichtung zum Filtrieren von Öl für einen Kraftfahrzeugmotor verwendet.

Das Patent US 3 468 424 ist bekannt, das ein aus einer Rolle eines Blattes Filterpapier ohne Hülse bestehendes Filterelement behandelt, jedoch sieht es die Verstärkung seiner Wände mittels eines Harzes vor.

Andere kennzeichnende Merkmale und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung ersichtlich werden, für deren Verständnis auf die angehefteten Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen:

die 1 eine schematische Ansicht im Axialschnitt ist, die eine Einrichtung zum Filtrieren veranschaulicht, die mit einem Filterelement in Übereinstimmung mit den Lehren der Erfindung ausgerüstet ist;

die 2 eine schematische Ansicht im Querschnitt auf der durch die Linie 2-2 der 1 angezeigten Ebene ist;

In den 1 und 2 wurde eine Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeit 10 veranschaulicht, die zur Hauptsache ein Gehäuse 12 und ein Filterelement 14 umfasst. Das Gehäuse 12 umfasst eine Seitenwand 16, die zylindrisch um die Achse A1 gewunden ist, und es wird an seinen axialen Enden durch zwei quer liegende Deckel, einen unteren 18 und einen oberen 20, geschlossen. Die Deckel 18, 20 sind an den beiden axialen Enden der Seitenwand 16 befestigt, zum Beispiel durch Verschraubung oder durch jedes andere bekannte Mittel.

Das Gehäuse 12 umfasst eine Eintrittsöffnung 22, die radial in die Seitenwand 16 mündet, um eine Flüssigkeit in das Innere des Gehäuses 12 eindringen zu lassen. Der untere Deckel 18 ist in seiner Mitte mit einem Mundloch axialer Ausrichtung 24 ausgerüstet, das eine Austrittsöffnung bildet, damit die Flüssigkeit nach der Filtration aus dem Gehäuse 12 entweichen kann.

In der veranschaulichten Ausführungsform wird das Filterelement 14 in Form einer Bahn aus Papier, wie Zellstoffwatte, ausgeführt, die gemäß einer zylindrischen Spule, die sich im wesentlichen genau um die Achse A1 herum dreht, aufgerollt ist, und die in Übereinstimmung mit den Lehren der Erfindung keine zentrale Hülse aufweist, derart daß die Innenwand des Filterelementes aus den inneren Windungen der Papierspule besteht.

Das veranschaulichte Filterelement ist so dafür geeignet, in Übereinstimmung mit den Lehren der Druckschrift FR-A 2 554 799 hergestellt zu werden, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird, um die Einzelheiten des Verfahrens zur Ausführung diese Filterelementes kennen zu lernen. Jedenfalls besteht dieses Verfahren zusammengefaßt darin, die Papierbahn um einen Stab von kegelförmiger oder zylindrischer Form mit einem transversalen Querschnitt runder, vieleckiger oder anderer Form herum zu wickeln, oder aus jedem Mittel, dessen Querschnitte vorstehende Kanten mit im Wesentlichen genau paralleler Ausrichtung zur Achse der Spule aufweisen, oder im Bilden einer einfachen oder verwickelten Schraubenfläche um dieses herum, wobei das Papier einen Knick auf der Höhe dieser Kanten erfährt. Eine Druckwalze, die gegen den äußeren Teil der in der Bildung begriffenen Spule gedrückt wird, gestattet es eine besonders zusammen gedrängte Spule zu erhalten, und wenn der Aufwickelstab im Querschnitt Kanten aufweist, die Knickung des Papiers in Berührung mit diesen Kanten gut einzuprägen.

In einer einfachen Ausführungsform weist der Aufwickelstab den Querschnitt eines Zylinders mit vieleckiger Basis auf, zum Beispiel mit sechseckiger Basis.

Diese Ausführungsform ist ein Beispiel unter vielen. Die Erfindung umfaßt Aufwickelstäbe von jeder anderen röhrenartigen Form, zum Beispiel kegelförmig oder zylindrisch mit einem transversalen Querschnitt von runder oder anderer Form.

Ist das Aufwickeln einmal beendet, wird der Aufwickelstab aus der Mitte der Spule herausgezogen, so daß die innere Wand desselben dann im Wesentlichen genau ein Profil von dem Typ aufweist, der in 2 veranschaulicht wird, bei dem diese innere Wand aus nach außen gewölbten Elementen gebildet wird, die über Eckpunkte miteinander verbunden sind, die aus den von den Kanten des Aufwickelstabes hinterlassenen Knickprägungen bestehen.

Wegen dieses Profils, und insbesondere wegen des Vorhandenseins dieser Eckpunkte, können die inneren Windungen der Spule sich nicht nach Innen abwickeln, derart daß das Filterelement, sogar wenn es frei ist, seine Form beibehält. Die Innenwand mit einem von dem Aufwickelstab definierten Querschnitt kann ebenso auch verstärkt werden, wie im Folgenden beschrieben.

Wie man das in 1 sehen kann, ist das Filterelement 14 derart in dem Gehäuse 12 angeordnet, daß seine beiden axialen Enden jeweils gegen den unteren Deckel 18 und gegen den oberen Deckel 20 axial im Auflager sind, so daß das Filterelement 14 im Inneren des Gehäuses 12 zwei Gebiete abgrenzt: ein äußeres Randgebiet 26 und ein radiales Innengebiet 30, das radial gegen Außen durch die Innenwand der Spule des Filterelementes begrenzt wird.

Die Flüssigkeit, die in das Gehäuse durch die Eintrittsöffnung 22 eintritt, dringt so von dem äußeren Randgebiet 26 aus in das Innere ein. Das Austrittsmundloch 24 mündet seinerseits in dem radialen inneren Teil 30. Um aus dem Gehäuse 12 auszutreten, muß die Flüssigkeit, die in dasselbe eintritt, notwendigerweise auch das Filterelement auf einer im Wesentlichen genau radialen Bahn zum Inneren hin überqueren.

Indem man das Filterelement gemäß dem in der Druckschrift FR-A 2 554 799 beschriebenen Verfahren herstellt, ist es möglich, Spulen zu erhalten, deren mittlerer innerer Durchmesser ungefähr zwischen 25 bis 40 mm beträgt, also ein Durchmesser, der im Wesentlichen genau gleich dem inneren Durchmesser der um eine innere Kartonhülse herum ausgeführten Spulen ist.

Vorteilhafterweise wird der mittlere innere Durchmesser der Spule des Filterelementes größer als das zwanzigfache des Wertes des äußeren Durchmessers der Spule sein, vorzugsweise wird dieser mittlere innere Durchmesser größer als ein Viertel des Wertes des äußeren Durchmessers der Spule sein, und noch bevorzugter wird dieser mittlere innere Durchmesser zwischen einem Drittel und der Hälfte des Wertes des äußeren Durchmessers der Spule umfasst sein.

Tatsächlich ist es notwendig, daß dieser innere Durchmesser einen ausreichenden Wert aufweist, damit der Flächeninhalt dieser inneren Oberfläche nicht zu klein ist, einerseits mit der Gefahr, einen inneren radialen Teil 30 zu haben, der auf der transversalen Ebene einen in Bezug auf den Durchsatz an Flüssigkeit zu stark verringerten Querschnitt aufweist, und andererseits mit der Gefahr, daß der verringerte Flächeninhalt der Innenwand der Spule einen starken Druckgradienten der Flüssigkeit auf der Höhe der inneren Windungen der Spule nach sich zieht.

Indem in der Tat das Abfließen der Flüssigkeit im Großen und Ganzen radial in Richtung des Inneren erfolgt, nimmt der Durchsatz an Flüssigkeit pro Oberflächeneinheit in dem Maß zu, wie man sich der Achse der Spule nähert, also wie sich der Flächeninhalt der zylindrischen Umhüllung verringert, die einem gegebenen Radius entspricht.

Mit einem zu kleinen inneren Durchmesser der Spule würde das Filterelement ohne Hülse darin enden, hinsichtlich des Verlustes an Leistung die gleichen Nachteile aufzuweisen wie ein Filterelement, das eine Hülse aus durchlöchertem Karton umfasst.

Das nach dem in der Druckschrift FR 2 554 799 beschriebenen Verfahren hergestellte Produkt weist eine Innenwand mit einem transversalen Querschnitt vieleckiger Form auf, der erlaubt, vorteilhafterweise das Filterelement in dem Gehäuse ohne die Gefahr des sich Drehens festzuhalten, und auf diese Weise eine einfache Befestigung dieses Filterelementes zu gewährleisten. Wie dies in den Abbildungen veranschaulicht wird, reicht es aus, Mittel zum Zentrieren des Filterelementes in dem Gehäuse vorzusehen. Diese Mittel zum Zentrieren können zum Beispiel die Form von Steckstellen zum Zentrieren 32 einnehmen, die im Relief auf den inneren Flächen der Deckel 18, 20 gebildet sind, und die sich axial in dem inneren radialen Teil 30 des Filterelementes erstrecken, indem sie mit der Innenwand dieses letzteren mittels ihrer leicht kegelförmigen Seitenflächen zusammenwirken.

Die Innenwand von durch den Aufwickelstab definiertem Querschnitt kann ebenso verstärkt werden, um vollständig jede mögliche Verformung zu verhindern, indem man Wasser oder eine einen Kleber oder jeden anderen Zusatz enthaltende Lösung mindestens beim Beginn der Spule der Papierbahn anwendet, in Übereinstimmung mit der Druckschrift FR 2 554 799. Sie kann noch durch Rändeln oder jedes anderer Verfahren zum Verbinden der Windungen verstärkt werden. Dies erlaubt es, die Innenwand des Filterelementes zu versteifen und trotzdem eine Durchlässigkeit für Flüssigkeiten zu bewahren. Das Papier (hier Zellstoffwatte) bleibt absorbierend.

Das Filterelement kann auch auf seiner äußeren Oberfläche Unverwechselbarkeitseinrichtungen umfassen, die Elemente im Relief oder als Aushöhlung sind, welche es erlauben, das Filterelement zu positionieren, um das Filterelement in einer definierten Stellung im Inneren des Gehäuses unterzubringen. Diese Unverwechselbarkeitseinrichtungen können Hohlleisten, Nuten oder Zuhaltungshaken sein. Sie sind auf einer oder mehreren Oberflächen des Filterelementes angebracht, und vorzugsweise auf den äußeren zylindrischen Oberflächen.

Eine der möglichen Anwendungen eines Filterelementes gemäß der Erfindung betrifft die Mikrofiltration des Öls eines Brennkraftmotors eines Kraftfahrzeugs, um die feinsten Teilchen zurückzuhalten, die eine überwiegende Ursache der von den Motoren erzeugten Umweltverschmutzung sind. Als ein Beispiel hat der Anmelder insbesondere drei Typen von Filterelementen unterschiedlicher Größen für eine solche Anwendung hergestellt. Die ungefähren dimensionalen kennzeichnenden Merkmale dieser drei Typen von Filterelementen sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.

Das in diesem Fall verwendete Tissue-Papier besteht aus einer Papierbahn, die eine einzige Lage Zellstoffwatte umfasst, deren Flächengewicht 20 g/m2 beträgt.

Dieses Beispiel der Ausführung der Erfindung benutzt Zellstoffwatte.

Es ist anzumerken, daß die Zellstoffwatte Eigenschaften der Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit auf Grund ihres Herstellungsverfahrens aufweist, welches die Einbringung eines Mittels für Feuchtigkeitsfestigkeit vorsieht.

Man könnte ebenso die Verwendung einer Papierbahn beabsichtigen, die mehrere identische oder verschiedene Lagen umfaßt, und es könnten Blätter mit anderen Flächengewichten verwendet werden in Abhängigkeit von der Art der zu filtrierenden Flüssigkeit, in Abhängigkeit vom Durchsatz oder in Abhängigkeit von der angestrebten Qualität der Filtration.

Im Übrigen ist das Filterelement nicht notwendigerweise in Form einer Spule einer einzigen und fortlaufenden Bahn aus absorbierendem Tissue-Papier ausgeführt. Man kann auch vorsehen, es mit Hilfe einer Reihe von Blättern aus absorbierendem Tissue-Papier auszuführen, die in Übereinstimmung mit der Offenbarung der Druckschrift WO 96/05133 eingerichtet sind, auf die man sich zweckmäßigerweise beziehen wird. In dieser Druckschrift wird ein Verfahren zur Herstellung einer Papierspule, bestehend aus ineinander gewickelten Papierblättern, beschrieben.

Man könnte noch Zusätze in Abhängigkeit von dem Zweck der Filtration verwenden, um eine Behandlungswirkung wie eine Reinigung, eine bakterizide Wirkung oder eine Anreicherung der filtrierten und zurück gewonnenen Flüssigkeit durch die Einbringung eines entwässernden Mittels zu erhalten, Nahrungsmittelzusätze (in dem Fall der Filtration von Speiseölen), und so weiter....

Man könnte beabsichtigen, mindestens auf der Oberfläche der Innenwand einen oder mehrere Bestandteile mit einer direkten oder indirekten Wirkung auf die Eigenschaften der filtrierten Flüssigkeit aufzubringen oder zu befestigen.

Wohl verstanden kann ein Filterelement in Übereinstimmung mit den Lehren der Erfindung für die Filtration ganz allgemein jedes Öls verwendet werden, und sogar von jeder Art von Flüssigkeit (einschließlich Gas). Man kann zum Beispiel Motoröle, Hydrauliköle, Öle zum Frittieren und so weiter nennen.


Anspruch[de]
  1. Filterelement für die Filtration einer Flüssigkeit, in einer Einrichtung zum Filtrieren (10) umfassend ein zylindrisches Gehäuse (12), in dem das Filterelement (14) einen röhrenförmigen Zylinder bildet, der in dem Gehäuse (12) derart angeordnet ist, daß er einen radialen äußeren Teil (26) von einem radialen inneren Teil (30) trennt, wobei die Flüssigkeit quer zu dem Filterelement (14) gemäß einer nach dem Mittelpunkt hin strebenden allgemeinen Richtung fließt, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß es aus einer dicht gedrängten Rolle aus Zellstoffwatte ohne Hülse besteht.
  2. Filterelement gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders größer ist als ein Zwanzigstel seines mittleren äußeren Durchmessers.
  3. Filterelement gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders größer ist als ein Viertel seines mittleren äußeren Durchmessers.
  4. Filterelement gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders zwischen einem Drittel und der Hälfte seines mittleren äußeren Durchmessers umfasst ist.
  5. Filterelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der mittlere innere Durchmesser des röhrenförmigen Zylinders größer als 25 mm ist.
  6. Filterelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Innenwand des röhrenförmigen Zylinders eine kegelförmige oder zylindrische Form und einen transversalen Querschnitt von runder, vieleckiger oder anderer Form aufweist.
  7. Filterelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß das Filterelement auf seiner Oberfläche mindestens eine Unverwechselbarkeitseinrichtung umfasst.
  8. Filterelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß das Filterelement (14) aus einer einzigen ununterbrochenen Bahn besteht, die gemäß einem röhrenförmigen Zylinder aufgerollt ist.
  9. Filterelement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bestehend aus einer Reihe von Blättern aus absorbierendem Tissue-Papier, die zusammengewickelt sind um einen röhrenförmigen Zylinder zu bilden.
  10. Filterelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dessen Blatt mehrere Lagen umfasst.
  11. Verwendung eines Filterelemente gemäß dem Anspruch 1 zum Filtrieren von Öl in einem Kraftfahrzeugmotor.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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