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Dokumentenidentifikation DE202004003652U1 08.07.2004
Titel Dämmplatte aus Hartschaum
Anmelder swisspor Management AG, Steinhausen, CH
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 202004003652
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.07.2004
Registration date 03.06.2004
Application date from patent application 09.03.2004
IPC-Hauptklasse E04B 1/80

Beschreibung[de]

Die vorliegende Neuerung betrifft eine Dämmplatte aus Hartschaum sowie eine Form zur Herstellung der Dämmplatte gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.

Dämmplatten aus Hartschaum werden im allgemeinen zur Wärme- und/oder Schallisolation im Gebäudebereich verwendet, wobei sie oft gleichzeitig der Bereitstellung eines geeigneten Untergrunds für den Wandputz dienen. Insbesondere bei der Verwendung eines zementgebundenen Putzes ergibt sich jedoch das Problem einer schlechten Haftung zwischen Dämmplatte und Putz.

Um die Haftung zwischen Dämmplatte und Putz zu verbessern, wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Massnahmen ergriffen.

So offenbart CH 606 668 eine Dämmstoffplatte aus Polystyrol, die zur Verbesserung der Haftung auf ihrer Aussenseite mit einem Oberflächenrelief versehen ist, welches durch nachträgliches Einprägen mittels eines Drahtgeflechts erzeugt wurde.

Auch offenbart EP 1 201 838 eine Dämmplatte aus PU-Schaum, die zwecks Haftungsverbesserung für zementgebundene Baustoffe mit einer Aussenschicht aus Polystyrol versehen ist.

Es hat sich gezeigt, dass diese bekannten Dämmplatten zwar ausreichend Haftung für dünne Putzschichten bereitstellen, es jedoch bei dickeren, mehrschichtigen Putzschichten zu einem Ablösen der Putzschichten infolge des Eigengewichts derselben kommen kann.

Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Dämmplatte und eine Form zur Herstellung der Dämmplatte zur Verfügung zu stellen, welche die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweisen oder diese zumindest teilweise beheben.

Diese Aufgabe wird von der Dämmplatte und der Form gemäss den unabhängigen Schutzansprüchen gelöst.

Ein erster Aspekt der Neuerung betrifft eine Dämmplatte aus Hartschaum, welche auf einer oder auf beiden Plattenseiten ein bevorzugterweise gleichmässig gemustertes Oberflächenrelief aufweist, welches die jeweilige Plattenseite vollständig oder zumindest grösstenteils überzieht. Das Oberflächenrelief besteht aus einer Vielzahl von im wesentlichen parallel zur Plattenseite sich erstreckenden ersten Oberflächen-Teilflächen, welche über senkrecht zur Plattenseite verlaufende zweite Oberflächen-Teilflächen derart miteinander verbunden sind, dass die ersten und zweiten Oberflächen-Teilflächen eine zusammenhängende, geschlossene Oberfläche ergeben. "Im wesentlichen parallel zur Plattenseite" erstreckt sich eine erste Oberflächen-Teilfläche dann, wenn ihre auf die Plattenseitenebene projizierte Fläche grösser ist als ihre grösste projizierte Fläche in einer Ebene senkrecht zur Plattenseitenebene. Dabei kann die Oberflächen-Teilfläche eben, konvex oder konkav gewölbt oder auch facettiert sein. Eine solche Dämmplatte eignet sich aufgrund ihrer guten Verzahnungseigenschaften hervorragend als Untergrund für zementgebundene Baustoffe, insbesondere für dicke, mehrschichtige Zementputzschichten.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Dämmplatte sind die ersten Oberflächen-Teilflächen in zwei, drei oder noch mehr parallel zur jeweiligen Plattenseite verlaufenden Ebenen angeordnet, so dass die ersten Oberflächen-Teilflächen, welche jeweils über die zweiten Oberflächen-Teilflächen miteinander verbunden sind, unterschiedlich weit vorstehen bzw. zurückspringen. Dies ist bei nicht-ebenen und/oder nicht exakt parallel zu der jeweiligen Plattenseite sich erstreckenden Oberflächen-Teilflächen daran zu erkennen, dass die Flächenschwerpunkte der Oberflächen-Teilflächen in unterschiedlichen Ebenen liegen. Dabei ist es bevorzugt, wenn alle ersten Oberflächen-Teilflächen eben und parallel zur Plattenseite sind, so dass das Oberflächenrelief ausschliesslich aus parallel und senkrecht zur Plattenseite verlaufenden ersten und zweiten Oberflächen-Teilflächen gebildet ist. Hierdurch werden Oberflächenreliefs möglich, welche eine einfache und unempfindliche Struktur aufweisen und eine in der Plattenseitenebene in alle Richtungen gleich gute Verzahnung mit einer auf die Plattenseite aufgebrachten Putz- oder Mörtelschicht ermöglichen.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Dämmplatte bestehen die ersten Oberflächen-Teilflächen aus einer parallel zur Plattenseite verlaufenden und sich zusammenhängend im wesentlichen über die gesamte Plattenseite erstreckenden grossen ersten Oberflächen-Teilfläche und einer Vielzahl gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche zurückspringender und/oder hervorstehender kleiner erster Oberflächen-Teilflächen. Es ist also eine Grundfläche (grosse erste Oberflächen-Teilfläche) vorhanden, welche sich parallel zum Plattenseite erstreckt und welche von einer Vielzahl von vorstehenden und/oder zurückspringenden kleinen Flächen (kleine erste Oberflächen-Teilflächen) durchbrochen ist und über zur Plattenseite senkrecht verlaufende Flächen (zweite Oberflächen-Teilflächen) mit den kleinen Flächen (kleine erste Oberflächen-Teilflächen) verbunden ist. Stehen die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche zurück, so bildet Letztgenannte die äussere Begrenzung der Dämmplatte an der jeweiligen Plattenseite und kann als Referenzebene für einen Putzauftrag dienen. Stehen einige oder alle der kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen über die grosse erste Oberflächen-Teilfläche vor, so können sie der Sicherstellung einer Mindestdicke einer Kleberschicht beim Befestigen der Dämmplatte auf einer Wand und/oder einer ersten Putzgrundschicht auf der Dämmplattenseite dienen.

Werden dabei die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen uneben, bevorzugterweise gewölbt, kegel- oder pyramidenförmig ausgebildet, so ergibt sich eine vergrösserte Oberfläche, was insbesondere bei offenporigen Oberflächenbeschaffenheiten, z.B. bei expandiertem Polystyrol, zu einer Steigerung der Haftfähigkeit für zementgebundene Baustoffe führt.

Auch ist es dabei bevorzugt, wenn die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen im wesentlichen identisch bezüglich ihrer Form und Grösse sind und bevorzugterweise eine identische Orientierung aufweisen. Hierdurch ergibt sich ein gleichmässig gemustertes Oberflächenrelief, welches den Vorteil einer über die gesamte Relieffläche gesehen überall gleichen Haftfähigkeit für Baustoffe bietet.

Werden die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, welche nicht identisch mit der Ebene ist, in der die grosse erste Oberflächen-Teilfläche angeordnet ist, so ergibt sich eine einfache, zweistufige Reliefstruktur, welche den Vorteil aufweist, dass sich die Werkzeugkosten für die Herstellung der Dämmplatte gering halten lassen.

Des Weiteren ist es bevorzugt, die grosse erste Oberflächen-Teilfläche derartig auszubilden, dass sie entlang der Begrenzungskanten der Plattenseite einen durchgehenden, ebenen Rahmenbereich um die Plattenseite herum bildet. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass die Dämmplatte im Randbereich eine stabile Kontur aufweist, welche eine präzise Verarbeitung der Dämmplatten vereinfacht.

Sind ein Teil oder sämtliche der kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen kreisrund oder elliptisch ausgebildet, so lassen sich insbesondere bei kreisrunder Ausbildung die Werkzeugkosten weiter senken.

Sind ein Teil oder sämtliche der kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen dreieckig, sternförmig oder viereckig ausgebildet, bevorzugterweise quadratisch oder rhombisch, so ergibt sich bei Schubkräften zwischen der Dämmplatte und einer auf dieser aufgebrachten Putzschicht in der Plattenseitenebene entlang der Winkelhalbierenden der Ecken, welche typischerweise durch das Gewicht der Putzschicht hervorgerufen wird, neben einem Formschluss zusätzlich ein die Haftung mit zunehmender Schubkraft verstärkender Verkeilungseffekt, welcher um so grösser ist, je kleiner der Eckenwinkel ist.

Werden die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen viereckig ausgebildet und jeweils derartig orientiert, dass jede ihrer vier Ecken in Richtung einer Begrenzungskante der Plattenseite zeigt, so ergibt sich dieser Verkeilungseffekt sowohl in beiden Längs- als auch in beiden Querrichtungen der Dämmplatte, was bevorzugt ist, da diese üblicherweise hoch oder quer auf eine zu isolierende Wand aufgeklebt wird und sich so immer eine optimale Haftung zwischen der Dämmplatte und einer Kleber- und/oder Putzschicht ergibt. Sind die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen rautenförmig ausgebildet, so ist es zudem bevorzugt, dass die Ecken mit den kleineren Eckenwinkeln derartig angeordnet werden, dass sie bei bestimmungsgemässer Verwendung der Platte nach oben und nach unter zeigen und so eine optimale Ausnutzung des Verkeilungseffekts durch Orientierung in Schwerkraftrichtung ermöglichen.

In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Dämmplatte aus Polystyrol, bevorzugterweise aus einem expandierten Polystyrol, weil dieses eine relativ gute Haftfähigkeit gegenüber zementgebundenen Baustoffen auf der Dämmplatte aufweist.

Ist dabei die reliefierte Plattenseite durch Expandieren des Polystyrols in einer entsprechend reliefierten Dämmplatten-Form erzeugt worden, und nicht durch nachträgliches Umformen einer expandierten Ausgangsplatte, so weist die reliefierte Plattenseite eine einheitliche, offenporige Oberflächenbeschaffenheit auf, welche eine optimale Haftung zementgebundener Baustoffe ermöglicht.

Ein zweiter Aspekt der Neuerung betrifft eine Dämmplatten-Form, welche sich zur Herstellung einer Dämmplatte gemäss dem ersten Aspekt der Neuerung durch Schäumen, Extrudieren oder Expandieren eignet. Dabei ist mindestens eine der beiden Formflächen der Form, welche die beiden Plattenseiten ausformen, im wesentlichen, d.h. vollständig oder grösstenteils von einem bevorzugterweise gleichmässig gemusterten Oberflächenrelief überzogen, welches von einer Vielzahl von im wesentlichen parallel zur Plattenseite sich erstreckenden ersten Oberflächen-Teilflächen gebildet ist, die über senkrecht zur Plattenseite verlaufende zweite Oberflächen-Teilflächen zu einer durchgehenden Oberfläche miteinander verbunden sind.

Dabei ist es bevorzugt, wenn mindestens eine der beiden Formflächen der Form, welche die beiden Plattenseiten ausformen, von einem Oberflächenrelief gebildet ist, bei dem die ersten Oberflächen-Teilflächen in mindestens zwei parallel zur Plattenseite verlaufenden Ebenen angeordnet sind. Noch bevorzugter ist es, wenn dabei die ersten Oberflächen-Teilflächen eben und parallel zur Plattenseite sind.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Neuerung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Eckbereichs einer ersten neuerungsgemässen Dämmplatte;

2 einen Teil des in 1 gezeigten Eckbereichs im Vertikalschnitt entlang der Linie A–A;

3 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine zweite neuerungsgemässe Dämmplatte;

4 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine dritte neuerungsgemässe Dämmplatte;

5 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine vierte neuerungsgemässe Dämmplatte;

6 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine fünfte neuerungsgemässe Dämmplatte;

7 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine sechste neuerungsgemässe Dämmplatte;

8 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine siebte neuerungsgemässe Dämmplatte;

9 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine achte neuerungsgemässe Dämmplatte;

10 eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine neunte neuerungsgemässe Dämmplatte; und

11 einen Teil der in 10 gezeigten Dämmplatte in der Draufsicht.

Das Grundprinzip einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist in 1 dargestellt, welche eine perspektivische Ansicht eines Eckbereichs einer ersten neuerungsgemässen Dämmplatte 1 von schräg oben auf eine der beiden Plattenseiten 2 der Dämmplatte 1 zeigt. Diese Dämmplatte 1 wurde durch Expandieren von Polystyrol in einer entsprechend reliefierten Dämmplattenform hergestellt und weist deshalb an allen Aussenflächen eine gleichmässig offenporige Oberflächenstruktur auf. Wie zu erkennen ist, wird die Oberfläche der in der Darstellung sichtbaren Plattenseite 2, bis auf einen schmalen Bereich entlang der Begrenzungskanten 6, von einem gleichmässig gemusterten Oberflächenrelief 3 gebildet, welches aus ebenen, parallel zur Plattenseite 2 sich erstreckenden ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b und ebenen, senkrecht zur Plattenseite 2 sich erstreckenden zweiten Oberflächen-Teilflächen 5, welche die ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b miteinander verbinden, besteht. Dabei bestehen die ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b aus einer parallel zur Plattenseite 2 verlaufenden und sich zusammenhängend über die gesamte Plattenseite 2 erstreckenden grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a und einer Vielzahl rautenförmiger kleiner erster Oberflächen-Teilflächen 4b, welche gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a zurückspringen und diese dadurch gemäss einem regelmässigen Muster durchbrechen. Die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b sind identisch bezüglich Form, Grösse und Orientierung und sind jeweils über vier rechteckige zweite Oberflächen-Teilflächen 5., welche an den Rautenkanten der jeweiligen kleinen ersten Oberflächen-Teilfläche 4b angeordnet sind, mit der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a verbunden. Die grosse erste Oberflächen-Teilfläche 4a erstreckt sich also in der Ebene der Plattenseite 2, während sich die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b in einer parallel zur Plattenseite 2 verlaufenden und gegenüber dieser in Richtung zum Plattenzentrum hin versetzten gemeinsamen Ebene erstrecken. Dabei sind im Bereich der Begrenzungskanten 6 der Plattenseite 2 keine kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b angeordnet, so dass die grosse erste Oberflächen-Teilfläche 4a entlang der Begrenzungskanten 6 einen ebenen, durchgehenden Rahmenbereich (nur teilweise sichtbar, da nur Eckbereich der Dämmplatte dargestellt) um die Plattenseite 2 herum bildet. Wie des Weiteren zu erkennen ist, sind hier die rauten- oder rhombusförmigen kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b derartig orientiert, dass jede ihrer Rautenecken in Richtung einer Begrenzungskante 6 der Plattenseite 2 zeigt.

2 zeigt einen Teil des in 1 gezeigten Eckbereichs der ersten neuerungsgemässen Dämmplatte 1 im Vertikalschnitt entlang der Linie A–A. Wie hier erkennbar ist, weisen beide Plattenseiten 2 der Dämmplatte 1 ein identisches Oberflächenrelief 3 auf.

3 zeigt eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine zweite neuerungsgemässe Dämmplatte 1, welche sich von der in den 1 und 2 dargestellten Dämmplatte 1 dadurch unterscheidet, dass die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a abwechselnd einmal hervorstehen und einmal zurückspringen, so dass die ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b insgesamt in drei verschiedenen, parallel zur jeweiligen Plattenseite 2 verlaufenden Ebenen angeordnet sind. Wie zu erkennen ist, sind die Muster der auf den beiden Plattenseiten 2 angeordneten Oberflächenreliefs 3 zueinander versetzt, so dass es möglich ist, mehrere Dämmplatten 1 unter Eingreifen der vorstehenden Formelemente 4b, 5 einer ersten Dämmplatte 1 in die rückspringenden Formelemente 4b, 5 einer zweiten Dämmplatte 1 aufeinander zu stecken und so aus zwei neuerungsgemässen Dämmplatten 1 eine Dämmplatte mit doppelter Dicke zu erzeugen, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Verklebung der Dämmplatten 1 an den aneinander angrenzenden Plattenseiten 2.

4 zeigt eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine dritte neuerungsgemässe Dämmplatte 1, welche sich von der in 2 gezeigten dadurch unterscheidet, dass hier die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b nicht rautenförmig und eben ausgebildet sind, sondern quadratisch pyramidenförmig.

5 zeigt eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine vierte neuerungsgemässe Dämmplatte 1, welche sich von der in 2 gezeigten dadurch unterscheidet, dass nur eine der beiden Plattenseiten 2 ein Oberflächenrelief 3 aufweist und die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b eben und kreisförmig ausgebildet sind und jeweils über eine als Hohlzylinder-Innenfläche 5 ausgebildete zweite Oberflächen-Teilfläche 5 mit der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a verbunden sind.

6 zeigt eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine fünfte neuerungsgemässe Dämmplatte 1, welche sich von der in 5 dargestellten lediglich dadurch unterscheidet, dass hier die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b nicht eben ausgebildet sind, sondern konvex gewölbt sind.

7 zeigt eine Schnittdarstellung wie in 2 durch eine sechste neuerungsgemässe Dämmplatte 1, welche ebenfalls lediglich auf einer ihrer beiden Plattenseiten 2 mit einem Oberflächenrelief 3 versehen ist. Wie schon bei der in 3 gezeigten Dämmplatte 1 springen auch hier die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b, welche hier eine ebene rechteckigen Form aufweisen, gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a abwechselnd einmal hervor und einmal zurück, so dass auch hier die ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b insgesamt in drei parallel zur jeweiligen Plattenseite 2 verlaufenden Ebenen angeordnet sind.

Die 8 und 9 zeigen Schnittdarstellungen wie in 2 durch eine siebte und eine achte neuerungsgemässe Dämmplatte 1, bei denen die ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b ebenfalls in drei parallel zur Plattenseite 2 verlaufenden Ebenen angeordnet sind, wie dies auch bei den in den 3 und 7 gezeigten Dämmplatten 1 der Fall ist. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass hier die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b abwechselnd einmal mehr und einmal weniger gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche 4a zurückspringen, nicht jedoch über diese überstehen. In beiden Fällen bestehen die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b aus ebenen kreisringförmigen ersten Oberflächen-Teilflächen 4b und ebenen kreisrunden Oberflächen-Teilflächen 4b, wobei jeweils gleichartige Oberflächen-Teilflächen 4b auf gemeinsamen Ebenen angeordnet sind. Die zweiten Oberflächen-Teilflächen 5, welche die ersten Oberflächen-Teilflächen 4a, 4b miteinander verbinden, sind bei der in 8 gezeigten Dämmplatte 1 allesamt als Hohlzylinderinnenflächen 5 mit zwei unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet und bei der in 9 gezeigten Dämmplatte als Hohlzylinderinnenflächen 5 und Hohlzylinderaussenflächen 5 mit unterschiedlichen Durchmessern.

Die 10 und 11 zeigen eine neunte neuerungsgemässe Dämmplatte 1, einmal in einer Schnittdarstellung wie in 2 (10) und einmal in einer Draufsicht auf einen Teil der Dämmplatte 1 (11). Wie zu erkennen ist, ist eine der beiden Plattenseiten 2 mit einem Oberflächenrelief 3 versehen, welches aus sich anspruchsgemäss im wesentlichen parallel zur Plattenseite 2 erstreckenden rechteckigen rampenförmigen ersten Oberflächen-Teilflächen 4 besteht, die über zweite, senkrecht zur Plattenseite 2 verlaufende zweite Oberflächen-Teilflächen 5 miteinander verbunden sind und so eine zusammenhängende, geschlossene Relieffläche 3 bilden. "Im wesentlichen parallel zur Plattenseite" sind die rampenförmigen ersten Oberflächen-Teilflächen 4 deshalb, weil die in die Ebene der Plattenseite 2 projizierte Fläche der einzelnen Oberflächen-Teilfläche 4 grösser ist als ihre grösste projizierte Fläche in einer Ebene senkrecht zur Plattenseite 2. Dabei sind die rampenförmigen ersten Oberflächen-Teilflächen 4 in Reihen angeordnet, derart, dass die rampenförmigen ersten Oberflächen-Teilflächen 4 nebeneinander liegender Reihen eine entgegengesetzte Neigungsrichtung aufweisen.


Anspruch[de]
  1. Dämmplatte (1) aus Hartschaum, wobei mindestens eine der beiden Plattenseiten (2) der Dämmplatte (1) eine Oberfläche aufweist, welche im wesentlichen von einem insbesondere gleichmässig gemusterten Oberflächenrelief (3) gebildet ist, wobei das Oberflächenrelief (3) von einer Vielzahl von im wesentlichen parallel zur Plattenseite (2) sich erstreckenden ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) gebildet ist, die über senkrecht zur Plattenseite (2) verlaufende zweite Oberflächen-Teilflächen (5) zu einer durchgehenden Oberfläche miteinander verbunden sind.
  2. Dämmplatte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) in mindestens zwei parallel zur Plattenseite (2) verlaufenden Ebenen angeordnet sind.
  3. Dämmplatte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) eben und parallel zur Plattenseite (2) sind, so dass das Oberflächenrelief (3) ausschliesslich aus parallel und senkrecht zur Plattenseite (2) verlaufenden Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b, 5) gebildet ist.
  4. Dämmplatte (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) aus einer parallel zur Plattenseite (2) verlaufenden und sich zusammenhängend im wesentlichen über die gesamte Plattenseite (2) erstreckenden grossen ersten Oberflächen-Teilfläche (4a) und einer Vielzahl gegenüber der grossen ersten Oberflächen-Teilfläche (4a) zurückspringender und/oder hervorstehender und die grosse erste Oberflächen-Teilfläche (4a) insbesondere musterartig durchbrechender kleiner erster Oberflächen-Teilflächen (4b) bestehen.
  5. Dämmplatte (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) uneben sind, insbesondere gewölbt, kegel- oder pyramidenförmig sind.
  6. Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) im wesentlichen identisch sind bezüglich ihrer Form und Grösse, und insbesondere, dass diese eine identische Orientierung aufweisen.
  7. Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
  8. Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die grosse erste Oberflächen-Teilfläche (4a) entlang der Begrenzungskanten (6) der Plattenseite (2) einen durchgehenden, ebenen Rahmenbereich um die Plattenseite (2) bildet.
  9. Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil oder sämtliche der kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) kreisrund oder elliptisch ausgebildet sind.
  10. Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil oder sämtliche der kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) dreieckig oder sternförmig ausgebildet sind.
  11. Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil oder sämtliche der kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) viereckig ausgebildet sind, insbesondere quadratisch oder rhombisch.
  12. Dämmplatte (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die viereckigen kleinen ersten Oberflächen-Teilflächen (4b) derartig orientiert sind, dass jede ihrer vier Ecken in Richtung einer Begrenzungskante (6) der Plattenseite (2) zeigt.
  13. Dämmplatte (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmplatte (1) aus Polystyrol ist, insbesondere aus einem expandierten Polystyrol.
  14. Dämmplatte (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die reliefierte Plattenseite (2) der Dämmplatte (1) eine einheitliche, offenporige Oberflächenbeschaffenheit aufweist, welche durch Expandieren des Polystyrols in einer entsprechend reliefierten Dämmplatten-Form erzeugt wurde.
  15. Form zur Herstellung der Dämmplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 durch Schäumen, Extrudieren oder Expandieren, wobei mindestens eine der beiden Formflächen der Form, welche die beiden Plattenseiten (2) ausformen, im wesentlichen von einem insbesondere gleichmässig gemusterten Oberflächenrelief (3) gebildet ist, wobei das Oberflächenrelief (3) von einer Vielzahl von im wesentlichen parallel zur Plattenseite (2) sich erstreckenden ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) gebildet ist, die über senkrecht zur Plattenseite (2) verlaufende zweite Oberflächen-Teilflächen (5) zu einer durchgehenden Oberfläche miteinander verbunden sind.
  16. Form nach Anspruch 15. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Formflächen der Form, welche die beiden Plattenseiten (2) ausformen, ein Oberflächenrelief (3) aufweist, bei dem die ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) in mindestens zwei parallel zur Plattenseite (2) verlaufenden Ebenen angeordnet sind und insbesondere, bei dem die ersten Oberflächen-Teilflächen (4a, 4b) eben und parallel zur Plattenseite (2) sind.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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