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Dokumentenidentifikation DE69818834T2 29.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001003465
Titel VERHINDERUNG ODER VERZÖGERUNG VON HAARWUCHS
Anmelder Kahale, Nadim, Parramatta, Neusüdwales, AU;
Kahale, Laura, Parramatta, Neusüdwales, AU
Erfinder KAHALE, Laura, Guildford, AU;
NEARN, Malcolm, Kentlyn, AU
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69818834
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.05.1998
EP-Aktenzeichen 989225065
WO-Anmeldetag 20.05.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/AU98/00374
WO-Veröffentlichungsnummer 0098052515
WO-Veröffentlichungsdatum 26.11.1998
EP-Offenlegungsdatum 31.05.2000
EP date of grant 08.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.07.2004
IPC-Hauptklasse A61K 7/06
IPC-Nebenklasse A61K 7/155   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die gegenwärtige Erfindung bezieht sich auf eine Zusammensetzung und Verfahren für die Verzögerung oder Verhinderung von Haarwachstum.

HINTERGRUND DER TECHNIK

In der Vergangenheit hat es große Betonung auf Verfahren und Zusammensetzungen gegeben, die sich auf die Inhibierung von unerwünschtem Haarwachstum bei Menschen beziehen. Insbesondere ist es aus kosmetischen Gründen wünschenswert, unerwünschtes Haar von Teilen des Körpers, wie den Beinen, Achselhöhlen und Gesicht ohne Rückkehr zu Rasieren zu entfernen.

Die Produkte, die gegenwärtig für topische Verwendung bei der Entfernung von unerwünschtem Haar verfügbar sind, basieren hauptsächlich auf Thioglycollaten als dem aktiven Bestandteil. Beispiele von Produkten, die Thioglycollate enthalten, sind unter den Handelsbezeichnungen "VEET" und "NAIR" erhältlich. Thioglycolate funktionieren als Reduktionsmittel bei hohem pH durch Reduzieren von Disulfidbindungen im Haar. Im Anschluß an Penetration in den follikulären Kanal wird das Haar in dem Bereich oberhalb der Keratinisierungszone geschwächt. Der Haarschaft kann dann gerade unterhalb der Hautoberfläche abgebrochen werden, eine weiche, glatte Hautoberfläche zurücklassend.

Haarwachstum hört jedoch nicht auf, und weil das Haar nahe der Oberfläche gebrochen ist, tritt erneutes Wachstum innerhalb einer relativ kurzen Zeit auf, und der kosmetische Vorteil ist somit schnell verloren. Erneute Behandlung mit dem Thioglycolatprodukt ist notwendig, wenn die behandelte Haut in einem haarlosen Zustand behalten wird. Es besteht Verbraucherwiderstand gegenüber der kontinuierlichen Verwendung von Thioglycolat Haarentfernungsprodukt, da Hautreizung manchmal angetroffen wird. Da jedoch keine alternativen Verfahren von Haarentfernung neben Rasieren und Auszupfen (einschließlich der Verwendung von Pinzetten, Zangen und unerwünschtes Haarentfernen durch Anwenden von Wachs und Abziehen des Wachses und Haare zusammen) von individuellen Haaren bestehen, haben in der Vergangenheit Thioglycolat enthaltende Produkte das wirksamste Verfahren, insbesondere für Frauen, für die Entfernung von unerwünschtem Haar von der Körperoberfläche geliefert.

Die gegenwärtigen Erfinder haben überraschenderweise ein Verfahren und eine Zusammensetzung festgestellt, die, wenn topisch auf die Haut angewendet, Haarwachstum verzögert oder verhindert. Die Erfinder haben festgestellt, daß das Verfahren und Zusammensetzung bewirken kann, daß das Haarwachstum feiner, dünner, kürzer und viel weniger sichtbar wird. Typischerweise wird grobes Haar durch feines (vellus) Haar ersetzt. Bei wiederholter Anwendung haben die Erfinder der gegenwärtigen Erfindung festgestellt, daß ihr Haarwachstum gänzlich verhindert werden kann.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

In einem ersten Aspekt besteht die gegenwärtige Erfindung aus einer Zusammensetzung zum Verzögern oder Verhindern von Haarwachstum, einschließend:

  • (a) Zitronensäure in einer Konzentration von 5% bis 30% G/G,
  • (b) einen Elektrolyten in einer Menge von 1 bis 20% G/G,
  • (c) ein kosmetisch annehmbares wäßriges Vehikel, das ein filmformendes Mittel in einer Menge von 0,05 bis 40 G/G einschließt.

In einem zweiten Aspekt besteht die gegenwärtige Erfindung aus einem Verfahren zum Verzögern und/oder Verhindern von Haarwachstum, umfassend Anwenden einer Zusammensetzung, die einschließt:

  • (a) Zitronensäure,
  • (b) einen Elektrolyten und
  • (c) ein kosmetisch annehmbares wäßriges Verhikel, das ein filmformendes Mittel einschließt,


auf einen Hautbereich, in dem Haarwachstum auftritt, und Ermöglichen, daß die Zusammensetzung mit der Haut für eine Zeit in Kontakt tritt, die ausreichend ist, wirksam Haarwachstum zu verhindern oder zu verzögern.

In einem dritten Aspekt richtet sich die gegenwärtige Erfindung auf die Verwendung einer Zusammensetzung, wie in dem ersten Aspekt der Erfindung definiert, zum Verhindern oder Verzögern von Haarwachstum.

Der Elektrolyt kann aus einer Mannigfaltigkeit von Verbindungen ausgewählt werden, einschließend Alkalimetall- und Erdalkalimetallsalze, die wasserlöslich sind. Vorzugsweise ist der Elektrolyt Natriumchlorid und bevorzugter Totes Meer Salz. Die Konzentrationen von Elektrolyt sind in dem Bereich von 1 bis 20% G/G und bevorzugter 5 bis 10% G/G.

Das kosmetisch annehmbare wäßrige Vehikel wirkt als ein Verdünnungsmittel, Dispergiermittel oder Träger für andere Materialien, vorhanden in der Zusammensetzung, so daß die Verteilung der Zusammensetzung erleichtert wird, wenn auf den relevanten Hautbereich aufgebracht. Geeignete Vehikel schließen Emulsionen, Mikroemulsionen oder eine wäßrige Lösung oder Dispersion eines filmformenden Mittels ein.

Das filmformende Mittel kann aus einer Mannigfaltigkeit von Bestandteilen ausgewählt werden, einschließlich flüssige oder feste erweichende Mittel, Emulgatoren, oberflächenaktive Mittel, Gums, Feuchthaltemittel, Verdicker, Pulver und Proteinlösungen. Diese Mittel können einzeln oder als Mischungen von einem oder mehreren Mitteln verwendet werden. Das filmformende Mittel ist in einer Konzentration in dem Bereich von 0,05 bis 40% G/G vorhanden.

Erweichende Mittel, wie Mineralöl, Fettalkohole, Alkylester, Silikone und Silikonderivate, können bei der gegenwärtigen Erfindung verwendet werden. Fettalkohole können aus Stearylalkohol und Cetylalkohol ausgewählt werden. Alkylester können aus Octylpalmitat, Decyloleat und Isopropylmyristat ausgewählt werden. Silikone und Silikonderivate können aus Phenyldimethicon, Dimethicon und Simethicon ausgewählt werden. Es wird jedoch gewürdigt, daß die gegenwärtige Erfindung nicht auf die zuvor genannten erweichenden Mittel beschränkt ist.

Die Zusammensetzung der gegenwärtigen Erfindung kann wahlfrei ein oder mehrere erweichende Mittel/oberflächenaktive Mittel umfassen, die Wahl davon wird normalerweise bestimmen, ob eine Wasser-in Öl Emulsion oder eine Öl-in-Wasser Emulsion gebildet wird. Emulsionen enthalten vorzugsweise 3,0 bis 10% G/G Emulgatoren und bevorzugter 0,5 bis 15% G/G. Mikroemulsionen enthalten vorzugsweise 0,5 bis 35% G/G oberflächenaktive Mittel und bevorzugter 15 bis 28% G/G.

Emulgatoren, wie Mischungen von Glycerylstearat und PEG-100 Stearat (Lipomulse 165 und Arlacel 165), Tegocare PS (Methylglucosesesquistearat), PEG 7 hydriertes Castoröl (Arlacel 989) und Glycerylsorbitanoleostearat (Arlacel 481) können bei der gegenwärtigen Erfindung verwendet werden. Es wird jedoch gewürdigt, daß die gegenwärtige Erfindung nicht auf die zuvor genannten Emulgatoren beschränkt ist.

Oberflächenaktive Mittel für Mikroemulsionen können aus Lipocol SC20 (Ceteareth 20), Ameroxol OE20 (Oleth-20), Lipocol L4 (Laureth-4), Amerchol L101 (Lanolinalkohol und Mineralöl), Cetiol HE (PEG 7 Glycerylcocoat) und Liponsäure EG1 (Glycereth-20) ausgewählt werden. Es wird jedoch gewürdigt, daß die gegenwärtige Erfindung nicht auf die zuvor genannten oberflächenaktiven Mittel beschränkt ist.

Die Zusammensetzung der gegenwärtigen Erfindung kann durch Feuchthaltemittel, die als Wasser Aktivität unterdrückende Mittel wirken, bewahrt werden. Feuchthaltemittel, wie Glycerol und Polyethylenglcole, können bei der gegenwärtigen Erfindung verwendet werden. Vorzugsweise ist das Feuchthaltemittel in einer Konzentration zwischen 1 bis 5% G/G vorhanden. Es wird jedoch gewürdigt, daß die gegenwärtige Erfindung nicht auf die zuvor genannten Feuchthaltemittel beschränkt ist.

Eine Mannigfaltigkeit von Gums, einschließlich Sclerotium Gum (Amigel), kann bei der gegenwärtigen Erfindung verwendet werden. Amigel ist ein wirksames, Polymer filmformendes Mittel und ist vorugsweise in einer Konzentration von 0,1 bis 2% G/G vorhanden.

Pulver, wie beispielsweise Tone, Talk und Stärke, können bei der gegenwärtigen Erfindung verwendet werden. Eine Mannigfaltigkeit von Tonen kann verwendet werden, einschließlich Bentone. Silika sind vorzugsweise Kieselpulver.

Eine Mannigfaltigkeit von Proteinlösungen kann verwendet werden, einschließlich Bier.

Es wird jedoch gewürdigt, daß die gegenwärtige Erfindung nicht auf die zuvor genannten Elektrolyten und filmformenden Mittel beschränkt ist.

Die Zusammensetzung nach der gegenwärtigen Erfindung kann wahlfrei ein oder mehrere herkömmliche schweißhemmende Mittel oder deodorierende aktive Substanzen umfassen. Zusammensetzungen nach der gegenwärtigen Erfindung können somit regelmäßig auf dem Unterarm verwendet werden, nicht nur zum Verhindern von unerwünschtem Haarwachstum sondern auch zum Reduzieren oder Eliminieren von Perspiration und/oder zum Reduzieren oder Eliminieren von schlechtem Geruch. Beispiele von herkömmlichen antischweißhemmenden aktiven Mitteln schließen adstringierende Metallsalze, wie Aluminiumchlorid, Aluminiumchlorhydrat und Zirconiumchlorhydrat, ein. Ein geeignetes Deodorans ist Triclosan (Irgasan DP 300).

Der pH der Zusammensetzung der gegenwärtigen Erfindung ist vorzugsweise unterhalb von 4.

Die Zusammensetzung der gegenwärtigen Erfindung kann die Form von Creme, Lotion, Gel oder Spray annehmen.

Die Zusammensetzung der gegenwärtigen Erfindung kann topisch auf einen ausgewählten Bereich des Körpers aufgebracht werden, in dem sie gewünscht wird, Haarwachstum zu inhibieren. Beispielsweise kann die Zusammensetzung auf das Gesicht, Hals Oberlippe, Kinn, Beine, Arme, Torso und Achselhöhle aufgebracht werden.

Gemäß dem Verfahren der gegenwärtigen Erfindung beträgt die Zeit, die ausreichend ist, wirksam Haarwachstum zu verhindern oder zu verzögern, mindestens 30 Minuten pro Anwendung. Vorzugsweise beträgt die Zeit, die ausreichend ist, wirksam Haarwachstum zu verhindern oder zu verzögern, 4 h bis 12 h pro Anwendung.

Vorzugsweise wird die Zusammensetzung auf einen Hautbereich aufgebracht, der zuvor mechanischer Enthaarung, wie durch Anwenden von Wachs und Abziehen von Wachs und Haar zusammen, oder Rasieren oder chemischer Enthaarung ausgesetzt worden ist. In jenem Fall beträgt die Zeit, die ausreichend ist, wirksam Haarwachstum zu verhindern oder zu verzögern, mindestens 5 Minuten pro Anwendung. Vorzugsweise beträgt die Zeit, die ausreichend ist, wirksam Haarwachstum zu verhindern oder zu verzögern, 4 h bis 12 h pro Anwendung.

Die Zusammensetzung wird vorzugsweise aufgebracht und auf einem Hautbereich belassen dreimal pro Woche, vorzugsweise täglich und noch bevorzugter zweimal täglich. Vorzugsweise wird die Zusammensetzung, sowie einmal auf die Haut aufgebracht, nicht spezifisch entfernt, aber kann während täglicher Waschrituale entfernt werden. Reduzierung von Haarwachstum ist gezeigt, wenn die Häufigkeit oder Haarentfernung reduziert ist, oder die Person weniger Haar auf der behandelten Stelle wahrnimmt, oder quantitativ, wenn das Gewicht von Haar, entfernt durch Rasieren (das heißt Haarmasse), vermindert ist.

Es wird jedoch gewürdigt, daß die Zeit, die ausreichend ist, Haarwachstum zu verhindern oder zu verzögern, außerhalb der bevorzugten Zeiten in Abhängigkeit von Faktoren, wie das Haarvolumen der Individuen, genetischer Typ, Häufigkeit von Waschung, etc variieren kann.

BETRIEBSARTEN ZUM DURCHFÜHREN DER ERFINDUNG

Die folgenden Beispiele veranschaulichen Zusammensetzungen in Übereinstimmung mit dem ersten Aspekt der Erfindung, die geeignet für topische Anwendung auf einen Hautbereich für Verzögerung/Verhinderung von Haarwachstum in Übereinstimmung mit dem zweiten Aspekt der gegenwärtigen Erfindung sind.

BEISPIEL 1

Die Zitronensäure und Natriumchlorid wurden in Wasser unter Erhitzen und Rühren gelöst. Lipomulse 165 wurde hinzugefügt, und die Lösung auf 50°C erhitzt und gerührt unter Dispergieren des Lipomulse 165. Eine Paste von Amigel und Propylenglycol wurde langsam zu der Wasserlösung unter Rühren hinzugefügt. Sorgfalt wurde angewendet, nicht eine Turbulenz während Mischen zu erzeugen, wodurch Belüftung vermieden wurde. Die sich ergebende Lösung wurde auf Raumtemperatur gekühlt, und die Zusammensetzung wurde als eine transluzente Lotion erhalten.

BEISPIELE 2, 3, 4

Das Verfahren, dargestellt für Beispiel 1, wurde verwendet, die Zusammensetzungen nach Beispielen 2, 3 und 4 zu bilden. Beispiel 2 wurde als eine Lotion erhalten, Beispiel 3 als ein Weichgel und Beispiel 4 als ein festes Gel. Beispiel 2 behielt seine Viskosität und Emulsionsstabilität für mindestens 2 Monate bei 45°C zurück.

BEISPIEL 5

Tegocare PS, Octylpalmitat, Decyloleat, Arlacel 165 und Stearylalkohol wurden kombiniert und auf 80°C erhitzt. Diese Lösung wurde zu einer Mischung von Glycerol und Wasser bei einer Temperatur von 80°C hinzugefügt. Die kombinierte Lösung wurde mit einer niedrigen Geschwindigkeit mit einem mechanischen Rührer gemischt. Die sich ergebende Lösung wurde auf 35 bis 40°C gekühlt, und eine Mischung von Wasser, Zitronensäure und Natriumhydroxid hinzugefügt. Die Lösung wurde auf Raumtemperatur gekühlt, und die Zusammensetzung nach Beispiel 5 wurde als ein opakes Öl in einer Wasseremulsion erhalten. Das Endprodukt wurde als eine weiße Lotion erhalten.

BESTANDTEIL VERFÜGBARKEIT

Anspruch[de]
  1. Eine Zusammensetzung zur Verlangsamung und/oder Verhinderung von Haarwuchs, die folgendes enthält:

    (a) Zitronensäure in einer Konzentration von 5% bis 30% Gewichtsvolumen (w/w);

    (b) ein Elektrolyt in einer Menge von 1 bis 20% Gewichtsvolumen (w/w), und

    (c) als Ausgleich ein in der Kosmetik akzeptables auf Wasser basierendes Mittel, das ein filmformendes Mittel enthält, in einer Menge von 0,05 bis 40% Gewichtsvolumen (w/w).
  2. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 1, wobei das Elektrolyt aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Alkalimetallen und Alkalierdmetallsalzen besteht, die wasserlöslich sind.
  3. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Elektrolyt aus Natriumchlorid besteht.
  4. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Elektrolyt Totes Meer Salz ist.
  5. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 1 bis 4 bezieht, wobei das Elektrolyt in einer Konzentration von 5 bis 10% Gewichtsvolumen (w/w) vorhanden ist.
  6. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 1 bis 5 bezieht, wobei das in der Kosmetik akzeptable, auf Wasser basierende Mittel aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Emulsionen, Mikroemulsionen und wässrigen Lösungen eines filmformenden Mittels besteht.
  7. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 1 bis 6 bezieht, wobei das filmformende Mittel ausgewählt wird aus einer oder mehreren der Gruppe, die aus Hauterweicher (emollients), Emulsionsformende Mittel (emulsifiers), oberflächen aktive Mittel, z. B. emulsionsformende Mittel oder Waschmittel (surface active agents), Gele, wasserlösliche Feuchtigkeitscreme (humectants), Verdickungsmittel, Puder und andere Proteinlösungen besteht.
  8. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 7, wobei das filmformende Mittel ein Hauterweicher (emollient) ist, ausgewählt aus der Gruppe, die aus Mineralölen; fettige Alkohole (fatty alcohols), z. B. Stearylalkohol (stearyl alcohol) und Zetylalkohol (cetyl alcohol); Alkylester (alkyl esters), z. B. Oktylpalmitat Decyloleate (octyl palmitate decyl oleate) und Isopropylmyristat (isopropyl myristate); Silikone und Silikonderivate, z. B. Phenyldimethizone (phenyl dimethicone), Dimethizone (dimethicone) und Simethizon (simethicone) besteht.
  9. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 7, die emulsionsformende Mittel (emulsifiers), in einer Konzentration von 0,5 bis 15% Gewichtsvolumen (w/w), vorzugsweise aber 3,0 bis 10% Gewichtsvolumen (w/w) enthält.
  10. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 9, wobei das emulsionsformende Mittel (emulsifier) ausgewählt ist, aus der Gruppe bestehend aus Glycerylstearate (glyceryl stearate) und PEG-100 Stearate (PEG-100 stearate) und Gemische daraus, Methylglucosesesquistearate (methyl glucose sesquistearate), mit Wasser angereichertes Rizinusöl (PEG-7 hydrogenated castor oil) und Glycerylsorbitanoleostearate (glyceryl sorbitan oleostearate) und Gemische daraus.
  11. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 7 bis 10 bezieht, die ein oberflächen aktives Mittel (surface active agent) in einer Konzentration von 0,5 bis 35% Gewichtsvolumen (w/w), vorzugsweise aber 15 bis 28% Gewichtsvolumen (w/w) enthält.
  12. Eine Zusammensetzung bezüglich Anspruch 11, wobei das oberflächen aktive Mittel (surface active agent) ausgewählt ist, aus der Gruppe bestehend aus Ceteareth-20, Oleth-20, Laureth-4, Gemische aus Lanolinalkohol (lanolin alcohol) und Mineralöl, PEG-7 Glycerylcocoate (PEG-7 glyceryl cocoate) und Glycereth-20.
  13. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 7 bis 12 bezieht, die eine wasserlösliche Feuchtigkeitscreme (humectants) enthält, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Glycerol (glycerol) und Polyethylenglycole (polyethylene glycols).
  14. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 7 bis 13 bezieht, die eine wasserlösliche Feuchtigkeitscreme (humectants) in einer Konzentration von 1 bis 5% Gewichtsvolumen (w/w) enthält.
  15. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 7 bis 14 bezieht, die ein Gel in einer Konzentration von 0.1 bis 2% Gewichtsvolumen (w/w) enthält, wobei das Gel vorzugsweise Sclerotium gum (Amigel) ist.
  16. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 7 bis 15 bezieht, die ein Puder enthält, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Lehmsorten, Silikondioxide (silicas), Talktumpuder und Stärke.
  17. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 7 bis 16 bezieht, die weiterhin eine oder mehrere Antischweißmittel oder deodorierende aktive Substanzen einschließt, wobei die antischweißaktiven Substanzen vorzugsweise gewebszusammenziehende metallische Salze (astringent metallic salts) sind, die vorzugsweise aus der Gruppe ausgewählt sind bestehend aus Aluminiumchlorid (aluminim chloride), Aluminiumchlorhydrat (aluminium chlorhydrate) und Zirkoniumchlorhydrat (zirconium chlorhydrate).
  18. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 1 bis 17 bezieht, wobei der pH Wert der Zusammensetzung unter 4 liegt.
  19. Eine Zusammensetzung, die sich beliebig auf Anspruch 1 bis 18 bezieht, wobei die Zusammensetzung die Form einer Crème, Lotion, eines Gels oder Sprays annimmt.
  20. Der Gebrauch einer Zusammensetzung wie sie in Anspruch 1 bis 19 definiert ist, zur Verhinderung und/oder Verlangsamung von Haarwuchs, auf einer Hautpartie wo Haarwuchs auftritt.
  21. Der Gebrauch bezüglich Anspruch 20, wobei die Hautpartie der Enthaarung ausgesetzt wurde.
  22. Der Gebrauch bezüglich Anspruch 21, wobei die Hautpartie der chemischen Enthaarung ausgesetzt wurde.
  23. Der Gebrauch bezüglich Anspruch 21, wobei die Hautpartie der mechanischen Enthaarung ausgesetzt wurde.
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