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Dokumentenidentifikation DE69912240T2 29.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001044904
Titel Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Abfüllen eines festen Produkts in einen heissen Behälter
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Boudin, Jean-Pierre, 45560 Saint Denis en Val, FR
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69912240
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 23.12.1999
EP-Aktenzeichen 994032571
EP-Offenlegungsdatum 18.10.2000
EP date of grant 22.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.07.2004
IPC-Hauptklasse B65G 53/14

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Füllen eines Heizbehälters mit einem festen Produkt.

Genauer betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Füllen eines Klebstoftbehälters einer Maschine zum Auftragen von „Hot Melt"-Klebstoff.

Es sind Maschinen bekannt, die in der Lage sind, Klebstoffe hoher Schmelztemperatur, die üblicherweise als „Hot Melt"-Klebstoffe bezeichnet werden, aufzutragen. Diese Maschinen umfassen einen Klebstoffbehälter, der zwischen 120 und 200°C aufgeheizt wird, um den Klebstoff in der flüssigen Phase zu halten. Die „Hot Melt"-Klebstoffbehälter haben im allgemeinen einen manuell betätigten Deckel. Das Niveauausgleichen oder das Füllen dieser Behälter erfordert das manuelle Öffnen des Deckels, gefolgt vom Einfüllen einer Klebstoffdosis in Form von Kuchen oder von Granulat. Da die Innentemperatur des Behälters sehr hoch ist, handelt es sich um eine sehr gefährliche Tätigkeit, die des öfteren im Falle einer intensiven Nutzung des Klebstoffgenerators stattfindet.

Es gibt automatische Zufuhrvorrichtungen, in Form von Schubladen oder von Klappen, die über Hubspindeln oder andere mechanische Vorrichtungen betätigt werden, wie beispielsweise im Dokument US-A-4441450 beschrieben. Diese Vorrichtungen weisen viele Nachteile auf, aufgrund der Nähe des Behälters. Das führt dazu, dass Klebstoffteilchen oder -dämpfe sich schnell im Mechanismus der Nachfüllvorrichtung ausbreiten und diese blockieren. Jeder Defekt benötigt zum Beheben eine menschliche Intervention unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen. Wenn außerdem der Klebstoffgenerator außer Betrieb ist, so macht das Abkühlen des Klebstoffes jegliche Intervention im Behälter oder in den Nachfüllmechanismen unmöglich, da diese vollkommen durch den Klebstoff festgefahren sind.

Die Erfindung soll demnach diese Nachteile des Standes der Technik überwinden, durch Bereitstellung eines einfachen und effektiven Nachfüllverfahrens eines Heizbehälters mit einem festen Produkt, dessen Anwendung gefahrlos für die bedienende Person ist.

Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass das automatische Füllverfahren eines Heizbehälters mit einem festen Stoff dadurch gekennzeichnet ist, dass das Verfahren ermöglicht, über einen Transportweg das feste Produkt in Form eines Granulats oder Pulvers von einem Lagerort zu dem Heizbehälter zu transportieren, der das erwärmte und fluidisierte Produkt enthält und, dass es die folgenden Schritte umfasst:

  • – einen Schritt der Bildung einer permanenten warmen Zone, die vertikal in den Heizbehälter mündet, und der Herstellung einer Wärmedämmzone zwischen dem Transportweg, der den Lagerort des festen Produkts mit der warmen Zone über den Heizbehälter verbindet;
  • – einen Schritt des Transports einer bestimmten Dosis des festen Produktes bei Erfassung eines Signals, das einem bestimmten Minimalniveau des Produktes in dem Heizbehälter entspricht.

Nach einer anderen Ausführung erfolgt der Transportschritt durch Blasen während einer bestimmten Zeit, die der Produktdosis entspricht.

Nach einer noch anderen Ausführung folgt auf dem Transportschritt während einer bestimmten Zeit ein Schritt der Neutralisation des Signals.

Nach einer wiederum anderen Ausführung wird die Wärmedämmzone durch einen konstanten Luftstrom im Gegenstrom zum Produktdampfstrom erzeugt.

Ein zweites Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines einfachen und effektiven Verfahrens zum Füllen eines Heizbehälters mit einem festen Produkt, das für die betreibende Person gefahrlos ist.

Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass die Vorrichtung zum automatischen Füllen eines Heizbehälters mit einem festen Produkt dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Mittel zur Versorgung mit dem festen Produkt, die mit einem Verteilungsmittel verbunden sind, und Kontrollmittel aufweist, mit denen die Versorgungsmittel in Abhängigkeit von dem Niveau des Produkts im Behälter kontrolliert werden können, wobei das Verteilungsmittel mit bestimmter Form mit seinem unteren Teil in den Behälter eingesetzt ist und ein oder mehrere Mittel aufweist, mit denen in seinem oberen Teil eine Wärmedämmzone hergestellt werden kann.

Nach einer anderen Ausführung umfassen die Versorgungsmittel eine trichterförmige Versorgungswanne, die mit einer ersten Öffnung eines T-Stücks verbunden ist, wobei ein Rohr, das an eine Druckluftquelle angeschlossen ist, mit einer zweiten Öffnung des T-Stücks verbunden ist, die zur ersten senkrecht liegt, wobei eine Versorgungsleitung, die mit der dritten Öffnung des T-Stücks verbunden ist, die gegenüber der zweiten Öffnung angeordnet ist, den Anschluss an das Verteilungsmittel herstellt.

Nach einer weiteren Ausführung weist das mit der zweiten Öffnung des T-Stücks verbundene Rohr ein pfeifenförmiges Ende auf, dessen Anordnung im Inneren des T-Stücks derart bestimmt ist, dass der aus dem Rohr stammende Luftstrom hauptsächlich in der Achse der dritten Öffnung in Richtung der Versorgungsleitung kanalisiert ist und das Ansaugen des Produktes aus der Versorgungswanne ermöglicht.

Nach einer anderen Ausführung steuern die Steuermittel das Öffnen des Elektroventils, das zwischen der Druckluftquelle und dem T-Stück eingesetzt ist, auf Empfang eines Signals, das von einem Sensor, der mit den Steuermitteln verbunden und in dem Heizbehälter eingesetzt ist, bei einem vorgegebenen Produktpegel im Behälter gesendet wird.

Nach einer weiteren Ausführung weisen die Steuermittel ein erstes Verzögerungsmittel oder einen Beförderungsverzögerer auf, mit dem das Elektroventil während einer bestimmten Zeit geöffnet gehalten wird, die einer Dosis des in den Heizbehälter transportierten Produktes entspricht.

Nach einer anderen Ausführung weisen die Steuermittel ein zweites Verzögerungsmittel oder einen Verzögerer für den Produktpegel im Behälter auf, mit dem das von dem Sensor gesendete Signal während einer bestimmten Zeit verdeckt werden kann, wenn gerade eine Produktdosis transportiert wurde.

Nach einer anderen Ausführung ist ein Ballon, der eine Luftreserve bildet, zwischen dem Elektroventil und der Druckluftquelle eingesetzt, um beim Öffnen des Elektroventils einen starken Impuls zu liefern, damit das in dem T-Stück befindliche Produkt angetrieben wird.

Nach einer noch anderen Ausführung bestehen die Verteilungsmittel aus einem Kanal mit variabler Form, der an seinem Umfang in einer unter dem oberen Ende gelegenen Zone mit Perforationen versehen ist und dessen oberes Ende direkt oder indirekt mit der Versorgungsleitung verbunden ist, wobei das untere Ende durch einen kreisförmigen Rand radial nach außen verlängert ist, um eine Befestigungsfläche zu bilden, durch die der Kanal gegenüber einer Öffnung der oberen Fläche des Heizbehälters eingesetzt werden kann, und einem Rohr, das ins Innere des Kanals verlängert ist und mit dem ein konstanter Luftstrom in der Nähe des oberen Endes des Kanals zugeführt werden kann, um die Dämmzone zu erzeugen.

Nach einer weiteren Ausführung ist das obere Ende des Kanals durch ein knieförmiges oder nicht knieförmiges Stück verlängert, das mit der Versorgungsleitung verbunden ist, wobei das den Luftstrom zuführende Rohr mit diesem Stück fest verbunden ist.

Nach einer anderen Ausführung weist die Innenwand des Kanals einen Ablenken auf, durch den das eingespritzte Produkt kanalisiert und die Wirksamkeit der Dämmzone optimiert werden kann und/oder weist die Außenwand des Kanals einen Ablenker auf, durch den die Wirksamkeit der Dämmzone optimiert werden kann.

Nach einer weiteren Ausführung bestehen die Verteilungsmittel aus einem Kanal mit variabler Form, dessen unteres Ende durch einen kreisförmigen Rand radial nach außen verlängert ist, um eine Befestigungsfläche zu bilden, durch die der Kanal gegenüber einer Öffnung der oberen Fläche des Heizbehälters eingesetzt werden kann und dessen oberes Ende mit einem knieförmigen oder nicht knieförmigen Stück verbunden ist, das mit der Versorgungsleitung verbunden ist, wobei ein mit dem Stück fest verbundenes Rohr ermöglicht, dass ein konstanter Luftstrom in das Stück geleitet wird, welches Perforationen besitzt, durch die die von dem Rohr diffundierte Luft evakuiert werden kann.

Nach einer anderen Ausführung ist das den Luftstrom zuleitende Rohr in den Kanal oder lediglich in das Stück verlängert und besitzt Löcher, mit denen die Luft in der gesamten Dämmungszone diffundiert werden kann.

Nach einer weiteren Ausführung besteht der Kanal aus einem perforierten Blech.

Nach einer anderen Ausführung ist das Rohr an eine Druckluftquelle angeschlossen und es ist ein Durchsatzbegrenzer zwischen Quelle und Rohr eingesetzt, um den in den Kanal eingeleiteten Luftstrom zu steuern.

Nach einer anderen Ausführung ist die Befestigungsfläche auf einer Halteplatte montiert, wobei die von dem unteren Ende des Kanals begrenzte Öffnung gegenüber einer Öffnung der Halteplatte liegt, deren Abmessungen größer als die Öffnung des Kanals und kleiner als die Öffnung der oberen Fläche des Heizbehälters sind, auf der die Halteplatte montiert ist.

Ein drittes Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Verwendung der Füllvorrichtung der Erfindung.

Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass die Vorrichtung der Erfindung zum Füllen eines Klebstoffbehälters einer Maschine eingesetzt wird, mit der in Granulatform vorliegender Klebstoff aufgetragen werden kann.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung deutlich, im Zusammenhang mit den beigefügten Figuren, wobei:

1 eine schematische Darstellung der Füllvorrichtung der Erfindung zeigt;

2 eine Vergrößerung der 1 darstellt, wobei die Versorgungsmittel der Füllvorrichtung gezeigt werden;

3 eine Vergrößerung der 1 darstellt, wobei die auf dem Klebstoffbehälter aufgebrachten Verteilungsmittel der Füllvorrichtung gezeigt werden;

die 4a und 4b einen Schnitt zweier Varianten der zweiten Ausführung der Verteilungsmittel zeigen;

5 eine dritte Ausführung der Verteilungsmittel zeigt;

die 6a, 6b und 6c einen Schnitt dreier Varianten einer vierten Ausführung der Verteilungsmittel zeigen.

Unter Bezugnahme auf die 1, 2 und 3, umfasst die Vorrichtung der Erfindung Verteilungsmittel (6), Versorgungsmittel (5) für das in den Heizbehälter (1) einzuleitende feste Produkt (2). Es wird als Beispiel angenommen, dass das feste Produkt ein Klebstoff ist und, dass die nachfolgend beschriebene Vorrichtung das Füllen eines Heiz- oder Klebstoffbehälters (2) einer Maschine zum Aufbringen von Klebstoff ermöglicht.

Die Versorgungsmittel (5) umfassen einen Versorgungsbehälter (8), der den Klebstoff (2) in fester Form, beispielsweise Granulat, aufnimmt. Dieser Behälter (8) hat die Form eines Trichters, der von oben mit Klebstoff gefüllt und durch das untere Ende (26) entleert werden kann. Das untere Ende (26) des Versorgungsbehälters (8) ist mit einer ersten Öffnung (9) eines T-Stücks (12) verbunden, wobei es senkrecht zu den anderen Öffnungen (10, 11) des T-Stücks steht. Das pfeifenförmige Ende (16) eines Rohrs (13), nachfolgend Pfeifenrohr (13) genannte, wird über eine zweite Öffnung (10) des T-Stücks (12) eingeführt. Das Pfeifenrohr (13) ist mit einer Druckluftquelle (14) verbunden. Diese Druckluftversorgung kann über ein werkseigenes Druckluftnetz erfolgen, das im allgemeinen einen Druck von 6 Bar aufweist. Das Einleiten der Luft wird über ein Elektroventil (17) gesteuert. Ein Ballon (22), von beispielsweise 2,5 Liter, kann zwischen dem Elektroventil (17) und der Druckluftquelle (14) eingefügt werden. Eine Versorgungsleitung (15) ist mit der dritten Öffnung (11) des T-Stücks (12) und mit den Versorgungsmitteln (6) verbunden. Die Position des Pfeifenrohrs (13) im T-Stück wird derart festgelegt, dass der durch das Pfeifenrohr eingeleiteter Druckluftstrom nicht senkrecht in Richtung des Versorgungsbehälters (8) durch die erste Öffnung (9) des T-Stücks (12) steigt, sondern hauptsächlich nach der Achse der dritten Öffnung (11) in Richtung der Versorgungsleitung (15) geleitet wird. Wenn das Elektroventil (17) geschlossen ist, fällt das Klebstoffgranulat (2) unter dem Einfluss der Schwerkraft in das T-Stück. Die im Ballon (22) befindliche Luftreserve ermöglicht es, sofort bei Öffnung des Elektroventils (17) einen sehr starken Impuls auszuüben. Dank dieses starken Ausgangsimpulses wird das mit Klebstoffgranulat gefüllte T-Stück (12) frei geblasen. Das Klebstoffgranulat wird dann durch die konstante Druckluftströmung in den Versorgungsbehälter gesaugt und zur Versorgungsleitung (15) befördert.

Der beispielsweise quaderförmige Klebstoffbehälter (1) weist vier Seitenwände, einen Boden und eine mit einer Öffnung (28) versehenen oberen Wand (27) auf. Der Klebstoffbehälter umfasst Heizmittel (29), die beispielsweise aus Widerständen bestehen, welche im unteren Teil des Behälters eingebracht sind. Nach einer ersten Ausführung umfassen die Verteilungsmittel (6) eine Leitung (23), bestehend aus einem Kegelstumpf, wobei das obere Ende (28) die kleinere Öffnung dieses Kegelstumpfes begrenzt und das andere, untere Ende (29) die größere Öffnung begrenzt. Diese Leitung (23) wird nachfolgend als Verteilungskegel bezeichnet. Der Verteilungskegel (23) besteht aus einem Blech, beispielsweise Edelstahlblech, das mindestens am oberen Teil gelocht ist. Dabei sind die Lochungen (30) beispielsweise kreisförmig. Der Durchmesser der Löcher ist kleiner als der Durchmesser der Klebstoffkörner. Das obere Ende (28) des Verteilungskegels (23) wird durch ein knieförmiges Anschlussstück verlängert, das beispielsweise aus Edelstahl gefertigt ist und Knie (31) genannt wird. Das Ende (32) des Knies ist über die Versorgungsleitung (15) mit der dritten Öffnung (11) des T-Stücks verbunden. Der Durchmesser des Edelstahlknies (31) kann in etwa dem der Versorgungsleitung (15) entsprechen. Das untere Ende (29) oder Basis des Verteilungskegels kann radial nach außen mittels eines kreisförmigen Randes, der einen Grundsockel (33) bildet, verlängert werden. Der Grundsockel (33) des Verteilungskegels ermöglicht seinen Einbau auf den Klebstoffbehälter (1), gegenüber der Öffnung (28) der oberen Fläche (27) des Klebstoffbehälters (1). Als Beispiel wird eine für jeden Klebstoffbehälter (1) spezifische Halteplatte (34) auf der oberen Fläche (27) des Klebstoffbehälters (1) aufgebracht. Die Halteplatte besteht aus einer quaderförmigen Platte aus einem wärmedämmenden Stoff. Diese Halteplatte (34) ersetzt den Deckel, der sich üblicherweise auf dieser Art von Klebstoftbehälter (1) befindet. Zwei mit der oberen Fläche des Behälters verbundene Flansche (35) ermöglichen das Befestigen der Halteplatte (34) an dem Klebstoftbehälter. Die Halteplatte kann mit einem seitlich angebrachten Griff versehen sein, um eine gefahrlose Handhabung zu gewährleisten. Die Halteplatte (34) weist eine in etwa mittig angebrachte, beispielsweise kreisförmige Öffnung (36) auf. Der Grundsockel (33) des Kegels (23) wird auf die Halteplatte (34), auf der Öffnung (36) zentriert, aufgesetzt. Zwei mit der oberen Fläche (34) verbundene Flansche (37) können den Aufbau des Kegels auf der Halteplatte gewährleisten. So lässt sich ein Verteilungsmittel an verschiedene Behälterarten durch Verwendung einer jeweils angepassten Halteplatte anbringen.

Ein mit dem Knie verbundenes Rohr (39) wird im Kegel, parallel zur Achse (AA') des Verteilungskegels, eingesetzt. In dieses Rohr wird Luft geleitet, wobei es die Zuführung einer Luftströmung ermöglicht, mit der im oberen Bereich des Kegels ein so genannter Isolierbereich erzeugt wird. Der Innenraum des Kegels lässt sich somit in zwei Teile aufspalten, in einen Isolierbereich genannten Oberteil (4) und in einen Heißbereich bzw. „Hot-Melt"-Bereich genannten Unterteil (38). Das Rohr weist eine ausreichende Zahl kleiner Löcher auf, um die Ausbreitung der Luft im gesamten Isolierbereich zu ermöglichen. Die Löcher im Kegel ermöglichen den Austritt der durch die Löcher des Rohrs ausgebreiteten Luft. So verlängert sich beispielsweise das Rohr innerhalb des Kegels und ist mit der Druckluftquelle (14) verbunden. Das Druckluftnetzwerk des Verteilungsmittels und des im T-Stück untergebrachten Pfeifenrohrs lässt sich per Hand mit Hilfe desselben Ventils (40) schließen. Der durch das Rohr (39) in den Kegel eingebrachte Luftstrom kann mit Hilfe eines zwischen der Quelle (14) und dem Rohr eingesetzten Durchsatzbegrenzers (25) geregelt werden. Die Luftströmung, die durch die Löcher (30) des Kegels entweichen kann, erlaubt das Einstellen einer Temperatur in der Größenordnung der Raumtemperatur von ca. 20°C im Isolierbereich. Die Luftströmung wird eingestellt, sobald die Heizmittel des Klebstoffbehälters eingeschaltet werden, und wird während der gesamten Verwendungsdauer des Klebstoffbehälters aufrechterhalten. Sie kann ebenfalls nach Verwendung des Klebstoftbehälters aufrechterhalten bleiben, bis zum Abkühlen und Verfestigen des im Behälter befindlichen Klebstoffs. Sie bildet eine Wärmedämmung zwischen dem heißen Bereich (38) und dem Transportweg des Granulats, der den Behälter (8) mit dem Verteilungskegel verbindet. Der Wärmedämmungsbereich bildet eine Barriere gegen die aus dem Behälter kommenden Klebstoftdämpfe. Die Luftströmung verhindert das Schmelzen des Klebstoffgranulats auf der Höhe des Wärmedämmungsbereiches oder vorher, entlang des Transportweges. Somit ist jede Verstopfungsgefahr ausgeschlossen. Das durch Blasen in den Kegel eingeleitete Granulat wird in Richtung des Klebstoftbehälters projiziert. Die Form und die Abmessungen des Kegels und der Löcher (30) gewährleisten das Entweichen der Luft, was ein Zurückprellen des Granulats oder Rückspritzer vermeidet. Die Außenwand des Kegels (23) kann einen senkrecht zur Achse (AA') des Kegels (23) angebrachten Kragen (3a) oder Ablenken aufweisen. Dieser Ablenker ermöglicht eine bessere Definition der Grenze zwischen dem Isolierbereich (4) und dem heißen Bereich (38) oder „Hot Melt", mit entsprechender Verbesserung der Effektivität des Isolierbereiches. Nach einer Variante ist der Ablenker im Inneren des Kegels angebracht. Ein Ablenker (3b) weist dann eine Kegelstumpfform oder eine Trichterform auf, wobei es an der Innenfläche des Zylinders über dem Ende befestigt ist, das die größere Öffnung begrenzt, wobei die kleine Öffnung des Ablenkers zur Zylinderöffnung hin gewendet ist, die von seinem unteren Ende begrenzt wird. Dieser zweite Ablenkertyp ermöglicht einerseits eine bessere Festlegung der Grenze zwischen dem Isolierbereich (4) und dem heißen Bereich (38) oder „Hot Melt", wobei die Effektivität des Isolierbereiches gesteigert wird, und andererseits das Kanalisieren des durch das Knie ankommenden Klebstoffgranulats. Der Kegel kann selbstverständlich die zwei Arten von Ablenker (3a, 3b) aufweisen.

Eine Steuerung (7) ermöglicht das Öffnen und Schließen des Elektroventils (17). Ein im Klebstoffbehälter (1) angebrachter Sensor (18) erlaubt das Feststellen eines vorgegebenen Klebstoffpegels im Behälter. Dieser Sensor (18) ist mit der Steuerung (7) verbunden (19) und sendet ein Alarmsignal an die Steuerung (7), wenn der Klebstoffpegel im Behälter den eingestellten gewünschten Mindestwert erreicht. Wenn demnach der Sensor (18) den Mindestpegel feststellt, öffnet die Steuerung das Elektroventil (17), um Klebstoffgranulat durch Blasen vom Versorgungsbehälter in den Klebstoffbehälter zu befördern. Die Steuerung (7) umfasst eine erste, Transportverzögerung genannte, Verzögerungsvorrichtung (20), die das Elektroventil (17) während eines vorgegebenen, einer bestimmten Klebstoffgranulatdosis entsprechenden Zeitraums (T1), offen hält. So wird beispielsweise das Elektroventil (17) während einer Zeit (T1) von 3 Sekunden offen gehalten, was einer Granulatdosis von 100 bis 200 g entspricht.

Die Steuerung (7) kann eine zweite, Produktpegelverzögerung im Behälter genannte Verzögerungsvorrichtung (21), aufweisen, die, wenn eine Granulatdosis gerade übertragen wurde, ein mögliches Alarmsignal des Sensors (18) während einer gegebenen Zeit (T2) unterdrückt, um das Elektroventil (17) geschlossen zu halten. Diese Verzögerung, die beispielsweise eine Minute betragen kann, entspricht in etwa der Zeit, die die eben übertragene Granulatdosis benötigt, um vollkommen zu schmelzen und sich homogen im Behälter (1) zu verteilen. Sie ermöglicht es zu wissen, ob die letzte beförderte Dosis ein Überschreiten des Mindestpegels erlaubt. Die Verwendung zweier Verzögerungsvorrichtungen von der oben beschriebenen Art ermöglicht das Füllen des Behälters in mehreren Schritten, ohne die Verwendung des Klebstoffbehälters zu stören.

Die Vorrichtung der Erfindung ermöglicht es, den Versorgungsbehälter (8) in größerer Entfernung vom Klebstoff-Heizbehälter anzubringen, wobei die Entfernung von der Länge der Versorgungsleitung abhängt. So kann die bedienende Person den Granulatbehälter gefahrlos füllen. Dieser Füllungsschritt ist die einzige Intervention der bedienenden Person, um das Füllen des Heizbehälters zu ermöglichen.

Nach einer zweiten Ausführung eines Versorgungsmittels, und mit Bezug auf 4a, wird der Kegel durch eine abgerundet genannte Leitung (41) ersetzt, deren unteres Ende (42), das einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweist, senkrecht zum oberen Ende (43) mit quadratischem Querschnitt ist. Die Abmessungen des unteren Endes (42) sind größer als die des oberen Endes (43). Die abgerundete Leitung (41) besteht aus einem gelochten Blech oder aus einem Gitter. Das untere Ende (42) wird durch einen Rand verlängert, der einen Grundsockel (70) bildet. Dieser Grundsockel (70) ermöglicht das Anschließen der abgerundeten Leitung (41) an das obere Ende eines Klebstoffbehälters. Das obere Ende (43) wird durch einen, aus einem quadratisches Rohr (44) genannten Rohr, mit quadratischem Querschnitt gebildeten Anschluss verlängert, an dessen Ende die Versorgungsleitung (15) befestigt ist.

Die innere Fläche der abgerundeten Leitung weist einen Ablenker (45) auf, der derart angebracht ist, dass er das durch die Versorgungsleitung (15) herangebrachte Klebstoffgranulat zum unteren Ende (42) der abgerundeten Leitung (41) lenken kann. Ein mit dem quadratischen Rohr (44) verbundenes kleines Rohr (46) ermöglicht das sich Bildens des Isolierbereiches (4). Die Luftzufuhrleitung ist geneigt im Inneren des quadratischen Rohrs angebracht, wobei das Ende (47) zwischen dem Ablenker und dem oberen Ende (43) der abgerundeten Leitung angebracht ist. Das Rohr weist eine Vielzahl von Löchern auf, durch die Luft in den gesamten Isolierbereich eingeleitet werden kann. Das Rohr wird außerhalb des quadratischen Rohrs verlängert und ist an die Druckluftquelle angeschlossen. Die Form und die Abmessungen der abgerundeten Leitung sind so definiert, dass sie das Ablassen der Luft und ein effektives Ausgleiten des Granulats ermöglichen.

Nach einer Variante der zweiten Ausführung, und mit Bezug auf 4b, weist das abgerundete Rohr (41) keinen Ablenker auf, sondern einen nicht gelochten Teil (71), der gegenüber dem Versorgungsrohr (15) liegt. Dieser nicht gelochte Teil (71) ist bis zum oberen Ende (43) der abgerundeten Leitung verlängert. Ein an mit dem quadratischen Rohr verbundenes, an eine Luftzufuhr angeschlossenes kleines Rohr (48), ermöglicht das Einleiten eines Luftstromes in das quadratische Rohr (44), ohne in dieses Rohr hinein zu reichen. Das quadratische Rohr weist eine Vielzahl von Löchern (49) auf, die das Ableiten der durch das kleine Rohr eingeleiteten Luft ermöglichen. Der Innenraum des quadratischen Rohrs bildet dann den Isolierungsbereich (4).

Nach einer dritten Ausführung, und mit Bezug auf 5, wird das Verteilungsmittel von einem Zylinder (50) gebildet, der selbst durch ein gelochtes Blech oder durch ein Gitter gebildet wird. Das untere Ende (51) des Zylinders wird nach außen durch einen Rand verlängert, der einen Grundsockel (52) bildet. Das obere Ende (53) des Zylinders ist durch eine obere Wand geschlossen (54). Die obere Wand (54) weist eine kreisförmige Öffnung (55) auf, die auf der Achse (BB') des Zylinders zentriert ist. Eine Knieverbindung oder ein Knie (56), beispielsweise aus Edelstahl, ist an einem Ende an der oberen Wand (54) des Zylinders befestigt, wobei die von diesem Ende begrenzte Öffnung des Knies gegenüber der Öffnung (55) der oberen Wand (54) liegt. Der Innendurchmesser des Knies gleicht in etwa dem der Öffnung in der oberen Wand. Das Knie ist am anderen Ende mit der Versorgungsleitung (15) verbunden. Ein kegelstumpfförmiger oder trichterförmiger Ablenker (57) ist an der inneren Fläche des Zylinders über dem Ende befestigt, welches die größere Öffnung begrenzt, während die kleine Öffnung des Ablenkers zur Öffnung des Zylinders hin ausgerichtet ist, die von seinem unteren Ende begrenzt wird. Der oberhalb des Ablenkers angebrachte Isolierbereich (4) besteht aus einem an eine Luftquelle angeschlossenen kleinen Rohr (58). Dieses kleine Rohr kann eine Vielzahl von Löchern aufweisen, die das Ausbreiten von Luft zulassen. Das Ende des Rohrs (59) ist im Zylinder oberhalb der kleinen Öffnung des Ablenkers (57) angebracht. Das kleine Rohr (58) kann mit dem Knie (56) verbunden und parallel zur Achse (BB') des Zylinders ausgerichtet sein.

Nach einer vierten Ausführung und mit Bezug auf 6a, besteht das Verteilungsmittel aus einem Zylinder (60), der selbst durch ein gelochtes Blech oder ein Gitter gebildet wird. Das untere Ende (61) des Zylinders wird nach außen durch einen Rand verlängert, der einen Grundsockel (62) bildet. Der Zylinder weist eine trichterförmige obere Wand (64) auf, die an das obere Ende (63) des Zylinders über dem Ende befestigt ist, welches die größere Öffnung bildet, während die kleinere Öffnung zu der vom unteren Ende (61) begrenzten Öffnung des Zylinders hin gerichtet ist. Eine knieförmige Verbindung oder ein zylindrisches Knie (65) ist an einem seiner Enden an das Ende der die kleinere Öffnung bildenden oberen Wand befestigt. Das andere Ende des Knies (65) ist mit der Versorgungsleitung (15) verbunden. Nach einer Variante und gemäß 6b, wird der Zylinder durch eine aus einem Kegelstumpf bestehenden Leitung (66) ersetzt, wobei das Ende der Leitung, das die kleinste Öffnung begrenzt, dann dem oberen Ende des Zylinders entspricht. Ein mit dem Knie (65) verbundenes kleines Rohr (67) ist im Knie parallel zur Achse (CC') der Leitung (66) angebracht, so wie in 6b dargestellt, oder in etwa senkrecht zur Achse (CC') der Leitung (60), wie in 6a dargestellt. Im letzteren Fall kann das Ende des Rohrs parallel zur Achse (CC') der Leitung gebogen werden, so dass der Luftstrom in die Richtung der vom unteren Ende (61) begrenzten Öffnung der Leitung (60) geleitet wird. Das Ende des kleinen Rohrs (67, 68) ist oberhalb der kleinen Öffnung der oberen Wand (64) angeordnet. Das kleine Rohr kann eine Vielzahl von Löchern aufweisen, die das Ausbreiten von Luft erlauben. Die Kniewand weist am Umfang des kleinen Rohrs eine Vielzahl von Löchern (72) auf, die das Entweichen der durch das kleine Rohr eingeleiteten Luft erlauben. Ein Isolierungsbereich (4) wird somit oberhalb der kleinen Öffnung der oberen Wand (64) der Leitung gebildet. Nach einer Variante und mit Bezug auf 6c, weist das Verteilungsmittel wie in 6a oder 6b dargestellt, eine zusätzliche Wand (69) auf, die senkrecht zu Achse des Zylinders liegt und das obere Ende des Zylinders abschließt, wobei das kleine Lufteinlassrohr (75) diesmal mit dieser zusätzlichen Wand verbunden ist. Die Löcher im Knie liegen zwischen der zusätzlichen Wand und der kleinen Öffnung des Ablenkers. Der Isolierbereich wird dann von dem zwischen der zusätzlichen Wand und der trichterförmigen Wand (64) liegenden Raum gebildet.

Die in der zweiten, dritten und vierten Ausführung beschriebenen verschiedenen Verteilungsmittel können mit dem Klebstoffbehälter über den Grundsockel durch Verwendung einer Halteplatte verbunden werden, in ähnlicher Weise wie im Zusammenhang mit der ersten Ausführung beschrieben.

Die Vorrichtung der Erfindung kann zum Füllen eines Heizbehälters mit allen Arten fester, granulat- oder pulverförmiger Produkte verwendet werden, um die Produkte durch Aufheizen zu verflüssigen, mit oder ohne Zugabe eines Lösungsmittels.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum automatischen Füllen eines Heizbehälters (1) mit einem festen Produkt (2), dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren ermöglicht, über einen Transportweg das feste Produkt (2) in Form eines Granulats oder Pulvers von einem Lagerort (8) zu dem Heizbehälter (1) zu transportieren, der das erwärmte und fluidisierte Produkt enthält, und daß es folgende Schritte umfaßt:

    – einen Schritt der Bildung einer permanent warmen Zone (38), die vertikal in den Heizbehälter (1) mündet, und der Herstellung einer Wärmedämmzone (4) zwischen dem Transportweg, der den Lagerort (8) des festen Produkts mit der warmen Zone (38) über dem Heizbehälter (1) verbindet;

    – einen Schritt des Transports einer bestimmten Dosis des festen Produkts (2) bei Erfassung eines Signals, das einem bestimmten Minimalniveau des Produkts in dem Heizbehälter (1) entspricht.
  2. Automatisches Füllverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportschritt durch Blasen während einer bestimmten Zeit (T1) durchgeführt wird, die der Produktdosis (2) entspricht.
  3. Automatisches Füllverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Transportschritt ein Schritt der Neutralisation des Signals während einer bestimmten Zeit (T2) folgt.
  4. Automatisches Füllverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmzone (4) durch einen konstanten Luftstrom im Gegenstrom gegen den warmen Produktdampfstrom erhalten ist.
  5. Vorrichtung zum automatischen Füllen eines Heizbehälters (1) mit einem festen Produkt (2), dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel (5) zur Versorgung mit dem festen Produkt, die mit einem Verteilungsmittel (6) verbunden sind, und Kontrollmittel (7) aufweist, mit denen die Versorgungsmittel (5) in Abhängigkeit von dem Niveau des Produkts in dem Behälter (1) kontrolliert werden können, wobei das Verteilungsmittel (6) mit bestimmter Form mit seinem unteren Teil in den Behälter (1) eingesetzt ist und ein oder mehrere Mittel aufweist, mit denen in seinem oberen Teil eine Wärmedämmzone (4) hergestellt werden kann.
  6. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsmittel (5) eine trichterförmige Versorgungswanne (8), die mit einer ersten Öffnung (9) eines T-Stücks (12) verbunden ist, wobei ein Rohr (13), das an eine Druckluftquelle (14) angeschlossen ist, mit einer zweiten Öffnung (10) des 7-Stücks (12) verbunden ist, die zu der ersten (9) senkrecht liegt, wobei eine Versorgungsleitung (15), die mit der dritten Öffnung (11) des T-Stücks verbunden ist, die gegenüber der zweiten Öffnung (10) angeordnet ist, den Anschluß an das Verteilungsmittel (6) herstellt.
  7. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (13), das mit der zweiten Öffnung des T-Stücks verbunden ist, ein pfeifenförmiges Ende (16) aufweist, dessen Anordnung im Inneren des T-Stücks derart bestimmt ist, daß der aus dem Rohr (13) stammende Luftstrom (17) hauptsächlich in der Achse der dritten Öffnung (11) in Richtung der Versorgungsleitung (15) kanalisiert ist und ermöglicht, daß das Produkt aus der Versorgungswanne (8) angesaugt werden kann.
  8. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollmittel (7) das Öffnen eines Elektroventils (17), das zwischen die Druckluftquelle (14) und das T-Stück geschaltet ist, auf den Empfang eines Signals hin steuern, das von einem Sensor (18), der mit den Kontrollmitteln (7) verbunden ist (19) und in dem Heizbehälter (1) positioniert ist, ausgesendet wird bei einem bestimmten Niveau des Produkts in dem Behälter.
  9. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollmittel (7) ein erstes Verzögerungsmittel oder einen Beförderungsverzögerer (20) aufweisen, mit dem das Elektroventil (17) während einer bestimmten Zeit (T1) geöffnet gehalten werden kann, die einer Dosis des in den Heizbehälter (1) transportierten Produkts entspricht.
  10. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollmittel ein zweites Verzögerungsmittel (21) oder einen Verzögerer für das Niveau des Produkts in dem Behälter aufweisen, mit dem das von dem Sensor (18) ausgesendete Signal während einer bestimmten Zeit (T2) verdeckt werden kann, wenn gerade eine Produktdosis transportiert wurde.
  11. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ballon (22), der eine Luftreserve bildet, zwischen das Elektroventil (17) und die Druckluftquelle (14) geschaltet ist, um beim Offnen des Elektroventils einen starken Impuls zu liefern, damit das in dem T-Stück anwesende Produkt angetrieben werden kann.
  12. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsmittel (5) aus einem Kanal (23, 50, 41) mit variabler Form besteht, der an seinem Umfang in einer unter dem oberen Ende (28, 53, 43) gelegenen Zone mit Perforationen versehen ist und dessen oberes Ende direkt oder indirekt mit der Versorgungsleitung (15) verbunden ist, wobei das untere Ende (29, 51, 42) durch einen kreisförmigen Rand radial nach außen verlängert ist, um eine Befestigungsfläche (33, 52, 70) zu bilden, durch die der Kanal gegenüber einer Öffnung der oberen Fläche (27) des Heizbehälters eingesetzt werden kann, und einem Rohr (39, 58, 46), das ins Innere des Kanals (23, 50, 41) verlängert ist und mit dem ein konstanter Luftstrom in der Nähe des oberen Endes des Kanals zugeführt werden kann, um die Dämmzone (4) zu erzeugen.
  13. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Kanals durch ein knieförmiges oder nicht knieförmiges Stück (31, 56, 44) verlängert ist, das mit der Versorgungsleitung (15) verbunden ist, wobei das den Luftstrom zuführende Rohr mit diesem Stück fest verbunden ist.
  14. Automatische Füllvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Kanals (23, 50, 41) einen Ablenker (3a, 57, 45) aufweist, durch den das eingespritzte Produkt kanalisiert und die Wirksamkeit der Dämmzone (4) optimiert werden kann, und/oder die Außenwand des Kanals einen Ablenker (3b) aufweist, durch den die Wirksamkeit der Dämmzone (4) optimiert werden kann.
  15. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 1 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsmittel aus einem Kanal (41, 60, 66) mit variabler Form besteht, dessen unteres Ende (42, 61) durch einen kreisförmigen Rand radial nach außen verlängert ist, um eine Befestigungsfläche (70, 62) zu bilden, durch die der Kanal gegenüber einer Öffnung der oberen Fläche des Heizbehälters eingesetzt werden kann, und dessen oberes Ende (43, 63) mit einem knieförmigen oder nicht knieförmigen Stück (44, 65) verbunden ist, das mit der Versorgungsleitung (15) verbunden ist, wobei ein mit dem Stück fest verbundenes Rohr (48, 67, 75) ermöglicht, daß ein konstanter Luftstrom in das Stück zugeführt wird, das Perforationen (49, 72) besitzt, durch die die von dem Rohr diffundierte Luft evakuiert werden kann.
  16. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das den Luftstrom zuführende Rohr in den Kanal oder lediglich in das Stück verlängert ist und Löcher besitzt, mit denen die Luft in der gesamten Dämmungszone diffundiert werden kann.
  17. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal aus einem perforierten Blech besteht.
  18. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr an eine Druckluftquelle (14) angeschlossen ist und ein Durchsatzbegrenzer (25) zwischen die Quelle und das Rohr geschaltet ist, um den in den Kanal eingebrachten Luftstrom zu kontrollieren.
  19. Automatische Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsfläche (33, 70, 62, 52) auf einer Halteplatte (34) montiert ist, wobei die von dem unteren Ende des Kanals begrenzte Öffnung (28) gegenüber einer Öffnung (36) der Halteplatte liegt, deren Abmessungen größer als die Öffnung (28) des Kanals und kleiner als die Öffnung der obere Fläche (27) des Heizbehälters (1) sind, auf der die Halteplatte montiert ist.
  20. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 19 zum Füllen eines Behälters mit Klebstoff in Form von Granulat.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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