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Dokumentenidentifikation DE102004001671A1 05.08.2004
Titel Halterungsbefestigungsaufbau
Anmelder Suzuki Motor Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Ito, Osamu, Hamamatsu, Shizuoka, JP;
Hoshino, Masaharu, Hamamatsu, Shizuoka, JP;
Hori, Toru, Hamamatsu, Shizuoka, JP;
Hatono, Kenichiro, Hamamatsu, Schizuoka, JP
Vertreter Zimmermann & Partner, 80331 München
DE-Anmeldedatum 12.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004001671
Offenlegungstag 05.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.08.2004
IPC-Hauptklasse B60N 3/02
IPC-Nebenklasse B62D 25/00   
Zusammenfassung Ein geschlossener Querschnitt wird durch Verbinden der oberen Endbereiche und der unteren Endbereiche jeweils einer Dachseiteninnenplatte und einer Seitenkarosserieaußenplatte eines Fahrzeugs gebildet. Eine an der Dachseiteninnenplatte angebrachte Bodenhalterung zum Anbringen eines Haltegriffs und eine an der Bodenhalterung angebrachte Griffhalterung sind auf einer Seite zum Fahrgastinnenraum einer Dachinnenplatte bereitgestellt. Weiterhin ist ein Trägerbereich der Bodenhalterung an der Dachseiteninnenplatte befestigt, um zu einem zu einer oberen Seite oder einer Seite der Fahrgastzelle hin gelegenen Verbindungsbereich am oberen Endbereich der Dachseiteninnenplatte und der Seitenkarosserieaußenplatte hin auszukragen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halterungsbefestigungsaufbau einer Befestigungshalterung zum Bilden eines geschlossenen Abschnitts mittels einer Dachseiteninnenplatte und einer Seitenkarosserieaußenplatte einer Fahrzeugs und zum Anbringen eines Haltegriffs an einer inneren Fachseite einer Dachinnenplatte.

11 zeigt eine Schnittansicht eines Dachseitenleistenbereichs 51 eines Fahrzeugs gemäß dem Stand der Technik. Wie in JP-A-10-181490 (japanische Veröffentlichungsnummer: Hei 10-181490) und 11 offenbart ist, bildet der Dachseitenleistenbereich 51 bei einem Fahrzeug gemäß dem Stand der Technik einen geschlossenen Abschnitt 57 durch Verbinden der beiden oberen und unteren Endbereiche einer Dachseiteninnenplatte 52 und einer Seitenkarosserieaußenplatte 53. Eine Befestigungshalterung 54, die im wesentlichen einen hutförmigen Querschnitt aufweist, ist and einer inneren Fachseite der Dachseiteninnenplatte 52 mittels Schweißen befestigt. Die Befestigungshalterung 54 dient zur Befestigung eines nicht gezeigten Haltegriffs (es kann Bezug genommen werden auf den Haltegriff 3 aus 2), wobei ein Befestigungsloch 54b zum Befestigen des Haltegriffs in einem oberen Bereich 54a der Befestigungshalterung ausgebildet ist. Eine Innenblende 55 für einen Himmel ist von einem Himmelbereich des Fahrzeugs herüber zum Dachseitenleistenbereich 51 angeordnet, um die Befestigungshalterung 54 zu bedecken, und ein Seitenendbereich der Innenblende 55 verläuft bis zu einem unterseitigen Verbindungsbereich 58 der Dachseiteninnenplatte 52 und der Seitenkarosserieaußenplatte 53.

Wenn ein Fahrgast den Haltegriff ergreift, wird die Befestigungshalterung mit einer große Last beaufschlagt. Daher ist es notwendig, die Befestigungsstärke der Befestigungshalterung 54 zu erhöhen, und die Form der Befestigungshalterung 54 wird kompliziert und groß. Aufgrund dessen wird ein großer Bereich des Zwischenraums zwischen der Dachseiteninnenplatte 52 und der Innenblende 55 von der Befestigungshalterung 54 eingenommen. Indessen ist es auch wahrscheinlich, daß ein Kopfairbag 56 zur Gewährleistung der Sicherheit in den Dachseitenleistenbereich 51 eingebaut wird.

Wie oben beschrieben wird der Raum zwischen der Dachseiteninnenplatte 52 und der Innenblende 55 von der Befestigungshalterung 54 eingenommen, und daher verbleibt kein Raum zum Anordnen des Kopfairbags 56. Wie in 12 gezeigt, sind daher die Dachseiteninnenplatte 52 und die Seitenkarosserieaußenplatte 53 mit verlängerten Bereichen L versehen, um so den Kopfairbag 56 in den Zwischenraum zwischen der Dachseiteninnenplatte 52 und der Innenblende 55 anzuordnen.

Wenn jedoch die verlängerten Bereiche L der Dachseiteninnenplatte 52 und der Seitenkarosserieaußenplatte 52 zu einer oberen Seite der Fahrzeugkarosserie hin verlängert werden, wird die Fahrzeughöhe vergrößert. Wenn die verlängerten Bereiche L zu einer unteren Seite der Fahrzeugkarosserie hin verlängert werden, wird ein Bereich für den Fensterrahmen verkleinert und eine gute Sicht nicht gewährleistet. Weiterhin wird so das Ein- und Ausparkverhalten verschlechtert. Beides ist nicht erwünscht. Weiterhin werden die Produktionskosten der Fahrzeugkarosserie erhöht, wenn Fahrzeugkarosserien mit und Fahrzeugkarosserien ohne Kopfairbag getrennt entwickelt werden müssen.

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungshalterung bereitzustellen, die einen Raum zur Anordnung eines Teils eines Kopfairbags oder etwas ähnlichem in einem Dachseitenleistenbereich sicherstellt, ohne die Form einer Karosserie gemäß dem Stand der Technik zu verändern.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Halterungsbefestigungsaufbau für ein Fahrzeug, der einen geschlossenen Abschnitt umfaßt, der durch das Verbinden der jeweiligen oberen und unteren Endbereiche einer Dachseiteninnenplatte und einer Seitenkarosserieaußenplatte gebildet ist, und eine Befestigungshalterung zum Anbringen eines Haltegriffs an einer inneren Fahrgastzellenseite der Dachseiteninnenplatte, wobei die Befestigungshalterung eine an der Dachseiteninnenplatte befestigte Bodenhalterung und eine an der Bodenhalterung befestigte Griffhalterung beinhaltet, wobei ein oberer Endbereich der Bodenhalterung an der Dachseiteninnenplatte befestigt ist, um zu einer Seite des Fahrgastraums oder zu einer oberen Seite des Fahrgastraums hin von einem Verbindungsbereich auszukragen, in dem die oberen Endbereiche der Dachseiteninnenplatte und der Seitenkarosserieaußenplatte miteinander verbunden sind.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Griffhalterung bevorzugt eine gekrümmte Oberfläche, deren Querschnittsform entlang der Fahrzeugbreite im wesentlichen hutförmig ausgebildet ist, und wobei eine Verlaufsrichtung einer Fläche, die die gekrümmte Fläche in der hutartigen Form bildet, im wesentlichen mit der Richtung übereinstimmt, in der der Haltegriff mit einer Last beaufschlagt wird.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist es weiterhin bevorzugt, wenn eine jeweilige der Boden- und der Griffhalterung mit zumindest entweder einem Flansch oder einem Wulst oder beidem zum Verstärken ausgebildet wird.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist es weiterhin bevorzugt, wenn die Bodenhalterung mit einem Durchgangsloch ausgebildet ist, das von einem Befestigungsbereich des Haltegriffs, der von einem oberen Bereich des Haltegriffs zu einer äußeren Fahrgastraumseite auskragt, durchsetzt werden kann, wenn der Haltegriff an der Griffhalterung angebracht wird.

1 zeigt eine Seitenansicht eines Fahrzeugs mit einem Halterungsbefestigungsaufbau gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand der Befestigung des Haltegriffs aus der in 1 mit X bezeichneten Richtung zeigt.

3 ist eine Schnittansicht des Zustands der Befestigung des Haltegriffs entlang der in 2 mit Pfeilen bezeichneten Linie Y-Y.

4 ist eine perspektivische Ansicht einer in 3 gezeigten Bodenhalterung.

5 ist eine perspektivische Ansicht einer in 3 gezeigten Griffhalterung.

6 ist eine perspektivische Ansicht eines Zustands der Befestigung des Haltegriffs, bei dem der in 2 gezeigte Haltegriff und eine Innenplatte entfernt sind.

7 ist eine Schnittansicht des Zustands, in dem die Griffhalterung deformiert wird, wenn der in 3 gezeigte Haltegriff in einer senkrechten Richtung mit einer Last beaufschlagt wird.

8A bis 8C zeigen ein erstes modifiziertes Ausführungsbeispiel des Halterungsbefestigungsaufbaus, wobei 8A eine perspektivische Ansicht einer Bodenhalterung, 8B eine perspektivische Ansicht eines Zustands der Befestigung eines Haltegriffs an der Griffhalterung und 8C eine Schnittansicht entlang der Linie Z-Z aus 8B ist.

9 ist eine perspektivische Ansicht eines zweiten modifizierten Ausführungsbeispiels des Halterungsbefestigungsaufbaus.

10 ist eine Schnittansicht eines dritten modifizierten Ausführungsbeispiels des Halterungsbefestigungsaufbaus.

11 ist eine Schnittansicht eines Dachseitenleistenbereichs eines Halterungsbefestigungsaufbaus gemäß einem Beispiel aus dem Stand der Technik.

12 ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem der Dachseitenleistenbereich aus 11 zu einer unteren Seite hin verlängert ist.

Im folgenden wird ein Halterungsbefestigungsaufbau gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.

1 zeigt ein Fahrzeug 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und 2 zeigt einen Haltegriff 3, der an einem Seitebereich des Dachs einer inneren Fahrgastzelle 2 des Fahrzeugs 1 angeordnet ist. Bekanntermaßen ist der Haltegriff 3 mit der Absicht angebracht, daß ein Fahrgast seine Lage stabilisieren kann, wenn er ihn ergreift.

3 ist eine Schnittansicht entlang der Fahrzeugbreitenrichtung, die den Haltegriff 3 in einem befestigten Zustand zeigt. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, bildet ein Dachseitenleistenbereich 5 des Fahrzeugs 1 einen geschlossenen Querschnittsraum durch Überlappen einer Dachseiteninnenplatte 6 und zwei Verbindungsbereichen 5a und 5b am oberen und am unteren Ende einer Seitenkarosserieaußenplatte 7, die zu einer Außenseite hin auskragen, um mittels Schweißen zu verbinden. Eine Befestigungshalterung des Haltegriffs 3 ist an einer inneren Fahrgastzellenseite der Dachseiteninnenplatte 6 bereitgestellt, und die Befestigungshalterung wird von einer an einem Dachseitenleistenbereich angebrachten Bodenhalterung 8 und einer an der Bodenhalterung 8 angebrachten Griffhalterung 9 gebildet.

Wie in 4 gezeigt, wird als Bodenhalterung 8 eine flache Platte verwendet, die durch Biegen geformt ist und die eine dickere Wandstärke aufweist als ein normalerweise benutztes Befestigungsmetallstück des Haltegriffs. Die Bodenhalterung 8 beinhaltet einen Trägerbereich 8a auf einer oberen Endseite und einen Befestigungsbereich 8b auf einer unteren Endseite, wobei ein unterer Endbereich des Trägerbereichs 8a an dem Verbindungsbereich 5a am oberen Ende des Dachseitenleistenbereichs 5 angebracht ist und der Befestigungsbereich 8b an der Dachseiteninnenplatte 6 durch Schweißen oder durch einen Bolzen befestigt ist. Um der Last F, die beaufschlagt wird, wenn ein Fahrgast den Haltegriff 3 ergreift, zu widerstehen, ist ein von oben nach unten verlaufender Wulst 8c in einem bezüglich der Links-Rechts-Richtung mittleren Bereich des Befestigungsbereichs 8b ausgebildet und von oben nach unten verlaufende Flansche 8d sind an den beiden linken und rechten Endbereichen der Bodenhalterung 8 ausgebildet. Wie in 3 gezeigt, ist die Form auf einer unteren Endseite eines im wesentlichen mittleren Bereichs des Flanschs 8d in Übereinstimmung mit der Form einer im wesentlichen oberen Endseite des Dachseitenleistenbereichs 5 ausgebildet. Weiterhin, ist ein viereckiges Durchgangsloch 8e in der Mitte des Trägerbereichs 8a ausgebildet.

5 zeigt, daß die an der Bodenhalterung 8 angebrachte Griffhalterung 9 durch eine Platte gebildet ist, die dünner als die Bodenhalterung 8 ist, und daß ein Abschnitt davon hutförmig ausgebildet ist. Das heißt, die flanschähnlich geformten Ansatzstücke 9a und 9b sind an den beiden Endbereichen eines Abschnitts davon in rinnenähnlicher Form ausgebildet. Flansche 9c sind an den beiden linken und rechten Endbereichen des Ansatzstücks 9a der oberen Endseite auf der einen Seite ausgebildet, und ein Wulst 9d ist in einem bezüglich der Links-Rechts-Richtung mittleren Bereich des Ansatzstücks 9b auf der unteren Endseite ausgebildet. Die Ansatzstücke 9a und 9b sind an einem oberen Endbereich und an einem unteren Endbereich der Bodenhalterung 8 an jeweils zugehörigen Positionen befestigt.

Wie in 6 gezeigt, kragt ein hutförmiger oberer Bereich 9e zu einer Seite der inneren Fahrgastzelle 2 hin aus, wenn die Griffhalterung 9 an der Bodenhalterung 8 befestigt ist. Die Griffhalterung dient zur Befestigung des Haltegriffs 3 und der obere Bereich 9e ist mit einem Befestigungsloch 9f für den Haltegriff 3 ausgebildet. Weiterhin ist eine Strebe 9g auf einer oberen Seite zwischen dem Ansatzstück 9a und dem oberen Bereich 9e ausgebildet. Wie in 3 gezeigt, ist die Strebe 9g so ausgerichtet, daß sie in die Richtung zeigt, in der der Haltegriff 3a gezogen wird, wenn ein Fahrgast den Griff 3a des Haltegriffs 3 ergreift.

Wie in 5 gezeigt, verläuft der oben beschriebene Flansch 9c von dem Ansatzstück 9a zur Strebe 9g über einen gebogenen Bereich 9h, um eine Verstärkung des gebogenen Bereichs 9h zu erreichen. Weiterhin verläuft der Wulst 9d vom Ansatzstück 9b zu einer Strebe 9i auf der unteren Seite über einen gebogenen Bereich 9k, um eine Verstärkung des gebogenen Bereichs 9k zu erreichen.

Wie in 3 gezeigt, kragt ein oberer Endbereich (vorderes Ende) der Bodenhalterung 8 von dem Verbindungsbereich 5a zwischen der Dachseiteninnenplatte 6 und der Seitenkarosserieaußenplatte 7 am Dachseitenleistenbereich 5 und einer Dachplatte 11 zu einer inneren Seite der Fahrgastzelle hin aus und ist in trägerartiger Form gestützt in einem Zustand, in dem sie an dem Dachseitenleistenbereich 5 angebracht ist.

Wie in 6 gezeigt, sind die Befestigungshalterungen von Haltegriffen 3 jeweils durch die Bodenhalterung 8 und die Griffhalterung 9, die an zwei Stellen der inneren Fahrgastzellenseite des Dachseitenleistenbereichs 5 bereitgestellt sind, gebildet.

Wie in 3 gezeigt ist, ist eine Innenplatte 10 für einen Himmel von dem Bereich des Himmels zum Dachseitenleistenbereich 5 herüber angeordnet. Die Innenplatte 10 bedeckt die Bodenhalterung 8 und die Griffhalterung 9, und ein Seitenendbereich der Innenplatte 10 verläuft bis zu dem Verbindungsbereich 5b auf der unteren Seite der Dachseiteninnenplatte 6 und der Seitenkarosserieaußenplatte 7.

Der Haltegriff 3 ist an einer Seite der Fahrzeugkarosserie durch Einsetzen eines mit einer Halteklaue ausgebildeten Clips 3b in ein in der Innenplatte 10 ausgebildetes Loch 10b und das in der Griffhalterung ausgebildete Befestigungsloch 9f befestigt. weiterhin ist der Haltegriff 3 schwenkbar, wobei die durchgezogene Linie in 3 die Position zeigt, wenn ein Fahrgast den Griff 3a ergreift, und die gestrichelte Linie die Position zeigt, wenn der Griff 3a nicht benutzt wird.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist in einem Zustand, in dem die Bodenhalterung 8 an dem Dachseitenleistenbereich 5 angebracht ist, der Trägerbereich 8a der Bodenhalterung 8 angebracht, um zu einer inneren Seite der Fahrgastzelle 2 hin auszukragen. Daher kann ein Raum 12 in einem Zwischenraum zwischen dem Dachseitenleistenbereich 5 an dem unteren Bereich der Bodenhalterung 8 und der Innenplatte 10 durch Verschiebung der Position der Bodenhalterung 8 hin zu einer oberen Seite einer Bodenhalterung gemäß dem Stand der Technik vergrößert werden. Daher kann in dem Raum 12 ein Kopfairbag oder andere, nicht gezeigte Fahrzeugkarosseriebestandteile angeordnet werden.

7 zeigt den Haltegriff 3 in einem Zustand, in dem er mit einer großen Last beaufschlagt ist.

Wenn die Last P am Haltegriff 3 angreift und soweit die Last P in einen konstanten Bereich fällt, wird die Griffhalterung plastisch verformt, da das Material der Griffhalterung dünner ist als das der Bodenhalterung 8. Das heißt, daß die in 5 gezeigte Griffhalterung 9 verbogen wird, um sich in Umgebungen a und b der Endpunkte des Flanschs 9c und des Wulsts 9d der Griffhalterung als Hebelstützpunkten zu verformen. Daher können Kräfte effizient durch Verformung des oberen Bereichs 9e und der Streben 9g und 9i der Griffhalterung 9 aufgenommen werden. Der Grad der Verformung kann durch Veränderung der Höhe des Flanschs 9c und der Größe des Wulsts 9d der Griffhalterung 9 eingestellt werden. Wenn der Haltegriff 3 mit dem Clip 3b zum Befestigen des Haltegriffs 3, einer Schraube oder etwas ähnlichem angebracht ist, können die Kräfte effizient aufgenommen werden ohne daß sich ein vorderer Endbereich der Schraube und die Bodenhalterung 8 gegenseitig beeinträchtigen, da das Durchgangsloch 9f in der Griffhalterung ausgebildet ist. Weiterhin werden Reparaturarbeiten erleichtert, da die Griffhalterung 9 sich nicht auf einem äußeren Abschnitt des Dachseitenleistenbereichs 5 befindet.

Als nächstes wird ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erläutert.

8A zeigt eine Bodenhalterung 18. Ein großes Befestigungsloch 18a ist in einem mittleren Bereich der Bodenhalterung 18 vorgesehen. Wie in den 8B und 8C gezeigt ist, ist das Befestigungsloch 18a mit der Griffhalterung 19 von einer inneren Seite des Fahrgastraums 2 her angeordnet, um dabei die Befestigungsfähigkeit der Griffhalterung 19 zu fördern. Ein oberer Endbereich 18b der Bodenhalterung 18 ist befestigt, um zur Fahrgastzellenseite des oberen Endbereichs des Verbindungsbereichs der in 3 gezeigten Dachseiteninnenplatte 6 und der Seitenkarosserieaußenplatte 7 auszukragen.

Weiterhin kann die Festigkeit der Bodenhalterung 18 durch die Abmessungen des großen Befestigungslochs 18a erhöht werden. Andere Formen der Bodenhalterung 18 bezüglich der Dachseiteninnenplatte 6 sind dieselben wie bei dem Beispiel aus dem Stand der Technik. Daher kann ein Raum unterhalb der Bodenhalterung gewährleistet werden, und wenn die Griffhalterung 19 mit einer Last beaufschlagt wird, ist der Effekt der Kraftaufnahme durch plastische Verformung an sich derselbe wie in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel.

In 9 ist gezeigt, daß eine Bodenhalterung 28, die von einer in nutförmiger Weise gebogenen Röhre gebildet wird, anstatt der plattenförmigen Bodenhalterung 8 verwendet wird. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Bodenhalterung 28 sind beide Endbereiche 28a an der nicht gezeigten Dachseiteninnenplatte durch Schweißen befestigt, wobei ein oberer Endbereich 29a einer Griffhalterung 29 an der Bodenhalterung 28 von einer äußeren Fahrgastzellenseite her durch Schweißen befestigt ist und ein unterer Endbereich 29a davon an der Dachseiteninnenplatte befestigt ist.

Ein vorderer Endbereich 28b der Bodenhalterung 28 ist so befestigt, um zur Fahrgastzellenseite des oberen Endbereichs des Verbindungsbereichs der Dachseiteninnenplatte 6 und der Seitenkarosserieaußenplatte 7, die in 3 gezeigt sind, auszukragen.

Durch einen solchen Aufbau kann ein Raum unterhalb der Griffhalterung 29 gewährleistet werden und wenn die Griffhalterung 29 mit einer Last beaufschlagt wird, ist der Effekt der Kraftaufnahme durch plastische Verformung der Griffhalterung 29 an sich derselbe wie in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel.

In 10 ist gezeigt, daß ein vorderes Ende 36a der oberen Endseite einer Dachseiteninnenplatte in trägerartiger Form zu einer Seite des inneren Fahrgastraums 2 von dem Verbindungsbereich 5a der Dachseiteninnenplatte 36 und der Seitenkarosserieaußenplatte 7 und der Dachplatte 11 auskragt, um als Bodenhalterung zu dienen. Weiterhin ist eine Griffhalterung 39 durch Schweißen an der Dachseiteninnenplatte 36 befestigt.

Durch einen solchen Aufbau kann der Raum 12 unterhalb der Griffhalterung 39 weitgehend gewährleistet werden und wenn die Griffhalterung 39 mit einer Last beaufschlagt wird, ist der Effekt der Kraftaufnahme durch plastische Verformung der Griffhalterung 39 an sich derselbe wie in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel.

Obwohl Ausführungsbeispiele der Erfindung oben beschrieben wurden ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt sondern kann auf Grundlage des erfinderischen Gedankens vielfältig verändert und modifiziert werden.

Beispielsweise kann in dem Fall, daß Raum auf der Oberseite gegeben ist, der vordere Endbereich nach oben oder schräg nach oben auskragen, obwohl gemäß den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen die obere Endseite der Bodenhalterung 8 zur Fahrgastzellenseite des Verbindungsbereichs der Dachseiteninnenplatte 6 und der Seitenkarosserieaußenplatte 7 hin auskragt.

Wie oben beschrieben beinhaltet bei einem Halterungsbefestigungsaufbau, der durch Verbinden der oberen Endbereiche und der unteren Endbereiche jeweiliger Dachseiteninnenplatten und Seitenkarosserieaußenplatten eines Fahrzeugs einen geschlossenen Querschnitt bildet und der eine Befestigungshalterung zum Anbringen eines Haltegriffs auf einer inneren Fahrgastzellenseite der Dachinnenplatte beinhaltet, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die Befestigungshalterung eine an der Dachseiteninnenplatte angebrachte Bodenhalterung und eine an der Bodenhalterung angebrachte Griffhalterung. Weiterhin ist ein oberer Endbereich der Bodenhalterung an der Dachseiteninnenplatte befestigt, um zu einer Seite der Fahrgastzelle oder zu einer oberen Seite der Fahrgastzelle von einem Verbindungsbereich auf einer Seite des oberen Endbereichs der Dachseiteninnenplatte und der Seitenkarosserieaußenplatte hin auszukragen. Daher kann ein Raum unterhalb der Befestigungshalterung zum Anbringen des Haltegriffs vergrößert werden.

Weiterhin ist gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung jeweils die Bodenhalterung und die Griffhalterung zumindest mit entweder einem Flansch oder einem Wulst oder beidem zur Verstärkung ausgebildet. Daher kann die Festigkeit erhöht werden und die Dicke der verwendeten Platten kann verringert werden.

Weiterhin ist gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die Bodenhalterung mit einem Durchgangsloch ausgebildet, das von einem Befestigungsbereich des Haltegriffs, der von einem oberen Bereich der Griffhalterung zu einer äußeren Fahrzeugseite auskragt, durchsetzt werden kann, wenn der Haltegriff an der Griffhalterung angebracht ist. Wenn der Haltegriff mit einer Last beaufschlagt wird und die Griffhalterung verformt wird, kann daher der Verformungsgrad der Griffhalterung erhöht werden, ohne sich der Befestigungsbereich durch die Bodenhalterung beeinträchtigt wird.


Anspruch[de]
  1. Halterungsbefestigungsaufbau für ein Fahrzeug (1), umfassend:

    einen geschlossenen Querschnitt, der durch Verbinden der oberen Endbereiche (5a) und der unteren Endbereiche (5b) jeweils einer Dachseiteninnenplatte (6) und einer Seitenkarosserieaußenplatte (7) gebildet ist, und

    eine Befestigungshalterung zum Anbringen eines Haltegriffs (3) auf einer inneren Fahrgastzellenseite der Dachseiteninnenplatte,

    wobei die Befestigungshalterung eine an der Dachseiteninnenplatte (6) angebrachte Bodenhalterung (8) und eine an der Bodenhalterung (8) angebrachte Griffhalterung (9) beinhaltet, und

    ein oberer Endbereich der Bodenhalterung (8) an der Dachseiteninnenplatte (6) befestigt ist, um zu einer Seite einer Fahrgastzelle (2) oder zu einer oberen Seite der Fahrgastzelle (2) von einem Verbindungsbereich (5a), in dem die oberen Endbereiche der Dachseiteninnenplatte (6) und der Seitenkarosserieaußenplatte (7) damit verbunden sind, her auszukragen.
  2. Aufbau nach Anspruch 1, wobei

    die Griffhalterung (9) eine gekrümmte Fläche beinhaltet, deren Querschnitt entlang einer Fahrzeugbreitenrichtung im wesentlichen in einer hutartigen Form ausgebildet ist, und

    eine Verlaufsrichtung einer der Flächen (9g), die die gekrümmte Fläche in der hutartigen Form bilden, im wesentlichen mit einer Richtung übereinstimmt, in der der Haltegriff (3) mit einer Last beaufschlagt wird.
  3. Aufbau nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest ein Flansch (9c) oder ein Wulst (8c, 9d) zur Verstärkung auf jeweils der Bodenhalterung (8) oder der Griffhalterung (9) ausgebildet ist.
  4. Aufbau gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Durchgangsloch (8e), durch das ein Befestigungsbereich des Haltegriffs (3) hindurchgreifen und von einem oberen Bereich der Griffhalterung (9) zu einer äußeren Fahrzeugseite hin auskragen kann, wenn der Haltegriff (3) an der Griffhalterung (9) angebracht ist, in der Bodenhalterung (8) ausgebildet ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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