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Dokumentenidentifikation DE69818791T2 05.08.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000928900
Titel Elektrische Lüftereinheit für Kraftfahrzeugklimaanlage
Anmelder Denso Thermal Systems S.p.A., Poirino, Turin/Torino, IT
Erfinder Izzo, Antonio, 12045 Fossano (Cuneo), IT;
Marchesani, Cesario, 66054 Vasto (Chieti), IT
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69818791
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.12.1998
EP-Aktenzeichen 981241961
EP-Offenlegungsdatum 14.07.1999
EP date of grant 08.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.08.2004
IPC-Hauptklasse F04D 25/08
IPC-Nebenklasse H02K 5/22   H02K 5/14   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine elektrische Lüftereinheit (Lüfteranordnung) für Fahrzeugklimaanlagensysteme der in dem Oberbegriff des Hauptanspruchs definierten Bauart.

Diese elektrischen Lüftereinheiten sind herkömmlich durch einen tatsächlichen elektrischen Lüfter, der einen elektrischen Motor und ein Lüfterantriebsrad aufweist, der an die Rotationswelle des vorstehend beschriebenen Motors angepasst ist, und einem Gehäuse dafür aufgebaut, das üblicherweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist.

Das Gehäuse dient dazu, die verschiedenen Teile des elektrischen Motors und Lüfters aufzunehmen und zu schützen, der Teil des Gehäuses, der das Flügelrad umgibt, das allgemein als Sammelkranzverkleidung (collector scroll cowling) bekannt ist, ist derart gebildet ist, dass er den erzeugten Luftstrom zu Verteilungskanälen führt.

In den bekannten Anordnungen (beispielsweise US-A-5 189 327) ist der elektrische Motor mit einer elektrischen Energieversorgung mittels eines Verbinders (Steckers) verbunden, der einen ersten Abschnitt, der einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet ist, und einen zweiten Abschnitt aufweist, der mit einem elektrischen Versorgungskabel verbunden ist und mit dem ersten Abschnitt in einem Kupplungsaufbau zusammenwirkt.

Bei Einbau des elektrischen Motors an der Anordnung ist es notwendig, den Motor elektrisch mit dem ersten Abschnitt des Verbinders zu verbinden.

Das Hauptproblem der bis jetzt bekannten Anordnungen besteht darin, dass diese Verbindung aufgrund der Notwendigkeit des Betreibens an schlecht zugänglichen Stellen komplex ist, und daher Polungsunkehrungsfehlern ausgesetzt ist.

Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung besteht darin, dass, wenn dieser einmal angebracht ist, die Verbindungsdrähte zwischen den Bürsten und dem Verbinder zu lang sind und einen korrekten Betrieb des Gerätes behindern können.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile durch Vereinfachung der Vorgänge zum Anbringen des elektrischen Motors in das Gehäuse zu verhindern, wobei gleichzeitig Kosten und Zeit verringert werden, und außerdem die Zuverlässigkeit der gesamten elektrischen Lüfteranordnung verbessert wird.

Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch eine elektrische Lüfteranordnung gemäß dem Kennzeichnungsteil des Hauptanspruchs gelöst. Die Anordnung gemäß der Erfindung besteht darin, dass der gesamte Verbinder getrennt von dem Gehäuse gebildet wird, insbesondere durch Verbinden der Drahtanschlüsse der Bürsten des elektrischen Motors mit dem ersten Abschnitt des Verbinderaufbaus ohne Verwendung langer Verbindungsdrähte und durch Bereitstellung des letzteren mit einer Einrichtung für den direkten Schnappeingriff an die Bürstenhalteranordnung des elektrischen Motors selbst.

Diese vorab zusammengebaute Einheit kann somit leicht in eine in dem Gehäuse vorgesehene Unterbringung eingesetzt werden, bis der erste Verbinderabschnitt einem eigenen Sitz zugewandt ist, der einstückig mit dem Gehäuse selbst ausgebildet ist. Der Eingriff eines zweiten Verbinderabschnitts durch den Sitz verhindert ebenfalls das axiale Gleiten (Verschieben) des elektrischen Lüsters in Bezug auf das Gehäuse.

Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Es zeigen:

1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung einiger Teile der elektrischen Lüfteranordnung gemäß der Erfindung, die insbesondere den Zusammenbau des elektrischen Verbinders betrifft,

2 eine perspektivische vergrößerte Darstellung des Verbinderabschnitts gemäß der Erfindung im Eingriff mit dem Bürstenhaltersockel des elektrischen Motors,

3 eine Teildarstellung der gesamten elektrischen Lüftereinheit, und

4 eine perspektivische Darstellung des Gehäuses der elektrischen Lüfteranordnung.

Unter Bezugnahme auf die 1, 3 und 4, sind die der Befestigung des Verbinders an den elektrischen Motor ausführlich beschrieben.

Von dem Motor ist lediglich der Bürstenhaltersockel 12 gezeigt, der fest an den Stator durch vorab angeordnete Kupplungen 14 angebracht ist. Die einander gegenüberliegend zugewandten Bürsten 16 sind ebenfalls gezeigt, wohingegen der Kommutator nicht gezeigt ist, um eine Verkomplizierung der Zeichnung zu vermeiden.

Litzen 18 aus elektrischem Draht sind an der Rückseite der Bürsten 16 gebildet, wobei an den Enden der Litzen die Drahtanschlüsse 20 angebracht sind, um die elektrischen Anschlüsse des Motors zu bilden.

Die Drahtanschlüsse 20 sollen in entsprechende Vertiefungen eingesteckt und in Schnappeingriff gebracht werden, die einstückig in einem Körper 22 des Verbinders gebildet sind, der als Buchsenkupplung in dieser besonderen Darstellung gezeigt ist, um einen ersten Abschnitt 24 des elektrischen Verbinders zu bilden.

Wenn einmal der erste Verbinderabschnitt 24 gebildet worden ist, wird er direkt an den elektrischen Motor angebracht, wie nachstehend in der Beschreibung unter Bezugnahme auf 2 dargelegt ist.

Der mit dem ersten Verbinderabschnitt versehene elektrische Lüfter ist in einem Kunststoffgehäuse 30 untergebracht, der durch Spritzgießen gebildet ist.

Der elektrische Motor ist auf einem im wesentlichen zylindrischen Sitz 32 untergebracht, der einstückig in dem Gehäuse geformt ist und eingerichtet ist, den Motor aufzunehmen. Ein Führungskanal 34 ist in einem Wandabschnitt vorgesehen, um ein axiales Gleiten des vorab zusammengebauten ersten Verbinderabschnitts 24 an dem elektrischen Motor zu ermöglichen. Der vollständige elektrische Lüfter ist an dem Gehäuse 30 durch selbstschneidende Schrauben befestigt, die in geeignete an den Türmchen (turrets) 36 gebildete Öffnungen eingeschraubt sind.

Wenn einmal der elektrische Motor eingesetzt worden ist, wird der erste Verbinderabschnitt 24 mit einem Verbindertragesitz 38 ausgerichtet, der ebenfalls einstückig in dem Gehäuse geformt ist, wie es deutlicher in 3 gezeigt ist, so dass er einen zweiten Verbinderabschnitt 40 außerhalb der elektrischen Lüftereinheit aufnehmen kann.

Einmal zusammengebaut ist das (nicht gezeigte) Lüfterflügelrad einer Luftstrom-Sammelkranzverkleidung 42 (die gemäß 1 lediglich zum Teil dargestellt ist, und der gesamte obere Teil des Gehäuses nicht dargestellt ist) angeordnet. Die Sammelkranzverkleidung (collector scroll cowling) 42 und der Sitz 32 des elektrischen Motors kommunizieren miteinander mittels eines zweiten Kanals 44, der zur Gewährleistung der Kühlung des elektrischen Motors unter Verwendung des durch das Lüfter-Flügelrad erzeugten Luftstroms vorgesehen ist.

Der zweite Verbinderabschnitt 40, der den elektrischen Motor versorgt und in diesem Fall als Stecker dargestellt ist, ist somit durch den Sitz 38 in den entsprechenden ersten Abschnitt 24 eingesetzt, der durch die Buchse 22 und die Drahtanschlüsse 20 gebildet ist, weshalb dieser ebenfalls zu dem axialen Einrasten des elektrischen Lüfters in Bezug auf dieses Gehäuse 30 beiträgt. Die zwei Verbinderabschnitte werden aneinander mittels eines Zahns 46 befestigt, der außerhalb des Verbindertragesitzes 38 gebildet ist, der einen Schnappeingriff mit einem elastischen flexiblen Flansch 28 bildet, der an dem zweiten Verbinderabschnitt 40 vorgesehen ist.

Wie vorstehend erwähnt, sind nachstehend die Einzelheiten der Kupplungseinrichtung beschrieben, die die Verankerung des ersten Verbindungsabschnitts 24 an den elektrischen Motor und insbesondere an den Bürstenhaltersockel 12 gewährleisten.

Der Körper 22 des ersten Verbinderabschnitts 24 ist mit einem Paar von gegenüberliegenden Zungen 50, die von dem zu dem elektrischen Motor zugewandten Ende vorspringen, einem Paar nach außen gerichteter schräger Vorsprünge 52 versehen, die einstückig an dem Ende dieser Zungen geformt sind. Dieses Paar Vorsprünge 52 steht im Eingriff mit einem entsprechenden Paar von Führungen 54, die einstückig an dem Sockel des Bürstenhalters geformt sind, wobei diese darin in einer axialen nach unten gerichteten Bewegung gleiten, wobei die in 2 gezeigte Position als Referenzorientierung angenommen wird.

Das axiale Einrasten des Verbinderabschnitts 24 tritt mittels eines Paars von Zähnen 56 auf, die an dem Paar Vorsprünge 52 geformt sind, die ein zugeordnetes erstes Paar von Anstoßflächen 58 aufweist, die in der Lage sind, einen Schnappeingriff mit einem entsprechenden zweiten Paar von Anstoßoberflächen 60 zu bilden, die zu der Seite des Bürstenhalterführungspaars 54 geformt sind.

Eine Bewegung entlang derselben Achse jedoch in der entgegengesetzten Richtung wird durch den Kontakt zwischen einem dritten Paar von Anstoßoberflächen 62, die ebenfalls die unteren Enden des Paars der Vorsprünge 52 sind, und einem vierten Paar von Anstoßoberflächen 64 verhindert, die an dem unteren Ende des Führungspaars 54 ausgebildet sind.


Anspruch[de]
  1. Elektrische Lüftereinheit für Fahrzeugklimaanlagen, mit

    einem elektrischen Motor mit einer Rotationswelle,

    einem Flügelrad, das an die Welle angebracht ist,

    einem Gehäuse (30) einschließlich eines Abschnitts (42) zum Transportieren eines von dem Flügelrad erzeugten Luftstroms und eines Sitzes (32) zur Unterbringung des elektrischen Motors,

    einem elektrischen Verbinder einschließlich erster und zweiter Abschnitte (24, 40), die miteinander in einem Kopplungsaufbau zusammenwirken, in dem der erste Abschnitt (24) elektrisch mit dem elektrischen Motor verbunden ist und der zweite Abschnitt (40) mit einem elektrischen Versorgungskabel verbunden ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (24) des Verbinders an dem elektrischen Motor befestigt ist und mit einem verbindertragenen Sitz (38) zusammenwirkt, der einstückig in dem vorstehend beschriebenen Gehäusesitz geformt ist, der an dem Gehäuse (30) zur Aufnahme des zweiten Verbinderabschnitts (40) vorgesehen ist,

    wobei der Gehäusesitz (32) einen Führungskanal (34) entsprechend einem Wandabschnitt aufweist, der in der Lage ist, ein axiales Gleiten des ersten Verbinderabschnitts (24) zu ermöglichen, der an dem elektrischen Motor befestigt ist, wenn letzterer an dem Gehäusesitz (32) angebracht wird.
  2. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (23) des Verbinders einen Körper (22) und zumindest ein Paar innerhalb des Körpers (22) untergebrachter elektrischer Anschlüsse (20) aufweist.
  3. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (22) des ersten Abschnitts (24) des Verbinders einstückige Kopplungseinrichtungen für einen Schnappeingriff mit dem elektrischen Motor aufweist.
  4. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung ein Paar Zungen (50) aufweist, die an einem Ende des Körpers (22) des ersten Verbinderabschnitts (24) geformt sind und mit einem Paar quer laufender Vorsprünge (52) versehen sind.
  5. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar quer laufender Vorsprünge (52) axial in einem entsprechenden Paar Führungen (54) gleiten soll, das an einem Bürstenhaltersockel (12) des elektrischen Motors geformt ist.
  6. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar der Vorsprünge (52) zumindest ein zugehöriges Paar Zähne (56) aufweist, die erste Anstoßoberflüchen (58) aufweisen, die in der Lage sind, mit entsprechenden zweiten Anstoßoberflächen (60) an dem Paar der Führungen (54) zu koppeln.
  7. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar der Vorsprünge (52) weiterhin dritte Anstoßoberflächen (62) an einem Ende aufweist, die in der Lage sind, mit entsprechenden vierten Anstoßoberflächen (64) an dem Paar der Führungen (54) zu koppeln.
  8. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar elektrischer Anschlüsse (30) in entsprechenden Vertiefungen eingesetzt ist und im Schnappeingriff steht, die einstückig in dem vorstehend beschriebenen Verbinderkörper (22) geformt sind.
  9. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar elektrischer Anschlüsse (20) durch elektrische Litzen (18) mit jeweiligen Bürsten (16) des elektrischen Motors verbunden sind.
  10. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Sitz (32) zur Unterbringung des elektrischen Motors im wesentlichen eine zylindrische Form aufweist, wobei dessen Längsachse mit der Welle des Motors übereinstimmt, wenn dieser in dem Gehäusesitz (32) eingebaut ist.
  11. Elektrischer Lüftereinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der verbindertragene Sitz (38) an einem Ende des Führungskanals (34) nach außen vorspringt und ein Zurückhalteelement (46) aufweist, das mit einem entsprechenden Flansch (46) in Eingriff stehen soll, der einstückig an dem zweiten Verbinderabschnitt (40) geformt ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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