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Dokumentenidentifikation DE60005928T2 12.08.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001148997
Titel KREATIVITÄTSGERÄT UND DESSEN GEBRAUCH
Anmelder Mattel, Inc., El Segundo, Calif., US
Erfinder WILSON, Martin, Holland, US
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 60005928
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.02.2000
EP-Aktenzeichen 009116989
WO-Anmeldetag 04.02.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/02694
WO-Veröffentlichungsnummer 0000046042
WO-Veröffentlichungsdatum 10.08.2000
EP-Offenlegungsdatum 31.10.2001
EP date of grant 15.10.2003
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 23.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.08.2004
IPC-Hauptklasse B43L 1/00
IPC-Nebenklasse B43L 3/00   B43L 21/00   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf Zeichen- oder Kreativitätsgeräte, und insbesondere auf eine Kreativitätsvorrichtung für Kinder, die eine zweiseitige Zeichen/Entwurfstafel beinhaltet, die bezüglich einer Basis beweglich ist, um wahlweise beide Seiten der Tafel für den Gebrauch zu positionieren, und die gegebenenfalls einen Löschmechanismus beinhaltet, um wahlweise jede Seite der Tafel zu löschen.

Hintergrund der Erfindung

Eine Vielzahl von Kreativitätsvorrichtungen oder Zeichenhilfen oder Geräten sind zur Verwendung von Benutzern, vor allem Kindern, zum Malen, Zeichnen oder Beschäftigen mit anderen kreativen Tätigkeiten vorgeschlagen worden. Es ist üblich, dass sie eine ebene Oberfläche oder Tafel beinhalten, auf welcher der Benutzer direkt Verzierungen oder Kreationen aufbringt oder auf welche das Kind ein Blatt Papier oder einen anderen Träger platzieren kann, auf welchem Verzierungen oder Kreationen aufgebracht werden können.

Manche der vorgeschlagenen Zeichengeräte beinhalten mehrere Zeichenoberflächen, die wahlweise in einer Stellung angeordnet werden können, in der der Benutzer auf einer ausgewählten Oberfläche arbeiten kann. Zum Beispiel veranschaulicht U.S. Patent Nr. 5163845 von Blassingame ein visuelles Hilfsgerät, das einen Rahmen beinhaltet, in den eine flache zweiseitige Tafel platziert werden kann. Die Tafel kann mit jeder Seite derart in dem Rahmen platziert werden, dass sie zur Verwendung nach außen zeigt. Um die Tafeloberfläche umzukehren, muss die Tafel aus dem Rahmen herausgeschoben, umgedreht und zurück in den Rahmen geschoben werden. U.S. Patent Nr. 1958579 von Johnson offenbart ein Tafelgerät mit mehreren Tafelplatten, die um eine gemeinsame vertikale Achse gelenkig gelagert sind. Ein Benutzer kann auf einer Seite einer gelenkig gelagerten Platte zeichnen, dann die Platte um 180° um die Achse drehen, so dass deren gegenüberliegende Oberfläche sichtbar ist, und dann auf die gegenüberliegende Oberfläche zeichnen.

Es ist wünschenswert, in der Lage zu sein, die Arbeit des Benutzers von der Zeichenoberfläche zu löschen oder anderweitig zu entfernen, und geeignetes Löschen für die unterschiedlichen Medien (Kreide, Bleistift, Marken, etc.) ist bekannt. Es ist vorzuziehen, dass das Zeichengerät einen Löschmechanismus beinhaltet, der mit dem Zeichengerät derart verbunden ist, dass er nicht losgelöst und verloren wird und die Verwendung für den Benutzer erleichtert. Mehrere vorgeschlagene Zeichengeräte beinhalten solche Löschmechanismen. Zum Beispiel offenbart U.S. Patent Nr. 2359195 von Berliner einen löschbaren Schreibblock, auf dem Bilder durch Pressen eines durchsichtigen Oberfilms auf eine schwarze Wachsfläche gezeichnet werden können. Ein teilendes Glied, das zwischen dem Film und der Wachsoberfläche angeordnet ist, kann entlang der Länge des Blocks gleitend bewegt werden, um das Blatt von dem Wachs zu trennen, wodurch das Bild gelöscht wird. Der Film und die Wachsoberfläche sind für eine gleitende Bewegung in einem Rahmen zusammen montiert, und das teilende Glied ist derart am Rahmen befestigt, dass, wenn der Film und die Wachsoberfläche nach außen aus dem Rahmen geschoben werden, das teilende Glied den Film von der Wachsoberfläche trennt.

Gleichermaßen offenbart U.S. Patent Nr. 3838520 von Quenot eine in einem Skizzenblock eingebaute Löscheinrichtung, die sich auf der Seite eines Bandmaßes befindet. Der Skizzenblock beinhaltet ein äußeres Blatt, ein Unterlegblatt und ein dazwischen liegendes Blatt, die derart konfiguriert sind, dass, wenn Druck auf das äußere Blatt ausgeübt wird, das Unterleg- und dazwischenliegende Blatt aneinander haften und eine sichtbare Spur hinterlassen. Die Löscheinrichtung ist als ein Streifen 40 ausgebildet, der sich zwischen dem Unterlegblatt und dem dazwischenliegenden Blatt befindet, um das Unterlegblatt und das dazwischenliegende Blatt zu trennen, sobald sie an dem Löschstreifen 40 vorbeigezogen werden, und um dadurch jegliche Markierung auf den Blättern entfernen.

Ein anderes Beispiel, bei dem der Löschungsmechanismus in Bezug auf eine feststehende Zeichenoberfläche bewegt wird, anstatt die Zeichenoberfläche in Bezug auf einen feststehenden Löschmechanismus zu bewegen wie bei Berliner und Quenot, ist im U.S. Patent Nr. 2167296 von Farmer offenbart. Ein beweglicher Teil 18 ist zum linearen Bewegen bezüglich einer feststehenden Kreidetafel 6 montiert. Der bewegliche Teil beinhaltet Löscheinrichtungen, die montiert sind, um gegen die Oberfläche der Kreidetafel zu drücken. Wenn der bewegliche Teil über die Oberfläche der Kreidetafel bewegt wird, werden jegliche Markierungen auf der Tafel gelöscht.

Es wurden auch Zeichengeräte vorgeschlagen, die eine Ablage für Zeichenutensilien (Marken, Bleistifte, etc.) beinhalten, wie beispielsweise in einem Fach, das von einer Zeichentafel abgedeckt ist und auf das zugegriffen werden kann, indem die Zeichentafel von dem Fach wegbewegt wird. Ein Beispiel ist im U.S. Patent Nr. 5284445 von Dietterich offenbart.

Die oben beschriebenen Zeichengeräte weisen mehrere Mängel auf. Obwohl die Geräte von Blassingame und Johnson zweiseitige Tafeln vorsehen, auf denen ein Benutzer zeichnen kann, ist Blassingames Tafel von ihrem haltenden Aufbau getrennt und kann dadurch getrennt und verloren gehen, und Johnsons Tafel benötigt einen Halterungsaufbau, der mindestens doppelt so groß ist wie die Zeichentafel, da die Tafel um ein mittig montiertes Gelenk schwenkbar ist. Die beweglich gelagerte Tafel von Johnson ist nur durch Schwenken bewegbar, und die Tafel von Blassingame ist nur durch Gleiten bewegbar. Die Geräte von Berliner und Quenot beinhalten nützliche Löschgeräte, beinhalten aber keine zweiseitigen Tafeln. Diesen Geräten fehlt der Aufbewahrungsraum von Dietterich, welcher wiederum keine zweiseitige Tafel und keinen Löschungsmechanismus offenbart.

U.S. Patent Nr. 4896927 offenbart ein kombiniertes Klemmbrett und Behälter. Das Klemmbrett ist in einem Basiselement des Behälters schwenkbar. Darüber hinaus ist das Klemmbrett in einer Gleitnut des Basiselements in einer solchen Art und Weise gleitend beweglich, dass das Klemmbrett einerseits in einer Arbeitsstellung und andererseits in einer Ablagestellung angeordnet werden kann.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Nachteile der bekannten Zeichengeräte werden durch die offenbarte Tätigkeitsvorrichtung überwunden. Die Tätigkeitsvorrichtung beinhaltet eine Basis und eine Zeichen- oder Entwurfstafel, die für Drehbewegungen bezüglich der Basis mit der Basis gelenkig verbunden ist. Die Tafel ist zudem montiert, um sich bezüglich des Gelenks zu bewegen. Mehrere Ausführungen und Variationen von diesem grundlegenden Konzept sind möglich. Die Basis kann einen Aufbewahrungsraum beinhalten, wie z. B. für Zeichenutensilien, der von der Tafel abgedeckt wird. Der Raum wird zugänglich, indem die Tafel um das Gelenk gedreht wird oder indem die Tafel bezüglich des Gelenks und des Körpers gleitend bewegt wird. Die Tafel kann zweiseitig sein und von einer Gebrauchsstellung, in der eine Seite der Tafel von der Basis nach außen weist, bewegt werden, indem die Tafel um das Gelenk gedreht und dann bezüglich des Gelenks derart gleitend bewegt wird, dass die Tafel in der Gebrauchsstellung angeordnet werden kann, bei der die gegenüberliegende Seite der Tafel nach außen weist.

Des weiteren kann ein Löschungsmechanismus in die Tätigkeitsvorrichtung eingegliedert und derart angeordnet werden, dass zumindest eine Oberfläche der Tafel von der Löscheinrichtung gelöscht wird, wenn die Tafel bezüglich des Gelenks bewegt wird. Die Löscheinrichtung kann an dem Gelenk montiert sein und angeordnet sein, um gegen eine einzelne Zeichenoberfläche einer einseitigen Tafel oder gegen eine oder beide Zeichenoberflächen einer zweiseitigen Tafel zu drücken. Die Löscheinrichtung kann in alternativer Weise an der Basis montiert und angeordnet sein, um gegen jegliche der Zeichentafeloberfläche(n) zu drücken.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht einer Kreativitätseinrichtung, die die Prinzipien der Erfindung verkörpert.

2 ist eine Explosionsansicht der Kreativitätsvorrichtung aus 1. 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie III-III aus 1.

4A4E sind seitliche Ansichten aufeinanderfolgender Funktionsstellungen der Kreativitätsvorrichtung aus 1.

5 ist eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der Kreativitätsvorrichtung, die die Prinzipien der Erfindung verkörpert.

6A6B sind jeweils Vorder- bzw. Draufsichten der Basis, die in 1 gezeigt ist.

7 ist eine Querschnittsansicht der Basis, die in 1 gezeigt ist, entlang der Linien VII-VII auf 6A.

8 ist eine Ansicht von unten der Halbschale des Gelenks, das in 1 gezeigt ist.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die erfindungsgemäße Kreativitätsvorrichtung kann als aus drei funktionalen Elementen bestehend betrachtet werden: einer Basis, einer Tafel und einem Gelenk, mittels dessen die Tafel an die Basis montiert ist. Das Gelenk erlaubt ein schwenkbares Bewegen der Tafel bezüglich des Körpers zwischen einer "Gebrauchs-" Stellung, in der die Tafel mit einer nach oben weisenden Seite oder Oberfläche oder vom Körper weg angeordnet ist und sicher am Körper gehalten wird, so dass der Benutzer auf der nach oben weisenden Oberfläche arbeiten kann. Die Tafel ist bezüglich des Gelenks zudem derart beweglich, dass die Tafel aus der Gebrauchsstellung wegbewegt werden kann, ohne das Gelenk zu drehen. Die Tafel kann zum Beispiel bezüglich des Gelenks gleiten. Die Tafel kann auch aus der Gebrauchsstellung in eine alternative Gebrauchsstellung umgedreht werden, in der die gegenüberliegende Seite oder Oberfläche der Tafel nach oben weist, indem die Tafel bezüglich des Körpers am Gelenk gedreht und bezüglich des Gelenks gleitend bewegt wird. Die Basis kann einen Aufbewahrungsraum beinhalten, der von der Tafel geschlossen wird, wenn die Tafel in der Gebrauchsstellung ist, und der geöffnet wird, indem die Tafel vom Körper weg um das Gelenk gedreht wird oder indem die Tafel bezüglich des Gelenks gleitend bewegt wird.

Eine Ausführung einer Kreativitätsvorrichtung, die die oben bezeichneten erfinderischen Konzepte enthält, ist in den 18 veranschaulicht. Wie in 1 gezeigt, beinhaltet die Kreativitätsvorrichtung 1 eine Basis 100 und eine Tafel 300, die an die Basis 100 mittels eines Gelenks 200 gekoppelt ist. Das Gelenk 200 lagert die Tafel 300 beim Rotieren bezüglich der Basis 100 und bei einer translatorischen Bewegung bezüglich des Gelenks.

Wie in 2 gezeigt, ist die Tafel 300 im Allgemeinen rechteckig und eben, mit parallelen ebenen ersten und zweiten Flächen 310 bzw. 320 und linken und rechten Griffen 303, 304. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die Tafel 300 aus einem Tafelrahmen 302 und aus an dem Tafelrahmen gehaltenen Arbeitsoberflächen 311, 321 gebildet. Die veranschaulichten Arbeitsoberflächen 311, 321 sind Trockenlöschmarkeroberflächen ("weiße Tafeln"), die auf den ersten und zweiten Flächen 310, 320 haften. Die Oberflächen 311, 321 können dauerhafte Oberflächen-Grafiken oder -Entwürte, wie z. B. Zeichentrickfiguren, die ein Kind durch eine Zeichnung oder andere Entwürfe auf der Zeichen-/Entwurtsoberfläche versuchen würde nachzubilden, und/oder alphabetische und numerische Zeichen, Firmenlogos, etc enthalten. Die Oberflächen 311, 321 können auch leer sein.

Die Basis 100 beinhaltet einen unteren Abschnitt 110, der an einer stützenden Oberfläche für die Kreativitätsvorrichtung, wie einer Tischfläche oder einer senkrechten Wand, zur Anlage kommt. Die Basis 100 beinhaltet zudem einen Gelenkbefestigungsabschnitt 120, an den das Gelenk 200 montiert ist, einen tafelhaltenden Abschnitt 130, der die Tafel 300 in einer Gebrauchsstellung hält, und einen Aufbewahrungsraum 140, in dem Zubehör wie Zeichenutensilien aufbewahrt werden können. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die Basis 100 aus einem einwandig geformten Plastikteil einstückig ausgebildet, mit einem äußeren Rahmen 101, der in der Ebene U-förmig und im Querschnitt umgekehrt-U-formig ist. Das gelenkmontierbare Teil 120 ist an dem offenen Ende des U angeordnet. Der Rahmen 101 säumt eine im Allgemeinen ebene innere Fläche 102 der Basis 100, und ein Aufbewahrungsraum 140 ist zwischen dem Rahmen 101 und der inneren Fläche 102 definiert. Die innere Fläche 102 beinhaltet Aufhängeöffnungen 103, mit denen die Kreativitätsvorrichtung an einer vertikalen Oberfläche, wie z. B. einer Wand, montiert werden kann oder anderweitig an einer fest stehenden Oberfläche gesichert werden kann.

Die obere und innere Kante 105 des äußeren Rahmens 101 bildet einen Teil des die Tafel haltenden Abschnitts 130, der den Rand der Tafel 300 abstützt. Eine Griffaussparung 104 ist an dem geschlossenen Ende des U des äußeren Rahmens 101 ausgebildet, um es dem Benutzer zu ermöglichen, eine Hand zwischen die Tafel 300 und den äußeren Rahmen 101 einzubringen.

Die Aufbewahrungsraum 140 beinhaltet Klemmen 142 (wie am besten in 6A7 gezeigt), die reibschlüssig Marken, Bleistifte oder andere Zeichenutensilien aufnehmen, um sie innerhalb des Aufbewahrungsraums 140 zu sichern. Bei den veranschaulichten Ausführungsformen sind die Zeichenutensilien trockenlöschbare Markierer 500, welche einzelne Löscheinrichtungen 501 beinhalten, die an dem Ende der Markerkappe auf der gegenüberliegenden Seite der Zeichenspitze angeordnet sind (von Kappen 502 überdeckt).

Das Gelenk 200 koppelt die Tafel 300 drehbar und beweglich an die Basis 100. Bei der offenbarten Ausführungsform, wie am besten in 2 zu sehen, ist das Gelenk 200 als ein Gelenk vom Zylindertyp an einem Ende der Basis implementiert. Das Gelenk 200 beinhaltet einen zylinderförmigen Gelenkkörper 210 und ist an einer Zylinderhalterung 260 montiert. Der Gelenkkörper 210 ist aus zwei Gelenkkörperschalenhälften 211, 213 gebildet, die durch passende Befestigen gekoppelt sind, welche in der veranschaulichten Ausführungsform Schrauben sind. Andere mechanische Befestigen, Kleber, etc. wären ebenfalls geeignet. Die Schraubenlöcher 205 sind in den Halbschalen 211, 213 versenkt angeordnet, um eine ästhetisch ansprechende Oberfläche auf dem Gelenkzylinder bereitzustellen. Die Halbschalen 211, 213 definieren zwischen einander einen länglichen Tafelschlitz 220, Anschlusshohlräume 232, 234, und jede beinhaltet einen Löscheinrichtungshohlraum 242, 244, der zum Teil durch Löscheinrichtungshalterungsflansche 246 definiert wird. Querversteifung 251, am besten in 8 sichtbar, macht die Halbschalenstrukturen steifer und definiert teilweise die Anschluss- und Löscheinrichtungshohlräume. Bogenförmige Griffaussparungen 215 sind in der Mitte des Gelenkkörpers 210 ausgebildet.

Die Zylinderhalterung 260 beinhaltet Halterungsansätze 262, die an den Enden des äußeren Rahmens 101 ausgebildet sind. Jeder Halterungsansatz 262 beinhaltet einen Gelenkanschluss 261, der sich seitlich nach innen zu der Mittellinie der Basis 100 erstreckt. Der Gelenkkörper 210 wird auf den Halterungsansätzen 262 mittels der Anschlüsse 261 gehalten, die in den Anschlusshohlräumen 232, 234 angeordnet sind. Der Gelenkkörper 210 ist somit frei um 360° um eine Gelenkachse AH drehbar, die durch die Mitten der Anschlüsse 261 verläuft.

Die Tafel 300 ist in einem Tafelschlitz 220 montiert, der durch die Mitte des Gelenks 200 parallel zur Gelenkachse AH verläuft. Der Tafelschlitz 220 ist dimensioniert, um der Tafel 300 ein freies Gleiten durch den Schlitz 220 in senkrechter Richtung zur Gelenkachse AH zu erlauben. Die Griffe 303, 304 sind dicker als der Körper der Tafel und die Breite des Schlitres 220, und verhindern dadurch, dass die Tafel 300 aus dem Schlitz 220 gleitet. Die Tafel 300 ist somit innerhalb eines Bewegungsbereichs bewegbar, der durch die Endpositionen begrenzt ist, in denen die linken und rechten Griffe 303, 304 in deren entsprechenden Griffaussparungen 215 aufgenommen werden.

Die Löscheinrichtung 400 ist in dem Gelenkkörper 210 montiert und angeordnet, um Markierungen, Entwürfe, oder Wiedergaben auf den Arbeitsoberflächen 311, 321 zu löschen, wenn die Tafel 300 gleitend durch den Tafelschlitz 220 bewegt wird. Die Halteflansche 206 der Löscheinrichtung können entlang der longitudinalen Erstreckung einer jeden der Halbschalen 211 und 213 des Gelenks 200 vorgesehen werden, um die Löscheinrichtung 400 darin zu sichern.

Wie in 3 gezeigt, ist eine Löscheinrichtung 400 sowohl in der oberen Halbschale 211 als auch der unteren Halbschale 213 des Gelenks 200 vorgesehen. In der veranschaulichten Ausführungsform beinhaltet die Löscheinrichtung 400 obere und untere Löschelemente 410 bzw. 420. Die Löschelemente 410, 420 beinhalten Löschflächen 411, 421, die aus geeignetem Löschmaterial gebildet sind, und ein Vorspannelement 412 bzw. 422. In der veranschaulichten Ausführungsform ist das Löschmaterial Filz und die Vorspannelemente sind aus elastischem Polymerschaum, der an die löschenden Oberflächen gebondet ist, gebildet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Vorspannelemente 412, 422 senkrecht orientierte Schraubenfedern, um die Löschoberflächen 411, 421 nach außen vorzuspannen.

Die Löschelemente 410, 420 sind in Löschhohlräumen 242 bzw. 244 angeordnet, wobei die Löschoberflächen 411, 421 durch die Vorspannelemente 412, 422 radial nach innen vorgespannt sind, um etwas von den radial inneren Kanten der Halterungsflansche 246 in den Schlitz 220 zum Presskontakt mit den Arbeitsoberflächen 311 bzw. 321 zu ragen. Entsprechend wird die Tafel 300 im Schlitz 220 durch die Löscheinrichtung 400 zentriert, und wenn die Tafel 300 durch den Schlitz 220 gleitend bewegt wird, werden die Löschoberflächen 411, 421 gleichzeitig über die Arbeitsoberflächen 311, 321 mit einem Druck geschoben, der ausreicht, um jegliche Markierung oder jeglichen Entwurf, der sich auf den Arbeitsflächen befindet, zu entfernen. Die Bedienung der Kreativitätsvorrichtung 1 wird mit Bezug auf die 4A bis 4E beschrieben, welche eine Ablauffolge darstellen, in der die Kreativitätsvorrichtung benutzt werden kann. In dieser Bedienungsfolge ordnet der Benutzer die Tafel zuerst in einer ersten "Gebrauchs"-Stellung an (in 4A gezeigt), indem er die Tafel 300 zu einem Ende ihres Bewegungsbereichs durch den Schlitz 220 zieht, so dass der linke Griff 303 in einer Griffaussparung 215 angeordnet wird, und indem er die Tafel 300 und den Gelenkkörper 210 um die Gelenkachse AH dreht, so dass die Tafel 300 angeordnet ist, um mit ihrem äußeren Abschnitt in den Tafelhalterungsabschnitt 130 des Körpers 100 einzugreifen und mit der Arbeitsoberfläche 211 nach oben zu weisen, von der Basis 100 weg. Der Benutzer kann dann mit Markern 500 auf der Arbeitsoberfläche 211 (4A) einen Entwurf oder eine Markierung erstellen. Wenn der Benutzer den Entwurf auf der Tafel 300 fertig erstellt hat, kann der Benutzer die Tafel 300 "wenden", indem er den Gelenkkörper 210 um die Gelenkachse AH von der Basis 100 wegdreht (wie durch Pfeil 2 in 4B gezeigt). Wenn die Tafel um ungefähr 180° gedreht wurde (wie in 4C durch Pfeil 3 gezeigt), kann der Benutzer den rechten Griff 304 greifen (jetzt zur Linken der Gelenksachse AH angeordnet) und die Tafel 300 durch den Schlitz 220 (wie durch Pfeil 4 gezeigt) in eine zweite Gebrauchsstellung (in 4D gezeigt) schieben, mit dem in der Griffaussparung 215 angeordneten rechten Griff 304, wobei die Tafel 300 wieder mit ihrem äußeren Abschnitt in den Tafelhalterabschnitt 130 des Körpers 100 eingreift, aber die Arbeitsfläche 221 nach oben weist, von der Basis 100 weg (4D). Somit ist die Tafel 300 bezüglich der Basis am Ende der Ablaufreihenfolge in der zweiten Gebrauchsstellung im Wesentlichen genauso positioniert, wie sie in der ersten Gebrauchsstellung war, mit der Ausnahme, dass sie "gewendet" wurde, z. B. weisen ihre gegenüberliegenden Arbeitsflächen 311, 321 in eine um 180° gedrehte Richtung, bezüglich der Richtung, in die sie ursprünglich gewiesen haben.

Die Ablauffolge, die Tafel 300 bezüglich der Basis 100 zwischen ihrer ersten und zweiten Gebrauchsstellung zu wenden, kann variiert werden. Zum Beispiel kann die Tafel 300 aus der ersten Gebrauchsstellung zuerst durch den Gelenkschlitz 220 durchgeschoben und dann mit dem Gelenkkörper 210 im Uhrzeigersinn um 180° auf die Basis 100 in eine zweite Gebrauchsposition zurückgedreht werden. Die Tafel kann in anderen Stellungen bezüglich der Basis 100 angeordnet werden, indem die Tafel 300 teilweise bewegt oder teilweise gedreht wird. Zum Beispiel kann auf den Aufbewahrungsraum 140 zugegriffen werden, indem entweder die Tafel 300 teilweise durch den Schlitz 220 (wie in 4E gezeigt) um eine ausreichende Strecke geschoben wird, um auf den Aufbewahrungsraum zuzugreifen. Die Tafel kann auch in dieser teilweise verschobenen Stellung benutzt werden, die als eine weitere Gebrauchsstellung angesehen werden kann. Auf den Aufbewahrungsraum kann auch zugegriffen werden, indem die Tafel 300 teilweise gedreht wird oder durch eine Kombination einer linearen und einer drehenden Bewegung.

Eine alternative Ausführung der erfindungsgemäßen Konzepte ist in 5 gezeigt. Bei dieser Ausführung oder Ausführungsform ist die Löscheinrichtung 400 bezüglich der Basis, anstatt in Bezug auf den Gelenkkörper 210, feststehend. Somit beinhaltet die Löscheinrichtung 400 ein Löschelement 430 mit einer Löschoberfläche 431 und ein federndes Glied 432 mit einer ähnlichen Konstruktion wie die der Löschelemente 410, 420 der vorhergehenden Ausführungsform. Das Löscheinrichtungselement ist in einer Löscheinrichtungsaussparung 170 montiert, welche in der Basis 100 ausgebildet ist und angeordnet ist, um die Arbeitsoberfläche 311, 321, die nach unten zur Basis hinweist, zu berühren. Bei dieser Ausführungsform wird nur die untere Arbeitsoberfläche gelöscht werden, wenn die Tafel durch den Tafelschlitz 220 gleitend bewegt wird, wenn der Gelenkkörper 250 in einer 0° oder 180° Stellung (wie in 3 gezeigt) bezüglich der Basis 100 orientiert ist.

Es sind viele Abwandlungen der offenbarten Ausführungsformen angedacht. Obwohl das Gelenk 200 in den veranschaulichten Ausführungsformen als ein Gelenk vom Zylindertyp implementiert wurde, werden dem Fachmann viele andere geeignete Gelenkaufbauten offensichtlich erscheinen. Das Gelenk braucht nur eine drehbare Halterung für die Tafel bereitrustellen, so dass die Tafel bezüglich des Körpers gedreht werden kann und bezüglich des Gelenks bewegt werden kann. Bei der veranschaulichten Ausführungsform erstreckt sich der Gelenkkörper 215 über die volle Breite der Tafel 300. Alternativ hierzu könnte das Gelenk 200 zwei einzelne Gelenkelemente beinhalten, eines auf jeder Seite des Körpers 100, und mittels z. B. Rollmechanismen oder Gleitbahnen, die an der Tafel angreifen, nur in die Ecken der Tafel eingreifen. Ein solches Gerät würde wie bei der zweiten Ausführungsform eine auf den Körper montierte Löscheinrichtung haben. Anstatt einen zylindrischen Gelenkkörper mit einem Schlitz zu verwenden, der sich durch den Körper erstreckt, um die Tafel aufzunehmen, könnte der Gelenkkörper um die Drehachse des Gelenks asymmetrisch sein, wobei die Tafel durch eine obere Oberfläche des Gelenks durch die Gelenkachse gleitet. Anstatt die Tafel bezüglich Gelenks mittels einer translatorischen Bewegung zu bewegen, könnte die Tafel um eine zur Rotationsachse des Gelenks senkrechte Achse, z. B. in der Ebene der Tafel, gedreht werden.

Eine weitere Alternative ist es, es der Tafel 300 zu ermöglichen, vollständig durch das Gelenk zu gleiten und aus dem Gelenk entfernt zu werden. Die Tafel könnte dann, wenn sie sich außerhalb des Gelenks befindet, gewendet und nachträglich in das Gelenk eingebracht werden. Wenn eine automatische Löscheinrichtung bei einer solchen Ausführungsform gewünscht wird, kann eine Löschoberfläche auf einer oder beiden Seiten des Gelenks 200 oder auf der Basis 100 vorgesehen werden. Wenn Löschmaterial nur auf einer Seite des Gelenks 200 vorgesehen ist, kann es für den Benutzer erforderlich werden, die Tafel 300 aus dem Gelenk 200 zu entfernen und sie zu wenden, um eine gewünschte Seite der Tafel 300 zu löschen.

Die Erfindung sieht auch das Positionieren des Gelenks 200 an anderen Stellen als dem Ende der Basis vor. Zum Beispiel kann das Gelenk 200 derart im Mittelpunkt einer breiteren Basis 100 liegen, dass die Tafel 100 zwischen einer ersten Gebrauchsstellung auf einer Seite des Gelenks und einer zweiten Gebrauchsstellung an der anderen Seite des Gelenks gedreht und/oder geschoben werden kann, wobei eine der Arbeitsoberflächen in einer der Positionen nach oben weist. Ein Aufbewahrungsraum könnte auf einer der beiden oder auf beiden Seiten des Gelenks angeordnet werden, um in einer der beiden oder in beiden Gebrauchsstellungen von der Tafel abgedeckt zu werden.

Bei den veranschaulichten Ausführungsformen sind die Tafel 300 und die Arbeitsflächen 311, 321 im Allgemeinen rechteckig und eben. Dennoch ist es vorgesehen, dass die Tafel und/oder die Arbeitsoberflächen in unterschiedlichen Formen und Größen konstruiert werden können und nicht eben, z. B. gebogen, sein können. Zusätzlich kann die Tafel aus anderen Materialen als aus formgepresstem Plastik hergestellt werden, zum Beispiel aus Leichtmetall, Keramik, Holz, etc.

Bei der veranschaulichten Ausführungsform sind die Arbeitsflächen markierbare Oberflächen, die trocken gelöscht werden können. Dennoch werden dem Fachmann viele andere geeignete Arbeitsoberflächen offensichtlich erscheinen. Somit könnte eine der Arbeitsoberflächen z. B. eine Kreidetafel, eine weiße Tafel oder Material, das zum Zeichnen mit Markern geeignet ist, eine magnetische Tafel, Papier, oder Material, das zum Anheften von Aufklebern (haftende Aufkleber und/oder Formen aus Vinylbogen) geeignet ist, sein. Die beiden Arbeitsflächen können jede Kombination dieser Oberflächen sein. Die Eigenschaften der Arbeitsoberflächen können auch kombiniert werden. Indem zum Beispiel eine glatte weiße Tafel mit einer ferromagnetischen Unterschicht verwendet wird, kann die Arbeitsoberfläche mit Markern, die trocken gelöscht werden können, magnetischen Gegenständen und Elementen aus Vinylbögen verwendet werden.

Die Mal- und Zeichenutensilien oder andere Werkzeuge zum Aufbringen von Verzierungen oder sichtbaren Markierungen auf den Arbeitsoberflächen sind vom Fachmann in einfacher Weise gemäß der Arbeitsoberfläche wählbar. Somit können Markieren, die trocken gelöscht werden können, mit einer weißen Tafel benutzt werden, Kreide mit einer Kreidetafel, Bleistift mit einer Papieroberfläche, magnetische Gegenstände mit einer ferromagnetischen Arbeitsoberfläche (und ferromagnetische Gegenstände mit einer magnetisierten Arbeitsoberfläche verwendet werden), und Elemente aus Vinylbogen oder Aufkleber mit jeder glatten Arbeitsoberfläche. Andere Materialien können Gewebe, Wachsmalstifte, mit Haken und Schlinge anbringbares Material, Rollerwheels und viele weitere Schreib-, Zeichen- und kreative Werkzeuge beinhalten.

Die geeignete Löscheinrichtung für die Arbeitsoberfläche und die Materialien oder Gegenstände, die auf der Arbeitsoberfläche aufgebracht werden, sind vom Fachmann ebenfalls auswählbar, z. B. eine Filz- oder Schaumlöscheinrichtung, um Marken auf einer weißen Tafel trocken zu löschen, Radiergummi für Bleistift auf Papier, ein Kratzer für magnetische Gegenstände oder Aufkleber, etc. Das vorspannende Material 411, 421 für die Löscheinrichtung 400 kann ebenfalls unterschiedliche Konfigurationen beinhalten, einschließlich Spiralfedern, Blattfedern, elastischer Blöcke, etc.

Eine weitere geeignete Arbeitsoberfläche ist die magnetische Zeichenoberfläche, die unter dem Markennamen "MAGNA DOODLE" von Fisher-Price, Inc. verkauft wird und in U.S. Patent Nr. 4143472 von Murata veranschaulicht ist. Bei dieser Oberfläche ist ein viskoses auseinander treibendes Fluid, dass zwischen zwei durchsichtigen oder lichtdurchlässigen Folien enthalten ist und in einem sechseckigen Raster abgeteilt ist, mit farbkontrastierten magnetischen Teilchen gefüllt. Der Benutzer kann einen magnetischen Griffel auf einer der Flächen anwenden, um die magnetischen Teilchen auf die Oberfläche des Fluids zu ziehen, um eine sichtbare Markierung zu erzeugen. Diese Fläche kann "gelöscht" werden, indem ein Magnet über die gesamte Oberfläche gezogen wird, um die magnetischen Partikel gleichmäßig auf jede der beiden Oberflächen zu ziehen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung mit:

    einer Basis;

    einem mit der Basis gekoppelten Gelenk zur Drehung um eine Gelenkachse innerhalb eines ersten Bewegungsbereichs; und

    einer an diesem Gelenk zur Bewegung innerhalb eines zweiten Bewegungsbereichs relativ zu diesem Gelenk derart montierten Tafel, dass die Tafel durch das Gelenk translatorisch bewegt werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Tafel in einer ersten Gebrauchsstellung angeordnet werden kann, in der die Tafel auf der Basis angeordnet ist, wenn sich das Gelenk in einer ersten Rotationsstellung befindet, die ein erstes Ende des ersten Bewegungsbereichs definiert, und die Tafel eine erste Gelenkstellung bezüglich des ein erstes Ende des zweiten Bewegungsbereichs definierenden Gelenks einnimmt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Basis einen Aufbewahrungsraum zur Aufbewahrung von Mal- und Zeichenutensilien enthält und die Tafel den Aufbewahrungsraum abdeckt, wenn sich die Tafel in einer ersten Gebrauchsstellung befindet.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Tafel eine erste Arbeitsfläche auf einer ersten Fläche der Tafel und eine zweite Arbeitsfläche auf einer zweiten gegenüberliegenden Fläche der Tafel enthält.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der der erste Bewegungsbereich durch eine zweite Rotationsstellung, die einen Abstand von etwa 180° zur ersten Rotationsstellung hat, begrenzt ist, wobei die Tafel zwischen der ersten Gebrauchsstellung, in der die erste Arbeitsfläche von der Basis weg weist, und einer zweiten Gebrauchsstellung, in der die Tafel auf der Basis angeordnet ist, beweglich ist, das Gelenk die zweite Rotationsstellung einnimmt und die Tafel eine zweite Gelenkstellung bezüglich des ein zweites Ende des zweiten Bewegungsbereichs definierenden Gelenks einnimmt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Tafel eine translatorische Bewegung bezüglich des Gelenks ausführt, wobei der zweite Bewegungsbereich etwa gleich der Länge der Tafel ist und die Tafel vom Gelenk an einem ersten Ende der Tafel in der ersten Gelenkstellung und an einem gegenüberliegenden zweiten Ende der Tafel in der zweiten Gelenkstellung gehalten wird.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der das Gelenk einen durchgehenden Schlitz enthält, in dem die Tafel gleitbar gelagert ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Tafel mit dem Gelenk zur gleitenden translatorischen Bewegung gekoppelt ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Tafel eine Arbeitsfläche besitzt, auf der löschbare Entwürfe erzeugt werden können und des Weiteren eine Löscheinrichtung aufweist, die zum Entfernen dieser löschbaren Entwürfe geeignet ist, wobei diese Löscheinrichtung mit dem Gelenk gekoppelt und so angeordnet ist, dass sie die Arbeitsfläche berührt und die löschbaren Entwürfe löscht, wenn sich die Tafel relativ zur Gelenkachse translatorisch bewegt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei der das Gelenk einen durchgehenden Querschlitz enthält, wobei die Tafel zur Gleitbewegung durch den Schlitz gelagert und die Löscheinrichtung neben dem Schlitz angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Tafel eine Arbeitsfläche besitzt, auf der löschbare Entwürfe erzeugt werden können und des Weiteren eine Löscheinrichtung aufweist, die zum Entfernen dieser löschbaren Entwürfe geeignet ist, wobei die Löscheinrichtung in betrieblicher Beziehung zur Tafel angeordnet ist, um die Arbeitsfläche zu berühren und die löschbaren Entwürfe zu löschen, wenn die Tafel bewegt wird.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der die Löscheinrichtung an der Basis angebracht ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der die Löscheinrichtung am Gelenk angebracht und so angeordnet ist, dass sie die löschbaren Entwürfe löscht, wenn die Tafel relativ zum Gelenk bewegt wird.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Basis ein erstes und ein zweites Ende enthält und das Gelenk an der Basis am ersten Ende angebracht ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 1, die des Weiteren Mal- und Zeichenutensilien aufweist, die an der Basis angebracht werden können.
  16. Verfahren zur Verwendung einer Kreativtafel, die über ein Gelenk mit einer Basis verbunden ist, mit folgenden Schritten:

    Erzeugen einer Zeichnung auf einer Arbeitsfläche der Kreativtafel;

    Drehen der Kreativtafel bezüglich des Basisabschnitts um das Gelenk; und

    tranlatorisches Bewegen der Kreativtafel durch das Gelenk.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, das des Weiteren den Schritt des Löschens der Zeichnung von der Kreativtafel gleichzeitig mit dem Schritt des translatorischen Bewegens der Kreativtafel bezüglich des Gelenks aufweist.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem der Schritt des Löschens der Zeichnung von der Kreativtafel die Anordnung einer Löschfläche in betrieblichem Eingriff mit der Arbeitsfläche und das Gleiten der Arbeitsfläche über die Löschfläche enthält.
  19. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der Schritt der Erzeugung einer Zeichnung das Zeichnen einer Zeichnung mit einem Zeichenwerkzeug aufweist.
  20. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der Schritt des translatorischen Bewegens das translatorische Bewegen der Tafel bezüglich des Gelenks enthält.
  21. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die Tafel eine zweite Arbeitsfläche hat und das des Weiteren den Schritt der Erzeugung einer Zeichnung auf der zweiten Arbeitsfläche aufweist.
  22. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die Tafel eine erste und eine zweite Arbeitsfläche aufweist, wobei der Erzeugungsschritt das Erzeugen einer Zeichnung auf der ersten Arbeitsfläche beinhaltet, wenn sich die Tafel in einer ersten Gebrauchsstellung befindet, in der sie an der Basis so gelagert ist, dass die erste Arbeitsfläche von der Basis weg weist, und die Schritte der Drehung und translatorischen Bewegung darin resultieren, dass die Tafel aus der ersten Gebrauchsstellung in eine zweite Gebrauchsstellung bewegt wird, in der die Tafel auf der Basis in etwa der gleichen Stellung wie in der ersten Gebrauchsstellung gehalten wird, und in der die zweite Arbeitsfläche von der Basis weg weist.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gelenk umfasst:

    eine Einrichtung zum Drehen der Tafel relativ zur Basis; und

    eine Einrichtung zum translatorischen Bewegen der Tafel relativ zur Basis.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 23, bei der die Tafel in einer ersten Gebrauchsstellung relativ zur Basis angeordnet werden kann, in der die erste Oberfläche von der Basis weg weist, und in einer zweiten Gebrauchsstellung, in der sich die Tafel etwa an der gleichen Stelle relativ zur Basis wie in der ersten Gebrauchsstellung befindet und umgedreht ist, so dass die zweite Oberfläche von der Basis weg weist.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 24, bei der die Basis einen Aufbewahrungsraum enthält und die Tafel den Aufbewahrungsraum abdeckt, wenn sie sich in der ersten und zweiten Gebrauchsstellung befindet.
  26. Vorrichtung nach Anspruch 23, die des Weiteren eine an mindestens entweder der Basis oder der Dreheinrichtung angebrachte Löscheinrichtung aufweist, die zur Berührung mit der Tafel angeordnet ist, um darauf angebrachte löschbare Zeichnungen zu löschen.
  27. Vorrichtung nach Anspruch 23, die des Weiteren eine mit der Basis gekoppelte Einrichtung aufweist, um die auf der Tafel angebrachten Tafelzeichnungen zu entfernen.
  28. Vorrichtung nach Anspruch 27, bei der die Einrichtung zum Entfernen ein Löschelement mit einer Filzlöschfläche daran enthält.
  29. Vorrichtung nach Anspruch 23, bei der die Dreheinrichtung an entweder dem ersten oder dem zweiten Ende der Basis angebracht ist.
  30. Vorrichtung nach Anspruch 23, wobei die Tafel die Rotationsachse der Basis schneidet.
  31. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei

    die Basis eine linke Seite und eine rechte Seite aufweist;

    das Gelenk einen ersten Teil aufweist, der sich angrenzend an die linke Seite der Basis befindet und einen zweiten Teil, der sich angrenzend an die rechte Seite der Basis befindet; und

    die Tafel derart an dem Gelenk montiert ist, dass sich die Tafel relativ zu der Basis drehen und translatorisch bewegen kann, wobei

    der erste Teil und zweite Teil des Gelenks derart ausgestaltet sind, dass sich die Tafel relativ zu dem Gelenk aus einer ersten Position, in der die Tafel die Gelenkachse schneidet, in eine zweite, unterschiedliche translatorische Position, in der die Tafel die Gelenkachse schneidet, translatorisch bewegen kann.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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