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Dokumentenidentifikation DE69432959T2 12.08.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000933723
Titel Drucker
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shimizu, Haruo, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69432959
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.11.1994
EP-Aktenzeichen 991076555
EP-Offenlegungsdatum 04.08.1999
EP date of grant 16.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.08.2004
IPC-Hauptklasse G06K 15/00

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Farbbildverarbeitungsvorrichtung, und insbesondere auf eine Verarbeitungsvorrichtung und ein Verfahren zum Drucken von Farbdaten mit hoher Auflösung und hoher Abstufung, die bei der Multimediaverarbeitung für CAD (Computer Aided Design), CG (Computer Graphics), Design und beim Farb-DTP (Desktop-Publishing) bei Präsentationen, usw. nützlich sind.

Relevanter Stand der Technik

Mit dem Erscheinen intelligenter Arbeitsplatzstationen oder intelligenter Personal Computer in den vergangenen Jahren wurde die Umgebung vorbereitet, in der die Verarbeitung von Zeichen, Grafik oder Bilddaten in Vollfarben einfach durchgeführt wird. In folge dessen wurden die Farbinformationen auf breitem Gebiet für ein Dokument mit Farbe, einen OHP (Overhead-Projektor), eine Folie, in der Kunst oder im Design verwendet.

Auf diese Weise waren Anwendungen am Hostcomputer mit Farbinformationen über das breite Gebiet anwendbar. Allerdings ist es bei der Aufzeichnung der am Hostcomputer erzeugten Farbinformationen an der Druckvorrichtung herkömmlicher Weise üblich, sich auf die Verwendungsform zu stützen, die Einfachdrucker oder Videodrucker genannt wird, um Zeichen, Bilder und Grafik in das Bild entsprechend der Auflösung der Aufzeichnungsvorrichtung auf der Hostseite unter Verwendung einer CPU-Leistung (Verarbeitungsfunktion) des Hostcomputers aufzunehmen, und das Bild dann zum Farbdrucker zu übertragen.

Dieses Verarbeitungssystem hat die Eigenschaft, dass eine Einrichtung auf der Druckerseite vereinfacht wird und viele Prozesse auf der Hostseite durchgeführt werden, aber bei der Verarbeitung der Farbinformationen das Problem hat, dass die Kommunikation aufgrund einer großen Menge an Daten länger dauert, woraus sich ein erheblich geringerer Durchsatz ergibt.

Auf der anderen Seite ist es bei Schwarz-Weiß-Druckern üblich, sich auf ein Verfahren zu stützen, das Seitenbeschreibungsspracheverfahren genannt wird (was nachstehend mit PDL abgekürzt ist), um das Seitenbild derart zu erzeugen, dass Zeichen, Grafik und Bilder als Sprache von der Hostseite gesendet werden, die PDL-Sprache im Drucker interpretiert wird, und verschiedene Typen von Informationen in einen Rasterspeicher entsprechend der Auflösung des Druckers abtastgewandelt werden. Farb-PDL-Drucker, bei denen dieses Abtastsystem angewendet werden kann, sind seit kurzem weit verbreitet.

Allerdings wird bei den Farb-PDL-Druckern eine Spracharchitektur (Struktur) herkömmlicher Schwarz-Weiß-PDL-Drucker verfolgt, bei der die Verarbeitung, wie SETZEN, ODER oder EXKLUSIV-ODER bitweise zwischen den Informationen (Ziel), die bereits hinsichtlich Schwarz-Weiß- bzw. Einbit-Informationen gerendert wurden, und den Informationen (Quelle) von Grafik, Bildern und Zeichen durchgeführt wird, die danach gerendert werden. In den Farbdruckern hat jedoch jede Farbebene, beispielsweise RGB (rot, grün, blau) eine Tiefe (beispielsweise 1, 2, 4, 8 Bits), die dahingehend problematisch ist, dass bei einer bitweisen Durchführung einer herkömmlichen Verarbeitung wie SETZEN, ODER oder EXKLUSIV-ODER die gewünschte Farbe nicht erhalten wird, wodurch eine logische Verarbeitungsfunktion hinsichtlich der Bittiefe wie (Add, Sub, Max, Min, Mischen), was als Farblogikzeichnung bezeichnet wird, eingeführt wurde.

Allerdings war mit der vorstehenden Farblogikzeichnung ein Problem dahingehend verbunden, dass aufgrund der erforderlichen Verarbeitung von Informationen mit einer Farbtiefe für immerhin drei oder vier Ebenen die Verarbeitung sehr kostspielig war.

Auch bei Bipolar-Farb-PDL-Druckern, d. h., bei kostengünstigen Farbdruckern, die durch einen Tintenstrahl- oder Thermotransfertyp dargestellt sind, besitzt der Seitenspeicher 1 Bit für jede der vier Farben von YMCK, wie die Schwarz-Weiß-Drucker. Beim Ausbilden des Farbbildes oder des Farbzeichens, oder dem Malen mit einer Farbbestimmung wird die Farbabstufung grundlegend durch einen Dithervorgang oder ein Fehlerdiffusionsverfahren zum Verfolgen der Farbgenauigkeit auf Kosten der Auflösung falsch wiedergegeben.

Andererseits sind bei den hochpreisigen Farbdruckern, die durch einen Farb-LBP dargestellt werden, vielfache Abstufungen/Dichten (beispielsweise 256 Abstufungen für jede Farbe) mit einem Bildelement für jede Farbe von YMCK darstellbar. Bei dieser Druckvorrichtung werden die bestimmten Farben direkt in der Aufzeichnungsvorrichtung gehalten, da die vorstehende Pseudoabstufungsverarbeitung nicht erforderlich ist, und einfach zu einer Druckereinrichtung gesendet. Allerdings ist bei dieser Aufzeichnungsvorrichtung ein Seitenpuffer zur Speicherung von mehrwertigen YMCK-Farben erforderlich, wobei der Seitenspeicher bei einer Auflösung von 300 DPI, einer Abstufung von 8 Bits für jede Farbe und der maximalen Papiergröße von A4 eine Größe von 1 M × 4 (Farbe) × 8 (Bit) = 32 MB haben muss, woraus sich eine sehr kostspielige Verarbeitung ergibt. Daher kann der Zweitgenannte ein stärker definiertes Bild drucken, ist aber erheblich kostspieliger als der Erstgenannte hinsichtlich des Preises einer physikalischen Druckvorrichtung und Steuereinrichtung.

Kurzzusammenfassung der Erfindung

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Farbbildverarbeitungsvorrichtung auszubilden, die eine Farblogikzeichnung mit geringeren Kosten und mit einer gewissen Genauigkeit realisieren kann.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Verringerung des Verwendungsumfanges eines Speichers durch die Durchführung einer Farbbilderweiterung mit hoher Geschwindigkeit über eine Bandverarbeitung, ohne die Verwendung eines vollen Mehrwert-Bitmap-Speichers in einem Farbdrucker mit der Fähigkeit zur Wiedergabe mehrwertiger Farben.

Wird allerdings eine zu große Menge an Druckdaten von der Hostvorrichtungsseite gesendet, um eine Bilderweiterung bzw. Bildexpansion in Echtzeit zu erlauben, oder wird ein Hardwarebeschleuniger für den Druckvorgang gesperrt, wird der Degradationsvorgang durch Verringerung der Abstufung (von 8 Bits auf 2 Bits) mit einer Vollbitabbildung durchgeführt. Dabei ist entsprechend der gleichen Berechnung wie vorstehend die Speicherkapazität gleich 1 M × 4 (Farbe) × 2 (Bit) = 8 MB.

Werden die beiden Verarbeitungsverfahren hinsichtlich der Farbwiedergabefähigkeit verglichen, beträgt die Anzahl wiedergebbarer Farben:

Im Vergleich kann daher mit dem Bandverfahren eine ausreichende Farbgradation mit den vom Benutzer bestimmten Farben realisiert werden, während mit dem Degradationsverfahren lediglich 256 Abstufungen dargestellt werden können, und es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass keine ausreichende Gradation dargestellt werden kann, wodurch der Pseudogradationsvorgang, wie ein Dither- oder Fehlerdiffusionsverfahren durchgeführt wird, um die Gradation bzw. Abstufung hervorzuheben.

Die vorstehenden Aufgaben werden durch eine Farbbildverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1 und ein Farbbildverarbeitungsverfahren nach Anspruch 11 gelöst.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

1 zeigt ein Blockschaltbild des grundlegenden Aufbaus einer Farbdruckvorrichtung 1000 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

2 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über eine Interpretiererverarbeitung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

3 zeigt eine Darstellung eines Formates von Zwischendaten.

4 zeigt eine Konfigurationsdarstellung eines Abbildungsmodells gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

5A bis 5D zeigen Beispieldarstellungen hinsichtlich verschiedener Arten von Maskierungsinformationen gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

6 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über eine gesamte Renderingverarbeitung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

7 zeigt eine Darstellung des Konzeptes einer Bandrenderingverarbeitung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

8 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über einen Bandrenderingvorgang gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

9 zeigt ein Blockschaltbild bezüglich einer Farbverarbeitung bei der Logikzeichnung.

10 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über einen Vollkolorations-Renderingvorgang gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

11 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über einen Software-Renderingvorgang gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

12 zeigt eine Darstellung eines Hardwareaufbaus zur Durchführung eines Hardware-Renderingvorganges gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

13 zeigt eine Darstellung des Ergebnisses einer Farblogikzeichnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

14 zeigt ein Blockschaltbild bezüglich einer Farbverarbeitung bei der Logikzeichnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

15 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über einen Gesamtrenderingvorgang.

16 zeigt ein Blockschaltbild bezüglich eines Bandrenderingvorganges und eines Degradationsrenderingvorganges.

17 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Übersicht über einen Degradationsrenderingvorgang.

18A bis 18C zeigen Beispieldarstellungen hinsichtlich einer Ditherverarbeitung.

19A bis 19B zeigen Darstellungen einer Hardwarekonfiguration zur Durchführung der Ditherverarbeitung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

20 zeigt eine Außenansicht eines Tintenstrahldruckers, bei dem die Erfindung anwendbar ist.

21 zeigt einen Querschnitt eines Laserdruckers, bei dem die Erfindung anwendbar ist.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.

1 zeigt einen grundlegenden Aufbau eines Bildverarbeitungssystems in einer Farbdruckvorrichtung 1000 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Unter Bezugnahme auf 1 wird der Gesamtablauf der Verarbeitung beschrieben.

(Gesamtaufbau)

In 1 bezeichnet 1 einen Hostcomputer (Arbeitsplatzstation) zur Erzeugung von Farbinformationen als Farbanwendung, Umsetzung von diesen Farbinformationen entsprechend den Farbdaten in PDL-Form und zum Senden umgesetzter PDL-Daten zu einer Aufzeichnungsvorrichtungssteuereinrichtung 14 der Farbdruckvorrichtung 1000. Hier fließen PDL-Daten zwischen dem Hostcomputer 1 und der Aufzeichnungsvorrichtung 14. Die Kommunikationsform dieser PDL-Daten kann eine serielle, Netz- oder Busverbindung sein, und ist hinsichtlich der Leistung vorzugsweise eine Hochgeschwindigkeitskommunikationsverbindung. Die zu der Aufzeichnungsvorrichtungssteuereinrichtung 14 gesendeten Farb-PDL-Daten werden vorübergehend in einem Eingangspuffer (Dateneingangspuffer) 2 gespeichert, wobei eingegebene Daten durch ein PDL-Befehlsanalyseprogramm im Programm-ROM abgetastet werden. 3 bezeichnet ein Font-ROM zur Speicherung von Zeichenbitmustern oder Umrissinformationen und von Zeichengrundlinien oder Zeichenmetrikinformationen, die beim Drucken des Zeichens verwendet werden können. Ein Feld-IOP (Eingabe-/Ausgabeprozessor), der mit 4 bezeichnet ist, ist ein I/O-Prozessor und eine Firmware (Feld-I/O-Prozessor) zur Steuerung der Erfassung einer Tasteneingabe auf dem mit dem Druckerhauptkörper verbundenen Feld, sowie der Anzeige auf einer LCD (Flüssigkristallanzeige), wofür eine kostengünstige CPU verwendet wird. Eine Erweiterungs-I/F (Schnittstelle) 5 ist eine Schnittstellenschaltung mit einem Erweiterungsmodul des Druckers (Font-ROM, Programm-ROM, RAM, Hardware).

Ein Programm-ROM 6 ist ein Speicher zur Speicherung von Verarbeitungsprozeduren (Software) gemäß der Erfindung wie in 2 gezeigt, wobei eine CPU 12 das Lesen von Farb-PDL-Daten entsprechend der Software durchführt. 7 bezeichnet ein RAM zur Verwaltung von Bereichen für die Software, in dem durch Analysieren und Umsetzen von eingegebenen Farb-PDL-Daten in Zwischendatenform (Seitenobjekt) oder globale Informationen erhaltene Daten gespeichert werden.

Eine Farbumwandlungshardware 8 ist eine Hardware zur Umwandlung von RGB (additives Primär-Farbsystem) von Rot, Grün und Blau eines Monitorfarbbestimmungssystems, das normalerweise in der Arbeitsplatzstation (WS) verwendet wird, in YMCK (subtraktives Primär-Farbsystem) von Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz zur Verwendung bei der Tintenverarbeitung des Druckers. Diese Farbumwandlungsverarbeitung, die eine große Menge an Operationsleistung bei nicht-linearen logarithmischen Umwandlungen und 3 × 3-Matrixoperationen beim Verfolgen der Farbgenauigkeit braucht, wird durch Hardware über einen Tabellennachschlagevorgang beschleunigt. Die Parameter dieser Farbumsetzung werden zuerst derart angepasst, dass sie für die Druckereinrichtung optimal sind, gibt es aber eine Anforderung zum Ändern des Farbumwandlungssystems von der Hostseite, kann der Farbumwandlungsalgorithmus wie vom Benutzer definiert durch Änderung der Werte der Tabelle geändert werden. Es ist auch möglich, auf Kosten der Verarbeitungszeit die Softwareoperation durch die CPU 12 durchführen zu lassen.

Eine Hardware-Renderingeinrichtung

(Hardwarerenderingschaltung) 9 führt den Renderingvorgang in Echtzeit synchron mit dem Videotransfer der Druckereinrichtung 13 eines Farbdruckers (beispielsweise eines Laserdruckers) durch die Durchführung eines Farbrenderingvorganges mit ASIC (Anwendungsspezifische integrierte Schaltung) -Hardware durch, wodurch die Bandverarbeitung mit geringerer Speicherkapazität implementiert wird. Ein Seiten- (Band-) Puffer 10 ist ein Bereich zur Speicherung des durch die PDL-Sprache erweiterten Bildes, für den ein Speicher aus zwei Bändern mit einem Minimum von (Seitenbreite × 256 oder Bandhöhe von ungefähr 512 × 3 (RGB) oder 4 (YMCK) als Anzahl der Ebenen × Bittiefe), um die vorstehende Bandverarbeitung zu ermöglichen, oder ein Vollfarben-Bitmap-Speicher mit geringerer Auflösung und/oder Farbgradation in der Vorrichtung reserviert werden muss, wobei das Bild synchron mit der Druckereinrichtung, wie einem LBP (Laserdrucker) übertragen werden muss, wenn die Bandverarbeitung gesperrt ist. Allerdings kann bei einem System, wie einem Tintenstrahldrucker, bei dem die Bewegung des Aufzeichnungskopfes auf der Steuereinrichtungsseite steuerbar ist, lediglich ein Speicher von minimal zwei Bändern erforderlich sein.

Beim Drucken mit hoher Geschwindigkeit mit weniger Speicherkapazität durch die Bandverarbeitung ist kein Dithermuster 15 erforderlich, jedoch wird es beim Degradationsvorgang (es sind zu viele Druckdaten in einem bestimmten Band vorhanden, um eine Bildexpansion in Echtzeit zu ermöglichen, oder es gibt einen Überlauf eines Seitenobjektes von dem Verwaltungs-RAM 7, wodurch das Drucken zwingend halbwegs auf einer Seite durchgeführt werden muss) zur Wiedergabe der Farbgenauigkeit mit geringerer Bittiefe verwendet.

Eine Druckerschnittstelle (I/F) 11 wird zur Übertragung von Videoinformationen im Inhalt des Seitenpuffers 10 synchron mit einem horizontalen/vertikalen Synchronisationssignal des Druckers zu einem Farbdrucker (der Farbdruckvorrichtung) 13, beispielsweise einen Farb-LBP verwendet. Die Druckerschnittstelle wird auch zur Durchführung der Kopfsteuerung im Farbtintenstrahldrucker oder Übertragung der Videoinformationen mehrerer Zeilen entsprechend der Kopfgröße verwendet. Des Weiteren kann diese Druckerschnittstelle 11 zur Durchführung der Übertragung eines Befehles oder des Empfanges eines Status zu oder von dem Farbdrucker 13 verwendet werden. Eine CPU (Zentralverarbeitungseinheit) 12 ist eine Verarbeitungseinheit zur Steuerung der Verarbeitung in der Aufzeichnungsvorrichtungssteuereinrichtung 14. Der Farbdrucker 13 führt das Farbdrucken eines von der Steuereinrichtung 14 gesendeten Videosignals auf dem Aufzeichnungsträger durch. Der Farbdrucker 13 kann ein Farb-LBP eines elektrofotografischen Systems oder ein Drucker des Tintenstrahlsystems sein.

Nachstehend ist eine Interpretiererverarbeitung (Daten, Filterung, Aufgabe) dieses Ausführungsbeispieles unter Verwendung eines Ablaufdiagrammes einer Interpretiererverarbeitung gemäß 2, des Zwischendatenformates gemäß 3, eines Renderingmodells gemäß 4 und einer Beispieldarstellung hinsichtlich verschiedener Maskierungsinformationen gemäß den 5A bis 5D beschrieben.

Der Pfeil in 1 bezeichnet den Ablauf der Verarbeitung mit verschiedenen Zeichnungsinformationen vom Hostcomputer 1 zur Druckereinrichtung 13. Das im Ablaufdiagramm in 2 gezeigte Programm ist im Programm-ROM 6 gespeichert und wird von der CPU 12 ausgeführt.

Als Erstes erhält die CPU 12 in Schritt 101 Farb-PDL-Daten im Eingangspuffer 2 mittels einer Unterbrechungsverarbeitung. In Schritt 102 wird ein eingegebener PDL-Befehl entsprechend der Sprachbestimmung interpretiert. Sind die eingegebenen Daten ein Zeichnungsbefehl, beispielsweise ein Zeichen, eine Gerade, oder eine Bildzeichnung, werden in Schritt 103 als Ergebnis der Interpretation die Zwischendaten des Zwischendatenformates gemäß 3 erzeugt und in Schritt 104 im Verwaltungs-RAM 7 gespeichert. Diese Zwischendaten werden einem Renderingvorgang unterzogen, der nachstehend beschrieben wird, und im Seitenpuffer 10 als Bitmapdaten gespeichert.

3 zeigt ein Format bei der Speicherung von Zwischendaten, die als Ergebnis der Interpretation der PDL-Daten im Verwaltungs-RAM 7 erzeugt werden, wobei nach der Speicherung von Informationen einer Seite der Renderingvorgang für jede R-, G- und B-Ebene über einen Papieraustragsbefehl (d. h., Papiervorschub) zur Erzeugung eines Farbbildes ausgeführt wird.

Gemäß der Figur speichert 20 ein Flag (0), das beispielsweise die Ausführung eines Softwarerenderingvorganges angibt, oder ein Flag (1), das die Ausführung eines Hardwarerenderingvorganges angibt, was nachstehend beschrieben wird. 21 speichert Maskierungsinformationen 151, 22 speichert Hintergrundinformationen 152 und 23 speichert ein Logikzeichnungssystem 153, das nachstehend beschrieben ist. 24 speichert nächste Zeigerinformationen 154 für die Übertragung der nächsten Zwischendaten.

Zum leichteren Verständnis der folgenden Beschreibung wird ein Rendering-Modell dieses Ausführungsbeispieles unter Verwendung von 4 auf einfache Weise beschrieben. Dieses Modell besteht aus geometrischen Informationen verschiedener Zeichnungsdaten, d. h., drei Komponenten der Maskierungsinformationen 151, die mit 1 Bit hinsichtlich EIN oder AUS dahingehend darstellbar sind, welcher Abschnitt der Zeichnung unterzogen wird, den Hintergrundinformationen 152 eines Farbmehrwerts, die die zum Kolorieren der Maskierung zu verwendende Farbe betreffen, und das Logikzeichnungssystem 153 (SETZEN, ODER, EXKLUSIV-ODER, MISCH, RDD, usw.). Bei der Durchführung eines Abschneidevorganges bei einer willkürlichen Form wird das Abschneiden zuerst bei den Formdaten (Maskierungsinformationen) durchgeführt, und lediglich der verbleibende Bereich nach dem Abschneiden wird maskiert. Ein sich aus dem Renderingvorgang ergebendes Bild ist mit 154 bezeichnet. Dann wird die Verarbeitung der farbigen mehrwertigen Hintergrundinformationen 152 bestimmt.

Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die zur unterstützenden Maskierungsinformationen 151 aus der Lauflänge (eine Abtastzeile in der x Richtung), einem konvexen Polygon ohne überkreuzte Kanten, einem Bitmapbild und einem Bitmapfont. Wie aus diesen Informationen ersichtlich ist, haben die Maskierungsinformationen eine geeignete Struktur für den schnellen Hardwarerenderingvorgang, beispielsweise wird ein Pentagon aus den 5A bis 5D in Schritt 104 in fünf sich nicht überschneidende Dreiecke unterteilt, wie es in 5B gezeigt ist (die Kolorierung geschieht bei diesem Ausführungsbeispiel entsprechend einer Gerade-Ungerade-Regel). Bei einem in 5C gezeigten Linienverbindungsverarbeitungsabschnitt werden durch die Anwendung eines DDA-Algorithmus bei diesem Modul Informationen in einem Arbeitsbereich im Verwaltungs-RAM 7 hinsichtlich der Linienverbindungsinformationen (rund, Gehrung, Dreieck) expandiert, und die endgültige äußere Form wird auf Lauflängen-Weise für jede Y-Abtastzeile gehalten, mit min x und max x als Paarinformationen zur Vorbereitung auf den danach durchzuführenden schnellen Renderingvorgang.

Jedes endgültig erzeugte Maskierungsobjekt wird durch Unterteilen eines Seitenspeichers für den Renderingvorgang mit geringerer Speicherkapazität als der des Vollseitenspeichers, d. h. durch eine Bandverarbeitung in eine Vielzahl von Bändern (vorzugsweise der Höhe einer Potenz von zwei und mit optimal ungefähr 512 Punkten), Sortieren jedes Maskierungsobjektes für jedes Band und Ausbilden einer Verbindungsliste, wie in 5D gezeigt, in jedem Band ausgebildet. So werden hinsichtlich der Maskierungsinformation (beispielsweise eines Polygons wie in 5D gezeigt), die über den Bändern liegen, Polygoninformationen von jedem Band gemeinsam verwendet. In Schritt 105 werden die Decodierzeit und die Renderingzeit von beim Rendering erforderlichen Daten zu der in die Bänder unterteilten Maskierung bei jeder Erzeugung eines Seitenobjektes in jedem Band addiert. Diese Informationen werden für jedes Band i aufbewahrt und als pred_decode (i) und pred_render (i) definiert. Die Decodierzeit ist im Wesentlichen proportional zur Datenmenge des erzeugten Objektes. Allerdings ist die Decodierzeit für Dreiecke 1, 4 in einem Band 3 (siehe 5B) zum Erhalten der Verschiebung vom Startpunkt des vorhergehenden Bandes 2 an den Startpunkt eines Polygones im Band 3 länger.

Die Renderingzeit wird durch folgenden Ausdruck berechnet:

Maskierungsbereich im Band × Farbtiefe des Hintergrundes × Anzahl der Farbebenen × Operationsfaktor gemäß der Art der Logikzeichnung.

Sind in 2 die eingegebenen Daten kein Zeichnungsbefehl, wird in Schritt 106 überprüft, ob die Daten ein Einstellbefehl für verschiedene Attribute (Hintergrund, Logikzeichnung) sind oder nicht. Wenn ja, wird in Schritt 107 eine entsprechende Verarbeitung für die Umsetzung in eine Datenform (Seitenobjekt) durchgeführt, die von der Hardware- (oder Software-) Renderingeinrichtung lesbar ist.

Da bei diesem Ausführungsbeispiel die Funktion der Farblogikzeichnung nicht von der Hardware unterstützt wird, wird in Schritt 107 ein Vollkolorierflag (Voll-p-Flag) gesetzt, wenn derartige Attributeinstellbefehlinformationen erfasst werden. Als folge davon wird das Rendering in einem Vollkoloriermodus wie nachstehend beschrieben durchgeführt, wobei die Auflösung und/oder Gradation des Druckens zwingend verringert ist.

Gleichermaßen ist eine Anweisung, wie ein Flutfüllen (Kolorieren bzw. Ausmalen mit Punktbestimmung) beim Rendering mit der Bandverarbeitung nicht ausführbar, wodurch das Vollkolorierflag gesetzt wird, wenn derartige Informationen erfasst werden.

Demnach geschieht der Renderingvorgang im Vollkolorier(Degradations-) Modus mit zwingender Verringerung der Auflösung und/oder Gradation des Druckens.

Die Hintergrundinformationen 152 stellen dar, welche Farben oder Dichten mit der Maskierung verbunden sind. Zwei Arten von Hintergrund können entwickelt werden, was ein Hintergrundmuster, das der Maskierung ohne wiederholtes Bild hinzugefügt ist, und ein Kachelmuster einschließt, das der Maskierung durch Wiederholung des Musters in der vertikalen und horizontalen Richtung hinzugefügt ist. Da bei diesem Ausführungsbeispiel die Farbdruckvorrichtung betrachtet wird, können das Bild und die Kachelung als Farbinformationen bezeichnet werden.

In Schritt 108 wird der aktuelle Zustand beispielsweise zum Zweck eines Debug-Vorganges ausgegeben. In Schritt 109 wird überprüft, ob die Verarbeitung des Interpretierers 120 die PDL-Befehlsanalyse einer Seite beendet hat oder nicht. Wenn ja, geht die Verarbeitung zur Renderingaufqabe über, was nachstehend beschrieben wird, und wenn nicht, wird die nächste Befehlsanalyse in Schritt 102 durchgeführt.

Die vorstehende Verarbeitung ist grundlegend eine Datenablegeaufgabe von der PDL in das Seitenobjekt, und die folgende Verarbeitung ist eine Renderingaufgabe zum Zeichnen in den Seitenpuffer 10. Diese beiden Aufgaben sind in einem Echtzeit-OS separat vorgesehen, da die Echtzeitverarbeitung insbesondere bei der Renderingaufgabe erforderlich ist, und die zweitgenannte Renderingaufgabe mit höherer Priorität als die Erstgenannte arbeitet.

Unter Bezugnahme auf das in 6 gezeigte Ablaufdiagramm wird der Renderingvorgang (die Renderingaufgabe) nachstehend beschrieben. Das im Ablaufdiagramm in 6 gezeigte Programm ist in im Programm-ROM 6 gespeichert und wird durch die CPU 12 ausgeführt.

Bestimmt die CPU 12 in Schritt 109 in 2, dass die PDL-Befehlsanalyse einer Seite abgeschlossen ist, wird dieses Programm initiiert. In Schritt 110 wird überprüft, ob der Bandrendering- (Band-) Vorgang als Vorverarbeitung zum Rendering des Seitenobjektes zulässig ist. Die Fälle, in denen dieser Bandverarbeitungsvorgang nicht erlaubt ist, sind im Folgenden aufgeführt.

  • – Ein Flutbefehl ist auf einer Seite vorhanden.
  • – Ein Überlauf von Informationen aus dem Verwaltungs-RAM 7 aufgrund einer zu großen Menge einer Bildeingabe (Speicherdegradation)
  • – Wenn der Farbdrucker 13, wie ein elektrofotografischer LBP, LED (Leuchtdioden-) Drucker die Aufzeichnung auf einem zugeführten Blatt Papier beginnt, ist es erforderlich, dass die Bandverarbeitung den Transfer eines Videosignals zum Drucker 13 und das Rendering in das Band parallel ausführt, woraufhin die Renderingzeit pred_decode (i), pred_render (i) für jedes Band, die in Schritt 105 in 2 berechnet werden, einen vorbestimmten Schwellenwert in einem Band überschreitet (Zeitdegradation).

Da die Bandverarbeitung nicht ausgeführt werden kann, wenn eine der vorstehenden Bedingungen erfüllt ist, ist ein Vollkolorierspeicher im Speicher des Seitenpuffers 10 mit geringerer Auflösung oder Gradation in Schritt 1122 zur Ausführung des Renderingvorganges wie nachstehend beschrieben (Farblogikzeichnung) reserviert. Andererseits ist in Vorrichtungen der Form, bei der die Bewegung des Aufzeichnungskopfes auf der Steuereinrichtungsseite steuerbar ist, wie bei einem Tintenstrahldrucker, die Renderingzeit (dritte Bedingung) nicht wie fortstehend beschrieben beschränkt, sondern die Bewegung des Kopfes wird bei niedrigerer Renderinggeschwindigkeit zum Erlauben der Bandverarbeitung verlangsamt.

Sind die vorstehenden Bedingungen in Schritt 110 nicht erfüllt, wird das Bandrendering in Schritt 111 durchgeführt.

Nachstehend wird der Bandrenderingvorgang in Schritt 111 unter Verwendung einer Darstellung des Konzeptes des Bandrenderings wie in 7 gezeigt und eines Ablaufdiagrammes eines Bandrenderingvorganges in 8 beschrieben.

In Schritt 901 extrahiert die CPU 12 Abtastzeileninformationen (x min, x max) bezüglich der Y-Koordinate aus den Maskierungsinformationen von im Verwaltungs-RAM 7 über die PDL-Analyseaufgabe 120 erzeugten Zwischendaten und schreibt entsprechende Hintergrundinformationen in einen Bandrasterspeicher 10 durch Bezugnahme auf die aktuellen Hintergrundinformationen und den Logikzeichnungsmodus.

Dann werden Informationen 154 wie in 3 gezeigt zur Entsprechung der gesamten Maskierung im gleichen Band zur Ausführung des Renderingvorganges verfolgt, bis die Verbindung beendet wird (Schritt 902).

Gemäß 7 sind Daten jedes Bandes in einem kontinuierlichen Speicherraum vorhanden, jedoch kann in der Praxis jeder Zwischendatenwert in einem beliebigen Speicher vorhanden sein, wobei die Informationen im Band die Listenstruktur haben. Auch muss die Seitennummer während der Seitenanalyse nicht unbedingt die gleiche wie die Seitennummer während des Renderingvorganges sein, jedoch ist die Beziehung der Seite während der Seitenanalyse ≥ Seite während des Renderingvorganges.

Die Hardwarerenderingeinrichtung 9 führt den Renderingvorgang für ein Seitenobjekt der Seitennummer i entsprechend den Maskierungsinformationen 151, den Hintergrundinformationen 152, dem Logikzeichnungsverfahren 153 durch und sendet parallel Bandrasterinformationen (Bitmapdaten) der bereits gerenderten Seitennummer i-1 über die Drucker-I/F 11 zur Druckereinrichtung 13 als Videosignal synchron mit einem von der Druckereinrichtung 13 gesendeten horizontalen Synchronisationssignal (Schritt 903).

Der Druckvorgang wird durch die Ausführung dieser Verarbeitung für alle Bänder durchgeführt (Schritt 904).

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Renderingvorgang in Echtzeit durch die Bereitstellung von zwei Bändern als Bandrasterinformationen implementiert, wobei die Bänder während des Renderingvorganges (N + 1-tes Band) und während des Transfers zur Einrichtung (N-tes Band) innerhalb einer vorbestimmten Zeit umgeschaltet werden. Kann die Bandhöhe erhöht werden, kann die Auftrittshäufigkeit hinsichtlich der Zeitdegradation gegenüber der lokalen Konzentration der Objekte verringert werden.

Da bei diesem System ein Farbdrucker angenommen wird, sind vier Ebenen für den Seitenpuffer 10, d. h. Ebenen für YMCK zur Durchführung des Renderingvorganges von Farbinformationen für jede Ebene vorhanden.

Es gibt drei Arten einer Logikzeichnung, die die Hardwarerenderingeinrichtung wie folgt mit einem Quellenmuster (S) und einem Zielmuster (D) unterstützen kann. Sie unterstützen keine Verarbeitung, die eine Betriebsleistung erfordert, wie eine Verarbeitung zur Eingabe von Informationen für beide Muster S und D, eine Verarbeitung zwischen beiden und die Einstellung in Muster D. Dies wird durch die Tatsache verursacht, dass auf vier Farbebenen Bezug genommen werden muss, und des Weiteren wird der Verarbeitungsaufwand der Daten erheblich groß, wenn jede Ebene aus 4 bis 8 Bits besteht. Entsprechen die PDL-Daten demnach einem der folgenden drei Typen, wird das Zustandsflag in 3 auf 1 gesetzt, oder wenn die PDL-Daten Operationsleistung erfordern, wird das Zustandsflag in 3 auf 0 gesetzt (Softwarerendering).

  • – Überschreiben (D = S)
  • – Transparent, nicht in D gezeichnet (D = D)
  • – Weiß (D = 0)

Unter der Annahme, dass die Farblogikzeichnungsdaten mit hohem Grad nicht häufig vom Hostcomputer gesendet werden, werden die für den Hintergrund vorgesehenen Farbinformationen normalerweise in YMCK ausgebildet, um die durch diese Hardware unterstützbare Datenverarbeitung so schnell wie möglich zu machen, oder weil das Farbmodell des Druckers YMCK ist. Wenn die Hintergrundinformationen in Schritt 107 in 2 analysiert und Daten im Verwaltungs-RAM gespeichert werden, werden vom Host gesendete RGB Daten in die YMCK-Farben unter Verwendung einer Farbumwandlungshardware 8 umgewandelt und als Hintergrundinformationen aufbewahrt. Die Farbumwandlung kann mittels Software implementiert sein, anstelle der Hardware, ist aber vorzugsweise hinsichtlich der schnellen Verarbeitung mittels Hardware implementiert.

Auf diese Weise führt die Hardware das Rendering für ein Seitenobjekt einer Bandnummer i entsprechend den Maskierungsinformationen, Hintergrundinformationen und dem Logikzeichnungsverfahren durch, und sendet parallel die bereits gerenderten Bandinformationen der Bandnummer i-1 über die Druckerschnittstelle 11 zum Drucker 13 als Farbvideosignal (YMCK) synchron mit einem vom Drucker 13 gesendeten horizontalen Synchronisationssignal. Bei dieser Bandverarbeitung können aus drei Farblogikzeichnungen bestehende Seitendaten wie vorstehend angeführt mit ausreichend hoher Geschwindigkeit gedruckt werden. Da die Seitenbeschreibungssprache P, die weitgehend verwendet wird, nunmehr mit der einfachen Farbzeichnungslogik konform geht, kann eine Menge von Daten dem Renderingvorgang mit hoher Geschwindigkeit über diese Bandverarbeitung unterzogen werden.

Als Nächstes wird der Farblogikzeichnungsvorgang in Schritt 112 wie vorstehend angeführt unter Verwendung der Ablaufdiagramme in den 9 und 10 beschrieben, die den Fluss der Farbinformationen zeigen. Bei dieser Logikzeichnung werden vom Hostcomputer 1 eingegebene Farbhintergrundinformationen (RGB-Daten) 401 in eine Seitenobjektform (RGB obj) 504 umgewandelt, die entweder die Renderinghardware oder -Software verarbeiten kann. Das im Ablaufdiagramm in 10 gezeigte Programm ist im Programm-ROM 6 gespeichert und wird von der CPU 12 ausgeführt.

Zuerst geschieht in Druckvorrichtungen, die das Echtzeitrendering erfordern, wie in einem LBP, zum Implementieren der nachstehend gezeigten Logikzeichnung mit hohem Grad der Renderingvorgang im Vollseitenpuffer 10 mit geringerer Auflösung und/oder Gradation anstelle des Bandrenderingvorganges. Ferner kann die Hardwarerenderingeinrichtung 9, die die einfachere und schnellere Verarbeitung benötigt, die Echtzeit-Auflösungsumsetzung von Lauflängen- oder konvexen Polygoninformationen beim Renderingvorgang nicht durchführen. Somit ist die nachstehende Verarbeitung erforderlich, aber für den Tintenstrahldrucker nicht unbedingt von Nöten.

Die Vorverarbeitung für den Renderingvorgang beinhaltet die Verbindung von zwei Linien in eine Lauflänge und die Neuberechnung der Apex-Informationen für ein konvexes Polygon bei der Verringerung der Auflösung von 600 DPI (Punkte pro Inch) auf 300 DPI. Dies wird für alle Maskierungsinformationen im Seitenpuffer durch eine Interpretiereraufgabe 201 durchgeführt. Unter der Annahme, dass die Start- und Endpunkte auf der X-Koordinate von zwei Zeilen i, i + 1 beispielsweise bei 600 DPI jeweils xl(i), xr(i), xl(i + 1) und xr(i + 1) wie für die Lauflänge sind, sind die neuen Start- und Endpunkte bei 300 DPI wie folgt gegeben: neu-x1(i) = min·1/2(xl(i), xl(i + 1)) neu-xr(i) = max·1/2(xr(i), xr(i + 1))

Wie für das Bild, wird der Skalierungsfaktor in der X- und Y-Richtung jeweils halbiert, jedoch werden die Bildinformationen des Seitenobjektes selbst nicht verändert.

Da andererseits ein 1-, 2-, 4- und 8-Bit-Rendering unterstützt wird, um einen einfachen Renderingvorgang trotz der geringeren Gradation des Seitenpuffers zu ermöglichen, ist die Vorverarbeitungsbelastung der Interpretierereinrichtung nicht groß.

Ein Verarbeitungsablauf eines Abschnittes hinsichtlich des Vollkolorierrenderingvorganges (der Farblogikzeichnung), der dieser Verarbeitung folgt, ist im in 10 gezeigten Ablaufdiagramm dargestellt. In Schritt 501 wird das durch die Interpretierereinrichtung umgewandelte Objekt (die Zwischendaten) eingegeben, und in Schritt 502 wird überprüft, ob das eingegebene Objekt ein Zeichnungsbefehl ist oder nicht. Wenn nicht, werden die Hintergrundinformationen oder der (logische) Zeichnungsmodus in Schritt 505 in die globale Variable eingesetzt, die aktuelle Informationen hält. Dann geht der Ablauf zu Schritt 507 wie nachstehend beschrieben über.

Ist das eingegebene Objekt ein Zeichnungsbefehl, werden in Schritt 503 der aktuelle Logikzeichnungsmodus und das Zustandsflag überprüft. Ist der Zeichnungsmodus eine Verarbeitung, die einen schnellen Renderingvorgang mittels Hardware durchführen kann, wie Überschreiben oder Transparent (das Statusflag ist 1), wird der Hardwarerenderingvorgang in Schritt 506 verlassen. Diese Verarbeitung gleicht der schnellen Verarbeitung der Hardwarerenderingeinrichtung bei der Bandverarbeitung wie bereits beschrieben. Der einzige Unterschied besteht darin, dass eine andere Dithermatrix geladen werden muss, da der Renderingvorgang beim schnellen Bandverarbeitungsvorgang mit den YMCK-Farben durchgeführt wird, und bei diesem Vollseitenmodus mit den RGB-Farben.

Ist andererseits die Logikzeichnung hohen Grades bestimmt (das Statusflag ist 0), wird in Schritt 504 der Softwarerenderingvorgang ausgeführt. Nach dem Abrufen (Erhalten) der Farbinformationen des Seitenpuffers (D, Ziel) 407 einer vollen Seite und des aktuellen Hintergrundobjektes (S, Quelle) 405 wie in 9 gezeigt, und der Durchführung einer Logikoperation bei diesen Informationen, wird das Ergebnis im Vollseitenpuffer 407 gespeichert. Eine typische Logikoperationsverarbeitung beinhaltet die Verarbeitung der folgenden Elemente für jede RGB-Komponente hinsichtlich der Bittiefe. Beim Softwarerenderingvorgang soll bei der Erzeugung eines Quellenbildes die Logikzeichnung wie nachstehend beschrieben durch Anwendung des gleichen Algorithmus wie in der Hardwarerenderingeinrichtung 9 angewendet werden, wobei eine Seitenpufferzugriffsbibliothek für jedes Logikzeichnungsverfahren erzeugt wird. Zum Mischen des Softwarerenderingvorganges und des Hardwarerenderingvorganges tritt eine Unterbrechung in der CPU 12 auf die Beendigung des Hardwarerenderingvorganges hin auf, um die CPU 12 zum folgenden Abrufen des nächsten Seitenobjektes zu veranlassen.

  • – Addition, D = S + D
  • – Subtraktion, D = D – S
  • – Mischen mit einem vom Benutzer bestimmten Wert &agr;, D = &agr; × S + (1 – &agr;) × D
  • – Maximalwert, D = Max(S, D)
  • – Minimalwert, D = Min (S, D)

Diese hochgradige Logikzeichnung wird typischerweise bei RGB-Daten angewendet, die für die CRT-(Kathodenstrahlröhren-) Anzeige des Hostcomputers 1 nützlich sind. Daher ist zum Bewirken der gleichen Farbwiedergabe wie im Hostcomputer eine Logikzeichnung zum Implementieren des RGB-Farbmodelles im Drucker erforderlich. Dementsprechend muss der Seitenpuffer 407 im Vollkoloriermodus der Logikzeichnung im RGB-Farbmodell vorliegen. Des Weiteren müssen die Seitenobjektinformationen 405 auch im RGB-Farbmodell vorliegen.

Wie bereits beschrieben muss die RGB-Farbe beim schnellen Bandverarbeitungsvorgang, da die Hintergrundinformationen in den Seitenobjektinformationen im YMCK-Modell gehalten werden, als Seitenobjekt zur Durchführung dieser Logikzeichnung vorhanden sein. Wird der Renderingvorgang für Daten einer Seite in Schritt 507 beendet, werden dementsprechend alle Informationen im Seitenpuffer 10 in Schritt 508 von RGB in YMCK umgesetzt, und die YMCK-Videodaten werden in Schritt 509 über die Druckerschnittstelle 11 zum Drucker 13 gesendet.

Nachstehend wird der Softwarerenderingvorgang in Schritt 504 unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm in 11 beschrieben. Das im Ablaufdiagramm in 11 gezeigte Programm ist im Programm-ROM 6 gespeichert und wird von der CPU 12 ausgeführt. Bestimmt die CPU 12 in Schritt 503 in 10, dass das Zustandsflag 0 ist, werden die Maskierungsinformationen von einer Adresse an 21, auf die ein Maskierungszeiger zeigt, die BG-Informationen von einer Adresse an 22 und die Logikzeichnungsinformationen an 23 wie in 3 gezeigt erfasst (Schritt 851).

Diese Daten werden grundlegend jedes Mal dann erzeugt, wenn Maskierungsdaten in den PDL-Analyseabschnitt eingegeben werden, wobei die Logikzeichnungs- oder BG-Daten den aktuellen Zustand halten und mit den Maskierungsinformationen kombiniert werden.

In Schritt 852 werden die Koordinaten X und Y links oben zum Zeichnen im Band aus den erfassten Maskierungsinformationen berechnet. Die mehrwertigen BG-Informationen, die den X-y-Koordinaten entsprechen (beispielsweise für die Kachelung mit einer Tiefe eines 32 × 32 Bit-Bildelements)

Kachelung-Adresse = Kachelung-Top-Adresse (R oder G oder B) + (Y mod 32) × Kachelung-Breite (Byte-Grenze) + (X mod 32) × Bit-Bildelement (Kachelung)/8 und die Zieladresse im Seitenpuffer 310 werden erhalten (Schritt 853). Die Speicheradresse, an der Daten gespeichert sind, wird durch folgenden Ausdruck berechnet: Band-Adresse = Band-Top-Adresse + Y*Band-Breite (Byte-Grenze) + x*Bit-Bildelement (Band)/8 und der Renderingvorgang (Logikzeichnung) für die Quelle-, BG- und Zielinformationen wird entsprechend der bestimmten Logikzeichnung ausgeführt (Schritt 854).

Zur Ausdehnung dieser Verarbeitung über die Abtastzeilenrichtung X werden die Neuberechnung der nächsten Informationen mit der Maskierung und die Aktualisierung der BG- und Zielinformationen entsprechend dem vorstehenden Ausdruck durchgeführt (Schritte 852, 853). Ist die Abtastung beendet, wird in Schritt 856 überprüft, ob die Maskierung in der nächsten Abtastzeile (Y = Y + 1) endet oder nicht. Wenn ja, wird diese Verarbeitung beendet und Schritt 507 in 10 wird ausgeführt. Wenn nicht, wird Y in Schritt 857 inkrementiert, und die am weitesten links liegende X-Koordinate wird berechnet, und der Ablauf geht zu Schritt 852 zur Wiederholung der gleichen Verarbeitung über.

Als Nächstes wird der Hardwarerenderingvorgang in Schritt 506 wie vorstehend angeführt ausführlich unter Verwendung einer Hardwarekonfigurationsdarstellung in 12 beschrieben. Die Hardwarekonfigurationsdarstellung in 12 zeigt die Hardwarerenderingeinrichtung 9 von 1 mit mehr Einzelheiten.

12 zeigt ein Implementierungsbeispiel zur Ausführung des Hardwarerenderingvorganges. In der Konfiguration liest ein Mikroausführungs-/Analyseabschnitt 801 einen Mikrocode (807), und erforderliche BG-, Maskierungsinformationen werden entsprechend den für jeden Block analysierten und erzeugten Zwischeninformationen in 3 ausgeschnitten, um erforderliche Informationen zuzuführen. Dann beginnt der Hardwarerenderingvorgang zur parallelen Durchführung der Verarbeitung für jeden Block 802, 803, 805.

802 dient dem Empfang der eingegebenen Maskierungsinformationen über einen FIFO-Speicher, wobei die Maskierungsinformationen zum Decodierabschnitt entsprechend Informationen wie RL, Trapper und Bitmap für ihre Analyse gesendet, die betreffenden X-, Y-Koordinaten erzeugt werden, diese einer BG-Erzeugungsblockschaltung 803 und einem Bandspeicherblock 805 geführt werden, und das Senden der entsprechenden Informationen zu einem Renderingblock 806 getriggert wird.

Der BG-Mustererzeugungsschaltungsblock 803 erzeugt ein BG-Muster für bestimmte X-, Y-Orte entsprechend einem beim vorstehenden Softwarerenderingvorgang beschriebenen Algorithmus.

Der Renderingschaltungsblock 806 sammelt die Maskierung, BG-Informationen, das Zielmuster, führt den Renderingvorgang entsprechend dem Logikzeichnungsmodus aus, speichert das Ergebnis des Renderingvorganges (Bitmapdaten) im Bandspeicher 805 und dann im Seitenpuffer 10. Hier bestimmt sich die Verarbeitungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom langsamsten Prozess dreier Muster.

So wird der Maskierungserzeugungs-, Renderingvorgang fortgesetzt, bis der gesamte Bereich einer Maskierung abgedeckt ist.

Der Hardwarerenderingvorgang wird durch Eingeben der nächsten Zeigerinformationen wie mit 24 in 3 angegeben durchgeführt, um das Rendering zu versuchen, wenn der Renderingvorgang für einen Datenwert beendet ist. Wird bestimmt, dass der Hardwarerenderingvorgang für Daten unmöglich ist, d. h., wenn das Zustandsflag ein Softwarerendering angibt, wird der Start der Softwarerenderingeinrichtung (des Programms) von der CPU mit einem Unterbrechungssignal und der bestimmten Startadresse noch nicht verarbeiteter aktueller Zwischendaten von der CPU gefordert.

Schließlich ist das Ergebnis der Logikzeichnung in 13 gezeigt. Diese ursprüngliche Darstellung ist in Farbe dargestellt, jedoch kann die Farbdarstellung nicht als Zeichnung angefügt werden, wobei der Farbunterschied deshalb als Schraffur dargestellt ist. In der Figur ist R rot, G grün, B blau, Y gelb, M magenta, C cyan und W weiß. Dies ist ein Beispiel, in dem die Logikoperation hinsichtlich der Bittiefe D = S + D angewendet wird, wobei das Prinzip des additiven Primärfarbsystems für eine CRT gezeigt ist. In der Figur wird die Addition von Cyan = Grün + Blau, Gelb = Rot + Grün, Magenta = Rot + Blau und Weiß = Rot + Grün + Blau angewendet.

Der Aufbau eines Ausführungsbeispieles der Erfindung ist in 14 gezeigt. Im vorstehenden in 9 gezeigten Beispiel wurde ein Beispiel der Verarbeitung eines YMCK-Seitenobjektes und eines YMCK-Seitenpuffers beim schnellen Rendering mit Bandverarbeitung beziehungsweise eines RGB-Seitenpuffers und eines RGB-Seitenobjektes bei der hochgradigen Logikzeichnung dargestellt. Bei diesem Beispiel ist es erforderlich, das Seitenobjekt im Farbmodus sowohl für RGB als auch YMCK zu verarbeiten, wodurch im Verwaltungs-RAM 7 in 1 mehr Platz verbraucht wird. Bei diesem in 14 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel zur Unterstützung der Verringerung des Aufzeichnungsbereiches durch die Bereitstellung des Seitenpuffers und des Seitenobjektes in YMCK sowohl bei dem schnellen Bandverarbeitungsvorgang als auch der Logikzeichnung dargestellt.

Der schnelle Bandverarbeitungsvorgang für die obere Hälfte in 14 ist mit dem in 9 gezeigten identisch, weshalb auf seine Beschreibung verzichtet wird, und lediglich der Logikzeichnungsverlauf für die untere Hälfte beschrieben wird. Bei der Durchführung des Renderingvorganges mit der hochgradigen Logikzeichnung in Farbe werden zuerst die Hintergrunddaten 603 des Seitenobjektes, die der Quelle (S) entsprechen, invers von YMCK in RGB in einer Farbumsetzungseinheit 605 umgesetzt. Gleichermaßen werden die Quelle und ein bereits gerendeter Abschnitt der Logikzeichnung im Seitenpuffer (D) 604 in einer Farbumsetzungseinheit 608 invers umgesetzt.

Das Problem dabei ist, dass bei der Anwendung einer einfachen logarithmischen Umsetzung bei der Umsetzung von RGB in YMCK im Farbumsetzungsvorgang die Inversumsetzung leicht berechnet werden kann, aber bei der Anwendung von UCR (Farbrücknahmeverarbeitung) und der Maskierungsverarbeitung es unmöglich ist, YMCK in RGB vollständig invers umzusetzen, ohne die Genauigkeit zu verschlechtern. Des Weiteren ist der Berechnungsaufwand zu groß, um diese Umsetzung in Echtzeit durchzuführen.

Deshalb wird bei der Verarbeitung dieses Ausführungsbeispieles eine Näherungsumsetzungstabelle von YMCK in RGB in einer Simulation für jedes Muster der Bittiefe 2, 4, 8 vorbereitet, und unter Verwendung dieser Näherungsumsetzungstabelle erhaltene RGB Daten werden als Inversumsetzungsdaten verwendet. Bei 2 Bits in der Näherungsumsetzungstabelle hat die Tabelle 256 Bytes und bei 4 Bits hat die Tabelle 65,536 Bytes, die beide handhabbare Speichergrößen sind. Allerdings ist bei 8 Bits die Datenmenge zu groß, wodurch bevorzugt wird, dass der Benutzer die Wahl zwischen der Verwendung der 4-Bit Tabelle auf Kosten der Farbgenauigkeit oder Berechnung durch die Software mit der erhöhten Berechnungszeit hat.

Beruhend auf den Informationen von S und D im wie vorstehend erhaltenen RGB-Modell wird die Logikoperation 606 ausgeführt, und erhaltene RGB-Daten werden in YMCK-Daten unter Verwendung der Farbumsetzungshardware 8 umgesetzt, wobei die Daten im Seitenpuffer 10 gespeichert werden. Die gespeicherten Daten werden schließlich als Videosignal über die Druckerschnittstelle 11 zur Farbdruckereinrichtung 13 übertragen.

Gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel gibt die Farbdruckvorrichtung 1000 Farbseitenbeschreibungsinformationen ein und analysiert diese eingegebenen Informationen zur Erzeugung von Zwischeninformationen zur Aufzeichnung, wobei auf die Zwischeninformationen hin der schnelle Renderingvorgang mittels Hardware ermöglicht wird, und wobei eine hochgradige Farblogikzeichnungsfunktion, die von der Hardware nicht unterstützt werden kann, in den Softwarerenderingvorgang geschaltet wird. Dadurch ist es möglich, von der schnellen Verarbeitungsfunktion mittels Hardware effektiv gebrauch zu machen, und die Farblogikzeichnungsfunktion mit geringerer Speicherkapazität zu implementieren, damit sie mit der normalen schnellen Logikzeichnung konsistent ist, während ein gewisses hohes Niveau der Farbqualität gegenüber der verringerten Farbabstufung und/oder Auflösung beibehalten wird.

Gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel kann der Aufzeichnungsbereich durch Ausbilden des Seitenpuffers und des Seitenobjektes in YMCK sowohl beim schnellen Bandverarbeitungsvorgang als auch der Logikzeichnung verringert werden.

Ist bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel die Bandverarbeitung beim Renderingvorgang wie in 6 gezeigt möglich, wird der Bandrenderingvorgang ausgeführt, während dann, wenn die Bandverarbeitung unmöglich ist, die Farblogikzeichnung einer vollen Colorierung durch automatisches Umschalten zwischen dem Softwarerenderingvorgang und dem Hardwarerenderingvorgang ausgeführt wird.

Ist bei einem nachstehend beschriebenen Beispiel die Bandverarbeitung möglich, wird ein Bandrenderingvorgang mit höchster Farbabstufung ausgeführt, während dann, wenn die Bandverarbeitung nicht möglich ist, ein Degradationsrenderingvorgang mit geringerer Auflösung und/oder Gradation ausgeführt wird.

Als Nächstes wird der Renderingvorgang (die Renderingaufgabe) gemäß dem Beispiel unter Verwendung eines in 15 gezeigten Ablaufdiagramms beschrieben.

Das im Ablaufdiagramm in 15 gezeigte Programm ist im Programm-ROM 6 gespeichert und wird von der CPU 12 ausgeführt.

Bestimmt die CPU 12 in Schritt 109 in 2, dass die PDL-Befehlsanalyse einer Seite beendet ist, wird dieses Programm gestartet. In Schritt 110 wird überprüft, ob der Bandrendering- (Bandverarbeitungs-) Vorgang als Vorverarbeitung zum Rendering des Seitenobjektes möglich ist oder nicht. Wird in Schritt 110 beurteilt, dass die Bandverarbeitung möglich ist, wird das Bandrendering wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ausgeführt, während dann, wenn in Schritt 110 beurteilt wird, dass die Bandverarbeitung nicht möglich ist, das Gradationsrendering bei diesem dritten Ausführungsbeispiel in Schritt 200 ausgeführt wird.

Die Beurteilungsverarbeitung in Schritt 110 und die Bandrenderingverarbeitung in Schritt 111 sind mit denen des ersten Ausführungsbeispieles identisch und auf ihre Beschreibung wird verzichtet, aber es kann beispielsweise ein Befehl, wie ein Flutvorgang (Kolorierung mit Punktbestimmung) den Renderingvorgang mit der Bandverarbeitung nicht ausführen, wobei bei der Erfassung dieser Informationen in Schritt 110 ein Vollkolorierflag (Voll-p-Flag) gesetzt wird, und der Renderingvorgang im Vollkolorier- (Degradations-) Modus mit zwingender Verringerung der Auflösung und/oder Gradation des Druckens in Schritt 200 durchgeführt wird.

Die Bandverarbeitung in Schritt 111 kann mit einem Seitenpuffer im Wesentlichen so groß wie 256 (Y Größe) × 4 (Farbe) × 8 (Farbtiefe) × 2 × 4800 (A4, Breite von 400 DPI)/ 8 = 10 MB implementiert werden.

Da zum Zeitpunkt der Bandverarbeitung der Seitenpuffer aus 8 Bits für jede Farbe besteht, und die PDL-Informationen vom Host typischerweise aus 1, 2, 4 ,8 Bits bestehen, werden die entsprechenden YMCK-1-, 2-, 4-, 8-Bit-Informationen als Seitenobjekt gespeichert, um die Bit-erweiterte Verarbeitung über eine Nachschlagetabelle zum Zeitpunkt des Renderingvorganges durchzuführen. Diese Verarbeitung hat erheblich weniger Betriebskosten als das Dither- oder Fehlerdiffusionsverfahren wie nachstehend beschrieben.

Wird in Schritt 1102 beurteilt, dass das Bandrendering nicht möglich ist, wird in Schritt 2002 der Degradationsvorgang ausgeführt. Das dritte Ausführungsbeispiel wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Ablaufdiagramme in den 16 und 17 beschrieben, die den Fluss von Farbinformationen zeigen, die den Schlüssel des dritten Ausführungsbeispieles darstellen.

Da der Degradationsvorgang die Renderingverarbeitung nicht in Echtzeit durchführen kann, wird der Renderingvorgang im Puffer 10 entsprechend dem vollen Bitmap (der Bittiefe von 2 oder 4 Bits) mit geringerer Auflösung und/oder Gradation ausgeführt. Die Renderinghardware 9, die eine einfachere und schnellere Verarbeitung erfordert, kann die Echtzeitauflösungsumsetzung für die Lauflängen- oder Polygoninformationen zum Zeitpunkt des Renderingvorganges nicht ausführen. Somit muss die nachstehend gezeigte Verarbeitung vor dem Rendering aber nicht unbedingt für den BJ-Drucker ausgeführt werden.

Die Vorverarbeitung für die Renderingverarbeitung beinhaltet die Verbindung von zwei Zeilen in eine Lauflänge und die Neuberechnung der Apex-Informationen für ein konvexes Polygon, wenn die Auflösung beispielsweise von 600 DPI auf 300 DPI verringert wird. Dies wird für alle Maskierungsinformationen im Seitenpuffer durch die Interpretiereraufgabe 201 durchgeführt. Wie für die Lauflänge sind unter der Annahme, dass die Start- und Endpunkte in den X-Koordinaten von zwei Zeilen i, i + 1 bei beispielsweise 600 DPI jeweils mit xl(i), xr(i), xl(i + 1) und xr(i + 1) gegeben sind, neue Start- und Endpunkte bei 300 DPI wie folgt gegeben: neu-xl(i) = min·1/2(xl(i), xl(i + 1)) neu-xr(i) = max·1/2(xr(i), xr(i + 1))

Wie für das Bild halbiert die Auflösungsumsetzung 406 jeden Skalierungsfaktor in der X- und Y-Richtung ohne Änderung der Bildinformationen des Seitenobjektes selbst.

Da die Renderingeinrichtung andererseits den Renderingvorgang von 1, 2, 4 und 8 Bits mittels Software oder Hardware trotz der geringeren Gradation des Seitenpuffers unterstützt, erfordern die Hintergrundinformationen anders als die Maskierung keine Verarbeitung, die die CPU-Leistung besonders erfordert.

Nachstehend wird der Degradationsrenderingvorgang in Schritt 200 in 15 unter Verwendung des Ablaufdiagrammes in 17 beschrieben. Das im Ablaufdiagramm in 17 gezeigte Programm ist im Programm-ROM 6 gespeichert und wird von der CPU 12 ausgeführt. In Schritt 701 gibt die CPU 12 die Maskierungs- und Hintergrundinformationen ein, die durch die Interpretiereraufgabe in der Auflösung umgesetzt sind, und führt in Schritt 702 eine Überprüfung durch, ob das eingegebene Objekt ein Zeichnungsbefehl ist oder nicht. Wenn nicht, werden die Hintergrundinformationen oder der (logische) Zeichnungsmodus in Schritt 705 in die globale Variable eingesetzt, die die aktuellen Informationen hält.

Wird andererseits ein Zeichnungsbefehl bestimmt, werden in Schritt 703 die Maskierungs-, Hintergrund- und Logikzeichnungsinformationen erfasst, und der Renderingvorgang mittels Hardware wird in Schritt 704 ausgeführt. Da der Seitenpuffer aus 2 oder 4 Bits besteht, muss bei der Eingabe eines Bildes aus 8 Bits als Hintergrund aus der PDL daher eine Dither- oder Fehlerdiffusionsverarbeitung für die Umsetzung in 2 oder 4 Bits ausgeführt werden.

Ist in Schritt 704 in 17 das Zustandsflag 0, wird der Softwarerenderingvorgang ausgeführt, während dann, wenn das Zustandsflag 1 ist, der Hardwarerenderingvorgang ausgeführt wird, wie es anhand des Ablaufdiagrammes in 10 beschrieben ist.

Demnach kann bei der Durchführung des Degradationsrenderingvorganges (Rendering mit geringerer Auflösung und/oder Gradation) der Softwarerenderingvorgang automatisch in den Hardwarerenderingvorgang umgeschaltet werden.

Das Prinzip eines mehrwertigen Ditherverfahrens wird unter Verwendung der 18A bis 18C beschrieben, jedoch ist diese Verarbeitung erforderlich, wenn die Farbabstufung der eingegebenen Daten höher als die Abstufung bzw. Gradation des Seitenspeichers ist.

Zur Beschreibung der Ditherverarbeitung wird nachstehend ein Algorithmus des Prinzips der Umsetzung in einen einfacheren Mehrwert anhand eines Beispieles der Umsetzung von einer 8-Bit-(256 Stufen) Eingabe als Mehrwert in eine 2-Bit-Form (vier Werte) beschrieben.

Hat das betreffende Bildelement einen Eingangswert unter 64, 64 bis 128, 128 bis 192 oder 255 oder weniger, wird jeweils der Wert 0(00), 85(01), 170(10) oder 255(11) ausgegeben. Dies ist in 18A gezeigt, wobei ein Schwellenwert (64, 128, 192) für einen Bereich, zu dem die Eingabe gehört, in dem Bereich zur Durchführung einer derartigen Binarisierungsverarbeitung angewendet wird, dass die Ausgabe an beiden Seiten des Bereiches geschieht. Die dicke vertikale Linie in der Figur begrenzt den Bereich, wobei die Ausgabewerte unten mit dem 8-Bit-Pegel gegeben sind, und der 2-Bit-Pegel in Klammern angegeben ist. Die dünne vertikale Linie gibt den Schwellenwert-8-Bit-Pegel im Bereich an.

Ein Beispiel der Anwendung dieser Binarisierungsverarbeitung bei dem mehrwertigen Ditherverfahren wird nachstehend anhand der 18B und 18C beschrieben. Ein für seinen Bereich geeigneter Schwellenwert wird aus den Werten betreffender Bildelementdaten wie in 18B und einer den betreffenden Bildelementen entsprechenden Dithermatrix wie in 18C gezeigt berechnet, um die Daten der betreffenden Bildelemente mit diesem Schwellenwert zu binarisieren. Hier besteht die Dithermatrix aus einem Muster von 4 × 4, wobei das gleiche Muster sich im Seitenpuffer wiederholt. Der Maximalwert der Dithermatrix beträgt 255/(Bitstufe-1). Werden Eingangsdaten zur Vergrößerung oder Verkleinerung verarbeitet, sind sie bereits in die Auflösung des Seitenspeichers eingesetzt. Nachstehend wird ein praktischer Ditheralgorithmus beschrieben.

  • 1. Lesen eines betreffenden Bildelementes in den Eingangsdaten und Bestimmen, zu welchem Bereich es gehört. → Das betreffende Bildelement ist 180 und gehört zu Bereich 2.
  • 2. Lesen einer entsprechenden Dithermatrix und ändern dieser in einen Schwellenwert entsprechend diesem Bereich. → Schwellenwert = 74 + 85 × 2 = 244
  • 3. Ausgeben des Maximalwertes für diesen Bereich, wenn die betreffenden Bildelementdaten größer oder gleich dem Schwellenwert sind, oder Ausgeben des Minimalwertes des Bereiches, wenn sie unter dem Schwellenwert liegen. → Da betreffendes Bildelement (180) < Schwellenwert (244), wird der minimale Wert (170) des Bereiches ausgegeben.
  • 4. Verarbeiten des nächsten Bildelementes.

Für diese Verarbeitung kann die schnelle Umsetzung mittels Hardware und Verwendung einer Nachschlagetabelle ausgeführt werden. Diese Tabelle kann durch Vorabspeicherung von Dither-umgesetzten 2-Bit-Ausgangswerten an jedem Ort einer 4 × 4-Dithermatrix für jede Eingangsstufe von 0 bis 255 implementiert werden.

Die hier verwendete Tabellengröße muss 256 × 4 × 4 × 2 Bit = 1024 Byte für jedes YMCK haben, wobei auf jeweils 2 Bits von der Dithertabelle in 19B zugegriffen wird, auf die durch einen in 19A gezeigten Zeiger gezeigt wird.

Ist in Schritt 706 der Renderingvorgang für die Maskierungsdaten einer Seite beendet, werden Daten über die Einrichtungs-I/F zum Drucker für jede YMCK Ebene synchron mit dem horizontalen/vertikalen Synchronisationssignal gesendet (Schritt 707).

Der Renderingvorgang für die Eingangsdaten kann auch direkt oder durch Verwerfen des Bit, wie der Bandverarbeitungsvorgang, ohne Durchführung einer Ditherverarbeitung im Gradationsvorgang durchgeführt werden. Dementsprechend kann sich insbesondere bei der Softwareverarbeitung die Druckqualität verringern, jedoch kann der Druckvorgang schneller als die Ditherverarbeitung durchgeführt werden und vom Benutzer als Entwurfsmodus gewählt werden.

Dies geschieht in der Form der Durchführung der Auflösungsumsetzung 406 jedoch nicht durch Bezugnahme auf die Dithertabelle 15 zum Zeitpunkt der Degradation in 16.

Während die Ditherverarbeitung als Pseudogradationsverarbeitung zur Steigerung der Farbgenauigkeit bei der Degradation angeführt wurde, sind andere Ausführungsbeispiele anwendbar, einschließlich eines Fehlerdiffusionsverfahrens und eines Durchschnittsdichtebewahrungsverfahrens.

Obwohl dieses Beispiel unter der Annahme beschrieben wurde, dass die Gradation beim Degradationsvorgang sinkt, kann der Benutzer den Seitenspeicher als Erweiterungs-RAM erweitern, und kann ein voller Speicher mit 256 Abstufungen erhalten werden, wird die Pseudogradationsumsetzung durch das Ditherverfahren bei der Degradation beseitigt.

Wie vorstehend beschrieben wird gemäß dem Beispiel bei Farbdruckern zum Drucken von Farb-PDL-Informationen mit einer Mehrwertdarstellung, ohne den Betrag eines vollen Bitmaps zu haben, die Bandverarbeitung mit der höchsten Farbabstufung ausgeführt, wenn die Bandverarbeitung erlaubt ist, oder die Degradationsrenderingverarbeitung wird im Modus der Anwendung des Ditherverfahrens oder der Fehlerdiffusion (oder eines Modus, der der Farbwiedergabe Bedeutung zumisst) oder im Modus, der der Geschwindigkeit aber nicht der Farbwiedergabe Bedeutung zumisst, ausgeführt, wenn die Bandverarbeitung nicht möglich ist. Indem der Benutzer diese beiden Modi bestimmt, ist es möglich, das Farbdrucken entsprechend der Absicht des Benutzers durchzuführen.

23 zeigt eine Darstellung einer Farbtintenstrahldruckervorrichtung 1000 als Beispiel einer Farbdruckereinrichtung 13, bei der dieses Ausführungsbeispiel angewendet wird. Die Steuereinheit ist außer in der Farbdruckeinrichtung 13 in 1 in 20 nicht gezeigt. In 20 ist ein Schlitten HC mit einer spiralförmigen Vertiefung 5004 einer Führungsschraube 5005 in Eingriff, die sich über Antriebskraftübertragungsgetriebe 5011, 5009 zusammen mit den Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen eines Antriebsmotores 5013 dreht. Der Schlitten HC hat einen (nicht gezeigten) Stift, der mit der Spiralnut 5004 in Eingriff ist, wodurch er sich in den Richtungen des Pfeils a, b hin und her bewegt. Dieser Schlitten HC hat eine Tintenstrahlpatrone IJC darauf befestigt. 5002 ist eine Papierandrückplatte zum Drücken von Papier gegen eine Platte 5000 entlang der Bewegungsrichtungen des Schlittens HC. 5007, 5008 sind Ausgangspositionserfassungseinrichtungen, die aus einem Fotokoppler gebildet sind, um das Vorhandensein eines Hebels 5006 des Schlittens HC in diesem Bereich zum Umschallten der Drehrichtung des Motors 5013 zu bestätigen. 5016 ist ein Kappenelement zum Kappen (Bedecken) der gesamten Oberfläche des Aufzeichnungskopfes in der Tintenstrahlpatrone IJC, und 5015 ist eine Absaugeinrichtung zum Absaugen der Innenseite dieses Kappenelementes 5016, wodurch der Aufzeichnungskopf einer Absaugwiederherstellung über eine innere Kappenöffnung 5023 unterzogen wird. 5017 ist ein Reinigungsblatt und 5015 ist ein Element, das dem Reinigungsblatt die Bewegung in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung erlaubt, wobei diese von einer Hauptkörperträgerplatte 5018 getragen werden. Das Reinigungsblatt ist natürlich nicht auf die vorstehende Form beschränkt, sondern kann ein beliebiges bekanntes Reinigungsblatt sein. 5012 ist ein Hebel zum Beginnen des Absaugvorganges bei der Absaugwiederherstellung, der sich zusammen mit der Bewegung eines Kammes 5020 bewegt, der mit dem Schlitten HD in Eingriff ist, wobei die Antriebskraft vom Antriebsmotor 5013 für die Bewegung durch die bekannte Übertragungseinrichtung über das Kupplungsschalten gesteuert wird. Der Kappen-, Reinigungs- und Absaugewiederherstellungsvorgang ist jeweils zur Durchführung einer gewünschten Verarbeitung an einem vorbestimmten Ort während der Bewegung der Führungsschraube 5005 eingerichtet, wenn der Schlitten HC in einen Bereich der Ausgangsposition kommt, kann aber auch zu einem anderen Zeitpunkt betätigt werden.

21 zeigt einen Querschnitt des Aufbaues eines Druckers, beispielsweise eines Laserdruckers (LBP), bei dem dieses Ausführungsbeispiel anwendbar ist.

In der Figur bezeichnet 1500 eine LBP-Haupteinrichtung zur Eingabe und Speicherung von Druckinformationen (Zeichencode) oder Forminformationen oder einer Maskierungsanweisung, die vom extern verbundenen Hostcomputer zugeführt wird, sowie zur Erzeugung des Zeichenmusters oder Formmusters entsprechend diesen Informationen zur Bildung des Bildes auf dem Aufzeichnungspapier, das einen Aufzeichnungsträger darstellt. 1501 bezeichnet ein Bedienfeld, das der Bediener bedient, und auf dem eine LED-Anzeige angeordnet ist, und 1000 bezeichnet eine Druckersteuereinheit zur Steuerung der gesamten LBP-Haupteinrichtung 1500 sowie Analyse der vom Hostcomputer zugeführten Zeicheninformationen. Diese Druckersteuereinheit 1000 setzt prinzipiell die Zeicheninformationen in ein Videosignal entsprechend dem Zeichenmuster um, das dann zu einer Laseransteuereinrichtung 1502 ausgegeben wird. Die Laseransteuereinrichtung 1502 ist eine Schaltung zur Ansteuerung eines Halbleiterlasers 1503 zum Ein- oder Ausschalten eines Laserstrahles (1504) entsprechend dem eingegebenen Videosignal, der vom Halbleiterlaser 1503 emittiert wird. Der Laserstrahl 1504 wird durch einen rotierenden Polygonspiegel 1504 nach links und rechts zur Abtastung einer elektrostatischen Trommel 1506 zur Belichtung abgelenkt. Dadurch wird ein elektrostatisches Latentbild eines Zeichenmusters auf der elektrostatischen Trommel 1506 ausgebildet. Dieses Latentbild wird durch eine Entwicklungseinheit 1507 an der Peripherie der elektrostatischen Trommel 1506 entwickelt und dann auf das Aufzeichnungspapier übertragen. Dieses Aufzeichnungspapier ist ein Einzelblatt, wobei Einzelblattaufzeichnungspapierblätter in einer Papierkassette 1506 enthalten sind, die am LBP 1500 befestigt ist, und mittels einer Papierzuführwalze 1509 und Förderwalzen 1510, 1511 der Vorrichtung zugeführt werden, um zu der elektrostatischen Trommel 1506 geführt zu werden. Die LBP-Haupteinrichtung 1500 ist auch mit einem nicht gezeigten Kartenschlitz oder mehreren Kartenschlitzen gebildet, um die Verbindung einer optionalen Fontkarte und einer Steuerkarte verschiedener Sprachsysteme (Emulationskarte) zusätzlich zum enthaltenen Font zu ermöglichen.

Der Drucker, bei dem dieses Ausführungsbeispiel angewendet werden kann, ist nicht auf einen Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker beschränkt, sondern kann ein Drucker eines anderen Systems sein.

Ein Drucker umfasst eine Eingabeeinheit zur Eingabe von Farbseitenbeschreibungsinformationen, eine Erzeugungseinrichtung zur Erzeugung von Zwischeninformationen zur Aufzeichnung durch die Analyse von


Anspruch[de]
  1. Farbbildverarbeitungsvorrichtung mit

    einer Erzeugungseinrichtung (602) zur Erzeugung von Bilddaten (603) eines zweiten Typs einer Farbelementdarstellung, die in einer Druckereinheit verwendet wird, aus eingegebenen Informationen (601), die in einer Seitenbeschreibungssprache eines ersten Typs einer Farbelementdarstellung bereitgestellt sind, die in einer höherklassigen Vorrichtung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass

    eine erste Umsetzungseinrichtung (605) zum Umsetzen von Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung in Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung vorgesehen ist,

    eine zweite Umsetzungseinrichtung (607) zum Umsetzen von Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung in Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung vorgesehen ist, und

    die Vorrichtung zum Betreiben in einem ersten Modus, in dem die Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung, die durch die Erzeugungseinrichtung erzeugt werden, zur Druckereinheit ausgegeben werden, oder in einem zweiten Modus eingerichtet ist, in dem die durch die Erzeugungseinrichtung erzeugten Bilddaten in die Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung durch die erste Umsetzungseinrichtung umgesetzt werden und die umgesetzten Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung durch eine vorbestimmte logische Zeicheneinrichtung verarbeitet und in die Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung durch die zweite Umsetzungseinrichtung umgesetzt und dann zur Druckereinheit ausgegeben werden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einer Entscheidungseinrichtung, die auf einen Logikzeichenbefehl anspricht, der in den eingegebene Informationen enthalten ist, um zu entscheiden, in welchem des ersten und des zweiten Modus eine Logikzeichenverarbeitung für den Logikzeichenbefehl auszuführen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2 , ferner mit einer Bestimmungseinrichtung zur Bestimmung eines einer Vielzahl von Graden, die einen ersten Grad und einen zweiten Grad enthalten, der geringer als der erste Grad ist, als Grad von aus den eingegebenen Informationen durch einen Rendering-Vorgang zu erhaltenden Bilddaten, wobei die Bestimmungseinrichtung den zweiten Grad als den Grad von aus den eingegebenen Informationen durch den Rendering-Vorgang zu erhaltenden Bilddaten bestimmt, wenn die Entscheidungseinrichtung entscheidet, dass der Logikzeichenvorgang im zweiten Modus für den Logikzeichenbefehl auszuführen ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Logikoperation im zweiten Modus mittels Software und im ersten Modus mittels Hardware ausgeführt wird.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einer Einrichtung zur Bestimmung, ob eine Bandverarbeitung auszuführen ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Bestimmungseinrichtung eine Einrichtung zur Erfassung enthält, ob die eingegebenen Informationen einen vorbestimmten Befehl enthalten, für den eine Hardware-Rendering-Verarbeitung nicht ausgeführt werden kann, und wobei die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Bandverarbeitung nicht auszuführen ist, wenn die Erfassungseinrichtung erfasst, dass die eingegebenen Informationen den vorbestimmten Befehl enthalten.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Bestimmungseinrichtung eine Einrichtung zum Herleiten einer Zeit enthält, die die Erzeugungseinrichtung zur Erzeugung der Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung braucht, die in einem Band zu zeichnen sind, und wobei die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Bandverarbeitung nicht auszuführen ist, wenn die durch die Herleitungseinrichtung hergeleitete Zeit einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der zweite Typ der Farbelementdarstellung eine YMCK-Darstellung umfasst.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Typ der Farbelementdarstellung eine RGB-Darstellung umfasst.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Logikoperation bei den Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung im ersten Modus und bei den Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung im zweiten Modus angewendet wird.
  11. Farbbildverarbeitungsverfahren mit dem Schritt

    Erzeugen von Bilddaten (603) eines zweiten Typs einer Farbelementdarstellung, die in einer Druckereinheit verwendet wird, aus eingegebenen Informationen (601), die in einer Seitenbeschreibungssprache eines ersten Typs einer Farbelementdarstellung bereitgestellt werden, die in einer höherklassigen Vorrichtung verwendet wird, gekennzeichnet durch die Schritte

    Ausgeben der erzeugten Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung zur Druckereinheit in einem ersten Modus oder Umsetzen der erzeugten Bilddaten in die Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung, Verarbeiten der umgesetzten Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung durch eine vorbestimmte Logikzeichenfunktion (606) und Umsetzten der verarbeiteten Bilddaten in die Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung und Ausgeben der umgesetzten Bilddaten zur Druckereinheit in einem zweiten Modus.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, ferner mit dem Schritt der Entscheidung im Ansprechen auf einen in den eingegebenen Informationen enthaltenen Logikzeichenbefehl, in welchem des ersten und zweiten Modus eine Logikzeichenverarbeitung für den Logikzeichenbefehl auszuführen ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, ferner mit dem Schritt der Bestimmung eines einer Vielzahl von Graden, die einen ersten Grad und einen zweiten Grad enthalten, der geringer als der erste Grad ist, als Grad von aus den eingegebenen Informationen durch einen Rendering-Vorgang zu erhaltenden Bilddaten, wobei der zweite Grad als der Grad von aus den eingegebenen Informationen durch den Rendering-Vorgang zu erhaltenden Bilddaten bestimmt wird, wenn entschieden wird, dass die Logikzeichenverarbeitung im zweiten Modus für den Logikzeichenbefehl auszuführen ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Logikoperation im zweiten Modus mittels Software und im ersten Modus mittels Hardware ausgeführt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 11, ferner mit dem Schritt der Bestimmung, ob eine Bandverarbeitung auszuführen ist.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei bei der Bestimmung, ob die Bandverarbeitung auszuführen ist, erfasst wird, ob die eingegebenen Informationen einen vorbestimmten Befehl enthalten, für den eine Hardware-Rendering-Verarbeitung nicht angewendet werden kann, und wobei bestimmt wird, dass die Bandverarbeitung nicht auszuführen ist, wenn erfasst wird, dass die eingegebenen Informationen den vorbestimmten Befehl enthalten.
  17. Verfahren nach Anspruch 15, wobei bei der Bestimmung, ob die Bandverarbeitung auszuführen ist, eine zur Erzeugung der Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung erforderliche Zeit hergeleitet wird, die in einem Band zu zeichnen sind, und wobei bestimmt wird, dass die Bandverarbeitung nicht auszuführen ist, wenn die hergeleitete Zeit einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  18. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der zweite Typ der Farbelementdarstellung eine YMCK-Darstellung umfasst.
  19. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der erste Typ der Farbelementdarstellung eine RGB-Darstellung umfasst.
  20. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Logikoperation bei den Bilddaten des zweiten Typs der Farbelementdarstellung im ersten Modus und bei den Bilddaten des ersten Typs der Farbelementdarstellung im zweiten Modus angewendet wird.
Es folgen 22 Blatt Zeichnungen






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