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Dokumentenidentifikation DE10066162B4 19.08.2004
Titel Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine
Anmelder Koenig & Bauer AG, 97080 Würzburg, DE
Erfinder Holm, Helmut, 97250 Erlabrunn, DE
DE-Anmeldedatum 01.04.2000
DE-Aktenzeichen 10066162
File number of basic patent 10016409.9
Offenlegungstag 07.06.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.08.2004
IPC-Hauptklasse B41F 13/08
IPC-Nebenklasse B41F 7/12   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Übertragungszylinder einer Rotationsdruckmaschine mit mindestens zwei in Umfangsrichtung zueinander versetzt angeordneten Kanälen zur Aufnahme eines oder mehrerer Drucktücher, welcher mit einem Formzylinder als Zylinderpaar und mit einem von einem zweiten Übertragungszylinder vershiedenen Gegendruckzylinder zusammenwirkend angeordnet ist, wobei der Übertragungszylinder drei in Längsrichtung des Übertragungszylinders nebeneinenander und jeweils annähernd über den gesamten Umfang angeordnete Drucktücher aufweist, welche mit ihren Enden in Umfangsrichtung alternierend versetzt zueinander angeordnet sind und dass der mit dem Übertragungszylinder zusammenwirkende Formzylinder in Umfangsrichtung zwei hintereinander angeordnete Kanäle aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine.

Durch die DE 198 03 809 A1 ist eine Anordnung von Zylindern eines Offsetdruckwerkes bekannt, in welcher der Umfang des Übertragungszylinders zu dem des Formzylinders in einem doppelten Verhältnis steht. Der Formzylinder ist in Umfangsrichtung mit einer Platte und in seiner Längsrichtung mit mindestens vier stehenden Druckseiten im Broadsheetformat, oder entsprechender Anzahl von stehenden oder liegenden Tabloid- oder Buchformaten, belegbar. In Umfangsrichtung des Übertragungszylinders ist zur Aufnahme zweier in Längsrichtung des Zylinders nebeneinander angeordneter Drucktücher ein einziger, entweder in Längsrichtung durchgehender oder ein in Längsrichtung geteilter und um 180° versetzter, Schlitz angeordnet. Das Drucktuch ist beispielsweise zweilagig als ein auf einer Trägerplatte befestigtes Gummituch ausgeführt.

Die DE 25 28 008 A offenbart ein Druckwerk mit dreifachbreiten Zylindern, d. h. zum Druck von sechs nebeneinander angeordneten Zeitungsseiten. Form- und Gegendruckzylinder weisen hierbei Kanäle zur Aufnahme von Aufzügen auf, welche in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Offset-Druckwerk für große Produktstärken zu schaffen, das einen geringen Herstellungsaufwand erfordert.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Druckwerk mit den Merkmalen nach Patentanspruch 1 gelöst.

Vorteilhaft ist insbesondere, dass sowohl verschiedene Formate der Aufzüge, in Umfangs- und Längsrichtung der Zylinder, als auch verschiedene Konstellationen und Phasenverschiebungen der wechselseitig miteinander zusammen wirkenden Zylinder berücksichtigbar, und dadurch hinsichtlich der z.T. konkurrierenden Anforderungen an Registerhaltigkeit, Vibrationsarmut, Anordnung der aneinander abrollenden Druckbereiche und Minimierung des nicht bedruckbaren Papiers bedarfsweise optimierbar sind.

Eine vorteilhafte Ausführung eines Formzylinders mit Doppelumfang, d. h. beispielsweise zwei Zeitungsseiten in Umfangsrichtung, ermöglicht wahlweise die Belegung mit in Umfangsrichtung hintereinander angeordneten Platten oder mit um den vollen Umfang reichenden Platten, wobei ein Kanal überdeckt wird. Die Anordnung von über den vollen Umfang reichenden Platten vermindert z. B. erheblich die Umrüstzeit.

Durch die Anordnung mindestens zweier in Längsrichtung annähernd durchgehender Kanäle auf einem Übertragungszylinder werden eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Anordnung von Aufzügen, beispielsweise Drucktüchern geschaffen. Vorteilhaft im Vergleich zu doppelt großen Zylindern mit nur einem Kanal ist bei der Anordnung mehrerer Kanäle auch, dass im Fall von Drucktüchern, die sich um den vollen Umfang erstrecken, ein überdeckter Kanal gleichzeitig zur Entspannung des Aufzuges dienen kann.

Die Anordnung mehrerer nebeneinander in Längsrichtung des Zylinders angeordneter, sich jeweils nahezu über den gesamten Umfang erstreckender Aufzüge weist z. B. Vorteile hinsichtlich Handhabung und einzelner Austauschbarkeit auf. Dies insbesondere für lange Zylinder, wie dies für dreifach (z. B. sechs Zeitungsseiten) breite Zylinder der Fall ist.

Vorteilhaft ist auch die Ausbildung der Aufzüge für den Übertragungszylinder als mehrteilige Drucktucheinheit, bestehend aus einer Trägerplatte und einer mit dieser verbundenen Auflage. Insbesondere bei großen Dimensionen ist für eine über den Umfang des Zylinders konstant gute und registergenaue Druckqualität eine möglichst dimensionsstabile Ausbildung wesentlich.

Weiterhin ist es vorteilhaft, das Umfangsverhältnis des Übertragungs- zum Formzylinder ganzzahlig auszuführen und die Kanäle auf dem Zylinder in Umfangsrichtung symmetrisch anzuordnen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

1 ein nicht beanspruchtes, doppelt breites Zylinderpaar, wobei der Formzylinder mit zwei in Längsrichtung verlaufenden Kanälen ausgebildet ist und sich die Aufzüge auf dem Formzylinder nahezu über den vollen Umfang erstrecken;

2 zwei nicht beanspruchte, doppelt breite Zylinderpaare, wobei der Übertragungszylinder mit zwei in Längsrichtung verlaufenden Kanälen ausgebildet und mit zwei sich nahezu über den vollen Umfang erstreckenden, in Längsrichtung nebeneinander liegenden Aufzügen, jedoch in Umfangsrichtung um 180° versetzt belegt ist;

3 eine Drucktucheinheit mit Kanal und Halteeinrichtung.

Ein Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine weist mindestens ein Zylinderpaar 01 bestehend aus zwei Zylindern 02,03, beispielsweise einem Übertragungszylinder 02 und einem mit diesem zusammen wirkenden Formzylinder 03 auf. Der Übertragungszylinder 02 wirkt über den zu bedruckenden Bedruckstoff 04 mit einem nicht dargestellten Gegendruckzylinder zusammen. Der Übertragungszylinder 02,07 ist mit mindestens einem Aufzug 09, beispielsweise einem Drucktuch 09, und die Formzylinder 03,08 jeweils mit mindestens einem Aufzug 11, beispielsweise einer Druckform 11, belegbar.

Das Zylinderpaar 01,06 ist für den Zeitungsdruck dreifachbreit ausgeführt, wobei einfachbreit die Breite des Ballens, beispielsweise des Formzylinders 03, für zwei stehende oder liegende Zeitungsseiten bezeichnet. Im Akzidenzdruck wird unter doppeltbreit die erforderliche Breite für vier liegende oder sechs stehende A4-Seiten bezeichnet. Die Umfänge der Übertragungs- 02,07 und der Formzylinder 03,08 sind jeweils einfach oder doppelt ausgeführt, bezogen auf unterschiedlichste stehende oder liegende Formate, beispielsweise auf ein stehendes oder liegendes Zeitungsformat. Vorteilhafte Konstellationen im Zeitungsdruck sind beispielsweise ein doppelt großer Umfang, d. h. zwei Seiten in Umfangsrichtung, beim Übertragungszylinder 02,07 zusammen wirkend mit einem doppelten oder einfachen Umfang beim Formzylinder 03,08.

1 zeigt ein für die doppelt breite Ausführung nicht beanspruchtes, doppelt breites Zylinderpaar 01, wobei Übertragungszylinder 02 und Formzylinder 03 jeweils einen doppelten Umfang aufweisen. Der Formzylinder 03 weist zwei in Längsrichtung verlaufende und in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Kanäle 12,13 zur Aufnahme der Enden mindestens einer Druckform 11, der Übertragungszylinder 02 einen Kanal 14 zur Aufnahme der Enden mindestens eines Drucktuches 09 auf. Der nicht beanspruchte Formzylinder 03 der 1 ist im Beispiel mit vier in Längsrichtung des Zylinders nebeneinander angeordneten Druckformen 11, beispielsweise Druckplatten 11 belegt, die jeweils mit ihren beiden Enden im Kanal 12 gehalten sind, sich jeweils nahezu um den gesamten Umfang erstrecken und jeweils den Kanal 13 überdecken. Der beanspruchte Formzylinder 03 ist dreifach breit ausgeführt. Er kann flexibel auf vielfältige Weise, z. B. mit einer durchgehenden oder zwei oder mehreren in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Druckplatten 11 verschiedenster Formate (z. B. einfach, Panorama) belegt sein. Im Bedarfsfall kann der Formzylinder 03 auch mehr als zwei in Längsrichtung verlaufende und in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Kanäle 12,13 aufweisen.

Der Übertragungszylinder 02 kann einen zweiten, z. B. diametral gegenüber liegenden und in Längsrichtung des Übertragungszylinder 02 verlaufenden Kanal 16 aufweisen.

Der mehrere Kanäle 14,16 aufweisende Übertragungszylinder 02 ist dreifachbreit ausgeführt. Er ist mit mehreren in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Drucktüchern 09 belegt. Im Bedarfsfall kann der Übertragungszylinder 03 auch mehr als zwei in Längsrichtung verlaufende, und in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Kanäle 12,13 aufweisen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung für die Anordnung von Drucktüchern 09 auf einem Übertragungszylinder 02,07, wobei der Übertragungszylinder 02,07 mehrere in Längsrichtung verlaufende Kanäle 14,16 aufweist, ist in 2 dargestellt. Das Beispiel zeigt eine in dieser Ausführung nicht beanspruchte Druckeinheit mit zwei doppeltbreiten Zylinderpaaren 01,06, wobei die beiden Übertragungszylinder 02,07 über den Bedruckstoff 04 zusammen wirken. Im nicht beanspruchten Beispiel für die Druckeinheit weist der Übertragungszylinder 02,07 einen doppelt so großen Umfang auf wie der des Formzylinders 03,08, der hier mit jeweils vier in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Druckplatten 11 belegt ist.

2 zeigt eine für die doppeltbreite Ausführung nicht beanspruchte Anordnung zweier Drucktücher 09 auf einem Übertragungszylinder 02,07, die in dessen Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind und sich jeweils annähernd über den vollen Umfang erstrecken. Zwei Kanäle 14,16 erstrecken sich in Längsrichtung des Übertragungszylinders 02,07 und sind in Umfangsrichtung nahezu um 180° versetzt angeordnet. Die beiden Drucktücher 09 sind in Umfangsrichtung um 180° versetzt zueinander angeordnet, wobei dann jeweils ein Teil des Kanals 14 und ein Teil des Kanals 16 überdeckt ist. Die erfindungsgemäße Anordnung von drei nebeneinander angeordneten Drucktüchern 09, insbesondere bei sehr langen Zylindern, erfolgt in zu 2 analoger Weise alternierend. Sowohl für die Übertragungszylinder 02,07 als auch für die Formzylinder 03,08 ist jeweils die in Umfangsrichtung symmetrische Anordnung der Kanäle 12,13 bzw. 14,16 mit nahezu gleichen Zwischenwinkeln vorteilhaft, z. B. bei zwei Kanälen 12,13 bzw. 14,16 um jeweils 180°, bei dreien alternierend um 180° versetzt. Bei mehr als jeweils zwei Kanälen 12,13 bzw. 14,16 können mehrere in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Druckplatten 11 oder Drucktücher 09 auch in Umfangsrichtung zueinander versetzt sein.

Das Verhältnis des Umfangs der Übertragungszylinder 02,07 zu dem der Formzylinder 03,08 ist vorteilhaft ganzzahlig.

Selbstverständlich kann der in 1 beschriebene Formzylinder 03 in der „üblichen" Weise, d. h. mit mehreren, durch die Kanalanzahl vorgegebene Anzahl von Aufzügen 11 in Umfangsrichtung hintereinander belegt sein.

Unter Aufzug 11 bzw. 09 wird hier allgemein eine einteilige Druckplatte 11 oder ein einteiliges Drucktuch 09 verstanden, welches auch mehrschichtig aus mehreren, jedoch fest miteinander verbundenen Schichten bzw. Lagen bestehen kann. Das Drucktuch 09 kann als Gummituch 09 ausgeführt sein. Insbesondere in Verbindung mit schmalen Öffnungen der Kanäle 14,16,17,18 zur Mantelfläche des Übertragungszylinders 02,07 hin ist die Ausbildung des Drucktuches 09 als Drucktucheinheit 09 vorteilhaft, die bei Abrollen beispielsweise des Formzylinders 03 am Übertragungszylinder 02 durch Walken ihre Länge oder Breite nicht oder nur unwesentlich ändert, d. h, nahezu dimensionsfest ist. Hierzu weist die Drucktucheinheit 09, wie in 3 gezeigt, eine nahezu dimensionsfeste Trägerplatte 21, beispielsweise aus Metall oder Kunststoff, auf, auf der eine elastische oder weiche Schicht 22 aufgebracht ist (angedeutet in 1 und 2). Beide Enden 23 und 24 der Trägerplatte 21 sind im Beispiel abgebogen und wirken mit einer im Kanal 14,16,17,18 angeordneten Haltevorrichtung 26 zusammen.

Die Haltevorrichtung 26 kann eine bekannte Vorrichtung zum kraft- oder formschlüssigen Halten und/oder Spannen eines Aufzuges 09, beispielsweise eines Drucktuches auf einem Übertragungszylinder 02,07 sein.

Eine vorteilhafte Ausführung der Haltevorrichtung 26 ist in 3 für den Kanal 14 im Übertragungszylinder 02 stellvertretend für die Kanäle 14,16,17,18 dargestellt. In ähnlicher Weise können auch die Haltevorrichtungen für die Druckplatten in den Kanälen 12,13 ausgeführt sein.

Die Haltevorrichtung 26 ist im axial verlaufenden Kanal 14 des Übertragungszylinder 02 zum Halten des Drucktuches 09, beispielsweise der Drucktucheinheit 09 angeordnet. Die Betätigung der Vorrichtung für das Spannen oder Halten der Drucktucheinheit 09 erfolgt über eine im Kanal 14 des Übertragungszylinder 02 drehbar gelagerte Welle 27, beispielsweise eine Spindel 27 mit Druckstücken 28.

Der parallel zur Achse des Übertragungszylinder 02 verlaufenden Kanal 14 weist einen Spalt 29 auf der Mantelfläche des Übertragungszylinder 02 und eine im Inneren des Übertragungszylinder 02 liegende, mit dem Spalt 29 verbundene Bohrung 31 auf. Die Breite b29 (z. B. 1 mm < b29 < 3 mm) des Spaltes 29 im Bereich der Mantelfläche des Zylinders (02,03,07,08) ist unwesentlich größer als die doppelte Dicke des Drucktuches 09, beispielsweise der Trägerplatte 21 der Drucktucheinheit 09. In der Bohrung 31 ist die Welle 27, im Beispiel eine schwenkbare Spindel 27, angeordnet, in der die Druckstücke 28, z. B. Stempel, Kugeln oder vergleichbares, federnd und radial nach außen gerichtet angeordnet sind.

Zum Klemmen der Drucktucheinheit 09 werden beide Enden der Trägerplatte 21 in den Spalt 29 geführt und die Spindel 27 mit den Druckstücken 28 so verschwenkt, dass diese nahezu senkrecht gegen das vor- und nachlaufenden Ende 23 und 24 der Trägerplatte 09 und eine zylinderfeste Wand 32 drückt und diese kraftschlüssig im Spalt 29 hält. Sind in Umfangsrichtung des Übertragungszylinders 02 mehrere Drucktucheinheiten 09 hintereinander angeordnet, so wirken jeweils ein vor- und ein nachlaufendes Ende 23 und 24 der Trägerplatten 21 benachbarter Drucktucheinheiten 09 zusammen. Die Haltevorrichtung 26 kann zusätzlich einen nicht dargestellten Schieber aufweisen, der zusätzlich zu den Enden 23 und 24 in den Spalt 29 einschiebbar ist und den Spalt 29 nach außen hin abschließt. Vorteilhaft ist dieser Schieber mit der Spindel 27 verbunden, so dass er bei Verschwenken der Spindel 27 in den bzw. aus dem Spalt 29 bewegt wird. Die Breite b29 des Spaltes 29 ist bei Verwendung eines derartigen Schiebers entsprechend größer ausgebildet.

Ist das Drucktuch 09 als flexibles Gummituch oder als Drucktucheinheit 09 ausgebildet, so können als Halteeinrichtung auch Klemm- und/oder Spannvorrichtungen üblicher Mechanismen, wie z. B. kraft- oder formschlüssige, über Federkraft oder Getriebe angetriebene Klemmleisten oder Wellen, zur tangentialen Mitnahme angeordnet sein.

01 Zylinderpaar, erstes 02 Zylinder, Übertragungszylinder (01) 03 Zylinder, Formzylinder (01) 04 Bedruckstoff 05 06 Zylinderpaar, zweites 07 Zylinder, Übertragungszylinder (06) 08 Zylinder, Formzylinder (06) 09 Aufzug, Drucktuch, Gummituch 10 11 Aufzug, Druckform, Druckplatte 12 Kanal (03,08) 13 Kanal (03,08) 14 Kanal (02,07) 15 16 Kanal (02,07) 17 Kanal (02,07) 18 Kanal (02,07) 19 20 21 Trägerplatte (09) 22 Schicht (09) 23 Ende (09) 24 Ende (09) 25 26 Haltevorrichtung 27 Welle, Spindel 28 Druckstück 29 Spalt 30 31 Bohrung (02,03,07,08) 32 Wand (02,03,07,08) b29 Breite (29)

Anspruch[de]
  1. Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine, mit einem Zylinderpaar (01,06) bestehend aus einem Übertragungszylinder (02,07) und einem damit zusammenwirkenden Formzylinder (03,08), deren Ballen jeweils eine Breite aufweisen, die sechs liegenden oder stehenden Zeitungsseiten entspricht, wobei

    – der Übertragungszylinder (02,07) mindestens zwei in Umfangsrichtung zueinander versetzt angeordnete Kanäle (14,16,17,18) zur Aufnahme von Drucktüchern (09) aufweist und in Längsrichtung des Übertragungszylinders (02,07) nebeneinander drei Drucktücher (09) jeweils annähernd über den gesamten Umfang reichend und mit ihren Enden um 180° in Umfangsrichtung alternierend versetzt zueinander angeordnet sind,

    – die Drucktücher (09) jeweils mehrschichtig, eine Trägerplatte (21) und eine mit dieser verbundene Schicht (22) aufweisend, ausgeführt sind,

    – der Formzylinder (03,08) in Umfangsrichtung zwei um 180° zueinander versetzte, durchgehende Kanäle (12,13) zur Aufnahme von Druckformen (11) aufweist,

    – die Druckformen (11) auf dem Formzylinder (03,08) derart angeordnet sind, dass ihre Enden über die gesamte Breite des Ballens in derselben Flucht liegen.
  2. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei die Kanäle (14,16,17,18) des Übertragungszylinders (02,07) im Bereich der Mantelfläche einen Spalt (29) mit einer Breite (b29) in Umfangsrichtung zwischen 1 und 3 mm aufweisen.
  3. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei die Kanäle (14,16,17,18) auf dem Übertragungszylinder (02,07) in Längsrichtung durchgehend ausgeführt und durch die Drucktücher (09) zumindest teilweise überdeckt sind.
  4. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei der Formzylinder (03,08) in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Druckformen (11) aufweist.
  5. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei die Drucktücher (09) mit ihren Enden in Umfangsrichtung versetzt zueinander in drei verschiedenen Kanälen (14,16,17,18) angeordnet sind.
  6. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei der Ballen des Übertragungszylinders (02,07) einen Umfang aufweist, der mindestens zwei liegenden oder stehenden Zeitungsseiten entspricht.
  7. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei das Verhältnis des Umfangs von Übertragungs(02,07) zu Formzylinder (03,08) ganzzahlig ist.
  8. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei mindestens einer der Kanäle (14,16,17,18) des Übertragungszylinders (02,07) im Bereich eines Kanals (12,13) am Umfang des Formzylinders (03,08) abrollt.
  9. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei die Kanäle (12,13,14,16,17,18) in Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandet angeordnet sind.
  10. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei jeder Kanal (14,16,17,18) des Übertragungszylinders (02,07) jeweils mindestens eine Halteeinrichtung (26) für das Drucktuch (09) aufweist.
  11. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei der Ballen des mit dem Übertragungszylinder (02,07) zusammen wirkenden Formzylinders (03,08) einen Umfang aufweist, der mindestens zwei liegenden oder stehenden Zeitungsseiten entspricht.
  12. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei der Übertragungszylinder (02,07) und der Formzylinder (03,08) denselben Umfang aufweisen.
  13. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei der Übertragungszylinder (02,07) mit einem zweiten Übertragungszylinder (07,02) zusammen wirkt.
  14. Druckwerk nach Anspruch 1, wobei der Übertragungszylinder (02,07) mit einem von einem Übertragungszylinder verschiedenen Gegendruckzylinder zusammen wirkt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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