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Dokumentenidentifikation DE20311744U1 19.08.2004
Titel Verbundplansteine für Außenwände von Wohngebäuden aus nachwachsenden Rohstoffen und mineralischen Bindemitteln
Anmelder Bergermann, Peter, Dipl.-Ing. (FH), 12685 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 20311744
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.08.2004
Registration date 15.07.2004
Application date from patent application 25.07.2003
IPC-Hauptklasse E04C 1/40

Beschreibung[de]

Hochdämmende Außenwandbauelemente z. B. als Porenbetonplansteine oder z. B. als Miscanthus-Preßelemente gibt es bereits.

Die Dämmwirkung und die erzielbare Wohnhygiene von Porenbetonplansteinen ist begrenzt. Nachwachsende Rohstoffe sind vermehrt als Baugrundstoffe einzusetzen.

Die Verwendung z. B. reiner Miscathuspresslinge hat den Nachteil, daß ständig genügende Mengen dieser Rohstoffe zur Verfügung stehen müssen, was aber z. B. bei Mißernten nicht der Fall ist. Weiterhin besitzt eine Schicht aus reinem Miscanthus keine hohe Wärmedämmung.

Im Vorliegenden sollen nachwachsende Rohstoffe (z. B. Miscanthus) effizient und im sicheren Verbund mit hochdämmendem Porenbeton in einem Planblock vereinigt werden.

Die Rezeptur des Porenbeton ist im Versuch zu variieren, um die bestmögliche Haftung der Miscanthusteile mit dem Porenbeton zu ermitteln. Auf vorhandene Mineralisatoren ist gegebenenfalls zurückzugreifen.

Zusätzlich können zur weiteren Erhöhung der Wärme- und Schallisolierung und zum Erreichen besonderer bauphysikalischer Werte die Blöcke in bestimmter Schichtigkeit gefertigt werden.

Form A

Dieser Planstein besteht aus Gemisch von z. B. Miscanthus und Porenbeton. Das Mischungsverhältnis kann nach Bedarf gewählt werden:

  • a.) größtmöglicher Anteil von Miscanthus-Häcksel mit einer möglichst geringen Menge von Porenbeton als Bindemittel.
  • b.) geringer Anteil von Miscanthus-Häcksel mit hohem Anteil von Porenbeton. Die Miscanthus-Häcksel haben hierbei auch Bewehrungsaufgaben für höhere Festigkeiten.

Die Vorteile sind:

  • – Bei der Herstellung sind geringe bzw. keine Presskräfte erforderlich.
  • – Ein hochdämmendes und preiswertes Bindemittel kommt zum Einsatz.
  • – Das Mischungsverhältnis kann je nach Erfordernis gewählt werden.
  • – Die Grundstoffe können als Recycling wiederverwertet werden.
Form B

Die Plansteine der Form A können bei der Herstellung in liegender Position z.B. mit einer Aussenschicht aus Styroporschnitzeln, die in Porenbeton gebunden sind, versehen werden. Hierdurch kann eine noch höhere Wärmedämmung erreicht werden.

Form C

Die Plansteine der Form A und B können ebenfalls in liegender Position z.B. mit einer zuvor in die Form gelegten Lehmplatte als Innenschicht versehen werden.

Hierdurch sind z. B. höhere Schallisolierung und bessere Wohnhygiene erzielbar. Ton wirkt z.B. feuchtigkeitsregulierend und wärmespeichernd.

1 Porenbeton 2 Miscanthushächsel 3 Styroporschnitzel 4 Lehmplatte

Anspruch[de]
  1. Plansteine, bei denen in beliebigen Mischungsverhältnissen Beimengungen aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Miscanthus) oder Styroporschnitzel in der Grundmasse aus Porenbeton als Bindemittel eingemischt werden.
  2. Plansteine nach 1, deren Mischungen darüber hinaus in verschiedenen Schichtigkeiten zur Anwendung kommen.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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