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Dokumentenidentifikation DE102004001851A1 26.08.2004
Titel Anbaustruktur für einen Lüftermotor
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Tamura, Masami, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Anmeldedatum 13.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004001851
Offenlegungstag 26.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.08.2004
IPC-Hauptklasse F01P 5/02
IPC-Nebenklasse F04D 29/40   B60K 11/06   
Zusammenfassung Die Anbaustruktur für einen Lüftermotor, bei der mehrere Anbauteile (220), die an einem Lüftermotor (200) zum Antrieb eines Kühllüfters (100) vorgesehen sind, an einer Anbaufläche (320) befestigt sind, die an einer Abschirmung (300) befestigt ist, umfasst: Anbaulöcher (221), die jeweils an den Anbauteilen (220) vorgesehen sind; Vorsprünge (321), die jeweils an der Anbaufläche (320) vorgesehen sind und mit den Anbaulöchern (221) in Eingriff stehen; und Befestigungsteile (322), die an der Anbaufläche (320) vorgesehen sind und die elastisch deformiert werden, um sich von den Anbauteilen (220) wegzubewegen, wenn die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (321) miteinander zum Eingriff gebracht werden und, nachdem beide zum Eingriff gebracht sind, die Anbauteile (220) in der Richtung des Eingriffs der Anbaulöcher (221) und der Vorsprünge (321) befestigen.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anbaustruktur eines Lüftermotors zum Antrieb eines Kühllüfters eines Gebläses, das beispielsweise an einem Kühler zum Kühlen eines Motors zu befestigen ist.

Im Stand der Technik ist eine Struktur, bei der ein Lüftermotor zum Antrieb eines Kühllüfters eines Gebläses mit einer Zielabschirmung in einem einzigen Arbeitsgang zum Eingriff gebracht und an dieser befestigt wird, bekannt, wie beispielsweise in dem Patentdokument 1 dargestellt ist. Mit anderen Worten ist ein Anbauteil 220 eines Lüftermotors 200 mit Löchern 221a ausgestattet, und ist eine Anbaufläche 320 einer Abschirmung 300 mit Vorsprüngen 321 mit schirmförmigen Teilen 321a am oberen Ende der Vorsprünge ausgestattet, und werden beide miteinander durch Drücken der Löcher 221a zum Eingriff gebracht, sodass die Vorsprünge 321 dort eingesetzt werden.

Infolgedessen ist die Notwendigkeit zum Anziehen zu Befestigungszwecken unter Verwendung von Schrauben vermieden, und können die für den Anbau erforderlichen Mannstunden verringert werden.

[Patentdokument 1].

Published Technical Journal of Nippon Denso Nr. 97-058 Herausgabedatum: 15. Juli 1994

Jedoch ist es notwendig, den Innendurchmesser des Lochs 221a auf einen Wert einzustellen, der der Außendurchmesser des Vorsprungs 321 plus mindestens die Dicke des schirmförmigen Teils 321a ist, damit der schirmförmige Teil 321a durch das Loch 221a hindurchtreten kann. Daher besteht in einem Zustand, bei dem der Lüftermotor 200 und die Abschirmung 300 zusammengebaut sind, da ein Spalt zwischen dem Loch 221a und dem Vorsprung 321 gebildet ist, die Möglichkeit, dass der Lüftermotor 200 wegen Vibrationen oder dergleichen, wenn sich das Fahrzeug bewegt, die ordnungsgemäße Position verlässt, d.h. sich von Mantel 300 weg bewegt, und dies kann zu einem Zusammentreffen zwischen dem oberen Endbereich des Kühllüfters (nicht dargestellt) und einem Ringbereich (nicht dargestellt) der Abschirmung 300 führen. Um dieses Zusammentreffen zu verhindern, sollte ein Spalt (Spanfreiraum) zwischen dem Kühllüfter und dem Ringbereich vorab größer gemacht sein, jedoch verschlechtert dies die Gebläseleistung und die Leistung der Geräuschreduzierung erheblich.

Unter Berücksichtigung der oben angegebenen Probleme ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anbaustruktur eines Lüftermotors zu schaffen, die die für den Anbau erforderlichen Mannstunden verringert, ohne irgendeine Bewegung des Lüfters nach dem Zusammenbau zu gestatten.

Zur Lösung der oben angegebenen Aufgabe macht die vorliegende Erfindung von den nachfolgend angegebenen technischen Mitteln Gebrauch.

Unter einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Anbaustruktur eines Lüftermotors, bei der eine Vielzahl von Anbauteilen (220), die an einem Lüftermotor (200) zum Antrieb eines Kühllüfters (100) vorgesehen sind, an einer Anbaufläche (320), die an einer Abschirmung (300) vorgesehen ist, befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst Anbaulöcher (221), die jeweils an den Anbauteilen (220) vorgesehen sind; Vorsprünge (321), die jeweils an der Anbaufläche (320) vorgesehen sind und mit den Anbaulöchern (221) im Eingriff stehen; und Befestigungsteile (322), die an der Anbaufläche (320) vorgesehen sind und elastisch deformiert (verbogen) werden, um sich von den Anbauteilen (220) weg zu bewegen, wenn die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (121) miteinander zum Eingriff gebracht werden, und um, nachdem beide zum Eingriff gebracht sind, die Anbauteile (220) in der Richtung zu befestigen, in der die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (321) miteinander im Eingriff stehen.

Durch den Eingriff der Anbaulöcher (221) und der Vorsprünge (321) ist der Lüftermotor 200) an der Abschirmung (300) befestigt, sodass die Bewegung des Lüftermotors (200) in der Richtung verhindert ist, die die Richtung des Eingriffs der Anbaulöcher (221) und der Vorsprünge (321) kreuzt. Des Weiteren ist der Lüftermotor (200) an der Abschirmung (300) in der Richtung des Eingriffs der Anbaulöcher (121) und der Vorsprünge (321) durch die Befestigungsteile (322) befestigt, und kann daher insgesamt der Lüftermotor (200) gesichert an der Abschirmung (300) befestigt sein, und ist das Auftreten einer Wegbewegung des Lüftermotors (200) von der Abschirmung (300) infolge von Vibrationen des Fahrzeugs oder dergleichen verhindert.

Wenn der Lüftermotor (200) an der Abschirmung (300) angebracht wird, werden die Befestigungsteile (322) elastisch verbogen (deformiert), um sich von den Anbauteilen (220) weg zu bewegen, und werden sie dann schließlich an den Anbauteilen (220) befestigt. Daher kann der Anbauvorgang in einem einzigen Arbeitsgang durchgeführt werden, und können die für den Anbau erforderlichen Mannstunden verringert werden.

Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsteile (322) elastisch verbogen (deformiert) werden, um sich von den Anbauteilen (220) in einer Richtung weg zu bewegen, die die Richtung kreuzt, in der die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (321) miteinander im Eingriff stehen.

Infolgedessen ist der Lüftermotor (200) in der Richtung, die die Richtung des Eingriffs der Anbaulöcher (221) und der Vorsprünge (121), nachdem diese zusammengebaut sind, kreuzt, befestigt, obwohl die Befestigungsteile (322) ausschließlich elastisch deformiert werden, wenn der Lüftermotor (200) eingebaut wird, und daher nehmen die Befestigungsteile (322) keine Last vom Lüftermotor (200) auf, und besteht keine Möglichkeit eines Brechens oder dergleichen der Befestigungsteile (322).

Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Befestigungsteile (322) einen vorsprungförmigen Teil (322a), der von der Anbaufläche (320) aus in Richtung zu dem entsprechenden Anbauteil (220) hin vorsteht, und einen Klauenteil (322b), der an dem oberen Ende des vorsprungförmigen Teil (322a) ausgebildet ist, aufweist, um mit dem Anbauteil (220) im Eingriff zu stehen, und dass die Anbaufläche (320) in der Nähe eines Basisteils (322c) des vorsprungförmigen Teil (322a) als eine Aussparung ausgebildet ist, die in Richtung zu der gegenüberliegenden Seite des Anbauteils hin von der Anbaufläche (320) aus hohl ausgebildet ist, die mit dem Vorsprung (321) ausgestattet ist.

Infolgedessen kann die Länge des vorsprungförmigen Teils (322a) länger gemacht werden, und daher wird es leichter, die elastische Bewegung des oberen Endes des Klauenteils (322b) zu vergrößern, wenn der Lüftermotor (200) an der Abschirmung angebaut wird, und kann der Motorlüfter leichter daran angebaut werden.

Ein vierter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung (300) aus Kunststoffmaterial hergestellt ist und die Vorsprünge (321) und die Befestigungsteile (322) einstöckig mit der Abschirmung (300) ausgebildet sind. Daher kann die Abschirmung (300) zu geringen Kosten ausgebildet werden.

Nebenbei bemerkt geben die jedem oben beschriebenen Mittel in Klammern beigefügten Symbole die Entsprechung zu einem besonderen Mittel bei den nachfolgend zu beschreibenden Ausführungsformen an.

Die vorliegende Erfindung ist vollständiger aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen zu verstehen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen.

In den Zeichnungen:

1 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung eines Elektrogebläses in seiner Gesamtheit;

2 ist eine Vorderansicht mit teilweiser Darstellung einer Anbaufläche einer Abschirmung;

3 ist ein Schnitt entlang der Linie A-A in 2;

4A ist ein Schnitt mit der Darstellung eines Zustandes, wenn ein Lüftermotor an der Abschirmung befestigt wird;

4B ist ein Schnitt mit der Darstellung des Endzustandes, wenn der Lüftermotor an der Abschirmung vollständig befestigt ist;

5 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung eines Befestigungsteils bei einer anderen Ausführungsform;

6 ist eine perspektivische Ansicht eines Lüftermotors und einer Abschirmung gemäß Stand der Technik;

7 ist ein Schnitt mit der Darstellung des Eingriffszustandes des Lüftermotors und der Abschirmung gemäß Stand der Technik.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen (Erste Ausführungsform)

Die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 1 bis 4 dargestellt. Die Anbaustruktur eines Lüftermotors bei der ersten Ausführungsform findet Anwendung bei einem Elektrogebläse (nachfolgend bezeichnet als Elektrolüfter) 10 zur Führung eines Stroms von Kühlluft zu einem Wärmetauscher (nachfolgend bezeichnet als Kühler) eines Fahrzeugs (nicht dargestellt).

Gemäß Darstellung in 1 weist der Elektrolüfter 10 einen Kühllüfter 100, einen Lüftermotor 20 und eine Abschirmung 300 auf. Der Kühllüfter 100 ist ein Axialstromlüfter mit einer Vielzahl von Schaufeln 110 (bei dieser Ausführungsform sieben Schaufeln), hergestellt beispielsweise aus Polypropylenmaterial mit etwa 20% Glasfasern.

Der Lüftermotor 200 ist ein Gleichstrom-Ferrit-Motor, und an der Außenfläche eines im Wesentlichen zylindrischen Hauptkörpers 210 ist eine Vielzahl von Strebenteilen (bei dieser Ausführungsform drei Strebenteile) (von Anbauteilen gemäß der vorliegenden Erfindung) 220 in Umfangsrichtung vorgesehen. Jedes Strebenteil 220 ist mit einem jeweiligen Anbauloch 221 ausgestattet.

Die Abschirmung 300 ist beispielsweise aus Polypropylenmaterial, das etwa 30% Glasfasern enthält, hergestellt und weist ein Motoranbauteil 310 zum Befestigen des Lüftermotors 200, einen Ringteil 340, der den Kühllüfter 100 in Umfangsrichtung umgibt, eine Vielzahl von Abstützteilen 350, durch die hindurch der Motoranbauteil 310 an dem Ringteil 340 gelagert ist, einen Luftführungsbereich 360 zur effektiven Führung eines Stroms von Lüfterluft zu dem Kühler hin und eine Vielzahl von Zielanbauteilen 370 (bei dieser Ausführungsform insgesamt vier, nämlich zwei obere und zwei untere Teile) auf, die als Befestigungsteile für den Kühler dienen, die im Wege des Spritzgießens einstückig ausgebildet sind.

Der Motoranbauteil 310 ist mit einer Anbaufläche 320 und einem Öffnungsteil 330 (siehe 2 bis 4) ausgestattet, der Hauptkörper 210 des Motorlüfters 200 ist im Öffnungsteil 330 eingesetzt, und die Strebenteile 220 sind an der Anbaufläche 320 befestigt (eine detaillierte Erläuterung folgt weiter unten). Der Kühllüfter 100 ist an der Welle (nicht dargestellt) des Lüftermotors 200 befestigt und innerhalb des Ringteils 340 untergebracht.

Der Elektrolüfter 10, der wie oben beschrieben hergestellt ist, ist am Kühler über die Zielanbauteile 370 der Abschirmung 300 befestigt. Der Kühllüfter 100 wird durch den Antrieb des Lüftermotors 200 in Drehbetrieb versetzt, ein Strom der Kühlluft wird wirksam einem Kernteil des Kühlers zugeführt, und die Wärmeabgabe des Kühlers wird begünstigt.

Die vorliegende Erfindung ist gekennzeichnet durch die Anbaustruktur für den Lüftermotor 200 an der Abschirmung 300, wie weiter unten im Detail erläutert wird.

Gemäß Darstellung in 2 und 3 ist jeder der Vorsprünge 321, die in den Anbaulöchern 221 im Eingriff stehen, einstückig in einer Position ausgebildet, die der Position des entsprechenden Anbaulochs 221 an der Anbaufläche 320A, mit der der Strebenteil 220 des Lüftermotors 200 in Berührung kommt, der Anbaufläche 320 der Abschirmung 300 entspricht. In dem äußeren Flächenbereich jeder Anbaufläche 320A ist eine Anbaufläche 320B, die mit einer Stufe ausgebildet ist, d.h. mit anderen Worten mit einer in Richtung zu der gegenüberliegenden Seite des Strebenteils des Lüftermotors 300 hohl ausgebildeten Aussparung, ausgebildet. Ein Befestigungsteil 322 mit einem Basisteil 322c ist einstückig an jeder der Anbauflächen 320B in einer Position ausgebildet, die dem oberen Ende jedes Strebenteils 220 entspricht.

Jedes der Befestigungsteile 322 weist einen vorsprungförmigen Teil 322a, der sich in einer solchen Weise erstreckt, dass er in Richtung zu dem Strebenteil 220 hin vorsteht, und der eine vorbestimmte Plattendicke aufweist, und einen Klauenteil 322b auf, der an dem oberen Ende des vorsprungförmigen Teils 322a ausgebildet ist und in Richtung zum Zentrum der Abschirmung 300 hin vorsteht. Ein Spalt 6 zwischen dem Klauenteil 322b und der Anbaufläche 320A ist im Wesentlichen gleich der Dicke des Strebenteils 220. Ein Fensterteil 323 ist an der Seite jedes Basisteils 322c vorgesehen, in Richtung zu der hin der Klauenteil 322b vorsteht, um die Hinterschneidung einer Form während des Spritzgießens der Abschirmung 300 zu verhindern.

Als Nächstes wird ein Verfahren für das Anbauen des Lüftermotors 200 an der Abschirmung 300 unter Verwendung der Vorsprünge 321 und der Befestigungsteile 322, die an der oben angegebenen Anbaufläche 320 (320A, 320B) vorgesehen sind, und weiter der Anbaulöcher 321, die in den Strebenteilen 220 vorgesehen sind, unter Bezugnahme auf 4A und 4B erläutert.

Zuerst wird jeder der Vorsprünge 321 in dem Anbauloch 221 zum Eingriff gebracht (dort eingesetzt), während der Hauptkörper 210 des Lüftermotors 200 in den Öffnungsteil 330 der Abschirmung 300 eingesetzt wird und durch diesen hindurchtritt, wie in 4A gezeigt ist. Gleichzeitig kommt das obere Ende jedes Strebenteils 220 mit dem entsprechenden Klauenteil 322b des Befestigungsteils 322 in Berührung, und wird der vorsprungförmige Teil 322a jedes Befestigungsteils 322 elastisch in solcher Weise verbogen, dass er sich von dem Strebenteil 220 in der Richtung weg bewegt, die die Richtung kreuzt, in der das Anbauloch 221 und der Vorsprung 321 miteinander im Eingriff stehen (in der mit dem weißen Pfeil in 4A bezeichneten Richtung). Die Richtung, die die Richtung des oben beschriebenen Eingriffs kreuzt, wird nachfolgend als vertikale Richtung bezeichnet.

Ferner nimmt, wie in 4B dargestellt ist, wenn das Anbauloch 221 und der Vorsprung 321 vollständig miteinander im Eingriff stehen, sodass der Strebenteil 220 mit der Anbaufläche 320A in Berührung kommt, der vorsprungförmige Teil 322a seine ursprüngliche Gestalt durch Rückfederung (in der mit dem weißen Pfeil in 4B bezeichneten Richtung) wieder an, und kommt der Klauenteil 322b mit dem Umfangsteil des Strebenteils 220 zum Eingriff.

Durch den Eingriff des Anbaulochs 221 und des Vorsprungs 321 wird der Lüftermotor 200 an der Abschirmung 300 in vertikaler Richtung befestigt. Des weiteren wird der Lüftermotor 200 an der Abschirmung 300 in der Richtung des Eingriffs des Anbaulochs 221 und des Vorsprungs 321 durch den Befestigungsteil 322 (Klauenteil 322b) befestigt, und kann daher der Lüftermotor 200 insgesamt gesichert an der Abschirmung 300 befestigt werden, und ist das Auftreten einer Wegbewegung (Bewegung) des Lüftermotors aus der ordnungsgemäßen Position infolge von Vibrationen eines Fahrzeugs oder dergleichen verhindert.

Wenn der Lüftermotor 200 an der Abdeckung 300 angebaut wird, werden die Befestigungsteile 322 (der vorsprungförmige Teil 322a) elastisch verbogen, um sich von dem Strebenteil 220 weg zu bewegen, und werden sie schließlich an den Strebenteilen 222 befestigt. Daher kann der oben angegebene Anbauvorgang in einem einzigen Arbeitsgang durchgeführt werden, und können die für den Anbau erforderlichen Mannstunden verringert werden.

Da jedes der Befestigungsteile 322 elastisch verbogen wird, um sich von dem Strebenteil 220 in vertikaler Richtung (in 4A in Richtung nach oben) weg zu bewegen, ist der Lüftermotor 200 in vertikaler Richtung nach dem Anbauen, wie oben beschrieben, befestigt, obwohl der Befestigungsteil 322 elastisch nur dann deformiert (verbogen) wird, wenn der Lüftermotor 200 angebaut wird; daher nimmt der Befestigungsteil 322 keine Last vom Lüftermotor 200 auf, und besteht keine Möglichkeit des Brechens oder dergleichen des Befestigungsteils.

Ferner kann, da der Basisteil 322c des Befestigungsteils 322 an der Anbaufläche 320B vorgesehen ist, die als in Richtung zu der in Hinblick auf die Anbaufläche 320A gegenüberliegenden Seite des Strebenteils hin hohl ausgebildete Aussparung ausgebildet ist, die Länge des vorsprungförmigen Teils 322a länger gemacht werden, und wird es leichter, die elastische Bewegung des oberen Ende des Klauenteils 322b zu vergrößern, wenn der Lüftermotor 200 angebaut wird, und kann der Lüftermotor 200 leichter daran angebaut werden.

Ferner kann, da der Vorsprung 321 und der Befestigungsteil 322 einstöckig mit der Abschirmung 300 ausgebildet sind, die Abschirmung 300 zu geringen Kosten hergestellt werden.

(Andere Ausführungsformen).

Die Anordnungsposition des Befestigungsteil 322 ist nicht auf das obere Ende des Strebenteils 220 wie bei der oben angegebenen ersten Ausführungsform beschränkt, sondern kann an der Seite des Strebenteils 220 angeordnet sein, wie in 5 dargestellt ist.

Die Abschirmung 300 ist nicht auf eine solche, die aus Kunststoff hergestellt ist, beschränkt, sondern die Abschirmung kann beispielsweise aus Eisenmaterial im Wege der Pressbearbeitung ausgebildet und mit den Vorsprüngen 321 und den Befestigungsteilen 322, die als separate Elemente ausgebildet sind, im Wege des Punktschweißens oder dergleichen befestigt sein.

Während die Erfindung unter Bezugnahme auf die zu Zwecken der Darstellung ausgewählten besonderen Ausführungsformen beschrieben ist, sollte ersichtlich sein, dass zahlreiche Modifikationen durch den Fachmann durchgeführt werden können, ohne das Grundkonzept und den Umfang der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Anbaustruktur für einen Lüftermotor, bei der eine Vielzahl von Anbauteilen (220), die an einem Lüftermotor (200) zum Antrieb eines Kühllüfters (100) vorgesehen sind, an einer Anbaufläche (320) befestigt ist, die an einer Abschirmung (300) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

    Anbaulöcher (221), die jeweils an den Anbauteilen (220) vorgesehen sind; Vorsprünge (321), die jeweils an der Anbaufläche (320) vorgesehen sind und mit den Anbaulöchern (221) im Eingriff stehen; und

    Befestigungsteile (322), die an der Anbaufläche (320) vorgesehen sind und die elastisch deformiert werden, um sich von den Anbauteilen (220) weg zu bewegen, wenn die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (321) miteinander zum Eingriff gebracht werden, und, nachdem sie beide zum Eingriff gebracht sind, die Anbauteile (220) in der Richtung befestigen, in der die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (321) miteinander im Eingriff stehen,
  2. Anbaustruktur für einen Lüftermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsteile (322) elastisch deformiert werden, um sich von den Anbauteilen (220) in einer Richtung weg zu bewegen, die die Richtung kreuzt, in der die Anbaulöcher (221) und die Vorsprünge (321) miteinander im Eingriff stehen.
  3. Anbaustruktur für einen Lüftermotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

    jedes der Befestigungsteile (322) einen vorsprungförmigen Teil (322a), der von der Anbaufläche (320) aus in Richtung zu dem entsprechenden Anbauteil (220) hin vorsteht, und einen Klauenteil (322b) umfasst, der an dem oberen Ende des vorsprungförmigen Teils (322a) ausgebildet ist, um mit dem Anbauteil (220) im Eingriff zu stehen; und dass

    die Anbaufläche (320) in der Nähe des Basisteils (322c) des vorsprungförmigen Teils (322a) als eine Aussparung ausgebildet ist, die in Hinblick auf die Anbaufläche (320), die mit dem Vorsprung (321) ausgestattet ist, in Richtung zu der gegenüberliegenden Seite des Anbauteils hin hohl ausgebildet ist.
  4. Anbaustruktur für einen Lüftermotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung (300) aus Kunststoffmaterial hergestellt ist und die Vorsprünge (321) und die Befestigungsteile (322) einstöckig mit der Abschirmung (300) ausgebildet sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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