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Dokumentenidentifikation DE102004007471A1 09.09.2004
Titel Kranfahrzeug
Anmelder Stowasser, Walter, 66482 Zweibrücken, DE
Erfinder Müller, Dirk, 66482 Zweibrücken, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Reble & Klose, 68165 Mannheim
DE-Anmeldedatum 13.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004007471
Offenlegungstag 09.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.2004
IPC-Hauptklasse B66C 23/36
Zusammenfassung Ein Kranfahrzeug enthält einen Unterwagen (2) und einen auf diesem um eine im Wesentlichen vertikale Drehachse (8) schwenkbar angeordneten Oberwagen (6), auf welchem ein um eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse (14) schwenkbarer und in eine Arbeitsstellung bevorzugt teleskopierbarer Ausleger (16) angeordnbet ist, wobei in einer Transportstellung die im Bereich eines Endes (10) des Oberwagens (6) angeordnete Schwenkachse (14) zur Drehachse (8) einen ersten Abstand (34) aufweist. Das Kranfahrzeug soll mit einem geringen konstruktiven Aufwand dahingehend weitergebildet werden, dass sowohl eine große Auslegerlänge als auch ein kleiner Dreh- bzw. Schwenkradius erreicht wird. Hierzu wird vorgeschlagen, dass der Oberwagen (6) auf dem Unterwagen (2) mittels eines weiteren Gelenks (20) und/oder mittels translatorischen Führungsmitteln (38) derart angeordnet ist, dass der Oberwagen (6) und/oder dessen Endbereich (10) in der Arbeitsstellung sich innerhalb eines vorgegebenen Schwenkradius (50) befinden, welcher um einen vorgegebenen Werkt kleiner ist als der genannte erste Abstand (34).

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kranfahrzeug gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.

Derartige Kranfahrzeug enthalten einen Unterwagen und einen auf diesem um eine im Wesentlichen vertikale Drehachse drehbar angeordneten Oberwagen. Auf dem Oberwagen ist ein in einer Arbeitsstellung um eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse schwenkbarer Ausleger angeordnet, welcher bevorzugt mehrere teleskopartig in einander schiebbare bzw. auseinander fahrbare Teile aufweist. Der Ausleger und der Oberwagen sind in einer Transportstellung in Richtung der Längsachse des Kranfahrzeugs ausgerichtet, wobei die im Bereich eines Endes des Oberwagens angeordnete Schwenkachse zur genannten Drehachse einen vorgegebenen ersten Abstand aufweist. In der Arbeitsstellung, in welcher der Ausleger nach oben mittels eines Hubwerks geschwenkt ist, stehen der genannte Endbereich des Oberwagens und/oder die genannte Schwenkachse relativ weit über die Außenkontur des Unterwagens, insbesondere über dessen Breite vor. Um einen möglichst langen Ausleger auf dem Kranfahrzeug unterbringen zu können, weist die Schwenkachse des Auslegers zur Drehachse des Oberwagens einen vergleichsweise großen ersten Abstand auf, woraus ein entsprechend großer Schwenkradius resultiert. Dies ist vor allem bei beengten Platzverhältnissen, wie in engen Straßen oder in Fabrikationshallen, sehr nachteilig. Andererseits ist eine Reduzierung der Länge des Auslegers und/oder dessen Aufbau aus einer größeren Anzahl von Teleskopteilen unerwünscht, zumal hierdurch die Einsatzmöglichkeiten beschränkt wären oder ein erheblicher konstruktiver Aufwand bzw. ein hohes Transportgewicht und Materialverbrauch bedingt wären.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden und mit geringem konstruktiven Aufwand eine große Auslegerlänge und einen kleinen Dreh- bzw. Schwenkradius zu gewährleisten.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.

Das erfindungsgemäße Kranfahrzeug zeichnet sich durch einen funktionsgerechten Aufbau aus und realisiert sowohl die Unterbringung eines vergleichsweise langen Auslegers als auch einen sehr kleinen hinteren Schwenkradius des Oberwagens. Erfindungsgemäß ist der Oberwagen auf dem Unterwagen mittels eines weiteren Gelenks und/oder mittels einer translatorischen Führung angeordnet, wobei der Oberwagen und/oder dessen Endbereich in der Arbeitsstellung sich innerhalb eines vorgegebenen Schwenkradius befinden, welcher kleiner ist als der genannte erste Abstand in der Transportstellung. Bevorzugt sind die Schwenkachse und/oder das Gelenk des Oberwagens in die Nähe der im Wesentlichen vertikalen Drehachse bzw. der Drehverbindung bewegbar. Erfindungsgemäß sind alle Teile des Oberwagens derart angeordnet, dass bei hochgeklappten oder nach oben geschwenkten Oberwagen beim Schwenken im Wesentlichen keine Teile über die Fahrzeugkanten bzw. die Außenkontur des Unterwagens und insbesondere über die Breite desselben ragen. Eine vertikale Projektion des nach oben in die Arbeitsstellung geschwenkten Oberwagens nach unten auf den Unterwagen liegt somit innerhalb der Außenkontur, welche durch die beiden Längsseiten des Unterwagens und/oder über dem selben befindlichen Bereich definiert ist. Vorteilhaft ist ferner eine Oberwagenkabine derart ausgebildet und/oder angeordnet, dass diese zumindest in der Arbeitsstellung sich gleichfalls innerhalb der Außenkontur befindet. Die Oberwagenkabine ist bevorzugt auf einem Unterteil angeordnet, an welchem der Oberwagen angelenkt ist und welches die Elemente der Drehverbindung mit dem Unterwagen enthält. Auch das Unterteil befindet sich innerhalb der Außenkontur. Auch alle sonstigen etwaigen Anbauteile des Unterteils und/oder der Oberwagenkabine und/oder des Oberwagens sind erfindungsgemäß derart angeordnet und ausgebildet, dass diese zumindest in der Arbeitsstellung, in welcher der Oberwagen quer zur Längsachse des Kranfahrzeugs steht, zumindest näherungsweise innerhalb der genannten Außenkontur liegen. Diese Anbauteile können beispielsweise Gegengewichte, Antriebsmittel oder Hebeeinrichtungen sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Antriebsmittel der Räder des Kranfahrzeugs und/oder die Hebeeinrichtung des Oberwagens und/oder die Betätigungsmittel zur Durchführung der Kranbewegungen auf elektrischer Basis ausgebildet. Die für die elektrische Bewegung benötigte Energie wird bevorzugt mit Hilfe von Brennstoffzellen und/oder motorisch angetriebenen Generatoren und/oder durch externe Netzversorgung und/oder mit Hilfe von Batterien oder Akkumulatoren bereit gestellt. Diese Ausbildung ermöglicht in bevorzugter Weise den Einsatz des Kranfahrzeugs in weitgehend geschlossenen Räumen, wie Fabrikationshallen, Lagerhallen oder dergleichen sowie in explosionsgefährdeten Bereichen.

Besondere Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Kranfahrzeugs sind in den Unteransprüchen sowie der weiteren Beschreibung angegeben.

Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne dass insoweit eine Beschränkung erfolgt. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung des Kranfahrzeugs in einer seitlichen Ansicht,

2 eine Frontansicht des Kranfahrzeugs, wobei der zusammengefahrene Oberwagen in die Arbeitsstellung quer zur Längsachse gedreht ist,

3 eine Frontansicht des Kranfahrzeugs, wobei der Oberwagen aufgerichtet ist,

46 eine weitere Ausführungsform des Kranfahrzeugs mit beweglichem und teleskopierbarem Oberwagen,

7 eine Aufsicht einer dritten Ausführungsform des Kranfahrzeugs in Kompaktbauweise.

Gemäß 1 enthält das Kranfahrzeug einen Unterwagen 2, welcher in bekannter Weise Räder 4 sowie einen hier nicht dargestellten Antriebsmotor und geeignete Lenkeinrichtungen und dergleichen enthält. Auf dem Unterwagen 2 ist ein Oberwagen 6 um eine bei horizontaler Ausrichtung des Unterwagens 2 im Wesentlichen vertikale Drehachse 8 schwenkbar angeordnet. Der Oberwagen 6 weist an seinem hinteren bzw. freien Endbereich 10 ein Gelenk 12 auf, welches eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse 14 eines teleskopierbaren Auslegers 16 definiert. Der Oberwagen 6 ist im Bereich seines anderen bzw. vorderen Endes 18 mittels eines weiteren Gelenks 20 an einem Unterteil 22 schwenkbar angeordnet. Mittels einer Hebeeinrichtung 24, welche hier als eine Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildet ist, kann der Oberwagen 6 in Richtung des Pfeils 26 nach oben um einen vorgegebenen Winkelbereich geschwenkt werden. Mittels einer weiteren Hebeeinrichtung 28, welches einerseits am Oberwagen 6 und andererseits am Ausleger 16 angreift und ebenfalls als eine Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildet ist, kann der Ausleger 16 bezüglich des Oberwagens 6 aus der hier dargestellten Transportstellung in die Arbeitsstellung geschwenkt werden. Des Weiteren ist auf dem Oberwagen 6 eine mittels gestrichelten Linien angedeutete Oberwagenkabine 30 für einen Fahrer bzw. Kranführer angeordnet, wobei diese Oberwagenkabine 30 in bekannter Weise die Steuerungs- und Bedienelemente enthält. Die Oberwagenkabine 30 ist auf dem Unterteil 22 angeordnet und gemeinsam mit diesem um die Drehachse 8 bezüglich des Unterwagens 2 drehbar. Des Weiteren sind am vorderen und hinteren Ende des Unterwagens 2 Ausleger 32, 33 angeordnet, um für die Arbeitsstellung in bekannter Weise eine stabile Abstützung des Kranfahrzeugs zu ermöglichen. In der dargestellten Transportstellung des Kranfahrzeugs sind der Oberwagen 6 und der Ausleger 16 in Richtung der Längsachse ausgerichtet, welche parallel zur Zeichenebene verläuft. Hierbei weist die am hinteren Endbereich 10 liegende Schwenkachse 14 und/oder der Auslegerfußpunkt zur vertikalen Drehachse 8 einen ersten Abstand 34 auf.

Im Rahmen der Erfindung kann zusätzlich oder alternativ der Oberwagen 6, insbesondere bezüglich des Unterteils 22, welches erfindungsgemäß auf dem Unterwagen 2 um die Drehachse 8 drehbar angeordnet ist, translatorisch bewegbar angeordnet sein, wie es mittels des Pfeils 36 angedeutet ist. Der Oberwagen 6 und/oder das Unterteil 22 enthalten hierbei miteinander korrespondierende Führungsmittel 38 zur gegenseitigen Verbindung derart, dass der Oberwagen 6 derart insbesondere translatorisch bewegbar ist, dass der in der Transportstellung eingenommene erste Abstand 34 um einen vorgegebenen Wert reduziert ist.

Zur Durchführung der genannten Bewegungen und/oder der Fahrbewegung des Kranfahrzeugs sind alternativ bevorzugt elektrische Antriebsmittel, insbesondere Elektromotoren, vorgesehen. Die benötigte Energie wird vorteilhaft mittels insbesondere im Unterwagen angeordneter Brennstoffzellen und/oder Generatoren und/oder Batterien bzw. Akkumulatoren bereitgestellt und/oder mittels externer Netzversorgung. Diese besondere Ausgestaltung ermöglicht vorteilhaft den Einsatz in zumindest weitgehend geschlossenen Räumen, Hallen oder dergleichen. Ferner wird hierdurch der sichere Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ermöglicht.

2 zeigt das Kranfahrzeug in einer Frontansicht, wobei der Oberwagen 6 und der Ausleger 16 um die Drehachse 8 bezüglich des Unterwagens 2 um 90° gedreht sind und somit in der Arbeitsstellung quer zur Längsachse des Unterwagens 2 ausgerichtet sind. Die Hebeeinrichtungen 24 und 28 sind noch nicht ausgefahren, und der Oberwagen 14 sowie der Ausleger 16 nehmen noch die gleiche Position wie in 1 ein, wobei die Schwenkachse 14 zur Drehachse 8 den ersten Abstand 34 aufweist. Wie ersichtlich, ragt rechts der Oberwagen 6 mit einem erheblichen Teil über die durch die Längsseite 40 der Unterwagens 2 definierte Außenkontur 46 hinaus, ebenso wie der untere Teil des Auslegers 16, dessen nach oben geschwenkte Stellung mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Die Außenfläche oder Außenwand 31 der Oberwagenkabine 30 befindet sich hingegen innerhalb der Außenkontur 46. Auch auf der gemäß Zeichnung linken Seite liegt die Außenwand 31 der Oberwagenkabine 30 innerhalb der Außenkontur 46, welche hier durch die gemäß Zeichnung linke Längsseite 40 definiert ist.

3 zeigt eine Frontansicht des Kranfahrzeugs in der Arbeitsstellung. Das Kranfahrzeug ist dicht neben einem schematisch angedeuteten Gebäude 42 aufgestellt, wobei zwecks Veranschaulichung der Zusammenhänge rechts ein Kraftfahrzeug 44 dargestellt ist. Erfindungsgemäß ist der Oberwagen 6 um das weitere Gelenk 20 mittels der Hebeeinrichtung 24 derart nach oben geschwenkt, dass der freie Endbereich 10 des Oberwagens 6 sich innerhalb der mittels der strichpunktierten Linie angedeuteten Außenkontur 46 des Kranfahrzeugs befindet und/oder dass der Oberwagen 6, und zwar im Gegensatz zu 2, nicht mehr über die Längsseite 40 des Unterwagens 2 hinausragt. Der Ausleger 16 ist mittels der weiteren Hebeeinrichtung 28 nach oben geschwenkt, wobei die Schwenkachse 14 zur Drehachse 8 einen zweiten Abstand 48 aufweist. Der zweite Abstand 48 ist wesentlich kleiner als der erste, an Hand von 2 erläuterte Abstand 34. Wie ersichtlich, kann das Kraftfahrzeug 44 sehr nahe an dem erfindungsgemäßen Kranfahrzeug vorbeifahren, welches folglich problemlos in engen Straßen oder sonstigen beengten Platzverhältnissen, wie in Fabrikhallen, zum Einsatz gelangen kann. Das Kranfahrzeug kann in unmittelbarer Nähe eines Gebäudes oder dergleichen mit der Längsseite des Unterwagens 2 plaziert werden, aufgrund der erläuterten Anordnung und Ausbildung des Oberwagens 6, des Unterteils, der Oberwagenkabine und aller sonstigen ggf. vorhandenen Anbauteile, welche hier aus Gründen der Übersicht nicht weiter dargestellt sind. Lediglich der Ausleger 16 ragt in der dargestellten Arbeitsstellung mit seinem freien Ende links über die Außenkontur hinaus, wobei dort mittels des Krans die jeweiligen Operationen durchführbar sind. Der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass das Kranfahrzeug in Längsrichtung in unmittelbarer Nähe des Gebäudes 42 plaziert ist und infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung lediglich ein der Breite des Krankfahrzeugs entsprechender Bereich der Verkehrsfläche (Gehweg, Straße) beansprucht. Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass im Falle von beengten Platzverhältnissen das Krankfahrzeug zunächst sehr dicht an ein Gebäude oder sonstiges Objekt in Längsrichtung herangefahren wird, wobei der Oberwagen gleichfalls in Längsrichtung ausgerichtet ist. Daraufhin wird der Oberwagen 6 in der erläuterten Weise nach oben geschwenkt und erst danach wird die Drehung des Unterteils mit dem Oberwagen 6 um die Drehachse 8 in die dargestellte Arbeitsposition durchgeführt und schließlich der Ausleger 16 nach oben geschwenkt.

In den 4 bis 6 ist eine weitere Ausführungsform des Kranfahrzeugs dargestellt, dessen in der oben erläuterten Weise bewegbarer Oberwagen 6 nunmehr teleskopierbar ausgebildet ist. Der maximale Schwenkradius 50 des Oberwagens 6 liegt auch bei dieser Ausführungsform im Wesentlichen auf der Außenkontur 46. Der Oberwagen 6 besteht hierbei aus zwei teleskopartig ineinander greifenden Teilen 51, 52, welche als eine Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildet sind, wobei gemäß 6 der Kolbenteil 52 aus dem Zylinderteil 51 so weit herausgefahren ist, dass der Endbereich 10 sowie die Schwenkachse 40 innerhalb der Außenkontur 46 liegen. Im Übrigen gelten die Erläuterungen zum ersten Ausführungsbeispiel analog.

7 zeigt in einer Aufsicht von oben das in Kompaktbauweise ausgebildete Kranfahrzeug in der Transportstellung, wobei ein verringerter erster Abstand und zweiter Abstand vorgegeben sind. Wie ersichtlich, ist die Außenfläche 54 der Oberwagenkabine 30 zumindest teilweise und/oder annähernd kreisförmig bzw. kreissegmentförmig ausgebildet, wobei der Radius 56 näherungsweise halb so groß ist wie die Breite 58 des Unterwagens 2. Hierdurch ist gewährleistet, dass auch die Oberwagenkabine 30 und sonstige insoweit entsprechend ausgebildete Anbauteile des Oberwagens und/oder des Unterteils sich nach einer Drehung um 90° bezüglich der Drehachse 8 und/oder in der Arbeitsstellung innerhalb der durch die Längsseiten 40 des Unterwagens 42 vorgegebenen Außenkontur des Kranfahrzeugs befinden.

2 Unterwagen 4 Rad 6 Oberwagen 8 Drehachse 10 erster Endbereich von 6 12 Gelenk 14 Schwenkachse von 6 16 Ausleger 18 anderes Ende von 6 20 weiteres Gelenk 22 Unterteil 24 Hebeeinrichtung 26 Pfeil 28 weitere Hebeeinrichtung 30 Oberwagenkabine 31 Außenwand von 30 32, 33 Ausleger 34 erster Abstand zwischen 8 und 14 36 Pfeil 38 Führungsmittel 40 Längsseite von 2 42 Gebäude 44 Kraftfahrzeug 46 Außenkontur 48 zweiter Abstand 50 Schwenkradius 51, 52 Teil von 6 54 Außenfläche von 30 56 Radius von 30 58 Breite von 2

Anspruch[de]
  1. Kranfahrzeug, enthaltend einen Unterwagen (2) und einen auf diesem um eine im Wesentlichen vertikale Drehachse (8) schwenkbar angeordneten Oberwagen (6), auf welchem ein um eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse (14) schwenkbarer und in eine Arbeitsstellung bevorzugt teleskopierbarer Ausleger (16) angeordnet ist, wobei in einer Transportstellung die im Bereich eines Endes (10) des Oberwagens (6) angeordnete Schwenkachse (14) zur Drehachse (8) einen ersten Abstand (34) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberwagen (6) auf dem Unterwagen (2) mittels eines weiteren Gelenks (20) und/oder mittels translatorischen Führungsmitteln (38) derart angeordnet ist, dass der Oberwagen (6) und/oder dessen Endbereich (10) in der Arbeitsstellung sich innerhalb eines vorgegebenen Schwenkradius (50) befinden, welcher um einen vorgegebenen Wert kleiner ist als der genannte erste Abstand (34).
  2. Kranfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkradius (50) zumindest näherungsweise gleich groß ist wie die halbe Breite (58) des Unterwagens (2).
  3. Kranfahrzeug, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Arbeitsstellung die Schwenkachse (14) des Auslegers (16) zur Drehachse (8) einen zweiten Abstand (48) aufweist, welcher wesentlich kleiner ist als der genannte erste Abstand (34), und/oder dass in der Arbeitsstellung der Oberwagen (6) sich innerhalb der Außenkontur (46) befindet, welche durch wenigstens eine Längsseite (40) des Unterwagens (2) vorgegeben ist.
  4. Kranfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberwagen (6) teleskopierbar ausgebildet ist und/oder wenigstens zwei teleskopartig ineinander greifende und gegeneinander bewegbare Teile (51, 52) enthält.
  5. Kranfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Unterteil (22) eine Oberwagenkabine (30) angeordnet ist und/oder dass die Oberwagenkabine (30) und andere Anbauteile am Unterteil (22) oder Oberwagen (6) zumindest teilweise eine im wesentlichen kreissegmentförmige Außenkontur und/oder Außenfläche (54) aufweist, welche zumindest näherungsweise durch den Schwenkradius (50) vorgegeben ist und/oder diesem entspricht.
  6. Kranfahrzeug, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Arbeitsstellung, in welcher der Oberwagen (6) eine im Wesentlichen quer zur Längsachse des Unterwagens (2) gedrehte Position einnimmt, der Oberwagen sich zumindest näherungsweise innerhalb der durch die Breite (58) des Unterwagens (2) vorgegebenen Außenkontur (46) befindet.
  7. Kranfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Arbeitsstellung, in welcher der Oberwagen (6) im wesentlichen quer zur Längsachse des Kranfahrzeugs steht und nach oben geschwenkt ist, der Unterteil (22), der Oberwagen (6) und die Oberwagenkabine (30) sowie ggf. auf diesem angeordnete Anbauteile sich im wesentlichen innerhalb der Außenkontur (46) befinden.
  8. Kranfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Antriebsmittel für Räder (4) des Unterwagens (2) und/oder für die Durchführung der Kranbewegungen und/oder wenigstens eines Hubwerks (24, 28) vorgesehen sind.
  9. Kranfahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bereitstellung der elektrischen Energie Brennstoffzellen und/oder wenigstens ein motorisch angetriebener Generator und/oder eine externe Netzversorgung und/oder Batterien oder aufladbare Akkumulatoren vorgesehen sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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