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Dokumentenidentifikation DE10308756A1 09.09.2004
Titel Sicherer Rohöltransport durch Kühlung
Anmelder Loth, Hans, 45481 Mülheim, DE
Erfinder Loth, Hans, 45481 Mülheim, DE
DE-Anmeldedatum 28.02.2003
DE-Aktenzeichen 10308756
Offenlegungstag 09.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.2004
IPC-Hauptklasse B63J 2/14
IPC-Nebenklasse B63B 25/08   
Zusammenfassung Die Ausrüstung der Transportfahrzeuge zu Wasser oder zu Land mit sogenannten "Tauchlanzen".
Der sichere Transport von flüssigem Gefahrengut.
Das Transportgut Rohöl wird hierbei gekühlt und erstarrt zu einer zähen auslaufsicheren Masse. Die Kühlung erfolgt durch "Tauchlanzen", deren innere Spirale mit einem Kühlmedium durchströmt wird und dadurch das Rohöl eindickt. Versuche mit Rohöl aus Norwegen zeigten, dass bei minus 18°C das Rohöl zu einer festen Masse erstarrt. Um das Rohöl wieder zu entladen, lassen sich die Spiralen zur Erwärmung des Öls nutzen.
Ein Vorteil dieser Transportsicherung durch Kühlung liegt in der Auslaufsicherheit des Transportgutes und einer besseren Bergung des Havaristen, der ohne Verunreinigung der Küsten zur Entsorgung in einen Hafen geschleppt werden kann.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit, Tanker, die nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen, mit dem System der Kühlung nachzurüsten, um damit ca. 6000 Tanker sicherer zu machen.
Um möglichst günstige Energiekosten zu haben, kann die Abwärme der Maschinen und die Verdunstungskälte mitgenutzt werden (Verdunstungskälte entsteht an der Tankeraußenhaut durch Temperaturunterschiede zwischen Frachtgut und Außenluft).
Tankerbau kann durch dieses System in Zukunft wieder preiswerter sein, weil auf Grund der Kühlung der Transport in einwandigen Tankern sicher ist. Bei Durchsetzung dieses Systems könnten alle Tanker per Satellit überwacht werden. Standort und Frachttemperatur ...

Beschreibung[de]

Das Transportgut wird durch „Tauchlanzen" gekühlt und erstarrt dadurch zu einer zähen auslaufsicheren Masse. Bei Unfällen oder Havarien kann das Transportgut zunächst nicht auslaufen oder einsickern.

Die „Tauchlanzen", deren innere Spirale mit einem Kühlmedium durchströmt wird und die miteinander verbunden sind, haben je nach Kältebedarf unterschiedliche Formen.

Zeichnung: 1) und 2) Erklärung: 1 Kühlmittelzulauf 2 Kühlmittelablauf, oder Verbindung zu weiteren Tauchlanzen 3 Verkleidung der Kühlspirale 4 Befestigung

Die Anordnung des Kühlsystems ist variabel. Die eingesetzte Menge der Tauchlanzen ist abhängig vom Kältebedarf.

Die „Tauchlanzen" eignen sich zum nachrüsten von Transportfahrzeugen jeder Art. So können mit dem System der „Tauchlanzen" einfache und doppelwandige Tanker ausgerüstet werden, um so eine verbesserte Sicherheit zu gewährleisten.

Zeichnung: 3) Erklärung: 1 Tauchlanzen 2 Pumpen um das Kühlmedium zu transportieren 3 Kühlmaschine mit Motor gekoppellt

Um das Transportgut zu entladen, lassen sich die Spiralen zur Erwärmung nutzen.


Anspruch[de]
  1. Das Transportgut wird hierbei gekühlt und erstarrt dadurch zu einer zähen, auslaufsicheren Masse. Die Kühlung erfolgt durch „Tauchlanzen", deren innere Spirale mit einem Kühlmedium durchströmt wird und durch die abgegebene Kälte das Gefahrengut eindickt. Um das Gefahrengut wieder zu entladen, lassen sich die Spiralen zur Erwärmung nutzen. Der Vorteil dieser Transportsicherung durch Kühlung liegt in der Auslaufsicherheit des Transportgutes und einer besseren Bergung nach Unfällen. Mit dem System der „Tauchlanzen" lassen sich Tankschiffe, Strassen- und Schienenfahrzeuge ausrüsten oder nachrüsten.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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