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Dokumentenidentifikation DE69818967T2 09.09.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000937517
Titel Seitlich abgestütztes Sechswalzenwalzwerk
Anmelder T. Sendzimir Inc., Waterbury, Conn., US
Erfinder Datzuk, Alexander, Waterbury, Connecticut 06704, US;
Guillot, Yves, 42600 Montbrison, FR;
Young, Lucas M., Naugatuck, Connecticut 06770, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69818967
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.08.1998
EP-Aktenzeichen 983064239
EP-Offenlegungsdatum 25.08.1999
EP date of grant 15.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.2004
IPC-Hauptklasse B21B 31/10
IPC-Nebenklasse B21B 13/14   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Sechs-Walzen-Kaltwalzwerk und insbesondere ein solches Walzwerk, bei dem die obere Zwischenwalzenbaugruppe und die untere Zwischenwalzenbaugruppe entfernt und ersetzt werden können ohne die Notwendigkeit, Schmieröl- oder Ölnebelleitungen manuell trennen oder wieder anschließen zu müssen.

Diese Erfindung betrifft Sechs-Walzen-Kaltwalzwerke mit seitlich gestützten Arbeitswalzen der allgemein in den US-Patenten Nr. 4.270.377 und 4.531.394 beschriebenen Art. Die hierin beschriebenen Verbesserungen sind besonders nützlich, wenn das Walzwerk Teil einer Durchlauflinie ist, wie allgemein im US-Patent Nr. 5.197.179 beschrieben.

Das US-Patent Nr. 4.531.394 legt ein Walzwerk nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 offen.

Der Bereich der Zwischen- und der Arbeitswalzen eines Sechs-Walzen-Walzwerks nach dem bekannten technischen Stand wird in 1 und 2 gezeigt. Hauptmerkmale der Konstruktion sind:

  • 1. Ein Einstellmechanismus 11 gewährleistet ein Verschieben jeder Zwischenwalze 13 in Axialrichtung mit Hilfe von Hydraulikzylindern und einer Axialdrucklagerbaugruppe (nicht gezeigt). Der Mechanismus wird an den bedienerseitigen Zwischenwalzeneinbaustücken 12 angebracht. Dieser Mechanismus erfordert zwei Hydraulikverbindungen 18 und eine elektrische Verbindung 19 für einen Meßwandler zum Messen der axialen Position der Walze.
  • 2. Es sind Schmieröl- oder Ölnebelverbindungen 14 zu den Zwischenwalzeneinbaustücken vorhanden, um den Zwischenwalzenzapfenlagern Schmierung zuzuführen.
  • 3. Seitliche Stützgruppenquerträgerbaugruppen 15 werden jeweils schwenkbar an einer Scharnierstange (nicht gezeigt) angebracht, die sich zwischen den bedienerseitigen und den antriebsseitigen Zwischenwalzeneinbaustücken 12 bzw. 16 spannt. Die Begriffe „Bedienerseite" und „Antriebsseite" sind auf dem Gebiet gut bekannte Begriffe und beziehen sich auf die Vorderseite des Walzwerks, an der sich der Bediener befindet, bzw. auf die Rückseite, von der aus das Walzwerk angetrieben wird. Diese Gruppenquerträgerbaugruppen schließen jeweils eine seitliche Stützwalze (nicht gezeigt) und zwei Sätze von seitlichen Stützlagern (nicht gezeigt) ein und erfordern folglich eine Schmieröl- oder Ölnebelzufuhr, die üblicherweise unter Verwendung einer Verbindung zur Scharnierstange 17 erreicht wird, die hohl ist und so eine Bahn zu den seitlichen Stützlagern bereitstellen kann, durch die das Schmieröl durch Schläuche 20 zugeführt werden kann.
  • 4. Hydraulikzylinder 21, die zwischen dem oberen und dem unteren Zwischenwalzeneinbaustück 12 und 16 angebracht werden, werden verwendet, um den Zwischenwalzen Ausgleichs-, Biegungs- und Gegenbiegungskräfte bereitzustellen. Diese Hydraulikzylinder erfordern Hydraulikölverbindungen zu ihren Anschlüssen 22, üblicherweise vier auf der Antriebsseite und vier auf der Bedienerseite.
  • 5. Zwei obere Arbeitswalzenhebebaugruppen (von denen eine in 2 bei 23 gezeigt wird), bestehen jeweils aus einem Hydraulikzylinder (nicht gezeigt), verbunden mit einem Schwenkträgerarm, verwendet zum Tragen der oberen Arbeitswalze, wenn die Walzwerkanstellung geöffnet wird, um einen Spalt zwischen der oberen und der unteren Arbeitswalze zu schaffen, um das Walzwerk einzufädeln. Diese Baugruppen werden auf den oberen Zwischenwalzeneinbaustücken an der Antriebs- und der Bedienerseite angebracht und erfordern zwei Hydraulikverbindungen 24 zu jedem dieser oberen Einbaustücke.
  • 6. Halteplatten (von denen eine in 1 bei 25 gezeigt wird), die hydraulisch oder manuell betätigt werden können und an den an der Bedienerseite des Walzwerkgehäuses 28 befestigten Zwillingsblocks (gezeigt bei 27) angebracht werden. Diese Halteplatten greifen mit Schlitzen 26 in den bedienerseitigen Zwischenwalzeneinbaustücken 12 (oder im Gehäuse des seitlichen Einstellmechanismus' 11, der an diesen Einbaustücken angebracht wird) ineinander, um jede Zwischenwalzenbaugruppe in ihrer richtigen axialen Position im Walzwerk anzuordnen und jeden Druck in Axialrichtung zu tragen, der sich während des Walzens auf den Walzenbaugruppen entwickeln kann.

Diese Merkmale gewährleisten alle wichtige Funktionen, und für viele Anwendungen arbeiten die beschriebenen Merkmale sehr gut und stellen einen sehr kostensparenden Zugang dar. Jedoch leiden sie, einzeln oder als Gruppe, unter einigen Bedingungen unter Nachteilen.

  • 1. Außer Merkmal 6 oben erfordern sie alle Hydraulik- oder Schmierölverbindungen zu den Zwischenwalzenbaugruppen. Immer wenn die Zwischenrollen ausgewechselt werden, ist es notwendig, die Rohre, Schläuche oder Kabel von den zu entfernenden Baugruppen zu trennen und die gleichen Rohre, Schläuche oder Kabel wieder mit den neuen Zwischenwalzenbaugruppen zu verbinden. Dies kostet eine ziemliche Menge Zeit, in der Größenordnung von 15 bis 30 Minuten. Bei Fällen, in denen Zwischenwalzenwechsel selten sind (etwa weniger als ein Wechsel pro Woche), ist die Menge an verlorener Zeit unbedeutend, aber wenn Wechsel häufig sind, ist die Menge an verlorener Zeit beträchtlich.
  • 2. Das Anbringen des axialen Einstellmechanismus' an den bedienerseitigen Zwischenwalzeneinbaustücken (Merkmal 1) bedeutet, daß für jedes solches Einbaustück ein Einstellmechanismus bereitgestellt werden muß. Bei Walzwerken mit nur zwei (oder vielleicht drei) Sätzen von Einbaustücken ist dies kein bedeutender Nachteil, da die Möglichkeit, diese Mechanismen zu warten, wenn sich die Zwischenwalzenbaugruppen außerhalb des Walzwerks befinden, bedeutet, daß ein zuverlässiger Betrieb ohne zusätzliche Ersatzteile aufrechterhalten werden kann. Bei Höchstleistungswalzwerken jedoch, bei denen mehrere Zwischenwalzenbaugruppen erforderlich sind, wird dies sehr teuer, und es wäre dann ein Vorteil, die axialen Einstellmechanismen an einer feststehenden Position anbringen zu können, so daß sie zum Zeitpunkt des Walzenwechsels vom Zwischenwalzeneinbaustück gelöst werden könnten.
  • 3. Eine ähnliche Situation gilt für den Fall der Zwischenwalzenausgleichs-Biegungs-/Gegenbiegungszylinder (Merkmal 4) und für den Fall der oberen Arbeitswalzenhebebaugruppen (Merkmal 5). Es wäre vorteilhaft, diese Gegenstände von den Zwischenwalzenbaugruppen zu entfernen und sie in feststehenden Positionen im Walzwerk anzubringen, so daß sie zum Zeitpunkt des Walzenwechsels von den Zwischenwalzeneinbaustücken gelöst werden können.
  • 4. Im Fall eines Walzwerks nach dem US-Patent Nr. 5.197.179, bei dem es notwendig sein kann, Zwischenwalzen auszuwechseln, während Bandstahl im Walzwerk ist oder durch das Walzwerk läuft, können die an den Einbaustücken angebrachten Zwischenwalzenausgleichs-Biegungs-/Gegenbiegungszylinder von Merkmal 4 sowieso nicht verwendet werden, weil das Vorhandensein von Bandstahl im Walzwerk das Entfernen oder Einsetzen der Zwischenwalzenbaugruppen verhindern würde, falls solche Zylinder installiert wären.

Die Erfinder des Vorliegenden haben eine Anordnung erdacht, durch die keine Zylinder an den Zwischenwalzeneinbaustückbaugruppen angebracht werden, um verbesserte Verfahren zum Verbinden und Trennen der Schmierölzufuhr zu diesen Einbaustücken während des Walzenwechsels bereitzustellen, die keinen manuellen Eingriff erfordern.

Die Erfinder haben festgestellt, daß die folgenden Merkmale ermöglichen, daß die Probleme der Walzwerke nach dem bekannten technischen Stand überwunden werden.

  • 1. Zwischenwalzenausgleichs-/Biegungs- und Gegenbiegungszylinder werden in die „Zwillingsblocks" eingebaut und bleiben so zum Zeitpunkt des Walzenwechsels im Walzwerk. Es gibt keine Notwendigkeit, zu diesem Zeitpunkt Hydraulik-Verbindungen oder -Trennungen vorzunehmen.
  • 2. Diese Zylinder werden mit einem langen Hub versehen, was eine große Trennung von oberen und unteren Zwischen- und Arbeitswalzen ermöglicht, wenn Arbeitswalzen und/oder Zwischenwalzen ausgewechselt werden. Dies löst vier Probleme und ermöglich außerdem zum Zeitpunkt des Walzenwechsels große Freiräume zwischen Arbeitswalzen und Bandstahl, was die Möglichkeit des Markierens von Walzen oder Bandstahl vermeidet, falls die Walzen den Bandstahl während des Walzenwechsels berühren. Die vier gelösten Probleme sind:
  • a. Es ist nicht notwendig, bewegliche Halteplatten zu verwenden, da die große vertikale Bewegung der oberen und unteren Zwischenwalzeneinbaustücken bewirkt, daß sie sich von den Halteplatten lösen, die nun feststehend sein können.
  • b. Auf eine ähnliche Weise greifen axiale Zwischenwalzenschaltfinger, die an beiden Seiten jeder Zwischenwalzenantriebswelle (falls die Zwischenwalzen angetrieben werden) angebracht werden, jeweils mit einem einer der zu wechselnden Zwischenwalzen zugeordneten Axialdruckgehäusen ineinander. Es ist nicht notwendig, einen anderen Trennungsmechanismus zu verwenden – die große vertikale Bewegung der Zwischenwalzen ist genug, um die axialen Schaltfinger von ihrem jeweiligen Axialdruckgehäuse zu trennen. Hydraulikverbindungen zu Hebezylindern müssen nicht berührt werden.
  • c. Der resultierende große Spalt zwischen den Arbeitswalzen ermöglicht, daß die oberen Arbeitswalzenstützzylinder in einer feststehenden Position an den Zwillingsblöcken statt an den oberen Zwischenwalzeneinbaustücken angebracht werden können. Diese Zylinder können folglich dauerhaft verrohrt werden, und es gibt keine Notwendigkeit, sie zum Zeitpunkt des Walzenwechsels zu verbinden/trennen.
  • d. Es werden gefederte Schmieröl- (oder Ölnebel-) Verbindungen an den Arbeitswalzenaxialdrucktüren angebracht, wobei diese Verbindungen gefederte hohle Tauchkolben einschließen, die in der vertikalen Richtung arbeiten und an den Innenflächen der Zwischenwalzeneinbaustücke anliegen. Die große vertikale Trennung der Zwischenwalzeneinbaustücke zum Zeitpunkt des Walzenwechsels bewirkt, daß die Zwischenwalzeneinbaustücke außer Kontakt mit diesen Tauchkolben kommen, was ermöglicht, daß die Walzen entfernt werden. Es ist nicht notwendig, eine andere Vorrichtung zum Verbinden und Trennen der Schmierölzufuhr zu den Einbaustücken und Gruppenquerträgern zum Zeitpunkt des Walzenwechsels bereitzustellen. Die vertikale Bewegung der Einbaustücke ist ausreichend.

Das Grundproblem beim Anbringen von Zylindern zum axialen Verschieben der Zwischenwalzen an den Seiten der Antriebswellen ist, daß diese Zylinder den durch die Wellenklammern benötigten Platz einnehmen – wobei die Wellenklammern wesentlich sind, um die Antriebswellen während des Zwischenwalzenwechsels zu stützen. Die Erfindung schließt Mittel ein, um dieses Problem zu überwinden.

OFFENLEGUNG DER ERFINDUNG

Nach der Erfindung wird ein Sechs-Walzen-Kaltwalzwerk, wie in Anspruch 1 dargelegt, bereitgestellt. Das Walzwerk ist von der Art, die frei schwebende, seitlich gestützte obere und untere Arbeitswalzen, in Einbaustücken angebrachte obere und untere Zwischenwalzen und obere und untere Stützrollen hat. Die Arbeitswalzen werden in Axialrichtung angeordnet durch Axialdrucklager, angebracht an der vorderen und der hinteren Tür des Walzwerks. Es werden in Vertikalrichtung wirkende Hydraulikzylinder zum Biegen, Ausgleichen und Gegenausgleichen und Verschieben der oberen und unteren Zwischenwalzen in Vertikalrichtung zueinander hin und voneinander weg bereitgestellt. In Horizontalrichtung wirkende Hydraulikzylinder gewährleisten eine Verschiebungseinstellung der Zwischenwalzen in Axialrichtung, zwei zylinderbetätigte Stützbaugruppen werden bereitgestellt, um die obere Arbeitswalze anzuheben, um einen Spalt zwischen den Arbeitswalzen bereitzustellen. Alle oben beschriebenen Hydraulikzylinder werden an der Walzwerkgehäusebaugruppe angebracht und zum Auswechseln der Zwischenwalzen oder der Arbeitswalzen oder beider ist keine Trennung und erneute Verbindung erforderlich. Jede Zwischenwalzenbaugruppe trägt zwischen ihren Einbaustücken ein Paar von seitlichen Gruppenquerträgern. Die Schmierung wird den Zwischenwalzeneinbaustücken und den Gruppenquerträgern über gefederte Schmieröl- oder Ölnebelverbindungen zugeführt, angebracht an der vorderen und der hinteren Tür des Walzwerks. Eine Aufwärtsbewegung der oberen Zwischenwalzen in Vertikalrichtung und eine Abwärtsbewegung der unteren Zwischenwalzen in Vertikalrichtung trennen selbsttätig die Einbaustücke von den gefederten Verbindungen. Eine Bewegung der oberen und der unteren Zwischenwalzen zueinander hin verbindet die gefederten Verbindungen selbsttätig erneut mit den Einbaustücken.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine isometrische halb auseinandergezogene Teilansicht des seitlich gestützten Sechs-Walzen-Walzwerks nach dem bekannten technischen Stand.

2 ist ein teilweiser Aufriß der Walzen und Einbaustücke eines seitlich gestützten Sechs-Walzen-Walzwerks nach dem bekannten technischen Stand.

3 ist eine isometrische halb auseinandergezogene Teilansicht eines seitlich gestützten Sechs-Walzen-Walzwerks nach der vorliegenden Erfindung

4 ist ein vereinfachter teilweiser Aufriß eines oberen Zwischenwalzeneinbaustücks in der Abnahmeposition.

5 ist ein vereinfachter teilweiser Aufriß eines oberen Zwischenwalzeneinbaustücks in der Arbeitsposition.

6 ist eine fragmentarische Draufsicht, teilweise im Querschnitt, die eine im Walzwerk angebrachte obere Zwischenwalzenbaugruppe illustriert.

6a ist eine fragmentarische Draufsicht, teilweise im Querschnitt, die einen vergrößerten Abschnitt von 6 darstellt.

7 ist eine Draufsicht der hinteren Arbeitswalzenaxialdrucktür mit Schmierungsverbindungen.

8 ist eine fragmentarische Querschnittsansicht längs einer Schnittlinie 8–8 von 7.

9 ist eine fragmentarische Querschnittsansicht längs der Schnittlinie 9–9 von 7.

10 ist eine fragmentarische Querschnittsansicht längs der Schnittlinie 10–10 von 6 und zeigt Wellenklammern in der offenen Position.

11 ist eine fragmentarische Querschnittsansicht, ähnlich 10, und zeigt Wellenklammern in der geschlossenen Position.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die Hauptmerkmale des seitlich gestützten Sechs-Walzen-Walzwerks nach dem bekannten technischen Stand werden in 1 und 2 gezeigt und in der Einleitung beschrieben. Die in 1 gezeigte Zwischenwalzenbaugruppe wird im Fenster von Walzwerkgehäusen 28 angebracht, innerhalb des durch „Zwillingsblocks" 27 und seitliche Tragbalken 29, die sich zwischen den bedienerseitigen und den antriebsseitigen „Zwillingsblocks" spannen, gebildeten Spalts. Das Walzwerk nach dem bekannten technischen Stand schließt außerdem Arbeitswalzen ein, die frei im Walzwerk schweben (diese werden in 2 bei 63 gezeigt) und die mit Hilfe von Axialdrucklagern in Axialrichtung angeordnet werden, angebracht in Schwenktüren (nicht gezeigt) an der Vorderseite (Bedienerseite) und der Rückseite (Antriebsseite) des Walzwerks.

In 3 wird ein Walzwerk nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Gleiche Zahlen in 3 beziehen sich auf gleiche Teile des Walzwerks nach dem bekannten technischen Stand von 1. In 3 werden die Arbeitswalzen und die hintere Tür der Klarheit wegen weggelassen. 3 kann mit 1 verglichen werden, um ein deutliches Bild der neuartigen Merkmale zu erhalten. Die folgende Beschreibung gilt für die obere Zwischenwalzenbaugruppe. Es versteht sich von selbst, daß die Anordnung wesentlich symmetrisch um eine feststehende horizontale Walzbahn ist, so daß die untere Baugruppe die gleiche ist wie die obere, aber umgekehrt. Gleichen Teilen der unteren Zwischenwalzenbaugruppe sind gleiche Indexzahlen gegeben worden, gefolgt von einem „a".

Die Zwischenwalze 13 wird in Einbaustücken 12 und 16 angebracht, und Gruppenquerträger 15 werden auf Scharnierstangen 17 (siehe 6) angebracht, die sich zwischen den Einbaustücken 12 und 16 spannen, wie bei 1 nach dem bekannten technischen Stand. Hiernach werden die aus diesen Teilen bestehenden Baugruppen als „die obere Zwischenwalzenbaugruppe" und „die untere Zwischenwalzenbaugruppe" bezeichnet. Zwillingsblocks 35 ersetzen die Zwillingsblocks 27 nach dem bekannten technischen Stand und werden in den Fenstern von Gehäusen 28 angebracht. Seitliche Tragbalken 29 (von denen einer in 3 gezeigt wird) spannen sich zwischen den vorderen und den hinteren Zwillingsblocks 35.

Der in 1 gezeigte, zum Verschieben der Zwischenwalzen in Axialrichtung verwendete, Mechanismus 11 wird entfernt und an seiner Stelle wird eine Abdeckung 42 verwendet, um die freigelegten Enden der Zwischenwalze 13 abzudecken. Das Verschieben in Axialrichtung wird erreicht durch ein Paar von feststehenden Hydraulikzylindern 45, angebracht an der Rückseite (Antriebsseite) des Walzwerks auf jeder Seite einer Antriebswelle 44 (siehe 6). Diese Zylinder 45 werden verwendet, um Schaltfinger 46 zu bewegen, die mit passenden Aussparungen in Ösen 47 des Axialdruckgehäuses 43 ineinandergreifen. Das Axialdruckgehäuse 43 wird an Lagern an der Walze 13 (siehe 6) angebracht. Diese Struktur wird hiernach beschrieben.

Um Zwischenwalzenausgleich und -biegung zu gewährleisten, werden Hydraulikzylinder 33, gezeigt in 3, in den Zwillingsblocks 35 angeordnet. Entsprechende Hydraulikzylinder 34 werden zum Gegenbiegen verwendet und werden ebenfalls in den Zwillingsblocks angebracht. Auf jeder Seite der Einbaustücke 12 und 16 werden Biegeösen 31 bereitgestellt. Diese stehen in Schlitze 70 in den Zwillingsblocks vor, wie in 4, 5 und 6 gezeigt, und gehen zum Zeitpunkt des Walzenwechsels durch diese Schlitze, wenn die gesamte Zwischenwalzenbaugruppe in das Walzwerk eingesetzt und aus demselben entfernt wird. Nachdem die Zwischenwalzen ausgewechselt sind, werden die Zylinder 33 eingefahren und ermöglichen, daß die Ösen 31 in Taschen 72, geformt in den Zwillingsblocks, absinken, so daß die Einbaustücke 12 in Axialrichtung in den Zwillingsblocks angeordnet werden, so daß keine gesonderten Halteplatten erforderlich sind. Ösen 40 an der vorderen Einbaustückabdeckung 42 greifen mit einem Anschlag 39 ineinander, wenn die Walzen-Einbaustück-Baugruppe zuerst in das Walzwerk eingesetzt wird, um zu sichern, daß die Ösen 31 richtig mit den Taschen 72 ausgerichtet werden, bevor die Baugruppe auf die in 5 gezeigte Arbeitsposition abgesenkt wird. Die Ösen 31 und die Taschen 72 stellen Halteplattenvorrichtungen zum Anordnen der Zwischenwalzen 13 in Axialrichtung dar.

An jeder Seite der Einbaustücke 12 und 16 werden Räder 37 und 38 bereitgestellt. An jedem Einbaustück werden vier Räder verwendet, um die Unstetigkeiten in der unteren Fläche 48 des Schlitzes 70 in den Zwillingsblöcken zu überbrücken, auf denen die Räder zum Zeitpunkt des Walzenwechsels rollen. Die Taschen 71 stellen einen Raum bereit, in den die Räder 38 absinken können, wenn die Baugruppe zur Arbeitsposition abgesenkt wird. An den Zwillingsblocks 35 angebrachte Radhebezylinder 36 können Radhebeblocks 49 heben und senken, welche die Räder 37 tragen, um die Baugruppe am Beginn des Walzenwechselzyklus' zur Abnahmehöhe zu heben. In der ausgefahrenen Position der Zylinder 36 ist der Oberteil der Hebeblocks 49 bündig mit der Fläche 48. In der eingefahrenen Position der Zylinder 36 sinkt der Block 49 nach unten ab, um eine Tasche ähnlich der Tasche 71 bereitzustellen, und stellt einen Raum für die Räder 37 während des Walzbetriebs bereit. Es sollte hier bemerkt werden, daß es nicht notwendig ist, am Unterteil Zylinder 36 zu verwenden, obwohl die Zwillingsstruktur wesentlich symmetrisch um die horizontale Walzbahn ist, weil die Schwerkraft die untere Baugruppe von der Arbeitsposition zur Abnahmeposition bringen wird, wenn die unteren Gegenbiegungszylinder 34a eingefahren werden.

Der Aufriß von 4 zeigt die untere und die obere Baugruppe auf den Abnahmeniveaus, d. h. gerade nach den Einsetzen der Baugruppen in das Walzwerk oder gerade vor den Abnehmen derselben. Wenn sie sich auf diesem Niveau befinden, werden die Baugruppen in Verhältnis zu ihren Arbeitsniveaus um rund 200 mm getrennt, wobei die obere Baugruppe (durch Ausfahren der oberen Walzenausgleichszylinder 33) um wesentlich die Hälfte dieses Maßes gehoben wird und die untere Baugruppe (durch vollständiges Einfahren der unteren Walzengegenbiegungszylinder 34a) um wesentlich die Hälfte dieses Maßes gesenkt wird. Es sollte bemerkt werden, daß zu diesem Zeitpunkt obere und untere Anstellungen (nicht gezeigt) jeweils um etwa 110 mm geöffnet werden sollten und die Radhebezylinder 36 ebenfalls ausgefahren werden sollten, um mit Hilfe der Räder 37 eine Stütze für die obere Baugruppe bereitzustellen. Falls die Zylinder 33 nun eingefahren werden, werden sich die obere und die untere Baugruppe auf den Abnahmeniveaus befinden, wobei die Räder 37 der oberen Baugruppe auf den Stützblocks 49 ruhen und die Räder 37 und 38 der unteren Baugruppe auf den Flächen 48a am Unterteil der unteren Schlitze 70a in den Zwillingsblocks ruhen werden. Nach dem Öffnen der Vordertür 50 durch Lösen der Türverriegelung (nicht gezeigt) und Aufschwenken der Tür (die Tür ist schwenkbar an einem in einem Scharnierblock 52 angebrachten Bolzen 53) ist es möglich, die obere und die untere Baugruppe auf diesem Niveau in das Walzwerk oder aus demselben zu rollen (selbstverständlich sind nicht gezeigte Walzenwechselsteller und äußere Schienen erforderlich, um dies zu tun). Es sollte ebenfalls bemerkt werden, daß die Einbaustückbiegeösen 31 sich aus den Aussparungen 72 in den Zwillingsblocks lösen, wenn die Baugruppen auf die in 4 gezeigten Abnahmeniveaus getrennt werden, so daß die Einbaustücke 12 und 12a nicht mehr in Axialrichtung angeordnet werden, und die Ansätze 47 und 47a an den Axialdruckgehäusen 43 und 43a (angebracht an den Zwischenwalzen 13) lösen sich ebenfalls von den Schaltfingern 46 und 46a, so daß die Zwischenwalzen 13 und 13a nicht mehr in Axialrichtung angeordnet werden und die Baugruppen folglich aus der Anordnung in Axialrichtung befreit werden und ermöglicht wird, daß sie aus dem Walzwerk gerollt werden.

Zum Zeitpunkt des Walzenwechsels wird die obere Arbeitswalze 63 durch Querträger getragen (von denen einer in 4 bei 75 gezeigt wird). Die Querträger 75 (vorn und hinten) werden durch in zwei der vier Zwillingsblocks 35 angebrachte Hydraulikzylinder (nicht gezeigt) gehoben und gesenkt. Während des Walzens werden die Querträger 75 zu der in 5 gezeigten Position abgesenkt, in der sie die Arbeitswalzen freigeben.

Der Aufriß von 5 zeigt die obere und die untere Baugruppe auf ihren Arbeitsniveaus. Es ist zu sehen, daß die oberen Einbaustückbiegeösen 31 unter den oberen Schlitz 70 im Zwillingsblock 35 abgesunken sind und sich die unteren Einbaustückbiegeösen 31a über den unteren Schlitz 70a gehoben haben. Die oberen Einbaustückbiegeösen 31 werden in der Öse 72 gefangen, und die unteren Einbaustückbiegeösen 31a werden in der Öse 72a gefangen. Es ist zu sehen, daß auf den Arbeitsniveaus die Gegenbiegungszylinder 34 und 34a nahe an ihren ausgefahrenen Positionen arbeiten und die Walzenausgleichs-/-biegungszylinder 33 und 33a nahe an ihrer eingefahrenen Position arbeiten.

Die oberen Axialverschiebungszylinder 45 und Schaltfinger 46 (3 und 7) werden auf dem mittleren Arbeitsniveau der oberen Baugruppe angeordnet, und die unteren (45a und 46a) werden auf dem mittleren Arbeitsniveau der unteren Baugruppe angeordnet. Folglich werden die Schaltfinger 46, 46a mit den Ansätzen 47 bzw. 47a in Eingriff gebracht, wenn die Baugruppen (einschließlich der Axialdruckgehäuse 43, 43a und ihrer Ansätze 47, 47a) auf dem Arbeitsniveau sind, und es können Verschiebungszylinder verwendet werden (üblicherweise unter Servosteuerung unter Verwendung der Stellungsrückkopplung, bereitgestellt durch die an den Zylindern 45, 45a angebrachten Meßwandler 64, 64a).

Es gibt zwei weitere Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, bevor die Baugruppen sicher vom Walzwerk abgenommen werden können. Erstens müssen die Schmierungsverbindungen zu den Einbaustücken entfernt werden, und zweitens müssen die Antriebswellen 44 und 44a ausgerückt werden. Die Erfindung schließt Mittel ein, um diese Aufgaben ohne die Notwendigkeit eines Bedienereingriffs auszuführen.

Die Vordertür 50 wird in 3 gezeigt, und die Hintertür 62 wird in 7 gezeigt. Details der Hydraulikverbindung zu den Einbaustücken werden in 8 und 9 gezeigt.

Sowohl die Vordertür 50 als auch die Hintertür 62 werden an hohlen Gelenkbolzen 53 bzw. 53' angebracht, die in an den Zwillingsblocks 35 angebrachte Scharnierblocks passen (von denen zwei in 3 bei 52 gezeigt werden). Das Schmiermittel, üblicherweise Öl oder Ölnebel, wird den Gelenkbolzen 53 und 53' durch Schläuche zugeführt (von denen einer in 3 bei 78 gezeigt wird) und strömt durch verbindende Öldurchgänge 54a und 54a' und 54b und 54b' zu Kammern 79 und 79' innerhalb der Türen 50 und 62. Innerhalb der Kammern 79 und 79' befinden sich obere und untere hohle Tauchkolben 57, die durch eine Feder 58 gegen die oberen und unteren Einbaustücke 12, 12a, 16 und 16a gespannt werden, wenn sich die Einbaustücke, wie in 9 gezeigt, auf dem Arbeitsniveau befinden. Die Tauchkolben bilden mit Hilfe von Dichtungsringen 57x eine hermetische Dichtung gegen die Einbaustücke. Das Schmiermittel strömt folglich durch die hohlen Tauchkolben 57 und in den verbindenden Öldurchgang 60, der mit dem Walzenzapfenlager innerhalb der Einbaustücks verbunden ist. Wenn die Baugruppen auf das Abnahmeniveau geöffnet werden, werden die Tauchkolben durch die Feder 58 auseinandergedrückt, bis sie durch Halter 59 an einer weiteren Bewegung gehindert werden, was folglich einen vertikalen Spalt zwischen jedem Tauchkolben 57 und jedem angrenzenden Einbaustück 16, 16a (oder 12, 12a) einstellt, was ermöglicht, daß ohne jeden Gleitkontakt zwischen den Tauchkolben und den Einbaustücken die Baugruppen abgenommen werden oder die Tür geöffnet wird.

Es sollte bemerkt werden, daß die Öldurchgänge 54a und 54a' in den Türen 50 und 62 verzweigt werden, so daß das Schmiermittel sowohl über Durchgänge 54c und 54c' den Arbeitwalzenaxialdrucklagern 51 und 51' als auch über Durchgänge 54b und 54b' den Walzenzapfenlagern in den Einbaustücken 12, 12a, 16 und 16a zugeführt wird. Die Axialdrucklager 51, 51' stellen axiale Positionierungselemente für die Arbeitswalzen 63 dar.

Die innerhalb der Gruppenquerträger 15 angeordneten Lager werden durch das Schmiermittel geschmiert, das wie beim Walzwerk nach dem bekannten technischen Stand durch hohle Gelenkbolzen 17 (siehe 6) strömt. Anstatt jedoch das Öl unmittelbar durch Schlauchverbindungen den Gelenkbolzen zuzuführen (wie es bei Walzwerken nach dem bekannten technischen Stand getan wird und was zum Zeitpunkt des Walzenwechseln das Trennen und Herstellen von Verbindungen erfordert), werden die Öllöcher in den Gelenkbolzen 17 mit Öllöchern 61 in den hinteren Zwischenwalzeneinbaustücken 16 und 16a verbunden. Durchgänge 55 (siehe 7) in der Hintertür 62 werden auf genau die gleiche Weise, wie oben für die Verbindung des Öldurchgangs 54b' (siehe 7) in der Hintertür 62 mit den Löchern 60 (siehe 6) in den hinteren Einbaustücken 16 beschrieben, mit den Öllöchern 61 verbunden (siehe 6). Es wird sich von selbst verstehen, daß 6 die obere Zwischenwalze 13 illustriert. Folglich befinden sich die Löcher 60 und 61 auf der Unterseite des oberen hinteren Einbaustücks 16. Zu bemerken ist, daß es in jedem hinteren Einbaustück 16 zwei Löcher 61 gibt, wobei jedes Loch einem Gruppenquerträger 15 Öl zuführt. Es werden Schlauchverbindungen 56 verwendet, um das Schmiermittel zu den Durchgängen 55 in der Hintertür 62 zu bringen. Üblicherweise ist es nicht notwendig, die Hintertür zum Zeitpunkt des Werkzeugwechsels zu öffnen, so daß diese Verbindungen ungestört bleiben können.

Die Vordertür 50 muß zum Zeitpunkt des Walzenwechsels geöffnet werden, und deshalb wird die Ölzufuhr zu den Walzenzapfenlagern in den vorderen Einbaustücken 12 und 12a und dem vorderen Arbeitswalzenaxialdrucklager 51, wie in 3 gezeigt, durch den Türgelenkbolzen 53 eingebracht. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, zum Zeitpunkt des Walzenwechsels die Schlauchverbindung 73 (3) zu stören.

Die Anordnung zum Verschieben jeder Zwischenwalze in Axialrichtung wird in 6 und 6a gezeigt.

Zuerst wird ein Axialdruckgehäuse 43 an Lagern am hinteren Zapfen der Zwischenwalze 13 angebracht. Axialdrucklager 81, verwendet zum Übertragen von Axialdruckkräften, und Radiallager 80, verwendet zum Erhalten der Konzentrizität und angebracht an Buchsen 82, werden in jedes Ende des Axialdruckgehäuses eingepaßt und werden durch Sprengringe 83 gehalten. Federn 89 werden verwendet, um die Axialdrucklager 81 vorzuspannen.

Diese Baugruppe wird danach durch Aufschieben derselben auf den hinteren Walzenzapfen bis zum Absatz 87 eingebaut und durch einen Spaltring 84 an ihrem Platz gehalten, der in eine Nut am Walzenzapfen paßt und selbst durch einen vollen Ring 86 an seinem Platz gehalten wird, der durch einen Sprengring 85 im Walzenzapfen positioniert wird. Das Axialdruckgehäuse wird durch eine Gabelbaugruppe 88 am Drehen gehindert, die mit den Ösen 47 am Axialdruckgehäuse ineinandergreift und am Einbaustück 16 verbolzt wird. Die gleiche Struktur ist am unteren Einbaustück 16a vorhanden.

Wie in 6 gezeigt, werden Schaltrahmen 68 an den hinteren Zwillingsblocks 35 verbolzt und schließen Keile 91 ein, auf denen die Schaltfinger 46 geführt werden, so daß sie sich nur in einer Richtung parallel zu den Walzenachsen frei bewegen können. Jeder Schaltfinger 46 kann durch seinen jeweiligen Hydraulikzylinder 45 verschoben werden, der an den Schaltrahmen 68 angeflanscht wird. Da jeder Schaltfinger 46 mit der Aussparung in der passenden Öse 47 des Axialdruckgehäuses ineinandergreift, wird eine Betätigung der Hydraulikzylinder 45 eine Verschiebung der Zwischenwalze 13 in Axialrichtung bewirken.

Während des Betriebs des Walzwerks werden sowohl die linken als auch die rechten Verschiebungszylinder 45 mit einem einzigen Axialdruckgehäuse 43 verbunden. Auch wenn jeder Zylinder mit einem Lagemeßwandler 64 (üblicherweise des durch die M.T.S. Corp. hergestellten Typs „Temposonics") versehen wird, wird nur einer der Meßwandler für eine Stellungsrückkopplung verwendet, und ein geschlossener Lageregelungsstellantrieb wird verwendet, um den Zylinder zu positionieren, an dem dieser Meßwandler (i. Orig. hier: cylinder. Anm. d. Ü.) angebracht ist (den Geberzylinder). Zu diesem Zeitpunkt wird der zweite Zylinder (der Nehmerzylinder) hydraulisch parallel mit dem Geberzylinder verbunden. Diese Technik sichert, daß die zwei Zylinder gleiche Verschiebungskräfte auf das Axialdruckgehäuse ausüben und folglich ein Biegen des Walzenzapfens vermieden wird.

Zum Zeitpunkt des Walzenwechsels, wenn die Zwischenwalzen getrennt werden, so daß die Axialdruckgehäuseösen von den Schaltfingern ausrücken, werden die zwei Zylinder hydraulisch getrennt (unter Verwendung von nicht gezeigten Sperrventilen), und jeder Zylinder wird durch seinen eigenen geschlossenen Lageregelungsstellantrieb positioniert, unter Verwendung seines eigenen Meßwandlers 64 zur Rückkopplung. Diese Technik sichert, daß beide Schaltfinger richtig positioniert werden können, so daß die Schaltfinger glatt mit den Aussparungen in den Ösen 47 ineinandergreifen, nachdem neue Walzenbaugruppen in das Walzwerk eingesetzt und die Zwischenwalzen in Vertikalrichtung (um etwa 100 mm) zueinander hin zur Arbeitsposition bewegt sind.

Während des normalen Betriebs des Walzwerks wird das Gewicht der Walzwerkantriebswellen und ihrer Kupplungen 44 durch die Zwischenwalzen 13 getragen. Wenn die Walzen zum Zeitpunkt des Walzenwechsels aus dem Walzwerk herausgezogen werden, ist es notwendig, die Wellen und Kupplungen durch gesonderte Mittel zu tragen. Diese Funktion wird durch Klemmblocks 65 (siehe 6 und 10) gewährleistet. Diese Blocks werden üblicherweise gekrümmt, um zum Durchmesser der Kupplung 44 zu passen, können aber ebenfalls V-förmig sein, wie in 10 gezeigt. Sie werden an Klemmplatten 93 angebracht, die im Rahmen 68 auf Keilen 66 verschiebbar geführt werden, welche die Platten einschränken, so daß sie sich nur in einer horizontalen Richtung senkrecht zu den Walzenachsen bewegen können. Jede Platte 93 wird durch einen Wellenklemmzylinder 67 betätigt, der im ausgefahrenen Zustand die Kupplung 44 durch die Klemmblocks 65 gegen die Kraft des gegenüberliegenden Zylinders 67 festklemmen wird. Dies dient nicht nur zum Tragen des Wellengewichts, sondern sichert ebenfalls, daß sich die Antriebskupplung 44 nicht aus ihrer axialen Position wegbewegt, wenn die Walzen herausgezogen und eingesetzt werden.

Ein Schlitz 96 wird in der Klemmplatte 93 bereitgestellt, und eine Kolbenstange 95 des Verschiebungszylinders 45 geht durch diesen Schlitz. Folglich können der Verschiebungszylinder 45 und der Wellenklemmzylinder 67 unabhängig arbeiten. Es sollte bemerkt werden, daß der Wellenklemmzylinder 67 und der Wellenklemmblock 65 und die Platte 93 positioniert werden müssen, um die Wellen festzuklemmen, wenn die Walzen 13 auf das Abnahmeniveau gestellt werden (4). Dagegen müssen der Axialverschiebungszylinder 45, die Kolbenstange 95 und der Schaltfinger 46 auf das mittlere Arbeitsniveau eingestellt werden (5). Folglich muß der Schlitz in der Klemmplatte 93 annähernd 100 mm weg von deren Mittellinie angeordnet werden, und diese Platte muß sehr tief sein (annähernd 300 mm), so daß sie diesen Schlitz aufnehmen kann, ohne durch den Schlitz übermäßig geschwächt zu werden. Die Struktur ist für eine typische obere Baugruppe in 10 zu sehen, wo annähernd a = 100 mm ist.

Wie auf dem Gebiet gut bekannt ist, können die Antriebskupplungen verschiedene Gestaltungen haben, wie beispielsweise Spatenkupplungen, Zahnradkupplungen oder Universalkupplungen (Kreuzgelenkkupplungen oder Kardankupplungen). Welche Art von Kupplung auch immer angewendet wird, es ist notwendig, daß jede Welle Keilnuten einschließt, so daß sich die Wellenlänge den verschiedenen axialen Positionen der Zwischenwalze 13 anpassen kann, wenn die Verschiebungszylinder 45 betätigt werden.

Um zu sichern, daß jede Walze 13 jederzeit während des Walzens vollständig in Eingriff mit der Kupplungsnabe 44 bleibt (siehe 6), wird die Walze mit einer Verlängerung 100 mit kleinerem Durchmesser versehen, die in eine passende Aussparung in der Kupplungsnabe 44 vorsteht. Diese Verlängerung wird mit zwei geraden Nuten 101 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt versehen. Es ist auf dem Gebiet bekannt, in der Kupplung 44 ein Querloch bereitzustellen, das mit einer Nut 101 konzentrisch ist, und einen in diesem Loch angebrachten Stift zu verwenden, um die Kupplungsnabe an der Walze zu arretieren. Jedoch erfordert eine solche Verbindung einen manuellen Eingriff zum Entfernen und Einbauen des Stifts zum Zeitpunkt des Walzenwechsels. Die vorliegende Erfindung gewährleistet ein selbsttätiges Arretieren und Lösen der Kupplungsnabe an der Walze, die sich während des Lösens bzw. des Eingriffs der Wellenklammern ereignen.

Wie in 10 gezeigt wird, wird die Kupplungsnabe 44 mit zwei Querlöchern 105 versehen, wobei jedes Loch koaxial mit einer halbkreisförmigen Nut 101 ist. Die Löcher 105 sind keine Durchgangslöcher, sondern werden an dem einem Ende mit einem Abschnitt mit verringertem Durchmesser versehen und formen folglich eine Tasche. Eine Druckfeder 103 wird in jedes Loch eingesetzt, und ein Tauchkolben 102 wird gegen die Feder gedrückt und wird durch einen Halter 106 gehalten, der an der Kupplungsnabe 44 verbolzt wird und der mit einem Schlitz 107 im Tauchkolben 102 ineinandergreift. Dies hält nicht nur die Feder leicht vorgespannt, sondern verhindert ebenfalls eine Drehung des Tauchkolbens um seine Achse.

In der gezeigten Position, der normalen Betriebsposition, drückt die Feder (unterstützt durch die Zentrifugalkraft) den Tauchkolben gegen den Halter 106, und der Abschnitt des Tauchkolbens 102 mit vollem Durchmesser greift mit der halbkreisförmigen Nut 101 ineinander und arretiert folglich die Kupplungsnabe 44 an der Walze 13, so daß sich die Kupplungsnabe 44 in Axialrichtung mit der Walze bewegen wird, falls die Walze unter Verwendung der Verschiebungszylinder 45 in Axialrichtung verschoben wird.

Zum Zeitpunkt des Walzenwechsels drücken die Klemmplatten 93, wenn die Wellenklemmzylinder 67 betätigt werden, zur gleichen Zeit, zu der sie die Kupplungsnabe 44 festklemmen, die Tauchkolben 102 um das erforderliche Maß nieder.

Jeder Tauchkolben 102 wird derart mit einer kreisförmigen Ausbogung versehen, daß sich die Ausbogung konzentrisch mit der Walzenverlängerung 100 ausrichtet, wenn der Tauchkolben um das erforderliche Maß in das Loch niedergedrückt wird, wie in 11 gezeigt, und die Walze wird nicht mehr in der Kupplungsnabe arretiert und kann in einer axialen Richtung entfernt werden. Eine neue Walze kann frei eingesetzt werden, solange die Kupplung festgeklemmt bleibt.

Nach dem Einsetzen neuer Walzen und dem Sichern, daß sie vollständig in Eingriff mit den Kupplungsnaben sind, können die Wellenklemmzylinder 67 gelöst werden, und die Feder 103 wird die Tauchkolben 102 wieder zu den Haltern 106 hin schieben, so daß die Abschnitte der Tauchkolben mit dem vollen Durchmesser wieder mit den Nuten 101 in der Walzenverlängerung 100 ineinandergreifen und die Kupplungsnaben an den Walzen arretieren.

Es können an der Erfindung Modifikationen vorgenommen werden, ohne von der durch die angefügten Ansprüche gegebenen Definition abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Sechs-Walzen-Kaltwalzwerk mit einer Walzbahn, frei schwebenden Arbeitswalzen (63), Zwischenwalzen (13) mit in Einbaustücken (12, 12a, 16, 16a) angebrachten Zapfenlagern, Stützrollen, bedienerseitigen und antriebsseitigen Türen (50, 62), Axialdrucklagern (51, 51') an den Türen, die axiale Positionierelemente für die Arbeitswalzen (63) darstellen, seitlichen Stützbaugruppen für die Arbeitswalzen (63), in Vertikalrichtung wirkenden Hydraulikzylindern (33, 33a, 34, 34a) zum Zwischenwalzenbiegen, – ausgleichen und -gegenausgleichen, zum Verschieben der Zwischenwalzen (13) in Vertikalrichtung zwischen ihren Arbeitsniveaus und ihren Abnahmeniveaus, und in Vertikalrichtung wirkenden Hydraulikzylindern zum Stützen der oberen Arbeitswalze zur Walzenwechselzeit, in Horizontalrichtung wirkenden Hydraulikzylindern (44, 45a) zum Zwischenwalzenverschieben, Halteplattenvorrichtungen (31, 72) zum axialen Positionieren der Zwischenwalzen (13) und Ölanschlußvorrichtungen (57, 62) zum Schmieren der Zwischenwalzenzapfenlager und der seitlichen Stützbaugruppen, gekennzeichnet durch Mittel zum selbsttätigen vollständigen Trennen der oberen und unteren Zwischenwalzen (13), ihrer Einbaustücke (12, 12a, 16, 16a) und ihrer seitlichen Stützbaugruppen von allen Hydraulikzylindern, Halteplattenvorrichtungen und Ölanschlußvorrichtungen, so daß sie durch Verschieben derselben in Axialrichtung zur Bedienerseite hin vom Walzwerk abgenommen werden können, wenn die oberen und unteren Walzen alle in Vertikalrichtung von der Walzbahn weg verschoben werden.
  2. Walzwerk nach Anspruch 1, bei dem die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) durch obere und untere Zwischenwalzenantriebswellen (44, 44a) angetrieben werden, obere und untere Wellenklemmbaugruppen (6668, 9396) die oberen und unteren Antriebswellen während des Abnehmens der oberen und unteren Zwischenwalzen (13), ihrer Einbaustücke (12, -12a, 16, 16a) und ihrer seitlichen Stützbaugruppen vom Walzwerk und des Einsetzens derselben in das Walzwerk festklemmen und stützen.
  3. Walzwerk nach Anspruch 1, bei dem die Ölanschlußvorrichtungen zum Schmieren der Zwischenwalzenzapfenlager in Vertikalrichtung wirkende entgegengesetzt gerichtete Hohlfedertauchkolben (57) umfassen, angebracht an der bedienerseitigen und der antriebsseitigen Tür (50, 62), wobei die oberen und unteren bedienerseitigen Einbaustücke (12, 12a) und die oberen und unteren antriebsseitigen Einbaustücke (16, 16a) gegenüberliegende obere und untere Flächen mit Löchern (60) in denselben haben, durch Öldurchgänge mit den Zapfenlagern verbunden, und jeder Tauchkolben (57) eingreift und eine fluiddichte Dichtung mit seinem jeweiligen Einbaustückloch (60) bildet, wenn sich die Zwischenwalzen (13) auf ihren Arbeitsniveaus befinden, wobei die Tauchkolben von ihren jeweiligen Einbaustücklöchern getrennt werden, wenn sich die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) auf ihren Abnahmeniveaus befinden.
  4. Walzwerk nach Anspruch 1, bei dem die Ölanschlußvorrichtungen zum Schmieren der seitlichen Arbeitswalzenstützvorrichtungen in Vertikalrichtung wirkende entgegengesetzt gerichtete Hohlfedertauchkolben (57) umfassen, angebracht an der antriebsseitigen Tür (62), wobei die oberen und unteren antriebsseitigen Einbaustücke (16, 16a) gegenüberliegende obere und untere Flächen mit Löchern (61) in denselben haben, durch Öldurchgänge mit den seitlichen Stützvorrichtungen verbunden, und jeder Tauchkolben (57) eingreift und eine fluiddichte Dichtung mit seinem jeweiligen Einbaustückloch (61) bildet, wenn sich die Zwischenwalzen (13) auf ihren Arbeitsniveaus befinden, wobei die Tauchkolben von ihren jeweiligen Einbaustücklöchern getrennt werden, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) auf ihre Abnahmeniveaus geschoben werden.
  5. Walzwerk nach Anspruch 1, das ein Paar Walzwerkgehäuse (28), ein linksseitiges vorderes und hinteres Paar und ein rechtsseitiges vorderes und hinteres Paar von Zwillingsblocks (35) einschließt, die in den Gehäusen angebracht werden, wobei sich zwischen den vorderen und hinteren Zwillingsblocks jedes Paars ein seitlicher Tragbalken (29) erstreckt, wobei alle der Hydraulikzylinder in oder an den Zwillingsblocks angebracht werden, wodurch die Hydraulikzylinder nicht mit den Zwischenwalzen (13) abgenommen werden müssen und kein hydraulisches Trennen oder Anschließen erforderlich ist.
  6. Walzwerk nach Anspruch 1, bei dem die Halteplattenvorrichtungen Zipfel (31) an den bedienerseitigen oberen und unteren Zwischenwalzeneinbaustücken umfassen, wobei jeder Zipfel mit einer Aussparung (72) eines entsprechenden Zwillingsblocks (35) ineinandergreift, wenn sich die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) auf ihren Arbeitsniveaus befinden, und aus der Aussparung ausrückt, wenn sich die Walzen auf ihren Abnahmeniveaus befinden.
  7. Walzwerk nach Anspruch 1, das für jede obere und untere Zwischenwalze (13) ein angetriebenes Ende, ein am angetriebenen Ende angebrachtes Axialdruckgehäuse (43, 43a), ein Paar von Schaltfingern (46, 46a) für jedes Axialdruckgehäuse, ein Paar von durch Ansätze (47) in jedem Axialdruckgehäuse gebildeten Aussparungen einschließt, die durch die Schaltfinger für dieses Gehäuse in Eingriff genommen werden können, wobei jeder Schaltfinger jedes Paars auf einer Stange (95) angebracht wird, die durch ein Stellglied (45, 45a) in Axialrichtung verschoben werden kann, um die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) in Axialrichtung einzustellen, wobei die Schaltfinger selbsttätig aus ihrem jeweiligen Axialdruckgehäuse ausrücken, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen auf ihre Abnahmeniveaus geschoben werden, und wieder eingreifen, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen auf ihre Arbeitsniveaus geschoben werden.
  8. Walzwerk nach Anspruch 2, das für jede obere und untere Zwischenwalze (13) ein angetriebenes Ende, ein Axialdruckgehäuse (43, 43a) an jedem angetriebenen Ende, ein Paar von Schaltfingern (46, 46a) für jedes Axialdruckgehäuse, ein Paar von diametral gegenüberliegenden, durch Ansätze (47) in jedem Axialdruckgehäuse gebildeten, Aussparungen einschließt, die durch die Schaltfinger für dieses Gehäuse in Eingriff genommen werden können, wobei jeder Schaltfinger jedes Paars auf einer Stange (95) angebracht wird, die durch ein Stellglied (45, 45a) in Axialrichtung verschoben werden kann, um die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) in Axialrichtung einzustellen, wobei die Schaltfinger aus ihrem jeweiligen Axialdruckgehäuse ausrücken, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen von ihren Arbeitsniveaus auf ihre Abnahmeniveaus geschoben werden, und wieder eingreifen, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen von ihren Abnahmeniveaus auf ihre Arbeitsniveaus geschoben werden.
  9. Walzwerk nach Anspruch 8, bei dem die Wellenklemmbaugruppen hydraulisch betätigte Platten (96) auf jeder Seite jeder Zwischenwalzenantriebswelle umfassen, wobei die Stange (95) jedes Schaltfingers durch einen Schlitz in der angrenzenden der Platten geht.
  10. Walzwerk nach Anspruch 3, bei dem die Ölanschlußvorrichtungen zum Schmieren der seitlichen Arbeitswalzenstützvorrichtungen in Vertikalrichtung wirkende entgegengesetzt gerichtete Hohlfedertauchkolben (57) umfassen, angebracht an der antriebsseitigen Tür (62), wobei die oberen und unteren antriebsseitigen Einbaustücke (16, 16a) gegenüberliegende obere und untere Flächen mit Löchern (61) in denselben haben, durch Öldurchgänge mit den seitlichen Stützvorrichtungen verbunden, so daß jeder Tauchkolben (57) eingreift und eine fluiddichte Dichtung mit seinem jeweiligen Einbaustückloch (61) bildet, wenn sich die Zwischenwalzen (13) auf ihren Arbeitsniveaus befinden, wobei die Tauchkolben von ihren jeweiligen Einbaustücklöchern ausrücken, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) auf ihre Abnahmeniveaus geschoben werden.
  11. Walzwerk nach Anspruch 10, das ein Paar von Walzwerkgehäusen (28), ein linksseitiges vorderes und hinteres Paar und ein rechtsseitiges vorderes und hinteres Paar von Zwillingsblocks (35) einschließt, die in den Gehäusen angebracht werden, wobei sich zwischen den vorderen und hinteren Zwillingsblocks jedes Paars ein seitlicher Tragbalken (29) erstreckt, wobei alle der Hydraulikzylinder in oder an den Zwillingsblocks angebracht werden, wodurch die Hydraulikzylinder nicht mit den Zwischenwalzen (13) abgenommen werden müssen und kein hydraulisches Trennen oder Anschließen erforderlich ist.
  12. Walzwerk nach Anspruch 11, bei dem die Halteplattenvorrichtungen Zipfel (31) an den vorderen und hinteren, oberen und unteren Zwischenwalzeneinbaustücken umfassen, wobei jeder Zipfel mit einer Aussparung (72) eines entsprechenden der Zwillingsblocks (35) ineinandergreift, wenn sich die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) auf ihren Arbeitsniveaus befinden, und aus der Aussparung ausrückt, wenn sich die Walzen auf ihren Abnahmeniveaus befinden.
  13. Walzwerk nach einem der Ansprüche 10 bis 12, das für jede obere und untere Zwischenwalze (13) ein angetriebenes Ende, ein am angetriebenen Ende angebrachtes Axialdruckgehäuse (43, 43a), ein Paar von Schaltfingern (46, 46a) für jedes Axialdruckgehäuse, ein Paar von durch Ansätze (47) in jedem Axialdruckgehäuse gebildeten Aussparungen einschließt, die durch die Schaltfinger für dieses Gehäuse in Eingriff genommen werden können, wobei jeder Schaltfinger für jedes Paar auf einer Stange (95) angebracht wird, die durch ein Stellglied (45, 45a) in Axialrichtung verschoben werden kann, um die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) in Axialrichtung einzustellen, wobei die Schaltfinger selbsttätig aus ihrem jeweiligen Axialdruckgehäuse ausrücken, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) auf ihre Abnahmeniveaus geschoben werden.
  14. Walzwerk nach einem der Ansprüche 10 bis 12, das für jede obere und untere Zwischenwalze (13) ein angetriebenes Ende, ein Axialdruckgehäuse (43, 43a) an jedem angetriebenen Ende, ein Paar von Schaltfingern (46, 46a) für jedes Axialdruckgehäuse, ein Paar von diametral gegenüberliegenden, durch Ansätze (47) in jedem Axialdruckgehäuse gebildeten, Aussparungen einschließt, die durch die Schaltfinger für dieses Gehäuse in Eingriff genommen werden können, wobei jeder Schaltfinger jedes Paars auf einer Stange (95) angebracht wird, die durch ein Stellglied (45, 45a) in Axialrichtung verschoben werden kann, um die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) in Axialrichtung einzustellen, wobei die Schaltfinger selbsttätig aus ihrem jeweiligen Axialdruckgehäuse ausrücken, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen (13) von ihren Arbeitsniveaus auf ihre Abnahmeniveaus geschoben werden, und wieder eingreifen, wenn die oberen und unteren Zwischenwalzen von ihren Abnahmeniveaus auf ihre Arbeitsniveaus geschoben werden.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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