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Dokumentenidentifikation DE202004008634U1 16.09.2004
Titel Sicherungsvorrichtung
Anmelder Pepperl, Rüdiger, Prof. Dr., 40883 Ratingen, DE
Vertreter Patentanwälte Gesthuysen, von Rohr & Eggert, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 202004008634
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.09.2004
Registration date 12.08.2004
Application date from patent application 27.05.2004
IPC-Hauptklasse E05B 73/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Stockanordnung mit einem Stock, insbesondere einem Skistock, mit einer Sicherungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 22.

Zur Sicherung von Skistöcken, Skiern oder sonstiger Wintersportgeräte, insbesondere gegen Diebstahl, offenbart die DE 101 28 556 A1 ein Schloß, das in einem Hohlraum eines Wintersportgeräts, beispielsweise in einem Griff oder Stab eines Skistocks, untergebracht ist und ein herausziehbares Drahtseil als Sicherungselement aufweist. Ein derartiges Schloß ist nur mit großem Aufwand, insbesondere nur werkseitig montierbar. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß das Unterbringen des Schlosses im Wintersportgerät eine spezielle Konstruktion des Wintersportgerätes erfordert.

Die DE 35 43 570 A1 offenbart einen Skistock mit einer ähnlichen Sicherungseinrichtung, wobei ein kettenartiges Sicherungselement in dem rohrförmigen Teil des Skistocks untergebracht ist. Hier ergeben sich entsprechende Nachteile.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungsvorrichtung und eine Stockanordnung mit einem Stock, insbesondere einem Wander- oder Skistock, mit einer Sicherungsvorrichtung anzugeben, die einen einfachen, kostengünstigen Aufbau ermöglichen, wobei die Sicherungsvorrichtung eine einfache Handhabung gestattet und/oder nachträglich am zu sichernden Gegenstand, insbesondere an einem Skistock oder einem sonstigen Sportgerät, anbringbar ist.

Die obige Aufgabe wird durch eine Sicherungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder eine Stockanordnung gemäß Anspruch 22 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ein wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Sicherungsvorrichtung auf einen rohr- oder stabförmigen Abschnitt des zu sichernden Gegenstands, insbesondere den Schaft eines Ski- oder Wanderstocks, aufschiebbar ist. Dies ermöglicht auf einfache Weise eine nachträgliche Montage der Sicherungsvorrichtung. Insbesondere sind keine konstruktiven Änderungen an dem zu sichernden Gegenstand, beispielsweise bei einem Skistock, einem Wanderstock, aber auch bei einem Fahrrad oder einem sonstigen Gegenstand, erforderlich.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß das flexible, ketten- oder seilartige Sicherungselement der Sicherungsvorrichtung vorzugsweise selbsttätig aufrollbar, aufwickelbar oder aufspulbar ist. Dies erleichtert die Handhabung der Sicherungsvorrichtung wesentlich, wobei eine Beeinträchtigung der Handhabung des Gegenstands, an dem die Sicherungsvorrichtung angeordnet ist, zumindest weitgehend vermieden wird.

Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnungen. Es zeigt:

1 eine schematische Darstellung der vorschlagsgemäßen Sicherungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform an einem Skistock zur Sicherung einer Skiausrüstung;

2 eine schematische Darstellung des Skistocks mit der Sicherungsvorrichtung;

3 eine schematische Schnittdarstellung der Sicherungsvorrichtung;

4 eine Seitenansicht einer weiteren Sicherungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform im geöffneten Zustand;

5 eine Draufsicht der Sicherungsvorrichtung gemäß 4;

6 eine schematische Schnittdarstellung einer vorschlagsgemäßen Stockanordnung mit einer Sicherungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform zur Sicherung einer Skiausrüstung;

7 eine schematische explosionsartige Ansicht eines Teils der Sicherungsvorrichtung gemäß 6.

In den Figuren werden für gleiche oder ähnliche Teile die selben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare Vorteile erreicht werden, auch wenn eine wiederholte Beschreibung aus Vereinfachungsgründen weggelassen ist.

1 zeigt eine vorschlagsgemäße Sicherungsvorrichtung 1 gemäß einer ersten Ausführungsform an einem Skistock 2 zur Sicherung von Skiern 3 und eines weiteren Skistocks 2, also einer Skiausrüstung. Generell ist die Sicherungsvorrichtung 1 jedoch zur Sicherung jeglicher An von Sportgeräten oder sonstiger Gegenstände, insbesondere gegen Diebstahl, geeignet. Beispielsweise kann die Sicherungsvorrichtung 1 auch an einem Fahrrad oder dergleichen angebracht und zur Sicherung eingesetzt werden.

1 zeigt die Skiausrüstung im gesicherten Zustand. Die Sicherungsvorrichtung 1 weist ein flexibles, vorzugsweise ketten- oder seilartiges Sicherungselement 4 auf, das ausgehend von der Sicherungsvorrichtung 1 um die Skier 3 und den weiteren Skistock 2 geschlungen und/oder durch Öffnungen, Durchbrechungen oder dergleichen geführt ist, um die Skistöcke 2 und die Skier 3 gegenseitig miteinander zu verbinden und so zu sichern. Beispielsweise kann das Sicherungselement 4 auch durch oder um einen stationären Gegenstand, wie ein Geländer, einen Pfahl oder dergleichen, geführt sein, um ein Fortbewegen der Skiausrüstung zu verhindern.

Das Sicherungselement 4 ist vorzugsweise kabelartig ausgebildet und beispielsweise mit einer nicht abrasiven, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Beschichtung versehen.

2 zeigt eine vorschlagsgemäße Stockanordnung mit dem Skistock 2 mit der Sicherungsvorrichtung 1, die etwas nach unten in eine Sicherungsstellung verschoben ist. Das Sicherungselement 4 ist jedoch noch nicht geschlossen, sondern nur etwas aus der Sicherungsvorrichtung 1 herausgezogen.

Es ist darauf hinzuweisen, daß der Begriff "Skistock" bei der vorliegenden Erfindung sehr allgemein dahingehend zu verstehen ist, daß es sich auch um eine Aufstiegshilfe, beispielsweise für Snowboards oder Carving-Ski, handeln kann. Weiter bietet sich der Einsatz der vorschlagsgemäßen Sicherungsvorrichtung 1 unmittelbar an einem Wanderstock oder dergleichen an.

Nachfolgend wird der Aufbau der Sicherungsvorrichtung 1 unter Bezugnahme auf die schematische Schnittdarstellung gemäß 3 näher erläutert.

Die Sicherungsvorrichtung 1 weist eine Einrichtung 5 zum Aufrollen, Aufwikkeln oder Aufspulen des Sicherungselements 4 sowie ein Schloß 6 auf.

Das Schloß 6 dient insbesondere einer Festlegung eines freien Endes 7 oder eines Endabschnitts des Sicherungselements 4. Wie in 2 angedeutet, weist das Sicherungselement 4 an seinem freie Ende 7 vorzugsweise ein geeignetes Formstück auf, das eine formschlüssige Festlegung an der Sicherungsvorrichtung 1, insbesondere durch das Schloß 6, im Sicherungszustand ermöglicht.

Das Schloß 6 dient ferner vorzugsweise einem Sperren der Einrichtung 5, so daß das Sicherungselement 4 im gesperrten bzw. Sicherungszustand nicht mehr abrollbar, abwickelbar oder abspulbar ist.

Die Sicherungsvorrichtung 1 bzw. die Einrichtung 5 ist hohl ausgebildet und weist eine vorzugsweise zentrische Ausnehmung 8 auf.

Die Ausnehmung 8 ist vorzugsweise zumindest im wesentlichen. zylindrisch ausgebildet und entweder einseitig oder beidseitig offen.

Die Ausnehmung 8 dient der Aufnahme eines rohrförmigen bzw. stabförmigen Abschnitts zur Anbringung bzw. Befestigung der Sicherungsvorrichtung 1. Insbesondere ist die Sicherungsvorrichtung 5 auf einen derartigen Abschnitt aufschiebbar.

Vorzugsweise erstreckt sich bei dem Skistock 2 dessen Rohr bzw. Schaft 9 durch die Sicherungsvorrichtung 1, und zwar durch die Ausnehmung 8. Die Sicherungsvorrichtung 1 ist also auf das Rohr bzw. den Schaft 9 des Skistocks 2 aufgeschoben, und zwar in axialer Richtung, da die Sicherungsvorrichtung 1 bzw. Einrichtung 5 das Rohr bzw. den Schaft 9 des Skistocks 2 oder einen sonstigen die Sicherungsvorrichtung 1 haltenden Abschnitt vorzugsweise peripher umgreift.

Alternativ kann die Sicherungsvorrichtung 1 jedoch auch derart, beispielsweise teilbar oder aufklappbar, ausgebildet sein, daß die Sicherungsvorrichtung 1 seitlich aufschiebbar bzw. anbringbar ist.

Bei dem vorschlagsgemäßen Skistock 2 verhindert ein Handgriff 10 am oberen Ende und ein Teller 11 oder dergleichen am unteren Ende, daß sich die Sicherungsvorrichtung 1 ungewollt von dem Skistock 2 lösen und verloren gehen kann.

Zur Montage wird der Teller 11 gelöst – diese sind üblicherweise auswechselbar ausgebildet – und anschließend die Sicherungsvorrichtung 1 von unten auf das Rohr bzw. den Schaft 9 aufgeschoben. Schließlich wird der Teller 11 wieder am Skistock 2 angebracht. Dementsprechend kann die Sicherungsvorrichtung 1 auf sehr einfache Weise an einem üblichen Skistock 2 angebracht bzw. befestigt werden.

Die Sicherungsvorrichtung 1 ist vorzugsweise klemmend am Rohr bzw. Schaft 9 gegen ein ungewolltes Verschieben gesichert. Hierauf wird später noch näher eingegangen. Jedoch ist grundsätzlich auch eine formschlüssige Verbindung oder Anbringung möglich.

Die Einrichtung 5 weist eine drehbare Trommel 12 zum Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements 4 auf. Der Trommel 12 ist ein Federmittel 13, beispielsweise eine spiralartige Blatt- bzw. Bandfeder, zugeordnet, gegen deren Kraft das Sicherungselement 4 von der Trommel 12 abrollbar ist und die das Sicherungselement 4 straff hält bzw. selbsttätig wieder aufrollt, aufwikkelt oder aufspult.

Die Hauptabrollrichtung des Sicherungselements 4 verläuft vorzugsweise tangential zur Trommel 12 und quer bzw. radial zur Achse der Ausnehmung 8 bzw. des Rohrs/Schafts 9. Die Drehachse der Trommel 12 verläuft koaxial zur Achse der Ausnehmung 8 bzw. des Rohrs/Schafts 9. Vorzugsweise umgibt die Trommel 12 die Einrichtung 5 oder zumindest die Ausnehmung 8 und das Rohr bzw. den Schaft 9.

Die Einrichtung 5 weist eine Halterung 14 auf oder bildet diese. Die Halterung 14 wiederum bildet bzw. begrenzt die Ausnehmung 8.

Die Halterung 14 ist beim Darstellungsbeispiel im wesentlichen hülsenförmig oder rohrförmig ausgebildet und an den aufzunehmenden Abschnitt, insbesondere hinsichtlich ihres lichten Öffnungsquerschnitts der Ausnehmung 8, der vorzugsweise rund, jedoch auch eckig, insbesondere polygonal, oder unregelmäßig ausgebildet sein kann, angepaßt. Bei entsprechender Anpassung kann ein Preßsitz zwischen dem aufzunehmenden Abschnitt, insbesondere dem Rohr bzw. Schaft 9 des Skistocks 2, und der Halterung 14 bzw. der Ausnehmung 8 gebildet sein.

Alternativ oder zusätzlich weist die Sicherungsvorrichtung 1 bzw. die Halterung 14 vorzugsweise eine lösbare Klemmeinrichtung 15 auf, die beim Darstellungsbeispiel nur schematisch durch einen manuell verdrehbaren Klemmring 16 angedeutet ist, der beispielsweise über nicht dargestellte Klemmbacken oder dergleichen im klemmenden Zustand radial an dem von der Ausnehmung 8 aufgenommenen Abschnitt, wie dem Rohr bzw. Schaft 9, angreift. Beispielsweise kann zur Klemmung auch ein O-Ring 17, wie in 3 angedeutet, eingesetzt werden.

Das Schloß 6 kann grundsätzlich mittels eines nichtdargestellten Schlüssels oder dergleichen entriegelbar oder verriegelbar bzw. betätigbar sein. Vorzugsweise ist das Schloß 6 jedoch als Zahlenschloß ausgebildet. Beispielsweise weist das Schloß hierzu mehrere verdrehbare Stellringe oder Zahlenringe 18 auf, wie in 3 angedeutet.

Die innere Mechanik der Sicherungsvorrichtung 1 oder zumindest das Schloß 6 ist vorzugsweise gegen Feuchtigkeit oder zumindest Wasser abgedichtet oder gekapselt, um auch bei Frost eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Beim Darstellungsbeispiel dient das Schloß 6 zwei Funktionen, nämlich einerseits einer lösbaren Festlegung des freien Endes 7 des Sicherungsmittels 4 und andererseits einem Sperren der Einrichtung 5 bzw. der Trommel 12 im verriegelten, in 3 dargestellten Zustand. Das Schloß 6 weist einen entsprechenden Sperrmechanismus bzw. Entriegelungsmechanismus oder dergleichen auf.

Beispielsweise weist das Schloß 6 ein erstes, federbelastetes Schließelement 19 zur vorzugsweise formschlüssigen Ver- und Entriegelung bzw. Festlegung des freien Endes 7 des Sicherungselements 4 sowie ein zweites, federbelastetes Schließelement 20 zum Sperren der Einrichtung 5 bzw. der Trommel 12 auf.

In dem in 3 schematisch dargestellten, verriegelten Zustand hält das erste Schließelement 19 das freie Ende 7 des Sicherungselements 4 beispielsweise in einer angepaßten Aussparung oder dergleichen, wobei das Schließelement 19 vorzugsweise formschlüssig in ein am freien Ende 7 angeordnetes Formstück oder dergleichen des Sicherungselements 4 eingreift bzw. dieses hintergreift. Das zweite Schließelement 20 greift beim Darstellungsbeispiel axial in eine angepaßte Rastung 21 oder dergleichen der Trommel 12 ein und kann dadurch ein Verdrehen der Trommel 12 oder zumindest Abrollen des Sicherungselements 4 sperren.

Zum Entriegeln muß die richtige Zahlenkombination am Schloß 6 eingestellt und ein in 3 beispielsweise nur schematisch, ringartig angedeuteter Entriegelungsmechanismus 22 oder 23 betätig werden, um das Schließelement 19 bzw. 20 gegen die Federkraft zu entriegeln bzw. aus seiner Sperrposition in eine Entriegelungsposition zu bewegen.

Beim Darstellungsbeispiel ist das Schloß 6 zwischen der Einrichtung 5 und der Klemmeinrichtung 15 angeordnet. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Schloß 6 im verriegelten Zustand gleichzeitig auch ein Lösen der Klemmeinrichtung 15 sperrt. Insbesondere sind die Einrichtung 5, das Schloß 6 und die Klemmeinrichtung 15 axial hintereinander angeordnet.

Alternativ ist es beispielsweise auch möglich, daß die Einrichtung 5 bzw. die Trommel 12 zwischen dem Schloß 6 und der Klemmeinrichtung 15 angeordnet ist.

Vorzugsweise ist die Klemmeinrichtung 15 auf der unteren bzw. dem Griff 10 abgewandten Seite angeordnet. Dies ist ergonomisch günstiger und einer einfachen Bedienung zuträglich.

Vorzugsweise ist die Sicherungsvorrichtung 1 in ihrer Größe, insbesondere in ihrem Durchmesser, an den Griff 10 angepaßt. Vorzugsweise ist der Durchmesser der Sicherungsvorrichtung 1 kleiner oder gleich dem Durchmesser des unteren, zugewandten Endes des Griffs 10. Dies gilt insbesondere für die dem Griff 10 vorzugsweise zugewandte bzw. im Nicht-Gebrauchszustand benachbarte Einrichtung 5 der Sicherungsvorrichtung 1. So wird die Handhabung des Skistocks 2 durch die vorschlagsgemäße Sicherungsvorrichtung 1 nicht beeinträchtigt.

Der O-Ring 17 oder ein sonstiges Klemmelement der Klemmeinrichtung 15 kann gleichzeitig einem Eindringen von Wasser in die Sicherungsvorrichtung 1, insbesondere zwischen die Sicherungsvorrichtung 1 und dem Rohr bzw. Schaft 9, verhindern oder zumindest minimieren. So wird verhindert, daß die Sicherungsvorrichtung 1 am Rohr bzw. Schaft 9 festfrieren und dementsprechend nicht mehr wunschgemäß entlang des Rohrs bzw. Schafts 9 bewegt werden kann.

Bedarfsweise kann im Bereich beider Enden der Ausnehmung 8 ein derartiges Mittel zum Verhindern des Eindringens von Wasser, insbesondere ein O-Ring 17 oder dergleichen, angeordnet sein.

Vorzugsweise ist die Sicherungsvorrichtung 1, insbesondere die Einrichtung 5, das Schloß 6 bzw. deren Stellringe oder Zahlenringe 18, die Klemmeinrichtung 15 bzw. deren Klemmring 16, mit einem elastischen Belag aus einem Material beschichtet, das vorzugsweise demjenigen Material des Griffs 10 bzw. einer Beschichtung des Griffs 10 entspricht und/oder entsprechend elastisch ausgebildet ist. Dies erleichtert die Bedienung bzw. Handhabung, insbesondere mit Skihandschuhen oder sonstigen Handschuhen.

Der Einsatz der vorschlagsgemäßen Sicherungsvorrichtung 1 wird nachfolgend am Beispiel der Sicherung einer Skiausrüstung näher erläutert. Wie jedoch bereits eingangs erläutert, kann die Sicherungsvorrichtung 1 universell auch an sonstigen Gegenständen angebracht und/oder für sonstige Gegenstände zur Sicherung eingesetzt werden.

Beim normalen Skilaufen ist die Sicherungsvorrichtung 1 am Skistock 2 vorzugsweise unmittelbar unterhalb des Griffs 10 klemmend am Rohr bzw. Schaft 9 angebracht. Zum Sichern der Skiausrüstung wird der Klemmring 16 gelöst und die Sicherungsvorrichtung 1 entlang des Rohrs bzw. Schafts 9 nach unten bzw. zur Mitte des Skistocks 2 hin in eine Sicherungsstellung verschoben und dort wieder festgeklemmt, wie in 1 und 2 angedeutet. Anschließend wird das Sicherungselement 4 im Bereich seines freien Endes 7 erfaßt und aus der Aufroll-Einrichtung 5 herausgezogen bzw. von der Trommel 12 abgerollt. Das Sicherungselement 4 wird um die zu sichernden Gegenstände, insbesondere die Skier 3 und den weiteren Skistock 2 geführt, insbesondere um die Skier 3 und den weiteren Skistock 2 geschlungen und ggf. durch vorhandene Öffnungen, wie eine Skistockschlaufe, Teile der Bindung oder dergleichen, geführt. Anschließend wird das freie Ende 7 des Sicherungselements 4 wieder zur Sicherungsvorrichtung 1 zurückgeführt und dort festgelegt, insbesondere wird das freie Ende 7 rastend vom Schloß 6 oder einer sonstigen Aufnahmeeinrichtung aufgenommen. So wird die vom Sicherungselement 4 gebildete Schleife geschlossen.

Selbstverständlich kann das Sicherungselement 4 auch durch eine stationäre Öffnung, wie einer Geländeröffnung, hindurch oder um ein stationären Gegenstand, beispielsweise einen Pfahl, herum geführt werden, um die Skiausrüstung zu sichern.

Dann wird das Sicherungselement 4 vorzugsweise straff gezogen. Dies kann durch Entsperren der Trommel 12 oder beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Sperrung bzw. Rastung 21 an der Trommel 12 nur in Abrollrichtung wirkt, so daß die Rückstellkraft des Federmittels 13 unmittelbar ein Aufrollen und damit Straffziehen des Sicherungselements 4 bewirken kann. Schließlich wird das Schloß 6 durch Verdrehen der Ringe 18 verriegelt bzw. abgeschlossen. Damit ist die Skiausrüstung gesichert.

Zum Lösen werden die Zahlenringe bzw. Einstellräder 18 richtig eingestellt. Anschließend wird das Schloß 6 entriegelt bzw. das freie Ende 7 des Sicherungselement 4 gelöst. Nach dem vorzugsweise selbsttätigen Aufrollen des Sicherungselements 4 auf der Trommel 12 kann dann die Sicherungsvorrichtung 1 wieder in ihre Ausgangsposition unterhalb des Griffs 10 durch entsprechendes Lösen und Schließen der Klemmvorrichtung 15 verschoben werden.

Aus dem Vorgenannten ergibt sich, daß die Sicherungsvorrichtung 1 bei einfachem, kostengünstigem Aufbau universell einsetzbar ist. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Sicherungsvorrichtung 1 insbesondere bei einem Skistock 2, Wanderstock oder dergleichen, sehr einfach nachträglich anbringbar ist, ohne dessen Handhabung zu stören.

4 und 5 zeigen eine weitere Sicherungsvorrichtung 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform, die bzw. deren Schloß 6 bei dieser Variante im wesentlichen bügelschloßartig ausgebildet ist. Vorzugsweise ist am freien Ende 7 des Sicherungselements 4 ein insbesondere bügelartiges Teil 24 mit Bolzen 25 oder sonstigen geeigneten Vorsprüngen angeordnet, die in das vorzugsweise teller- oder scheibenartig ausgebildete Gehäuse 26, vorzugsweise seitlich, einführbar und im eingeführten Zustand mittels des Schlosses 6 sicherbar bzw. sperrbar sind.

Das Sicherungsseil bzw. -element 4 ist im Gehäuse 26 vorzugsweise selbsttätig aufwickelbar. Es ist aus dem Gehäuse 26 im Bereich einer Aussparung 27 derart herausgeführt, daß es einerseits unmittelbar abgebogen bzw. abgeknickt werden kann und andererseits auch gerade zu dem Teil 24 verlaufen kann, wie in 4 strichpunktiert angedeutet. Entsprechendes gilt für die Aufnahme bzw. Befestigung des anderen bzw. freien. Endes des Sicherungselements 4 am Teil 24 im Bereich einer Aussparung 28.

Vorzugsweise sind die Aussparungen 27 und 28 derart angeordnet, daß sie bei am Gehäuse 26 verriegeltem Teil 24 unmittelbar benachbart bzw. in Verlängerung nebeneinander liegen. Dies führt dazu, daß in diesem geschlossenen bzw. gesicherten Zustand das Sicherungselement 4 wahlweise schleifenförmig, wie in 4 angedeutet, zur Sicherung eines Ski oder sonstiger Gegenstände oder geradlinig von der Ausnehmung 27 in die Ausnehmung 28 geführt werden kann.

Ansonsten ergeben sich bei der in der 4 und 5 gezeigten Ausführungsform im wesentlichen die gleichen Aspekte, Vorteile und Möglichkeiten wie bei der anhand von 1 bis 3 erläuterten Ausführungsform.

6 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine dritte Ausführungsform der vorschlagsgemäßen Sicherungsvorrichtung 1. Die Einrichtung 5 zum Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements 4 ist an einem ersten Stock, insbesondere Skistock 2 angeordnet, befestigt oder befestigbar und das Schloß 6 ist separat an einem zweiten Stock, insbesondere Skistock 2, angeordnet, befestigt oder befestigbar.

Die Einrichtung 5 weist wiederum eine drehbare Trommel 12 zum Aufrollen oder Aufspulen des Sicherungselements 4 auf. Der Trommel 12 ein nicht dargestelltes Federmittel 13 zugeordnet, gegen dessen Kraft das Sicherungselement 4 von der Trommel 12 abrollbar ist. Das Abrollen erfolgt bei der dritten Ausführungsform unabhängig vom Schloß 6.

Vorzugsweise weist Einrichtung 5 eine nicht dargestellte Rastmechanik auf, so daß das Sicherungselement 4 vollständig abrollbar und das Federmittel 13 außer Kraft setzbar ist. Beispielsweise erst durch nochmaliges Ziehen ist dann der Rastmechanismus wieder öffenbar, so daß erst dann das Federmittel 13 das Sicherungselement 4 wieder straff hält bzw. selbsttätig aufwickelt oder aufspult. Dies erleichtert die Handhabung.

Das Schloß 6 ist zusammen mit einer Aufnahmeeinrichtung 29 für das Sicherungselement 4 am zweiten Stock angeordnet. Es weist vorzugsweise eine zumindest im wesentlichen zylindrische, rotationssymmetrische und/oder im wesentlichen die gleiche Außenkontur wie der Griff 10 und/oder zumindest im wesentlichen die gleiche Außenkontur wie die Einrichtung 5 einschließlich Sicherungselement 4 und einer entsprechenden Halterung o. dgl. auf.

Die Aufnahmeeinrichtung 29 dient einer Aufnahme des Sicherungselements 4 und zwar vorzugsweise derart, daß das Sicherungselement 4 ein- bzw. durchsteckbar und nach dem Durchziehen bei gesperrtem Schloß 6 gegen Herausziehen – kraft- und/oder formschlüssig – festlegbar ist. Beim Darstellungsbeispiel weist die Aufnahmeeinrichtung 29 hierzu mindestens einen Aufnahmekanal 30 – vorzugsweise eine nicht dargestellte, zugeordnete Klemmeinrichtung zur Festlegung des Sicherungselements 4 im Aufnahmekanal 30 auf. Der Aufnahmekanal 30 kann bedarfsweise auch offen ausgebildet sein, so daß das Sicherungselement 4 mit seinem freien Ende 7 nicht eingefädelt bzw. hindurchgeschoben werden muß, sondern beispielsweise seitlich – ggf. im schon gestrafften Zustand – eingelegt und beispielsweise klemmend festgelegt werden kann, wodurch die Handhabung vereinfacht wird.

Das Schloß 6 bzw. die Aufnahmeeinrichtung 29 kann bedarfsweise eine Durchführungsöffnung 31 o. dgl. aufweisen, durch die das Sicherungselement 4 hindurchführbar ist. Dies ermöglicht einen universellen Einsatz, da beispielsweise verschiedene Schlaufen für zu sichernde und/oder stationäre Gegenstände gebildet werden können.

Beim Darstellungsbeispiel gemäß 6 ist das Sicherungselement 4 aus der Einrichtung 5 am ersten Stock zunächst direkt zum Schloß 6 durch eine Durchführungsöffnung 31 geführt, umschlingt darin zwei Skier 3 – vorzugsweise im Bereich ihrer Bindungen – und ist anschließend um den ersten Stock herum oder beispielsweise durch eine nicht dargestellte Durchführungsöffnung an der Einrichtung 5 hindurch zum Schloß 6 bzw. dessen Aufnahmeeinrichtung 29 geführt und im Aufnahmekanal 30 in geeigneter Weise am Schloß 6 gehalten und festgelegt. Wenn das Sicherungselement 4 entsprechend gestrafft und festgelegt ist, ergibt sich eine gute Sicherung, insbesondere gegen Diebstahl. Des weiteren kann das Sicherungselement 4 um einen nicht dargestellten stationären Gegenstand, wie ein Geländer o. dgl. geführt sein, um einen Diebstahl der gesamten Skiausrüstung oder sonstiger gesicherter Gegenstände verhindern zu können.

Die schematische, ausschnittsweise Darstellung gemäß 7 veranschaulicht eine Befestigung der Einrichtung 5 oder des Schlosses 6 am jeweils zugeordneten Stock. Alternativ ist jedoch auch eine Integration der Einrichtung 5 und/oder des Schlosses 6 in den jeweiligen Stock, insbesondere den Schaft, einen Griff 10 o. dgl., möglich.

Bei der Befestigung gemäß 7 dient eine anders aufgebaute Klemmeinrichtung 15 der Befestigung der Einrichtung 5 bzw. des Schlosses 6 am Rohr bzw. Schaft 9 des zugeordneten Skistocks 2.

Die Klemmeinrichtung 15 weist mindestens ein radial zustellbares Klemmteil 32, beim Darstellungsbeispiel zwei solche Klemmteile 32 auf. Insbesondere sind die Klemmteile 32 durch Spannschrauben 33 miteinander verspannbar und über radiale, vorzugsweise schwalbenschwanzartige Führungen 34 radial verschieblich in bzw. an einem in 7 nur angedeuteten Gehäuse der Einrichtung 5 oder des Schlosses 6 bzw. der Aufnahmeinrichtung 29 geführt. Das Gehäuse selbst bzw. die Einrichtung 5 oder das Schloß 6 weist wiederum die Durchgangsöffnung bzw. Ausnehmung 8 auf, durch die das Rohr bzw. der Schaft 9 geführt ist.

Die Klemmteile 32 können ggf. unmittelbar am Rohr bzw. Stock 9 klemmend angreifen oder – wie beim Darstellungsbeispiel – über eine vorzugsweise aus Kunststoff oder sonstigem geeignetem Material bestehende Hülse 35 die Klemmverbindung zum Rohr bzw. Stock 9 herstellen.

Die Hülse 35 weist vorzugsweise im Bereich beider Enden geeignete Vorsprünge, insbesondere Flansche o. dgl. auf, um eine im wesentlichen glatte Außenkontur zu ermöglichen und/oder ein ungewolltes Herausrutschen, insbesondere bei gelöster Klemmeinrichtung 15 bzw. gelösten Klemmteilen 32 zu verhindern.

Ein wesentlicher Aspekt der dritten Ausführungsform liegt also darin, Komponenten der Sicherungsvorrichtung 1 auf zwei Stöcke zu verteilen, insbesondere bei im wesentlichen gleicher Gestaltung der Außenkontur und/oder gleicher Massenverteilung. So kann die Baugröße der Komponenten an den einzelnen Stöcken wesentlich kleiner gehalten werden. Des weiteren ermöglicht dies eine wesentlich bessere Handhabung der Stöcke für den Benutzer im normalen Einsatz, jedoch ohne die Sicherungsfunktion nachteilig zu beeinflussen.


Anspruch[de]
  1. Sicherungsvorrichtung (1), insbesondere zur Sicherung eines Skistocks (2), eines Skis (3), sonstiger Wintersportgeräte oder sonstiger Gegenstände, mit einem flexiblen, vorzugsweise ketten- oder seilartigen Sicherungselement (4), mit einer Einrichtung (5) zum Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements (4) und mit einem Schloß (6) vorzugsweise zur lösbaren Festlegung insbesondere eines freien Endes (7) des Sicherungselements (4), dadurch gekennzeichnet,

    daß die Einrichtung (5) zur Anbringung bzw. Befestigung der Sicherungsvorrichtung (1) hohl ausgebildet ist und/oder eine vorzugsweise zentrische Ausnehmung (8) aufweist und/oder

    daß die Sicherungsvorrichtung (1) derart ausgebildet ist, daß die Einrichtung (5) an einem ersten Stock, insbesondere Skistock (2), und das Schloß (6) getrennt von der Einrichtung (5) an einem zweiten Stock, insbesondere Skistock (2), anbringbar bzw. befestigbar ist.
  2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (8) zumindest im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist.
  3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (8) einseitig oder beidseitig offen ist.
  4. Sicherungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (5) eine vorzugsweise drehbare Trommel (12) zum Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements (4) aufweist.
  5. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (12) konzentrisch bzw. koaxial zur Ausnehmung (8) angeordnet ist und/oder ihre Drehachse koaxial zur Ausnehmung (8) verläuft.
  6. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verdrehen der Trommel (12) und/oder das Abrollen, Abwickeln oder Abspulen des Sicherungselements (4) mittels des Schlosses (6) sperrbar ist bzw. sind.
  7. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommel (12) ein Federmittel (13) zum selbsttätigen Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements (4) zugeordnet ist.
  8. Sicherngsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtung (5) eine Halterung (14) bildet oder aufweist, die insbesondere die Ausnehmung (8) bildet.
  9. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (14) im wesentlichen hülsenförmig oder rohrförmig ausgebildet ist.
  10. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (14) derart ausgebildet ist, daß die Sicherungseinrichtung (1) an einem Rohr oder Schaft (9), insbesondere eines Skistocks (2) oder Wanderstocks, anbringbar, insbesondere darauf aufschiebbar, ist.
  11. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (14) klemmend an dem Rohr oder Schaft (9) festlegbar ist.
  12. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (14) eine lösbare Klemmeinrichtung (15) aufweist, so daß die Sicherungsvorrichtung (1) bzw. Halterung (14) an dem Rohr oder Schaft (9), insbesondere längs, verstellbar ist.
  13. Sicherngsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (15) mittels des Schlosses (6) sperrbar ist.
  14. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (15) einen zu ihrem Lösen und/oder Anziehen manuell verdrehbaren oder schraubbaren Ring (16) aufweist, der vorzugsweise koaxial zur Ausnehmung (8) angeordnet ist.
  15. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (6) zwischen der Einrichtung (5) und der Klemmeinrichtung (15) angeordnet ist.
  16. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (5) zwischen dem Schloß (6) und der Klemmeinrichtung (15) angeordnet ist.
  17. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (14) das Schloß (6) und die Klemmeinrichtung (15) hält.
  18. Sicherungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (6) gegen das Eindringen von Wasser und/oder Feuchtigkeit gekapselt ist.
  19. Sicherungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (6) als Zahlenschloß ausgebildet oder mittels eines Schlüssels betätigbar ist.
  20. Sicherungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (6) mehrere verdrehbare Stellräder oder Zahlenringe (18) aufweist.
  21. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellräder oder Zahlenringe (18) koaxial zur Ausnehmung (8) angeordnet sind.
  22. Stockanordnung mit mindestens einem Stock, insbesondere Wander- oder Skistock (2), mit einem Griff (10), einem sich anschließenden Rohr oder Schaft (9) und einer Sicherungsvorrichtung (1), die ein flexibles, vorzugsweise ketten- oder seilartiges Sicherungselement (4) und ein Schloß (6) vorzugsweise zur lösbaren Festlegung insbesondere eines freien Endes (7) des Sicherungselements (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Sicherungsvorrichtung (1) oder das Sicherungselement (4) außen am Rohr bzw. Schaft (9) angeordnet ist und/oder

    daß das Sicherungselement (4), insbesondere selbsttätig, aufrollbar, aufwickelbar oder aufspulbar ist.
  23. Stockanordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abrollen, Abwickeln oder Abspulen des Sicherungselements (4) mittels des Schlosses (6) sperrbar ist.
  24. Stockanordnung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) eine vorzugsweise drehbare Trommel (12) zum Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements (4) aufweist.
  25. Stockanordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (12) konzentrisch am Rohr bzw. Schaft (9) angeordnet ist und/oder ihre Drehachse koaxial zum Rohr bzw. Schaft (9) verläuft.
  26. Stockanordnung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommel (12) ein Federmittel (13) zum selbsttätigen Aufrollen, Aufwickeln oder Aufspulen des Sicherungselements (4) zugeordnet ist.
  27. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) am Rohr bzw. Schaft (9) klemmend befestigt ist.
  28. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) das Rohr bzw. den Schaft (9) peripher umgreift.
  29. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) längs des Rohrs bzw. Schafts (9) verstellbar ist.
  30. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) auf das Rohr bzw. den Schaft (9) aufgeschoben ist.
  31. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) am Rohr bzw. Schaft (9) durch den Griff (10) und einem am anderen Ende des Rohrs bzw. Stocks (9) angeordneten Teller (11) gesichert ist.
  32. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 21 ausgebildet ist.
  33. Stockanordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Stockanordnung einen ersten Stock, insbesondere Wander- oder Skistock (2), an dem die Einrichtung (5) angeordnet ist, und einen zweiten Stock, insbesondere Wander- oder Skistock (2), an dem das Schloß (6) und vorzugsweise eine Aufnahmeeinrichtung (29) für das Sicherungsmittel (4) angeordnet sind, aufweist.
  34. Stockanordnung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (29) mindestens einen Aufnahmekanal (30) und/oder mindestens eine Durchgangsöffnung (31) für das Sicherungsmittel (4) aufweist.
  35. Stockanordnung nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (5) am ersten Stock und/oder das Schloß (6) am zweiten Stock mittels einer Klemmeinrichtung (15) befestigt ist bzw. sind.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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