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Dokumentenidentifikation DE60006569T2 23.09.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001222397
Titel LÖSBARE BEFESTIGUNGSVORRICHTUNG UND -VERFAHREN FÜR LAUFRADBEFESTIGUNG AUF EINE WELLE EINES HOCHGESCHWINDIGKEITSVERDICHTERS
Anmelder Ingersoll Rand Co., Phillipsburg, N.J., US
Erfinder HAUGEN, L., Ronald, Mayfield, US;
KLOPE, Kevin, R., West Paducah, US;
PIERCE, R., James, Mayfield, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60006569
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.08.2000
EP-Aktenzeichen 009538067
WO-Anmeldetag 03.08.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/21124
WO-Veröffentlichungsnummer 0001025641
WO-Veröffentlichungsdatum 12.04.2001
EP-Offenlegungsdatum 17.07.2002
EP date of grant 12.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.09.2004
IPC-Hauptklasse F04D 29/26
IPC-Nebenklasse F16D 1/076   F16D 1/112   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren für das lösbare Verbinden eines Laufradelementes mit einem Ritzelwellenelement in einem Hochgeschwindigkeitsverdichter, und insbesondere betrifft die Erfindung eine Verbindungsvorrichtung und ein Verfahren, wo eines der Elemente mindestens einen Vorsprung umfaßt, der in einen entsprechenden mindestens einen Schlitz eingesetzt wird, der am anderen Element vorhanden ist.

Eine derartige Vorrichtung und Verfahren werden im US-4074946 offenbart.

Ein Hochgeschwindigkeitsverdichter, wie beispielsweise ein Kreiselverdichter, umfaßt eine Laufradbaugruppe, die ein Laufrad aufweist, das mit einer Ritzelwelle gekuppelt ist, die ein Ritzelzahnrad umfaßt, das mit einem Antriebszahnrad ineinandergreift, um das Laufrad mit hohen Umlaufgeschwindigkeiten von bis zu beispielsweise 76000 U/min. anzutreiben. Die geeignete Befestigung zwischen dem Laufrad und dem Ritzel muß in der Lage sein, das Drehmoment vom Ritzelzahnrad zum Laufrad zu übertragen, eine relative Bewegung des Laufrades relativ zum Ritzel von Null aufrechtzuerhalten, eine leichte Montage und Demontage der Laufradbaugruppe zu gestatten und das Ritzel und das Laufrad in ihren ursprünglichen relativen Positionen übereinstimmend wieder anzuordnen, wenn die Bauteile wieder montiert werden. Eine genaue Beibehaltung der relativen Positionen des Laufrades und des Ritzels ist kritisch, um zu sichern, daß die Laufradbaugruppe ihr dynamisches Gleichgewicht beibehält.

Das Laufrad und die Ritzelwelle werden konventionell mittels eines Polygonbefestigungsverfahrens gekuppelt. Die hauptsächlichen Vorteile des Polygonbefestigungsverfahrens sind seine Leichtigkeit der Montage/Demontage und die selbstzentrierende Eigenschaft. Das Polygon muß das Laufrad und die Ritzelwelle in der gleichen Position übereinstimmend verriegeln, um das erforderliche Niveau des Laufradgleichgewichtes aufrechtzuerhalten. Jegliche relative Bewegung zwischen der Ritzelwelle und dem Laufrad fuhrt zu nicht akzeptablen Schwingungsniveaus während des Verdichterbetriebes. Um zu sichern, daß die erforderliche Übereinstimmung erhalten wird, müssen die Paßteile auf sehr genaue Toleranzen maschinell bearbeitet werden.

1 veranschaulicht eine Laufradbaugruppe, die im allgemeinen eine Ritzelwelle 12 aufweist, die mit einem Laufrad 14 mittels eines Polygonbefestigungsverfahrens gekuppelt ist. Die Ritzelwelle 12 umfaßt eine Ritzelzahnrad 16, das mit einer Kraftübertragungsbaugruppe (nicht gezeigt) in Eingriff kommen kann, die das Ritzel um eine Ritzelachse 18 mit einer vorgegebenen Umlaufgeschwindigkeit während des Betriebes des Kreiselverdichters antreibt. Die Ritzelwelle 12 umfaßt ein Antriebsende 20, das darin eine polygonal dimensionierte Bohrung 22 ausgebildet aufweist. Die polygonal dimensionierte Bohrung 22 weist eine innere Bohrungsfläche auf, die einen im allgemeinen dreieckigen Querschnitt definiert, der aus kreisförmigen Bogen besteht.

Das Laufrad 14 schließt eine sich nach hinten neigende Schaufelgeometrie 24 ein, und das Laufrad umfaßt einen polygonal dimensionierten Schaftabschnitt 26, der durch eine äußere Schaftfläche 28 definiert wird. Der Schaftabschnitt 26 umfaßt ein erstes Ende 26a und ein zweites Ende 26b. Der polygonal dimensionierte Schaftabschnitt 26 ist in geeigneter Weise zusammenpassend dimensioniert, damit er durch die polygonal dimensionierte Bohrung 22 aufgenommen werden kann. Der Schaftabschnitt 26 ist typischerweise so dimensioniert, daß er einen Querschnitt aufweist, der von einem kreisförmigen Muster abweicht, und der eine Form zeigt, die an allen Seiten konvex und im wesentlichen elliptisch, dreieckig oder quadratisch ist, wie in 2 veranschaulicht wird. Nach dem Kuppeln der Ritzelwelle und des Laufrades wird die Ritzelwelle gedreht, und die Flügel längs des Schaftes 26 werden an benachbarten Abschnitten der Bohrung 22 verriegelt.

Das Polygonbefestigungsverfahren weist eine Anzahl von Mängeln auf. Das Polygonbefestigungsverfahren ist nützlich, weil es wiederholbar ist und eine dauerhafte Anordnung durch seine Form aufrechterhält. Wenn die Paßteile jedoch nicht parallel sind und die Formen der Flügel nicht genau berechnet und präzise maschinell bearbeitet sind, können, während die Laufradbaugruppe auf Geschwindigkeit kommt, die Beanspruchungen in den Bauteilen die Formen der Flügel verändern und im Ergebnis dessen die Verbindung zwischen der Ritzelwelle und dem Laufrad lockern. Ebenfalls könnte der Verdichter einen Stoß oder eine Schwingung erfahren, der während des Betriebes auftritt, und im Ergebnis dessen könnte der Stoß oder die Schwingung das Laufrad an eine neue Stelle und außer Gleichgewicht verschieben. Das Polygon ist kostspielig und schwierig herzustellen. Die passenden Polygonflächen sind schwierig hinsichtlich Qualität und Präzision zu messen. Das kontinuierliche Reiben und der Oberflächenkontakt bei stark beanspruchten polygonal geformten Teilen bewirken ein Festklemmen und Festfressen der Teile, und das Festklemmen und Festfressen könnten bewirken, daß das Laufrad und die Ritzelwelle miteinander verschmolzen werden.

Das Vorangegangene veranschaulicht die Begrenzungen, von denen bekannt ist, daß sie bei den vorliegenden Vorrichtungen und Verfahren für das Montieren von Laufrädern und Ritzelwellen auftreten. Daher ist es offensichtlich, daß es vorteilhaft wäre, eine Alternative zu liefern, die auf das Überwinden einer oder mehrerer der vorangehend dargelegten Begrenzungen ausgerichtet ist. Dementsprechend wird eine geeignete Alternative vorgelegt, die charakteristische Merkmale umfaßt, die hierin nachfolgend vollständiger offenbart werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

In einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das erreicht, indem eine Laufradbaugruppe bereitgestellt wird, die umfaßt: ein Laufrad, das einen Laufradschaft umfaßt, wobei der Schaft ein erstes Kupplungsende mit einer ersten Fläche und einer ersten Kupplungseinrichtung längs der ersten Fläche umfaßt; und eine Ritzelwelle mit einem zweiten Kupplungsende mit einer zweiten Welle und einer zweiten Kupplungseinrichtung längs der zweiten Fläche, wobei die erste und die zweite Kupplungseinrichtung so ausgeführt sind, daß sie in Eingriff kommen, wenn das Laufrad und die Ritzelwelle montiert werden, um eine relative Verschiebung des Laufrades und der Ritzelwelle zu verhindern.

Die erste Kupplungseinrichtung weist mindestens einen bogenförmigen Vorsprung auf, und die zweite Kupplungseinrichtung weist mindestens einen bogenförmigen Schlitz auf, der so ausgeführt ist, daß er den mindestens einen bogenförmigen Vorsprung aufnimmt, wenn der Laufradschaft und die Ritzelwelle in Eingriff gebracht werden. Jeder Vorsprung umfaßt eine innere bogenförmige Fläche und im wesentlichen ebene Abschlußflächen, die die inneren und äußeren bogenförmigen Flächen verbinden; die bogenförmigen Vorsprünge weisen unterschiedliche Bogenlängen und Breiten auf. (In der gesamten Anmeldung soll die Breite der Vorsprünge so verstanden werden, daß sie das lineare Maß der Vorsprünge ist, gemessen von Seite zu Seite, und nicht die Dicke der Vorsprünge.) Wenn ein Vorsprung eingeschlossen ist, wird der Vorsprung einfach in den passenden Schlitz eingesetzt, und wenn mehr als ein Vorsprung vorhanden ist, sind die Vorsprünge mit unterschiedlichen Bogenlängen unterschiedlich, so daß sie nur in ihren passenden Schlitz eingesetzt werden können, und auf diese Weise wird die erforderliche relative Ausrichtung zwischen dem Schaft und der Ritzelwelle aufrechterhalten.

Zusätzlich zur Vorsprung/Schlitz-Kupplungskonstruktion umfaßt die Ritzelwelle eine Nabe, die sich von der zweiten Fläche nach außen erstreckt und so ausgeführt ist, daß sie mit einer Bohrung in Eingriff kommt, die im Laufradschaft gebildet wird. Die Wand der Bohrung und die Nabe sind konisch, so daß eine Preßpassung erzeugt wird, wenn die Nabe in die Bohrung eingesetzt wird.

Zusammenfassend, die vorliegende Erfindung weist eine Befestigungsvorrichtung und ein Verfahren auf, die einen Satz von Vorsprüngen/Schlitzen und eine konische zylindrische Nabe aufweist. Das charakteristische Vorsprung/Schlitz-Merkmal wird benutzt, um eine Kraft zwischen den in Eingriff befindlichen Teilen zu übertragen, und das charakteristische Vorsprung/Schlitz-Merkmal begrenzt die Montage der Bauteile auf eine einzige Ausrichtung, was sichert, daß die Ritzelwelle und das Laufrad in der gleichen relativen Position montiert werden, wenn die Teile demontiert und danach wieder montiert werden. Die konische zylindrische Nabe bewirkt eine Preßpassung zwischen den Paßteilen und sichert daher, daß sich die zwei Paßteile nicht relativ in der radialen Dimension bewegen. Das sichert die Beibehaltung des dynamischen Gleichgewichtes der Baugruppe. Ebenfalls liefert die Preßpassung, die bewirkt wird, eine zusätzliche Kraftübertragungsfähigkeit. Diese Konstruktion liefert eine Einrichtung, um die erforderliche Verbindungssteifigkeit, Beibehaltung des Gleichgewichtes und Kraftübertragungsfähigkeiten zu erreichen, während sie leichter hergestellt werden kann als das konventionelle Polygon- und andere Befestigungsverfahren.

Die vorangegangenen und weiteren Aspekte werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung ersichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet werden.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 eine auseinandergezogene Seitenansicht eines Laufrades und einer Ritzelwelle einer Laufradbaugruppe nach dem bisherigen Stand der Technik für einen Kreiselverdichter;

2 eine Stirnseitenansicht eines polygonal dimensionierten Schaftabschnittes des Laufrades nach dem bisherigen Stand der Technik, das in 1 veranschaulicht wird;

3 eine Längsschnittdarstellung des Laufrades und der Ritzelwelle der Laufradbaugruppe unserer vorliegenden Erfindung;

4 eine Seitenschnittdarstellung längs der Linie 4-4 in 3;

5 eine perspektivische Darstellung des Kupplungsendes der Laufradwelle aus 3; und

6 eine perspektivische Darstellung des Kupplungsendes der Ritzelwelle aus 3.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNG

Wir wenden uns jetzt den Zeichnungen zu, worin man sich auf gleiche Teile mit der gleichen Zahl durchgehend in den verschiedenen Ansichten bezieht, wobei 3 bis 6 die Laufradbaugruppenkupplung der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Genau gesagt, 3 zeigt die Laufradbaugruppe 40, die das Laufrad 14, das zusammenhängend mit dem Laufradschaft 42 hergestellt ist, und die Ritzelwelle 44 umfaßt, die ein Ritzel (nicht gezeigt) wie das Ritzel 16 umfaßt. Die Ritzelwelle und die Laufradwelle sind lösbar mittels der Baugruppenkupplung 46 verbunden.

Wie hierin nachfolgend beschrieben wird, sichert die Baugruppenkupplung der vorliegenden Erfindung, daß sich die ineinandergreifenden Laufradschaft und Ritzelwelle nicht relativ in der radialen Dimension während des Verdichterbetriebes bewegen. Die Baugruppenkupplung 46 liefert eine Einrichtung, um die erforderliche Verbindungssteifigkeit, Beibehaltung des Gleichgewichtes und Kraftübertragungsfähigkeiten zu erreichen, und sie kann leichter hergestellt werden als die konventionellen Polygon- und anderen Befestigungsverfahren.

Wenden wir uns 4 und 6 zu, so umfaßt die einheitliche Ritzelwelle 44 ein Kupplungsende 61, ein freies Ende 63 und eine Achse 62. Das Kupplungsende umfaßt eine seitliche Fläche 64. Eine Kupplungsnabe 66 erstreckt sich axial weg von der Fläche 64 und weist eine konische äußere Fläche auf, die sich nach innen verjüngt, während sich die Nabe weg von der seitlichen Fläche 64 der Ritzelwelle erstreckt. Eine Gewindebohrung 67, die so ausgeführt ist, daß sie eine Schraube oder ein anderes konventionelles Befestigungselement aufnimmt, erstreckt sich längs der Achse 62 durch die Nabe 66 und einen Abschnitt der Ritzelwelle 44. Gegenüberliegende bogenförmige Schlitze 68 und 70 sind in der seitlichen Fläche 64 vorhanden. Jeder Schlitz umfaßt eine innere und eine äußere bogenförmige Fläche, die durch im wesentlichen ebene Abschlußflächen verbunden sind. Die bogenförmigen Schlitze sind jedoch nicht die gleichen, und der Schlitz 70 weist eine größere Bogenlänge und Breite auf als der Schlitz 68. Wie in 4 und 6 gezeigt wird, sind die Schlitze um annähernd 180 Grad getrennt.

Wenden wir uns jetzt 4 und 5 zu, so umfaßt der einheitliche Laufradschaftabschnitt 42 ein Kupplungsende 48, ein freies Ende 50 und eine Längsachse 45. Das Kupplungsende 48 endet in einer seitlichen Fläche 49, und das freie Ende 50 endet in einer seitlichen Fläche 51. Eine im wesentlichen zylindrische Bohrung 52 erstreckt sich von der Kupplungsendfläche 49 nach innen in eine Position innerhalb des Schaftes, und die Bohrung 52 umfaßt eine Wand, die nach innen konisch ist, während sie sich von der seitlichen Fläche 49 weg nach innen erstreckt; siehe 4. Die Bohrung endet in einer seitlichen Endfläche 53, und die Endfläche und die nach innen konische Seitenwand definieren einen Hohlraum 55. Eine Senkbohrung 54 erstreckt sich zwischen der Bohrung 52 und der Seitenfläche 51.

Ein erster und ein zweiter Vorsprung 56 und 58 sind entlang der seitlichen Fläche 49 vorhanden. Die Vorsprünge werden benutzt, um die gekuppelten Laufradschaft und Ritzelwelle genau und übereinstimmend relativ auszurichten und anzuordnen. Die Vorsprünge erstrecken sich von der seitlichen Fläche 49 nach außen und sind im wesentlichen senkrecht zur Fläche und um etwa 180 Grad versetzt. Jeder Vorsprung ist im wesentlichen bogenförmig, wobei die inneren und äußeren bogenförmigen Flächen durch im wesentlichen ebene Abschlußflächen verbunden werden. Wie in 4 gezeigt wird, umfaßt der erste Vorsprung 56 die innere und äußere bogenförmige Fläche 56a und bzw. 56b, die durch die Abschlußflächen 56c und 56d verbunden werden, und der zweite Vorsprung 58 umfaßt die innere und äußere bogenförmige Fläche 58a und bzw. 58b, die durch die Abschlußflächen 58c und 58d verbunden werden. Wie in 4 gezeigt wird, sind die Vorsprünge nicht die gleichen und zeigen unterschiedliche Bogenlängen und Breiten. Der Vorsprung 58 ist so ausgeführt, daß er in den Schlitz 70 paßt, und der Vorsprung 56 ist so ausgeführt, daß er in den Schlitz 68 paßt. Auf diese Weise, wenn die Laufradbaugruppe demontiert ist, kann sie so montiert werden, daß das Laufrad und die Ritzelwelle in der gleichen relativen Position, bevor sie demontiert wurden, gekuppelt werden.

Obgleich zwei Schlitze und Vorsprünge veranschaulicht und beschrieben werden, sollte verstanden werden, daß eine geeignete Anzahl von passenden Schlitzen und Vorsprüngen benutzt werden kann, um die gewünschte relative Positionierung und Ausrichtung zwischen der Ritzelwelle und dem Laufradschaft zu erhalten und aufrechtzuerhalten. Obgleich in der Beschreibung die Vorsprünge an der seitlichen Fläche 49 des Schaftes und die Schlitze an der seitlichen Fläche 64 der Ritzelwelle vorhanden sind, sollte ebenfalls verstanden werden, daß die Vorsprünge an der Fläche 64 der Ritzelwelle und die Schlitze an der seitlichen Kupplungsfläche 49 bereitgestellt werden könnten.

Die Montage und die Demontage der Laufradbaugruppe 40 werden jetzt beschrieben. Wenn es erforderlich ist, die Laufradbaugruppe 40 zu montieren, werden die Achsen 45 und 62 ausgerichtet, und die Nabe 66 wird in die Bohrung 52 geschoben. Die Nabe und die Bohrung sind so dimensioniert, daß, während die Nabe in die Bohrung eingesetzt wird, eine Spannkraft im Ergebnis der Preßpassung zwischen den konischen Bohrungs- und Nabenflächen erzeugt wird. Durch die Miterfinder wurde ermittelt, daß die resultierende Spannkraft ausreichend ist, um eine relative Bewegung des Laufrades und der Ritzelwelle zu verhindern.

Während die Nabe in die Bohrung geschoben wird, werden die Vorsprünge 70 und 68 mit ihren entsprechenden Schlitzen 58 und 56 ausgerichtet, so daß die Vorsprünge in den entsprechenden Schlitzen angeordnet werden, wenn sich die Nabe in der Bohrung 52 befindet. Die Naben sichern die gewünschte relative Anordnung des Schaftes und der Ritzelwelle nach Abschluß der Wartung. Nach dem Einsetzen eines Runddichtringes 90 in den Abschnitt der Senkbohrung 54 mit großem Durchmesser wird eine Schraube 92 durch die Bohrung 54 und die Bohrung 67 geführt und angezogen, bis die Enden der Vorsprünge mit der Hinterseite der Schlitze in Berührung sind; siehe 3.

Wenn es erforderlich ist, die Laufradbaugruppe zu warten, wird die Schraube 92 entfernt, und das Laufrad wird axial von seiner Stelle längs der Ritzelwelle verschoben.

Während wir eine bevorzugte Ausführung unserer Erfindung veranschaulicht und beschrieben haben, soll verstanden werden, daß diese abgewandelt werden kann, und wir möchten daher nicht, daß sie auf die dargelegten genauen Details beschränkt wird, sondern wünschen, daß wir uns derartiger Änderungen und Abwandlungen selbst bedienen, wenn sie innerhalb des Gebietes der folgenden Patentansprüche liegen.


Anspruch[de]
  1. Verdichterlaufradbaugruppe, die aufweist:

    a) ein Laufrad (14), das einen Laufradschaft (42) umfaßt, wobei der Laufradschaft ein erstes Kupplungsende (48) mit einer ersten Fläche (49) und eine erste Kupplungseinrichtung längs der ersten Fläche (49) umfaßt, worin die erste Kupplungseinrichtung mindestens zwei bogenförmige Vorsprünge (56, 58) aufweist, und wobei jeder bogenförmige Vorsprung eine äußere bogenförmige Fläche (56b, 58b), eine innere bogenförmige Fläche (56a, 58a) und im wesentlichen ebene Abschlußflächen (56c, 56d, 58c, 58d), die die inneren und äußeren bogenförmigen Flächen verbinden, umfaßt; und

    b) eine Ritzelwelle (44) mit einem zweiten Kupplungsende (61) mit einer zweiten Fläche (64) und einer zweiten Kupplungseinrichtung längs der zweiten Fläche, wobei die erste und die zweite Kupplungseinrichtung so ausgeführt sind, daß sie in Eingriff kommen, wenn das Laufrad (14) und die Ritzelwelle (44) zusammengesetzt werden, um eine relative Verschiebung des Laufrades (14) und der Ritzelwelle (44) zu verhindern;

    dadurch gekennzeichnet, daß die bogenförmigen Vorsprünge (56, 58) unterschiedliche Bogenlängen und Breiten aufweisen.
  2. Verdichterlaufradbaugruppe nach Anspruch 1, bei der die zweite Kupplungseinrichtung zwei bogenförmige Schlitze (68, 70) aufweist.
  3. Verdichterlaufradbaugruppe nach Anspruch 2, bei der ein jeder bogenförmige Schlitz (68, 70) durch eine äußere bogenförmige Fläche, eine innere bogenförmige Fläche und im wesentlichen ebene Abschlußflächen, die die inneren und die äußeren bogenförmigen Flächen verbinden, definiert wird, wobei die bogenförmigen Schlitze unterschiedliche Bogenlängen und Breiten aufweisen.
  4. Verdichterlaufradbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Baugruppe außerdem eine Bohrung (52), die eine sich von der ersten Fläche (49) nach innen erstreckende konische Innenwand umfaßt, und eine Nabe aufweist, die eine sich von der zweiten Fläche (64) nach außen erstreckende konische äußere Fläche umfaßt, wobei die Bohrung (52) so ausgeführt ist, daß sie die Nabe (66) aufnimmt, wenn das Laufrad (14) und die Ritzelwelle (44) zusammengesetzt werden.
  5. Verdichterlaufradbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Baugruppe außerdem eine Nabe, die eine sich von der ersten Fläche (49) nach außen erstreckende konische äußere Fläche umfaßt, und eine Bohrung aufweist, die eine sich von der zweiten Fläche (64) nach innen erstreckende konische Innenwand umfaßt, wobei die Bohrung so ausgeführt ist, daß sie die Nabe aufnimmt, wenn das Laufrad (14) und die Ritzelwelle (44) zusammengesetzt werden.
  6. Verdichterlaufradbaugruppe, die aufweist:

    a) eine Ritzelwelle (44) mit einem ersten Kupplungsende (61) mit einer ersten Fläche (64) und einer ersten Kupplungseinrichtung längs der ersten Fläche (64), worin die erste Kupplungseinrichtung mindestens zwei bogenförmige Vorsprünge aufweist, und wobei jeder bogenförmige Vorsprung eine äußere bogenförmige Fläche, eine innere bogenförmige Fläche und im wesentlichen ebene Abschlußflächen, die die inneren und äußeren bogenförmigen Flächen verbinden, umfaßt;

    b) ein Laufrad (14), das einen Laufradschaft (42) umfaßt, wobei das Laufrad ein zweites Kupplungsende (48) mit einer zweiten Fläche (49) und eine zweite Kupplungseinrichtung längs der zweiten Fläche umfaßt, wobei die erste und die zweite Kupplungseinrichtung so ausgeführt sind, daß sie in Eingriff kommen, wenn das Laufrad (14) und die Ritzelwelle (44) zusammengesetzt werden, um eine relative Verschiebung des Laufrades (14) und der Ritzelwelle (44) zu verhindern;

    dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kupplungsende (48) und die zweite Fläche (49) des Laufrades auf dem Laufradschaft (42) vorhanden sind, und daß die bogenförmigen Vorsprünge unterschiedliche Bogenlängen und Breiten aufweisen.
  7. Verdichterlaufradbaugruppe nach Anspruch 6, bei der die zweite Kupplungseinrichtung zwei bogenförmige Schlitze aufweist.
  8. Verdichterlaufradbaugruppe nach Anspruch 7, bei der ein jeder bogenförmige Schlitz durch eine äußere bogenförmige Fläche, eine innere bogenförmige Fläche und im wesentlichen ebene Abschlußflächen, die die inneren und die äußeren bogenförmigen Flächen verbinden, definiert wird, wobei die bogenförmigen Schlitze unterschiedliche Bogenlängen und Breiten aufweisen.
  9. Verdichterlaufradbaugruppe nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei der die Baugruppe außerdem eine Bohrung (52), die eine sich von der zweiten Fläche (49) nach innen erstreckende konische Innenwand umfaßt, und eine Nabe aufweist, die eine sich von der ersten Fläche (64) nach außen erstreckende konische äußere Fläche umfaßt, wobei die Bohrung (52) so ausgeführt ist, daß sie die Nabe (66) aufnimmt, wenn das Laufrad (14) und die Ritzelwelle (44) zusammengesetzt werden.
  10. Verdichterlaufradbaugruppe nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei der die Baugruppe außerdem eine Nabe, die eine sich von der zweiten Fläche (49) nach außen erstreckende konische äußere Fläche umfaßt, und eine Bohrung aufweist, die eine sich von der ersten Fläche (64) nach innen erstreckende konische Innenwand umfaßt, wobei die Bohrung so ausgeführt ist, daß sie die Nabe aufnimmt, wenn das Laufrad (14) und die Ritzelwelle (44) zusammengesetzt werden.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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