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Dokumentenidentifikation DE202004009885U1 30.09.2004
Titel Solarbetriebenes Beleuchtungssystem
Anmelder Oblau, Wilfried, 65474 Bischofsheim, DE
Vertreter Rheinpatent Kodron & Mackert Patentanwälte, 55118 Mainz
DE-Aktenzeichen 202004009885
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.09.2004
Registration date 26.08.2004
Application date from patent application 23.06.2004
IPC-Hauptklasse F21S 9/03
IPC-Nebenklasse F21V 23/00   G09F 13/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger, beispielsweise Straßenschilder, dass zumindest eine Lichtquelle, einen Energiespeicher sowie Solarzellen aufweist.

Aus der Gebrauchsmusterschrift DE 92 05 077.8 sind Straßenschilder mit Beleuchtung durch ein Solarmodul bekannt, die kastenförmig aufgebaut sind, wobei im Kasten das Solarmodul und eine Leuchtstoffröhre untergebracht sind. Die Straßennamen sind hierbei auf durchscheinende seitliche Platten des Kastens mit einer Folie aufgeklebt. Hierbei ist nachteilig, dass es sich um eine sperrige Konstruktion handelt, durch die bisherige Straßenschilder ersetzt werden müssen, da es sich um eine Kombination aus Straßenschild und Beleuchtung handelt.

Die Gebrauchsmusterschrift DE 90 14 272.1 offenbart ebenfalls eine Beleuchtungsvorrichtung unter anderem für Schilder, wobei hier die Aufgabe gelöst wird, auch bei ungünstiger Sonneneinstrahlung ausreichende Energie durch die Solarzellen gewinnen zu können. Auch hier handelt es sich um eine Einheit aus Beleuchtungsvorrichtung und dem zu beleuchtenden Träger, die vergleichsweise aufwendig konstruiert ist.

Nachteilig bei den bekannten Lösungen ist, daß es sich nicht um Lösungen handelt, die auf der Basis der bestehenden Beschilderungen anwendbar sind. Vielmehr ist es erforderlich, die bestehenden Beschilderungen durch die oft konstruktiv aufwendigen Speziallösungen zu ersetzen. Hieraus resultieren hohe Kosten, die eine Realisierung derartiger Lösungen behindern.

Der Erfindung liegt vor diesem Hintergrund die Aufgabe zugrunde, ein Beleuchtungssystem für Straßenschilder und andere Hinweis- und Informationsträger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, das die zuvor genannten Nachteile vermeidet und eine Beleuchtung beispielsweise herkömmlicher Straßenschilder ermöglicht. Das Beleuchtungssystem soll zudem konstruktiv einfach aufgebaut und flexibel anwendbar sein.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1.

Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Gegenstand.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen

1 das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem befestigt an einem Träger 7 als bauliche Einheit;

2 das Beleuchtungssystem zur Anbringung an einem Verkehrsschild;

3 das Beleuchtungssystem befestigt an einem Laternenmast 15;

4 das Beleuchtungssystem befestigt an einem Rohrpfosten 9 mittels der Rohrstruktur 12;

5 einen aus zwei gleichen Abschnitten 17 zusammengesetzten Träger 7 zur Anbringung an einem herkömmlichen Straßenschild;

6 einen Träger 7 in Form eines Rahmens 20 zur Aufnahme des Hinweis- und Informationsträger 1;

7 die Bauform nach 6 befestigt an einem Laternenmast 15;

8 einen Träger 7 gebildet aus zwei parallelen Flächen 21 zur Befestigung der Hinweis- und Informationsträger 1;

9 das Beleuchtungssystem mit einem zusätzlichen Anzeigendisplay 19;

10 einen auf ein herkömmliches Straßenschild aufgesetzten Träger 7;

11 Beleuchtungssystem wie in der Bauform nach 8 befestigt an einem Rohrpfosten 9.

1 zeigt eine Bauform des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems, die als bauliche Einheit eingesetzt werden kann. Sie besteht hierbei aus einem Träger 7, der aus zwei in etwa parallel verlaufenden und in ihrem Mittelbereich miteinander verbundenen Rohrpfosten 9 zusammengesetzt ist. Die freien oberen Enden der Rohrpfosten 9 sind in entgegengesetzter Richtung zueinander in etwa in einem Winkel von 45° gegenüber der vertikalen nach außen geneigt, wodurch die beiden freien Enden 11 in etwa einen Winkel von 90° einschließen.

Auf üblicher Höhe ist als Hinweis- und Informationsträger im vorliegenden Beispiel ein Straßenschild zwischen den Rohrpfosten 9 montiert, welches durch oberhalb und abgewinkelt angeordnete Beleuchtungsmittel angestrahlt wird. Hierfür sind an den freien und abgewinkelten oberen Enden 11 der Rohrpfosten 9 Flügel 5 befestigt, die in etwa die Größe des zu beleuchtenden Straßenschildes aufweisen. Auf der nach oben weisenden Fläche der Flügel 5 sind Solarzellen 4 angeordnet. An der oberen und/oder unteren Längskante 6 des Flügels 5 ist zumindest eine Lichtquelle 2, beispielsweise LEDs, angeordnet, die das unterhalb angeordnete Straßenschild beleuchtet. Im vorliegenden Beispiel ist der Energiespeicher zur Aufnahme der aufgenommenen Solarenergie in Verlängerung des Straßenschildes ebenfalls zwischen den Rohrpfosten angeordnet.

Die nach unten weisende Fläche der Flügel 5 kann auf verschiedene Weise genutzt werden. Lediglich beispielhaft sei die Nutzung als Werbeträger angeführt. Es kann auch ein Hinweisschild an der Unterseite der Flügel 5 befestigt sein, dass beispielsweise auf zentrale städtische Punkte, beispielsweise den Bahnhof, oder auch auf Sehenswürdigkeiten, beispielsweise einen Dom, hinweist. Es handelt sich hierbei lediglich um beispielhafte Aufzählungen.

Vorteilhaft bei dieser Bauform des Beleuchtungssystems ist, dass sie mit herkömmlichen Beschilderungen nutzbar ist und zudem durch die freie Verfügbarkeit der nach unten weisenden Fläche der beidseitig angeordneten Flügel 5 neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Zudem wird auch das eigentliche Anliegen der Beleuchtung der Beschilderung durch solarzellenbetriebene Lichtquellen 1 verwirklicht.

Die weiteren Bauformen der Erfindung orientieren sich zum einen an den verschiedenen Einsatzbereichen, und sind zum anderen Lösungen, die unterschiedliche gestalterische Mittel ermöglichen.

In 2 ist eine Bauform dargestellt, die im speziellen zur Anbringung an herkömmlichen Verkehrsschildern dient. Besonders vorteilhaft hierbei ist, dass das Beleuchtungssystem ohne bauliche Veränderungen an den zu beleuchtenden Verkehrsschildern angebracht werden kann. Dies ermöglicht eine Realisierung in größerem Umfang, da der Montageaufwand minimiert wird. Zudem handelt es sich folglich um eine kostengünstigere Lösung.

Konstruktiv wird dies erreicht durch einen Träger 7, der aus zwei in etwa parallel angeordneten Platten 8 zusammengesetzt ist. Zwischen den Platten 8 ist zumindest einen Energiespeicher 3 angeordnet. An den Oberkanten der Platten 8 sind die abgewinkelten Flügel 5 angeordnet, die auf ihrer Oberseite die Solarzellen tragen. Der gesamte Träger 7 wird hinter der zu beleuchtenden Beschilderung angeordnet, wobei einer der abgewinkelten Flügel 5 sich oberhalb der Beschilderung nach vorne neigt und somit mit einer an der Oberkante 6" des Flügels 5 angeordneten Lichtquelle 2 das Verkehrsschild beleuchtet.

Hieraus ergibt sich, dass eine der parallelen Platten 8 direkt an der Rückseite des Verkehrsschildes anliegt. In dieser Platte 8 ist eine Aussparung 10 angeordnet, welche über den an der Rückseite des Verkehrsschildes angeordneten Rohrpfosten 9 geführt wird. Der Rohrpfosten 9 befindet sich somit in montierten Zustand zwischen den beiden Platten 8. Das Beleuchtungssystem ist somit auf den Rohrpfosten aufsteckbar. Die nach hinten weisende Platte 8 des Trägers 7 weist keine Aufnehmung auf und kann somit ebenfalls verschiedenen Nutzungen dienen.

3 zeigt eine Bauform der Erfindung, die eine flexible Anbringung an verschiedenen Punkten ermöglicht. Im abgebildeten Beispiel ist das Beleuchtungssystem an einem Laternenmast 15 befestigt. Der Träger 7 ist eine Rohrstruktur 12 gebildet aus zwei größtenteils parallel verlaufenden Rohren. Diese verlaufen parallel in einem unteren waagrechten Abschnitt 13, der der Befestigung an dem Laternenmast dient und den Abstand zum Befestigungspunkt herstellt. Der folgende in etwa vertikale Abschnitt 14 dient der Befestigung des Hinweis- und Informationsträgers 1, in diesem Fall des Straßenschildes. Dieses ist zwischen den Rohren befestigt, wobei im dargestellten Beispiel in Verlängerung des Schildes der Energiespeicher 3 angeordnet ist.

Die oberen freien Enden 11 der Rohre sind wie auch in den anderen Bauformen in entgegengesetzte Richtungen abgewinkelt und schließen hierbei einen Winkel von etwa 90° ein, wobei dieser Winkel auch einen größeren oder kleineren Wert annehmen kann ohne die Funktion der Vorrichtung zu beeinträchtigen. Es sind beidseitig Flügel 5 an den freien Enden 11 befestigt, die Lichtquellen und Solarzellen tragen. Die Befestigung am Laternenmast erfolgt über zwei Befestigungsmittel 18 in Form von Manschetten, wobei an der unteren Manschette der waagrechte Abschnitt 13 der Rohrstruktur 12 angreift, und die obere Manschette über eine Verspannung 23 mittels beispielsweise Drahtseilen mit den freien Enden 11 der Rohrstruktur verspannt ist. Somit ist eine leicht montierbare bauliche Einheit erreicht.

4 zeigt als Träger 7 eine Rohrstruktur 12, die ähnlich der in 3 dargestellten ausgebildet ist, ebenfalls einen waagrechten Abschnitt 13 und einen vertikalen Abschnitt 14 gleicher Funktion und abgewinkelte freie Enden 11 aufweist. Diese Bauform unterscheidet sich dadurch von der zuvor beschriebenen, dass hier die Rohrstruktur aus einem Rohr geformt ist. Das heißt, am Ende des waagrechten Abschnitts 13 sind nicht zwei Rohrenden, sondern das eine Rohr ist hier lediglich um 180° gebogen, so dass sich eine Öse bildet, die der Aufnahme eines Rohrpfostens 9 dient. Die Rohrstruktur wird mit dieser Öse auf einen herkömmlichen Rohrpfosten 9 aufgesteckt und an diesem befestigt.

Vergleichbar mit der zuvor beschriebenen Lösung ist auch hier eine Verspannung 23 mit dem Rohrpfosten 9 erforderlich. Diese erfolgt vom oberen freien Ende des Rohrpfostens 9 ausgehend zu den abgewinkelten freien Enden der Träger 7. Es ist bei dieser Lösung auch die Anordnung mehrerer Träger 7 übereinander möglich, wie dies beispielsweise an einer Straßenecke notwendig ist.

In 5 ist eine Bauform des Beleuchtungssystems dargestellt, die an ein an einem Rohrpfosten 9 befestigtes Straßenschild montierbar ist, ohne Änderungen an der Befestigung des Straßenschildes vornehmen zu müssen. Diese Bauform ist danach für eine Ausstattung bestehender konventionell befestigter Straßenschilder mit der Beleuchtung geeignet.

Erreicht wird dies durch einen zweiteiligen Träger 7, der aus zwei gleichen Abschnitten 17 zusammengesetzt ist. Es handelt sich hierbei um zwei Rohrabschnitte unfassend einen in etwa vertikalen unteren Abschnitt 14 mit einem Befestigungsmittel 18 und einem abgewinkelten freien oberen Ende 11 in der zuvor beschriebenen Form. Die Befestigungsmittel 18 sind im Beispielsfall Schellen, die den Rohrpfosten 9 umgreifen, wobei jeweils eine Schelle am vertikalen Abschnitt 14 der gleichen Abschnitte 17 angeordnet ist. Durch eine gegenseitige Verschraubung dieser Schellen am Rohrpfosten 9 entsteht eine feste Verbindung, wobei die abgewinkelten freien Enden 11 des Trägers 7 wie in den zuvor beschriebenen Beispielen in etwa einen Winkel von 90° einschließen. Ein Energiespeicher 3 wird ebenfalls mit den Schellen am Rohrpfosten befestigt und mit den an den freien Enden 11 befestigten Flügeln 5 zur Aufnahme der Solarenergie verbunden.

In 6 ist eine Bauform dargestellt, bei der der Träger 7 in Form eines Rahmens 20 zumindest den Hinweis- und Informationsträger 1, im Beispielsfall ebenfalls den Energiespeicher 3, trägt. Der Träger 7 ist im Beispielsfall an einem gewöhnlichen Rohrpfosten 9 befestigt. Am oberen waagrechten Abschnitt 13 des Trägers 7 sind durch Befestigungsmittel 18 zwei Flügel 5 in der bislang beschriebenen Anordnung befestigt.

7 zeigt ebenfalls diese Form des Trägers in einer zur Befestigung an einem Laternenmast 15 geeigneten Ausführung. Hierfür sind die waagrechten Abschnitte des Trägers 7 über Befestigungsmittel 18 in Form von Manschetten am Laternenmast 15 befestigt.

Die 8 und 11 zeigen eine weitere Bauform, bei der der Träger 7 zwei Flächen 21 zur Anbringung der Hinweis- und Informationsträger 1 aufweist. Es ist demnach eine bauliche Einheit, die die Hinweis- und Informationsträger 1 mit aufnimmt und nicht in Ergänzung zu bereits befestigten Hinweis- und Informationsträgern 1 zu sehen ist.

Je nach Befestigung an einem Laternenmast 15 oder auch an einem Rohrpfosten 9 sind zusätzliche Befestigungsmittel 18 erforderlich. Die Flächen 21 sind durch einen hinteren Verbindungsbereich 22 zu einem Träger 7 verbunden. Dieser hintere Verbindungsbereich dient der Anbindung etwa an einem Laternenmast durch einen im Verbindungsbereich angeordneten C-förmigen Rohrabschnitt, der über Manschetten am Laternenmast befestigt ist. Bei einer Befestigung an einem Rohrpfosten 9 durchgreift dieser den Träger 7 im Verbindungsbereich 23.

10 stellt schließlich eine Bauform dar, die ebenfalls direkt an einem montierten Straßenschild an einem Rohrpfosten 9 befestigt werden kann. Hierbei sitzt der Träger 7 mit einem waagrechten Abschnitt 13 direkt auf dem Straßenschild auf und wird lediglich über geeignete Befestigungsmittel 18 am Rohrpfosten 9 befestigt. Eine Rohrstruktur liegt hierbei nicht vor. Die Flügel 5 sind an ihrer unteren Längskante 6' am waagrechten Abschnitt 13 des Trägers 7 befestigt.

Eine Ergänzung des Beleuchtungssystems ist in 9 in Form eines zusätzlichen Anzeigendisplays 19 dargestellt. Dieses Display kann verschiedene Anzeigen enthalten. Zweckmäßigerweise könnte es der Anzeige der Uhrzeit dienen. Es sind aber auch andere Anzeigen denkbar.

1 Hinweis- und Informationsträger 2 Lichtquelle 3 Energiespeicher 4 Solarzellen 5 Flügel 6 Längskante 7 Träger 8 Platten 9 Rohrpfosten 10 Aussparung 11 Freie Enden 12 Rohrstruktur 13 Waagrechter Abschnitt 14 Vertikaler Abschnitt 15 Laternenmast 16 Wand 17 Gleiche Abschnitte 18 Befestigungsmittel 19 Anzeigendisplay 20 Rahmen 21 Flächen 22 Verbindungsbereich 23 Verspannung

Anspruch[de]
  1. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1), beispielsweise Straßenschilder, dass zumindest eine Lichtquelle (2), einen Energiespeicher (3) sowie Solarzellen (4) aufweist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – die Solarzellen (4) auf zumindest einem oberhalb, abgewinkelt und beabstandet zur vertikalen Ebene des Hinweis- und Informationsträgers (1) verlaufenden Flügel (5) nach oben weisend angeordnet sind,

    – wobei zumindest eine Lichtquelle (2) an einer Längskante (6', 6") des mindestens einen Flügels (5) angeordnet ist.
  2. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (5) in einem Winkel von etwa 45° zur in etwa vertikalen Ebene des Hinweis- und Informationsträgers (1) verlaufen.
  3. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweis- und Informationsträger (1) beidseitig durch je einen Flügel (5) beleuchtet sind, wobei diese in etwa y-förmig angeordnet sind.
  4. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (5) mit Solarzellen (4) und Lichtquellen (2) sowie ein Energiespeicher (3) an einem Träger (7) als bauliche Einheit befestigt sind.
  5. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) so gebaut ist, dass er an herkömmlichen Hinweis- und Informationsträgern (1), beispielsweise einem Straßenschild, befestigt bzw. auf diese aufgesetzt werden kann.
  6. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle an der unteren zum Hinweis- und Informationsträger (1) weisenden Längskante (6') des Flügels (5) angeordnet ist.
  7. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach unten weisende Seite (8) des Flügels (5) als gut lesbare Freifläche für die Aufbringung weiterer Informationen genutzt wird.
  8. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger (7) ebenfalls der Hinweis- und Informationsträger (1), beispielsweise ein Straßenschild, befestigt ist.
  9. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) Befestigungsmittel zur Befestigung an einem Rohrpfosten (9) aufweist.
  10. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) Befestigungsmittel zur Befestigung an einem Laternenpfahl aufweist.
  11. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) Befestigungsmittel zur Befestigung an einer Wand aufweist.
  12. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) selbst als Pfosten für den Hinweis- und Informationsträger (1) dient.
  13. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Träger (7) aus zwei in etwa parallel miteinander verbundenen und zueinander beabstandeten Platten (8) gebildet ist,

    – von deren Oberkanten die Flügel (5) mit den Solarzellen (4) und den Lichtquellen (2) abgewinkelt sind,

    – wobei zwischen den Platten (8) zumindest ein Energiespeicher angeordnet ist, und

    – der Träger (7) so auf einen Rohrpfosten (9)aufgesetzt wird, dass eine mit einer Aussparung (10) versehene Platte (8) an der Rückseite eines am Rohrpfosten (9) befestigten Hinweis- und Informationsträgers (1) anliegt und der Rohrpfosten zwischen den Platten (8) gehalten wird.
  14. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Träger (7) aus zwei in etwa parallel und beabstandet verlaufenden Rohrpfosten (9) besteht,

    – wobei zwischen den Rohrpfosten (9) zumindest ein Hinweis- und Informationsträger (1) sowie ein Energiespeicher (3) befestigt ist, und

    – die Rohrpfosten {9) an ihren oberen freien Enden (11) die Flügel (5) tragen und nach außen abgewinkelt sind,

    – so dass die abgewinkelten Rohpfostenenden einen Winkel von etwa 90° zueinander einschließen.
  15. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinweis- und Informationsträger (1) LEDs umfaßt, die entsprechend der Wiedergabe der abzubildenden Information, beispielsweise eines Straßennamens, angeordnet sind.
  16. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Hinweis- und Informationsträger (1) in einen schwarzen Grund eingebettete LEDs umfaßt,

    – wobei die LEDs in Form der wiederzugebenden Information angeordnet und weiß umrandet sind, so dass sich beispielsweise ein Schriftzug auch bei am Tage ausgeschalteten LEDs auf dem schwarzen Grund deutlich abzeichnet.
  17. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Träger (7) aus einer Rohrstruktur (12) besteht, die einen in etwa waagrechten, der Befestigung an einem Rohrpfosten (9), einem Laternenmast (15) oder einer Wand (16) dienenden Abschnitt (13), und

    – einen in etwa vertikal verlaufenden Abschnitt (14) umfasst, in dem die Rohrabschnitte parallel verlaufen und der Befestigung des Hinweis- und Informationsträgers (1) dienen,

    – wobei freie Enden (11) der Rohrstruktur (12) die Flügel (5) tragen und nach außen abgewinkelt sind,

    – so dass die abgewinkelten Rohpfostenenden einen Winkel von etwa 90° zueinander einschließen.
  18. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) sich aus zwei gleichen Abschnitten (17) zusammensetzt, die jeweils einen Flügel(5) tragen und Befestigungsmittel (18) zur Anbringung an einem Rohrpfosten (9) oder einem Laternenmast (15) aufweisen sowie einen Befestigungspunkt für zumindest einen Energiespeicher (3).
  19. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzliches Anzeigendisplay (19), beispielsweise eine digitale Funkuhr, integriert ist.
  20. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Träger (7) als Rahmen (20) den Hinweis- und Informationsträger (1) umschließt,

    – wobei die Flügel (5) durch Befestigungsmittel (18) an einem über dem Hinweis- und Informationsträger (1) verlaufenden waagrechten Abschnitt (13) des Rahmens (20) befestigt sind.
  21. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Träger (7) aus zwei in etwa parallel verlaufenden, die Hinweis- und Informationsträger (1) tragenden Flächen (21) gebildet wird, an deren Oberkanten die Flügel (5) angeordnet sind,

    – wobei die Flächen (21) an ihrem hinteren der Befestigung dienenden Ende miteinander verbunden sind.
  22. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – die Flächen (21) an ihrem hinteren der Befestigung dienenden Ende einen um einen Rohrpfosten (9) oder ein zusätzliches Befestigungsmittel (18) geführten Verbindungsbereich (22) aufweisen,

    – wobei dieser auch der Aufnahme des Energiespeichers (3) dienen kann.
  23. Beleuchtungssystem für Hinweis- und Informationsträger (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Träger (7,) einen auf der Oberkante des Hinweis- und Informationsträgers (1) aufliegenden und die Flügel (5) tragenden waagrechten Abschnitt (13) umfaßt, der durch Befestigungsmittel (18) an dem den Hinweis- und Informationsträger (1) tragenden Körper, beispielsweise einem Rohrpfosten (9), befestigt ist,

    – wobei die Befestigungsmittel (18) ebenfalls der Befestigung bzw, der Aufnahme des Energiespeichers (3) dienen.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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