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Dokumentenidentifikation DE69728813T2 30.09.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000807730
Titel Vorrichtung die den Zugang zu einer bestimmten gesicherten Zone erlaubt
Anmelder SEMCO SARL, La Tour du Pin, FR
Erfinder Descombes, Pierre, 38110 Cessieu, FR
Vertreter Patentanwälte Magenbauer & Kollegen, 73730 Esslingen
DE-Aktenzeichen 69728813
Vertragsstaaten DE, ES, FR, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 14.05.1997
EP-Aktenzeichen 974200735
EP-Offenlegungsdatum 19.11.1997
EP date of grant 28.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.09.2004
IPC-Hauptklasse E05B 11/04
IPC-Nebenklasse E01F 13/06   E01F 13/04   E06B 11/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verriegelbare Vorrichtung, die es ermöglicht, den Zugang zu einem bestimmten Bereich zu verbieten. Diese Vorrichtung kann insbesondere eine schwenkbare Barriere oder eine in den Boden einfahrbare Säule sein, die es gestattet, einem Automobil den Zugang zu einem Verkehrsweg oder einem Parkplatz zu verbieten.

Das europäische Patent EP-A-0511130 beschreibt eine schwenkbare Barriere mit:

  • – einem am Boden befestigten Pfosten und einem Arm, der mit einem auf dem Pfosten sitzenden Schaft verbunden ist, wobei dieser Schaft um eine vertikale Achse und im wesentlichen um eine Viertel-Umdrehung um diesen Pfosten herum verschwenkt werden kann;
  • – Verriegelungsmitteln für den Arm in der Schliess- und Haltestellung ohne Verriegelung dieses Arms in der Öffnungsstellung, mit einem Finger, der zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung beweglich ist;
  • – Betätigungsmitteln für diese Verriegelungsmittel, die durch einen abnehmbaren Schlüssel gesteuert werden, der von dem Element, dessen Betätigung er ermöglicht, nicht gehalten wird, sondern an diesem Element durch einfachen axialen Eingriff lediglich drehfest verkeilt ist; und
  • – einem Element, welches das Halten des Schlüssels an dem Element gewährleistet, dessen Betätigung dieser Schlüssel ermöglicht, solange der Arm der Barriere nicht in der Schliessstellung ist, wobei dieses Element zum Halten des Schlüssels durch einen Bügel gebildet ist, der mit dem vorgenannten Verriegelungsfinger verbunden ist und der in die Stellung zum Halten des Schlüssels gebracht wird, wenn der Verriegelungsschlüssel in die Entriegelungsstellung gebracht wird.

Diese Barriere ist in der Praxis zufriedenstellend, doch hat sie den Nachteil, dass sie einen Arm hat, der ohne verriegelt zu sein, lediglich in der Öffnungsstellung gehalten wird. Dieses Fehlen einer Verriegelung ist bei starkem Wind störend, da der Arm seine Öffnungsstellung verlassen kann, wodurch die Durchfahrt eines Fahrzeugs verhindert wird oder man Gefahr läuft, dieses Fahrzeug bei seiner Durchfahrt zu beschädigen.

Vor allem aber können die durch dieses Dokument beschriebenen Verriegelungsmittel und Haltemittel des Schlüssels nicht bei Vorrichtungen zum Verindern des Zugangs verwendet werden, deren einfahrbarer Teil normalerweise in die den Zugang verbietende Stellung zurückgeholt wird. Dies ist z. B. der Fall bei einer Säule mit zwei rohrförmigen Teleskopelementen, die relativ zueinander gleiten können, von denen eines im Boden eingegraben ist und das andere es ermöglicht, den Zugang zu verbieten oder freizugeben, je nachdem, ob es in der ausgefahrenen Stellung oder in der eingezogenen Stellung in dem im Boden eingegrabenen Element ist. Bei einer derartigen Säule wird das bewegliche Element im allgemeinen durch ein geeignetes elastisches Mittel, wie z. B. eine Feder oder einen Gaszylinder, in die ausgefahrene Stellung zurückgeholt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteilen abzuhelfen.

Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist in an sich bekannter Weise auf

  • – einen feststehenden Teil, der mit dem Boden verbunden ist, und einen Teil, der bezüglich dieses feststehenden Teils beweglich ist zwischen einer den Zugang verbietenden Stellung und einer den Zugang gestattenden Stellung;
  • – Verriegelungsmittel dieser beiden Teile in einer den Zugang verbietenden Stellung einschliesslich eines Verriegelungselements, das beweglich ist zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung;
  • – mindestens ein Element zum Betätigen der Verriegelungsmittel, das durch einen abnehmbaren Schlüssel gesteuert wird, der an dem Element, dessen Betätigung er ermöglicht, nicht gehalten wird, sondern an diesem Element durch einfachen axialen Eingriff nur drehfest verteilt ist; und
  • – ein Element, welches das Halten des Schlüssels an diesem Betätigungselement gewährleistet, solange die beiden Teile der Vorrichtung nicht in der den Zugang verbietenden Stellung sind.

Erfindungsgemäss weist die Vorrichtung auf:

  • – Mittel, welche es gestatten, vor dem Erreichen der den Zugang gestattenden Stellung das Halteelement des Schlüssels in der aktiven Stellung zu halten, und dann, wenn diese Stellung erreicht ist, das Verriegelungselement bezüglich des Halteelements des Schlüssels zwischen zwei gesonderten Stellungen zu bewegen; und
  • – Mittel, welche in selbiger, den Zugang gestattenden Stellung mit dem Verriegelungselement zusammenwirken, um in einer der beiden vorgenannten gesonderten Stellungen dieses Verriegelungselements das Verriegeln dieser beiden Teile der Vorrichtung zu gewährleisten, und um in der anderen dieser beiden vorgenannten Stellungen das Entriegeln dieser beiden Teile zu gewährleisten.

Somit ist das Verriegelungselement mit den Mitteln zum Halten des Schlüssels nicht verbunden, wie dies bei dem vorgenannten europäischen Patent der Fall ist, sondern es ist bezüglich dieser Mittel in der den Zugang gestattenden Stellung frei beweglich. In dieser Stellung kann das Verriegelungselement somit derart verschoben werden, dass es eine Verriegelung der beiden Teile der Vorrichtung gewährleistet, während das Element zum Halten des Schlüssels durch die hierfür vorgesehenen Mittel in der aktiven Stellung gehalten wird.

Das Verriegeln der beiden Teile der Vorrichtung in der den Zugang gestattenden Stellung verhindert jegliche Bewegung des beweglichen Teils der Vorrichtung in dieser Stellung. Die Gefahr eines Verschwenkens des Arms einer Barriere in der Öffnungsstellung im Falle von Wind wird somit beseitigt. Darüber hinaus ermöglicht diese Möglichkeit des Verriegelns in der den Zugang gestattenden Stellung die Anpassung eines das Halten des Schlüssels gewährleistenden Elements an eine Vorrichtung, welche eine beweglichen Teil aufweist, der normalerweise in die den Zugang verbietende Stellung zurückgestellt wird.

Vorzugsweise weist die Vorrichtung Mittel auf, die es gestatten, das Verriegelungselement automatisch in die Stellung zu bringen, welche die Verriegelung gewährleistet, wenn die beiden Teile der Vorrichtung die den Zugang gestattende Stellung erreichen. Der Benutzer muss daher keinerlei Handlung ausführen, um die Verriegelung dieser Vorrichtung in dieser den Zugang gestattenden Stellung durchzuführen.

Zum besseren Verständnis wird die Erfindung weiter unten anhand der beigefügten schematischen Zeichnung erneut beschrieben, die anhand nicht einschränkend aufzufassender Beispiele zwei mögliche Ausführungsformen der erfindungsgemässen verriegelbaren Vorrichtung zeigt.

1 ist eine perspektivische Teilansicht einer aufgeschnittenen schwenkbaren Barriere in der den Zugang gestattenden Stellung;

2 ist eine Teilansicht dieser Barriere im Schnitt entlang der Linie II-II von 1 in der den Zugang gestattenden Stellung;

3 ist eine perspektivische Ansicht einer aufgeschnittenen Säule mit einem beweglichen Element, das in dem Boden einfahrbar ist, in der den Zugang verbietenden Stellung;

4 ist eine Schnittansicht dieser Säule entlang der Linie IV-IV von 3 in der den Zugang verbietenden Stellung; und

5 ist eine der 4 ähnliche Ansicht dieser Säule in der den Zugang gestattenden Stellung.

Die 1 und 2 zeigen unter unterschiedlichen Winkeln eine schwenkbare Barriere 1 mit einem am Boden befestigten Pfosten 2 und einem Arm 3, der mit einem Schaft 4 verbunden ist, der auf den Pfosten 2 aufgesetzt ist. Dieser Schaft 4 kann auf einer vertikalen Achse um diesen Pfosten 2 herum über im wesentlichen eine Viertel-Umdrehung verschwenkt werden, um das Öffnen und das Schliessen der Barriere 1 zu gestatten.

Der Pfosten 2 umfasst eine obere Platte 5, in die zwei Löcher 6, 7 gebohrt sind, die unter einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind, und in der Nähe des Lochs 7 eine bogenförmige Wand 8, die eine Rampe bildet. Die relative Anordnung dieser Löcher 6, 7 und der Wand 8 wird noch weiter erklärt.

Der Schaft 4 umfasst eine an seiner peripheren Wand 4a befestigte radiale Trennwand 10, die auf der Platte 5 aufliegt und bezüglich dieser verschwenkt werden kann.

Diese Trennwand 10 umfasst ein Zylindergehäuse 11 und eine Platte 2 zum Halten eines Betätigungsschlüssels 13 auf, die zu ihr schwenkbar befestigt sind.

Das Zylindergehäuse 11 hat einen axialen Klotz 15 mit prismatischem Profil, und die Seitenwand 4a des Schaftes 4 weist ein Loch 16 auf, das gegenüber von diesem Klotz 15 angeordnet ist. Wie in 2 gezeigt, ermöglicht dieses Loch 16 den Eingriff und das drehfeste Verkeilen des Betätigungsschlüssels 13 auf diesem Klotz 15, wobei der Betätigungsschlüssel ein verbreitertes Ende 13a aufweist, das einen dreieckförmigen Eindruck bzw. eine dreieckförmige Vertiefung begrenzt, deren Form derjenigen des Klotzes 15 entspricht.

Das Zylindergehäuse 11 ist ausserdem mit einer Stange 20 verbunden, die an ihm im wesentlichen tangential angebracht ist und durch ein Längsloch 21 eingeführt ist, das in einem vertikalen Finger 23 eingearbeitet ist. Dieser Finger 22 kann in das eine oder andere der Löcher 6, 7 eingeführt werden und in ihm gleiten, um das Verriegeln der Barriere 1 in zwei Stellungen des Arms 3 unter 90° zueinander zu gewährleisten, was der geöffneten Stellung und der geschlossenen Stellung der Barriere 1 entspricht, und er kann durch Schwenken des Zylindergehäuses 11 und der Stange 20 über die Platte 5 angehoben werden, um den Durchtritt der Einheit Arm 3/Schaft 4 von der einen Stellung der Barriere 1 zur anderen zu ermöglichen.

In der angehobenen Stellung verbleibt der Finger 22 durch eine Führungsplatte 23 hindurch in Eingriff, die an der Trennwand 10 befestigt ist.

Die Platte 12 weist einen Stift 24 auf, der in einem mit der Trennwand 10 verbundenen Klotz 25 eingeführt und in ihm verschwenkt werden kann, so dass die Platte 12 in einer vertikalen Ebene zwischen einer in 1 dargestellten abgesenkten Stellung und einer angehobenen Stellung verschwenkt werden kann. Auf der Seite der peripheren Wand 4a weist diese Platte 12 einen Stift 26 auf, auf den ein Ende einer Feder 27 gestülpt ist, deren anderes Ende auf einen Stift 28 gestülpt ist, der mit der Trennwand 10 verbunden ist. Diese Feder 27 ermöglicht das Rückstellen der Platte 12 in die abgesenkte Stellung.

Auf der Seite des Klotzes 25 gegenüberliegend von der Wand 4a besitzt die Platte 12 eine in ihren oberen Rand eingearbeitete Nut 30 gegenüber von dem Klotz 15, einen Finger 31 sowie einen abgerundeten unteren Rand 12a.

Die Nut 30 ist so ausgebildet, dass sie den Durchtritt des Schlüssels 13 gestattet, wenn sich die Platte 12 in der abgesenkten Stellung befindet, dass sie aber den aufgeweiteten Teil 13a dieses Schlüssels 13 in der angehobenen Stellung dieser Platte 12 hält.

Der Schlüssel 31 ragt von dem freien Ende der Platte 12 parallel zur Achse des Klotzes 25 hervor und liegt auf dem Teil der Stange 20 auf, der über das Längsloch 21 heraussteht.

Die bogenförmige Wand 8 befindet sich auf der Bahn, der die Platte 12 während des Verschwenkens des Arms 3 von der Barriere folgt, so dass der abgerundete untere Rand 12a dieser Platte 12 in der geöffneten Stellung der Barriere 1, wie in 2 gezeigt, mit dieser Wand 8 in Eingriff gelangt und auf ihr gleitet.

Die Höhe dieser Wand 8 ist derart, dass sie es gestattet, die Platte 12 in der angehobenen Stellung zu halten.

Wie in 1 gezeigt, wird die Barriere 1 in der geschlossenen Stellung durch Eingriff des Fingers 22 in das Loch 6 verriegelt. Die Platte 12 befindet sich dann in der abgesenkten Stellung und ermöglicht den Eingriff des Schlüssels 13 an dem Klotz 15. Das Verschwenken des Schlüssels 13 ermöglicht das Verschwenken des Zylindergehäuses 11 und infolge dessen das Anheben der Stange 20, wodurch gleichzeitig das Anheben des Fingers 22 über die Platine 5 und das Anheben der Platte 12 in die Haltestellung des Schlüssels 13 bewirkt wird.

Die Einheit Arm 3/Schaft 4 kann somit über eine Viertel-Umdrehung zu der in 2 gezeigten Öffnungsstellung der Barriere 1 verschwenkt werden. Vor der Ankunft des Arms 3 in dieser Öffnungsstellung gelangt der untere Rand 12a der Platte 12 auf der bogenförmigen Wand 8 in Eingriff, wodurch das Halten der Platte 12 in der angehobenen Stellung und die vertikale Bewegung des Fingers 22 bezüglich dieser Platte 12 ermöglicht wird.

Bei der Ankunft des Arms 3 in der Öffnungsstellung fällt der Finger 22 durch die Schwerkraft in das Loch 7 und gewährleistet das Verriegeln der Einheit Arm 3/Schaft 4 in der Öffnungsstellung der Barriere 1.

Um die Barriere 1 in die Schliessstellung zurückzubringen, wird der Schlüssel 13 derart betätigt, dass der Finger 22 angehoben wird, um ihn aus dem Loch 7 herauszuziehen, woraufhin der Arm 3 verschwenkt wird, bis der Finger 22 erneut mit dem Loch 6 in Eingriff gelangt.

3 zeigt eine Säule 50 mit zwei rohrförmigen teleskopischen Elementen 51, 52, von denen eines, welches die Bezugsziffer 51 trägt, im Boden eingegraben ist, und das andere, welches die Bezugsziffer 52 trägt, es ermöglicht, den Zugang zu verbieten oder zu gestatten, je nachdem, ob es sich in der ausgefahrenen Stellung oder in der in dem Element 51 eingefahrenen Stellung befindet.

Ein Gaszylinder (aus Gründen der Klarheit in dieser Figur nicht gezeigt) ist an den Böden 51a, 52a dieser beiden Elemente 51, 52 abgestützt und ermöglicht das Rückholen des Elements 52 in die ausgefahrene Stellung.

Der Boden 52a besitzt zwei Klötze 55, von denen jeder mit einer Seitenplatte 56 verbunden ist, die ihrerseits mit einem Finger 57 verbunden ist, der an einer Querplatte 58 befestigt ist.

Die Querplatte 58 trägt ein oberes Zylindergehäuse 61, das mit einem unteren axialen Rohr 62 mit Hilfe von Plättchen 63 drehfest verbunden ist.

Das Zylindergehäuse 61 besitzt einen dreieckförmigen Klotz 65 ähnlich dem vorgenannten Klotz 15 sowie einen Ansatz 66, der radial nach aussen hervorsteht.

Das Rohr 62 ist in eine mit dem Boden 51a verbundene rohrförmige Wand 70 eingeführt und kann in ihr gleiten, wobei diese eine obere Einkerbung 71, einen Längsschlitz 72 und eine untere Einkerbung 73 aufweist, die miteinander in Verbindung stehen. Das Rohr 62 weist eine radial hervorstehende untere Klaue 75 auf, die in die eine oder die andere dieser Einkerbungen 71, 73 und in den Längsschlitz 72 eingeführt werden kann und darin gleiten kann.

Ein mit den Fingern 57 verbundener oberer Ring 76 und ein unterer Ring 77, der mit der Seitenwand des Elements 52 über einen in den Schlitz 72 eingeführten gebogenen Arm 78 münden, gewährleisten die Führung des Rohrs 62 bei seiner Verschiebung.

Eine der seitlichen Platten 56 besitzt eine Schlüssel-Halteplatte 80, wie zuvor erwähnt, die das Halten eines Schlüssels 13 auf dem Zylindergehäuse 61 ermöglicht. Wie man in 4 und 5 besser erkennt, umfasst diese Platte 80 einen Stift 81, der einen Drehpunkt bildet und ihr Verschwenken in einer horizontalen Ebene gestattet, einen Stift 82 zur Befestigung eines Endes einer Rückholfeder 83 und eine Einkerbung 84, die den anhand von 1 und 2 beschriebenen ähnlich ist, während die Platte 56 einen Stift 85 zur Befestigung des anderen Endes der Rückholfeder 83 aufweist, die ebenfalls dem Rand von 1 und 2 beschriebenen Stift 28 ähnlich ist.

Man erkennt in 4 und 5, dass die Platte ausserdem einen vertikalen Finger 90 auf ihrem der Einkerbung 84 gegenüberliegenden Rand aufweist, der sich ausserhalb des inneren Umfangs der kreisförmigen Wand 70 befindet, wenn die Platte 80 in der inaktiven Stellung ist (4), und der sich innerhalb dieses Umfangs befindet, wenn die Platte 80 in der aktiven Stellung ist (5).

Wenn die Markierung 50 in der den Zugang verbietenden Stellung ist, befindet sich die Klaue 75 mit der Einkerbung 71 in Eingriff, und die Platte 80 zum Halten des Schlüssels 13 wird durch die Rückholfeder 83 in der inaktiven Stellung gehalten.

Der Eingriff des Schlüssels 13 auf dem Klotz 65 durch ein Loch (in den Figuren nicht sichtbar), das in dem Boden 52a eingearbeitet ist, und das Verschwenken dieses Schlüssels 13 gestatten es, das Zylindergehäuse 61 zu verschwenken und somit die Klaue 75 aus der Einkerbung 71 herauszuziehen, und durch die Auslage des Ansatzes 66 auf den Stift 82 gleichzeitig die Platte 80 in die aktive Stellung zu verschwenken. Das Element 52 kann dann in das Element 51 gegen die elastische Rückstellkraft des Gaszylinders geschoben werden, bis sich die Klaue 75 gegenüber von der Einkerbung 73 befindet.

Vor der Ankunft der Klaue 75 in dieser Stellung gelangt der Finger 90 in den durch die kreisförmige Wand 70 begrenzten Hohlraum und kommt an der Innenfläche dieser Wand 70 zum Anschlag, wodurch ermöglicht wird, die Platte 80 in der Haltestellung des Schlüssels 13 zu halten, und somit die Bewegung des Zylindergehäuses 61 und somit der Klaue 75 unabhängig von der Bewegung dieser Platte 80 ermöglicht wird.

Der Schlüssel 13 kann dann derart verschwenkt werden, dass die Klaue 75 in die Einkerbung 73 geschwenkt wird, wie es 5 zeigt.

Dieser Schlüssel 13 wird dann durch die Platte 80 auf dem Zylindergehäuse 61 gehalten, solange die Elemente 51, 52 nicht in die den Zugang verbietende Stellung zurückgekehrt sind.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die weiter oben anhand von Beispielen beschriebenen Ausführungsformen begrenzt, sondern umfasst sämtliche Abwandlungen dieser Ausführungen. So ist es möglich, dass die erfindungsgemässe verriegelbare Vorrichtung keine schwenkbare Barriere oder einfahrbare Säule ist, sondern ein kippbarer Bock oder ganz allgemein jegliche Vorrichtung, die es ermöglicht, den Zugang zu einem bestimmten Bereich zu verbieten.

Darüber hinaus können Mittel vorgesehen sein, um das Verriegelungsglied (Finger 22 oder Klaue 75) automatisch in die Verriegelungsstellung zu bringen, wenn die Vorrichtung in der den Zugang gestattenden Stellung ist, wie z. B. insbesondere eine Feder.


Anspruch[de]
  1. Verriegelbare Vorrichtung, die es ermöglicht, den Zugang zu einem bestimmten Bereich zu verbieten, mit:

    – einem feststehenden Teil (2, 51), der mit dem Boden verbunden ist, und einem Teil (3, 4, 52), der bezüglich dieses feststehenden Teils (2, 51) beweglich ist zwischen einer den Zugang verbietenden Stellung und einer den Zugang gestattenden Stellung;

    – Verriegelungsmitteln (6, 22; 71, 51) dieser beiden Teile (2, 3, 4; 51, 52) in einer den Zugang verbietenden Stellung einschliesslich eines Verriegelungselements (22, 75), das beweglich ist zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung;

    – mindestens einem Element (11, 20; 61, 62) zum Betätigen dieser Verriegelungsmittel (6, 22; 71, 75), das durch einen abnehmbaren Schlüssel (13) gesteuert wird, der an dem Element (11, 61), dessen Betätigung er ermöglicht, nicht gehalten wird, sondern an diesem Element (11, 61) durch einfachen axialen Eingriff nur drehfest verkeilt ist; und

    – einem Element (12, 80), welches das Halten des Schlüssels (13) an diesem Betätigungselement (11, 41) gewährleistet, solange die beiden Teile (2, 3, 4; 51, 52) der Vorrichtung nicht in der den Zugang verbietenden Stellung sind, wobei die Vorrichtung (1, 50) dadurch gekennzeichnet ist, dass sie aufweist:

    – Mittel (8, 90), welche es gestatten, vor dem Erreichen der den Zugang gestattenden Stellung das Halteelement (12, 80) des Schlüssels (13) in der aktiven Stellung zu halten, und dann, wenn diese Stellung erreicht ist, das Verriegelungselement (22, 75) bezüglich des Halteelements (12, 80) des Schlüssels (13) zwischen zwei gesonderten Stellungen zu bewegen; und

    – Mittel (7, 73), welche in selbiger den Zugang gestattenden Stellung mit dem Verriegelungelement (22, 75) zusammenwirken, um in einer der beiden vorgenannten gesonderten Stellungen dieses Verriegelungselements (22, 75) das Verriegeln dieser beiden Teile (2, 3, 4; 51, 52) der Vorrichtung zu gewährleisten, und um in der anderen dieser beiden vorgenannten Stellungen das Entriegeln dieser beiden Teile (2, 3, 4; 51, 52) zu gewährleisten.
  2. Verriegelbare Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, die es gestatten, das Verriegelungselement automatisch in die Stellung zu bringen, welche die Verriegelung gewährleistet, wenn die beiden Teile der Vorrichtung die den Zugang gestattende Stellung erreichen.
  3. Verriegelbare Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Schwenkbarriere (1) besteht, welche aufweist:

    – eine Platte (12) zum Halten des Betätigungsschlüssels (13), welche in einer vertikalen Ebene zwischen einer inaktiven Stellung und einer aktiven Haltestellung verschwenkt werden kann; und

    – einer Wand (8), die eine Rampe bildet und sich auf der Bewegungsbahn befindet, welcher die Platte (12) während des Schwenkens des Arms (3) der Barriere (1) folgt, so dass die Platte (12) in der geöffneten Stellung der Barriere (1) mit dieser Wand (8) in Eingriff gelangt und auf ihr gleitet.
  4. Verriegelbare Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement durch einen vertikalen Finger (22) gebildet ist, der in das eine oder das andere von zwei Löchern (6, 7) eingeführt wird und darin gleiten kann, die gemäss einem Winkel von 90° zueinander in einer oberen Platte (5) angeordnet sind, die durch den feststehenden Pfosten (2) der Barriere (1) getragen wird.
  5. Verriegelbare Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch eine Markierungssäule (50) gebildet ist, welche zwei teleskopische und rohrförmige Elemente (51, 52) aufweist, von denen eines im Boden eingegraben ist und das andere es ermöglicht, den Zugang zu verbieten oder freizugeben, je nachdem, ob es in der ausgefahrenen Stellung oder in der eingefahrenen Stellung in dem im Boden eingegrabenen Element (51) ist, wobei das im Boden eingegrabene Element (51) eine an seinem Boden befestigte rohrförmige Wand (70) aufweist, während das bewegliche Element (52) eine Platte (80) zum Halten des Schlüssels (13) aufweist, die in einer horizontalen Ebene beweglich ist und mit einem vertikalen Finger (90) versehen ist, wobei dieser Finger (90) sich ausserhalb vom inneren Umfang der kreisförmigen Wand (70) befindet, wenn die Platte (80) in der inaktiven Stellung ist, und sich innerhalb dieses Umfangs befindet, wenn die Platte (80) in der aktiven Stellung ist, wobei dieser Finger (90) in den Hohlraum eingreift, der durch die kreisförmige Wand (70) begrenzt ist, und an der Innenfläche dieser Wand (70) in Anschlag kommt, bevor das bewegliche Element (72) in der vollständig in das Element (51) geschobenen Stellung ist.
  6. Verriegelbare Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmige Wand (70) eine obere Einkerbung (71), einen Längsschlitz (72) und eine untere Einkerbung (73), die miteinander in Verbindung stehen, aufweist, und dass das bewegliche Element (52) ein Rohr (62) aufweist, das in dieser rohrförmigen Wand (70) eingeführt und in ihr gleiten kann, wobei dieses Rohr (62) mit einer radial hervorstehenden Klaue (75) versehen ist, die in die eine oder die andere dieser Einkerbungen (71, 73) und in den Längsschlitz (72) eingeführt werden kann und darin gleiten kann.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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