Warning: fopen(111data/log202005280647.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Universelle Traufen-Laubschutzschanze - Dokument DE202004007080U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004007080U1 14.10.2004
Titel Universelle Traufen-Laubschutzschanze
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn, 48147 Münster
DE-Aktenzeichen 202004007080
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.10.2004
Registration date 09.09.2004
Application date from patent application 04.05.2004
IPC-Hauptklasse E04D 1/30
IPC-Nebenklasse E04D 13/076   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine universelle, aus wenigstens einem Traufen-Laubschutzschanzenelement bestehende Traufen-Laubschutzschanze für Steildächer.

Es sind zahlreiche Traufen-Dacheindeckungselemente für Steildächer bekannt, die in Form dünner, rechteckiger Platten, gegebenenfalls mit einem bestimmten Profil, ausgeführt und mit Befestigungen für ein Laubschutzgitter ausgestattet sind. Diese Traufen-Dacheindeckungselemente sind jeweils an übrige Dacheindeckungselemente im Rahmen einer handwerklichen Einzelfertigung anpassbar. Die Befestigung des Laubschutzgitters am herkömmlichen Traufen-Dacheindeckungselement erweist sich oft als schwierig, weil sich der Abstand zwischen dem Rinnenwulst und der Vorderkante des nacheinander verlegten Traufen-Dacheindeckungselemente nicht immer einhalten läßt.

Aufgabe der Erfindung ist, eine neuartige, universelle Traufen-Dacheindeckung mit Befestigungen für ein Laubschutzgitter zu entwickeln, die sich für unterschiedliche Dacheindeckungsarten eignet und die eine problemlose Verlegung des Laubschutzgitters bei einem ungleichen Abstand zwischen dem Rinnenwulst und der Vorderkante der Traufen-Dacheindeckungselemente ermöglicht.

Diese Aufgabe ist durch eine universelle Traufen-Laubschutzschanze für Steildächer gelöst, deren Traufen-Laubschutzschanzenelement aufweist:

  • – ein durch eine Vorder- und Rückkante sowie zwei Seitenkanten begrenztes Plattenelement, das über eine parallel gegenüber der Vorderkante verlaufende Knicklinie in zwei zueinander unter einem stumpfen Winkel (&agr;) angeordnete Plattenabschnitte unterteilt ist, so dass im Verlegezustand der dachrinnenseitige Plattenabschnitt die jeweilige Traufe schürzenartig abdeckt,
  • – wenigstens einen sich über die ganze Breite des Plattenelementes erstreckenden Absatz zur Verlegung und Anbringung des Laubschutzgitters,
  • – und zwei längs der Seitenkanten verlaufende Seitenwände, deren Unterseite an jeweilige Dachunterkonstruktion angepasst ist.

Bei dem Traufen-Laubschutzschanzenelement gemäß der Erfindung handelt es sich im wesentlichen um ein großformatiges Dacheindeckungselement, das flächenmäßig mehrfach größer als übliches Dacheindeckungselement, wie Dachpfanne, ist. Die entlang der jeweiligen Traufe verlegten Traufen-Laubschutzschanzenelemente bilden eine sich über die ganze Dachlänge erstreckende Schürze.

Vorzugsweise ist das Plattenelement des Traufen-Laubschutzschanzenelementes einstückig mit den Seitenwänden gefertigt, beispielsweise aus witterungsbeständigem Kunststoff.

Der eine Abstufung bildende Absatz kann an der Knickklinie angeordnet sein. Allerdings können an dem dachrinnenseitigen Plattenabschnitt zwischen der Knickklinie und der Vorderkante weitere Absätze vorgesehen sein, die treppen- bzw. kaskadenartig verlaufen. Die Abstufung trägt auch der Verbesserung der Verwindungssteifigkeit des Traufen-Laubschutzschanzenelementes bei.

Die einzelne oder mehrfache Abstufung des dachrinnenseitigen Plattenabschnittes kann in Draufsicht auf die Flachseite geradlinig, wellen-, bogen- oder zickzackförmig bzw, dreieckig ausgebildet sein. Bevorzugt wird in Hinblick auf vereinfachte Anbringung des Laubschutzgitters die geradlinige Konfiguration der Abstufung.

Die vorgenannte Abstufung ermöglicht eine kaum sichtbare bzw. versteckte Befestigung des Laubschutzgitters an dem Traufen-Laubschutzschanzenelement. Darüber hinaus kann sich aus der einzelnen bzw. mehrfachen Abstufung eine ästhetisch ansprechende Anordnung ergeben, bei der das Laubschutzgitter mit der Oberfläche der Traufen-Laubschutzschanze fluchtet. Zu diesem Zweck empfiehlt sich, die Absätzhöhe der Dicke des Laubschutzgitters anzupassen.

Das Traufen-Laubschutzschanzenelement kann mit zwei entlang der Seitenkanten verlaufenden, vorzugsweise senkrecht zur Ober- oder Unterseite angeordneten Seitenwänden versehen sein, so dass dieses eine stabilere Form annimmt. Die Seitenwände können aber gegenüber der Ober- oder Unterseite auch geneigt sein.

Die Seitenwand kann eine Außenkontur aufweisen, die im wesentlichen durch ein stumpfwinkliges Dreieck definiert ist, bei dem seine Basis der Unterseite und seine Dreieckseiten der Oberseite des Plattenelementes entsprechen.

Bei einer abweichenden Ausführungsform kann die Seitenwand eine Außenkontur aufweisen, die im wesentlichen durch einen Bogenabschnitt und eine diesen begrenzende Sekante definiert ist, wobei die Sekante der Unterseite und der Bogenabschnitt der Oberseite des Plattenabschnittes entsprechen.

Zur Vergrößerung der Verwindungssteifigkeit des Traufen-Laubschutzschanzenelementes können noch zwischen den Seitenwänden angeordnete Versteifungselemente zum Einsatz kommen. Diese können parallel und/oder senkrecht zur Vorderkante des Plattenelementes und/oder diagonal angeordnet sein. Eine massive Ausführung des Traufen-Laubschutzschanzenelementes ist nicht ausgeschlossen. Hierzu kommen beispielsweise Hartschäume zum Einsatz.

Die Oberseite des Traufen-Laubschutzschanzenelementes gemäß der Erfindung kann mit einem den übrigen Dacheindeckungselementen angepassten Relief, beispielsweise mit Biberschwanzmuster, versehen sein.

Vorzugsweise reicht das Relief bis zur Knicklinie, d. h. bis zum Scheitelberech des Traufen- Laubschutzschanzenelementes und geht über den Scheitelbereich in den dachrinnenseitigen, relieffreien Plattenabschnitt über.

Weiterhin kann eine Wassernase vorgesehen sein, welche in einer einfachsten Ausführungsform an der Vorderkante angeformt und nach Unterseite des Traufen- Laubschutzschanzenelementes zeigt.

Es ist denkbar und technisch ausführbar, das großformatige Traufen-Laubschutzschanzenelement einstückig mit einem Laubschutzgitter-Abschnitt herzustellen.

Die Vorteile der Traufen-Laubschutzschanze gemäß der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass sich diese an unterschiedliche groß- und kleinformatige Dacheindekkungselemente, wie Platten, Dachpfannen, Bahnen und dergleichen, durch einfache Verlegung auf die Traufenbohle anpassen läßt und dass die Verlegung und Befestigung des Laubschutzgitters durch die treppenartige Konfiguration des dachrinnenseitigen Plattenabschnittes erleichtert werden kann. Dies betrifft insbesondere den Fall, wenn der Abstand zwischen dem Rinnenwulst und der Vorderkante der verlegten Traufen-Laubschutzschanzenelemente sich während der Montage als ungleich erweist.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Figuren zeigen:

1 eine großformatiges Traufen–Laubschutzschanzenelement gemäß der Erfindung mit einem Befestigungselement für Laubschutzgitter, in einer schematischen, perspektivischen Ansicht;

2 ein Detail der Befestigung des Laubschutzgitters;

3a ein großformatiges Traufen-Laubschutzschanzenelement mit Biberschwanzmuster und mit angedeuteten Versteifungselementen, in einer schematischen, perspektivischen Ansicht;

3b das Traufen- Laubschutzschanzenelement gemäß der 3a in einer perspektivischen Ansicht auf ihre Unterseite;

4 das Traufen-Laubschutzschanzenelement gemäß der 3 mit verlegtem Laubschutzgitter und mit einer Dachrinne,

5 und 6 seitliche Außenkonturen des Traufen- Laubschutzschanzenelementes, in einer schematischen Ansicht;

7a und 7b Anordnungen des Laubschutzgitters am vorderen Plattenabschnitt, in einer schematischen Seitenansicht;

8a bis 8c den Verlauf von Abstufungen in einer Draufsicht auf das Traufen-Laubschutzschanzenelement;

9 ein Traufen-Laubschutzschanzenelement gemäß der 3, jedoch mit Anschlagelementen zum Aufhängen an der Latte;

10 einen Schnitt B–B gemäß der 9;

11 bis 13 Rastelemente;

14 das Traufen-Laubschutzschanzenelement gemäß der 3, mit einem Dichtstreifen;

15 einen Bereich der Rückkante mit eingeformter Mulde, in einem Schnitt; und

16 eine an einer Traufe verlegte Traufen-Laubschutzchanze, in einer perspektivischen Ansicht.

In der 1 ist schematisch ein großformatiges Traufen-Laubschutzschanzenelement 100 dargestellt, das ein rechteckiges Plattenelement 36 sowie zwei Seitenwände 14, 15 aufweist. Das Plattenelement 36 ist in zwei Plattenabschnitte 23, 25 unterteilt, von denen de erste durch eine Vorderkante 2, eine Knickkante 24 und zwei Seitenkanten 4, 5 begrenzt ist. Der zweite, an den ersten angrenzende Plattenabschnitt 25 endet mit einer Rückkante 3. Die Plattenabschnitte sind zueinander geneigt, d. h. sie bilden miteinander einen stumpfen Scheitelwinkel, so dass im Verlegezustand der dachrinnenseitige Plattenabschnitt 23 eine in der 1 schematisch angedeutete Traufe 37 schürzenartig abdeckt.

An der Vorderkante 2 können noch nach Bedarf mehrere Lüftungsöffnungen 21 eingearbeitet sein.

Die Plattenabschnitte 23, 25 gehen über die Seitenkanten 4, 5 in die Seitenwände 14, 15 über, die eine in der 5 gezeigte und nachfolgend beschriebene Außenkontur 7 aufweisen.

Die Außenkontur 7 ist durch ein stumpfwinkliges Dreieck 6 definiert, bei dem seine Basis 11 einer Unterseite 9 und seine Dreieckseiten 12, 13 einer Oberseite 10 des Traufen-Laubschutzschanzenelementes entsprechen. Die Knickkante 24 liegt in einem Scheitelbereich 19 des Plattenelementes 36. Die Seitenwände 14, 15 sind senkrecht zum Plattenelement 36 angeordnet.

Am vorderen Plattenabschnitt 23 des Plattenabschnitts 36 sind treppenartig herabgesunkene, sich zwischen den Seitenwänden erstreckende Absätze 50 eingeformt. Der zweite, in die Rückkante 3 auslaufende Plattenabschnitt 25 ist im vorliegenden Fall glatt und eben.

Das beschriebene Traufen-Laubschutzschanzenelement 100 ist aus witterungsbeständigem, schlagfestem Kunststoff gefertigt.

Eine zweite Ausführungsform des Traufen-Laubschutzschanzenelementes (Bezugszeichen 200) stellt die 6 dar. Die Seitenwand 4, 5 hat eine Außenkontur 17, die durch einen Bogenabschnitt 8 und eine diesen begrenzende Sekante 16 definiert ist, wobei die Sekante der Unterseite 9 und der Bogenabschnitt der glatten Oberseite 10 des Plattenelementes 36 entsprechen. Der Bogenabschnitt 8 tangiert mit den Kanten der in die Außenkontur 17 eingeschriebenen Absätze 50.

Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform (Bezugszeichen 300) ist den 3a, 3b, 4, 9, 10 und 14 zu entnehmen. Zwischen dem Scheitelbereich 19 und der Vorderkante 2 ist noch eine weitere Knickkante 26 angeordnet, die ebenso parallel zur Vorderkante verläuft und den vorderen, zur Dachrinne 1 (vgl. 4) geneigten Plattenabschnitt 23 in zwei unter einem stumpfen Winkel zueinander liegende, streifenförmige Platten-Teilabschnitte teilt, von denen der eine eine Auflagefläche 27 für Laubschutzgitter 40 und der zweite, der mit der Vorderkante 2 endet, eine Wasserablauffläche 28 bildet. Der flächenmäßig größere, firstseitige Plattenabschnitt 25 des Traufen-Laubschutzschanzenelementes 300 weist ein Biberschwanzmuster 30 auf.

Das Traufen-Laubschutzschanzenelement 300 ist mit vier parallel zu den Seitenwänden 14, 15 verlaufenden Versteifungselementen 18 versehen, die im vorliegenden Fall dieselbe Form und Ausmaße, wie die der Seitenwände 4 und 5, haben. Dies zeigt insbesondere die 3b. Die Abstände A zwischen den Versteifungselementen 18 und zwischen den Versteifungselementen 18 und den entsprechenden Seitenwänden sind gleich.

Mehrere entlang der Traufe verlegte, in den 9, 10 und 14 abgebildete Traufen-Laubschutzschanzenelemente 300 bilden eine Traufen-Laubschutzschanze 400 (vgl. 16).

Gemäß der 14 ist an der Rückkante 3 ein Dichtstreifen 42 zum Abdichten des überlappenden oberen Dacheindekkungselementes angeordnet. Dieser kann aus Weichschaum, witterunsgbeständigem Gummi oder anderem elastischem Material gefertigt sein. Der Dichtstreifen 42 kann einen runden oder polygonalen Querschnitt haben. Darüber hinaus kann der Dichtstreifen recht- oder dreickig bzw. L- oder trapezförmig sein.

Aus den 1, 2 und 4 sind Befestigungsmittel 29 zu ersehen, bestehend jeweils aus einer Mutterschraube 31 und einem vorgeformten, streifenförmigen, der Abstufung angepassten Blechstück 32, das zwei etwa parallel zueinander liegende Schenkel und einen abgewinkelten Mittelsteg sowie eine Öffnung 33 zur Durchführung des Schraubenschaftes aufweist. Im Scheitelberech 19 der Traufen-Laubschutzschanze ist wiederum ein Sackloch 22 mit Gewinde zur Aufnahme der Mutterschraube 31 angeordnet.

Bei der Verlegung des Laubschutzgitters wird dessen firstseitiger Rand durch den freien Schenkel des Blechstücks gehaltert. Das Blechstück 32 kann mit nicht dargestellten, knopfartigen Rastelementen versehen sein, die in die Maschen des Laubschutzgitters greifen.

Die Befestigung des Laubschutzgitters an dem Traufen-Laubschutzschanzenelement kann auch auf der in den 9 bis 13 dargestellten Weise erfolgen. Wie der 9 zu entnehmen ist, sind an der Auflagefläche 28 mehrere Sacklöcher 41 zur Aufnahme von zweiteiligen Rastelementen 45; 46; 47 angeordnet, welche detailliert in den 11 bis 13 gezeigt sind.

Das Rastelement 45 gemäß der 11 besteht aus einem runden Kragen 48 mit einem senkrecht stehenden, flachen Griff 49 und mit einem dem Griff gegenüber liegenden, zweiarmigen Haken 51, sowie aus einem hülsenförmigen Gegenelement 52, das ebenfalls einen Kragen 53 aufweist. Das hülsenförmige Gegenelement 52 aus Kunststoff wird in das Sackloch 41 eingepresst. Nach dem Einstecken des Hakens in eine sich am Gegenelement befindende Öffnung und Drehen mit dem Griff 49 entsteht eine Rastverbindung.

Das Rastelement 46 gemäß der 12 besteht aus einem Rastknopf 54 und aus einem hülsenförmigen Gegenelement 55, das eine abgestufte Öffnung 56 aufweist.

Das Rastelement 47 gemäß der 13 besteht ebenso aus einem Rastknopf 54 und aus dem vorgenannten Gegenelement 52.

Es ist auch möglich, exzenterartige Rastelemente (nicht dargestellt) zu verwenden. Selbstverständlich ist es vorgesehen, Befestigungen der gleichen Art (11 bis 13) bei dem Traufen-Laubschutzschanzenelement 100 gemäß der 1 zu verwenden. Dementsprechend können an den mittleren Absätzen 50 weitere Sacklöcher zur Aufnahme von Rastelementen vorgenommen werden.

Aus den 9 und 10 sind Anschlagelemente 38 ersichtlich, die im Bereich der Rückkante 3 des Traufen-Laubschutzschanzenelementes 300 liegen und die jeweils durch eine an der Oberseite 10 eingeformte Mulde 39 entstanden sind. Die Anschlagelemente 38 sind auf die Unterseite 9 gerichtet und dienen zum Aufhängen des Traufen-Laubschutzschanzenelementes an jeweiliger Dachlatte.

Die 15 zeigt ein vergrößertes Detail der Mulde 39 bzw. des Anschlagelementes 38. Neben der Mulde befindet sich noch ein Vorsprung 43, an dem eine Öffnung 44 zur Aufnahme eines nicht dargestellten Befestigungselementes, wie Schraube, eingearbeitet ist. Der Vorsprung 43 ermöglicht ein ungestörtes Abfließen von Regenwasser.

Die 1, 4, 7a und 7b zeigen, dass das über den Plattenabschnitt 23 des Traufen- Laubschutzschanzenelementes verlegte Laubschutzgitter 40 bis zum Rinnenwulst 34 der Dachrinne 1 reicht, an dem es mittels nicht dargestellter Klammern, Rastelemente bzw. Blechschrauben fixiert ist. Ferner ist aus den 7a und 7b ersichtlich, dass zwischen dem verlegten Laubschutzgitter 40 und dem abgestuften Plattenabschnitt 23 des Traufen- Laubschutzschanzenelementes freie Räume 35 für die Luftströmung vorhanden sind, und zwar unabhängig davon, ob sich das Laubschutzgitter 40 nur an einer einzigen oder an mehrerer Absätzen abstüzt. An der Traufen-Laubschutzschanze gemäß der 7b können Wasserläufe (nicht dargestellt) geformt sein. In der 7a ist noch eine an der Vorderkante 2 angeordnete und sich über die Gesamtlänge des Traufen-Laubschutzschanzenelementes erstreckende Wassernase 20 gezeigt.

Schließlich zeigen die 8a bis 8c unterschiedliche Konfigurationen von Absätzen 50 in Draufsicht auf das Plattenelement 36. So stellt die 8a drei parallel zur Vorderkante 2 verlaufende Absätze 50 dar, dagegen die

8b und 8c zeigen V- und wellenförmige Konfigurationen der Abstufung.

1Dachrinne 2Vorderkante 3Rückkante 4, 5Seitenkante 6Dreieck 7Außenkontur 8Bogenabschnitt 9Unterseite 10Oberseite 11Basis 12, 13Dreieckseite 14, 15Seitenwand 16Sekante 17Außenkontur 18Versteifungselement 19Scheitelbereich 20Wassernase 21Lüftungsöffnung 22Öffnung (Sackloch) 23Plattenabschnitt 24Knickkante 25Plattenabschnitt 26Knickkante 27Auflagefläche 28Wasserablauffläche 29Befestigungsmittel 30Biberschwanzmuster 31Mutterschraube 32Blechstück 33Öffnung 34Wulst 35Raum 36Plattenelement 37Traufe 38Anschlagelement 39Mulde 40Laubschutzgitter 41Sackloch 42Dichtstreifen 43Vorsprung 44Öffnung 45Rastelement 46Rastelement 47Rastelement 48Kragen 49Griff 50Absatz 51Haken 52Gegenelement 53Kragen 54Rastknopf 55Gegenelement 56Öffnung 100Traufen-Laubschutzschanzenelement 200Traufen-Laubschutzschanzenelement 300Traufen-Laubschutzschanzenelement 400Traufen-Laubschutzschanze AAbstand &agr;Winkel

Anspruch[de]
  1. Universelle Traufen-Laubschutzschanze (400) für Steildächer, bestehend aus wenigstens einem Traufen-Laubschutzschanzenelement (100; 200; 300), das aufweist:

    – ein durch eine Vorder- und Rückkante (2; 3) sowie zwei Seitenkanten (4; 5) begrenztes Plattenelement (36), das über eine parallel gegenüber der Vorderkante verlaufende Knicklinie (24) in zwei zueinander unter einem stumpfen Scheitelwinkel (&agr;) angeordnete Plattenabschnitte (23; 25) unterteilt ist, so dass im Verlegezustand der dachrinnenseitige Plattenabschnitt (23) die jeweilige Traufe schürzenartig abdeckt,

    – wenigstens einen sich über die ganze Breite des Plattenelementes (36) erstreckenden Absatz (50) zur Verlegung und Anbringung eines Laubschutzgitters (40),

    – und zwei längs der Seitenkanten verlaufende Seitenwände (14, 15), deren Unterseite (9) an jeweilige Dachunterkonstruktion angepasst ist.
  2. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement (36) mit den Seitenwänden (14, 15) einstückig ausgeführt sind.
  3. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz (50) an der Knickklinie (24) angeordnet ist.
  4. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Knickklinie (24) und der Vorderkante (23) weitere Absätze treppenartig angeordnet sind.
  5. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (4, 5) des Traufen-Laubschutzschanzenelementes eine Außenkontur (7) aufweist, die im wesentlichen durch ein stumpfwinkliges Dreieck (6) definiert ist, bei dem seine Basis (11) der Unterseite (9) und seine Dreieckseiten (12, 13) einer Oberseite (10) des Plattenelementes (36) entsprechen.
  6. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (4, 5) des Traufen-Laubschutzschanzenelementes eine Außenkontur (17) aufweist, die im wesentlichen durch einen Bogenabschnitt (8 und eine diesen begrenzende Sekante (16) definiert ist, wobei die Sekante der Unterseite (9) und der Bogenabschnitt einer Oberseite (10) des Plattenelementes (36) entsprechen.
  7. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Absätze (50) in Draufsicht auf die Flachseite des Plattenelementes (36) geradlinig verlaufen.
  8. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Absätze (50) in Draufsicht auf die Flachseite des Plattenelementes (36) etwa V-förmig angeordnet sind.
  9. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Absätze (50) in Draufsicht auf die Flachseite des Plattenelementes (36) bogen- oder wellenförmig sind.
  10. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderkante (2) eine Wassernase (20) angeformt ist.
  11. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dieser wenigstens eine Öffnung (22) zur Aufnahme von Befestigungsmittel (29) angeordnet ist, mit dem das Zusatzelement, wie Laubschutzgitter (40), gehaltert werden kann.
  12. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (22) ein Sackloch mit Gewinde ist.
  13. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (22) in einem Scheitelbereich (19) des Plattenelementes (36) liegt.
  14. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufen-Laubschutzschanzenelement mit wenigstens einem auf der Unterseite (9) angeordneten Versteifungselement (18) versehen ist.
  15. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (18) parallel zur Seitenwand (13, 14) verlaufend sich zwischen der Vorderkante (2) und der Rückkante (3) erstreckt.
  16. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (18) diagonal angeordnet ist.
  17. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (18) parallel zur Vorder- bzw. Rückkante verläuft.
  18. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem dachrinnenseitigen Plattenabschnitt (23) des Plattenelementes (36) und dem verlegten Zusatzelement, wie Laubschutzgitter, wenigstens ein freier Raum (35) für die Luftströmung vorhanden ist.
  19. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderkante (2) Lüftungsöffnungen (21) eingearbeitet sind.
  20. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufen-Laubschutzschanzenelement wenigstens ein im Bereich seiner Rückkante (3) angeordnetes und auf die Unterseite (9) gerichtetes Anschlagelement (38) zum Aufhängen an jeweiliger Dachlatte aufweist.
  21. Traufen-Laubschutzschanze nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (38) durch eine an der Oberseite (10) eingeformte Mulde (39) entstanden ist.
  22. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am dachrinnenseitigen Plattenabschnitt (23) Sacklöcher (41) eingeformt sind.
  23. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufen-Laubschutzschanzenelement aus Metallblech gefertigt ist.
  24. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufen-Laubschutzschanzenelement aus Kunststoff besteht.
  25. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufen-Laubschutzschanzenelement aus keramischem Material besteht.
  26. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Oberseite (10), Seitenwände (4, 5) und die Unterseite (9) definiertes Traufen-Laubschutzelement massiv ist.
  27. Traufen-Laubschutzschanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufen-Laubschutzschanzenelement flächenmäßig gleich oder mehrfach größer als übliche Dachpfanne ist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com